Sound ***Diskussionsthread***

Ich hätte da mal eine Frage bezüglich Verstärkermodulen.
Der Variosub wurde damals in der K+T mit einem AM-120 und einem SAM-2 getestet. Der AM-120 hat scheinbar ein Hochpassfilter eingebaut, der als Subsonic-Filter agiert, anders lässt sich der Text und die unterschiedlichen Messungen bei ein und dem selben Lautsprecher nicht erklären.

Weiß jemand wie es da beim DT150 aussieht?
 
Eine DT150 habe ich bei mir verbaut. Das Teil hat über DIP-Schalter einstellbaren Bassboost oder Subsonic-Filter. Den kannst Du so einstellen, dass ab 23, 20 oder 18 Hz abwärts mit mir gerade unbekannter Steilheit (ich glaube 12 oder 18 dB/oct) gefiltert wird.
Alternativ kannst Du halt bei 20, 25, 30, 35, 40 oder 45 Hz um 3 oder 6 dB anheben.
 
Ja, ich spiele schon eine Weile mit dem Gedanken (komplett) aufzurüsten.
Meine CT265 sind zwar nicht schlecht, aber besser geht es bekanntlich immer :D und untenherum fehlt teilweise auch ein bisschen etwas. Da war der erste Gedanke gleich: Subwoofer
Am PC ist das natürlich nicht optimal, also habe ich mich mal nach anderen Lautsprechern umgesehen.
In der engeren Auswahl sind zur Zeit die Studio 1, Fox, New Orange und die Blue Small Light, der Subwoofer will mir aber nicht mehr aus dem Kopf, deshalb schiele ich da immer noch Richtung Variosub...
 
kleine Selbstbau-Subs sind auch recht teuer. Ich hab keinen so richtig gefunden und deshalb nen Canton Bandpass gekauft. Der bringt echt noch was und ist klein genug. Was größeres würde ich mir nie hinstellen
 
Ich kann das Teil auf jeden Fall wärmstens empfehlen. Hab mir 2 Stück der 100 Liter Variante gebaut und das was da rauskommt ist wahnsinn.
Egal ob leise oder laut, die machen einfach Spass :D Und die können verdammt laut und tief. Hab zur Zeit 2 Gewichtscheiben pro Chassis drin. Klang für mich am besten.
So gehen die locker deutlich hörbar bzw. spürbar bis 20hz runter.
Gibt sicher noch bessere, aber bis jetzt hab ich nirgendwo so guten Bass gehört wie bei mir im Zimmer.
Aber auf jeden Fall Verstrebungen reinbauen. Hab den ersten am Anfang ohne gebaut, weil die in der K+T nicht erwähnt wurden und hab ihn nachher nochmal neu gemacht.
Klingt bei hohen Pegeln nochmal ne Ecke sauberer.
 
Ich kann das Teil auf jeden Fall wärmstens empfehlen. Hab mir 2 Stück der 100 Liter Variante gebaut und das was da rauskommt ist wahnsinn.
Egal ob leise oder laut, die machen einfach Spass :D Und die können verdammt laut und tief.
Gibt sicher noch bessere, aber bis jetzt hab ich nirgendwo so guten Bass gehört wie bei mir im Zimmer.

Stehen die Subs am gleichen Ort? Also quasi ein 2.2 System? Wenn ja, was ist der Sinn dahinter? (Hab jetzt schon öfter von .2-Systemen gelesen) - wenn nicht, kann die Frage zumindest beim persönlichen Bezug ingoriert werden.
Hast du die 100l-Teile am PC aufgestellt, oder gesondert? Würde mich stark interessieren, wo man sowas dickes noch gut aufstellt. Ich hätte bei mir wohl absolut keinen Platz dafür, aber der BlueSky genügt mir in meiner 12m²-Abstellkammer vorerst.
 
Die stehen ca. auf der Hälfte des Raumes rchts und links an der Wand.
Sinn dahinter ist die gleichmäßigere Verteilung vom Bass im Raum.
Und bei Parallelschaltung natürlich noch der Pegelzugewinn.

Wenn ich Musik höre hab ich die Subs also rechts und links vor mir. Wenn ich am PC sitze hab ich sie hinter mir.
 
Zuletzt bearbeitet:
kleine Selbstbau-Subs sind auch recht teuer. Ich hab keinen so richtig gefunden und deshalb nen Canton Bandpass gekauft. Der bringt echt noch was und ist klein genug. Was größeres würde ich mir nie hinstellen
Ich finde 14l jetzt nicht gerade viel und teuer ist er auch nicht unbedingt :D
Strassacker, Komponenten: Lautsprecher, Frequenzweichen, Bauelemente

@Variosub
Meine Räumlichkeiten sind auch begrenzt, wahrscheinlich würde ich aber trotzdem die 100l Variante bauen und das Teil sowohl bei Lautstärke als auch Tiefgang künstlich ausbremsen.
Subsonic so bei 30-35Hz, für Musik braucht es sowieso fast nie mehr und alles darunter würde ich in meinem (derzeitigen,) kleinen Raum sowieso nur per DSP ordentlich realisieren können.
Lautstärketechnisch ist in einer Mietwohnung auch nicht viel drin solange noch andere Leute im Haus sind.

Nächstes Jahr ist aber ein Umzug geplant und ich würde mir in den Hintern beißen, wenn ich dann wieder Aufrüsten "müsste".
Sollten alle Stricke reißen, unterstützt er die Anlage meines Vaters oder ich schau mal, was sich unterm Dach einrichten lässt :D
 
Soooo, ich war heute mit meinem Dad bei der Dynaudio vorführung in Hassfurt bei HiFi Schlegelmilch, einem SEHR gut sortierten Euronics Markt mit wahnsinniger Auswahl und 2 Studios.

Vorneweg noch gleich: Ich beschreibe den Klang nach bestem Wissen und hab auch schon einiges an High-End LS gehört, unter anderem Tidal Sunray, Tidal Agoria, B&W 800D, KEF Blade, Canton Reference 1.2, etc. Ich gehe aber bei meinen Beschreibungen von meinem Alltagsequipment aus, das sind ein Superlux HD668-B, ein Meelec A151 und ein Altes Paar Grundig Monitore an nem Onkyo A8250. Keine Oberklasse, aber ganz solide. Die meisten der Aufnahmen kannte ich vorher auch nicht

Die haben die ganze B&W CM Linie, die 800D und 802D, fast das komplette Dynaudio Sortiment, Accuphase, T&A (Elektronik UND Lautsprecher) Canton (von GLE bis Reference), Naim (auch die Lautsprecher), Rotel, NAD, Marantz und noch VIEL mehr da. Auch an Kopfhörern sind die SEHR gut ausgestattet, alle HiFimänner ab dem HE 500 und deren Elektronik, HD700, HD800 und die Verstärker dazu und auch viele kleinere.

Erst wurde ich sehr herzlich begrüßt, es gab Kuchen und Getränke und man konnte sich mit den anderen interessierten schön Unterhalten. Dann wurden wir rein gebeten, es gab 9 Sitzplätze, ich saß vorne links, war aber trotzdem fast mittig, die Lautsprecher waren gut aufstellt und reicht weit auseinander, der Raum war ungefähr 30m² groß.

Die Kette bestand aus einer Accuphase DP 800/ DC 801 Laufwerk/Wandler-Kombi, das Laufwerk hing per Koax am Wandler, der ging per XLR in die C 3800 und die hat die Musik dann natürlichh symmetrisch an zwei Accu A200 Monos gegeben. Höchste Referenz also, verkabelt war das ganze mit der teuersten Kabelserie von Kimber. Das ganze stand auf einem Creaktiv-Rack, welches Modell das war: keine Ahnung :huh:

Zu den Lautsprechern: Die Evidence Platinum ist riesig, aber sehr schlank. Und sie wirkt einfach umwerfend, vor so viel Eleganz möchte man sich fast verneigen :hail:

Erst mal gab es von Roland Hoffmann, Produktmanager von Dynaudio Deutschland, eine kleine Einführung in das Unternehmen. Er hat einiges zu Dynaudios Klangphilosophie, den in den Lautsprechern verbauten Techniken und vor allem zum Raum und der wichtigkeit einer korrekten Positionierung gesagt, dann hat er noch einen der Tieftöner die in der Evidence stecken herumgereicht. Sehr imposant, denn der Tieftöner ist recht klein, hat aber eine ziemlich dicke Schwingspule und einen sehr soliden Korb. Sowas mal in der Hand haben zu können ist toll :D

Dann kam er auch gleich zur Musik:

Zuerst wurde eine Blues-Akkustikversion von "Wake me up before you go go" gespielt, gesungen von ner Sängerin mit sehr schöner Stimme, ihr Name ist mir leider entfallen. Beleitet wurde sie von einem Bass, allerdings fand ich die Version des Songs grässlich, das passt einfach nicht. Der reine Klang war aber sehr schön. Besonders das geklopfe auf dem Bass war interessant, Herr Hoffmann meinte man könnte erst auf ner hochwertigen Anlage überhaupt ausmachen dass es Geklopfe ist und nicht andere Geräusche, wie z.B. das Herunterfallen vom Bogen. Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen, hab die Aufnahme das erste mal gehört und finde sie auch nicht im Netz...

Der zweite Song war "Evil Dub" von DJ Trentemoeller. Ich liebe die Effekte die da genutzt werden, aber so extrem Räumlich habe ich sie noch NIE gehört! Und den Song hab ich schon mal an nem Paar Canton Reference 1.2 gehört, aber die Dynaudio ist da ne ganz andere Liga. Es ist, als ob die Funken wirklich durch den Raum fliegen würden, als würden kleine Blitze zwischen den Lautsprechern zucken und als würden wirklich Tropfen auf den Boden platschen. Wahnsinn! Die Canton war dagegen eher zurückhaltend und hat den Bass leider viel zu stark betont, den konnte man bei der Evidence gut wahrnehmen, aber er hat sich nie in den Vordergrund gedrängt.
Am meisten beeindruckt aber wie schon gesagt die irre Räumlichkeit und die Staffelung der Effekte, mir ist fast die Kinnlade runtergefallen :what:

Danach wurde es wieder etwas ruhiger, gespielt wurde "A hard day's night", gesungen von Goldie Hawn. Der Song hatte sehr viel Charme, da die gute Frau Hawn ihn mit wunderbar viel Gefühl und Swing in der Stimme rüberbringt. Das Orchester war sehr sauber gestaffelt, die Stimme klang sehr sauber , allerdings hat bei den Stimmen irgendwie jedes Mal (egal welcher Track) der letze Tick Griff, Weite und Fülle gefehlt.

Es ging ruhig weiter, Herr Hoffmann legte "Perfect Day" von Lou Reed auf. Erst in der originalen Version (ca. eine Minute), danach in einer frühen Studioversion, als es noch "Summer's Day" hieß. Man hat sofort gemerkt dass die Aufnahme ziemlich schlecht war, Herr Hoffmann meinte ein sehr guter Lautsprecher zeige sowas natürlich auf, es würde aber trotzdem gut klingen und man kann in den Song reinkommen. Fand ich seltsam, mir kam es nicht so vor, aber Musik ist ja sehr subjektiv.
Die Aufnahme klang auf jeden Fall schon direkt nach einer frühen Übung, die Saiten wurden viel zu schrf angespielt und auch ein oder zweimal bei hoher Spannung losgelassen, das hat unschön geknallt. Die Stimme war nicht sehr sauber. Allerdings wurde dieses gesamte, unsaubere und scharfe Klangbild von der Evidence sehr gut wiedergegeben, es klang wirklich als ob der gute Lou im Raum sitzt und an seinem Song übt.

Darauf wurde dann Skyfall gespielt, als intrumentale Version. Das war wunderbar, ich hab Gänsehaut bekommen als das Orchester aufspielte. :hail: Da ist mir dann auch der extreme Raum den die Evidence erzeugt aufgefallen. Es ist als wäre der Raum erst 10m hinter der Wand zu Ende. Das trägt extrem gut zum Flair des Orchesters bei. Man konnte wunderbar jedes Detail des Songs raushören und auch die Anspielungen auf andere Themen aus den 007-Filmen erkennen. Ich kann sie zwar nicht zuordnen, aber man wird sie auf jeden Fall als Bond-Fan hören und sich denken "Das kenne ich".

Danach wurde es wieder etwas ruhiger, es wurde eine Live-Aufnahme von Harry Belafonte's "Mama Look a Boo-Boo" gespielt. Mein erster Eindruck war etwas skeptisch, die Räumlichkeit war zwar da, aber die Bühne war dieses Mal recht schnell zu Ende, liegt wohl an der Aufnahme. Der Charaker war schön, warm und humorvoll, weil auch der Dirigent und ein kleiner Chor mitsingen, Belafonte musste oft lachen als diese aufgehört hatten zu singen^^

Der vorletzte Song war von Kraftwerk "Die Roboter". Ich kannte den Song vorher nicht und finde ihn jetzt auch nicht so toll, aber rein klanglich waren die Effekte wie bei Trentemoeller ziemlich beeinduckend, jedoch merkt man da schon dass sich weniger Mühe beim abmischen gegeben wurde, es fehlte die extreme Bühne die die Evidence erzeugen könnte.

Zuletzt wurde Rimsky-Korsakov's "Dance of the Tumblers" gespielt. Da hat die Evidence nochmal alles aus der Aufnahme geholt und eine für mich beinahe perfekte Bühne aufgebaut (nur die der Tidal fand ich besser). In Staffelung, Details und Dynamik war der Lautsprecher extrem beeindruckend, was da an Klanggewitter auf einen zukam hat mich umgehaun. Ich konnte exakt hören wo welches Instrument saß und auch recht gut abschätzen wie viele Streicher, Trompeten, etc. grade spielten :what:

Mein Fazit: Dei Evidence ist ein extrem guter Lausprecher, schlank und groß, extrem hochwertig. Der Klangcharakter ist neutral und authentisch, nicht absolut kühl, aber auch nicht viel geschönt, einfach sehr Musikalisch und ausgewogen. Sie kann viel und druckvollen, vor allem aber sehr schnellen Bass erzeugen, der aber nicht in den Vordergrund sticht. Der Detailreichtum ist faszinierend und das beeindruckendsde ist die durchgezogene und sehr räumliche Bühne, besonders in der Tiefe. Allerdings fehlt bei Stimmen etwas der Griff und Fülle, die waren etwas zu flach für so einen Top-Lautsprecher.

Ob sie die 64.000€ wert ist sei mal dahingestellt, bei High-End ist der Preis mMn immer ziemlich hoch für das gebotene, je teurer desto schlechter wird das P/L, aber wer es sich leisten kann wird SEHR glücklich damit werden. An einer anderen Kette wurde die Evidence Platinum nicht vorgeführt, mir wurde aber von Herrn Hoffmann gesagt dass die Platinum sehr guter Elektronik möchte und davon stark profitiert. Da das schon bei der Confidence auftritt und auch diese schon von einm Upgrade von nem Accuphase E 406 über C 2400 mit P-450 und schließlich C 3800 mit M2000 extrem profitiert und jede Veränderung zeigt (wie Frank Armbruster in seinem Blog schreibt und dem Mann vertaue ich, der weiß von was er schreibt) wird das wohl bei der Evidence erst recht so sein.

Extrem Leistungshungrig ist sie scheinbar nicht, die A200er haben max. 190 Watt aufgefahren (beim letzten Stück in den Crescendi).

Ich hoffe mal ich konnte den Eindruck der Evidence gut einfangen, mir hat es viel Spaß gemacht sie zu hören.

Es gab am Ende noch ne CD mit 3 Songs: Von Blues Company "The River", von Natasha "Tell me what you're gonna do" und von Xiomara "La Llave". Klingt alles echt gut, mal zwischendurch sehr entspannend :D

P.S.: Ich konnte mich danach auch noch schön 15 Minuten mit Herrn Hoffmann unterhalten und er konnte mir gute Tipps geben was ich denn am besten kaufe. Wenn ich mich gegen den HD800 und für ein Paar Lautsorecher entscheide könnte es auch gut ne Dynaudio Excite werden :schief:
 
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Vielen Dank für diese in der Tat sehr ausführliche Beschreibung deiner Eindrücke beim Probehören! :daumen:
 
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Ich hab 2 Kreuze verbaut. Eins etwas weiter hinten und eins relativ mittig.
Die beiden Kreuze sind noch miteinander verbunden und vom hinteren Kreuz geht noch eine Strebe an die Rückwand des Subs.
Hoffe du verstehst was ich meine. Hab da auch leider kein Foto von.
Zu not versuch ich das mal aufzuzeichnen.
Hab dafür 22er MDF genommen und ich mein die Streben waren 6cm breit.

Edit: Was ich erst machen wollte (ich weiß nicht ob es besser ist) war ein oder zwei Bretter parallel zur Schallwand einzusetzen. Dann entweder wie die Schallwand mit einem großen Loch, oder eben mehrere kleinere.
 
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Ich glaube da hätten gerne ein paar Leute Urlaub und der ein oder andere Doppelaccount gehört entfernt, sowie der Hauptaccount gebannt.

Ich hab 2 Kreuze verbaut. Eins etwas weiter hinten und eins relativ mittig.
Die beiden Kreuze sind noch miteinander verbunden und vom hinteren Kreuz geht noch eine Strebe an die Rückwand des Subs.
Hoffe du verstehst was ich meine. Hab da auch leider kein Foto von.
Zu not versuch ich das mal aufzuzeichnen.
Hab dafür 22er MDF genommen und ich mein die Streben waren 6cm breit.

Edit: Was ich erst machen wollte (ich weiß nicht ob es besser ist) war ein oder zwei Bretter parallel zur Schallwand einzusetzen. Dann entweder wie die Schallwand mit einem großen Loch, oder eben mehrere kleinere.:daumen2:
Also hast du nur 2 kleine Kreuze aus Streben gebaut und hinten abgestützt!?
Okay, ich werde das Ganze wohl mehr versteifen, analog zu dem Erfahrungsbericht auf quintaudio:
Verstrebung.JPG
 
Ja genau so ist es.
Ok mit dem wie es auf dem Bild abgebildet ist solltest du auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein.
 
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