Streaming-Abmahnung: Über 10.000 Abmahnschreiben verschickt -Trojaner mit im Spiel?

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Wie viel kostet denn so etwas in etwa? ;)

Kommt natürlich stark darauf an was du in deinem Leben so (auch beruflich) treibst und was alles abgedeckt werden soll (und natürlich wer die Versicherung anbietet), im Allgemeinen kommt man da aber mit grob 150€ im Jahr hin.

Muss man eben abwägen ob sich sowas für einen lohnt (ich habe zugegeben momentan keine die das Urheberrecht abdecken würde - einfach weil ich auch (wissentlich) nichts illegales im Netz treibe).

Keine Ahnung was sowas kostet wenn man das Threadthema damit erschlagen will.
 
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Bei Urheberrechtsverletzungen greift keine Rechtsschutzversicherung, ist alles in den Hilfe Foren zu lesen. Wer betroffen ist sollte sich eh dort Hilfe suchen, da sind Leute die sich seit vielen Jahren damit beschäftigen und mir wurde sehr gut geholfen unter anderem auch bei der Anwaltssuche.

@
Incredible Alk

nein unsere Rechtsprechung ist nicht so einfach, die bringen genug Beweise in form deiner geloggten IP die sie sich Holen und da die Abmahnung meist erst ein bis zwei Jahre nach dem angeblichen Logg Datum kommt ist es schwer zu beweisen, das genau das nicht deine IP war, dazu bräuchtest du einen peinlich genaues Protokoll über deine IP Wechsel etc., aber mehr dazu kann man in den Foren lesen. Ich habe und treibe mich heute noch täglich dort rum und lese viel.
 
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dazu bräuchtest du einen peinlich genaues Protokoll über deine IP Wechsel etc., aber mehr dazu kann man in den Foren lesen. Ich habe und treibe mich heute noch täglich dort rum und lese viel.

Zumindest momentan ist das sehr einfach da ich ne statische IP habe. :ugly:

Wundert mich aber tatsächlich dass es da Jahre dauern kann bis was kommt... naja, lassen wir sie halt machen. :schief:
 
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Finde das alles unglaublich...
Solche LEute, die mit Haks und Malware versuchen uns das Geld aus den Taschen zu ziehen :daumen2:
 
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Soweit ich gelesen habe, ist das alles extrem zweifelhaft, selbst wenn Redtube eine Seite wäre, die offensichtlich illegal ist (was sie nicht ist). Außerdem kopiert man halt nunmal keine Daten beim Streaming.
Diesen Beitrag aus dem Lawblog finde ich zu dem Thema recht beruhigend:
Streaming-Abmahnung mit vielen Fragezeichen | law blog
 
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Einfach nicht zahlen den Müll und fertig. Wisst ihr wieviel Abmahnungen ich schon in den Müll geschmissen habe?

Da in der Regel kaum einer erfolgreich verklagt wird, hat man de facto auch nix zu befürchten!
Und bei einem Mehrpersonenhaushalt kann man eh nicht nachweisen, wer die "Straftat" begannen hat.

Der Staat müsste diesen Abzockkanzleien, die nix anderes mehr machen, endlich einen Riegel vorschieben!
 
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Einfach nicht zahlen den Müll und fertig. Wisst ihr wieviel Abmahnungen ich schon in den Müll geschmissen habe?

Da in der Regel kaum einer erfolgreich verklagt wird, hat man de facto auch nix zu befürchten!
Und bei einem Mehrpersonenhaushalt kann man eh nicht nachweisen, wer die "Straftat" begannen hat.

Der Staat müsste diesen Abzockkanzleien, die nix anderes mehr machen, endlich einen Riegel vorschieben!

Und genau das ist der größte Fehler den man machen kann ;)
Wenn man auf Abmahnung nicht angemessen reagiert, kann dies durchaus sehr teuer werden. Sicher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man verklagt wird, sehr gering. Aber mit "wegwerfen und wird schon gut gehen" erhöht man diese aber ganz schnell sehr stark :)

Auch in einem Mehrpersonen-Haushalt findet sich immer schnell jemand - der dem der Anschluss gehört. Das nennt sich dann "Störer" :)
 
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Einfach nicht zahlen den Müll und fertig. Wisst ihr wieviel Abmahnungen ich schon in den Müll geschmissen habe?

Da in der Regel kaum einer erfolgreich verklagt wird, hat man de facto auch nix zu befürchten!
Und bei einem Mehrpersonenhaushalt kann man eh nicht nachweisen, wer die "Straftat" begannen hat.

Der Staat müsste diesen Abzockkanzleien, die nix anderes mehr machen, endlich einen Riegel vorschieben!

Das dümmste was man machen kann ist nicht reagieren!

Widerspricht man nicht fristgerecht kann der Abmahner davon ausgehen, dass der Abmahnung folge geleistet wird (also das Ansehen von Videostreams unterlassen wird) und die Gebühren werden fällig und lassen sich eintreiben ohne, dass über den eigentlichen Grund der Abmahnung rechenschaft abgelegt werden muss. Da wieder rauszukommen ist wesentlich schwieriger als der Abmahnung initial zu widersprechen und der Dinge zu harren, die im Zweifel in der Tat selten erfolgen (Einreichen der Klage, schriftliches Verfahren oder gar Verhandlung).
 
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der Honeypot macht Sinn, die Seite retdube.net wurde im Sommer registriert und leitet schlicht auf redtube weiter. Da dürften einfach die IPs mitgelogged worden sein. Ein paar Links im netz platzieren, fertig - oder eben noch nen Trojaner der eben retdube.net aufruft.
 
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Einfach nicht zahlen den Müll und fertig. Wisst ihr wieviel Abmahnungen ich schon in den Müll geschmissen habe?

Da in der Regel kaum einer erfolgreich verklagt wird, hat man de facto auch nix zu befürchten!
Und bei einem Mehrpersonenhaushalt kann man eh nicht nachweisen, wer die "Straftat" begannen hat.

Der Staat müsste diesen Abzockkanzleien, die nix anderes mehr machen, endlich einen Riegel vorschieben!

Das funktioniert in Deiner Welt vielleicht. Im real life würde ich mich da nicht drauf verlassen. ;-)
 
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unser hauptproblem als user ist, das es eine art beweislastumkehr gegeben hat.
früher musste der rechteinhaber beweisen das man etwas getan hat.
heute reicht die bloße anschuldigung samt geharvesteter IP und das abmahnopfer
muss beweisen, behauptetes NICHT getan zu haben, was häufig aufgrund längerer
wartezeiten gar nicht möglich ist.

mich hat sowas auch schon einmal 150€ anwaltsgebühren gekostet, weil ich
eine us-serie zeitnah via torrent gezogen hatte und angeblich zum download angeboten hätte...
da man in der peer-list automatisch auftaucht, brauchten die mir ihrer ansicht nach keinen upload
nachweisen... LOL... soweit kommts noch :D
 
AW: Streaming-Abmahnung: Über 10.000 Abmahnschreiben verschickt -Trojaner mit im Spiel?

Hi,

Die wahrscheinlichsten Szenarien:

1) Schadsoftware

Definitiv eine Möglichkeit, solche Seiten installieren gerne etwas, und auch nicht wirklich neu, wurde ja auch damals bei Dialern ähnlich gehandhabt. Was wiederum seltsam ist, dass wenn es so gelaufen ist, sich die Maleware scheinbar nur Telekomkunden ausgesucht hat.

2) Die neuen "Besitzer" der Domain machen einen auf "verbrannte Erde"/Jemand nutzt die Weiterleitung über .net

Die Gesellschaft zu der redutube gehört, hat den Besitzer gewechselt wie ich gelesen habe und hier wäre die Möglichkeit, wie man mit dem geringsten Aufwand an die IP-Adressen gekommen ist. Die Weiterleitung über die .net Adresse wäre auch ein möglicher "Abfischpunkt".

3) Der Betreiber von redtube hat bereitwillig die Daten herausgegeben

Redtube sitzt im Ausland, dort gelten u.U. andere Regelungen als bei uns, vielleicht ist es dort einfacher an Verbindungsdaten zu kommen.

4) Es handelt sich um "abgefischte" Daten aus einem Hack, oder wahrscheinlicher von einer anderen Seite

Die Daten könnten aus einem Hack der Kundendatenbank der T-Com handeln, aber eine wahrscheinlichere Möglichkeit wäre, dass einfach die Verbindungsdaten zu einer anderen Seite genommen wurden, die den "Abmahnern" gehört. (Wäre quasi Punkt 2)

Einen Schadcode, bzw eine "Trackingfunktion", der in einer Art BlackOps der "Rechteinhaber" auf redtube, in das als Stream verbreitete Video integriert wurde, halte ich für eher unwahrscheinlich, auch wenn Flash so eine Möglichkeit natürlich bietet. Dies wäre, meines Wissens nach, nur möglich wenn man direkten Zugriff auf die Seite und somit den Konvertierungsvorgang des Videos hätte, wo man dies aber dann wiederum nicht bräuchte. Hier lasse ich mich aber gerne berichtigen.

Das die Daten der Anschlussinhaber per Beschluss vom AG Köln, scheinbar ohne genauere Prüfung, herausgegeben wurden, kann man dem Gericht/den Richtern nicht wirklich anlasten, denn hier hat die Politik den Karren in den Graben gefahren, weil sie es ignoriert hat, dass der Richtervorbehalt, der gerne als Pro-Argument angegeben wird um ein Gesetz zu rechtfertigen, nur Wunschdenken ist, wenn man die Arbeitslast der Richter in der Realität betrachtet und das von denen wohl auch nicht alle ein hohes technisches Verständnis haben. Was aber wiederum seltsam ist, dass der Herausgabebeschluss/antrag scheinbar nicht der Abmahnung als Anlage beigelegt ist. Bei den 2 Abmahnungen die ich in meinem Bekanntenkreis erlebt habe, war dieser jeweils als Anlage dabei, soweit ich mich entsinne, und hier scheint er ja wirklich "Geheimsache" zu sein!

Achja, soweit ich mich an meine ganzen Rechtskundeschulungen erinnere, ist das Zivilrecht sehr "lustig" und man kann theoretisch einen Anspruch erwirken, auch wenn man überhaupt keinen hat....zumindest wenn derjenige selbst bei gerichtlichen Schreiben nicht reagiert! :D

Gruß

Alef
 
AW: Streaming-Abmahnung: Über 10.000 Abmahnschreiben verschickt -Trojaner mit im Spiel?

was mich bei diesem fall fasziniert ist die schadenssumme die in der abmahnung eingetragen ist, das sollen wohl um die 1000 euro sein. wie kommt dieser wert zu stande? da es sich ja hier nicht um p2p handelt, lade ich nichts hoch, also kann das ja nicht in die summe mit einkalkuliert werden. wie kommt also dieser hohe wert zu stande. son porno wird ja wohl nicht mehr als 20 euro kosten, oder? :)
 
AW: Streaming-Abmahnung: Über 10.000 Abmahnschreiben verschickt -Trojaner mit im Spiel?

Der "Beweis" ist doch die IP.
Noch lange nicht.
Jeder kann (fast) jede IP-Adresse haben. Und nur der jeweilige Provider weiß, welchem Kunde zu welchem Zeitpunkt welche IP-Adresse zugewiesen worden ist.
Um jemandem etwas nachweisen zu können, muss die Kanzlei erstmal die Addressdaten des Kunden erfragen, der am xx.xx.20xx um xx:xx Uhr mit IP-Adresse XY unterwegs war. Und so ohne weiteres geben die Provider die Daten nicht heraus.
Darum gehe ich schwer davon aus, dass die Kanzlei einfach an random Privatadressen schreibt und diese mit random IP-Adressen bescheißt.
Denn besonders Techniklaien lassen sich ganz schnell durch die Angabe irgendeiner IP-Adresse beeindrucken und verunsichern. Schließlich hat jeder irgendwann mal irgendwo gehört, dass man anhand einer IP-Adresse identifiziert werden kann.

Das beste, was man machen kann: Präventivmaßnahmen ergreifen.
Ich für meinen Teil leiste mir einen VPN-Premium-Dienst für 30 Euro im Jahr. Will ich noch eins draufsetzen, verbinde ich mich bei aktiver VPN-Verbindung mit bspw. einem rumänischen Server (da keine Vorratsdatenspeicherung in Rumänien) zusätzlich mit einem möglichst schnellen (Public) Proxy und gehe mit dem TOR-Browser online.
In diesem Falle wäre der Aufwand, die private Anschrift zu ermitteln, so hoch (oder gar unmöglich), dass er sich höchstens bei Terroristen / Kinderschändern / Mördern lohnen könnte.
Warum ich derartige Maßnahmen ergreife? Weil es mein gutes Recht ist, meine Privatsphäre zu schützen!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Streaming-Abmahnung: Über 10.000 Abmahnschreiben verschickt -Trojaner mit im Spiel?

?.. und gehe mit dem TOR-Browser online.

Du bist nicht auf dem Laufendem? Schau einfach noch mal nach warum TOR nun wirklich keine gute Idee mehr ist.
Das TOR-Netzwerk ist ja wohl massenhaft von "Spionage-Servern" durchdrungen. Nicht nur die NSA liest hier fleißig mit.
 
AW: Streaming-Abmahnung: Über 10.000 Abmahnschreiben verschickt -Trojaner mit im Spiel?

Du bist nicht auf dem Laufendem? Schau einfach noch mal nach warum TOR nun wirklich keine gute Idee mehr ist.
Das TOR-Netzwerk ist ja wohl massenhaft von "Spionage-Servern" durchdrungen. Nicht nur die NSA liest hier fleißig mit.

Das stimmt so nicht, das TOR-Netzwerk ist immer noch sicher, selbst bei einer hohen Anzahl von "Spionage-Knoten", der einzig wirkliche Schwachpunkt ist der Browser bzw auch das OS mit/auf dem man TOR nutzt!

Hier hat auch die NSA angesetzt, in dem sie Lücken von Browsern nutzt.....

Wenn Scripte im Browser allgemein deaktiviert sind, wäre dieser Angriffspunkt auch nicht möglich bzw er wäre nochmal um ein erhebliches erschwert...genauso übrigens wie das Surf-Vergnügen! ;)

Zum nutzen von redtube&Co wäre TOR aber auch nicht hilfreich, da man zum einen asig lange Ladezeiten hat und man, um die Videos schauen zu können, von Flash bis über JavaScript alles mögliche aktiviert haben müsste und dann auch gleich mit einer "normalen" Verbindung auf diese Seiten gehen könnte! :D

Gruß

Alef
 
Es ist auch auf der lowlevel ebene von Tor möglich. Der Angriffsvektor basiert auf ca 5 oder mehr % kompromittierter relaynodes. Dann fehlt nur noch Datenverkehr vom auszuspähenden nutzer, davon allerdings relativ viel.
 
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