News Steam Machine: Streicht Valve satte Gewinne ein oder zahlt selbst zu viel?

PCGH_Jacky

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Die Steam Machine kostet über 1.000 Euro. Nun wird diskutiert, ob Valve hohe Gewinne einstreicht oder selbst unter gestiegenen Einkaufspreisen leidet.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Steam Machine: Streicht Valve satte Gewinne ein oder zahlt selbst zu viel?

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Dazu kommt ein zeitlicher Faktor: Händlerangebote, die aktuell günstiger wirken, können noch auf Lagerware beruhen, die vor Monaten zu niedrigeren Preisen eingekauft wurde. Valve muss die Steam Machine dagegen als neues Produkt zur aktuellen Kostenlage kalkulieren.
Und da würde mich eben brennend interessieren wie das gelaufen ist. Es handelt sich um Semi Custom GPU- und CPU, wurde also früh mit AMD ausgehandelt, man lässt Eigenentwicklungen bzgl. Mainboard und Gehäuse produzieren, hat man da nicht sofort angefangen zu vertraglich zugesicherten Preisen auch RAM und Speicher zu ordern? Gab es schon da keinerlei Preisgarantien? Hat man erst kurz vor Produktionsstart der fertigen Maschine angefangen Speicher und RAM einzukaufen?
Sony, Nintendo und Microsoft konnten die Preise für ihre Konsolen doch auch wenigstens noch eine Zeit lang stabil halten, weil sie eben noch feste Bestellmengen zu offensichtlich festen Preisen hatten. Danach wurde es teurer.

Hatten sie schon bei der Konzeptionierung und eben ihren Aufträgen bei AMD keinerlei Handlungsspielraum mehr bei anderen Herstellern?

Naja, erfahren werden wir es wohl nie, aber merkwürdig kommt es mir schon vor, dass da scheinbar nicht wenigstens etwas vorgesorgt wurde.
 
Ist doch egal was die Steam Machine kostet: sie kommt mit veralteter Hardware raus und dass ist doch das Problem. Wäre da ne 9060XT drin und das Ding wäre nochmal 100€ teurer, wäre der Shitstorm deutlich geringer ausgefallen.

Ist vielleicht ganz gut, dass bei Valve nicht alles klappt, sonst haben wir irgend wann nur noch Steam Software und Steam Hardware und Steam Store und wehe man spielt nicht über Steam.
 
Das Teil hat den Vram/ RAM eines Ally X Gameboys. Selbst die PS5 Pro. Wo alle gemeckert haben, ist ein Schnäppchen im Vergleich und hat extrem viel mehr Power.

Valve macht sich mit dem Ding lächerlich. Lieber hätten die es komplett sein lassen, als so ein unverschämter Preis. Schlag ins Gesicht für alle Fans, wer kauft sowas?

Naja egal, das wird ein Megaflop.
 
Valve macht sich mit dem Ding lächerlich. Lieber hätten die es komplett sein lassen, als so ein unverschämter Preis. Schlag ins Gesicht für alle Fans, wer kauft sowas?

Naja egal, das wird ein Megaflop.
Die Konzeption fing garantiert schon vor Jahren an und dann gingen entsprechend die Bestellungen für die Semi Custom Chips bei AMD garantiert schon vor langer Zeit raus.
Also hätten sie jetzt Deiner Meinung nach einfach immense Strafzahlungen an AMD leisten und entsprechend nichts veröffentlichen sollen? Das dann auch noch nachdem die ganze Welt von der Machine wusste und sie ja auch gezielt ihr OS dafür weiterentwickeln?
Das ist ja extrem weltfremd und wäre wirtschaftliches, wie PR-technisches Harakiri gewesen.
 
Das Teil erreicht nicht Mal die leist einer Standard PS5, sondern liegt irgendwo zwischen einer Series S und PS5, je nach Game und soll aber dann noch Mal über einen 100er mehr kosten als nee PS5 Pro?
Mit 8 GB Vram muss man sich, bei den meist aktuellen Games, mit niedrigeren Textursettings rumschlagen, als auf PS5 und Series X (gibt dazu auch einen entsprechendes Vergleichvideo von DF, falls das jetzt jemand anzweifeln sollte).

Und das Argument mit dem "vielseitig Einsatz", das konnte man noch zu Zeiten gelten lassen, als nicht in so gut wie jedem Haushalt ein Laptop/Mac oder ältere PC gestanden hat.

Davon ab, kann ich in dem Ding weder die CPU, noch die GPU tauschen, also das dicke Plus, was ein gaming PC mit sich bringt ist praktisch raus. Wie das beim Ram ist weiß ich jetzt nicht oder der SSD, aber mehr Ram rettet das auch nicht mehr wirklich und nur weil gerade die Preise allgemein völlig absurd sind, macht es leider auch nicht besser und "günstig".

Kenne auch niemanden, der neben seiner PS5 nicht mindestens ein brauchbares (nicht gaming) Notebook/Macbook besitzt etc.

Bei dem Preis sehe also maximal die hart Valve/Steamdeck Fans oder Leute die es sich easy aus den Ärmel schütteln können und Geld gerne in technische Dinge stecken, auch wenn sie längst eine bessere PC haben (was sich okay ist).

Eigentlich könnte Valve das Teil auch ein stampfen und warten, bis die Preise irgendwann, hoffentlich, besser werden und dann mit dem gleichen Design was aktuelleres bauen. Vor allem glaube ich kaum, das die aktuelle Konsolen Gen erst nach (spätestens) 2028 kommt, dann ist das Ding praktisch von jetzt auf gleich gaming untauglich.
Allerdings wird ja vermutlich eine gewisse Menge schon vorproduziert sein? Das Teil kann nur ein Flop werden, auch wenn sich der Verlust bei einer +/- 0 Preisgestaltung vermutlich in Grenzen halten wird, bei Valve.
Echt nee beschissen Zeit.
 
Ohne die Details zu kennen ist es schwer zu urteilen ob es jetzt eine zu hohe Marge hat oder "nur" realistisch bepreist ist.

Was ich noch auffällig/unschön finde ist der Preisunterschied zwischen der 500GB und 2TB Version (1039 € vs 1359 €), also 320€ für zusätzliche 1.5TB Speicherplatz. Die aktuellen Preise liegen bei ca 150€/TB (je nach Modell), also lässt sich Valve den größeren Speicher mit mehr als 100€ über Marktpreis vergolden...
 
Ohne die Details zu kennen ist es schwer zu urteilen ob es jetzt eine zu hohe Marge hat oder "nur" realistisch bepreist ist.

Was ich noch auffällig/unschön finde ist der Preisunterschied zwischen der 500GB und 2TB Version (1039 € vs 1359 €), also 320€ für zusätzliche 1.5TB Speicherplatz. Die aktuellen Preise liegen bei ca 150€/TB (je nach Modell), also lässt sich Valve den größeren Speicher mit mehr als 100€ über Marktpreis vergolden...
Die von Valve verbauten Kingston‑OM3SGP4‑Module sind keine Consumer‑Modelle. 512 GB liegen aktuell im Elektronik‑Großhandel bei ~342 € und 2 TB liegen bei ~1.132 € – netto wohlgemerkt.

Das ist über das Dreifache, und ja – so absurd es klingt – das sind reale B2B‑Preise. Valve hat die sicher nicht erst jetzt zu diesem Preis eingekauft, aber auch sie werden wegen der Speicherkrise viel mehr dafür bezahlt haben, als das vielleicht noch vor ein bis anderhalbt Jahren der Fall gewesen wäre. Die Preisdifferenz zwischen 512 GB und 2 TB ist also keine künstliche Marge, sondern spiegelt schlicht die aktuelle Situation wider.

Wie beim Steam Deck sind RAM und SSD momentan die teuersten Komponenten. Der SoC hingegen dürfte wahrscheinlich vergleichsweise günstig sein, aber Speicher ist es aktuell nicht. Das erklärt schon, warum die 2‑TB‑Variante so viel teurer ist.

Ich hätte mir eine Steam Machine ohne SSD (und evtl. ohne RAM) gewünscht. Aber dann müsste
Valve Support für alle möglichen RAM/SSD‑Kombinationen leisten. Viele Nutzer würden ungeeignete oder minderwertige Komponenten verbauen und das könnte letztendlich das „Verified-for-Steam-Machine“‑Siegel verwässern, was dann auch wieder schlecht ist.
Ich halte es aber für realistisch, dass eine Barebone‑Variante kommt, wenn sich denn mal die Preissituation beim RAM und den SSDs entspannt hat und sie die erste Charge bzw. die bereits produzierten Stückzahlen abverkauft haben.
 
Ich schätze hier sehen wir was ein Komplett-PC ganz ohne vorhandene Lagerbestände und Altverträge kosten wird. In einem halben Jahr - oder wann auch immer - wird der Preis nicht mehr negativ auffallen, einfach weil alles so viel kostet. :-_-:
 
Ich kann mir gut vorstellen, dass Valve bei der ersten Charge tatsächlich noch ganz gut Gewinn macht, aber nicht nach 3 Monaten die Preis eines "neuen" Produktes weiter erhöhen möchte und deswegen direkt mit dem dann nötigen Preis gestartet ist.
 
Die von Valve verbauten Kingston‑OM3SGP4‑Module sind keine Consumer‑Modelle. 512 GB liegen aktuell im Elektronik‑Großhandel bei ~342 € und 2 TB liegen bei ~1.132 € – netto wohlgemerkt.

Das ist über das Dreifache, und ja – so absurd es klingt – das sind reale B2B‑Preise. Valve hat die sicher nicht erst jetzt zu diesem Preis eingekauft, aber auch sie werden wegen der Speicherkrise viel mehr dafür bezahlt haben, als das vielleicht noch vor ein bis anderhalbt Jahren der Fall gewesen wäre. Die Preisdifferenz zwischen 512 GB und 2 TB ist also keine künstliche Marge, sondern spiegelt schlicht die aktuelle Situation wider.

Wie beim Steam Deck sind RAM und SSD momentan die teuersten Komponenten. Der SoC hingegen dürfte wahrscheinlich vergleichsweise günstig sein, aber Speicher ist es aktuell nicht. Das erklärt schon, warum die 2‑TB‑Variante so viel teurer ist.

Ich hätte mir eine Steam Machine ohne SSD (und evtl. ohne RAM) gewünscht. Aber dann müsste
Valve Support für alle möglichen RAM/SSD‑Kombinationen leisten. Viele Nutzer würden ungeeignete oder minderwertige Komponenten verbauen und das könnte letztendlich das „Verified-for-Steam-Machine“‑Siegel verwässern, was dann auch wieder schlecht ist.
Ich halte es aber für realistisch, dass eine Barebone‑Variante kommt, wenn sich denn mal die Preissituation beim RAM und den SSDs entspannt hat und sie die erste Charge bzw. die bereits produzierten Stückzahlen abverkauft haben.
Ich versteh diese B2B Preise ehrlich gesagt nicht. Die sollten doch tiefer sein als für Consumer - außer sie mussten die Kontingente spät zu Wucherpreisen abschließen (die die Consumer erst in Zukunft sehen werden). Aber NAND wird ja in rauen Mengen überall generisch verbaut? Wenn die von dir erwähnte Größenordnung von 600€/TB die Zukunft ist, dann gute Nacht :schief:

Bezüglich "Barebone": Das ist genau mein Reden! Und meine Vermutung war exakt wie bei dir: Es wäre sehr attraktiv für Bastler. Aber Valve wird sich davor scheuen es anzubieten weil es genügend Noobs gibt die dann nicht den richtigen RAM bzw gute M2 dazu kaufen und Valve die Schuld für ihr Versagen geben.

Ich hab übrigens eine Lösung dafür: Der Barebone kann nur bestellt werden, wenn ein Multiple Choice Test auf Anhieb bestanden wird (sonst 2 Monate blockiert):

Welche Formfaktor ist relevant?
  • DIMM
  • SODIMM
Gepuffert?
  • Buffered
  • Unbuffered
Registered?
  • Registered
  • Unregistered

ECC?
  • Mit ECC
  • Ohne ECC
DDR?
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Usw :-D
 
Ich versteh diese B2B Preise ehrlich gesagt nicht. Die sollten doch tiefer sein als für Consumer - außer sie mussten die Kontingente spät zu Wucherpreisen abschließen (die die Consumer erst in Zukunft sehen werden). Aber NAND wird ja in rauen Mengen überall generisch verbaut? Wenn die von dir erwähnte Größenordnung von 600€/TB die Zukunft ist, dann gute Nacht :schief:
Die Preise beziffern den Stückpreis. In der Masse kosten die dann bestimmt schon ein gutes Stück weniger, aber als Ausgangswert dafür sicherlich nicht ganz verkehrt in der Betrachtung.

Den Test finde ich super!
 
Ich versteh diese B2B Preise ehrlich gesagt nicht. Die sollten doch tiefer sein als für Consumer - außer sie mussten die Kontingente spät zu Wucherpreisen abschließen (die die Consumer erst in Zukunft sehen werden). Aber NAND wird ja in rauen Mengen überall generisch verbaut? Wenn die von dir erwähnte Größenordnung von 600€/TB die Zukunft ist, dann gute Nacht :schief:
B2B Preise sind extrem unterschiedlich je nach dem was der Kunde will.

Langfristige Verträge mit sicheren Abnahme-Mengen kriegen üblicherweise die besten Konditionen.
Dann kommen die großen Veträge, wo einfach sehr viel geholt wird - das ist oft nicht langfristig, weil der Kunde einfach kein Produkt plant welches lange auf dem Markt sein soll (oder auf bessere Konditionen hofft wenn die erste Menge verkauft ist).
Und der Rest kriegt weniger Produkte für mehr Geld - hier ist sowohl Verhandlungsgeschick nötig als auch Strategie - will man sich was langfristiges sichern? Bei nur einem Anbieter oder 2 oder gar 3 (wie beim Speicher, deswegen sieht man oft in Grafikkarten vom selben Hersteller unterschiedlichen Speicher von SK Hynix oder Samsung oder Micron)? Will man mehr Stabilität oder hofft man auf bessere Preise und klopft die Anbieter ab mit kleineren Mengen anstatt alles bei einem Anbieter zu holen?

Deswegen kann das gleiche Produkt bei 20 unterschiedlichen Herstellern absolut unterschiedliche B2B Preise haben, mit teils riesigen Unterschieden. Und das ist z.B. auch ein Grund, warum Apple die Preise noch nicht angezogen hat, während viele andere es tun - unterschiedliche Strategien. Kurzfristige Bestellungen können z.B. die Kosten senken, wenn das Produkt günstiger wird (war lange Zeit der Fall beim RAM z.B.), aber in einer Situation wie jetzt ist das ein massiver Nachteil - diese Kunden zahlen den höchsten aktuellen Preis, während andere noch zu alten Konditionen beliefert werden.
 
Bei Valve wird der heilige Gral vor gehalten,
Valve würde sowas nie tun,
macht es ein X Beliebiger PC Komplettsystem Anbieter wird er mit Kritik zugekackt.


Aber bitte mein heiliges Valve nicht :ugly:

Valve war doch der Haupt-Systemtreiber das es keine Disks mehr für den PC gab,
aber heute versucht man aus dem damaligen "Bösen" den neuen "Guten" zu formen.

Ja Linux und weiter, Valve möchte doch auch seine 30% behalten und nicht via Microsoftstore von den 30% was abgeben.
 
Bei Valve wird der heilige Gral vor gehalten,
Valve würde sowas nie tun,
macht es ein X Beliebiger PC Komplettsystem Anbieter wird er mit Kritik zugekackt.


Aber bitte mein heiliges Valve nicht :ugly:

Valve war doch der Haupt-Systemtreiber das es keine Disks mehr für den PC gab,
aber heute versucht man aus dem damaligen "Bösen" den neuen "Guten" zu formen.

Ja Linux und weiter, Valve möchte doch auch seine 30% behalten und nicht via Microsoftstore von den 30% was abgeben.
Das ist Blödsinn. Man sieht es doch aktuell überall.... Egal ob steamdeck/-machine
Rog Ally, MSI claw, ayaneo Thor, playstation, Xbox. Oder einen beliebigen Laptop von Asus, MSI, Acer, HP

In unterschiedlichem Ausmaß explodieren die Preise aktuell überall!

Es gibt keine Einstiegsklasse mehr sondern nur noch eine völlig überteuerte Mittelklasse und müll den niemand haben will der für Einstiegsklasse Preise verkauft wird....
 
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