Sound ***Diskussionsthread***

Die 250 Ohm Variante hat den etwas besseren Bass, lässt sich aber schwerer antreiben.
Der Onkyo sollte aber mehr als genug Power haben, weshalb ich zur 250 Ohm Variante greifen würde.
 
Hat eigentlich hier mal jemand mit den neuen Tesla-Kopfhörern von Beyerdynamic Erfahrungen gesammelt? Sind diese (T70, T90, T1) wirklich nochmal so viel besser als die DT-Modelle? Interessiert mich einfach mal ob die Auflösung, Bühne, Spielfreude, Ortung etc. den Preisaufschlag gerecht werden können. Und vor allem, ob sie denn für eine gute Soundkarte am PC geeignet sind, oder eher was für die Anlage mit Verstärker.

Ich selbst besitze ja einen DT770 600Ohm, welcher mich jeden Tag auf's neue erfreut. Aber man liest sich halt so durch und fragt sich, ob denn ein VK-Preis ab 400€ wirklich auch einen derartigen Gewinn an Soundqualität, sowohl in Spielen als auch Filmen und Musik bedeuten... ;)
 
h.101, ich hatte das Vergnuegen den T70 im direkten Vergleich mit den ganzen DT Modellen zu hoeren, (Edition, Pro).

Ich muss diesen Thread nochmal ausgraben, nach eurer Beratung hier.

Heute hatten wir (meine bessere Haelfte und ich) einen Termin bei Madooma.
Eins vorweg: uneingeschraenkt empfehlenswert. Vielleicht liegt es auch daran das ich nicht wirklich die Erfahrung im HiFi bereich habe.

Ja die Beratung war nett, ausfuehrlich, ich koennt noch irgendwas hinschreiben, aber sie war sie ich sie mir vorgestellt hatte.

Die Entscheidung war etwas schwieriger.
Meine Frau war von Anfang an vom Beyerdynamic DT 770 Edition WH-250 (2/20 ist es dann geworden) begeistert.
Wir hatten dann mit vielen Anderen verglichen. In der naeheren Auswahl waren letztendlich der oben genannte, der AKG 702, AKG 601 (der sowohl vom Klang als auch vom Preis sehr interessant war), der Beyerdynamic DT 990.
Shure und Hifiman schieden leider ganz aus weil die zweiteilige Kabelzufuehrung waere hier im Gebrauch etwas umstaendlich.
Einen Ultrasone (Modell weis ich jetzt nicht mehr) war vom Klangbild auch hervorragend, aber der Tragekomfort war nicht so wirklich gut.

Letztendlich hatten wir uns schon entschieden.
Naja fast.
Da waren eben noch der Beyerdynamic DT 770 Edition WH-250 fuer den sich meine Frau entgueltig entschieden hatte und ich tendierte zum AKG 702.
Dann stellte ich diese Verhaengnissvolle Frage: diese etwas teureren Dinger, lohnt sich da eigentlich der Aufpreis?
Der nette Herr, der uns beraten hatte, bekam ein leichtes Grinsen und fast wortlos praesentierte er mir einen Beyerdynamics T70.
Ja da stand ich nun, total hin und hergerissen.
Vom Tragekomfort und vom persoenlichen Klangempfinden war der noch ne große Ecke besser als der AKG.

Nach einiger Diskussion mit meiner Frau, hatte sie mich ueberredet das der T70 doch ok sei.
Naja irgendwie bin ich noch am zweifeln, weil ~450€ fuer einen Kopfhoerer.

Nein Bloedsinn, das Ding ist nur toll.

Zuhause gleich umgebaut. Soundkarte richtig eingestellt und noch einen letzten Vergleich mit unseren "alten" Sennheiser PC 151 Headsets gemacht.

Fazit: Madooma toll, der DT770 und T70 absolut toll, die Xonar Essence STX auch toll (hat mich nur bei der Installation gestern Abend bisserl viel Nerven gekostet)

Leider war der ganze Umbau und dieser Besuch heute im Gesamten etwas teuer, so muss die gewuenschte 5.1 Anlage noch warten.
Hier mal n Copy/Paste aus einem Beratungsthread mit meiner persoenlichen Erfahrung.

Vorab, ich dachte nicht das ich da wirklich einen Unterschied zu den ueblichen Verdaechtigen und auch zu all den die ich probiert hatte hoere, aber wurde eines Besseren belehrt.

Worueber ich nicht urteilen kann, sind Produkte in der 1000€ Preisklasse.
Das wollte ich mir dann doch nicht antun, weil die Gefahr soetwas zu begehren waere wohl doch vorhanden gewesen.

Ich nutze meine T70 hauptsaechlich fuer Musik hoeren und daddeln (Shooter, RPG's, naja eigentlich fast alle Genre).
Ortung ist imho hervorragend, vielleicht gibt es Kopfhoerer die das noch besser koennen, kann ich aber auch nicht beurteilen.

Vielleicht hilft dir das :)
 
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Gerade beim T70 empfiehlt sich das Probehören. Mich hat bei dem KH die Stimmwiedergabe irgendwann nur noch genervt - erinnert je nach Stimmlage schon etwas an ein Telefon :D. Für elektronisches und mittelmäßig produzierte Popmusik sicher verschmerzbar, weil der Bassbereich durchaus ins sehr gute hineingeht bezüglich der Präzision. Der Hochton könnte gerne etwas weniger schönfärben. (gehört an Asus Xonar Essence One, Creative X-Fi Titanium HD, Sandisk Sansa Clip Zip, iPhone 4S und SGS2)
 
@nfs: dito.
Genau das selbe mit akustischen Instrumenten. Ne Akustische Gitarre ausm Telefon ist eben nichts was ich bräuchte. Höhenauflösung echt gut, aber das war das Totschlagkriterium.
 
Danke euch! Das ist ja schonmal was handfestes. ;) Was mich dabei nur interessiert: ist der Klang im Gesamtmix den Aufpreis von knapp 300€ zum DT770 wert? Laut Reviews hat der T70 für einen geschlossenen KH ja eine sehr gute Räumlichkeit/ Bühne. Meine Erfahrung mit dem DT770 600Ohm ist die, dass er bei gitarrenlastiger Musik etwas "hart" und "kühl" klingt, jedoch bei meinen Hauptvorlieben, nämlich bei vielschichtiger elektronisch anspruchsvoller Musik absolut spitze ist (in Verbindung mit der Essence ST).

Wenn da der T70 nochmal eine ganze Spur besser wäre, dann könnte ich irgendwann durchaus schwach werden. Aber eine angemessene Stimm- und Instrumentenwiedergabe wäre für den Preis natürlich auch zu erwarten. Oder sollte man sich vielleicht eher mal den T90 dafür anhören?
 
Ich weiß gar nicht ob ich hier Werbung machen darf (wenn nicht, dann bitte schnell wieder löschen :P), aber falls noch jmd. günstig einen Superlux HD 681 sucht, mal im Marktplatz vorbeischauen ;)

Edit: Okay hat sich erledigt. Der ging weg wie warme Semmeln :D
 
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Einfach gesagt bedeutet also mehr Ohm mehr "Power" bzw. Fülle?
je mehr ohm ein sytem hat desto mehr weidersatnd wird in diesem aufgebaut der verstärker beispielsweis kann mit abfallendem ohmpegel mehr energy freisetzen und die ausgebende wattzahl kann sich heben. ein 16 ohm lautsprechen könnte also vom selben verstärker nur mit 100 watt befeuert werden wobei die möglichkeit besteht das ein 2 ohm lautsprecher vom selben verstärker 150 watt bekommt weil nicht soviel energie durch den weiderstand verloren geht.

deshalb habe ich mein soundsystem auch auf 2 ohm konfiguriert
 
je mehr ohm ein sytem hat desto mehr weidersatnd wird in diesem aufgebaut der verstärker beispielsweis kann mit abfallendem ohmpegel mehr energy freisetzen und die ausgebende wattzahl kann sich heben. ein 16 ohm lautsprechen könnte also vom selben verstärker nur mit 100 watt befeuert werden wobei die möglichkeit besteht das ein 2 ohm lautsprecher vom selben verstärker 150 watt bekommt weil nicht soviel energie durch den weiderstand verloren geht.

deshalb habe ich mein soundsystem auch auf 2 ohm konfiguriert

So ein Unfug!

Die Impedanz bzw. deren Höhe hat nix mit dem Klang, der Lautstärke oder sonst was zu tun! Das ein Verstärker an unterschiedlichen Impedanzen mehr oder weniger Leistung abgibt ist in der Praxis meist absolut uninteressant!

Eher wäre interessant wie der Impedanzverlauf über die Frequenz ist. Es handelt sich bei der Impedanz ja nicht um einen ohmschen Widerstand, sondern eben um eine komplexe Impedanz. Viele Verstärker reagieren auf (stark) schwankende Impedanzen und ggf. damit verbundenen Phasendrehungen nicht wirklich souverän, sondern modulieren mehr oder weniger stark den Frequenzgang korrespondierend zum Impedanzverlauf.

Ansonsten ists meist schlicht egal wieviel "Ohm" ein Lautsprecher hat. Zumindest solange er nicht kurzschlussverdächtige Bereiche vor allem im Bass hat und einen entsprechend stabilen Verstärker benötigt. Sowas haben aber heutzutage nicht mehr viele Boxen, so dass es normalerweise völlig vernachlässigt werden kann.
 
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So ein Unfug!

Die Impedanz bzw. deren Höhe hat nix mit dem Klang, der Lautstärke oder sonst was zu tun! Das ein Verstärker an unterschiedlichen Impedanzen mehr oder weniger Leistung abgibt ist in der Praxis meist absolut uninteressant!

wo steht denn bitte was von klang in meiner aussage???? das habe ich nicht geschrieben mein guter. jeden verstärker den ich hatte hat spezielle tabellen gehabt bei welcher ohmlast welche wattzahl abegeben wird. wenn du gelesen hast!!! schreibe ich rein über den ohmschen wiederstand. hier muss und kann ich einfach nur sagen wer lesen kann ist klar im vorteil

und zu dem uninteressantem teil der leistung des verstärkers, hinsichtlich der tatsache, dass ein verstärker im schnitt 20% mehr leistung haben sollte um im maximalbereich die lautsprecher vor klipping signalen zu schützen, welche ein überforderter verstärker abgibt und somit ein asymetrisches ausschwingen der membran erzeugt, könnte es recht interessant werden das man beim selbstbau von lautsprechern den weiderstand durch parallelschaltung der eizelnen töner reduzieren kann und dementsprechend mehr leistung aus dem verstärker kitzelt...und seine lautsprecher vor dreiecksignalen schützt. heist 2 8 ohm lautsprecher parallel geschaltet macht nen wiederstand von 4 ohm...
 
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Naja solange man den Verstärker nicht immer voll aufdreht gibts da auch kein verstärkerseitiges Clipping.
Außerdem hat ein Verstärker schnell mal ne Ausgangsleistung von 100W und die wird niemals voll benötigt.
Auch nicht wenn dein Lautsprecher 150W verträgt.
Selbst mit 25W ist es dann schon verdammt laut (vorrausgesetzt der Wirkungsgrad ist nicht ungewöhnlich niedrig) und mit theoretischen 100W wäre es auch nicht wirklich viel Lauter.
Oft ist bei der Angabe was die Lautsprecher vertragen doch auch die maximale elektrische Belastbarkeit gemeint oder?
Die mechanische, also Xmax erreicht man oft eh schon vorher wenn mich grad nicht alles täuscht.
 
naja ich rede von sinusleistung und nicht von max-leistung wo wärme widerstand und ähnliches eingerechnet wird, ich hate letzten erst den fall bei nem kumpel wo clipping den visaton midbass zerdroschen hat. es kommt am ende ganz drauf an was man zuhause stehen hat. bei mir stehen ca. 1000 wat boxenleistung und würde ich die mit 500 watt verstärkern((gesamtlesitung aller verstärker) (boxen werden jeweils mit monoamps seperat angesteuert)) befeuern, dürfte/müsste ich sehr vorsichtig sein. also wähle ich die verstärkerleistung natürlich so das sie über dem der boxenleistung liegt, und gestz dem fall der lautsprecher schlägt beim einschwingen in den magnet an der spule an liegt das nicht an asymetrischem auschwingverhalten sondern an zu viel kraft die3 nicht umgesetzt werden kann.

p.s. ich selber produziere musik und ich will auch wissen wie sie auf sehr hoher lautstärke klingt, deshalb ist mein system öffters mal kurz vor dem leistungslimit
 
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Auch wenn du selber Musik produzierst, von der Technik hast du ganz offensichtlich keine Ahnung. Schon allein wenn du dich auf einen ohmschen Widerstand beziehst... sowas gibts bei Lautsprechern nicht oder zumindest nur als Teil der Impedanz.

Wer schreibt, dass erst bei seinen Boxen die Impedanz künstlich reduziert und damit die Chassis schützen will, der sollte sich erst mal mit der Theorie beschäftigen und dann lötet man den Unsinn schnell wieder um.

Hast du denn deine Boxen selbst entwickelt oder einen Bausatz verhunzt? In beiden Fällen muss eine geänderte Impedanz in der Weichenschaltung für alle Glieder berücksichtigt werden. Ansonsten funktioniert weder die Trennung der einzelnen Chassis, noch etwaig vorhandene sonstige Bestandteile der Weiche vernünftig. Klanglich haben nicht benötigte Bauteile in der Weiche ja auch noch nie ne Verbesserung gebracht...

Ganz nebenbei verändert man ja auch den Wirkungsgrad und somit auch die Belastbarkeit - die max Lautstärke aber nicht.

Es besteht sogar die Gefahr, dass Chassis kaputt gehen weil die Impedanz so niedrig ist und der Amp gerade deswegen Probleme bekommt.

Ein durchgebrannter Mitteltöner deutet aber auf ein sonstiges Problem hin und nicht auf einen klirrenden Amp! Der würde nämlich eher den Hochtöner abschießen. Ich tippe auf eine Überlastung wegen einer Fehlabstimmung des Hochpasses in der Weiche! Kann aber natürlich auch was anderes sein... der Amp aber vermutlich nicht.

In nem normalen Hörraum an ner normalen Box geht mit nem normalen Verstärker jedenfalls kein Chassis kaputt - selbst bei ohrenbetäubender Lautstärke!

In meinem 46qm großen 4m hohen Wohnzimmer reichen 80W jedenfalls locker für Pegel um 107dB am 5m von den Boxen entfernten Sofa.

1000W sind absoluter Unfug - zumal die allermeisten Amps in der Leistungsklasse schlicht furchtbar klingen. Da muss man schon richtig Geld ausgeben um was vernünftiges zu haben.

Wie gesagt beschäftigt dich ein wenig mit der Theorie und du wirst deine Anlage nochmal überdenken!
 
Danke euch! Das ist ja schonmal was handfestes. ;) Was mich dabei nur interessiert: ist der Klang im Gesamtmix den Aufpreis von knapp 300€ zum DT770 wert? Laut Reviews hat der T70 für einen geschlossenen KH ja eine sehr gute Räumlichkeit/ Bühne. Meine Erfahrung mit dem DT770 600Ohm ist die, dass er bei gitarrenlastiger Musik etwas "hart" und "kühl" klingt, jedoch bei meinen Hauptvorlieben, nämlich bei vielschichtiger elektronisch anspruchsvoller Musik absolut spitze ist (in Verbindung mit der Essence ST).

Wenn da der T70 nochmal eine ganze Spur besser wäre, dann könnte ich irgendwann durchaus schwach werden. Aber eine angemessene Stimm- und Instrumentenwiedergabe wäre für den Preis natürlich auch zu erwarten. Oder sollte man sich vielleicht eher mal den T90 dafür anhören?

Ich würde sowohl T70 als auch T90 mal testen. Die Teslas sind schon besser. Ob das den Aufpreis rechtfertigt? Naja, nach oben werden die Unterschiede immer geringer. Das sollte jedem klar sein.

Beim T70 hat mich vor allem der trockene Bass, beim T90 die Bühne beeindruckt. Wie alle geschlossenen Klang der T70 für mich aber ein wenig nach "Dose". Deshalb wurde mein DT990 auch durch den T90 ersetzt.

Gruß
 
Ich würde sowohl T70 als auch T90 mal testen. Die Teslas sind schon besser. Ob das den Aufpreis rechtfertigt? Naja, nach oben werden die Unterschiede immer geringer. Das sollte jedem klar sein.

Beim T70 hat mich vor allem der trockene Bass, beim T90 die Bühne beeindruckt. Wie alle geschlossenen Klang der T70 für mich aber ein wenig nach "Dose". Deshalb wurde mein DT990 auch durch den T90 ersetzt.

Gruß

Danke für die Info! Da du ja aus OWL kommst, müsstest du ja auch den kleinen Musikladen in Bi kennen. ;) Da war ich die Tage mal drin und habe mir ein paar Stunden lang den HifiMan HE 300, Beyerdynamic DT990, T70P, T1 und den Sennheiser HD800 angehört. Mein Resümee war folgendes:

  • Der HifiMan war mir vom Sitz her zu wabbelig, das Kabel zu drahtig und der Klang nicht unbedingt eine Offenbarung. Die Höhen haben mich etwas genervt und der Bass nagelte für meinen Geschmack zu sehr. Kann aber gut sein dass er neu war, denn es heißt ja dass die HM's erst nach 100h Einspielzeit ihren wahren Klang entfalten. Trotzdem würde ich damit wohl eher nicht glücklich werden.
  • Bei dem DT990 waren mir im Vgl. zu meinem DT770 bei einigen Liedern die S-Laute zu zischelig (sehr auffällig bei Ladytron), auch wenn die Bühne etwas breiter ist. Im Gesamtmix würde ich dennoch meinen eigenen KH zu diesem vorziehen.
  • Der T70P hat wirklich einen guten Klang, aber irgendwo wäre mir der Aufpreis zum DT770 etwas zu hoch, denn extrem viel an besserem Sound kann er m.E. nicht zulegen. Gut möglich, dass der Vergleich anders ausfallen würde, wenn man beide KH's zuhause hat und in Ruhe hören kann. Interessant wäre auch, ob der T70 nochmal anders als der T70P klingt.
  • Der T1 war natürlich eine Wucht. Im Komfort nochmal ein ganzes Stück angenehmer, verarbeitungsmäßig wie gewohnt sehr gut und beim Klang auf jeden Fall top. Für mich waren weder Höhen noch Bässe zu sehr betont, sondern alles recht ausgeglichen - zumindest im Vergleich zur DT-Serie. Dabei schien er ein etwas "wärmeres" Timbre als die anderen Beyer's zu haben. Auch die Auflösung und Bühne sind ein ganzes Stück besser, was wohl am offenen Konzept und den fehlenden Schaumstoffscheibchen liegt. Ein feines Teil - ob er allerdings fast 1000€ kosten müsste... :ka:
  • Zuletzt gehört und absolut begeistert war ich vom Sound des Sennheiser HD800. Man hatte wirklich das Gefühl, in einem Konzertsaal zu stehen. Die Musik hat hier förmlich Platz zum "atmen". Die Klänge werden sehr gut aufgelöst und man spürt exakt jeden Ton, der von weit her zu kommen scheint. Der Bass ist zwar sehr exakt und sanft betont, aber nicht ganz so ausgeprägt wie bei Beyer. Allerdings ist für mich ein großes Minus die Verarbeitung und Materialanmutung. Für 1200€ ist mir da zuviel Plastik verbaut und die Kabelanschlüsse machen nicht unbedingt einen robusten Eindruck. Dazu kommt das etwas gewöhnungsbedürftige futuristische Design. Auch wenn der Komfort sehr gut ist, so hatte ich hier irgendwie das Gefühl, den KH wie ein rohes Ei behandeln zu müssen. Dagegen wirkt ein Beyerdynamic, als könne man drauftreten und es würde ihm nichts anhaben.
Das alles ist aber wie immer rein subjektiv. Dem einen gefällt dieser KH, dem anderen jener. Ich hörte hier ausschließlich elektronische Musik, also Amibent, Trip Hop, Goa, Industrial, Elektropop und dergleichen. Das kann bei anderen Musikrichtungen schon wieder ein ganz anderes Ergebnis sein. Sehr interessant wäre noch ein Vergleich zum T90 gewesen, den hat man jedoch leider nicht da gehabt.
 
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