Es gibt schon was, das ich an den Prequels interessant finde. Da wäre z.B. die Politik, das hebt sie von der klassischen Trilogie mMn positiv ab. Der Look ist anders und Geschmackssache, mir sagt er nicht zu.
Auf der anderen Seite stehen Dialoge zum Fremdschämen (der Sand!) und mMn schwache Charaktere. Gerade diese typischen Lucas-Bösewichte fand ich in der Originaltrilogie schon relativ flach. Da war Darth Vader nur bedrohlich, aber sonst auch wenig bis nichts. Erst in Episode 6 wurde es ein wenig besser. Mir persönlich gefällt da Dooku noch am besten, der ist durch seine Vergangenheit und Ziele ja recht ambivalent. Maul ist einfach schwach und kommt im Prinzip nur in einem überzeichneten Lichtschwertkampf wirklich vor (gut, und er sieht cool aus) und zu Grievous fällt mir außer dem schrecklichen Akzent ehrlich gesagt gar nichts ein.
Kylo Ren dagegen hat allein durch seine Vergangenheit ganz andere Vorzeichen und sein Charakter finde ich auch nicht schlecht. Er ist auf jeden Fall besser als alle anderen Bösewichte, dir nur einen Filme Zeit hatten (Maul oder Grievous), mal schauen ob er die nächsten Filme noch richtig durchstartet. Wenn er dann nicht Lucas-typisch sein sollte ist das auch ok.

(also nich einer, der nur böse ist, weil der eben böse sein muss, sondern ähnlich wie die Schurken im Tolkien-Universum einen früheren Hintergrund hat)
) sowie die ganze Philosophie drumherum hat er sehr viel kulturelles und genredefinierendes reingebracht - Blade Runner und Stalker (wenn du jetzt den gleichen Stalker meinst, den ich meine
)waren ja Literaturverfilmungen, 12 Monkeys und Uhrwerk Orange waren halt wesentlich ernster und haben in eine andere Kerbe geschlagen.^^
Ne aber erst der Nachfolger ist so richtig eingeschlagen, Lucas hat sich damals für Star Wars geschämt er wollte den Film nicht. Und wie die Schauspieler sehr oft gesagt haben die meiste Magie kam von den Leuten die Lucas um sich herum hatte, nicht von ihm selbst.
Star Wars war ein ungewollter Glückstreffer für Lucas (er selbst und viele andere Filmemacher hielten es für einen riesigen Flop) und Menschen wie Irvin Kreshner und Lawrence Kasdan haben es geschafft den Stil den Lucas eigentlich nie wollte zu perfektionieren.
Die (grobe) Story darf man Lucas überlassen, sonnst aber nichts... Ein Talent für das Zusammenstellen verschiedener Elemente aus Mythen und Sagen sowie deren Fusion mit einer Art Sci-Fi hat Lucas, aber eben nur solange ihm die Mittel fehlen es zu versauen (Stichwort Digitalfilm und Computeranimation)
@Two-Face er hat ohne Rücksicht auf das spätere Produkt innoviert, das sieht man gerade an Episode 4 in der editierten Fassung, er hat auf keinen Fall ein Auge für Stimmigkeit.
Was aber absolut stimmt, die größte schwäche waren die Dialoge für die Lucas das aller letzte Wort hatte...
Darth Vader ist vielschichtiger als 90% aller Durschnittshollywoodbösewichte, die du an 365 Tagen Actionkino im Jahr siehst.
Eben seine persönlichen Dispute, wie er auf die dunkle Seite gelenkt wurde und sein Hintergrund weisen viele Parallelen auf, im Prinzip ist er Borderline-gestört.(also nich einer, der nur böse ist, weil der eben böse sein muss, sondern ähnlich wie die Schurken im Tolkien-Universum einen früheren Hintergrund hat)
Ein weiteres Problem ist nunmal - mein persönlich allergrößter Kritikpunkt an der Disney-Übernahme - dass das Expanded-Universe gecancelt wurde. Dort wurden die Hintergründe von Dooku, Maul und Grievous sowie deren Vorgeschichte ausführlich erklärt und zu mehr gemacht, als sie in den Filmen waren. Aber dank Disney ist das ganze ja de facto nichtig, also nicht mehr offiziell.
Ohne Krieg der Sterne hätte es nachfolgende Sci-Fi-Filme zu der Zeit womöglich gar nicht gegeben, das Genre war vorher so unbeliebt wie noch nie. Durch seinen damals innovativen Look mit Schmutz und Dreck in einem Weltraumfilm, kantige und dreckige Raumschiffe und echt wirkenden Waffen (keine Fieberthermometer wie die Phaser in Star Trek) sowie die ganze Philosophie drumherum hat er sehr viel kulturelles und genredefinierendes reingebracht - Blade Runner und Stalker (wenn du jetzt den gleichen Stalker meinst, den ich meine
)waren ja Literaturverfilmungen, 12 Monkeys und Uhrwerk Orange waren halt wesentlich ernster und haben in eine andere Kerbe geschlagen.^^
Metropolis und noch Matrix waren tatsächlich ebenfalls sehr tiefgründig, aber mir persönlich geht es jetzt weniger um die breite Wirkung, die Lucas damals entfacht hat, sondern eher um das, was er danach gemacht hat;
Man kann ihn dafür kritisieren, dass er sowas wie Jar Jar Binks erfunden, schwache Dialoge und ein sehr oberflächliches Drehbuch in den Prequel-Filmen gemacht hat.
ABER:
Mir fällt außer Peter Jackson's HdR-Filme und vielleicht noch Sam Raimis Spider-Man-Filme keine andere Sci-Fi/Fantasy/Actionreihe aus der damaligen Zeit ein, die besser gewesen wäre, als die neuen SW-Filme; Wer nämlich die kritisiert, weil sie nicht mit ihren Vorgängern mithalten konnten und sonst lächerlich waren, der muss auch Terminator 3 - 5, Matrix 2 und 3 und die letzten 6 Harry-Potter-Filme kritisieren, denn die waren, im Verlgleich zu ihren Vorgängern/Vorbildern, noch schimmer.![]()
Und ich denke wir meinen denselben Stalker.
Als ich auf einem Promo-Bild das erste mal Kylo Ren gesehen habe, musste ich instinktiv an Revan denken - kurzzeitig weckte das bei mir eine gewisse Hoffnung, dass das EU doch noch in die neuen Filme miteingebunden wird, was aber nun schlichtweg nicht der Fall sein wird.Das mit dem EU stört mich persönlich überhaupt nicht - aber ich kann vollkommen verstehen, wenn das bei Fans anders ist.

90% der EU-Bücher waren zwar literarisch keine Offenbarung, aber sie haben STAR WARS eine beispiellose Substanz verliehen, das Gefühl eines gewaltigen Universums.



Als ich auf einem Promo-Bild das erste mal Kylo Ren gesehen habe, musste ich instinktiv an Revan denken - kurzzeitig weckte das bei mir eine gewisse Hoffnung, dass das EU doch noch in die neuen Filme miteingebunden wird, was aber nun schlichtweg nicht der Fall sein wird.
Das war das größte Lamm, das Disney schlachten konnte.
Die Schließung von LucasArts - o.k., die haben vor der Übernahme jahrelang nichts brauchbares mehr rausgebracht.
Aber das mit dem EU hat mich sehr angekotzt, zumindest die Werke, die vor Episode 1 handeln, hätte man noch im Kanon lassen können.
Denn einen Schwachpunkt hat ausnahmslos jeder SW-Film, nämlich die verhätlnismäßig kurze Laufzeit. Das erweiterte Universum hat SW zu sehr viel mehr gemacht und mit Hintergrundwissen versehen, die sonst kein anderes Werk vorweisen kann^^
Aber anstatt zumindest Kompromisse einzugehen, hat Disney alles gestrichen, auch die Werke, welche es später sogar in die Filme geschafft haben (die Regel der Zwei, Couruscant), auch mein geliebtes KOTOR.90% der EU-Bücher waren zwar literarisch keine Offenbarung, aber sie haben STAR WARS eine beispiellose Substanz verliehen, das Gefühl eines gewaltigen Universums.
Nimm es mir bitte nicht übel, aber das ist der Hauptgrund weswegen ich es ernsthaft in Erwägung ziehe, den neuen Film zu boykottieren, unabhängig wie gut oder schlecht er ist.![]()
Wie ich solche reißerischen Kommentare hasse, die nur darauf abzielen, das andere Personen sich darüber aufregen. Kannst du nicht einfach schreiben, dass dir Jurassic World nicht gefallen hat und du dir daher nicht vorstellen kannst das Colin Trevorrow eine bessere Arbeit bei Star Wars IX abliefert?Sollte Colin Trevorrow mit SW IX ähnliche Arbeit abliefern wie mit Jurassic World, könnten sie gleich Rob Schneider, Uwe Boll oder jemanden anderen dieses "Kalibers" verpflichten.
Die Dialoge von EP1-3 sind geradezu berauschend verglichen mit Colins celluloider Dino-Vergewaltigung.
Die Petition sollte daher eher "Anyone but Colin Trevorrow" heissen.
Tut mir leid, wenn du dich wegen sowas aufregst. Da kann ich leider wirklich nichts dafür. Was ich geschrieben habe, meine ich aber so. Wenn SW IX wie JW werden sollte, ist für mich Star Wars tot.Wie ich solche reißerischen Kommentare hasse, die nur darauf abzielen, das andere Personen sich darüber aufregen. Kannst du nicht einfach schreiben, dass dir Jurassic World nicht gefallen hat und du dir daher nicht vorstellen kannst das Colin Trevorrow eine bessere Arbeit bei Star Wars IX abliefert?
Nun, gemessen an den Vorgängern (sogar Teil III) ist das für mich einfach schlechte Arbeit. Das betrifft insb. die Story, die völlig belanglosen Charaktere und die CGI-Effekte, die nicht annähernd so gut aussehen wie die Dinos in Teil I.Aber was soll dieses Rumgelaber und der unpassende Vergleich zu Uwe Boll und co. Die Art und Weise wie Colin Trevorrow Jurassic World gestaltet hat, mag vielleicht nicht jedem gefallen, aber schlechte Arbeit hat er definitiv nicht abgeliefert. Vor allem nicht, wenn man so ein großer JP-Fan ist wie ich und sämtliche Story-Konzept-Ideen der letzten Jahre mitverfolgt hat. Jurassic World kommt vllt nicht an den ersten und zweiten JP-Teil ran, aber dennoch hat der Film eine nachvollziehbare Handlung, coole Effekte, sympathische Charaktere und geile Dinokämpfe.
Ich bin sicher, es gibt Boll-Fans, die sich durch deine Aussagen aufregen.Der Vergleich zu Boll, der übrigens absolut nichts kann, ist einfach nur lächerlich. Schau dir einfach mal das Making-Of der JW-BluRay an, dann siehste Colin Trevorrow mit ganz anderen Augen. Die Ideen, die er in den Film hat einfließen lassen...die Zusammenarbeit mit Steven Spielberg. Absolut sympathisch der Kerl. Schlecht wird Star Wars IX mit ihm ganz sicher nicht.
Das Letzte, was ich tun werde, ist diesen Schund auch noch mit dem Kauf einer Blu-Ray zu belohnen. Da tut auch die Persönlichkeit des Regisseurs nichts zur Sache.