News Starfield: Weltraum-RPG soll Unmengen an Zeit verschlingen

Naja, auf meiner Urlaubskarte steht noch eine größere Zahl offener U-Tage.
Geht wohl nicht anders.
Ich habe früher auch gerne mal im Urlaub gespielt, wenn ich in die Ferienwohnung der Familie fuhr.
Aber mal im Ernst, jeden Tag vor der Kiste zu sitzen ist kein Urlaub.
Darum bin ich irgendwie froh, das es diese Ferienwohnung nicht mehr gibt und man im Urlaub sinnvollere und schönere DInge tut. Denn am PC rumsitzen kann ich genausogut wieder zuhause und auch da wäre es klüger, nicht so viel Zeit vor der Glotze zu hängen.

Insofern finde ich das jetzt eine sehr interessante Aussage bzw einen sehr interessanten Artikel.
Vor allem, weil ich schon mal im Hamsterrad eines solches "Games ohne Grenzen" für rund 5 Jahre gesessen habe. Das möchte ich offengestanden nie wieder. Ich spreche von EVE online.

Gut, hier spielt man für sich alleine, was auch schon mal für mehr Ruhe und vielleicht etwas mehr Entspannung sorgt, jedoch ... sollte sich herausstellen, dass Starfield einfach wirklich nur zu viel Zeit verbrennt, dann muss ich sagen, dass ich es vielleicht kaufen würde, um es selbst mal gesehen zu haben, aber in dem Fall glaube ich nicht, dass ich da viel Zeit drin investieren werde. Vermutlich warte ich erst einmal ein paar Lets Plays ab und kuck mal wie da so der Fortschritt ist. Youtube Zusammenschnitte von Herstellern oder Games Magazine zeigen immer nur die besten Seiten eines Games, die Realität sieht oft anders aus...

Aber mal grundsätzlich. Das Leben an für sich ist zu schön und kostbar, als dass man so viel Zeit vor so einem "Kack-Game" verbringen sollte, nur weil es schlecht designed ist und einfach zu viel Zeit verbrennt.
Ein game ist ein Game und sollte ein kurzweiliger Zeitvertreib sein und nicht lebensausfüllend sein.

Ich brauche keine Lebensaufgaben in eimem Game. Insofern sind für mich Games wie EVE, Star Citizen und vielleicht auch Starfield einfach falsch designed und bedienen eigentlich nur eine kleine clientel, die sonst nichts Gescheites mit Ihrer Zeit anzufangen wissen.

Diejenigen, die das alles schon mal mitgemacht haben, wollen aber auch mal wieder geile Spiele aus dem Bereich Weltraum Simulation. Aber nicht sowas, das einfach nur Zeit verbrennt "for no real reason". Ich hoffe dass Starfield diese Anforderung auch genügend bedient.
 
Was soll schon wieder dieses "unser Spiel ist so groß, das verschlingt unmengen Zeit"?
Mit bei der Spielzeit großen Zahlen zu werben macht nur dann überhaupt Sinn wenn der Inhalt auch nicht nur generischer, repetitiver, Füllcontent ist, sondern wie z.B. bei Baldurs Gate 3 sinnvoll in Story und Lore eingfügt wurde und dem Spieler so das auch das Gefühl vermittelt er macht das nicht weil Todd Howard mit großen Zahlen werben können wollte, sondern weil es dem Spieler einen unterhalterischen Mehrwert bieten können soll.

"Wenn ich ehrlich bin, gibt es wirklich keine Zeitspanne, bei der ich mich wohl genug fühle, um zu sagen: 'Jetzt hast du genug gespielt, um dieses Spiel erfasst zu haben'. Bei meinem aktuellen Spieldurchlauf habe ich 150 bis 160 Stunden hinter mir und bin noch nicht einmal annähernd nah dran. Es gibt so viele Dinge, die ich absichtlich nicht gemacht habe."
Todd Howard der Marketingfuchs.
Ja ich würde natürlich auch "absichtlich" die 100h generischen und ggf. wiederholbaren Aufträge nicht machen und das dann als Move verwenden zu sagen "boah ich hab 150h auf dem Spielstand, aber lange noch nicht alles gemacht, weil das Spiel so unfassbar groß ist", das spricht für die unfassbare inhaltliche Qualität von Starfield. :ugly:
 
Ich habe früher auch gerne mal im Urlaub gespielt, wenn ich in die Ferienwohnung der Familie fuhr.
Aber mal im Ernst, jeden Tag vor der Kiste zu sitzen ist kein Urlaub.
Darum bin ich irgendwie froh, das es diese Ferienwohnung nicht mehr gibt und man im Urlaub sinnvollere und schönere DInge tut. Denn am PC rumsitzen kann ich genausogut wieder zuhause und auch da wäre es klüger, nicht so viel Zeit vor der Glotze zu hängen.

Insofern finde ich das jetzt eine sehr interessante Aussage bzw einen sehr interessanten Artikel.
Vor allem, weil ich schon mal im Hamsterrad eines solches "Games ohne Grenzen" für rund 5 Jahre gesessen habe. Das möchte ich offengestanden nie wieder. Ich spreche von EVE online.

Gut, hier spielt man für sich alleine, was auch schon mal für mehr Ruhe und vielleicht etwas mehr Entspannung sorgt, jedoch ... sollte sich herausstellen, dass Starfield einfach wirklich nur zu viel Zeit verbrennt, dann muss ich sagen, dass ich es vielleicht kaufen würde, um es selbst mal gesehen zu haben, aber in dem Fall glaube ich nicht, dass ich da viel Zeit drin investieren werde. Vermutlich warte ich erst einmal ein paar Lets Plays ab und kuck mal wie da so der Fortschritt ist. Youtube Zusammenschnitte von Herstellern oder Games Magazine zeigen immer nur die besten Seiten eines Games, die Realität sieht oft anders aus...

Aber mal grundsätzlich. Das Leben an für sich ist zu schön und kostbar, als dass man so viel Zeit vor so einem "Kack-Game" verbringen sollte, nur weil es schlecht designed ist und einfach zu viel Zeit verbrennt.
Ein game ist ein Game und sollte ein kurzweiliger Zeitvertreib sein und nicht lebensausfüllend sein.

Ich brauche keine Lebensaufgaben in eimem Game. Insofern sind für mich Games wie EVE, Star Citizen und vielleicht auch Starfield einfach falsch designed und bedienen eigentlich nur eine kleine clientel, die sonst nichts Gescheites mit Ihrer Zeit anzufangen wissen.

Diejenigen, die das alles schon mal mitgemacht haben, wollen aber auch mal wieder geile Spiele aus dem Bereich Weltraum Simulation. Aber nicht sowas, das einfach nur Zeit verbrennt "for no real reason". Ich hoffe dass Starfield diese Anforderung auch genügend bedient.
Klar, war von mir auch abgekürzt in der Darstellung.
Ich bin sehr viel im Wald und versuche schon sehr ausgewogen zu leben.
Gerade, wenn man älter wird, muss man schon aktiv bleiben, sonst
versumpft der Körper völlig.
 
Schade das Starfield nur als Single-Player-Spiel konzipiert ist, wäre für mich eher was gewesen, wenn man zumindest im Coop das Spiel auch spielen könnte. Vielleicht kommen auch mal Mods raus, die das ermöglichen, so wie bspw. bei Subnautica, aber solche Mods sind meist nicht besonders stabil im Betrieb...
 
Aber mal grundsätzlich. Das Leben an für sich ist zu schön und kostbar, als dass man so viel Zeit vor so einem "Kack-Game" verbringen sollte, nur weil es schlecht designed ist und einfach zu viel Zeit verbrennt.
Ein game ist ein Game und sollte ein kurzweiliger Zeitvertreib sein und nicht lebensausfüllend sein.

Ich brauche keine Lebensaufgaben in eimem Game. Insofern sind für mich Games wie EVE, Star Citizen und vielleicht auch Starfield einfach falsch designed und bedienen eigentlich nur eine kleine clientel, die sonst nichts Gescheites mit Ihrer Zeit anzufangen wissen.


Wenn man für so ein Game eine Stange Geld liegen gelassen hat, sollte es schon eine gute Spielzeit mit sich bringen, solche Games kosten ja zum Teil 100 Euro in einer der besseren Versionen. Das musst du rechtfertigen, sonst zeigen dir die Spieler einen "Vogel".
 
Oblivion und Skyrim habe ich mehrmals angefangen, aber irgendwie konnten sie mich nicht lange halten, weil sich alles so belanglos angefühlt hat.
Starfield würde mich vom Setting echt interessieren, aber 100h sinnlos durch die Gegend fliegen und die 1000 Planeten abklappern klingt jetzt nicht so nach Spaß.
Ich denke ich warte erstmal Tests, Patches und vor allem mods ab
 
Ich habe früher auch gerne mal im Urlaub gespielt, wenn ich in die Ferienwohnung der Familie fuhr.
Aber mal im Ernst, jeden Tag vor der Kiste zu sitzen ist kein Urlaub.
Darum bin ich irgendwie froh, das es diese Ferienwohnung nicht mehr gibt und man im Urlaub sinnvollere und schönere DInge tut. Denn am PC rumsitzen kann ich genausogut wieder zuhause und auch da wäre es klüger, nicht so viel Zeit vor der Glotze zu hängen.

Insofern finde ich das jetzt eine sehr interessante Aussage bzw einen sehr interessanten Artikel.
Vor allem, weil ich schon mal im Hamsterrad eines solches "Games ohne Grenzen" für rund 5 Jahre gesessen habe. Das möchte ich offengestanden nie wieder. Ich spreche von EVE online.

Gut, hier spielt man für sich alleine, was auch schon mal für mehr Ruhe und vielleicht etwas mehr Entspannung sorgt, jedoch ... sollte sich herausstellen, dass Starfield einfach wirklich nur zu viel Zeit verbrennt, dann muss ich sagen, dass ich es vielleicht kaufen würde, um es selbst mal gesehen zu haben, aber in dem Fall glaube ich nicht, dass ich da viel Zeit drin investieren werde. Vermutlich warte ich erst einmal ein paar Lets Plays ab und kuck mal wie da so der Fortschritt ist. Youtube Zusammenschnitte von Herstellern oder Games Magazine zeigen immer nur die besten Seiten eines Games, die Realität sieht oft anders aus...

Aber mal grundsätzlich. Das Leben an für sich ist zu schön und kostbar, als dass man so viel Zeit vor so einem "Kack-Game" verbringen sollte, nur weil es schlecht designed ist und einfach zu viel Zeit verbrennt.
Ein game ist ein Game und sollte ein kurzweiliger Zeitvertreib sein und nicht lebensausfüllend sein.

Ich brauche keine Lebensaufgaben in eimem Game. Insofern sind für mich Games wie EVE, Star Citizen und vielleicht auch Starfield einfach falsch designed und bedienen eigentlich nur eine kleine clientel, die sonst nichts Gescheites mit Ihrer Zeit anzufangen wissen.

Diejenigen, die das alles schon mal mitgemacht haben, wollen aber auch mal wieder geile Spiele aus dem Bereich Weltraum Simulation. Aber nicht sowas, das einfach nur Zeit verbrennt "for no real reason". Ich hoffe dass Starfield diese Anforderung auch genügend bedient.

Dein Kommentar ist absolut verständlich für mich und größtenteils sehe und handhabe ich das auch so.

Die verbrachte Zeit, wie und wo auch immer, als 'sinnvoll' zu bewerten wage ich aber nicht.
Das ist super subjektiv und für jeden ganz individuell.
Und gerade das Thema Games war lange als total sinnfreies Hobby verpönt. Da von einer generellen Real Life Value zu sprechen ist sowieso grenzwertig. Viele Hobbys bringen die Menschheit generell nicht voran und sind nur für den jeweiligen Menschen relevant, wie diese auch aussehen mögen.

Auch für einen guten Urlaub gibt es sicherlich viele, ebenfalls individuelle Definitionen.
Am wichtigsten erscheint mir persönlich ein gewisses Maß an Erholung zu haben, damit ich meine Batterien wieder aufladen kann.
Wobei ich aber auch gerne Action Urlaube habe, auch ich habe da also keine eindeutige Antwort.

Soll's doch jeder so machen wie er oder sie es für richtig hält, solange kein anderer dadurch geschädigt wird.

mfg
Evolva
 
Schade das Starfield nur als Single-Player-Spiel konzipiert ist, wäre für mich eher was gewesen, wenn man zumindest im Coop das Spiel auch spielen könnte. Vielleicht kommen auch mal Mods raus, die das ermöglichen, so wie bspw. bei Subnautica, aber solche Mods sind meist nicht besonders stabil im Betrieb...
Bitte nicht! Bethesda hat nun mehr als genug gezeigt das sie Multiplayer nicht können... Fallout 76, Wolfenstein: Young Blood, Redfall, ... Die sollen einfach bei Singleplayern bleiben und sich darauf fokussieren.

Es gibt mehr als genug Multiplayer Spiele da draußen (von denen die meisten bis Heute unsauber laufen). Nicht jedes Singleplayer Abenteuer muss einen Coop bieten. Das sowas dann auch noch so gut implementiert ist wie in Baldurs Gate 3 ist, ist extrem selten.

Be careful what you wish for... Meiner Meinung nach sollte ein Spiel komplett darauf ausgelegt sein entweder Singleplayer oder Multiplayer zu sein... Ansonsten leiden beide Parteien unter den Kompromissen.

Es ist die richtige Entscheidung gewesen Starfield als reinen Singleplayer zu konzipieren. Auch wenn es für Kunden wie dich leider nichts ist, so ist es wiederum für mich etwas. Nicht jedes Videospiel muss uns allen gefallen.

Ich finde das sollten die Publisher auch langsam mal lernen. Es ist okay wenn ein Spiel nicht alle anspricht. Es bringt trotzdem eine Menge Geld ein.
 
Noch eine kleine Anekdote: Bei RDR2 gab es neben der Hauptquest auch viel Krams, den man optional erledigen konnte. Z.B. jagen. Das habe ich einige Stunden ausprobiert und irgendwann erkannt, dass das es sich hierbei um einen reinen Filler handelt, denn Tieren auflauern war in diesem Spiel unglaublich zeitintensiv.

Obwohl ich die Mainstory für extrem gut, fast überragend halte, waren diese Nebenbeschäftigungen so langweilig und zahlreich, dass ich irgendwann zähneknischernd aufgehört habe. Spielerisch hatte es auch so gut wie keinen Einfluss, denn gerade die Rockstar Games laufen in der Hauptstory doch extrem "auf Rädern", sodass man eigentlich gar nicht wirklich scheitern kann. Ob ich dann zwei Magazine mehr mitführen kann, weil ich 20h lang seltene Tiere für ein Item erlegt habe, macht überhaupt keinen Unterschied. Das Game muss ja im Grunde auch ohne jegliche Form von Extras oder Boni funktionieren.

Wenn durch solche Aktivitäten dann die Spielzeit aber künstlich auf 100-200 Stunden gestreckt wird, wobei 150h davon nur (halbwegs) sinnloses Gegrinde sind, ist das leider nicht unbebedingt ein Garant für ein tolles Spielerlebnis. RDR2 hätte genausogut mit einem Bruchteil der Open World Angebote funktioniert, denn die Story war für mich persönlich die Motivation, weiterzumachen.
 
Eigentlich eine typische Ubisoft-Formel Aussage. "Ich bin in 150 Stunden nicht mal Ansatzweise fertig, da ich bisher alle 1500 Scherben des Orion gesammelt habe. Das Spiel hat also extrem viel Inhalt. Die Spieler können so viel entdecken."

Bin schon auf den Launch gespannt.
 
Dein Kommentar ist absolut verständlich für mich und größtenteils sehe und handhabe ich das auch so.

Die verbrachte Zeit, wie und wo auch immer, als 'sinnvoll' zu bewerten wage ich aber nicht.
Das ist super subjektiv und für jeden ganz individuell.
Und gerade das Thema Games war lange als total sinnfreies Hobby verpönt. Da von einer generellen Real Life Value zu sprechen ist sowieso grenzwertig. Viele Hobbys bringen die Menschheit generell nicht voran und sind nur für den jeweiligen Menschen relevant, wie diese auch aussehen mögen.

Auch für einen guten Urlaub gibt es sicherlich viele, ebenfalls individuelle Definitionen.
Am wichtigsten erscheint mir persönlich ein gewisses Maß an Erholung zu haben, damit ich meine Batterien wieder aufladen kann.
Wobei ich aber auch gerne Action Urlaube habe, auch ich habe da also keine eindeutige Antwort.

Soll's doch jeder so machen wie er oder sie es für richtig hält, solange kein anderer dadurch geschädigt wird.

mfg
Evolva
Richtig, jeder soll so machen wie er es mag. Ich verstehe auch nicht warum gerade ein gutes Game Zeitverschwendung sein soll, aber ein z. B Fantasy oder Sci-fi Roman nicht, genauso Filme oder Serien, solange es kein Lehrbuch oder ne Doku ist, alles sinnlose Zeitverschwendung.
 
> Wenn man für so ein Game eine Stange Geld liegen gelassen hat, sollte es schon eine
> gute Spielzeit mit sich bringen, solche Games kosten ja zum Teil 100 Euro in einer der besseren Versionen.
> Das musst du rechtfertigen, sonst zeigen dir die Spieler einen "Vogel".

Stimmt schon, die Frage ist halt wie groß und wie lange es dauert bis man was entdeckt.
Wenn ich bei X4 dran denke wie beschissen momentan das Bauen klappt und das Fleet operations aufgrund völlig unverständlicher Flugbewegungen der Großen Pötte Erwigkeiten benötigt.

Das verdirbt einen den ganzen Spaß weil man abends innerhalb eines Zeitfensters von 1-2h, die man als Berufstätiger abends maximal hat, nichts Vernünftiges gebacken bekommst.

Einfach nur schlecht gemacht und nicht optimiert worden.

Nur mehr Kontent, der Dir an vielen Stellen aber nichts bringt. Vieles Verschlimmbessert, aber nichts substantiell and der Spielemechanik geändert, dass die Dinge einfach in vertretbarer Zeit stattfinden können.

Was nützen mir Flotten und große Schiffe, wenn die kleinsten Aktionen, Flug über ein paar Systeme abartig lange dauert und die Schiffe dabei auch noch völlig überflüssige Stops einlegen und Drehbewegungen nach links rechts oben und unten machen, was einfach nicht nachvollziehbar ist und eine unglaubliche Zeit verbrennt.

Alles bitte in Maßen .. auch die Größe des Weltalls .. wir haben als Hauptob "Real-Life" und nicht Abenteurer und Entdecker 24/7.
 
Richtig, jeder soll so machen wie er es mag. Ich verstehe auch nicht warum gerade ein gutes Game Zeitverschwendung sein soll, aber ein z. B Fantasy oder Sci-fi Roman nicht, genauso Filme oder Serien, solange es kein Lehrbuch oder ne Doku ist, alles sinnlose Zeitverschwendung.
Glaube es geht nicht per se um die Wertung, dass Zocken per se Zeitverschwendung ist.

Aber z.B. Solitär (analog oder digital) ist ein typisches Single-Player-Spiel ohne großen, tieferen Sinn, außer, dass man die Gehirnzellen dabei anstrengt und am Ende schön sortierte Stapel hat. Dann geht das Game wieder von vorne los und der Witz liegt hier einfach am RNG der Karten.

Dennoch weiß man von Anfang an: Das ist das Game, darauf lass ich mich ein und ich kann in etwa abschätzen, wie lange es mich beschäftigen wird. Gilt daneben auch für die meisten anderen klassischen (Gesellschafts-)spiele, Bücher, Filme, Theaterstücke, Konzerte usw. – Der Rahmen ist sehr klar umrissen.

Bei einem PC Spiel ist das anders, natürlich auch, weil sie viel komplexer sind. Hier vollzieht man aber repetitive Handlungen meistens für ein höheres Ziel, z.B. ein tolles Item oder ein Achievement. Ergo muss ich erst X Mal das gleiche tun, bevor ich Y erreichen kann. Dadurch entsteht eine Art "Währung" für ein virtuelles Gut, auch wenn es primär um Zeit geht. Wenn ich 200 Stunden investiere, kann ich 100% im Spiel erreichen. Open World Spiele haben wie MMOs oder MMORPGs halt auch kein wirkliches "Ende", denn selbst nach 100% kann man noch irgendeinen Quatsch dort machen.

Und hier könnte man den Entwicklern zumindest vorwerfen, triviale Dinge wie einen Erfolg in einem Game mit willkürlich hohen Hürden zu versehen, um ein vermeintlich tolles Ziel besonders lange hinauszuzögern.

Bei Solitär richtet sich die Spielgeschwindigkeit nach meiner Auffassungsgabe, sodass ich ein gewisses Maß an Kontrolle über meine Handlung habe.

Bei einem Game entscheidet eine willkürlich vom Entwickler gesetzte (Drop-)chance darüber, wann ER glaubt, dass ich mein Ziel erreicht haben soll. Bei RDR2 entscheidet z.B. die Spawrate, ob mir bestimmte Tiere begegnen. Bei WoW oder Diablo die Droprate, ob bestimmte Items für mich fallen etc. Bei Minecraft der/die/das Seed, ob meine Welt für mich ansprechend aufgebaut ist. Eine einzige Nachkommastelle kann aus einer trivialen Aufgabe ein Lebenswerk machen.

Und da diese "Leistung" alleine vom Willen des Entwicklers abhängt, anstatt von den eigenen Einflussmöglichkeiten, sollte man hin und wieder schon überlegen, ob eine gewisse Tätigkeit, frei nach Kosten-Nutzen, eher in den Bereich der Zeitverschwendung abgleitet.

Zeitverschwendung fängt halt da an, wo Erfolge überproportionalen Einsatz verlangen, die Dauer und die Reichweite des Erfolges / Ruhms extrem begrenzt ausfallen und andere Dinge (Job, Family, Friends etc.) dafür vernachlässigt werden. Man könnte fast sagen, sobald sich das Bewusstsein und das Verlangen hauptsächlich um Dinge scheren, die von "fremden Mächten" komplett abhängig sind. Und die wollen meistens nur dein Geld :-)
 
Zeitverschwendung fängt halt da an, wo Erfolge überproportionalen Einsatz verlangen, die Dauer und die Reichweite des Erfolges / Ruhms extrem begrenzt ausfallen und andere Dinge (Job, Family, Friends etc.) dafür vernachlässigt werden. Man könnte fast sagen, sobald sich das Bewusstsein und das Verlangen hauptsächlich um Dinge scheren, die von "fremden Mächten" komplett abhängig sind. Und die wollen meistens nur dein Geld :-)

Ich denke wir unterliegen ständig und mehr 'fremden Mächten' als und sowieso lieb ist. Beispiele kennt da glaub ich jeder, Politik/Gesetzte, Freunde/Familie, Job, Image, Selbstverwirklichung/innerer Druck....
Ich weiß nicht ob es zielführend ist, diesen Ansatz zu sehr in diese Gleichung mit aufzunehmen.
Für welches Resultat eine Person bereit ist, einen X beliebigen Einsatz zu bringen, bleibt doch der Person überlassen. Über die Wertigkeit entscheidet doch die Person und keine gesellschaftlichen Normen oder Gepflogenheiten, das nenne ich persönlich weitestgehende Lossagung von 'fremden Mächten' und das ist doch das worauf es ankommt.
Das, was du beschreibst, beschreibt einfach gesagt einen optimalen Kosten/Nutzen Faktor. Das erinnert mich aber eher an eine tot optimierte Welt, so wie sie aktuell sehr oft zu finden ist.
Zeitverschwendung des einen, muss keine Zeitverschwendung für andere sein.

mfg
Evolva
 
Bitte nicht! Bethesda hat nun mehr als genug gezeigt das sie Multiplayer nicht können... Fallout 76, Wolfenstein: Young Blood, Redfall, ... Die sollen einfach bei Singleplayern bleiben und sich darauf fokussieren.
Davon wurde aber nur Fallout 76 von Bethesda entwickelt. Da sollte man schon zwischen dem Publisher und dem Entwickler unterscheiden. Allerdings könnte man auch durchaus argumentieren, dass Fallout 76 gereicht hat.
 
Wer die BGS Spiele kennt, liest die Headline so:

Starfield: Wird wie jedes Bethesda RPG, Unmengen an Zeit verschlingen!​

 
Ich denke wir unterliegen ständig und mehr 'fremden Mächten' als und sowieso lieb ist. Beispiele kennt da glaub ich jeder, Politik/Gesetzte, Freunde/Familie, Job, Image, Selbstverwirklichung/innerer Druck....

mfg
Evolva
Die Diskussion über Sinn und Unsinn von Spielen ist sinnvoll.

Für mich bedeutet das Spielen am PC Entspannung. Dafür mache ich das. Um einfach mal runterzukommen.

Es gibt aber auch ein anderes Extrem. Und zwar, wenn ich das wesentliche aus dem Blick verliere und wichtige Dinge im Leben vernachlässige. So schalte ich den PC einfach mal aus, wenn ich sehe das meine Kinder Spass haben wollen mit dem Papa.

Ich kenne genug Leute aus meiner Jugendzeit, die vor dem Monitor kleben geblieben sind. Diese sind schon längst Erwachsen haben aber keine Familie, sind fett geworden, haben Rückenbeschwerden und hocken irgendwo in einer kleinen Wohnung total unzufrieden herum. Klar, die gehen arbeiten aber danach geht es direkt wieder vor dem Monitor. Wie Lemminge die einem Duft folgen. Da frage ich mich, ob es wirklich sinnvoll ist seine Lebenszeit in ein Spiel, wie Starfield oder World of Warcraft zu investieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
"Starfield: Weltraum-RPG soll Unmengen an Zeit verschlingen"

Wahrscheinlich für die ganzen Loadscreens... das nennt man Fortschritt 2023 ala Bethesda.
 
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