Steam: Valve streicht fast 30 teilweise indizierte Titel aus dem deutschen Angebot

Also ich bin jetzt kein Experte, aber wenn ich an Dying Light denk, habe ich mir online den Key gekauft und diesen wiederum ohne VPN oder sonstiges bei Steam aktiviert. Ich habe den Index immer so verstanden, dass Medien auf der Liste nicht beworben werden dürfen. Heißt, sofern ich in den Laden gehe darf dieser es wiederum nicht ausstellen, allerdings sofern er es da hat auf Nachfrage verkaufen.

Laut medienzensur.de:
- absolutes Werbeverbot
Es darf nicht für das Medium geworben werden. Keine Vorschau, keine Plakate, keine Demos, keine Anzeigen in Zeitschriften, ... . Die reine Nennung des Titels kann schon als Werbung ausgelegt werden und ist somit fragwürdig.

- kein Ausstellen im Händlerregal
Im Geschäft darf es nur "unter dem Ladentisch" verkauft werden. Im Regal, das auch Jugendliche sehen könnten, darf das Medium nicht ausgestellt sein. Dies gilt nicht für einem abgetrennten geschützen Erwachsenenbereich (wie in Videotheken).

- keine Sendung im Fernsehen
Sollte es sich bei dem Medium um einen Film handeln, darf er im Fernsehen (weder Free-TV noch Pay-TV) nicht ausgestrahlt werden.

- eingeschränker Versandhandel
Wie FSK 18 dürfen auch indizierte Medien nur bedingt im inländischen Versandhandel vertrieben werden. Es gelten die selben strenge Auflagen. So muss das Medium z.B. als "Einschreiben-Eigenhändig" versendet werden, was das Porto stark steigen lässt.

Natürlich kommt auch noch dazu welche Liste. Aber trotzdem gibt es hier kein "Verkaufsverbot". Das einzige was man Steam also vorwerfen kann ... Sie sind Faul und ruhen sich auf ihrem Erfolg aus und machen sich nicht die Mühe hier entsprechend Maßnahmen zu ermöglichen um solche Titel trotzdem kaufen zu können. "Die paar indizierten Spiele reißen es nicht mehr raus, als weg damit bevor es Ärger gibt."
 
Zuletzt bearbeitet:
Darum:
„Ist für mich u.a. ein Grund fast nur noch ausschließlich bei Gog zu kaufen.“
Zensur und Bevormundung find ich halt mal gar nicht so geil und sehe diesen Part haargenauso.
Ähm, dann beschwere dich beim deutschen Staat, der für diese "Zensur" und "Bevormundung" verantwortlich ist. Da kann ja Steam/Valve nichts dafür, dass diese Spiele indiziert sind. Seltsame Logik, sorry...

Natürlich kommt auch noch dazu welche Liste. Aber trotzdem gibt es hier kein "Verkaufsverbot". Das einzige was man Steam also vorwerfen kann ... Sie sind Faul und ruhen sich auf ihrem Erfolg aus und machen sich nicht die Mühe hier entsprechend Maßnahmen zu ermöglichen um solche Titel trotzdem kaufen zu können. "Die paar indizierten Spiele reißen es nicht mehr raus, als weg damit bevor es Ärger gibt."
Spiele, die auf Liste B stehen, dürfen auch nicht verkauft werden. Aber klar, Steam will einfach auf der sicheren Seite sein, um keine juristischen Schritte befürchten zu müssen.
 
Vielleicht kapiert jetzt endlich der ein oder andere, dass man bei Steam nur die Nutzungsrechte an den Spielen erwirbt, sonst nichts. Ich könnte mich jedenfalls nicht daran erinnern, das irgendwann jemand zu mir gekommen ist, um diverse physisch vorhandene Schätze zurückzufordern.

Ändern sich Gesetze oder die AGB, steht man eben ohne Spiel da.

Was bringen Spiele auf DISC denn heute bitte noch? Heute wird doch alles an irgend einen Account gebunden und man ist von irgendwas abhängig.

Meine Starcraft 2 DVD liegt zwar noch hier, davon Spielen kann ich aber nicht, wenn ich da schau was los ist... jo ähem... Blizzard hat ja ihr Battle.net und die Version die ich damals auf Disc gekauft habe ist jetzt so extrem veraltet dank tausend patches das ich stattdessen das gepatchte spiel einfach mal komplett runterladen soll, inklusive aller Video und Audio files die sich NICHT geändert haben und auf der Disc sind.

Rockstar blockt dein Social Club Account schon wenn du in GTA5 moddest, das war am Anfang so bekloppt das Leute erstmal Panik um ihre Accounts hatten wenn sie im SINGLEPLAYER rumgebastelt haben... weil der ist ja auch always online!

Bei UbiSoft geht alles über Uplay und bei EA alles über Origin, alles das selbe in grün.
Bei der Xbox und PlayStation ist man auch von den online Accounts abhängig, versuch mal den DLC zu Gears of War auf der 360 zu kaufen, da geht auch nix ohne die Konsole in den PC zu stecken und über VPN zu schicken...
und das ist dann immernoch nen crapshoot ob das überhaupt klappt.

Ans deutsche Recht müssen sich leider alle online Plattformen halten ob sie wollen oder nicht.

Ein System wo man nach Altersnachweis indizierte Spiele in Deutschland Online kaufen kann habe ich bis jetzt noch bei keiner Platform gesehen, warum werfen wir das jetzt bitte nur Steam vor wenn es KEINER macht?

Die DVD aus dem Ausland zu importieren funktioniert natürlich, aber sobald man DLC dazu haben will fangen die örtlichen Probleme wieder an.
Region Lock und welche Sprachen auf der Disc sind ist dann auch noch so ein Thema, gerade beim importieren muss man da aufpassen (Play-asia . com hat da z.B. sehr übersichtliche hinweise im shop, da hab ich immer meine 360 Spiele geholt, kann ich empfehlen und mit PayPal auch kein Problem beim bezahlen. ...England stellt sich mit PayPal immer an, ohne Kreditkarte geht da garnix.).

...und Problem Nummer 265 ist dann das wenn man die importierten Spiele auf DVD nicht mehr haben will weil man seine alte Xbox 360 verkauft hat (oder RROD oder whatever) ... dann DARF man die Spiele auch selber nicht auf ebay, oder im PCGH Forum oder sonstwo verkaufen... da fallen wir dann nämlich unter die selbe Gesetzeslage und dürfen es nicht bewerben, ich weis immernoch nicht wie ich den kram im Schrank wieder loswerden soll. :motz:
Das beste ist ich hab auch noch einige Spiele wie z.B. Halo importiert weil die detusche version nicht multilanguage ist und ich halt Englisch haben will... kein blut und nix, trotzdem importiert = keine USK Logo, darfst du nicht weiter verkaufen selbst wenn die identische deutsche Version FSK12 oder so is... :rollen:
*aufreg*
 
Ähm, dann beschwere dich beim deutschen Staat, der für diese "Zensur" und "Bevormundung" verantwortlich ist. Da kann ja Steam/Valve nichts dafür, dass diese Spiele indiziert sind. Seltsame Logik, sorry...
Valve/Steam sorgt dafür, dass sich indizierte Spiele hier nicht ohne unnötige Umstände aktivieren lassen. Und das ist eben Bevormundung.;)
 
Mädels, beruhigt euch mal wieder. Kein anderer Shop bietet so viele Spiele wie der Steamshop. Und da gibt es auch keinen Aufstand weil es woanders weniger gibt.

Wenn Valve paar Spiele aus ihrem Shop streicht ist das ihr gutes Recht und ggf. sogar Pflicht (z.B wenn Lizenzen auslaufen, der Publisher/Entwickler es so verlangt, Länderrestriktionen etc.).
Die entsprechenden Spiele kann man weiterhin woanders kaufen und bei Steam freischalten. Und viele kaufen doch bestimmt sowieso oft woanders und schalten in Steam nur den Key frei. Da wird niemanden auch nur irgendwas weg genommen (hat Valve auf Geheiß vom Publisher aber auch schon gebracht).
Es ist auch gar nicht selten dass Spiele gestrichen werden. Gründe sind unterschiedlich. Manche Games sind sogar wieder gekommen.

Bei Valve gibt es freilich genug ******* über die man sich aufregen kann. Da muss ich nur an die Restriktionen von Steam Accounts denken die an diversen Variablen gekoppelt sind bis man zur Premium Membership kommt um Steam wieder so nutzen zu können wie vorher.
Und da es bis dato nur nach unten ging, ist die Tendenz weiterhin bergab.
 
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Valve/Steam sorgt dafür, dass sich indizierte Spiele hier nicht ohne unnötige Umstände aktivieren lassen. Und das ist eben Bevormundung.;)
Mir kommen gleich die Tränen, echt jetzt...

Noch mal in aller Deutlichkeit: Steam ist nur ein Shop. Wenn die Publisher nur darauf veröffentlichen will und man das Spiel dann ohne VPN nicht in Deutschland aktivieren kann, dann ist das die Entscheidung und die Verantwortung des Publishers - und zwar ausschließlich. Nicht Steam verbietet die Aktivierung in Deutschland, sondern der Publisher. Denn diesem steht es jederzeit frei, das Spiel auf anderen Wegen anzubieten. Und Valve macht mit den Spielen im eigenen Shop auch nicht, was immer ihnen gefällt, sie machen das natürlich in Absprache mit dem jeweiligen Publisher. Aber klar, wenn man mal sein Feindbild gefunden hat, dann lässt man nicht mehr so schnell davon ab, auch wenn jede Logik gegen die eigene Denkweise spricht.

Wenn dich hier jemand "bevormundet", dann ist das der Anbieter, sprich der Publisher des jeweiligen Spiels, weil er keine Möglichkeit schafft, dass du als Kunde sein Produkt in Deutschland aktivieren kann. Faktisch wird das Spiel damit in Deutschland einfach nicht verkauft. Punkt. Das ist aber auch keine wirklich Bevormundung, das ist einfach eine simple Verkaufsentscheidung des Publishers, in diesem Sinne eben gegen den Verkauf des Produktes in Deutschland. Das ist völlig legitim und jeder Unternehmer hat das Recht, selbst zu entscheiden, wer sein Produkt kaufen kann und darf. Das ist es, was Freiheit bedeutet, also genau das Gegenteil zu Bevormundung.

Aber klar, warum auch komplex denken und über den Tellerrand hinaus blicken, wenn man einfach die Schuld mal eben dem bösen, bösen Steam in die Schuhe schieben kann... :ugly:
 
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Mir kommen auch gleich die Tränen, bei deinem Unsinn.:ugly:

Steam ist nicht nur Shop. Steam ist auch DRM (ursprünglich war es sogar fast nichts anderes).
Ich muss mein Spiel nicht bei Steam kaufen, ich kann es mir auch bei amazon, Media Markt, in der Videothek oder sonstwo kaufen, wenn es eine Version mit Datenträger davon gibt.
Spätestens dann ist Steam kein Shop mehr, sondern DRM.
Ist jenes Spiel aber in DE indiziert, brauche ich einen unnötigen Umstand, um es dann spielen zu können. Wer sagt, dass die Publisher verbieten, das Spiel in DE zu spielen? Vorher haben sie es auch nicht unterbunden, da war es ihnen egal, wenn es sich jemand aus dem Ausland geholt hat.
Es war also bisher nie ein rechtliches Problem, aber seit wann soll es das mit Steam sein?:huh:

Versteh' ich nicht, jeder Publisher oder Entwickler sollte doch draufkommen, dass Kaufen und Aktivieren nicht immer ein paar Stiefel sind.:schief:
Aber klar, warum auch komplex denken und über den Tellerrand hinaus blicken, wenn man einfach die Schuld mal eben dem bösen, bösen Steam in die Schuhe schieben kann... :ugly:
Kann man umgekehrt auch sehen, es kann ja nicht sein, dass jemand das kritisiert, was man selber gut findet.
Klassisches Beispiel menschlichen Rudelverhaltens. Ist wie mit Fußballvereinen.;)
 
Mir kommen auch gleich die Tränen, bei deinem Unsinn.:ugly:
Das ist kein Unsinn, das ist Logik und das sind Fakten.

Steam ist nicht nur Shop. Steam ist auch DRM (ursprünglich war es sogar fast nichts anderes).
Ich muss mein Spiel nicht bei Steam kaufen, ich kann es mir auch bei amazon, Media Markt, in der Videothek oder sonstwo kaufen, wenn es eine Version mit Datenträger davon gibt.
Spätestens dann ist Steam kein Shop mehr, sondern DRM.
Das ändert nichts daran, dass kein Entwickler dazu gezwungen ist, Steam zu nutzen. Es ist eine ausdrückliche Entscheidung des Publishers, wenn du Datenträger, die du im Handel kaufst, auch über Steam aktivieren musst. Valve trägt daran keine Schuld. Steam ist ein Shop mit DRM, das ist richtig. Es ist aber eine freiwillige Geschichte für den Publisher, ob er Steam nutzt oder nicht. Es ist auch seine freiwillige Entscheidung, ob er exklusiv auf Steam setzt. Der Anbieter, sprich Publisher ist dafür verantwortlich. Ist es wirklich so schwierig, das zu kapieren?

Ist jenes Spiel aber in DE indiziert, brauche ich einen unnötigen Umstand, um es dann spielen zu können. Wer sagt, dass die Publisher verbieten, das Spiel in DE zu spielen? Vorher haben sie es auch nicht unterbunden, da war es ihnen egal, wenn es sich jemand aus dem Ausland geholt hat.
Es war also bisher nie ein rechtliches Problem, aber seit wann soll es das mit Steam sein?:huh:
Ähm, es war sehr wohl ein rechtliches Problem, es wurde nur nicht aktiv verfolgt bisher. Das ist ein himmelweiter Unterschied....

Außerdem steht es jedem Publisher frei, sein Spiel auch Steam-frei anzubieten, wenn Steam die Aktivierung in Deutschland untersagt. Valve hält keinerlei Exklusivrechte zur Veröffentlichung von Spielen und ihnen gehören die Spiele auf Steam auch nicht. Alle Entscheidungen zu Spielen auf Steam kann Valve nur in Absprache mit dem jeweiligen Publisher treffen.

Versteh' ich nicht, jeder Publisher oder Entwickler sollte doch draufkommen, dass Kaufen und Aktivieren nicht immer ein paar Stiefel sind.:schief:
Klar kann man da drauf kommen. Und weiter?

Kann man umgekehrt auch sehen, es kann ja nicht sein, dass jemand das kritisiert, was man selber gut findet.
Klassisches Beispiel menschlichen Rudelverhaltens. Ist wie mit Fußballvereinen.;)
Kritisieren kann man alles, nur sollte es auch logisch sein und mit Fakten untermauert. Das ist hier nicht der Fall. Hier wird wie so häufig nur Bashing ohne Sinn und Verstand betrieben - und wie so häufig lässt man die wirklich "Schuldigen" unangetastet und unkritisiert und müht sich mit einem Strohmann ab...
 
Das ist kein Unsinn, das ist Logik und das sind Fakten.
Welche Fakten?
Eher Prämissen, für die du keinen Beweis erbracht hast.;)
Das ändert nichts daran, dass kein Entwickler dazu gezwungen ist, Steam zu nutzen. Es ist eine ausdrückliche Entscheidung des Publishers, wenn du Datenträger, die du im Handel kaufst, auch über Steam aktivieren musst. Valve trägt daran keine Schuld. Steam ist ein Shop mit DRM, das ist richtig. Es ist aber eine freiwillige Geschichte für den Publisher, ob er Steam nutzt oder nicht. Es ist auch seine freiwillige Entscheidung, ob er exklusiv auf Steam setzt. Der Anbieter, sprich Publisher ist dafür verantwortlich. Ist es wirklich so schwierig, das zu kapieren?
Du verstehst offenkundig das deutsche Handelsrecht nicht.
Wenn im Supermarkt die Zigaretten ungesichert neben den Gegenständen des täglichen Gebrauchs liegen, wer ist dann schuld? Die Zigarettenindustrie oder die Supermarktkette?
Es war doch Steam, die seit gefühlt 5 Jahren Spiele ins Angebot aufgenommen hat, die in DE wahrscheinlich indiziert waren/sind.
Steam ist der Händler, Steam hat sich an die jeweiligen Gesetze in den Ländern zu halten. Woher hast du bitte die Information, dass die Publisher die Aktivierung indizierter Spiele in DE verweigern?
Wenn die Publisher frei über den Vertrieb und sich damit über Verbote hinwegsetzen können, wo kämen wir da denn hin? Wenn ich hier im Handel frei ein indiziertes Spiel kaufe, dann wird auch nicht der Publisher verklagt, sondern der Händler.;)
Sollte auch was Software angeht eine klare Sache sein, so verzwickt ist es nur in der Lebensmittelbranche.

Ähm, es war sehr wohl ein rechtliches Problem, es wurde nur nicht aktiv verfolgt bisher. Das ist ein himmelweiter Unterschied....

Außerdem steht es jedem Publisher frei, sein Spiel auch Steam-frei anzubieten, wenn Steam die Aktivierung in Deutschland untersagt. Valve hält keinerlei Exklusivrechte zur Veröffentlichung von Spielen und ihnen gehören die Spiele auf Steam auch nicht. Alle Entscheidungen zu Spielen auf Steam kann Valve nur in Absprache mit dem jeweiligen Publisher treffen.
Wo war das ein rechtliches Problem?
Es war ein rechtliches Problem, was den Wiederverkauf bei Steam aktivierter Spiele angeht. Das war Valve jedenfalls jahrelang völlig schnuppe.:schief:
Also was soll der Unsinn mit dem Aktivierungsverbot?:what:

Kritisieren kann man alles, nur sollte es auch logisch sein und mit Fakten untermauert. Das ist hier nicht der Fall. Hier wird wie so häufig nur Bashing ohne Sinn und Verstand betrieben - und wie so häufig lässt man die wirklich "Schuldigen" unangetastet und unkritisiert und müht sich mit einem Strohmann ab...
Solange du keine Beweise bringst, dass Publisher aktiv die Aktivierung von in DE indizierter Spiele verhindern, ist für mich Steam als Händler und DRM-Anbieter der schuldige.
Jedenfalls habe ich noch nie davon gehört, dass ein Publisher verklagt wurde, weil eines seiner Spiele frei in einem Land verkauft wurde, wo jener Verkauf verboten war.
 
Welche Fakten?
Eher Prämissen, für die du keinen Beweis erbracht hast.;)
Ähm, nein, das steht alles eindeutig in meinen Posts. Das sind auch keine Prämissen, das sind simple Fakten. Die Frage ist nur, ob man das auch versteht, was ich schreibe...

Du verstehst offenkundig das deutsche Handelsrecht nicht.
Seltsam wie du darauf kommst, ging es darum bisher überhaupt nicht...

Wenn im Supermarkt die Zigaretten ungesichert neben den Gegenständen des täglichen Gebrauchs liegen, wer ist dann schuld? Die Zigarettenindustrie oder die Supermarktkette?
Es war doch Steam, die seit gefühlt 5 Jahren Spiele ins Angebot aufgenommen hat, die in DE wahrscheinlich indiziert waren/sind.
Steam ist der Händler, Steam hat sich an die jeweiligen Gesetze in den Ländern zu halten. Woher hast du bitte die Information, dass die Publisher die Aktivierung indizierter Spiele in DE verweigern?
Wenn die Publisher frei über den Vertrieb und sich damit über Verbote hinwegsetzen können, wo kämen wir da denn hin? Wenn ich hier im Handel frei ein indiziertes Spiel kaufe, dann wird auch nicht der Publisher verklagt, sondern der Händler.;)
Sollte auch was Software angeht eine klare Sache sein, so verzwickt ist es nur in der Lebensmittelbranche.
Ähm, was hat das überhaupt mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. Ah ja, richtig, GAR NICHTS! Es ging darum, wer für das Verschwinden der Spiele aus dem Steam-Katalog verantwortlich ist, sprich wer dafür verantwortlich ist, dass man ein paar indizierte Spiele nicht mehr ohne weiteres bei Steam kaufen oder auch nur aktivieren kann. Das habe ich beantwortet. Ich habe mit keinem einzigen Wort erwähnt, wer ursprünglich dafür verantwortlich war, dass die indizierten Spiele überhaupt im Katalog gelandet sind. Das war hier überhaupt nicht das Thema.

Wo war das ein rechtliches Problem?
Der öffentliche Verkauf ohne Altersverifikation und das damit einhergehende Werben für indizierte Spiele ist also kein rechtliches Problem bzw. ist nicht gegen das Gesetz? Ah ja...

Es war ein rechtliches Problem, was den Wiederverkauf bei Steam aktivierter Spiele angeht. Das war Valve jedenfalls jahrelang völlig schnuppe.:schief:
Also was soll der Unsinn mit dem Aktivierungsverbot?:what:
Was kommst du jetzt mit Wiederverkauf an? Was hat das noch gleich mit dem hier besprochenen Thema zu tun? Ah ja, wiederum GAR NICHTS. Aber klar, warum nicht einfach mal vom Thema ablenken und mit irgendeinem anderen Punkt über Steam mäkeln, weil es mit diesem Punkt nicht funktioniert, oder wie? :ugly:

Solange du keine Beweise bringst, dass Publisher aktiv die Aktivierung von in DE indizierter Spiele verhindern, ist für mich Steam als Händler und DRM-Anbieter der schuldige.
Natürlich ist Valve dafür verantwortlich, dass du das nicht mehr ohne VPN auf Steam aktivieren kannst. Aber das ist ja gar nicht das Problem (schon gar nicht für generelle Steamgegner...). Das Problem ist doch, dass du diese indizierte Spiele nicht mehr ohne weiteres spielen kannst in Deutschland. Und diese Entscheidung und die Verantwortung dafür liegt einzig und allein beim Publisher. Ich wiederhole es hier noch mal: Kein Publisher ist gezwungen, Steam zu nutzen. Wenn Steam jetzt die Aktivierung von diversen indizierten Titeln verhindert, dann steht es jedem Pubisher frei, einfach eine Steam-freie Version zu verkaufen, die sich dann auch problemlos ohne VPN in Deutschland spielen bzw. aktivieren lässt.

Wenn der Publisher keinerlei Einfluss hat darauf, was mit seinen Spielen passiert, warum lassen sich manche indizierte Spiele auf Steam dann aktivieren, andere wiederum nicht? Nur mal so als kleine Denksportaufgabe... ;)

Jedenfalls habe ich noch nie davon gehört, dass ein Publisher verklagt wurde, weil eines seiner Spiele frei in einem Land verkauft wurde, wo jener Verkauf verboten war.
Ich habe auch noch nie davon gehört, dass Steam deswegen verklagt wurde. Das sagt also überhaupt rein gar nichts aus.


Aber wie auch immer, wir drehen uns im Kreis. Ich habe meinen Senf zum Thema abgeben. Wenn man es nicht verstehen will, dann kann ich auch nichts machen. Ich bin jedenfalls raus. Haters gonna hate...
 
Ähm, nein, das steht alles eindeutig in meinen Posts. Das sind auch keine Prämissen, das sind simple Fakten. Die Frage ist nur, ob man das auch versteht, was ich schreibe...
Was steht eindeutig in deinen Posts?
Das was du bisher zu dem Thema Indizierung bezüglich Steamaktivierung geschrieben hast, waren ausschließlich Prämissen. Aber wenn du jetzt plötzlich schreibs, dass es dir darum nie ging, ja auf was bezogen sich deine Antworten denn dann? Dass es mir explizit um Spiele, mit expliziten Inhalten (:ugly:) ging, war eigentlich offensichtlich.:schief:
Seltsam wie du darauf kommst, ging es darum bisher überhaupt nicht...
Doch, darum ging es bei der Konversation über indizierte Spiele. Über Hersteller und Händler und wo sich letzterer an das jeweilige Recht zu halten hat. Das was du auf den Publisher anwenden wolltest.:schief:
Ähm, was hat das überhaupt mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. Ah ja, richtig, GAR NICHTS! Es ging darum, wer für das Verschwinden der Spiele aus dem Steam-Katalog verantwortlich ist, sprich wer dafür verantwortlich ist, dass man ein paar indizierte Spiele nicht mehr ohne weiteres bei Steam kaufen oder auch nur aktivieren kann. Das habe ich beantwortet. Ich habe mit keinem einzigen Wort erwähnt, wer ursprünglich dafür verantwortlich war, dass die indizierten Spiele überhaupt im Katalog gelandet sind. Das war hier überhaupt nicht das Thema.
Jetzt plötzlich nicht? Habe ich denn nicht schon einhergehend klargemacht, dass es natürlich legitim ist, dass Valve indizierte Games aus dem Angebot streicht?
Mir ging es um die Aktivierung. Nicht um die Beschaffung.
Und den Vergleich brachte ich eben wegen besagtem Handelsrecht. Wenn schon der Publisher nicht wegen unrechtmäßigem, freiem Verkauf belangt werden kann, wie dann wegen der Aktivierung (sprich: Spielermöglichung) desselben?
Wenn überhaupt, dann Steam. Und die hätten rechtlich deswegen nichts zu befürchten. Trotzdem kann ich dort ein indiziertes Spiel nicht ohne weiteres aktivieren...
Der öffentliche Verkauf ohne Altersverifikation und das damit einhergehende Werben für indizierte Spiele ist also kein rechtliches Problem bzw. ist nicht gegen das Gesetz? Ah ja...
Die Nutzung, Junge, die Nutzung.:klatsch:
Die Nutzung war bisher nie ein rechtliches Problem...
Und um es zu nutzen muss ich es erst mal aktivieren.
Aber stimmt, das war ja angeblich nicht das Thema...:rollen:
Was kommst du jetzt mit Wiederverkauf an? Was hat das noch gleich mit dem hier besprochenen Thema zu tun? Ah ja, wiederum GAR NICHTS. Aber klar, warum nicht einfach mal vom Thema ablenken und mit irgendeinem anderen Punkt über Steam mäkeln, weil es mit diesem Punkt nicht funktioniert, oder wie? :ugly:
Das Problem mit dem Gebrauchthandel hat Valve jahrelang nicht gekümmert.
Also warum sorgen sie sich nun so offenkundig übervorsichtig über die Nutzung indizierter Spiele?
Du hast doch behauptet, Valve halte sich nur an geltendes Recht. Wie sehr sie das schon krum genommen haben, beweist ihr damaliger Umgang mit dem Wiederverkaufsrecht, welches in der EU normalerweise, mal mit, mal ohne rechtliche Einschränkungen, gilt.
Natürlich ist Valve dafür verantwortlich, dass du das nicht mehr ohne VPN auf Steam aktivieren kannst. Aber das ist ja gar nicht das Problem (schon gar nicht für generelle Steamgegner...). Das Problem ist doch, dass du diese indizierte Spiele nicht mehr ohne weiteres spielen kannst in Deutschland. Und diese Entscheidung und die Verantwortung dafür liegt einzig und allein beim Publisher. Ich wiederhole es hier noch mal: Kein Publisher ist gezwungen, Steam zu nutzen. Wenn Steam jetzt die Aktivierung von diversen indizierten Titeln verhindert, dann steht es jedem Pubisher frei, einfach eine Steam-freie Version zu verkaufen, die sich dann auch problemlos ohne VPN in Deutschland spielen bzw. aktivieren lässt.
Wie soll so eine Version aussehen?:huh:
Und wieso sollte das der Publisher machen, wenn doch Valve einfach dafür sorgen könnte, legal erworbene Versionen auch in DE zu aktivieren, sprich die - erlaubte - Nutzung zu ermöglichen?
Valve hat mit Steam den ganzen Mist mit der Onlineaktiverung doch erst losgetreten.:schief:
Sie waren der Pionier in dieser ganzen Sache, wieso werden sie dann ihrer Rolle nicht gerecht und vereinen ihr DRM-Gedöns nicht gleicht geltendem Recht in den Ländern? Könnte es vielleicht daran liegen, dass sich US-amerikanische IT-Firmen generell noch nie vollends um außeramerikanisches Recht geschert haben?:schief:
Ich habe auch noch nie davon gehört, dass Steam deswegen verklagt wurde. Das sagt also überhaupt rein gar nichts aus.
Also da habe ich andere Informationen:
Steam – Wikipedia
Valve: Steam nimmt moglicherweise indizierte Spiele ins Angebot - Golem.de
Es war also Valve, die den Vorstoß Richtung indizierte Spiele gemacht haben, nicht die Publisher.
Und es waren am Ende der deutsche Jugenschutz und nicht die Publisher, welcher Valve zu Restriktionen veranlasst hatte.
Aber wie auch immer, wir drehen uns im Kreis. Ich habe meinen Senf zum Thema abgeben. Wenn man es nicht verstehen will, dann kann ich auch nichts machen. Ich bin jedenfalls raus. Haters gonna hate...
Du kannst auch weiterhin alle Kritiker deines geliebten Steams als einfache "Hater" abtun, ändert nichts am Rahmen der Kritik.
Glaubst du etwa Steam sei der Heilige Gral und alle, die das nicht so sehen, seien zurückgebliebene Ketzer ohne objektive Gründe?:what:
 
Zuletzt bearbeitet:
@nonsense

Respekt für die damalige Leistung. Ich habe mir kein einziges mal die Lizenzvereinbarung von Spielen durchgelesen. Aber es stimmt, der ganze DRM Mist hat das alle in die falsche Richtung gelenkt. Hatte man noch die Möglichkeit "sein" auf Steam/Origin etc. gekauftes Spiel, weil Grauzone, mit Cracks "nachrüsten" kann um so den DRM Mist umgehen zu können, wird das mit Denuvo wohl in Zukunft komplett erschwert bis überhaupt nicht mehr möglich sein. Man hat ja damals recht gut gesehen, am Skylake Test von PCGH dass geschützte Spiele wie Cryis dann Probleme machen können.

Naja damals war mir gerade langweilig und da hab ich mir das mal gegeben :lol:
Mal schaun was die DRM Zukunft bringt. Ich pers. sehe das gelassen, da mein Kaufverhalten von neueren Spielen von Jahr zu Jahr stetig sinkt.

BTW: Ja ich ich habe den Wink verstanden, den vertipper kann man mir wohl durchgehen lassen:D
 
So ein langer Post und kein einziges Mal gehst du auf die Schuld bzw. Verantwortung der Publisher ein. Naja, whatever, ich hab mit dem Thema ja eh schon abgeschlossen. Und nein, ich halte Steam nicht für den heiligen Gral und ich liebe es auch nicht. Kritik ist erlaubt, nur ist es scheinbar schwer, mal bei einem Punkt zu bleiben. Vielleicht reden wir auch nur aneinander vorbei, was weiß ich. Auf jeden Fall ist es die Zeit nicht wert. ;)
 
Scholdarr schrieb:
Eine Sache würde ich noch gerne wissen. Woher nimmst du immer die Fakten von denen du ständig schreibst? Liste B ist eine Vorschlagsliste zur Beschlagnahmung.
Ich weiß ja nicht was das wieder mit einem Verkaufsverbot gemeinsam hat?! Könntest du zukünftig deine immer wieder erwähnten "Fakten" auch mal belegen?
 
Bei Mafia 2 geht das schon länger so hin und her .Besser für den, derdie Directors Cu tBox ( 10 euro)noch zuhause hat .Manchmal scheinen da auch die Publisher mit den Kunden zu Zocken
Die jungen Manager nehmen sich da nicht viel mit den Pee Bay Saugern von ihrer Seriösitat her.Aber das ist wie mit vielen Lastern manchmal "muss "man als Kunde mit Niedrigschwelligen Typen zusammenarbeiten .Ärger mich gerade über Sniper elite 3 , (30 euro futsch )die bessere Variante" Enemy Front" ist auch nichtmehr im Shop erhältlich vielleicht Eifersucht ??? Oder mal wieder W10 generve??? Sniper Elite 4 kaufe ichjedenfalls nicht mehr.Dann lieber Hidden and Dangerous 2 noch mal.
 
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