Wenn man Plattformbindung automatisch als Fanboytum deutet, (...)
Habe ich nicht gemacvht, das hast du mir in den Mund gelegt.
Ich habe von Fanboys gesprochen. Das objektive Fanboykriterium ist entweder ein schönreden von erwiesenen Nachteilen oder ein Leugnen der Realität.
Letzteres ist hier der Fall. Valve hat selbst bekannt gegeben, dass sie die Steamachine nicht subventionieren werden. Den Fanboys passte das jedoch nicht in den Kram, deshalb sind sie davon ausgegangen, dass Valve dort doch einen unschlagbaren Preis bieten wird, wenn schon die Spezifikationen nicht wirklich gut sind.
Das hat jetzt zu einer herben Enttäuschung geführt, dabei hat Valve das klar gesagt.
(...)müsste man auch die PC-Gaming-Geschichte der letzten 30 Jahre als Microsoft-Fantum lesen.
Auch da gibt es Fanboys. Alleine wie sehr einige das künstliche ausschließen alter Hardware bei Win 11 verteidigt haben, war schon ei9ne Sache für sich.
Nur muss man auch die Alternativen sehen: Abwarten oder Produktionsstopp hilft niemandem wirklich. Und Selbstbau ist bei ähnlichen Preisen auch nicht risikolos: keine Garantie aufs Gesamtsystem, dafür im Problemfall oft Hersteller-Pingpong.
Das habe ich nach etwas über einer Minute kurzem suchen, auf der erstbesten Seite, die mir in den Sinn kam, gefunden:
Liegt preislich zwischen der keinen und großen Steammachine, ist aber um Welten besser. Man kann sogar 32GB RAM konfigurieren und ist etwa beim Preis des großen Gabecubes. Wenn man etwas sucht, wird man wohl etwas noch besseres finden.
Sowie Valve gesagt hat, dass sie nicht subventionieren, war klar, dass man mit den Alternativen tendenziell besser fährt.
Mit dem schlanken, spezialisierten OS und dem eng umrissenen Anwendungszweck sind die 16 GiB Arbeitsspeicher der Steam-Machine eigentlich eine angemessen Bestückung relativ zur (mangelhaften) Grafikleistung.
32GB sind halt einfach besser, die 16GB schränken doch schon ein. das fehlende Windows macht Kohl auch nicht fett.
Aufrüstmöglichkeiten sind da ein eher schwerer Trost für reduzierte Speicherleistung. Zumal sich das gesamte Konzept und der Preis explizit an Leute richtet, die nicht schrauben und somit auch nicht aufrüsten wollen.
Das beste wäre, wenn man es sich aussuchen könnte. 2x8 oder 1x16GB, je nach Bedarf.
Ist VRAM-Limit denn ein Thema für den Game Cube? In unseren Tests sind wir ziemlich häufig erst an die Grenzen der Shader und dann an die Grenzen der Speicherkapazität gestoßen. 8 GiB sind für die gebotene GPU-Leistung kein übermäßig schlechtes Maß, solange keine Texturmods ins Spiel kommen. (Ehe Raff mich umbringt: 12 GiB wären natürlich besser. Aber wir reden immerhin von der ausreichenden Speicherausstattung einer RX 7600 bei signifikant weniger Grafikleistung.) Detaillierte Inhalte werden immer seltener als zu speichernde/ladende Datei bereitgestellt und immer häufiger in Echtzeit generiert. Letzteres kann die Steam Machine nur in begrenztem Umfange, also braucht sie auch keinen unbegrenzten Speicher. Und es ist ja nicht so, als wäre es mit 45 GB/s Single-Channel-RAM-Transferrate unmöglich, ein paar Zugriffe von einer 16-GB/s-Grafikkarte zusätzlich zur CPU-Aktivität zu stemmen.
Wenn man in die Vergangenheit blickt, dann waren alle Karten, die sich gut gehalten haben, mit überproportional viel VRAM ausgestattet. Egal ob High End, wie die GTX 1080Ti, GTX 980Ti usw. oder die Mittelklasse, wie die RX 480. Mit 8GB hat man heute schon seine Probleme. Bis man mit den 16GB, der RX 9060XT soweit ist, wird es wohl noch bis ins Jahr 2030 dauern. Die 8GB sind eine Achillesferse, für den Preis gibt es besseres.