TE
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Rotkaeppchen
Guest
AW: Status Falterei
Resümee:
Zum Abschluss der Arbeiten am Gehäuse und der Fehlersuche noch einmal alle Daten des kleinen Falters als Appetithäppchen für andere, die sich ebenso einen Minimalrechner zum Falten hinstellen wollen, der sehr laufruhig ist, optisch ansprechend und parallel für alle privaten Officearbeiten reicht. Durch die Faltrechner typischen sehr starken Grafikkarten sind auch aufwendige Video und Fotobearbeitungen mit entsprechenden Programmen möglich.
Ich würde mir wünschen, dass mehr Foristen mit einem kleinem Faltrechner die Forschung unterstützen. Selbst eine sehr sparsame GTX 750Ti, oder eine GTX 950 kommen mit ihrer hohen Rechnenleistung (ungefähr jene eines Supercomputers von vor 20 Jahren) zu vielen wichtigen Ergebnissen der Molekühlanalyse zur Krankheitsbekämpfung. Siehe:
Folding@home
Hardware:
(65,-€) CPU: G3258 Intel Pentium G3258 Anniversary Edition, 2x 3.20GHz,
(50,-€) Mainboard: Asrock H81-M-G ASRock H81M-G
(40,-€)RAM 8 GB Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24
(200,-€) GPU GTX 970 Gainward GeForce GTX 970 Phantom, 4GB GDDR5
(40,-€ ) Gehäuse Sharkoon CA-I Sharkoon CA-I schwarz
(50,-€) Netzteil BeQuiet S7-450W https://geizhals.de/be-quiet-system-power-7-450w-atx-2-31-bn143-a871343.html?hloc=at&hloc=de
(25,-€) Kühler Cooler Master Gemini M4 https://geizhals.de/cooler-master-geminii-m4-rr-gmm4-16pk-r1-a685370.html?hloc=at&hloc=de
(40 ,-€) Zusatzlüfter, Gehäuse: Prolimatech Ultra Sleek Vortex 12 und Fractal Design HF-14, Kühler: ELK Wing Boost
(40,-€) 128 GB SSD https://geizhals.de/toshiba-hg5d-128gb-thnsnh128gcst-a915224.html?hloc=at&hloc=de
Summe: 600,-€
In meinem Fall waren Grafikkarte, SSD, Netzteil und teilweise die Lüfter vorhanden, Es ging nur zum 200,-€ für CPU, Board RAM und Gehäuse. Das sind Summen, die viele von uns für einen Zweitrechner aufbringen können, den jeder im Haus haben sollte, falls der Erstrechner ausfällt.
Umbauarbeiten:
Das Gehäuse ist in der originalen Ausführung untauglich für leistungsstarke Grafikkarten. Die Belüftung ist zu schwach, der mitgelieferte 120mm Lüfter ist unerträglich laut, weil er über das Netzteil streicht. Erster Umbau:
- Netzteil umgedreht eingebaut (aus Gehäuse saugend)
- Lüfter auf Top Blower umgedreht (bläst die warme Lüft ins Netzteil und saugt kühle am Mainboard ab, RAM und Spawas bekommen so kühlende Luftzüge
- 120mm x 15mm Lüfter oben installiert, damit ist genug Platz zum Netzteil
- 140mm Lüfter im Boden installiert
- Gehäuse oben und unten aufgesägt, und Staubfilter integriert
Das Gehäuse erlaubt microATX Mainboard, die nicht zu breit sind, optimal sind SATA Anschlüsse, die nach oben gehen. Grafikkarten bis zu 250mm Länge sind einbaubar, ich empfehle die verwenden Gainward Phantom, die es mit vielen GPU-Chips gibt, weil der gekapselte Lüfter das Kabelmanagement erleichtert und optimal zu einem Bodenlüfter kompatibel ist. Für kleine Garten bis 75W Abwärme tauft das nicht überarbeitete Gehäuse, um weitestgehend geräuschfrei zu bleiben.
Empfehlung
Jedes der tausenden PCGH Forenmitglieder oder sonstige Leser dieses Themas können um ihre alte Grafikkarte und sonstige ältere vorhandene Bauteile wie Gruppenregulierte Netzteile, DDR3 RAM, kleine ausgelutschte SSD einen neuen Rechner bauen. Es ist nicht teuer, wählt man eine Basis mit Pentium G3258, und man bekommt trotzdem einen potenten Rechner, der für Office und für allem alte Spiele, die nur 1-2 Kerne nutzen, wie geschaffen ist. Ich nutze den Rechner z.B. für die alten X-Spiele, X², X3, die nur einen bzw. zwei Kerne nutzen, dazu mit einen 4:3 Bildschirm besser aussehen. Und jeder von uns hat diese alten Spiele irgendwo rum liegen ...
Mit etwas Fingerspitzengefühl sind sehr leise Rechner zu bekommen. Bedingt durch die thermischen Verhältnisse im gewählten Gehäuse wählte ich als Leistungsbegrenzung ein niedriges Temperaturziel von 65°C. Damit ist auch im Sommer garantiert, dass die Hardware nicht zu heiß wird, ohne, dass die Leistungseinbußen sehr groß sind, da Maxwell mögliche höhere Taktraten nur mit überproportionalem Stromverbrauch quittiert. Mit jedem normalem Midi-Tower gäbe es diese Probleme nicht.
Stromverbrauch:
Offen, wird noch gemessen, geschätzt 200W für das Gesamtsystem unter Faltvollast, also 5 kWh pro Tag oder bei 30 Cent/kWh 1,50€ pro Tag. Beim Falten ist der Strom das teure, nicht die Hardware.
Faltergebnisse:
Bild 1: typische WU
Bild 2: typische Temperaturen nach 24 Stunden falten, Raumtemperatur 20°C
in Arbeit
Bilderserie Umbau und fertiger Rechner
Resümee:
Zum Abschluss der Arbeiten am Gehäuse und der Fehlersuche noch einmal alle Daten des kleinen Falters als Appetithäppchen für andere, die sich ebenso einen Minimalrechner zum Falten hinstellen wollen, der sehr laufruhig ist, optisch ansprechend und parallel für alle privaten Officearbeiten reicht. Durch die Faltrechner typischen sehr starken Grafikkarten sind auch aufwendige Video und Fotobearbeitungen mit entsprechenden Programmen möglich.
Ich würde mir wünschen, dass mehr Foristen mit einem kleinem Faltrechner die Forschung unterstützen. Selbst eine sehr sparsame GTX 750Ti, oder eine GTX 950 kommen mit ihrer hohen Rechnenleistung (ungefähr jene eines Supercomputers von vor 20 Jahren) zu vielen wichtigen Ergebnissen der Molekühlanalyse zur Krankheitsbekämpfung. Siehe:
Folding@home
Hardware:
(65,-€) CPU: G3258 Intel Pentium G3258 Anniversary Edition, 2x 3.20GHz,
(50,-€) Mainboard: Asrock H81-M-G ASRock H81M-G
(40,-€)RAM 8 GB Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24
(200,-€) GPU GTX 970 Gainward GeForce GTX 970 Phantom, 4GB GDDR5
(40,-€ ) Gehäuse Sharkoon CA-I Sharkoon CA-I schwarz
(50,-€) Netzteil BeQuiet S7-450W https://geizhals.de/be-quiet-system-power-7-450w-atx-2-31-bn143-a871343.html?hloc=at&hloc=de
(25,-€) Kühler Cooler Master Gemini M4 https://geizhals.de/cooler-master-geminii-m4-rr-gmm4-16pk-r1-a685370.html?hloc=at&hloc=de
(40 ,-€) Zusatzlüfter, Gehäuse: Prolimatech Ultra Sleek Vortex 12 und Fractal Design HF-14, Kühler: ELK Wing Boost
(40,-€) 128 GB SSD https://geizhals.de/toshiba-hg5d-128gb-thnsnh128gcst-a915224.html?hloc=at&hloc=de
Summe: 600,-€
In meinem Fall waren Grafikkarte, SSD, Netzteil und teilweise die Lüfter vorhanden, Es ging nur zum 200,-€ für CPU, Board RAM und Gehäuse. Das sind Summen, die viele von uns für einen Zweitrechner aufbringen können, den jeder im Haus haben sollte, falls der Erstrechner ausfällt.
Umbauarbeiten:
Das Gehäuse ist in der originalen Ausführung untauglich für leistungsstarke Grafikkarten. Die Belüftung ist zu schwach, der mitgelieferte 120mm Lüfter ist unerträglich laut, weil er über das Netzteil streicht. Erster Umbau:
- Netzteil umgedreht eingebaut (aus Gehäuse saugend)
- Lüfter auf Top Blower umgedreht (bläst die warme Lüft ins Netzteil und saugt kühle am Mainboard ab, RAM und Spawas bekommen so kühlende Luftzüge
- 120mm x 15mm Lüfter oben installiert, damit ist genug Platz zum Netzteil
- 140mm Lüfter im Boden installiert
- Gehäuse oben und unten aufgesägt, und Staubfilter integriert
Das Gehäuse erlaubt microATX Mainboard, die nicht zu breit sind, optimal sind SATA Anschlüsse, die nach oben gehen. Grafikkarten bis zu 250mm Länge sind einbaubar, ich empfehle die verwenden Gainward Phantom, die es mit vielen GPU-Chips gibt, weil der gekapselte Lüfter das Kabelmanagement erleichtert und optimal zu einem Bodenlüfter kompatibel ist. Für kleine Garten bis 75W Abwärme tauft das nicht überarbeitete Gehäuse, um weitestgehend geräuschfrei zu bleiben.
Empfehlung
Jedes der tausenden PCGH Forenmitglieder oder sonstige Leser dieses Themas können um ihre alte Grafikkarte und sonstige ältere vorhandene Bauteile wie Gruppenregulierte Netzteile, DDR3 RAM, kleine ausgelutschte SSD einen neuen Rechner bauen. Es ist nicht teuer, wählt man eine Basis mit Pentium G3258, und man bekommt trotzdem einen potenten Rechner, der für Office und für allem alte Spiele, die nur 1-2 Kerne nutzen, wie geschaffen ist. Ich nutze den Rechner z.B. für die alten X-Spiele, X², X3, die nur einen bzw. zwei Kerne nutzen, dazu mit einen 4:3 Bildschirm besser aussehen. Und jeder von uns hat diese alten Spiele irgendwo rum liegen ...
Mit etwas Fingerspitzengefühl sind sehr leise Rechner zu bekommen. Bedingt durch die thermischen Verhältnisse im gewählten Gehäuse wählte ich als Leistungsbegrenzung ein niedriges Temperaturziel von 65°C. Damit ist auch im Sommer garantiert, dass die Hardware nicht zu heiß wird, ohne, dass die Leistungseinbußen sehr groß sind, da Maxwell mögliche höhere Taktraten nur mit überproportionalem Stromverbrauch quittiert. Mit jedem normalem Midi-Tower gäbe es diese Probleme nicht.
Stromverbrauch:
Offen, wird noch gemessen, geschätzt 200W für das Gesamtsystem unter Faltvollast, also 5 kWh pro Tag oder bei 30 Cent/kWh 1,50€ pro Tag. Beim Falten ist der Strom das teure, nicht die Hardware.
Faltergebnisse:
Bild 1: typische WU
Bild 2: typische Temperaturen nach 24 Stunden falten, Raumtemperatur 20°C
in Arbeit
Bilderserie Umbau und fertiger Rechner
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Damit habe ich Strom und Temperatur recht gut unter Kontrolle. PPD sind immer noch ordentlich (300k+)

, im Bench, in Praxis müsste man in die Datentabellen schauen, dort herrschen i.d.R. die OC Bedingungen.