Sockel-1156-Mainboards: Probleme mit Phasen und Sockeln führen zum Hardware-Tod

AW: Sockel-1156-Mainboards: Probleme mit Phasen und Sockeln führen zum Hardware-Tod

Ich meinte ja nicht die Kontakte abschleifen, sondern die Plastikstege dazwischen.
Ich habe mal das Bild aus der News abgeändert, wo man erkennen kann was ich meine.
Ich hoffe mal dass ich dadurch nicht gegen irgendwelche Regeln verstoße.

Vielleicht hat ja sogar jemand ein defektes Board zu hause, dass er nicht mehr auf Garantie umtauschen kann :ugly:

Gruß Markus

Es hört sich von der Theorie her interessant an.

Wenn du bereit bist, dafür die Garantie eines Boards zu opfern :ugly: wäre ich sehr gespannt über vorher / nachher - Bilder von Sockel und vor allem CPU-Unterseite :P

Man darfs natürlich nicht übertreiben, wenn die CPU zu tief auf die Kontakte gedrückt wird, das wäre sicher auch nicht soooo dolle ^^

Hab mir nun mal eine i750-Plattform bestellt. Mal sehen wie lange das Ding bei normalem Gebrauch und ohne Übertakten so hält.
Sollte tatsächlich irgendwann noch ne neue Boardrevision kommen wegen eben diesem Problem... kann ich ja immernoch ein neues Brette holen, 80-100€ ... naja mal überlegen :ugly:
 
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Ok, dann noch mal Klartext: 30% Reserve müssen drin sein, um die Alterung abzufangen, die zwangsläufig eintritt. Es handelt sich hier schließlich um nagelneue Hardware. Das wird sie nicht immer sein. Wenn sie jetzt bei 30% Überlast den Geist aufgibt, wird sie in ein, zwei Jahren möglicherweise schon bei Normlast durchschmoren.

Ich weise nochmal daraufhin, dass es hier nicht nur um 30% höhere Spannungen, sondern auch um 50% niedrigere Temperaturen an einem Federelement geht.

Außerdem sind Spitzen-CPUs zu erwarten, die höhere Lastzustände generieren als die jetzigen. Und die laufen dann in demselben Sockel!

Sind sie/tun sie? LGA1156 ist Mittelklasse, Intel hat seine TDP-Rahmen seit Jahren kaum verändert.
Ich halte es für gut möglich, dass die Maximalleistung konstand bleibt und nur das Potential neuer Fertigungstechniken ausgeschöpft wird. Für enthusiastische Stromverbraucher gibts LGA1366.

Und falls es dich interessiert, schau spaßeshalber mal bei Wikipedia nach. Der Core i5/i7 Lynnfield ist mit bis zu 1,4 Volt VCore spezifiziert! Also genau die Spannung, bei der es die Schäden gab/gibt.

Das kann man auch direkt bei Intel erfahren ;)
Afaik hängt die finale VID einer CPU aber auch mit ihrem inneren Wiederstand zusammen. D.h. Exemplare mit hoher @stock Spannung sind nicht nur welche, die einfach mehr Strom brauchen, um stabil zu rechnen - sondern auch welche, die einfach mehr Spannung brauchen, damit überbhaupt die gleiche Menge Strom fließt. Nimmt man jetzt ein Exemplar, das deutlich weniger braucht und bringt es auf 1,4V, hat man eine Stromstärke weit oberhalb der Spezifikationen, obwohl die Spannung innerhalb der Plattformgrenzen liegt.

Es gibt übrigens Bereiche, in denen mit weit höheren Reserven gearbeitet wird. In der Statik von Gebäuden etwa sind 300% der berechneten Normlast üblich.

Bei Druckluftanlagen sinds 200%, beim Via KT133 warens ~0,1% und bei der ASUS Mars sinds offensichtlich -20%.
So what? ;)

gut, die pci-e lanes habe ich nicht bedacht. insgesamt hätte man das aber auch berücksichtigen können und sockel 1366 und 1156 mechanisch kompatibel halten. es ist ja dann nur eine frage des layouts der boards, aber natürlich wäre es elektrisch unmöglich.

Ein mechanisch, aber nicht elektrisch kompatibler Sockel hilft aber auch niemandem ;) Lynnfield läuft nicht auf X58 Boards und Bloomfield nicht auf P55 Boards - da bringt es 0 Vorteile, für beide die gleiche Sockelform zu nutzen.

Richtig, unter anderem weil man daran denken muss, das die Kontakte nicht ganz gut sein können -> Korrosion oder so was ähnlich.

Gold ist nicht unbedingt für seine Korrosionsanfälligkeit bekannt :rollen:

Kannst du ausschließen oder Garantieren, das diese Schäden nicht auch beim normalen Betrieb zu Schäden führen können wird?!

Ich muss das nicht ausschließen, andere auch nicht. Garantieren tun es die Hersteller.

Nein?
Ich auch nicht!
Ich würd meine Hand dafür nicht ins Feuer legen wollen und eher vermuten, das das auch hier auftreten wird - nur etwas länger brauchen wird, um zu sterben.

Dafür das du nur vermutest, machst du hier aber sehr klare Aussagen und Schuldzuweisungen.

Wo sprach ich davon?!
Das ist etwas, das du reingebracht hast.
Ich sprach nur vom SNDS, dem Zustand, das die CPUs bei etwas erhöhter Spannung plötzlich starben.

Ich weiß, dass du weißt, dass SNDS einzig und allein auf Elektromigration zurückzuführen ist.
Also verarsch mich nicht. Die Mechanismen und Ursachen für SNDS haben nicht das geringste mit dem hiesigen Problem zu tun.

1. Siehe den Link weiter oben, zu einem Beitrag im P3D.

*durch werbebanner kämpf*
Sag bescheid, wenn er mehr "als sich Gedanken" macht. Losgelöst von jeglichen technischen Überlegungen ein paar Probleme zusammenphantasieren kann ich auch selber.

2. im 3DCenter hat sich das jemand angeschaut, schaut so aus, als ob einige Lands keinen Kontakt zu der CPU zu haben scheinen.

Das seh ich auf dem Bild zwar nicht, aber zum Glück geht das hier schon aus der News hervor, dass ein Kontaktproblem vorliegt :rollen:

3. Hast du einen Handfesten Anhaltspunkt, das die CPU durch die höhere und nicht vorgesehene Belastung keinen Schaden nehmen kann/wird?!

Ich habe bislang keinen Anhaltspunkt für eine erhöhte Belastung der CPU bei Einhaltung der spezifizierten Umgebungsbedingungen.

Nein, kann es nicht!
Aufgrund des Aufbaus kann das hier nicht passieren!
Wenn du das nicht glaubst, nimm mal einen auseinaner und schau, wie die aufgebaut sind, dann weißt, warum das hier nicht passieren kann.

Zufällig schon vor längerer Zeit geschehen. Und Überraschung:
Eine kleine Federlasche drückt gegen den Kontakt der CPU.
Dass die Lasche hier um 90° gedreht im Sockel steckt und der Kontakt als Pin von der CPU absteht, ändert herzlich wenig daran, dass man den richtigen Anpressdruck für die gewünschten Einsatzbedingungen wählen muss.

wer weiß vieleicht haben die das auch extra gemacht .

Meinst du nicht, dass es etwas einfachere Möglichkeiten gibt, OC zu verhindern? ;)
(und sinnvollere, denn Extrem-OCer schaden dem Geschäft eh nicht. Im Gegenteil: Die machen Werbung)

Intel und seine Sockel...
Als der 775 eingeführt wurde, hatte Intel ja auch Probleme:beim Prozessorwechsel waren die Pins zu schwach, es wurde dann später behoben.

Afaik wurden sie lange vor Markteinführung behoben. Mir ist jedenfalls kein Fall mit Serienplatinen bekannt geworden, selbst im CPU-Wechsel-reichen Redaktionsalltag hat PCGH afaik keinen einzigen LGA775 zerstören können.
Nur zum Zeitpunkt der Einführung haben das viele Newsseiten nicht geglaubt und trotzdem zur Vorsicht gemahnt.

Sieht nach nem Schnellschuss aus, um AMD auf Abstand zu halten.
Scheint wenig Zeit zum Testen gewesen zu sein:-)

Auf der Cebit wurden bereits Serien-exemplare gezeigt, man kann getrost davon ausgehen, dass seit mehr als einem Jahr dran getestet wird.
Und LGA-Technik kommt seit 2004 zum Einsatz.

Wie es scheint, wussten die MoBo Hersteller von diesem Problem, zumindest DFI...

Ich kann mir nicht vorstellen das Asus, MSI und Gigabyte nicht bescheid wussten.

Wenn das Problem wirklich eine Temperaturkomponente aufweist, wäre das durchaus möglich, denn LN2 gehört nicht zum Standardprocedere der großen Hersteller. Aber die kleineren High-End-Schmieden nutzen gerne die Werbewirksamkeit von OC-Rekorden und gegeben deswegen Vorserienplatinen an Extrem-Übertakter.

Da weiss man wenigstens was man hat und irgendwann wirds schon noch mal ne günstige CPU für den Sockel geben.

Würd ich nicht drauf wetten, eher das Gegenteil ;)


Ich überlege mir gerade wie man diesen Problem beheben kann ohne neues MoBo.
Wenn ich es richtig verstanden sind ja nur die Pins minimal zu kurz bzw. die Auflagepunkte der CPU zu dick.
Daher müsste es doch fuktionieren, wenn ich z.B. die Auflagepunkte der CPU auf dem Sockel minimal abschleife. Ist wahrscheinlich eine scheiß fummelarbeit, aber dadurch müsste ja die CPU etwas tiefer im Sockel sitzen können und der Kontakt wäre wieder sicher gestellt.

Das würde ich auch so vermuten, allerdings stelle ich es mir sehr, sehr schwierig vor, die Auflagen abzuschleifen, ohne die Lands zu beschädigen oder zumindest verschmutzen. Da muss wohl der Hersteller nachbessern und die CPU "tieferlegen".
Die ggf. praktischere Alternative wäre das hochbiegen der Lands.
(Ich würde aber in jedem Fall ein schrottreifes LGA775 System zum üben nehmen ;) )
 
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@ PCGHW-Team

Hab sich die Hersteller schon geäußert?

Sollte bei sowas doch schnell gehen oder?
 
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Ich meinte ja nicht die Kontakte abschleifen, sondern die Plastikstege dazwischen.
Ich habe mal das Bild aus der News abgeändert, wo man erkennen kann was ich meine.
Ich hoffe mal dass ich dadurch nicht gegen irgendwelche Regeln verstoße.

Vielleicht hat ja sogar jemand ein defektes Board zu hause, dass er nicht mehr auf Garantie umtauschen kann :ugly:

Gruß Markus

Mit was für nem Instrument willst du denn so feine Schleifarbeiten bewerkstelligen? :ugly: Am Ende kann es passieren, dass der CPU nicht mehr ganz eben im Sockel sitzt.
 
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Ich selbst will und würde wohl so was auch nicht machen :ugly:

Ich hatte nur die Idee für eine Problembeseitigung (außer neues MoBo kaufen)

Vielleicht würde es ja mit einem Dremel und sehr kleinen Schleifaufsatz gehen.
Theoretisch würden ja 0,1mm langen um einen vernünftigen Kontakt zu bekommen. Oder auch ein Dreikantschaber. :lol:

Sind eigentlich die Pins im Sockel federnd gelagert, oder sind diese fest?
Wenn federnd gelagert sollte es ja nicht allzu schlimm sein :lol:

Dies hört sich zwar alles sehr verrückt an, aber mich würde es wirklich interessieren, ob dies funktionieren würde.

Hat niemand ein defektes So1156 Board und hat Lust dies mal zu testen?
Nach dem schleifen müsste ja nur eine neue CPU montiert werden um die abdrücke auf den Kontakten zu vergleichen.
Vielleicht sogar eine Idee für eine neue Folge "PCGH in Gefahr" :hail:

Gruß Markus
 
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Gold ist nicht unbedingt für seine Korrosionsanfälligkeit bekannt :rollen:

Reines Gold werden die wohl kaum verwenden, das wäre viel zu weich und würde nicht ausreichend zurückfedern. => Der Anpressdruck wäre nochmal um einiges geringer.
Je nach Art der Bindung kann es schon dazu kommen, dass einzelne Legierungselemente in den Pins anfangen zu korrodieren. Solang sich dabei allerdings keine Fremdatome ins Material mischen (welche die elektrische Leitfähigkeit herrabsetzen würden) oder die Dinger unter der Spannungserhöhung in Folge der Querschnittsverringerung nachgeben, dürfte das keine all zu negativen Auswirkungen haben. Letzteres dürfte sehr sehr lange dauern.
 
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Sind eigentlich die Pins im Sockel federnd gelagert, oder sind diese fest?

Es sind keine Pins, sondern es sind keine Federlaschen ;)

Imho sollte da eine leichte Schräglage also kontaktechnisch okay sein, problematisch könnte dann höchstens die Kühlung werden. (gerader Kühler auf schiefe CPU...)


Reines Gold werden die wohl kaum verwenden, das wäre viel zu weich und würde nicht ausreichend zurückfedern. => Der Anpressdruck wäre nochmal um einiges geringer.
Je nach Art der Bindung kann es schon dazu kommen, dass einzelne Legierungselemente in den Pins anfangen zu korrodieren. Solang sich dabei allerdings keine Fremdatome ins Material mischen (welche die elektrische Leitfähigkeit herrabsetzen würden) oder die Dinger unter der Spannungserhöhung in Folge der Querschnittsverringerung nachgeben, dürfte das keine all zu negativen Auswirkungen haben. Letzteres dürfte sehr sehr lange dauern.

Was federt, weiß ich nicht, aber die Oberfläche sollte reines Gold sein - mit Ausnahme von großen Stromanschlüssen wird im PC-Bereich eigentlich jeder Steckkontakt vergoldet.
 
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Des ist doch echt traurig....

Immer wenn ich nen neuen PC brauch.... -.-

Gibts schon Feedback der Hersteller?
 
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Gibts schon Feedback der Hersteller?

Nein leider nicht. Ich hoffe sehr, dass wir dazu mal was hören, es geister neben dem Phänomen mit dem Foxconn - Sockel ja auch noch die Geschichte mit durchgebrannten Spannungswandlern schon unter 1.4V durchs Netz. Vielleicht fixen die das Ganze heimlich durch die "Hintertür" mit ner neuen Revision oder so. Das wäre natürlich traurig.
 
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Unter der Hand schon.

Fox arbeitet schon an einer Rev.

DFI, EVGA und MSI verbauen nur noch LEOTES, und DFI hat alle noch greifbaren MBs umgerüstet.
 
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Da bin ich ja direkt froh, dass ich NICHT zum Sockel 1156 gegriffen habe, bei meinem neuen System.
Ich hab das zwar nicht gewusst....ich habe aus anderen Gründen ein AMD System vorgezogen. Aber das hätte mich gestresst, da ich eigentlich all meine Systeme overclocke........Glück gehabt.:hail:

MfG Winpoet
 
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Woher nimmst du die info@ steinschock?!
 
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Aus dem Thread wo das zuerst passiert ist und auch der Autor von Anand aktiv ist.
Da sind auch einige andere Tester und Bencher mit guten Kontakten zu MB Herstellern.

Ist aber nicht offiziell.

Bei DFI recht sicher da gab es hier ja auch eine Meldungen zu.
 
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Wollte halt auch die tage bestellen und bin nun am warten ;) kein bock auf reinfall!
 
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Jau, :(
das ist blöd seit 2 tagen empfehle ich auch nichts mehr.

Sind mir auch hier und in anderen Foren zu viele seltsame P55 Probleme.
Allerdings hatte der X58 auch anfangs einige Probleme,
die aber vom Bios kamen.
Also erst mal abwarten,
aber ich habs ja leicht. :D
 
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Ja hab auch schon ueberlegt auf amd auszuweichen! Die frage ist halt wie lange das ca dauert bis shops wie Alternate Hoh usw das zeug halt bekommen! Und ob die die alten boards zurueckschicken und nur noch die neue revi dann an endkunden weitergeben!
 
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