News Starfield: Weltraum-RPG soll Unmengen an Zeit verschlingen

Die Diskussion über Sinn und Unsinn von Spielen ist sinnvoll.

Für mich bedeutet das Spielen am PC Entspannung. Dafür mache ich das. Um einfach mal runterzukommen.

Es gibt aber auch ein anderes Extrem. Und zwar, wenn ich das wesentliche aus dem Blick verliere und wichtige Dinge im Leben vernachlässige. So schalte ich den PC einfach mal aus, wenn ich sehe das meine Kinder Spass haben wollen mit dem Papa.

Ich kenne genug Leute aus meiner Jugendzeit, die vor dem Monitor kleben geblieben sind. Diese sind schon längst Erwachsen haben aber keine Familie, sind fett geworden, haben Rückenbeschwerden und hocken irgendwo in einer kleinen Wohnung total unzufrieden herum. Klar, die gehen arbeiten aber danach geht es direkt wieder vor dem Monitor. Wie Lemminge die einem Duft folgen. Da frage ich mich, ob es wirklich sinnvoll ist seine Lebenszeit in ein Spiel, wie Starfield oder World of Warcraft zu investieren?
Das bedeutet es für mich auch und ich verstehe deinen Punkt, mir persönlich macht's mit Maß auch am meisten Spaß, egal bei was ;-)

Zur Wahrheit gehört aber auch, das du das Problem bereits benennst. Die Leute 'hocken irgendwo in einer kleinen Wohnung total unzufrieden'. Tut mir leid aber da habe ich nur begrenzt Mitleid. Diese Leute gehen zur Arbeit und spätestens das beweist doch, dass sie ein Mindestmaß an Eigenverantwortung aufbringen können. Dann aber freiwillig vor dem PC versumpfen, hm, da stimmt doch mehr nicht als nur das Zocken am PC.
Das Gaming ist da nur noch ein weiter Indikator für weitere Probleme. Solche Leute gibt es, sogar etliche könnte ich mir denken aber das pauschal mit in die Diskussion über Sinn und Unsinn des Gamings einzubringen ist nicht so einfach machbar.

mfg
 
Glaube es geht nicht per se um die Wertung, dass Zocken per se Zeitverschwendung ist.

Aber z.B. Solitär (analog oder digital) ist ein typisches Single-Player-Spiel ohne großen, tieferen Sinn, außer, dass man die Gehirnzellen dabei anstrengt und am Ende schön sortierte Stapel hat. Dann geht das Game wieder von vorne los und der Witz liegt hier einfach am RNG der Karten.

Dennoch weiß man von Anfang an: Das ist das Game, darauf lass ich mich ein und ich kann in etwa abschätzen, wie lange es mich beschäftigen wird. Gilt daneben auch für die meisten anderen klassischen (Gesellschafts-)spiele, Bücher, Filme, Theaterstücke, Konzerte usw. – Der Rahmen ist sehr klar umrissen.

Bei einem PC Spiel ist das anders, natürlich auch, weil sie viel komplexer sind. Hier vollzieht man aber repetitive Handlungen meistens für ein höheres Ziel, z.B. ein tolles Item oder ein Achievement. Ergo muss ich erst X Mal das gleiche tun, bevor ich Y erreichen kann. Dadurch entsteht eine Art "Währung" für ein virtuelles Gut, auch wenn es primär um Zeit geht. Wenn ich 200 Stunden investiere, kann ich 100% im Spiel erreichen. Open World Spiele haben wie MMOs oder MMORPGs halt auch kein wirkliches "Ende", denn selbst nach 100% kann man noch irgendeinen Quatsch dort machen.

Und hier könnte man den Entwicklern zumindest vorwerfen, triviale Dinge wie einen Erfolg in einem Game mit willkürlich hohen Hürden zu versehen, um ein vermeintlich tolles Ziel besonders lange hinauszuzögern.

Bei Solitär richtet sich die Spielgeschwindigkeit nach meiner Auffassungsgabe, sodass ich ein gewisses Maß an Kontrolle über meine Handlung habe.

Bei einem Game entscheidet eine willkürlich vom Entwickler gesetzte (Drop-)chance darüber, wann ER glaubt, dass ich mein Ziel erreicht haben soll. Bei RDR2 entscheidet z.B. die Spawrate, ob mir bestimmte Tiere begegnen. Bei WoW oder Diablo die Droprate, ob bestimmte Items für mich fallen etc. Bei Minecraft der/die/das Seed, ob meine Welt für mich ansprechend aufgebaut ist. Eine einzige Nachkommastelle kann aus einer trivialen Aufgabe ein Lebenswerk machen.

Und da diese "Leistung" alleine vom Willen des Entwicklers abhängt, anstatt von den eigenen Einflussmöglichkeiten, sollte man hin und wieder schon überlegen, ob eine gewisse Tätigkeit, frei nach Kosten-Nutzen, eher in den Bereich der Zeitverschwendung abgleitet.

Zeitverschwendung fängt halt da an, wo Erfolge überproportionalen Einsatz verlangen, die Dauer und die Reichweite des Erfolges / Ruhms extrem begrenzt ausfallen und andere Dinge (Job, Family, Friends etc.) dafür vernachlässigt werden. Man könnte fast sagen, sobald sich das Bewusstsein und das Verlangen hauptsächlich um Dinge scheren, die von "fremden Mächten" komplett abhängig sind. Und die wollen meistens nur dein Geld :-)
Ja okay, das stimmt, da kann man sich aber Grenzen setzen. Ich scheiße z.B. auf 100% in einem Game, ich spiele solange ich die Story und gute Nebenquests beendet habe, gibt mir das Spiel keine interessante Geschichte mehr oder tolle Orte zum entdecken, bin ich fertig. MMOs Spiele ich schon lange nicht mehr, habe noch nie Zeit investiert um Lootboxen zu Farmen oder ähnliches. Bei mir ist es sehr selten, das ich mehr als 100 Std. in eine Spiel investiere. Da mich nur Story und guter Inhalt interessiert, ist da auch mein Rahmen klar umrissen. Bei Lootgames war es bei mir immer so, das wenn der Fortschritt anfängt zu stocken, ich aufgehört habe. Ich habe einfach kein Interesse für 4% mehr Schaden 200 Std. zu farmen, das fand ich schon immer dumm. Story fertig, kaum progress mehr , tschüss war schön mir dir Spiel ?.
 
Das Gaming ist da nur noch ein weiter Indikator für weitere Probleme. Solche Leute gibt es, sogar etliche könnte ich mir denken aber das pauschal mit in die Diskussion über Sinn und Unsinn des Gamings einzubringen ist nicht so einfach machbar.
Na ja, im Kontext unserer Diskussion bedeutet dies auch, dass Entwickler Spiele kreieren, welche Menschen absichtlich in ein Suchtverhalten führen. Es gibt inzwischen zu viele Suchtanreize (Stichwort Lotboxen und Glücksspiel).
 
Naja Stundenlang durchs All fliegen oder irgendwelche sinnlosen Sammelquests brauchen Zeit aber sind jetzt nicht so erfüllend.
Mal abwarten.
 
Das Gaming ist da nur noch ein weiter Indikator für weitere Probleme. Solche Leute gibt es, sogar etliche könnte ich mir denken aber das pauschal mit in die Diskussion über Sinn und Unsinn des Gamings einzubringen ist nicht so einfach machbar.
Du hast recht mit den Indikatoren. Meistens handelt es sich um eine Flucht aus der Realität, um sich den wirklichen Problemen nicht stellen zu müssen.
 
Wenn man rollenspielunerfahren ist, hat man überhaupt eine Chance, so ein Spiel zu schaffen? Ich freu mich schon sehr auf das Spiel, aber ich hab auch Bedenken.

Wird es eine Anlaufstelle im Forum geben? Ich meine nicht diese unzähligen News. Diese News intressiert morgen schon keinen mehr.

Es war halt bei der Graka dabei, gekauft hätt ich es wahrscheinlich nicht, aber ich freue mich jetzt sehr, endlich wieder ins Weltall zu kommen. Ich will Scotty sein, wenn das nicht geht, dann Loutennent Uhura.

Ich plan mal 2000h ein.
 
Ich find auch das eine gute Handlung mit guten Nebenhandlungen die Spannung aufbauen und Neugier wecken wichtiger als eine maßlos ausgebohrte zufällige Welt oder in dem Fall Universum.

Klar kann man da Orte zum erkunden mit einprogrammieren aber ich glaub das sie es einfach übertreiben in Starfield.

Wenn die Haupthandlung dann wie in Skyrim wieder nur mit 10 Quests zu ende ist dann ja Prost Mahlzeit.
Man, mach mir meine Vorfreude nicht kaputt ;)

Abwarten halt, ich bleibe gespannt wie ein Flitzebogen auf die Tests
 
Na ja, im Kontext unserer Diskussion bedeutet dies auch, dass Entwickler Spiele kreieren, welche Menschen absichtlich in ein Suchtverhalten führen. Es gibt inzwischen zu viele Suchtanreize (Stichwort Lotboxen und Glücksspiel).
Absolut ja.

Das sehe ich seit jeher kritisch, schon seit Jahren ist diese Entwicklung klar erkennbar und auch mittlerweile anerkannt.
Das ist sogar richtig miese Praxis. Es ist wahnsinnig schwierig Kinder da möglichst unbeschadet durch zu bekommen, vielleicht auch gar nicht mehr möglich, da sie ja mit der Technologie aufwachsen und sie allgegenwärtig ist, spätestens ab den ersten Schuljahren. Tür und Tor, finde ich, haben diese Praktiken die Handy Games geöffnet, da gibt's richtig böse Dinger.

Kein einfaches Thema, ein bunter Mix aus Hobby, Spaß, Erholung, Sucht, Eigenverantwortung und auch Geld.

mfg
 
Nu es sollte zumindest die Möglichkeit bieten ordentlich Zeit im Spiel zu versenken,
ohne die reinen Storyspieler zu stark auszubremsen.

No Man's Sky hats vorgemacht, jetzt erwarte ich das Beth das ordentlich toppt.
NMS > 1000h und jetzt ist grad wieder ein größeres Update erschienen das mich einige Zeit fesslen wird.

Wie gesagt Starfield sollte das toppen wenn man von der Werbetrommel ausgeht.
 
Wer wenig erwartet, wird weniger enttäuscht;)

Gruß
Wer ewig wenig erwartet, hat auch nur halb gelebt. Vorfreude ist die größte Freude und das hat nichts mit Realität aus defn Augen verlieren zu tun.

Ich freue mich Bombe drauf, aber warte auf Tests, ob sich meine Vorfreude auch gelohnt hat, oder eher weniger.
Aber enttäuscht bin ich dann sicher nicht. Dann beginnt die Vorfreude auf etwas anderes ;)
Ich habe früher auch gerne mal im Urlaub gespielt, wenn ich in die Ferienwohnung der Familie fuhr.
Aber mal im Ernst, jeden Tag vor der Kiste zu sitzen ist kein Urlaub.
Darum bin ich irgendwie froh, das es diese Ferienwohnung nicht mehr gibt und man im Urlaub sinnvollere und schönere DInge tut. Denn am PC rumsitzen kann ich genausogut wieder zuhause und auch da wäre es klüger, nicht so viel Zeit vor der Glotze zu hängen.
Ich meine, Urlaub ist, worauf auch immer jemand halt Bock hat. Wenn das Zocken ist, dann bitte. Das kann niemand anderes bewerten.

Das kann extra viel Sport sein, das kann die Blockholzhütte sein, der Strand, oder eben die Zockerstube.

Alles ok. Hauptsache man genießt es ;)
 
Soll ich sicherheitshalber noch 16GB Ram nachholen? Nicht dass man mit verbauten 16GB nur 4h am Tag zocken kann, bis er überläuft.
 
Die Kommentare musste wie nen Airbag sehen.

Gibts nen Release Crash/Chaos puffert er dich besser.
Gibts kein Release Crash/Chaos dann benötigst du ihn auch nicht! ;)
Wenn ich mit 300 über die Bahn düse, interessiert auch kein Airbag mehr ;). Also das kenne ich schon, dementsprechend heize ich den Hypetrain ganz gern noch etwas ein.

Wenn dann der Starfield Hypetrain in meinem Kopf vor die Wand fährt, schalte ich einfach um, auf den nächsten.

Bin sowieso extrem Begeisertungsfähig! Egal welches Thema.
 
Braucht super viel Zeit. Scahde. Habe ich nicht. Muss ich wohl passen, allen anderen wünsche ich viel Spass mit.

Ich möchte spielen und nicht Arbeiten.
 
Soll ich sicherheitshalber noch 16GB Ram nachholen? Nicht dass man mit verbauten 16GB nur 4h am Tag zocken kann, bis er überläuft.
Ohne Regler wird bestimmt erstmal alles überlaufen.
Würde mich nicht wundern wenn in der Releasefassung gar die 16GB der RTX4080 überlaufen, bis die ersten Patches kommen und oder man ohne Nennenswerte optische Abstriche die Regler bedient hat.


Die 16GB sind aber wirklich nicht mehr üppig, aber was rede ich, habe selber erst seit zwei, drei Wochen endlich 32GB.
 
Ein "interessanter" Thread.. :rollen:

Spiele sollten also bitte nicht zu lang sein, und Spielwelten brauchen nicht wie RDR2 mit optionalen (!) Sachen gefüllt werden, damit sie.. äh.. leerer sind. Und wenn man schon Tiere jagen geht, sollte man dafür später wenigstens mit Atombomben-Munition schießen können, weil sonst lohnt sich das ja gar nicht.

Die Spielwelt kann man sich eh gleich komplett sparen, und den Spieler besser gleich von Mission zu Mission porten, wo er dann auch bitte alle 30 Sekunden speichern kann, damit er bloß nicht zu lange spielen muss. Denn wie kompetente Kommentatoren in diesem Thread schon festgestellt haben, ist fast jeder, der mal länger in eine Spielwelt abtaucht, einfach nur ein realitätsflüchtender fetter Loser.

Man muss sich halt aufs Wesentliche konzentrieren. Da hat die Gaming-Branche sich aber ein paar brave Lemminge herangezüchtet. Die Branche hört natürlich sehr, sehr gerne, wenn einige Kunden lieber komprimierte Spiele haben möchten. Natürlich trotzdem zum Vollpreis, versteht sich. Dann muss man nicht mal mehr die KI lizensieren, die diese Spielwelten in Zukunft erstellen und füllen würde.

Wer ein Spiel von Bethesda spielt, weiß worauf er sich einlässt. Ich werd bestimmt 10 Jahre immer mal wieder Spaß mit Starfield haben, Mods sei dank. Die gehobenen "Playtime-Life-Balance"-Spieler können dann in der Zeit 2% ihrer stolzen Pile of Shame mit ihren 4-Stunden-Spielen durchspielen.
 
Reden in Superlativen! Das können sie alle und am Ende wird zurück gerudert. Klar hab ich Bock auf das Spiel, aber wir haben schon mehrfach gesehen was am Ende raus gekommen ist. Abliefern müssen sie, dann kann man gern den Mund aufmachen.
 
Mich interessiert am Ende nur die Kampagne
Ich freu mich auf Starfield, und weis genau auf was ich mich dort beschränken werde. Auf Main- und ein paar Sidequests.
Das ich da Hunderte Planeten abfliege (die karger kaum sein können) nur um da zillionenfach Ressourcen zu farmen? Nein danke.
Auf die handgemachten Planeten und teils interessanten Quests lege ich mein Augenmerk, und werde dann hoffentlich ein paar Stunden gut unterhalten.
 
Och, ich seh das ein bissi anders. Ruhiger, entspannter. Ich glaub, das ist das Alter (:D) und... die Erfahrung.

Aber richtig, Vorfreude ist die schönste Freude...

Gruß
Also so blutjung bin ich sicher mit 40 auch nicht mehr. Aber nachdem was ich im Leben erlebt habe, denke ich weiß ich worauf es eher ankommt (für mich).

Spaß habe steht da ganz groß! Die Zeit ist schnell weg, da lebt man doch den Moment lieber viel intensiver ;)
 
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