News Steam Machine: Leaker legt hohen Preis nahe

Die Steam Machine wird sich nicht mal ansatzweise so verkaufen wie die Switch. Die Konsole von Nintendo hat man für das intelligente System (damals war eine hybride Konsole bzw. Handheld an sich faktisch tot und die Switch konkurrenzlos) und für die Spiele gekauft. Nichts von dem bietet die Steam Machine, die Gemeinsamkeit ist eigentlich nur die veraltete Hardware. Was soll an der SteamMachine beliebt sein, außer der Name Steam/Valve?
Ich denke viele hier unterschätzen die Attraktivität von PC-Gaming. Es dürfte viele geben, die da "am Zaun stehen" wie der Engländer so sagt. Nur es ist beim PC mit Geld alleine halt nicht getan. Bisher war das jedenfalls so. Valve hat das verändert.

Ein Produkt für die Massen wird es trotzdem nicht. Valve ist nicht an der Börse. Nintendo, Sony und Microsoft arbeiten in ganz anderen Dimensionen. Bei Valve ist eher organisches Wachstum angesagt.

Man selber hat einen Gaming-PC und weiß warum. Aber will man so was auch verschenken? Egal ob Windows oder Linux, man ist im Anschluss der Admin. Ein PC ist eben kein klassisches Produkt wie ein Mac, sondern ein Baukasten. Das schlägt immer wieder durch. Das Steam Deck ist der erste PC, bei dem man vergessen kann, dass es ein PC ist. Ich habe mehrere davon in der Familie verschenkt und musste kein einziges mal eingreifen. Die klassischen PCs warte ich dagegen bis heute.

Ist eine spannende Entwicklung bei Valve. Aber wer glaubt das Valve da jetzt mit der Brechstange rangeht oder andernfalls aufgibt, der über- und unterschätzt die gleichzeitig. Die haben keine Aktionäre im Rücken, die Stress machen.
 
Ich denke viele hier unterschätzen die Attraktivität von PC-Gaming. Es dürfte viele geben, die da "am Zaun stehen" wie der Engländer so sagt. Nur es ist beim PC mit Geld alleine halt nicht getan. Bisher war das jedenfalls so. Valve hat das verändert.
Sehe ich eher kritisch, ist ja nicht so als könnte man nen PC nur im Selbstbau realisieren, die große Mehrheit kauft die sowieso fertig zusammengebaut mit installiertem Windows oder (heutzutage) direkt ein Notebook. Gerade letzteres reicht für viele "Gelegenheitsspieler" die ich so kenne auch völlig aus, die wollen damit gar nicht an den großen TV und selbst wenn wäre das ja möglich. Je nach endgültigem Preis bekommt man da auch eine vergleichbare Leistung, hat aber noch alle Vorteile des mobilen Geräts.

Ein Produkt für die Massen wird es trotzdem nicht. Valve ist nicht an der Börse. Nintendo, Sony und Microsoft arbeiten in ganz anderen Dimensionen. Bei Valve ist eher organisches Wachstum angesagt.
Dann stehen also doch nicht so viele Leute "am Zaun"?
Die Steam Machine ist eine Konsole fürs Wohnzimmer, als solche wird sie sich auch behaupten müssen. Da geht es nur um Preis und Name/Spiele. Sicher hat die Steam Machine durch die vielen kleinen Games, die es nie auf die Konsolen geschafft haben einen Vorteil, gleichzeitig muss man aber auch ehrlich sagen, dass solche meist nichts für die Masse sind und keine Zugkraft haben.
Organisches Wachstum sehe ich dann bei dem vermutlich hohen Preis gar nicht, imo erreicht man so keine Neukunden sondern nur solche, die sowieso schon auf Steam unterwegs sind.

Man selber hat einen Gaming-PC und weiß warum. Aber will man so was auch verschenken? Egal ob Windows oder Linux, man ist im Anschluss der Admin. Ein PC ist eben kein klassisches Produkt wie ein Mac, sondern ein Baukasten. Das schlägt immer wieder durch. Das Steam Deck ist der erste PC, bei dem man vergessen kann, dass es ein PC ist. Ich habe mehrere davon in der Familie verschenkt und musste kein einziges mal eingreifen. Die klassischen PCs warte ich dagegen bis heute.
Das Problem kenne ich natürlich zu genüge. Aber ganz ehrlich, einmal eingerichtet hatte ich selten bis nie Probleme mit den von mir gebauten Geräten für Familie und Freunde und im Zweifel kann man dann immer auch Fertig-PC's oder Laptops empfehlen, mache ich aber eher selten. Probleme gibts immer beim PC, auch beim Mac nebenbei, und am Ende ist man mit Ahnung eh Techsupport für die nahe Verwandtschaft und die guten Freunde, der Rest bekommt dann halt die Prebuilds.
Letztlich ist das Steam Deck auch kein PC, jedenfalls nicht mit SteamOS. Da läuft nicht jedes Spiel drauf und produktiv kann man das Gerät schon mal gar nicht verwenden. Dass man mit dem PC ja theoretisch alles machen kann sorgt gerade für die Probleme.
Davon ab als Handheld mit Steamanbindung ist das Deck natürlich klasse, auch wenn ich da in der Familie eher weniger erfolgreich war und es gegen ne Switch eigentlich immer verloren hat :D

Ist eine spannende Entwicklung bei Valve. Aber wer glaubt das Valve da jetzt mit der Brechstange rangeht oder andernfalls aufgibt, der über- und unterschätzt die gleichzeitig. Die haben keine Aktionäre im Rücken, die Stress machen.
Es geht eher um das Potential, was hier verschenkt wurde. Mit der Hardware auf ca. PS5 Niveau könnte das eine richtig gute Einführung ins PC-Gaming werden, aber bei Preisen um vermutlich 1000€ ist es das einfach nicht. Damit erreicht man Leute, die nen 2. PC fürs Wohnzimmer suchen (und das wird die Steam Machine auch besser und günstiger machen als die ganzen überteuerten Mini-PC's), aber eben keine neuen Spieler. PC-Gaming wird dadurch nicht einen Deut attraktiver und das ist schade.
 
Beim Preisvergleich mit einer PS5/5Pro muss man aber auch immer daran denken, dass bei der Steammachine kein Abo nötig ist um online zu spielen. Da kommen bei der PS ja leicht 120€ zusätzlich im Jahr oben drauf.
Selbstverständlich sind „die Reichen“ das Problem. Wer kauft denn den Markt zu völlig überzogenen Preisen leer, weil der Preis ihnen egal ist?

Und dieses Framing, dass der Staat dir 50% von deinem Lohn nimmt nervt auch wie sau. Das Lohnniveau was wir hier haben gibt es überhaupt nur, weil du staatliche Infrastruktur und Systeme nutzen kannst.
Nicht, dass das hier in eine politische Diskussion ausartet. Reiche sind ein Teil des Problems, aber nicht weil sie alles wegkaufen, sondern weil deren Vermögen zu gering besteuert wird, daher muss das Geld, dass der Staat braucht über Abgaben bei der Masse der Leute reingeholt werden. Aber frei nach Michael Ende:" Das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden"
Das Hardware aktuell teuer ist, liegt halt am extremen Ausbau von Rechenzentren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Preisvergleich mit einer PS5/5Pro muss man aber auch immer daran denken, dass bei der Steammachine kein Abo nötig ist um online zu spielen. Da kommen bei der PS ja leicht 120€ zusätzlich im Jahr oben drauf.

Nicht, dass das hier in eine politische Diskussion ausartet. Reiche sind ein Teil des Problems, aber nicht weil sie alles wegkaufen, sondern weil deren Vermögen zu gering besteuert wird, daher muss das Geld, dass der Staat braucht über Abgaben bei der Masse der Leute reingeholt werden. Aber frei nach Michael Ende:" Das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden"
Das Hardware aktuell teuer ist, liegt halt am extremen Ausbau von Rechenzentren.
Der Reiche an sich zerstört das System auf vielen Ebenen. Vom Klima fangen wir am besten auch nicht an.
 
Verstehe nicht wieso das Ding teurer sein soll als das Deck. Das Handheld braucht einen Screen, einen Akku und Eingabegeräte.
Die Steam machine hat nichts davon und nur für die olle 7600 so viel Aufpreis sehe ich nicht wirklich ein.
 
Es geht eher um das Potential, was hier verschenkt wurde. Mit der Hardware auf ca. PS5 Niveau könnte das eine richtig gute Einführung ins PC-Gaming werden, aber bei Preisen um vermutlich 1000€ ist es das einfach nicht. Damit erreicht man Leute, die nen 2. PC fürs Wohnzimmer suchen (und das wird die Steam Machine auch besser und günstiger machen als die ganzen überteuerten Mini-PC's), aber eben keine neuen Spieler. PC-Gaming wird dadurch nicht einen Deut attraktiver und das ist schade.
Das ist denke ich der Knackpunkt hier bei der Preisdiskussion. Min einem Preispunkt, der vielleicht 100-200€ von den Konsolen entfernt gewesen wäre hätte man eben Potenzial gehabt genau in diesem Markt Erfolge zu erzielen und damit die Nutzerbasis für das Ökosystem wirklich zu erweitern. Aber bei einem möglicherweise 500-600€ höheren und damit doppelt so hohen Preis stehen die Chancen deutlich schlechter von neuen Spielern, also Leuten die neu ins Gaming-Hobby einsteigen wollen, in Betracht gezogen zu werden, eine solche Preisdifferenz ist denke ich schon hoch genug um einen deutlichen "Abschreckungseffekt" wenn man so will zu erzeugen. Und das ist ja gerade auch eine der wichtigen Zielgruppen, die man mit der Steam Machine ansprechen will würde ich meinen weil man so eben auch tatsächlich die Nutzerbasis des Steam-Ökosystems vergrößern könnte.
 
Das ist denke ich der Knackpunkt hier bei der Preisdiskussion. Min einem Preispunkt, der vielleicht 100-200€ von den Konsolen entfernt gewesen wäre hätte man eben Potenzial gehabt genau in diesem Markt Erfolge zu erzielen und damit die Nutzerbasis für das Ökosystem wirklich zu erweitern. Aber bei einem möglicherweise 500-600€ höheren und damit doppelt so hohen Preis stehen die Chancen deutlich schlechter von neuen Spielern, also Leuten die neu ins Gaming-Hobby einsteigen wollen, in Betracht gezogen zu werden, eine solche Preisdifferenz ist denke ich schon hoch genug um einen deutlichen "Abschreckungseffekt" wenn man so will zu erzeugen. Und das ist ja gerade auch eine der wichtigen Zielgruppen, die man mit der Steam Machine ansprechen will würde ich meinen weil man so eben auch tatsächlich die Nutzerbasis des Steam-Ökosystems vergrößern könnte.
Konsolen sind alle subventioniert.
Dazu kommt economy of scale, also einfach die große Menge und langfristige Verträge für die Komponenten (welche die Preise stabiler halten).

Valve hat weder die langfristigen Veträge noch das Volumen (Millionen von Konsolen) um solche Konditionen zu bekommen.
Valve hat auch nicht vor, die Konsole ohne Profit zu verschenken. Wie bei jedem anderen PC auch (egal ob barebone, MiniPC, zusammengebaut von nem Anbieter whatever) gibt es eine Profitmarge. Wie hoch die ist, kann keiner sagen - aber die Konsole muss Geld verdienen, nicht Geld kosten.

Da sich die Kiste vor allem an die Menschen richtet die EH SCHON STEAM BENUTZEN, zieht das Argument "ja da kriegen wir neue Kunden" nicht - es sind überwiegend existierende Kunden die eh schon einkaufen und passende Geräte haben. Man will denen einfach ein zusätzliches Gerät verkaufen - wie Steamdeck vorher, nur diesmal nen Würfel statt Handheld. Die Anzahl der Neukunden wird nicht all zu hoch sein und der Würfel bietet nichts was der normale PC nicht schon kann - es wird also keine zusätzlichen Spiele verkaufen (wie es z.B. der Fall wäre bei dem Deck, wo Leute unterwegs was anderes zocken als auf der dicken Kiste daheim).
 
Verstehe nicht wieso das Ding teurer sein soll als das Deck. Das Handheld braucht einen Screen, einen Akku und Eingabegeräte.
Die Steam machine hat nichts davon und nur für die olle 7600 so viel Aufpreis sehe ich nicht wirklich ein.

Eine eigens entwickelte CPU und die 7600 ist auch nicht Gratis. Bildschirm kostet etwas über 50€, wenn man ihn sich privat als Ersatzteil bestellt, für Valve dürfte er nicht so teuer sein. Der Gabecube hat zwar keinen Akku und auch keine Sticks, dafür ist die Kühlung und das Netzteil wohl teurer. Wenn man da auch nur 250€ Aufpreis rechnet, dann ist man schon bei 1000€.

Du kannst natürlich auch versuchen, dir einen ähnlichen PC zusammenzustellen. Viel billiger wirst du. mit ordentlichen Komponenten, auch nicht kommen. Den preis kann man da wohl nicht wirklich kritisieren, sondern die Zusammenstellung.
 
Konsolen sind alle subventioniert.
Dazu kommt economy of scale, also einfach die große Menge und langfristige Verträge für die Komponenten (welche die Preise stabiler halten).

Valve hat weder die langfristigen Veträge noch das Volumen (Millionen von Konsolen) um solche Konditionen zu bekommen.
Valve hat auch nicht vor, die Konsole ohne Profit zu verschenken. Wie bei jedem anderen PC auch (egal ob barebone, MiniPC, zusammengebaut von nem Anbieter whatever) gibt es eine Profitmarge. Wie hoch die ist, kann keiner sagen - aber die Konsole muss Geld verdienen, nicht Geld kosten.
Ja, völlig klar, dass Valve die Steam Machine nicht subventionieren kann, das macht rein wirtschaftlich eben keinen Sinn weil man ja nicht wie die klassischen Konsolenhersteller von der eigenen Hardwarebasis abhängig ist. Und aufgrund der deutlich kleineren Größenordnung bekommt man auch nicht die selben Skalierungseffekte wie bei "großen" Konsolenhersteller, auch völlig klar.

Rein als Produkt für sowieso schon fest im eigenen Ökosystem verankerte Nutzer macht die Steam Machine aber rein wirtschaftlich eben auch nicht sonderlich viel Sinn. Eine sonderlich üppige Marge wird man sich vermutlich nicht erlauben können und bei den vergleichsweise geringen zu erwartenden Stückzahlen (erstmal wohl irgendwo im meidrigen einstelligen Millionenbereich) wird sich der potenzielle Gewinn auch in Grenzen halten. Ein nettes Zubrot für Valve aber auch nicht mehr. Das Ziel wird auch sein das eigene Ökosystem zu stärken und attraktiver zu machen um so mittel- bis langfristig die Nutzerbasis zu vergrößern und da kommt man um den klassichen Konsolenmarkt kaum herum würde ich meinen.

Aber ein Stück weit sind diese Projekte wohl auch ein bisschen Liebhaberei und Spaß an der Freude wenn man so will für Gabe Newell und Valve könnte ich mir vorstellen. Man steht bei Valve als privat geführtes Unternehmen eben nicht unter dem selben Druck nur streng profitorientiert handeln zu müssen, man kann sich eher mal Projekte erlauben die nicht unmittelbar nur auf den schnellen Profit ausgelegt sind sondern auch mal längerfristig planen oder einfach nur schlicht etwas machen was man selbst gerne möchte.
 
Aber ein Stück weit sind diese Projekte wohl auch ein bisschen Liebhaberei und Spaß an der Freude wenn man so will für Gabe Newell und Valve könnte ich mir vorstellen. Man steht bei Valve als privat geführtes Unternehmen eben nicht unter dem selben Druck nur streng profitorientiert handeln zu müssen, man kann sich eher mal Projekte erlauben die nicht unmittelbar nur auf den schnellen Profit ausgelegt sind sondern auch mal längerfristig planen oder einfach nur schlicht etwas machen was man selbst gerne möchte.
Ja klar, das sind Nebenprojekte, die nicht so viele Gewinne abwerfen wie Spiele oder neue Shop-Updates etc.
Genau so wie VR und viele andere Sachen die Valve macht - das sind coole Sachen für Enthusiasten und Liebhaber.
Valve kann es sich auch erlauben, die Projekte zu pausieren, verschieben oder schlicht und einfach abzusagen - ohne massive Nachteile. Das ist ja nicht der Kern vom Geschäft und die haben keine Shareholder, die dann aufs Dach steigen, wenn ein Produkt floppt.

Deswegen macht es auch Sinn, die Steam Machine und andere Hardware (Frame ist ja auch standalone, braucht entsprechend die Chips) so zu releasen, damit diese nicht noch massive Unkosten verursachen.
Valve-Produkte waren immer beliebt und deren Hardware verkauft sich, das wird bei der Machine nicht anders sein. Auch wenn diese teurer ist als vergleichbare MiniPC die ohne SteamOS daherkommen.
 
Dann stehen also doch nicht so viele Leute "am Zaun"?
Es bekommen einfach nicht so viele Leute mit, weil Valve das Gerät nicht im Retail sondern nur im Direktvertrieb über Steam vertreibt. Für anderes müssten sie von jetzt auf gleich viel höhere Stückzahlen herstellen. Dazu sind die offenbar (noch) nicht bereit. Das erfordert auch nochmal ganz andere Toleranzen in der Produktion. Valve sammelt da immer noch Erfahrungen, so mein Eindruck.
 
Dead on Arrival? Ja, aber auch nein. Genauso tot wie der PC-Markt eben, an dem sich der Preis orientieren soll.

PlayStation bzw. XBox werden wahrscheinlich die bessere Wahl sein. Steam hat aber auch ein erhebliches Platform-Momentum. Das sollte man nicht unterschätzen. Wer eine große Spielesammlung auf Steam hat, damit hadern bie PlayStation oder XBox von Null zu starten.
 
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