das ist wohl auch das problem. wenn man annimmt das die meisten der spiele ohnehin nicht länger als 10 stunden dauern. ist es schon zu schaffen jedes spiel durchzuspielen.
früher hab ich das nie anders gemacht, da wurde allerdings ein gekauftes spiel erst durchgespielt bevor ein neues gekauft wurde. nur selten gab es zwischendurch doch noch ein anderes.
die preise der steamangebote machen aus spielern "sammler", viele haben angst ein angebot zu versäumen, tun so als wenn es ihr letztes wäre und kaufen dabei auch mal den ein oder anderen titel den man dann nie anrührt, weil das genre überhaupt nichts für einen ist oder weil das entsprechende spiel den spieler nicht fesselt.
ohne solche "billigpreise" wäre das verhalten in bezug auf spielen und kaufen sicher ganz anders und an früheren zeiten orientiert. das finde ich an sich gar nicht schlimm, schlimm ist das lediglich für leute die nicht mit geld umgehen können. bei denen ist die liste der spiele dann zwar riesig aber nur ein bruchteil davon wurde/wird tatsächlich gespielt. man sollte sich die verhältnismäßigkeit bewahren, auch wenns schwer fällt, ich kenn das selber.
die günstig angebotenen spiele werden garantiert weiter im preis sinken, irgendwo. der wertverfall ist ja immens groß und das spiele gänzlich vom markt verschwinden, weil sie wie etliche frühere titel aus kostengründen nicht mehr produziert werden ist mit der digitalen vermarktung doch auch geschichte.
es muss also niemand angst haben etwas zu verpassen oder nicht "besitzen" zu können. sollte manch einer mal drüber nachdenken.
ps. wer wirklich nur sorgsam ausgewählte titel kauft und nicht blind wegen dem preis bei jedem sale alles mitnimmt, egal auf welcher plattform, der tut am ende auch was gutes für die qualität zukünftiger spiele.