Sound ***Diskussionsthread***

Eine Anwinklung ist erst mal gut und meistens auch wichtig, weil die Schallabstrahlung der Höhen normalerweise mehr oder weniger stark bündelt. Manche LS umgehen das indem auf Achse zuviel Hochton abgestrahlt wird und die gewünschte Hochtonmenge über die Ausrichtung der Boxen eingestellt werden kann. Das sieht dann zwar im Frequenzgang erst mal falsch aus, ist aber gewollt...

Schaumstoff und ähnliche Materialien sind mMn deswegen eher nicht geeignet, weil sie eben sehr elastisch sind. D.h. Impulse (vor allem) im Bass werden dann abgefedert und verlieren dadurch an Punch. Bei sehr schweren Boxen ist der Effekt nicht so stark wie bei so kleinen Monitörchen, bei hohen Lautstärken ist der Effekt auch stärker ausgeprägt, weil die Impulse halt stärker sind.

Der Schaumstoff vermindert dafür im Gegenzug ein evtl. vorhandenes Dröhnproblem. Das sollte man aber auch durch die Wahl eines geeigneten Standortes bzw. Optimierung desselben lösen können. Der Schaumstoff ist da dann eher die letzte Hoffnung, wenns partout nicht anders geht.

Mein Vorschlag wäre eine angewinkelte Aufstellung mittels z.B. einem Stück Holz o.ä. zu erreichen. Das lässt sich schnell mal ausprobieren. Vlt. bringts auch gar nix und du hörst keinen Unterschied - Theorie und Praxis passen nicht immer so zusammen wie man das gerne hätte, dafür sind die Parameter und der eigene Hörgeschmack und -gewohnheit dann doch zu unterschiedlich...
 
Hey Leute,

habt ihr ein bisschen Erfahrung mit mobilen/transportablen vollaktiven Verstärkersystemen?

Ich suche nämlich nach einem bezahlbaren, der für draußen es ordentlich krachen lässt, ohne so verzerrt zu klingen und noch bezahlbar ist.

Bisher bin ich auf einen von Omnitronic und einen von Monacor gestoßen. Teuer sind die Dinger trotzdem. ^^

OMNITRONIC PAM-70 Portables PA-System: Amazon.de: Elektronik

http://www.sound-systems24.de/Mobile-Beschallungsanlagen/Monacor-TXA-15A.html

Welche rist besser oder ein ganz anderer vom P/L her?
 
Meine Erfahrung: Vergiss es. Ich kenne beide von dir genannten Geräte, drinnen mag man da noch optimistisch sein, aber draußen kannst du derartige Konstrukte einfach vergessen. Die Frage ist, was du unter ordentlich krachen lassen verstehst. Wenn deine Definition auch nur ansatzweise meiner ähnelt. Dann führt kein Weg an Generator + richtiger Pa vorbei. (Und mit richtig meine ich sicher kein Omnitröt)
 
Naja ich will damit kein Bierzelt mit 30 Leuten unterhalten. nur mal für 4-8 Leute am Strand am See. Es soll halt die normalen Frequenzen ordentlich darstellen können. Mit ordentlich krachen meine ich in dem Kontext einfach, dass man da merkt, dass ordentlich Kraft dahintersteckt. Der Bass soll recht ordentlich für so ein Teil sein und die Frequenzen zumindest vernünftig dargestellt werden können. Ich habe keine riesen Ansprüche. Es ist halt für draußen angedacht.

Die 2 sind ja auch relativ klein, schon klar, dass man damit kein kleines konzert veranstalten kann. Nur soll die Qualität der Größe entsprechen oder was den bass angeht einen beeindrucken. Zumindest Laien :)

Ich höre eh oftmals Minimal, House, Electro.
 
Ich hab jetzt ne ganze Menge recherchiert. Bei 180€ pendeln sich eine Reihe von beliebten Objekten ein. Es gibt ne ganze Vielfalt an Geräten und Herstellern. Amazon bietet gottseidank die Möglichkeit etwas besser zu recherchieren.

Ich suche also eine aktive PA-Anlage mit Priorität auf die Umgebung 'freie Flächen' sozusagen. Bei hoher aufgebrachter Leistung sollen die Töne noch ordentlich sein, Augenmerk liegt generell auf dem bass. Leistung insgesamt muss halt stimmen, zumindest was man von sowas dann halt erwarten kann. Anschlüsse müssen da sein, Akku ebenfalls.

Jetzt habe ich da folgende herausgefiltert:

http://www.amazon.de/Lenco-PA-80-SD...ch-Funktion/dp/B00577U6TQ/ref=pd_sim_sbs_ce_1

Der macht einen sehr guten Eindruck auf mich

http://www.amazon.de/IPA06-Blockroc...UTF8&qid=1366648784&sr=1-2&keywords=pa-anlage

Bis auf dass er silber ist, scheint er aber sein Geld wert zu sein

Monacor TXA-15A

Von dem ich leider mal wenigsten weiß.

Sollt eich mal alle 3 bestellen und vergleichen? Es ist für mich als Halbwissenden recht schwer, da das Perfekte für mich zu finden. Habe nämlich keine Erfahrungswerte bei sowas, womit ich punkten könnte. ich habe gehoff thier Hilfe anzutreffen. Ansonsten sollte ichs mal im hifi-forum probieren?





Als Alternative gibt es ja da noch ghettoblaster wie diesen hier: http://www.amazon.de/gp/product/B004SG9WGU/ref=noref?ie=UTF8&psc=1&s=network-receiver-speakers

Worin unterscheidet sich so einer von einer mobilen PA-Anlage außer im Aussehen? Dieser JVC RV NB 70 BE soll ja wohl auch ordentlich Krach machen im Tieftonbereich trotz des 40W-Subwoofers.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt hab ich grad voller Vorfreude meinen zweiten Mivoc XAW 320 HC vom Postboten entgegengenommen und dann das:
Der Alukorb ist total zerkratzt, Kleber auf der Zentrierspinne und zu guter letzt ist auch noch ein Stück des Magneten herausgebrochen!
Das Paket ist absolut unversehrt. Keine Ahnung was die da bei Mivoc machen :D
Naja, dafür super Service.
Bekomm n neuen :)
 
Ich hab da nochmal ne Frage:
Das was ich da auch dem Bild markiert habe, ist doch der Magnet oder?
Die Leute von Speakertrade haben sich das Teil angeschaut und keinen beschädigten Magneten gefunden.
Der Typ am Telefon meinte die haben sich nur die verchromte Rückseite angeschaut.
Muss das Kompliment mit dem super Service da leider zurücknehmen.
Wie es aussieht, haben die nur einmal kurz drübergeschaut.
MIV-1102222.jpg
 
Ich kann jetzt nicht erkennen was du da Spezielles so klein markiert hast, aber der Magnet ist die große Scheibe dahinter, da wo Mivoc draufsteht... Der geht normalerweise auch nicht kaputt, weil der so mit das Stabilste sein dürfte an so nem Chassis.

Wenn du das Teil wieder da hast, dann mach mal ein Foto von dem Schaden.
 
Ich bekomm trotzdem n neuen.
Der wollte sich das morgen nochmal mit 2 Kollegen genauer anschauen.
Also n Bild wirds wohl leider nicht mehr geben.
Aber ja die Scheibe mein ich.
Im Bereich des markierten war der Schaden.
Es waren 2 kleine Risse drinn und es war etwas rausgebrochen.
Nicht viel aber ein bisschen halt ;)

@NFS: Ich mein das schwere Teil wo der Aufkleber an der Seite dran ist. Der schwarze wo Mivox XAW 320 steht :D
Der Schaden war halt nur an der Markierten Stelle. Das sieht nur so aus als ob das vom Korb ist. Wenn diese dicke Scheibe der Magnet ist (wovon ich jetzt mal fest ausgeh), war tatsächlich ein kleines Stück des Magneten an der oberen Seite rausgebrochen.


Edit:
Anderes Chassis, gleiches Prinzip.
Hier war ein Stück rausgebrochen:
4581-2.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht kann mir nochmal jmd helfen.
Hab jetzt n neuen Sub bekommen und ihn parallel zum anden an den Reckhorn A 406 geklemmt.
Das Ding ist Laut Hersteller 2 Ohm stabil.
Hatte die Subs jetzt bestimmt 3 Stunden bei Zimmerlautstärke laufen. Alles bestens. Der Reckhorn ist halt nur sehr heiß geworden.
Jetzt hab ich mal ein bisschen weiter aufgedreht (am AVR) und Zack ist das Protectlämpchen am Reckhorn angegangen.
Das sollte doch eigl nicht passieren oder?
Jemand ne Idee?
 
Die Impendanz ist ein Dynamischer wert der sich je nach Frequenz auch ändert, dein Reckhorn mag zwar 2 Ohm stabil sein, aber evt. geht das Chassis bei bestimmten frequenzen einfach so die in den Impendanzkeller das die Protectschaltung anspringt.

Bsp meine Infinity Kappa Super sind zwar mit 4 ohm angegeben ( was auch dem ruhewert entspricht ), allerdings bei Tiefbässe gehen die Speaker dermassend in den Keller das sie sogar berühmt als Amp killer sind, im schlimmsten falle gehts auf ~1 ohm runter. Wenn man mit den Speakern mal gas geben will brauchs nen extrem guten Amp. Evt. hat dein Chassis ein ähnliches verhalten.
 
Die Impedanz eines Lautsprechers ist kein dynamischer Wert, sondern eine frequenzabhängige Größe! D.h. deren Wert ändert sich nicht je nach Lautstärke. So etwas wie einen Ruhewert gibt es daher nicht!

Wenn deine Lautsprecher mit 4 Ohm angegeben sind und bis auf 1 Ohm fallen, dann liegt Täuschung vom Hersteller vor! Laut Norm darf ein Lautsprecher seine Nennimpedanz um maximal 20% unterschreiten. D.h. ein 4 Ohm Lautsprecher darf nur bis 3,2 Ohm fallen!

Ich weiß, dass manche frühere Lautsprecher inkl. den alten Kappas absolute Fehlkonstruktionen waren und im Bass kurzschlussmäßige Impedanzen hatten. Heutzutage ist sowas extrem selten, mir würden jedenfalls jetzt auf Anhieb keine aktuellen Konstruktionen einfallen, bei denen das so ist. Um solche Boxen dann zu treiben müssen die Verstärker nicht extrem gut, sondern extrem laststabil sein! Das eine hat mit dem anderen erst mal nix zu tun!

@Bier: Normalerweise dürfte da nix passieren. Hast du eine Impedanzkurve deiner Subwoofer griffbereit? Es handelt sich doch um geschlossene Konstruktionen? Da sollten eigentlich keine bauartbedingten Impedanzlöcher entstehen. D.h. entweder du hasts arg übertrieben, oder dein Reckhorn ha nen Schuss...
 
War wohl doch n Fehlarm. Ich bin denk ich beim verstellen der Lautstärke irgendwie an ein kabel gekokmmen. Das war alles nur provisorisch aufgebaut und angeschlossen und dabei haben sich plus und minus der etwas zu weit abisolierten Kabel berührt. Hab gestern meinen Geburtstag gefeiert und die beiden Subs sind die gaze Nacht vollgas gelaufen ohne Probleme :) Wohaa mit dem 2. macht das nochmal ne ganze Ecke mehr Spaß :P Der Reckhorn ist zwar wirklich schweineheiß geworden, aber lief alles gut.
 
Hallo,

vor Kurzem bin ich umgezogen und habe nun wieder meine Stereo Anlage aufgebaut. Musik höre ich eigentlich hauptsächlich über den Computer, d.h. mp3 oder sehr oft Radio über einen Internet Stream (hr1, Rock Antenne oder Klassik Radio).

Im Moment erfolgt die Soundausgabe am HTPC über ein "Behringer UCA222 USB/Audio Interface". Ich bin eigentlich sehr zufrieden damit. Aber irgendwie nagt im Hinterkopf der Gedanke, dass es mit einer besseren Soundkarte (muss Low Profile oder extern sein) vielleicht doch besser klingen könnte.

Könnt Ihr mir diese Sorge nehmen oder kann eine Soundkarte oder anderer DAC doch etwas verbessern? Vermutlich gibt aber die mp3 bzw. Stream Quelle gar nicht mehr her, oder?

Achja Verstärker ist ein "Denon PMA-1510AE" und die Boxen sind die "Acoustic Research Chronos F25".

Und noch eine Frage, die Boxen haben die Bi-Wireing Möglichkeit (Habe ich nie genutzt und möchte es auch nicht, weil ich es für Unsinn halte). Normalerweise sind die Anschlüsse über zwei "Platten" miteinander verbunden: Eine für + und eine für -. Nun ist eine Platte weg. Ich habe das nun einfach mit einem Stück Kabel überbrückt. Außer optischen Einbußen ist das doch egal, oder?

Danke für Eure Hilfe.

Grüsse
Guss
 
Im Moment erfolgt die Soundausgabe am HTPC über ein "Behringer UCA222 USB/Audio Interface". Ich bin eigentlich sehr zufrieden damit. Aber irgendwie nagt im Hinterkopf der Gedanke, dass es mit einer besseren Soundkarte (muss Low Profile oder extern sein) vielleicht doch besser klingen könnte.

Könnt Ihr mir diese Sorge nehmen oder kann eine Soundkarte oder anderer DAC doch etwas verbessern? Vermutlich gibt aber die mp3 bzw. Stream Quelle gar nicht mehr her, oder?

Klar können bessere Geräte auch noch was verbessern, zu einem (theoretischen) Optimum ist es schon noch ein gutes Stück, aber die Frage ist, was du dafür ausgeben willst?!

Und noch eine Frage, die Boxen haben die Bi-Wireing Möglichkeit (Habe ich nie genutzt und möchte es auch nicht, weil ich es für Unsinn halte). Normalerweise sind die Anschlüsse über zwei "Platten" miteinander verbunden: Eine für + und eine für -. Nun ist eine Platte weg. Ich habe das nun einfach mit einem Stück Kabel überbrückt. Außer optischen Einbußen ist das doch egal, oder?

Warum ist Bi-Wiring Unsinn? Hast du es mal probiert? Nach meiner Erfahrung gibt es Boxen die da sogar sehr stark drauf reagieren, andere dagegen überhaupt nicht. Hängt von vielen Punkten ab, aber generell Unsinn ist es schonmal definitiv nicht...

Egal ist das Fehlen einer "Platte" (eigentlich Brücke) nicht. Man kann es gegen ein Stück Lautsprecherkabel austauschen (und fährt damit sogar besser), sollte das dann aber überall gleich machen und nicht mal so und mal so.

Kleiner Tipp zum ausprobieren: Schließ mal deine Kabel an die Bass Anschlüsse an und hör ein wenig Musik, schließe dann die Kabel an die Anschlüsse der Höhen an. In den allermeisten Fällen klingt es unterschiedlich (und wiederum davon in den meisten Fällen klingt an den Bässen besser) obwohl das elektrisch im Prinzip identisch ist... Ach ja, die Brücken müssen natürlich dran sein, sonst klingt immer unterschiedlich :D
 
Klar können bessere Geräte auch noch was verbessern, zu einem (theoretischen) Optimum ist es schon noch ein gutes Stück, aber die Frage ist, was du dafür ausgeben willst?!

Das ist in der Tat eine gute Frage. Ich glaube es würde mir helfen, wenn ich wüßte, was ich ausgeben müßte, um eine Verbesserung zu hören ;) Mehr als 200 EUR wäre es mir aber bestimmt nicht wert.

Schließ mal deine Kabel an die Bass Anschlüsse an und hör ein wenig Musik, schließe dann die Kabel an die Anschlüsse der Höhen an.
Ich war der Meinung mit einem Verstärker müsse BI-Wireing Unsinn sein. Aber okay, ich habe es nie ausprobiert. Mir ist mal der Gedanke gekommen, aber dann hat mich der Wikipedia Artikel dazu "geheilt". Aber nun hast Du mich neugierig gemacht. Wenn ich bei dem von Dir vogeschlagenen Test einen Unterschied höre (Was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, aber ich habe zugegeben zu wenig Ahnung von der Materie), teste ich mal die Bi-Verkabelung. Der Verstärker unterstützt das imho sogar.

Ich werde berichten... :)
 
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