Ähm, nein, das steht alles eindeutig in meinen Posts. Das sind auch keine Prämissen, das sind simple Fakten. Die Frage ist nur, ob man das auch versteht, was ich schreibe...
Was steht eindeutig in deinen Posts?
Das was du bisher zu dem Thema Indizierung bezüglich Steamaktivierung geschrieben hast, waren ausschließlich Prämissen. Aber wenn du jetzt plötzlich schreibs, dass es dir darum nie ging, ja auf was bezogen sich deine Antworten denn dann? Dass es mir explizit um Spiele, mit expliziten Inhalten (

) ging, war eigentlich offensichtlich.
Seltsam wie du darauf kommst, ging es darum bisher überhaupt nicht...
Doch, darum ging es bei der Konversation über indizierte Spiele. Über Hersteller und Händler und wo sich letzterer an das jeweilige Recht zu halten hat. Das was du auf den Publisher anwenden wolltest.
Ähm, was hat das überhaupt mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. Ah ja, richtig, GAR NICHTS! Es ging darum, wer für das Verschwinden der Spiele aus dem Steam-Katalog verantwortlich ist, sprich wer dafür verantwortlich ist, dass man ein paar indizierte Spiele nicht mehr ohne weiteres bei Steam kaufen oder auch nur aktivieren kann. Das habe ich beantwortet. Ich habe mit keinem einzigen Wort erwähnt, wer ursprünglich dafür verantwortlich war, dass die indizierten Spiele überhaupt im Katalog gelandet sind. Das war hier überhaupt nicht das Thema.
Jetzt plötzlich nicht? Habe ich denn nicht schon einhergehend klargemacht, dass es natürlich legitim ist, dass Valve indizierte Games aus dem Angebot streicht?
Mir ging es um die
Aktivierung. Nicht um die
Beschaffung.
Und den Vergleich brachte ich eben wegen besagtem Handelsrecht. Wenn schon der Publisher nicht wegen unrechtmäßigem, freiem Verkauf belangt werden kann, wie dann wegen der Aktivierung (sprich: Spielermöglichung) desselben?
Wenn überhaupt, dann Steam. Und die hätten rechtlich deswegen nichts zu befürchten. Trotzdem kann ich dort ein indiziertes Spiel nicht ohne weiteres aktivieren...
Der öffentliche Verkauf ohne Altersverifikation und das damit einhergehende Werben für indizierte Spiele ist also kein rechtliches Problem bzw. ist nicht gegen das Gesetz? Ah ja...
Die
Nutzung, Junge, die
Nutzung.

Die Nutzung war bisher nie ein rechtliches Problem...
Und um es zu
nutzen muss ich es erst mal
aktivieren.
Aber stimmt, das war ja angeblich nicht das Thema...
Was kommst du jetzt mit Wiederverkauf an? Was hat das noch gleich mit dem hier besprochenen Thema zu tun? Ah ja, wiederum GAR NICHTS. Aber klar, warum nicht einfach mal vom Thema ablenken und mit irgendeinem anderen Punkt über Steam mäkeln, weil es mit diesem Punkt nicht funktioniert, oder wie?
Das Problem mit dem Gebrauchthandel hat Valve jahrelang nicht gekümmert.
Also warum sorgen sie sich nun so offenkundig übervorsichtig über die Nutzung indizierter Spiele?
Du hast doch behauptet, Valve halte sich nur an geltendes Recht. Wie sehr sie das schon krum genommen haben, beweist ihr damaliger Umgang mit dem Wiederverkaufsrecht, welches in der EU normalerweise, mal mit, mal ohne rechtliche Einschränkungen, gilt.
Natürlich ist Valve dafür verantwortlich, dass du das nicht mehr ohne VPN auf Steam aktivieren kannst. Aber das ist ja gar nicht das Problem (schon gar nicht für generelle Steamgegner...). Das Problem ist doch, dass du diese indizierte Spiele nicht mehr ohne weiteres spielen kannst in Deutschland. Und diese Entscheidung und die Verantwortung dafür liegt einzig und allein beim Publisher. Ich wiederhole es hier noch mal: Kein Publisher ist gezwungen, Steam zu nutzen. Wenn Steam jetzt die Aktivierung von diversen indizierten Titeln verhindert, dann steht es jedem Pubisher frei, einfach eine Steam-freie Version zu verkaufen, die sich dann auch problemlos ohne VPN in Deutschland spielen bzw. aktivieren lässt.
Wie soll so eine Version aussehen?

Und wieso sollte das der Publisher machen, wenn doch Valve einfach dafür sorgen könnte, legal erworbene Versionen auch in DE zu aktivieren, sprich die - erlaubte - Nutzung zu ermöglichen?
Valve hat mit Steam den ganzen Mist mit der Onlineaktiverung doch erst losgetreten.

Sie waren der Pionier in dieser ganzen Sache, wieso werden sie dann ihrer Rolle nicht gerecht und vereinen ihr DRM-Gedöns nicht gleicht geltendem Recht in den Ländern? Könnte es vielleicht daran liegen, dass sich US-amerikanische IT-Firmen generell noch nie vollends um außeramerikanisches Recht geschert haben?
Ich habe auch noch nie davon gehört, dass Steam deswegen verklagt wurde. Das sagt also überhaupt rein gar nichts aus.
Also da habe ich andere Informationen:
Steam – Wikipedia
Valve: Steam nimmt moglicherweise indizierte Spiele ins Angebot - Golem.de
Es war also Valve, die den Vorstoß Richtung indizierte Spiele gemacht haben, nicht die Publisher.
Und es waren am Ende der deutsche Jugenschutz und nicht die Publisher, welcher Valve zu Restriktionen veranlasst hatte.
Aber wie auch immer, wir drehen uns im Kreis. Ich habe meinen Senf zum Thema abgeben. Wenn man es nicht verstehen will, dann kann ich auch nichts machen. Ich bin jedenfalls raus. Haters gonna hate...
Du kannst auch weiterhin alle Kritiker deines geliebten Steams als einfache "Hater" abtun, ändert nichts am Rahmen der Kritik.
Glaubst du etwa Steam sei der Heilige Gral und alle, die das nicht so sehen, seien zurückgebliebene Ketzer ohne objektive Gründe?
