Sockel-1156-Mainboards: Probleme mit Phasen und Sockeln führen zum Hardware-Tod

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Krank -.-

Naja mir tun diejenigen leid die einen Foxconn Sockel erwischt haben,sowas würde mir keine Ruhe lassen.
Och, guck dir an wie wenige es erwischt hat (prozentual gesehen von den ganzen verkauften Boards vielleicht 0,5 oder weniger?). Ich hab/hatte 6 Boards mit Foxconn Sockel und alle haben selbst 1.5v VCore ohne Probleme überstanden, demnach mach ich mir da nicht wirklich Sorgen ;)

Gruß
Chris
 
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Och, guck dir an wie wenige es erwischt hat (prozentual gesehen von den ganzen verkauften Boards vielleicht 0,5 oder weniger?). Ich hab/hatte 6 Boards mit Foxconn Sockel und alle haben selbst 1.5v VCore ohne Probleme überstanden, demnach mach ich mir da nicht wirklich Sorgen ;)

Gruß
Chris


Du dir nicht, aber die Leute die nicht soviel Pc-Wissen haben... :schief:

hattest du wirklich 6 Sockel 1156 Boards? is doch ein teuerer Spaß... oder :huh:
 
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Nicht wenn man die nicht bezahlt ;) :D

Btw wenn da nicht sonen Terror drum gemacht worden wäre hätte es kaum einer erfahren und es hätte sich auch keiner Sorgen machen müssen ;)
 
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Das stimmt so nicht, das Problem sind nicht die 1,4V, sondern die ANHEBUNG des standardmäßigen Vcores auf diesen Wert, der logischerweise in einen massiv höheren Stromfluß resultiert und dann natürlich zu Problemen führt. Eine CPU, die standardmäßig mit 1,4V läuft (und damit nicht in einen viel zu hohen Strom resultiert), wird den Sockel auch nicht töten.
Das stimmt so nicht.

Die 1,4 Volt sind ja kein Wert irgendeiner Phantasie-CPU, sondern des Lynnfield. Intel hat hier einen Spielraum bis einschließlich 1,4 Volt eingeplant - mit entsprechenden Stromstärken. Letzten Endes sind Spitzen-CPUs einer Reihe bei Lichte betrachtet nichts anderes, als serienmäßig "übertaktete" Standard-CPUs. Dasselbe Design mit höheren, freigegebenen Werten. Eben CPUs, die in der Selektion die hohen Taktraten und eben auch höhere Spannungen vertragen haben. Wenn dann aber der Sockel aufgibt, nützt das alles nichts.

Ganz zu schweigen von dem Problem, daß ein Sockel (bzw. eine Stromversorgung), der (die) neu bei 1,4 Volt durchbrennt, nach ein paar Monaten oder Jahren unter ungünstigen Umständen (oder nach mehreren CPU-Wechseln mit entsprechender Abnutzung) auch bei 1,2 Volt den Hut nimmt und geht.
 
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Das stimmt so nicht.

Die 1,4 Volt sind ja kein Wert irgendeiner Phantasie-CPU, sondern des Lynnfield. Intel hat hier einen Spielraum bis einschließlich 1,4 Volt eingeplant - mit entsprechenden Stromstärken. Letzten Endes sind Spitzen-CPUs einer Reihe bei Lichte betrachtet nichts anderes, als serienmäßig "übertaktete" Standard-CPUs. Dasselbe Design mit höheren, freigegebenen Werten. Eben CPUs, die in der Selektion die hohen Taktraten und eben auch höhere Spannungen vertragen haben. Wenn dann aber der Sockel aufgibt, nützt das alles nichts.
Ja, maximal erlaubt sie 1,4V. Die CPU verbraucht allerdings nur eine gewisse Leistung P. Nach dem was man in Physik schon in der 5.Klasse lernt, ist der Zusammenhang P=U*I - oder auch anders gesagt: Je höher die Spannung ist, desto niedriger ist der Strom bei gleicher Leistung und vice versa.

Wird also eine mit 1,4V von Intel spezifierte CPU betrieben, benötigt sie nur einen recht geringen Strom. Wird allerdings eine mit 1,1V spezifierte CPU auf 1,4V betrieben, fließt ein WESENTLICH größerer Strom inkl wesentlich höherer Leistung (deshalb müssen overclockte und vorallem mit höhere Vcore betriebene CPUs besser gekühlt werden). Und das ist einfach der Unterschied. Eine mit 1,4V von Intel angegebene CPU ist mitnichten eine selbst auf 1,4V geprügelte CPU.

Ganz zu schweigen von dem Problem, daß ein Sockel (bzw. eine Stromversorgung), der (die) neu bei 1,4 Volt durchbrennt, nach ein paar Monaten oder Jahren unter ungünstigen Umständen (oder nach mehreren CPU-Wechseln mit entsprechender Abnutzung) auch bei 1,2 Volt den Hut nimmt und geht.
Es geht hier nicht um die Spannung, sondern um den Strom. Die Spannung macht nichts kaputt, aber der zu hohe Strom. Zumal durch das übertakten auch noch höhere Temperaturen dazu kommen und das ganze Probleme nochmals verstärken.
 
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Nicht wenn man die nicht bezahlt ;) :D

Btw wenn da nicht sonen Terror drum gemacht worden wäre hätte es kaum einer erfahren und es hätte sich auch keiner Sorgen machen müssen ;)

Tjaa, damals hat man AMD wegen dem TLB-Bug in der Luft zerrissen, obwohl der nur einmal bei einem einzigen Endanwender aufgetreten ist (er hat lediglich einen Freeze verursacht), und jetzt zerreißt man Intel wegen dem fehlerhaften Sockel, der allerdings schon bei mehreren Leuten zum Hardwaretot geführt hat. ;) Was findest du wohl gerechtfertigter? ;)
C'est la vie.
 
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Tjaa, damals hat man AMD wegen dem TLB-Bug in der Luft zerrissen, obwohl der nur einmal bei einem einzigen Endanwender aufgetreten ist (er hat lediglich einen Freeze verursacht), und jetzt zerreißt man Intel wegen dem fehlerhaften Sockel, der allerdings schon bei mehreren Leuten zum Hardwaretot geführt hat. ;) Was findest du wohl gerechtfertigter? ;)
C'est la vie.


Naja, wenn Intel nicht noch nicht bescheid weiß ist das natürlich kritisch. Problem ist nur, das der Hersteller Foxconn die Schuld von sich weißt...

Daher ist es mal wieder an uns bzw. an den Leuten von PCGHW den Herstellern auf den Zahn zu fühlen. Die Situation muss auf jeden Fall geklärt werden, und solange kein Feedback der Hersteller wie Gigabyte, MSI usw. vorliegt kann man nicht viel machen. Handlungsbedarf besteht auf jeden Fall.... :daumen:

@ Thunderstorm

Da hast du völlig recht. Es ist ein neuer Sockel der sich erst noch beweisen muss. Aber sowas sollte nicht vorkommen. Weder bei einem Anwender noch bei mehreren. Tatsache ist, das Problem sollte vor dem Wintergeschäft schleunigst behoben werden. Ebenso die Sache mit den Spannungswandlern und Transistoren.
 
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Tjaa, damals hat man AMD wegen dem TLB-Bug in der Luft zerrissen, obwohl der nur einmal bei einem einzigen Endanwender aufgetreten ist (er hat lediglich einen Freeze verursacht), und jetzt zerreißt man Intel wegen dem fehlerhaften Sockel, der allerdings schon bei mehreren Leuten zum Hardwaretot geführt hat. ;) Was findest du wohl gerechtfertigter? ;)
C'est la vie.
Naja, das sind jetzt Äpfel verglichen mit Mähdreschern.

1. Hat damit Intel nix zu tun, sondern wenn Foxconn.
2. Tritt der Fehler beim Overclocken und sogar Overvolten auf, womit die Schuld von Foxconn ziemlich klein wird.

Wer sein System Übertaktet, sollte sich des Risikos wohl bewusst sein und dann nicht auf den Hersteller schimpfen.
 
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Wer sein System Übertaktet, sollte sich des Risikos wohl bewusst sein und dann nicht auf den Hersteller schimpfen.

So ziemlich jeder Hersteller von Mainboards wirbt zur Zeit mit hohem OC-Potential seiner Boards, teilweise sind sogar Funktionen eingebaut, die absolut selbstständig übertakten (siehe MSI P55-GD80 "OC Genie").

Der obige Hinweis ist also definitiv fehl am Platz.
 
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Hi

hm sagt mal wenn das wirklich bei den angegebenen parameter passiert ist, wird das schon recht bitter, den sokel könte ich ja noch als einzellfall akzeptieren aber wenn zusammen gleich die spannungswandler und cpu auch in mitleidenschaft gezogen werden kann. dann kann ich diese platzform derzeit so nicht empfehlen, den eins bleibt immer dabei offen was ist wenn das bei normaler nutzung nach 1-2jahren passiert könntet ihr verwannte kumpels freunde das dann erklären?
dazu kommt das es auch boards gibt die mit besagtem foxcom sokel nur dauer an aus gehen
vieleicht sind doch andere pins betroffen? das war auch kein einzellfall aber dem kann man ja als DOA (Dead On Arrival) abtun ;)

so long

lg
 
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Oberflächlich betrachtet könnte man dir vielleicht recht geben. Dummerweise brennen die Sockel und Phasen aber bei Belastungen durch, die noch innerhalb der allgemeinen Spezifikationen eines Lynnfield liegen. Sprich, was jetzt noch Overclocking ist, kann in ein paar Monaten schon der normale Betriebszustand einer Sockel-1156-Spitzen-CPU sein.

Der Sockel muß das abkönnen.
Und die Phase muß 1,4Volt bringen, ohne durchzubrennen. Das ist die obere Grenzspannung eines Lynnfield.

1,4V müssen die abkönnen - das ist aber nicht das Problem. Vermutlich können die auch 2 oder gar 2,5V ab, denn für den durchschnittlichen Kondensator oder Mosfet ist das eigentlich gar nichts, da springt nichts über.
Problematisch ist die Stromstärke und Wärmeentwicklung. Und da gilt. 95 Watt bzw. knapp 70 Ampere müssen sie abkönnen. Nicht mehr.

Wenn einer seine CPU übervoltet, bis sie 160+ Watt zieht, dann brauch er sich auch nicht zu wundern, wenn die Belastung der Spannungswandler "leicht" über Spezifikation liegt.
Für ein 250€-OC-Uber-H4X0R-7331-Board ist das trotzdem peinlich, aber dass die oft mehr Marketing als Technik sind, ist ja nichts neues.



Tjaa, damals hat man AMD wegen dem TLB-Bug in der Luft zerrissen, obwohl der nur einmal bei einem einzigen Endanwender aufgetreten ist (er hat lediglich einen Freeze verursacht), und jetzt zerreißt man Intel wegen dem fehlerhaften Sockel, der allerdings schon bei mehreren Leuten zum Hardwaretot geführt hat. ;) Was findest du wohl gerechtfertigter? ;)
C'est la vie.

Beides peinliche Aktionen, die man sich hätte sparen können.
Aber wenn du eine genaue Antwort willst: Die TDP-Geschichte war gerechtfertigter. Denn zum einen war der Bug ein echtes Risiko in Bereichen, in denen es auf Genauigkeit ankommt, strenggenommen damit auch gegen die Produktbezeichnung (eine x86 CPU muss immer die Ergebnisse liefern, die man von einer x86 CPU erwartet ;) ) und vor allem hatte AMD imho sehr großen Einfluss an dem Massenflame. Denn wer 4-5 Monate braucht, um einen Fehler öffentlich zu dokumentieren, der so schwerwiegend ist, dass man deswegen seine Produktpalette kürzt, der brauch sich über wildeste Spekulationen nicht mehr zu wundern.
Das hier dagegen...
Eigentlich besteht für 99,99999% der Endanwender genauswenig ein Grund, irgendwie zu meckern. Die, die sich über einen Fehler beklagen sollten, haben diesmal aber einen, der nie ausgeschlossen wurde.
 
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Dann hast du Beitrag # 171 gekonnt überlesen, herzlichen Glückwunsch dazu! :daumen:
Selbst wenn der Hersteller schreibt das seine Hardware und was auch immer besonderst gut für soetwas geeignet ist, ist es keine Garantie dafür das nicht doch irgendwas durchbrennt. Und ich bezog mich mit dieser Aussage hauptsächlich auf den Sockel der von Foxconn gefertigt wird und wo sie auch nur (zu Recht) die Garantie im Rahmen des Betriebes innerhalb der Spezifikationen übernehmen.
 
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Wer die Garantie dafür übernimmt geht mir als Endverbraucher ehrlich gesagt absolut am A**** vorbei. Solang es überhaupt jemand tut.

Wenn MSI sagt das Board läuft stabil inkl. OC, und das Board (per OC Genie) dies sogar selbstständig einstellt, dann kann am Ende (zumindest MSI) doch wohl auf keinen Fall sagen "du hast das Board nicht im Rahmen der von Intel freigegebenen Spezifikationen betrieben"?! Es findet sich schließlich in der Anleitung oder im BIOS auch kein Hinweis darüber, dass die Gewährleistung erlischt, was das Board-eigenen OC-Genie benutzt wird....
 
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Wenn MSI sagt das Board läuft stabil inkl. OC, und das Board (per OC Genie) dies sogar selbstständig einstellt, dann kann am Ende (zumindest MSI) doch wohl auf keinen Fall sagen "du hast das Board nicht im Rahmen der von Intel freigegebenen Spezifikationen betrieben"?!
Wer sagt, dass es selbstständig eine solche hohe Spannugn einstellt?
 
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MSI mit ?OC Genie? auf dem P55-GD65 - 20.07.2009 - ComputerBase

Hier steht zumindest, dass es dies überhaupt tut. Und ich lese zumindest nichts von einer Obergrenze was die Spannung angeht, also wäre es eher an dir zu beweisen, dass es keine Spannung á la 1,4V einstellt.

Selbst wenn es nur 1,3 sind, wer sagt dass der Sockel dies über 1 Jahr hinweg problemlos wegsteckt? Wenn die Sockel bei 1,4V schon nach wenigen Stunden das zeitliche segneten....
 
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http://www.computerbase.de/news/hardware/mainboards/intel-systeme/2009/juli/msi_oc_genie_p55-gd65/Hier steht zumindest, dass es dies überhaupt tut. Und ich lese zumindest nichts von einer Obergrenze was die Spannung angeht, also wäre es eher an dir zu beweisen, dass es keine Spannung á la 1,4V einstellt.
Warum sollte ich deine Beweisführung unternehmen? :ugly: Du behauptest, dass das ganze auch durch automatische Übertaktungen geschehen kann, also ist es doch wohl du, der in der Beweispflicht ist.

Lies doch z.B. mal deinen Link:

Daraufhin wird ein speziell für diese Funktion verbauter „Overclocking Processor“ aktiviert, der innerhalb weniger Sekunden stabile (und hohe) OC-Einstellungen herausfinden und einstellen soll. Hardwareschäden durch zu hohe Spannungen sollen so auch verhindert werden. Neben dem CPU-Takt verstellt OC Genie darüber hinaus die Prozessorspannung sowie den Speichertakt und dessen Spannung.

Klarer Fall von Eigentor nenn ich das dann mal :ugly:

Selbst wenn es nur 1,3 sind, wer sagt dass der Sockel dies über 1 Jahr hinweg problemlos wegsteckt? Wenn die Sockel bei 1,4V schon nach wenigen Stunden das zeitliche segneten....
Wer sagt das er das tut? Außer Mutmaßungen kommt von dir nichts, die CPU könnte auch schon bei 1,2V mangels ausreichender Kühlung abrauchen und das kann genauso auch bei AMD passieren (genauso, wie auch bei AMD der Sockel bei zu hohem Stromfluß abrauchen kann).

Ob und wie die Gewährleistung bei automatischer Übertaktung ausschaut weiß ich nicht, denke allerdings, dass es da im Handbuch entsprechende Klauseln gibt, die die Gewährleistung bei Nutzung ausschließen. Wird ja auch beim BIOS-Update nicht anders gemacht.
 
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