Special Steam Machine im Test: Valves ernüchternder Wohnzimmer-PC hat ein großes Preisproblem

Naja, die Kiste hat kein Preis-Problem, die Kiste hat ein Leistungsmangel.

Denn egal wie billig das Ding wäre: es kriegt nicht genug FPS auf den Bildschirm und das teils mit niedrigsten Einstellungen.

SteamOS sollte die nächsten Monate aber ordentlich verbessert werden und das ist das wichtige.
 
Du kannst den Arbeitsspeicher aufrüsten was allerdings nichts bringt. 16 GB ist vollkommen ausreichend. Auch die SSD lässt sich wechseln wobei das die PS5 bereits seit fast 6 Jahren besser macht.
Danke für die Info!

FSR 4 aktivieren ist auch nicht leichter als ein PC zusammenzubauen. Für wem das eine hürde ist bekommt ein Laptop oder sogar ein Fertig PC mit 9060 XT (die 80% schneller als die im Artikel erwähnte 5700XT ist)
Zusammenbau mag einfach sein. Das ändert nichts daran, dass Montagekosten einzupreisen und in Vergleichen zu berücksichtigen sind. Deswegen ist Eigenbau auch großteils günstiger - mensch spart sich die Montagekosten. Das ist mein Punkt (grüßen).
 
So wird das nichts Valve.
Lacherkicher Preis für das was drin steckt.
Für das gleiche Geld baue ich einen deutlich besseren PC.
Das Steam Frame wird mit Sicherheit auch so einen unverschämte Preis bekkmwn
 
Meines Erachtens fällt das Fazit des Testberichts deutlich zu streng aus und ist hauptsächlich auf den Preis fixiert, liefert mit andere Worten das, was die Leute gerne hören wollen.
Die perfekte Vorlage, um sich in der allgemeinen Jammerei zu suhlen.

Wer einen Fertig PC kauft, bezahlt bewusst den Komfort, das Gerät sofort und ohne Aufwand nutzen zu können. Rechnet man den extrem kleinen Formfaktor, die Montage und die Bereitstellung des Betriebssystems sachkundig zusammen, ist eine Differenz von 200 € durchaus gerechtfertigt.

Dass die Preise in der aktuellen Marktlage insgesamt hoch angesetzt sind, ist ein separater Kritikpunkt, der jedoch nicht dem Gerät selbst angelastet werden sollte.

Das Testfazit wirkt hier fast so, als sei die harte Preiskritik vor allem ein bewährtes Mittel, um durch einen künstlichen Aufreger mehr Traffic zu generieren.
Ein vergleichbares ITX System ist mit Zielkonflikten verbunden und vom Aufwand her für private Nutzer gar nicht realisierbar.

Komprimierung und ein leises Kühlsystem scheinen keinen Wert zu besitzen.
:lol: - netter Versuch
Leistung mies - Preis einfach zu abgehoben.
Begründung? Außer plumper Provokation leider keine Substanz.
Wer so gegen den Preis wettert, vergisst die Realität von Konsolen.
Teure Spiele und monatliche Abos, um überhaupt online spielen zu dürfen!

Auf dem PC spart man genau hier durch Steam Sales und gratis Multiplayer langfristig bares Geld.
Am Ende hinkt die Preiskritik also auch wirtschaftlich an allen Ecken und Enden. Ein halbwegs vergleichbares Mini-ITX Gehäuse inkl. Hardware ist im Selbstbau keinen Deut günstiger.

Kann mehr und hat mehr als dieser Würfel...
Dein Beitrag ist das perfekte Anschauungsmaterial für eine Milchmädchenrechnung.
Wenn ich hinter fast jeder Komponente schon "B-Ware" lese, ist der Beitrag auch "B-Ware" und die Lebens-Zeit für das "Suchen und Warten" erhält man wie wieder zurück?

Du vergleichst ernsthaft ein fabrikneues, schlüsselfertiges System mit einem zusammengekratzten Resteposten-Haufen, der am Ende im Pappkarton oder einem 20-Euro Plastikbomber auf den Tisch kommt?
Da werden unironisch B-Ware, Altbestände und Pappkartons als Gegenargumente aufgefahren, das hat ja fast Unterhaltungswert. Darf ich auch mal als "PCGH-Kommentareschreiber" ran?

Wenn ich mir Fleisch als B-Ware beim Großmarktrestposten hole, es auf einem von der Tankstelle geschenkten Einweggrill im Stadtpark selbst brate und den Abwasch im Brunnen mache, zahle ich nur ein Viertel!

Da biste "baff", nicht wahr?;-)
Das Betriebssystem kann ich mir auch so installieren, ein (nicht ganz aber) ähnlich kleines Gehäuse und einen Controller kann ich mir auch kaufen, ich sehe beim besten willen keinen echten Mehrwert.
Wer die Zeit und Lust hat, alles selber zu bauen und zu installieren, gegebenenfalls zu "planen", denn ein sehr kompaktes Gehäuse ist nicht gerade günstig und will mit passenden Komponenten bestückt werden, ist einfach nicht die Zielgruppe für ein fertiges System.
Und selbst das ist nicht günstiger, sofern man nicht den billigsten Ramsch möchte.

Alleine für ITX Board in der Kategorie A620 und Gehäuse fallen gut 100 Euro mehr an als für ein Durchschnitts ATX System. Da ist der Preisvorteil schon fast aufgefressen. Der PCGH-Nutzer rechnet seine eigene Zeit, Mühe und das nötige Fachwissen einfach mit null Euro an und arbeitet wohl auch umsonst, nimmt kein Geld für Dienstleistungen an.;-)
 
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Das Testfazit wirkt hier fast so, als sei die harte Preiskritik vor allem ein bewährtes Mittel, um durch einen künstlichen Aufreger mehr Traffic zu generieren.
Ein vergleichbares ITX System ist mit Zielkonflikten verbunden und vom Aufwand her für private Nutzer gar nicht realisierbar.

Komprimierung und ein leises Kühlsystem scheinen keinen Wert zu besitzen.
ITX kostet zwar mehr und hat Nachteile wegen der Bauform, ist aber für Endkunden kein Problem.

Noch nie war es für den Endkunden einfacher, eine kleine Kiste zu bauen.

Gerade in der Leistungsklasse gibt es mehr als genug kleine Komponenten die sich problemlos in einen Würfel einbauen lassen.

Klar, man bezahlt für ITX extra - gibt nur wenige Komponenten und gerade die Boards kosten teils arg viel im Vergleich zu dem großen Bruder (der auch noch deutlich mehr bietet).

Das Problem ist einfach die schwache Leistung. Das Teil wird von einer PS5 Pro zerlegt obwohl diese 200€ weniger kostet. Und sonst lässt sich ein schnelleres ITX System für das gleiche Geld kaufen oder bauen. Ohne sich in die Warteschlange einzureihen. Das werden auch viele Enthusiasten machen, jetzt wo der Preis fest steht und die Benchmarks da sind (und das ist ein großer Teil der Zielgruppe für die Kiste).

Man soll nicht die ganzen günstigen Barebones aus China vergessen. Die liefern teils dieselbe Leistung.
Nicht nur die üblichen kleinen Kisten von Minisforum oder Zotac, MSI und so weiter. Teils kriegt man auf Aliexpress extrem günstige Barebones die halt mit derselben Hardware daherkommen. Dazu günstigen RAM reinklatschen (kann jeder) und ne NVME rein - ab damit.
 
Selbst ein kleiner Geekom mit Ryzen 370 (12 Cores) und 32 GB Ram ist Performanter.
Nein, zumindest nicht wenn man Grafiklimitiert ist, was bei diesen Komponenten die Regel ist.
Der Ryzen AI9 HX 370 hat eine iGPU mit 16 CUs RDNA3.5. Das ist Handheld Level (ROG Ally X).
Die Grafikkarte der SM hat 28 CUs RDNA3. Ist zwar auch nicht Weltbewegend, aber 50-60% schneller.

Außerdem kostet der Geekom mit HX370 mit Rabattcode aktuell 1199€ (regulär 1499€, was bereits von 1699€ reduziert ist), also auch noch teurer bei weniger Grafikleistung.
 
In der Steam Machine ist nur eine RX 7600M am Werk, also ne schwache mobile GPU.
In der Steam Machine greift die GPU totz des 4 Liter Gehäuses aber auf deutlich mehr TDP zurück, während die mobile GPU der 5070 Mobile nur 60 Watt für sich nutzen kann.
Die 5070 Mobile dürfte demnach nicht viel schneller sein als die 7600M mit 120W TDP, siehe:
Die Steam Machine ist also nichts weiter als Laptop Hardware auf einem Custom Board, das auch in einem Laptop gepackt werden könnte... Nichts besonderes...
Du postest hier einen Laptop für 1200 Euro, um zu beweisen, dass der Fertig PC zu teuer ist und merkst nicht, dass dein "Beweis" für 160 Euro mehr in Spielen gar nicht schneller ist?
Ja ein Laptop ist nicht das gleiche, aber für ähnliches Geld bekommt man einfach mehr...
Du hast doch gerade das Gegenteil gezeigt, oder nicht? Eine Tastatur und ein Billig-15 Zoll Bildschirm helfen dir inwiefern im Wohnzimmer? Deine Suche hat gezeigt: Es existiert kein günstigeres Angebot. Und damit ist die These des "großen Preisproblems" doch an der Realität vollends zerschellt und entbehrt jeder Grundlage.

Und erklär mir mal bitte wie man diesen "PC" zuverlässig mit einem Controller einschaltet kann, darauf wird ja nicht eingegangen. Eigentlich auf keine einzige Komfort-Funktion.
 
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Selbst ein kleiner Geekom mit Ryzen 370 (12 Cores) und 32 GB Ram ist Performanter.
Naja, CPU-seitig stimmt das wohl, aber bei der GPU-Leistung schon längst nicht, nicht zuletzt auch aufgrund der niedrigen TDP von 28W (54W im Turbo PL2) für die gesamte APU. Und teurer ist das Teil dazu auch noch, kommt dafür aber natürlich mit 32GB RAM und 1TB SSD.

Das unterm Strich halt ein Äpfel-und-Birnen-Vergleich, das sind schlicht Geräte mit unterschiedlichen Anwendungsbereichen würde ich sagen. Ändert aber natürlich nichts daran, dass die Steam Machine ein ziemlich mieses P/L-Verhältnis bietet, das Ding macht in der Form und in der aktuellen Lage einfach kaum Sinn. Ohne KI/Speicherkrise wäre das Teil für vielleicht bis max. 700€ ganz interessant gewesen, aber selbst der Preispunkt wäre dann nicht übermäßig aufregend gewesen weil man ja trotzdem noch ein gutes Stück über den leistungsmäßig mindestens gleichwertigen bzw. tendenziell leicht stärkeren Konsolen gelegen hätte.
 
Ändert aber natürlich nichts daran, dass die Steam Machine ein ziemlich mieses P/L-Verhältnis bietet, das Ding macht in der Form und in der aktuellen Lage einfach kaum Sinn. Ohne KI/Speicherkrise wäre das Teil für vielleicht bis max. 700€ ganz interessant gewesen, aber selbst der Preispunkt wäre dann nicht übermäßig aufregend gewesen weil man ja trotzdem noch ein gutes Stück über den leistungsmäßig mindestens gleichwertigen bzw. tendenziell leicht stärkeren Konsolen gelegen hätte.

Valve hätte zumindest einen 8 Core + 32 GB Ram verbauen sollen - und der Graka 16 Gig Vram spendieren können, meiner Meinung nach :D (Enthusiastenbrille), aber dann wäre der ganze Spaß "logischerweise noch teurer geworden" usw. usw.

Ansonsten stimme ich deinem Posting zu.
 
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Und das setzt voraus, dass man die Teile alle nahe am Bestpreis bei einem Händler bekommt und der Zusammenbau kostet auch oft noch mal einiges. Es ist halt schwierig, weil der Ausgangspreis für die Infrastruktur inzwischen so hoch ist und so das Preisleistungsverhältnis von günstigen Rechnern leidet, aber ein teurer Rechner das Budget vieler dann doch wieder übersteigt.
Für einen Fertig-PC ist die Steam Machine kein schlechtes Angebot, zumindest in der aktuellen Wirtschaftslage.
Wer selber baut, der spart sich ca. 100-150€ Aufschlag ggü. regulären Angeboten und kann mit gebrauchter Ware etwas abzwacken. Aber der Schrauber ist ja auch nicht unbedingt die Zielgruppe von dem Gerät.

Danke! :daumen:

Das zeigt immerhin schon, dass es für Valve vielleicht tatsächlich nicht so unfassbar viel Spielraum ohne Subvention gab. Mainboard- und Gehäuse "Eigenentwicklung", Leistungsdaten waren sicher lange fest, hat sich aber zusätzlich alles verzögert.
Naja, dennoch nicht gut, aber hilft schon bei der Einordnung. ;)
Ich sehe beim Käufer der Steam Machine nicht unbedingt die Leistung als ausschlaggebendes Kriterium, sondern die Flexibilität eines Desktops im Wohnzimmer-Format. Man hat eine "Konsole", welche nicht in einem goldenen Käfig steckt und zeitgleich auch keine Grundkenntnisse hinsichtlich "PC" abverlangt. Das ist für den 0815-User, welcher einfach nur Daddeln möchte schon ein sehr starkes Argument.

Hier im Forum sind halt kaum Leute unterwegs, welche sich davon angesprochen fühlen.
Ich für meinen Teil fände den PC auch schrecklich langweilig, wenn ich daran nicht rumbasteln könnte (oder müsste).
 
Es war ganz klar, dass es so kommen würde. Viele von euch wollten der absehbaren Katastrophe jedoch nicht ins Auge blicken. Das Gerät schimmelte bereits, bevor es überhaupt in den Verkauf gelangte und beim Kunden ankam.
 
Was ich vermutet habe.
Weder Fisch noch Fleisch.
Und die gestiegenen Preise kommen noch oben drauf. Hatte von Anfang an meine Zweifel ob ein PC, den man nicht aufrüsten kann, überhaupt einen Wert darstellt.
Braucht die Branche nicht und weg damit.
 
Das Problem ist einfach die schwache Leistung.
Die Leistung ist in Relation zum aufgerufenen Preis nicht schwach, sondern angemessen, es sollte sich jedes Spiel in ausreichender Qualität spielen lassen.
Etwas schnelleres halbwegs vergleichbares Systeme mit einer 5060 (20%) wie das hier: https://geizhals.de/asus-tuf-tm500-tm500mh-0r5220032w-90pf0662-m003l0-a3829341.html liegen preislich nicht überzeugender und sind auch deutlich größer.
Das Teil wird von einer PS5 Pro zerlegt obwohl diese 200€ weniger kostet.
Großartiges Geschäftsmodell: Beim Kauf scheinbar sparen, um es danach monatlich als Online Gaming Miete an Sony zurückzuzahlen und am Ende sogar noch draufzuzahlen.
Dass die Abogebühren beim PC komplett wegfallen, blendest du für dein Narrativ natürlich lieber elegant aus.
Und sonst lässt sich ein schnelleres ITX System für das gleiche Geld kaufen oder bauen.
Wer Spaß am Schrauben hat und kein Problem mit dem klobigen Gehäuse hat, macht es selbst, das ist doch nun kein Argument gegen die Steam-Machine. Das ist dann einfach nicht die passende Zielgruppe.
Theoretisch kann auch jeder seine Heizung selbst reparieren. Trotzdem bezahlt man im echten Leben den Handwerker für den Komfort und die Garantie.

Du kannst hergehen und das System für 140 Euro weniger fertig ohne Betriebssystem und Vorinstallation mit 16 Litern kaufen, kaufst aber dann ein nacktes System, das vor wenigen Tagen noch 1000 Euro gekostet hat und ohne Komfortfunktionen daherkommt. https://geizhals.de/hp-omen-16l-desktop-tg03-0150ng-c27qgea-abd-a3571012.html

Und hier sprechen wir über den Marktpreis und bei Valve über eine UVP, die in der Regel zügig unterboten wird, sobald der erste Ansturm abgeebbt ist.
 
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