Special Steam Machine im Test: Valves ernüchternder Wohnzimmer-PC hat ein großes Preisproblem

1500 € ? Man muss so einen Preis auch mal in Relation setzen zu anderen Hobbys.

Für 1500 € bekommt man von den namenhaften Herstellern gerada mal so ein EInsteiger-Rennrad - aus Alu, nicht aus Carbon.
In der Autotuningszene bekommt man für 1500 vielleicht eine anständige Felge. Eine.
In der audiophilen HiFi-Szene ? Naja, 1500 reicht da nichtmal für 3m Drachenzahnveredeltes und Schlangenöl gesalbtes Silberkabel...
Uhrenliebhaber ? Fange wir lieber gar nicht erst mit an, was die so bereit sind für eine massenproduzierte, langweilig aussehende 3-Zeiger Uhr hinzublättern...
Und fragt mal die Klemmstein-Bauer, was die so für ihre Sets hinblättern...
 
Ich habe den Eindruck, selbst ohne die Hardware Krise hätte es die Kiste schwer ggü. PS5/PC. Naja Valve hätte die Kiste schon subventionieren können. Die meiste Kohle machen die ja eh über Steam Verkäufe.
 
Na denn viel Spaß mit dem 1500€ Würfel. Was kostet noch gleich ne PS5 Pro? Was? Meist ca 800€? Is ja n Ding. Man könnte fast sagen, n bisschen mehr als die Hälfte.
Allerdings ohne Jahres Abo (PSN) für viele nicht nutzbar. Und auch an dieser Preisschraube dreht Sony sehr gern. Dann sollte man sich auch mal den Spielepreis vor Augen führen. Summa summarum hat man bei gleichen Spielverhalten nach drei, vier Jahren schon mehr wegen der Sonykiste bezahlt.
Bitte richtig verstehen, ich halte die Steam Machine für ein kompletten Griff ins Klo. 4K Nativ bei 60FPS mit mittleren bis hohen Einstellungen und FSR4 und höher hätten Pflicht und Ziel sein müssen. Und ja, das ganze wäre dann bei 2000€ gelandet, aber langfristig rechnet sich das ganze über das günstigere Steam Ökosystem. Hier wird Microsoft mit Project Helix leichtes Spiel haben.
 
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Valve launched die Steam Machine im Rahmen einer - nennen wir es beim Namen - Lotterie und trotzdem geht es immer nur um den Preis. Versteht doch einfach mal, dass die Nachfrage nach dem Gerät das Angebot bei weitem übersteigt. Valve ist nicht Sony und startet jetzt mit ein paar Millionen Geräten pro Quartal. Was Sony und Nintendo pro Quartal produzieren, dafür benötigt Valve viele Jahre. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Alleine durch Valves Fanbase dürften die ersten Chargen sofort vergriffen sein.

Man kann das nicht mit einer PS5 oder einer Switch vergleichen von denen 100 Millionen Geräte und mehr abgesetzt werden. Da vergleicht man wirklich Äpfel mit Birnen. Man muss das nicht verstehen, dass einige Leute (wie ich) das zu dem Preis kaufen. Aber es ist ganz einfach so. Und es wird halt ganz einfach nicht sehr viele von den Machines geben. Siehe Steam Deck.
 
Allerdings ohne Jahres Abo (PSN) für viele nicht nutzbar. Und auch an dieser Preisschraube dreht Sony sehr gern. Dann sollte man sich auch mal den Spielepreis vor Augen führen. Summa summarum hat man bei gleichen Spielverhalten nach drei, vier Jahren schon mehr wegen der Sonykiste bezahlt.
Kommt immer auf den Spieler an. Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass PC Spiele so viel günstiger sind. Key Handler kann man bei beiden benutzen. Das mit PSN stimmt zwar, aber dafür kannst du die PS-Spiele eben auch entspannt wieder verkaufen oder ausleihen. Hat alles seine Vor- und Nachteile.
 
Hier wird Microsoft mit Project Helix leichtes Spiel haben.
Inwiefern? MS sagt doch mittlerweile selbst, dass sie wegen der Preise vieles wieder überdenken, zudem wurde von Sharma alles andere als bestätigt, das Steam auf der Helix laufen wird, da klingt es mittlerweile auch eher nach "nur" MS Store. Und zuguterletzt gab es bei MS auch schon die Intention die Hardware nicht mehr zu subventionieren.

Versteh mich nicht falsch, ich denke Sony und MS werden die Steam Machine im Grunde in den Boden stampfen, aber auch zu einem vergleichsweise hohen, aber dennoch P/L-technisch, humaneren Preis, gleichzeitig hat MS da aber (meiner Meinung nach) die schlechteren Karten. Die Spieler haben ihre Bibliotheken, sie davon wegzubewegen wird extrem schwierig und entsprechend wird Sony garantiert wieder weit höhere Bestellmengen haben plus den vermutlich etwas schmaleren SoC (mehr pro Wafer + weniger fehlerhafte SoCs). Es werden beide auch aktuell an den Hardwarepreisen zu knabbern haben, aber Sony steht da sicher in einer besseren Position. Von Nintendo gar nicht zu reden, jetzt lohnt sich ihr verhaltenes Interesse an einem Leistungskampf extrem.

Also die Steam Machine ist für mich ein Reinfall, MS und Sony schlucken auch wegen der Preise, wo ich Sony aber deutlich im Vorteil sehe und Nintendo hat gerade richtig "Glück" und läuft da weiter außer Konkurrenz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei 600€ hätte ich überlegt mir eins fürs Wohnzimmer zu bestellen.

Glaube erste Steam Hardware die nicht ausverkauft sein wird.

Lächerlicher Preis für alte Hardware.

So schaue ich lieber Kleinanzeigen nach ner Möhre :)
 
Viel zu schwach für den Preis. 6 Kern CPU im Jahr 2026? Mit 30W TDP?
Da gibt´s aktuell Laptops mit mehr Dampf für den gleichen Kurs.
Normalerweise könnte man sich bei Valve denken man bekäme was "Gscheit´s" für sein Geld.
Damals zum Release des Steam Decks bekam man tatsächlich ein feines Handheld zum guten Preis. Es gab nichts vergleichbares.
Und Gabe chillt auf seiner 111 Meter Leviathan Yacht und findet des gut was da abgeht?
Schwer vorstellbar. Der Typ hat doch eigentlich Klasse.
Mittlerweile tendiert Valve dazu überteuerte alte Hardware zu verkaufen, und wird mir persönlich damit irgendwie unsymphatisch.
Die Steam Machine wird dem gehypten Namen nicht gerecht.
Der Werbetext auf der Shopseite ist aber geil:

"Klein und handlich
Stellen Sie die Steam Machine unter Ihren Fernseher. Oder auf Ihren Schreibtisch. Verstecken Sie sie unter einer
Banane. Der mit ca. 16 cm Seitenlänge äußerst kompakte Würfel passt fast überall hin.":banane:

Des wars auch schon.
 
Valve launched die Steam Machine im Rahmen einer - nennen wir es beim Namen - Lotterie und trotzdem geht es immer nur um den Preis. Versteht doch einfach mal, dass die Nachfrage nach dem Gerät das Angebot bei weitem übersteigt. Valve ist nicht Sony und startet jetzt mit ein paar Millionen Geräten pro Quartal. Was Sony und Nintendo pro Quartal produzieren, dafür benötigt Valve viele Jahre. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Alleine durch Valves Fanbase dürften die ersten Chargen sofort vergriffen sein.

Man kann das nicht mit einer PS5 oder einer Switch vergleichen von denen 100 Millionen Geräte und mehr abgesetzt werden. Da vergleicht man wirklich Äpfel mit Birnen. Man muss das nicht verstehen, dass einige Leute (wie ich) das zu dem Preis kaufen. Aber es ist ganz einfach so. Und es wird halt ganz einfach nicht sehr viele von den Machines geben. Siehe Steam Deck.
Naja, wie soll man das Ding denn sonst in einem Test und in den Kommentaren einordnen, ohne es am Preis und Alternativen zu messen? Ob Valve das jetzt in homöopathischen Mengen vertreibt, spielt ja keine Rolle. Einzelne PC Komponenten/Konfigurationen verkaufen sich auch nicht so oft wie die Switch oder eine PS5.
 
Spricht mich leider so garnicht an.
Das gesamte Pakt ist leider absolut unattraktiv und ernüchternd.

Ich bin froh damals bei dem Steam Deck OLED zugeschlagen zu haben.
Damit bin ich absolut zufrieden :)

Aber die Steam Machine kommt mir nicht ins Wohnzimmer.
 
Ne Zielgruppe dafür wird es geben, weils einfach ermöglicht viele Spiele zu spielen die "Ich will die Kiste anmachen und zocken und mich um nix kümmern"-Konsoleros sonst nicht zu sehen bekommen.

Trotzdem ist die Kiste enttäuschend, und ich wette das wäre sie auch ohne AI-Krise geworden. Valve will halt Geld verdienen. Aber hier auf PC Linux Hardware wird der Cube die nächsten Jahre sicher überdurchschnittlich abgefeiert.
Nö.
Ich "feiere" Valve evtl. dafür, dass sie - aus welchen egoistischen Gründen auch - Proton puschen. Das ist toll.
SteamOS ist mir Wurst. Habe mein Arch stabil eingerichtet, Spiele laufen so weit, "Big Picture" ginge im Autostart oder per Shortcut, alles cool.
aber ja, Proton und co. sind genialer als damals Cedega/reines Wine-Gefrickel, dafür wirklich danke Valve.
 
Also so wird das nichts mit Wohnzimmer erobern und gff eine Konkurrenz/Alternative zur Xbox/PlayStation. Wobei bei letzteren müssen wir noch abwarten ob eine PS6 ähnliches Preis haben wird.

So aber so lächerliche wo wir angekommen sind was Hardware Preise angeht.
 
Installiert ist eine AMD-Custom-CPU mit 6 Kernen und 12 Threads, 16 MiByte L3-Cache und einem Maximaltakt von 4,86 GHz. Dazu kommen 16 GiByte DDR5-Arbeitsspeicher. Die eigenständige Radeon-Grafikeinheit verfügt über 8 GiByte GDDR6-Grafikspeicher und wird unter SteamOS als "AMD Radeon Graphics" auf Navi-33-Basis erkannt - die Steam Machine setzt folglich auf die im Jahr 2022 eingeführte RDNA-3-Architektur ("GFX11"). Die GPU lässt sich am ehesten mit einer leicht beschnittenen Radeon RX 7600 (PCGH-Test) vergleichen. Während die Retail-Grafikkarte einen Vollausbau mit 32 Compute Units sowie 2.048 FP32-Einheiten bietet, sind auf der Steam Machine nur 28 CUs und dementsprechend 1.792 ALUs aktiv. Das Power-Budget sinkt von 165 (Radeon RX 7600) auf 110 Watt (GPU der Steam Machine).
CPU und RAM sind in Ordnung, aber die GPU fällt in den Benchmarks doch recht schwach aus. Die 8GB VRAM sind die eine Sache, aber je nach Game unter oder ~ mit einer 5700XT. Weiß ja nicht, im Jahre 2025 und das für die aufgerufenen Preise... Ich meine bei der aktuellen Speicherkrise waren unter 1000€ für einen fertig gebauten Wohnzimmer PC sowieso unrealistisch, aber das wäre selbst für 900€ (also "dreistellig") mir viel zu wenig.
Die günstigste Variante der Steam Machine startet bei 1.039 Euro. Dafür gibt es die Version mit 512-GByte-SSD, allerdings ohne Steam Controller. Mit Controller steigt der Preis auf 1.108 Euro. Wer zur größeren Version mit 2-TByte-SSD greift, landet bei 1.359 Euro ohne Controller oder 1.428 Euro im Paket mit Controller.
 
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