Sound ***Diskussionsthread***

Das ist ein Filter gegen sehr niedrige Frequenzen wie sie etwa bei Plattenspielern als Quelle auftreten können.
Diese bekommen angeblich den Boxen nicht so besonders.

Subsonic->"unterhalb des Hörbereiches"
 
Kann mal bitte jemand von euch "Viva la Vida", "Clocks" und "Speed of Sound" durch unser lieblings-Dynamikmesstool laufen lassen?

Weil ich möchte demnächst eine neue Stereoanlage kaufen (Btw: in einem Laden der keine Waschmaschinen verkauft :P) und dann wollte ich zum einen das Album Clapton von Eric Clapton mitnehmen und zum anderen ein Coldplay-Album mit einem der 3 oben genannten Songs, da ich diese alle 3 fast auswendig kenne. Und dafür möchte ich natürlich das mit der besten Quali.

Mfg und thx, ice

BTW: könnt ihr die Messungen von der Platte machen, wenn möglich?
 
Wenn du dich bis morgen gedulden kannst mit den Ergebnissen mache ich es ;). Allerdings ist dein Ohr das beste Messinstrument. Da du die Songs ja in-und-auswendig kennst kannst du mit denen sagen wie dir die Lautsprecher gefallen. Da muss die Dynamik des Songs nicht so hoch sein ;).
 
Thx, nfsgame!
Aber gerade wenn es sehr hochwertige Aufnahmen sind, habe ich das Gefühl, dass es mehr auf die Wiedergabegeräte drauf ankommt. So zum Beispiel klingt Death Magnetic von Metallica überall gleich *******. xD

Ach übrigens: Ich kenne die Songs halt von Youtube, weswegen ich nicht selber messen kann. Und ich möchte auch nicht direkt alle 3 Platten kaufen.

Mfg, iceman650
 
Ist dieser Preis realistisch ?

Ohhja dieser preis ist ziemlich Realistisch ! Das gerät hat 1987 an die 1200DM gekostet ! Das war damals extrem viel Geld. Zumal die FineArts Serie von Grundig gröstenteils wirklich Highend ist. Grundig war damals eine Top Firma was Hifi angeht, hab nen Grundig SV 200 Verstärker von 1971 So ein Monster mit so einer guten Qualität sucht man heute vergeblich 25kg gewicht mit angeblich 2*50Watt Sinus ( pro Kanal 4 Feldeffekt Transistoren wo jeder von denen 115Watt Maximal rauspowert ) Das war damals die absolute Königsklasse, das einzigste aus der zeit was das Toppen kann, mein Kroha Monoblock von 1970, ebenfalls fast 25kg Gewicht, und für einen einzigen Kanal gleich 8 ! Transistoren mit jeweils 115Watt, und komplett in Handarbeit aufgebaut worden von ner EdelHifi schmiede, über die Leistungsdaten kann man nur spekulieren, aber ich habs geschaft damit einen 800Watt Woofer ( Nen Beyma mit nem 44cm Chassis ) zum kochen zu bringen bis die spule gestunken hat, und das innerhalb von 10 minuten *g*

Genauso wie meine Grundig Audiorama Kugellautsprecher aus den 70er Jahre die Teile sind ne wucht was Klang angeht. Gehen heute noch für verdammt viel Geld übern tisch ( gebraucht in guten Zustand ist man da schonmal seine 700-800€ los )

Kurzum Grundig sollte man nicht unterschätzen.
 
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Korrekt da muss ich dir voll und ganz zustimmen, die lezten wirklich Topgeräte von Grundig war die FineArts serie die bis in die frühen 90er gebaut wurden. Danach gings drastisch bergab mit Grundig.

Ist aber echt bei vielen vielen Herstellern so das sie ab mitte der 90er jahre teilweise drastisch in der Qualität nachgelassen haben. Kenwood ist ja auch so nen gutes bsp dafür, oder Sony, Pioneer, Akai, usw. Ist z.b einer der gründe warum ich eben nen Herz für alte Hifigeräte hab. Das neuste was ich hab ist mein Yamaha AVR und nen Sony MD Recorder. Und natürlich meine beiden Plattenspieler ;)
 
Wie stark sollte ein Verstärker eigentlich sein?
Also so, dass ich eine Standbox gut befeuern kann, aber auch so, dass mir Kompakte nicht sofort wegschmoren. Was hat eigentlich DIN-Ausgangsleistung und Maximale Ausgangsleistung zu sagen?

Außerdem: Was ist vom Onkyo Integra A-8850 und vom Rotel RA-930AX für jeweils 190€ (ebay) zu halten?
Generell habe ich immer wieder den Eindruck, dass Rotel besonders exklusiv ist, weswegen ich gerne einen hätte, außerdem sehen auch die älteren noch vorzeigbar aus.


Mfg, iceman650
 
Kommt immer auf die Boxen drauf an wie stark ein Amp sein sollte, ne Faustregel besagt das der Amp immer mehr leistung liefern sollte als die Boxen verkrafte, aus dem grund das du den Verstärker so nie in die Sättigung bekommst und er anfängt zu Clippen. Wenn man Lautsprecher überlastet hört man das eher raus als nen Verstärker der in der Sättigung ist ( beides kann schäden an den Lautsprechern verursachen )

Ich sag mal so, bevor du Standboxen oder Kompakte zum wegschmoren bringst, bist du entweder Taub oder du hörst deutlich das die Boxen grad überlastet werden. Du pumpst ja erst mit steigender lautstärke mehr leistung rein.
Das was ich vorhin geschrieben hab mit meinem Kroha und dem Beyma den ich zum stinken gebracht hab, das ist ein extremfall vorallem ist das in nem 150qm² Raum passiert beim rumjammen im Proberaum.

Die Din Leistung ist die Sinus leistung, gemessen wird hier mit einem Testton bei 1khz, die maximale Ausgangsleistung ist dynamisch gemessen, also kurzeitig z.b bei nem Bassschlag die maximale Leistung, die ist aber relativ nichtssagend.

Also ich würd den Onkyo bevorzugen, mehr leistung, sehr niedriger Klirrfaktor ( niedriger ist besser ) guter SNR Faktor, und er sollte wie fast alle alten Onkyos 2ohm Laststabil sein. Und der Trafo ist ausreichend Dimensioniert.

Der Rotel hingegen glänzt mit nem sehr guten Dämpfungsfaktor, hat aber auch einen guten Klirrfaktor aber weniger leistung als der Onkyo.

Beides gute Amps aufm Datenblatt, bevorzugen würd ich aber wie gesagt den Onkyo, allein das Gewicht des Onkyos macht schon klar das hier ein großer Trafo drinne hängt, der Onkyo wiegt mit 16kg fast das dreifache des Rotels der 5.9kg auf die Wage bringt.

Oder mal anders gesagt, für Hörner wie z.b das Viech oder generel Lautsprecher mit hohen Wirkungsgrad zum gemütlichen Musikhören ist der Rotel ziemlich gut. Wenns aber auch mal lauter sein darf und bisl mehr zu sache gehen soll ist der Onkyo die bessere Wahl.

PS : Beim Onkyo unbedingt drauf achten das der Eingangswahlschalter TipTop ist und keine aussetzer hat, das ist leider ne kinderkrankheit bei den Onkyos, wenn der schalter erstmal kaputt ist, dann haste nen großes Problem. Also zwingend vor dem Kauf absichern das dieser schalter tadelos funktioniert ohne hänger oder aussetzer.
 
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Gut, also schaue ich mal, wie ich den Onkyo mit meinen Eltern vereinen kann...
Nochmal eine Frage: Wie oft fallen solche Amps aus, also gehen sie öfter kaputt als zum Beispiel ein neuer Amp der 200€-Klasse? Besser klingen als eben diese sollten sie ja oder?
Und bekäme ein Fachhändler (ja, dort werden keine Waschmaschinen verkauft) auch Ersatzteile für den Onkyo Integra A-8850?

Mfg, iceman650
 
Nun was neue Amps angeht kann ich das schlecht sagen, Aber mein Onkyo von 1990 ( TX7740 damals eines der Top Geräte von Onkyo ) läuft heute noch absolut ohne Probleme.
Meine älteste kiste der Kroha von 1970 läuft ohne restauration ohne probleme, mein Kenwood von 91 läuft ohne Probleme, mein Technics von 1981 läuft ohne probleme, der Grundig von 71 läuft ohne probleme, die liste könnt ich jetz endlos weiterführen :D Allerdings könnt ich auch viele Geräte aus der damaligen billigpreisklasse aufzählen die den einsatz bei mir nicht überlebt haben, aber das sind Geräte die damals schon nur 200-300dm neu gekostet haben.

Bei ner guten Behandlung ( regelmässig abstauben und putzen ) halten solche hochwertigen Amps ne ewigkeit.
Was besser klingen angeht, da streiten sich ja hier im Forum die geister, aber meiner meinung nach ist die klangqualität den heutigen Geräten in der gleichen preisklasse weit überlegen.

Als bsp der Integra A8850 hat nen klirrfaktor von 0.008% ( gibt wie stark der Amp zum klirren neigt ) nen Denon PMA 510 hat nen klirrfaktor von 0.7%
Ne Faustregel besagt das ein ungeübtes gehör einen klirrfaktor von 0.5% noch wahrnehmen kann.
Das gleiche gilt für den SNR Faktor, der gibt an wieviel stark das eigentliche Signal das Hintergrundrauschen überlagert. Beim Denon PMA 510 liegt dieser bei 105db beim Onkyo A8850 liegt er bei 107db ( höher ist besser )

Also in den Technischen belangen die mitunter zur Klangqualität beitragen liegt der Onkyo also vorne.

Wie das mit den Ersatzteilen aussieht, also so spezifische teile wie z.b der Einganswahl schalter sind schwer zu bekommen, Die Potis sollte man noch bekommen ( aber aufpassen die sind schweine teuer weil bei hochwertigen geräten meist abgekapselte ALPS Regler zum einsatz kommen ) Aber die sind in der regel auch unkaputtbar, da sie abgekappselt sind kann kein Staub eindringen. Restlichen teile wie die Transistoren sollte man ebenfalls ohne probleme bekommen oder zumindest ersatzteile mit den gleichen Leistungsdaten.

Aber wie gesagt bei guter behandlung sind solche Verstärker ne ewigkeit haltbar, selbst wenn sie hin und wieder Partypegel wiedergeben müssen. Nur billig Geräte aus damaligen zeiten, besonders welche mit STK Verstärkerbausteinen neigen dazu gern mal kaputt zu gehen.
Wichtig wär da noch die Lagerung vom Verstärkern, nen Amp der seine 5 jahre aufm Dachboden rumlag oder im Keller rumstand ist bedingt durch die Witterungen sehr anfällig, z.b bei Dachbodenfunden sind die Siebelkos meist ausgetrocknet und damit teildefekt, bei solchen geräten auch wenn sie vermeidliche schnäppchen sind, Finger weg ! Am besten ist es solche Alten Geräte bei nem Hifi Händler zu kaufen der am besten die teile auch überprüft hat. Dann hat man sehr lange spass an den Geräten die dann auch gern nen halbes Jahrhundert überleben.
 
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Alte Amp sind eigendlich unkaputtbar, wenn man niemanden ranlässt der den mit Lautsprechern die sehr mit der Impendanz runtergehen maiträtiert (:wink:@Scheolin wegen des A-8230:P)
 
Hm, naja, ich denke von dem Onkyo werde ich die Finger lasse, eben wegen dem berühmt-berüchtigten Eingangswahlschalter, der wohl gerne kaputt geht, aber ich werde wohl weiter Ebay beobachten, was dort so vor sich geht. Ich als armer Schüler kann mir auch leider für einen noch so guten Amp keine 200€+100€ Reparatur leisten.
 
Also ich bin mit meinem Denon PMA 560 für 70€ voll zufrieden. Und der kam damals irgendwas um die 800DM wenn ich mich recht erinnere, ist also einer der teureren.
 
Solltest du den Rotel günstig erwischen, hast du ne gute Bude geschossen. Rotel ist neben Vincent, NAD, Cambridge und Co. eine der richtig guten Marken, wo man nicht viel falsch machen kann. Allerdings sollte man nicht zu viel von der Leistung erwarten.

Ich liebäugle nach dem LS-Kauf mit einer Rotel Vor/Endstufenkombi.
 
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