Sound ***Diskussionsthread***

Da steht doch ein nicht davor. So viel zu "aus dem Zusammenhang reißen".;)
Ich schreib ja gerne != aber wer kein Programmiere ist weiß dann nicht was gemeint ist.
 
Mir ging es ja nicht um die Lautsprecher oder Raumakustik, sondern dass der Onboardsound garnicht so schlecht ist, wie er gemacht wird.
Impulsverhalten kann ich noch nachliefern.
Wie kann man Detailauflösung in Messwerten ablesen?

Das war doch gerade Kern meine Aussage. Meines Erachtens kannst Du an dieser Messkurve nicht wirklich festmachen, wie gut der Onboardsound ist. Du siehst nur einen relativ geraden Frequenzverlauf. Das sagt nicht viel über die Qualität der ausgegebenen Geräusche aus. Nur, dass einzelne Frequenzen nicht unterschiedlich stark ausgegeben werden. Wie schon gesagt entstehen die stärksten Abweichungen in Frequenzverläufen ja durch den Lautsprecher und die Raumakustik, sodass Du hier nicht viel Abweichung sehen solltest. Und ob und wie Du sowas wie Detailauflösung in Messwerten ablesen kannst müsste mal jemand anders beantworten.

@ hydro: Tiefenstaffelung und so waren nur frei gewählte Begriffe, mit denen ich aussagen wollte, dass es eben Aspekte gibt, die in dieser Messkurve nicht aufgezeigt werden.
 
Mir ging es ja nicht um die Lautsprecher oder Raumakustik, sondern dass der Onboardsound garnicht so schlecht ist, wie er gemacht wird.
Impulsverhalten kann ich noch nachliefern.
Wie kann man Detailauflösung in Messwerten ablesen?

Das einzigste was diese Messung aussagt, ist das kein Sounding genutzt wurde, ist also so ziemlich irrelevant und sagt rein garnix über die Quali aus.
 
Ok, wusste ich nicht, dachte der Frequenzverlauf wäre eigentlich das wichtigste.

Wichtig sind eher Dynamik, Dämpfungsfaktor, Kanaltrennung, Klirrfaktor ( THD ) und Rauschabstand ( SNR )
Vorallem SNR wär wichtig, was nützt dir nen Linearer Frequenzgang wenn du ein Deutliches Rauschen hörst, dann is die Quali einfach mies, oder wenn du nen hohes klirren hast, dann hast sehr unsauberer Mitten und Höhen usw.

Nen möglichst Linearer Frequenzgang ist auch bei Lautsprechern z.b kein garant für hohe Qualität, ein Indikator vieleicht aber keine Garantie.
 
Ich hätte mal eine Frage oder auch mehrere die ich mit Google leider nicht ausreichend beantworten konnte:

Wie funktioniert ein lautsprecher?

Das dabei eine Membran durch einen Magneten zum Schwingen gebracht wird ist mir klar, aber wie zum Teufel entstehen dadurch mehrere Töne gleichzeitig? Schwingen da einzelne teile der Membran in einer anderen Frequenz oder wie?:what:

Und wie ist es möglich bei Instrumenten deren spezielle Klangfarbe wiederzugeben die ja durch das Lautstärkenverhältniss der Obertonreihe beeinflusst wird? Also das sich das was aus dem lautsprecher auch nach z.B Trompete oder Saxophon anhört und nicht nur nach einem Sinuston.

Die frage beschäftigt mich jetzt schon einige Zeit aber nirgendwo eine Antwort erhalten, ein Freund von der TU hat versucht mir das zu erklären aber da bin ich dann bald mal beim kontrollierten Rauschen oder so irgendwie ausgestiegen :D

Gibts dafür irgendeine Erklärung für unbegabte wie mich? :ugly:

Ho
 
Sie geben sozuagen eine "Mischfrequenz" ab, welche aus den einzelnen Frequenzen aller Töne resultiert. Unser Ohr hat ja auch nur eine Membran die eine "Mischfrequenz" auffängt.
Kommt erst ein Stromsignal was ca 70 Hz entspricht, schwinkt sie auch so. Kommt zB noch ein Stromfluss hinzu welcher 80 Hz entspricht, wird ein "Mischstromfluss" gespeißt, der dann 70 und 80 Hz entspricht.
So habe ich es mal gehört. Unser Ohr nimmt ja auch nur "Mischtöne" auf, welches unser Hirn wieder in einzelne Töne zerlegt.

Wenns falsch ist bitte bekanntgeben bin für neues offen :D
 
@ Sync: Das mit dem Ohr ist etwas einfach und nicht ganz richtig, aber zu anderer Uhrzeit mehr.

Tonerzeugung: Schallwellen verschiedener Quellen addieren sich einfach, ähnlich wie die meisten anderen Wellen (Stichworte Interferenz, Superpositionsprinzip). Der Schall mehrerer Quellen wie z.B. Instrumente erzeugt also in der Summe ein gemischtes Geschwabbel,wenn man so will. Der Lautsprecher erhält einfach dieses Geschwabbel und gibt es an die Luft weiter. Bedenke, unterschiedliche Instrumente, Stimmen und so gibt es nicht, selbst im Soundchip nicht (normalerweise). Eine mp3-Datei zum Beispiel enthält ja keine getrennten Informationen für jedes Instrument oder so. Die gibt es höchstens im Master, das im Studio existiert. Deswegen kannst Du z.B. auch nicht einfach mit einem Programm Stimmen oder einzelne Instrumente aus einem Lied ausblenden. Es gibt schließlich nur eine Information über die Summe von allem, was da aufgenommen und abgemischt wurde.
Für den Lautsprecher ist es im Grunde kein Unterschied, ob er einen Chor, ein Orchester oder Rauschen ausgibt. Immer handelt es sich um ein (für das menschliche Auge) wild schwankendes elektrisches Signal, das in wild schwankende Luftmoleküle umgewandelt wird. Dass das am Ende nach Wörtern, Klavier oder anderem klingt, ist eine Sache des Kopfes.

Nebenbei schwingt die Membran eines Lautsprechers tatsächlich an verschiedenen Stellen unterschiedlich, was allerdings physikalisch bedingt und in der Regel nicht erwünscht ist. Mehr dazu müsstest Du auch im Wikipedia-Artikel finden (Stichwort Partialschwingungen oder so).

Gerne mehr zu anderer Uhrzeit und bei offenen Fragen / Diskussionsbedarf.

Der schwarze Quader
 
Ok danke schön :D

nur noch eune frage zu headsound.de:
Sind die etwas unseriös? Ich hab denen eine email bezüglich der Brainwavz m3 geschrieben und nach 4 Tagen immer noch keine Antwort?:what:
oder ist das immer so? beziehungsweise haben die wenig Personal die zurückschreiben?
 
Vielleicht weil sowohl Freitag als auch gestern ein Feiertag war, und nicht jeder shop Samstags mitarbeiter beschäftigt :P Vll mal heute/morgen abwarten.
 
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