quantenslipstream
Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
Nichts, aber warum hast du mir deinen ersten Post nicht schon über per PN geschrieben, wenn du meinst es ist OT?…
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Weils mir erst aufgefallen ist, als ich den letzen Post abgeschickt hab.

Nichts, aber warum hast du mir deinen ersten Post nicht schon über per PN geschrieben, wenn du meinst es ist OT?…
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DarthLAX schrieb:a) versucht hat von da zu flüchten (schon als die anfingen die mauer zu bauen hätten eigentlich ALLE von da abhauen müssen - und ja das ist meine meinung, nennt sie ruhig NAIV, WELTFREMD etc., aber ich denke nunmal so)
Mal schaurn wir du darüber denkst, wenn du eine Woche lang psychisch gefoltert wurdest und deine Kinder keinen Ausbildungsplatz mehr bekommenb) wiederstand gegen die regierung geleistet hat (sei es auch nur in form von "zivilem ungehorsam" oder "nonkonformismus")
Und wieso wenn ich fragen darf?d.h. sorry für meine wortwahl (und nein ich habe nicht wirklich was gegen die "ossis") aber: die wiedervereinigung war der größte politische fehler der letzten 40 jahre (IMHO) - gibt vll noch ein paar ähnlich schlimme, aber das ist trotzdem der den ich am schlimmsten finde (!)
a) versucht hat von da zu flüchten (schon als die anfingen die mauer zu bauen hätten eigentlich ALLE von da abhauen müssen - und ja das ist meine meinung, nennt sie ruhig NAIV, WELTFREMD etc., aber ich denke nunmal so)

ist das fair? noch dazu, selbst wenn die soli bezahlen, dann ist das weniger als des was wir bezahlen (weil es auch mehr west-bürger gibt soweit ich weiß und auch weil bei uns das lohnniveau nach wie vor - soweit ich weiß - höher ist) auch ist der soli einfach nur ne frechheit, vor allem, weil viele gemeinden/städte da drüben den eh nicht mehr brauchen
indoktrinierung hab ich von gehört (rot-licht-bestrahlung sag ich nur aka. kinder ab ins SED-Ferienlager) aber - auch das kannst du naiv nennen - ich glaube nicht das ich des trotz allem toll gefunden hätte (bin skeptiker und hinterfrage so ziemlich alles!), trotzdem denke ich, das die hätten abhauen/wiederstand leisten müssen.
Das aber auch nur weil du in diesem Land groß geworden bist und nicht in einem Staat wo diese Indoktrinierung schon im Kindergarten betrieben wurde, daher kannst du glauben was du willst, denn eine klare Aussage kannst du nicht zu diesem Thema äußern.

Damit damit das hier nicht zu OT wird:
naja entwicklungshilfe geld wird wohl net wieder in deutschland ausgegeben werden,
bankenhilfe auch nicht unbedingt und EU-RETTUNGSSCHIRM-GELD an GRIECHENLAND wird sicher auch net bei uns wieder aus gegeben....
sicher 40% war hoch angesetzt, aber IMHO:
man muss sich hohe ziele setzen!
Ps: renten für irgendwelche "spät-aussiedler" werden zwar wieder bei uns ausgegeben, aber reißen löcher in die kassen für die wir jetzt bluten dürfen, genau wie für solche "schnellschüsse" wie die wiedervereinigung (hätten die DDR nen eigenen staat bleiben lassen sollen bis sie saniert war)
ruyven_macaran schrieb:Guck dir gewisse Aussagen im Kommunismusthread an und wiederhole "keine Indoktrinierung" noch mal


Damit unterstellst du zwei Dinge.Man findet wegen Indoktrinierung nicht alles toll, aber ohne unabhängige Informationen über das Wirtschaftssystem der DDR konnte man dessen Versagen genausowenig vorraussehen, wie die typischen Kinder des Kapitalismus sowas wie Umweltzerstörung verstehen. Und um von "ich finds nicht optimal, aber man kann wenigstens Leben" zu "ich kämpfe auf Leben und Tod gegen das System" zu kommen, brauchts auch ein bißchen mehr.

Ich habe mich gestern etwas mit dem Bankenwesen beschäftigt und bin dabei auf einige Beiträge von mehrheitlich linker/kommunistischer Quelle gestossen. In diesen Beiträgen wurde gefordert, Zinsen gesetzlich verbieten zu lassen und die Hürden für Kreditaufnahmen einzureissen.
Nur wie genau soll dies funktionieren? Übersehe ich hier etwas, oder sind es diese "New Age" Ökonomen, die da einen entscheidenden soziologischen Faktor übersehen?
Sollten Zinsen verboten werden, hat dies doch nur zur Folge, dass der Markt mit weiteren toxischen Krediten geflutet wird und viele Menschen sich völlig gedankenlos und sinnlos verschulden. Schulden, die sie in vielen Fällen nicht einmal zu ihren Lebzeiten tilgen können.

Das Ziel dieser Politik soll es wohl sein, dass Menschen ihr Geld mehr investieren und selten oder garnicht mehr* ansparen. Angeblich soll es dadurch mit der Wirtschaft steiler bergauf gehen. Was da geprädigt wird, klingt für mich aber eher nach der perfekten Liquiditätsfalle.
), die mir bislang damit begenet sind, denken überhaupt nicht wirtschaftlichen Kategorien wie Investition/Sparen/..., sondern betrachten das ganze von der sozialen Seite, insbesondere soziale Gerechtigkeit/Vermögensverteilung. Grundtenor ist dann, dass das derzeitige Zinssystem zu einer Inflation führt, von der quasi nur die Banken profitieren, in dem der kleine Mann aber verliert -> Umverteilung von der Masse in die Elite, was alle (selbsernannten) Vertretern der Masse gehörig gegen Strich geht.*Besonders extreme Unterstützer dieser Politik fordern auch die Wiedereinführung des s.g. Freigeldes. Eine Art Notgeld, dass nur im Zuge eines aufgeklebten Datumstempels gültig ist. Geld mit Verfallsdatum, quasi. Dadurch wäre Sparen unmöglich. Was in kürzester Zeit zu einer klassischen Boom&Bust Situation führen dürfte.
Hoffen wir, dass es kurz genug bleibt, um keinen extra Thread zu erfordern...
*misstrauisch sei*
Bitte an alle: Wenn es möglich ist, Diskussionen zu diesem und zu anderen Themen dieses Threads trennen. Das erleichtert einen späteren Split deutlich.
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Dir kann man es aber auch selten recht machen. Einmal postet man zu oft und zu viel. Dann soll ich doch wieder extra einen neuen Thread eröffnen.
Es gibt eine Vielzahl von Leuten aus den verschiedensten Spektren (mit nichten nur links - sowas hab ich auch schon von liberalen und rechten gehört, auch wenn Kommunisten sich zugegebenermaßen häufiger zu grundlegenden Wirtschaftsthemen äußern), die solche Thesen vertreten und mindestens genauso viele Antworten auf deine Frage![]()
Kommt darauf an, was du als grundlegende Wirtschaftsthemen bezeichnest. VIele Dinge die die heutigen Kommunisten so vom Stapel lassen, hätte Marx unter "Vulgärwirtschaft" zusammengefasst.
Deine Schlussfolgerung ist imho aber volllkommen falsch: Ohne Zinsen werden Kredite zwar attraktiver, aber nur etwas - die Tilgung macht schließlich meist den Großteil der Raten aus und letztendlich sind es letztere, die abschreckend wirken. Am anderen Ende ist die Wirkung viel extremer: Ohne Zinsen bringt das Verleihen von Geld keine Einnahmen. Das kommerzielle Kreditwesen würde schlichtweg kollabieren und niemand könnte sich mehr etwas leihen, außer bei Freunden.
(Konsequenzen davon: S.o. Die einen bedenks nicht, die anderen findens gut, die nächsten verstehns nicht,...)
Das kommt wahrscheinlich viel mehr auf die Größenmäßige Unterscheidung an, als irgendetwas anderes.
Die Psychologie des Menschen ist einfach perfekt, wenn es darum geht Dinge zu übersehen.
Wenn du Jemandem einen Kredit zu fast 0% Zinsen anbietest, werden die wenigsten an die Tilgung decken.
Die meisten Linken (s.o.), die mir bislang damit begenet sind, denken überhaupt nicht wirtschaftlichen Kategorien wie Investition/Sparen/..., sondern betrachten das ganze von der sozialen Seite, insbesondere soziale Gerechtigkeit/Vermögensverteilung. Grundtenor ist dann, dass das derzeitige Zinssystem zu einer Inflation führt, von der quasi nur die Banken profitieren, in dem der kleine Mann aber verliert -> Umverteilung von der Masse in die Elite, was alle (selbsernannten) Vertretern der Masse gehörig gegen Strich geht.
(und nicht ganz falsch ist, aber imho absolut lächerlich im Vergleich zu z.B. der Geldgenerierung im Rahmen der geringen Rücklagen der Banken, die es im Kreislauf ermöglichen, jeden eingenommenen Euro mehrfach wieder auszugeben)
Das ist dann aber ein fundamentaler Denkfehler dieser meisten linken. Ohne eine gesunde Wirtschaft bestehen keinerlei Chancen auf Fairness und soziale Systeme.
Boom hätte man nur in dem Moment, in dem die bestehenden Sparvermögen abgebaut werden. Mir wäre noch kein Vertreter dieser Ansätze begegnet, der den Übergangszustand überhaupt bedenkt. Im Endzustand hätte man ein System, in dem "sparen" nur in Form realer Werte möglich ist. Das wäre der Stabilität durchaus förderlich (der Gesamtleistung sicherlich nicht), denn das ganze wäre extrem träge und Spekulationen würden stark erschwert, in negativer Richtung imho sogar nahezu unmöglich. (Geldgewinn aus Leerverkäufen wäre nur möglich, wenn man das Geld direkt nach dem Verkauf in etwas anderes investieren würde - in einer Gesamtwirtschaftskrise unmöglich)
Das gilt für eine gesunde Wirtschaft, in der Sparen bekannt ist. Systeme wie der (neo-)Keynesianismus oder die Freigeld Bewegung von Silvio Gesell versuchen aber, Sparen ja eben möglichst zu vermeiden, weil sie Sparen oder das s. g. "Horten" (Geld wird aus der Zirkulation genommen, womit in der Theorie weniger Geld zur Verfügung steht. Was ohne die ECB oder die FED deflationäre Wirkungen hätte) für eine Liquiditätsfalle halten. Ergo habe jene, die diese System propagieren, das Ziel, die Wirtschaft immer höher und weiter zu bringen. Quasi unendliches Wachstum, ohne dass je Jemand wirklich spart. Keinerlei rationaler Geschäftszyklus, sondern nur investieren, investieren und investieren. Wenn ich an soviel Aggregation denke...
zum offtopic-populismus kein kommentar
Ich weiss zwar nicht, was daran populistisch ist (ich hoffe, du gehörst nicht zu der Bevölkerungsschicht, die Ethanol für besonders ökologisch hält und meint, man hätte keinen CO2 Ausstoss, nur weil man Benzin Ethanol beimischt. Also die s. g. Generation RTL), aber gut.
Ohne eine gesunde Wirtschaft bestehen keinerlei Chancen auf Fairness und soziale Systeme.

Bezeichnest du das derzeitige, weltweite Wirtschaftssystem wirklich als gesund?![]()
Ja eben nicht.
Die Leitzinsen sind zu niedrig angesetzt, die FED und die ECB sind völlig verkehrt ausgerichtet (jeder drittklassige Gouverneur aus Nebraska weiss mehr über geldwirtschaftliche Einflüsse als Bernanke) und werden so gut wie nicht kontrolliert. Stattdessen sind sie auch noch diejenigen, die alle anderen kontrollieren sollen.
), hatte ich auch ein wenig Einblick bekommen (sehr wenig), trotzdem reichte das um für mich zu sagen (und ich bin kein ausgebildeter Wirtschaftsfachmann), dass das alles kompletter Unsinn ist, was da abläuft. Aber alle Banken springen schon wieder auf den Zug auf und weil sich die Staaten mal wieder nicht einig sind, was werden soll, bleibt erst mal alles, wie es ist und die 800 Milliarden, die Obama in die Bankenrettung gesteckt hat, sind schon durchgebracht.
Zu allem Übel wird pro Tag weniger Toilletenpapier in der Welt produziert, als diese beiden großen Zentralbanken gemeinsam an Geld drucken.

Und Jobs werden durch diesen künstlichen Wirtschaftsdrive auch nicht geschaffen. Wie auch? Nur dadurch dass die Regierungen jedem ein nettes Rettungspaket in die Hand drücken und hier und da massig Stimulus in die Infrastruktur packen, werden Firmen bestimmt nicht angeregt, neue Positionen zu schaffen.
Statt also schon wieder mit immer besseren Krediten zu werben, sollte man den Menschen wieder das Sparen näher bringen. Denn nur gespartes Geld ist reale Liquidität.
Tja. Dann verdienen die Banken eben etwas weniger. Dafür tragen sie dann aber auch weniger Risiken.
)
), ist das immer legitim, war so, ist so und wird immer so sein.