News Skull & Bones verschoben, Ubisoft in der Krise: Ist eine Übernahme wieder ein Thema?

Die Frage lautet eher, warum sie Skull & Bones noch nicht eingestellt haben? Mir ist kein Spiel bekannt, was nach einer langen Entwicklungshölle doch noch erflogreich wurde.
Früher hätte ich es schrecklich gefunden, wenn Ubisoft übernommen worden wäre. Mittlerweile denke ich mir: "Kann ja nur noch besser werden!"
Anscheinend hat Ubisoft eine Förderung von Singapur (wird dort meines Wissens nach auch entwickelt) bekommen, weshalb sie das Spiel rausbringen müssen.
 
Das große Problem ist doch die Umsetzung der Marken. Schöne Spielwelten können sie, diese gilt es aber auch mit Inhalt zu schmücken. Es reicht nicht einfach nur repetetive copy paste Aufgaben und sich wiederkehrende Erzählungen einzufügen.
Die Welten und Marken sind fantastisch, man muss sie nur noch interessant gestalten und pflegen. The Division z.B. könnte soviel mehr sein, als nur ein Lootshooter...
 
Assassins Creed ist aber auch ein Paradebeispiel für "Stark angefangen und stark nachgelassen". Valhalla und Odyssey waren ja per se nicht schlecht, aber sie waren eben auch nicht gut.
Man hat bei beiden halt gemerkt das sie eigentlich keine Idee haben wohin sie mit der Kursänderung wollten.
Odyssey haben sie zu einem grauenhaften Itemgrinder gemacht und Valhalla zum Dorfbau- und Segelsimulator, ohne das beides wirklich gut / mit spielerischen Mehrwert in denn Spielablauf integriert war.
Dazu noch das immer größer gleich besser ist, bei ihren Spiewelten, für die man abseits von Sammelkontent kaum höherwertige Geschichten schaffte zu bieten.

Das Feeling eines Assassins Creed II oder Black Flag können sie trotzdem nicht vermitteln... Dazu spielen sie sich in meinen Augen zu starr.
Black Flag, aber auch Rogue, hat man sich auch mal was getraut, zum einen indem man dem Schiffkampf viel mehr Bedeutung gegeben hat (ohne das klassische Assassinen Gamplay der Vorgänger dabei völlig nichtig zu machen, aber noch viel mehr mal aus dem eigenen Storymantra ausgebrochen ist.

So hat man in Black Falg mit Duncan Walpole einen Protagonisten eingeführt, der nicht von Anfang an der "gute Assassine" war, der gegen die "bösen Templer" kämpfte, sondern ein ziemlich eigennütziger Charakter, der sein finanzielles Glück als Freibeuter versucht hat und dabei auch immer wieder versucht hat für seine Interessen die Assassinen und Templer aufs Kreuz zu legen.
Erst ziemlich gegen Ende des Spiels wurde Walpole dann überhaupt ein Assassine, nachdem er seine Handlungen und Auswirkungen mal reflektiert hat.

Während man bei Rogue mit Patrick Cormac spielte, einen Assassinen der zu den Templern überläuft, nachdem er Zweifel an den Motiven der Assassinen entwickelt hat, man also diesen Konflikt aus der Perspektive der Gegenseite betachten konnte.

Genau das fehlte in späteren Teilen dann aber wieder, spannendere Betachtungswinkel und interessante Protagonisten, welche gerade in Origin und Odyseey mehr die Wirkung von Schlaftabletten versprühten.
 
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Wenn sie Assassins Creed Black Flag einer Aufhübschungskur unterziehen würden…da könnte ich dann mal wieder schwach werden ein paar Euro ans notleidende Ubisoft zu überweisen. Vielleicht könnten die Entwickler auch dabei mal schauen, warum ich das lieber spielen würde als die aktuelleren Teile der Serie. Einfach in 2024 bringen für PS5/XboxSeriesXS/Switch 2/PC, da ginge doch was. Aber bitte ohne NFTs und anderen Unsinn☝️
 
Oh weia... liest sich alles nicht sehr gut.
Aber klar, das Management hat nie schuld, sind immer die anderen. Böse behauptet, wird dort noch Kohle gesammelt und dann Reisaus genommen. Der aktuelle Börsenwert von Ubisoft liegt gerade bei "nur" € 2,53 Mrd. Euro. Recht wenig wenn man das mit Activison vergleicht. Also falls jemand etwas Kohle übrig hat :-D
 
An mir liegt es schomal nicht. Ich hab mit FC6 und Anno 1800 gekauft. Jeweils in der CE und mit sämtlichen DLCs.

Gut, man kann auch am Kunden vorbei entwickeln. Siehe Siedler.

Eigentlich hat man doch gerade für den Kunden entwickelt,.. Die wollen doch immer besonders innovative Spiele. Besonders Spielejournalisten jammern und viel gerne herum, wenn das neue Spiel eigentlich nur ein besserer Aufguss des alten ist.

Wenn dann mal etwas neues ausprobiert wird, dann wird allerdings gerne gejammert, dass man doch lieber das alte Spiel, nur in besser gewollt hätte.

Am Ende sollte man ehrlich sein: die meisten Fans wollen das, was die Serie so erfolgreich gemacht hat. Innovationen sollten in anderen Spielen erprobt werden.

Die Frage lautet eher, warum sie Skull & Bones noch nicht eingestellt haben? Mir ist kein Spiel bekannt, was nach einer langen Entwicklungshölle doch noch erflogreich wurde.

Duke Nukem Forever (wobei das Spiel nur gut geworden ist, mit dem Erfolg war das so eine Sache).

Far Cry scheint dem Vernehmen nach auch seit 2 Teilen nicht wirklich gut zu sein.

Wenn man den Jammerlappen glaubt, dann war Far Cry nach dem ersten Teil schon tot.

Die Realität sieht anders aus. Wobei es in FC6 durchaus das ein oder andere gibt das stört. Etwa die zwanghafte Wokeness oder die Tatsache, dass die Fähigkeiten in die Rüstungen verlagert wurden und man sich nun im Kampf u.a. permanent umziehen muß, indem man das Optionsmenü aufruft und seine Klamotten wechselt.

Ich freue mich jedenfalls schon auf ein FC7. (ist quasi vorbestellt)
 
Duke Nukem Forever (wobei das Spiel nur gut geworden ist, mit dem Erfolg war das so eine Sache).
Sorry, aber die Meinung dürftest Du relativ exklusiv gepachtet haben.

Kenne absolut niemanden, der dieses Spiel ernshaft gut fand und wenn ich mir Metacritic so ansehe, dann war das auch die vorherrschende Meinung - sowohl bezüglich offizieller Tests, wie auch bei uns Kunden.
 
Sollens einstampfen den Laden.
Die guten Mitarbeiter (von denen hat ubisoft einige) werden sicherlich neue Anstellungen finden oder sich vielleicht auch als eigene Teams neu gründen.
Das Management findet wahrscheinlich leider auch wieder eine Anstellung, wo sie weiter MitarbeiterInnen belästigen und missbrauchen können. Bei activision blizzard wären sie da z.B. perfekt aufgehoben.

Das zeigt mir das der UBI CEO einfach nicht verstanden hat was für Franchises / Marken UBI besitzt , was deren Stärken und die Wünsche der Kunden sind. Man guckt nur nach links und rechts , sieht womit Andere dickes Geld verdienen und versucht seine Marken da irgendwie hinzuentwickeln. Klappt aber nicht .. oh Wunder.

Der hat noch vieles nicht verstanden:
 
Lizenzen kannst du oft nicht einfach so übernehmen. Das Abkommen mit Nintendo wegen den Mario Charaktere dürfte ziemlich sicher so ein Fall sein.
 
Sorry, aber die Meinung dürftest Du relativ exklusiv gepachtet haben.

Kenne absolut niemanden, der dieses Spiel ernshaft gut fand und wenn ich mir Metacritic so ansehe, dann war das auch die vorherrschende Meinung - sowohl bezüglich offizieller Tests, wie auch bei uns Kunden.

Nein, eigentlich sind da viele der Meinung, Man muß nur die unrealistischen Erwartungen beiseite schieben.

Die Grafik war befriedigend, nicht schlecht, aber eben auch kein non Plus Ultra. Das Spiel war spaßig, mit sehr vielen originellen Passagen. Der Humor war auch das, was man erwarten konnte.

Das Problem waren einfach die unrealistischen Erwartungen, die im laufe der Jahre entstanden sind. Das Spiel sollte die absolut ultimative Grafik haben, das beste vom besten. Das Leveldesign sollte es so noch nie gegeben haben, quasi die Vorzüge von Open World und Schlauchlevel. Der Humor sollte derb und auch gleichzeitig tiefgründig sein. Je länger das Spiel entwickelt wurde, umso mehr erwarteten auch die Fans.

Das konnte nichts werden, deshalb gibt es wohl auch kein HL3.

Wenn man da aber beiseite wischt und objektiv draufschaut, dann ist das ein gutes Spiel. Nicht sehr gut, aber auch nicht befriedigend, einfach nur gut. Ich persönlich habe mich gut unterhalten gefühlt und meinen Kauf nicht bereut.

Lizenzen kannst du oft nicht einfach so übernehmen. Das Abkommen mit Nintendo wegen den Mario Charaktere dürfte ziemlich sicher so ein Fall sein.

Es ging wohl eher um AC, Far Cry, The Division, Rainbow Six, Anno usw.. Von den duzenden Beispielen hast du dir natürlich das eine problematische ausgesucht,

Aber wenn man den ganzen Laden übernimmt (wovon auszugehen ist), dann ist auch das kein Problem.

Ubisoft ist eher ein Kandidat für den Insolvenzverwalter. Den Schuppen kauft niemand.

Ich würde sagen, dass das Blödsinn ist. Einfach mal vorher die Zahlen anschauen, bevor man herumtrollt.
 
Lizenzen kannst du oft nicht einfach so übernehmen. Das Abkommen mit Nintendo wegen den Mario Charaktere dürfte ziemlich sicher so ein Fall sein.
Klar, Nintendo ist so ein Spezialfall, aber mir ging es um die anderen Marken wie Assassins Creed, Tom Clancy, Far Cry, Anno und Co. Wenn du aber die ganze Kapelle kaufst, dann denke ich wird Nintendo und Konsorten dir hier sicher ein Angebot machen oder irgendwie entgegen kommen. :)
 
Ich trauere immer noch bezüglich der Might & Magic-Lizenz. Die hat so ein Potenzial und Ubisoft macht da schon ewig gar nichts mehr draus.

Nein, eigentlich sind da viele der Meinung, Man muß nur die unrealistischen Erwartungen beiseite schieben.

Die Grafik war befriedigend, nicht schlecht, aber eben auch kein non Plus Ultra. Das Spiel war spaßig, mit sehr vielen originellen Passagen. Der Humor war auch das, was man erwarten konnte.

Das Problem waren einfach die unrealistischen Erwartungen, die im laufe der Jahre entstanden sind. Das Spiel sollte die absolut ultimative Grafik haben, das beste vom besten. Das Leveldesign sollte es so noch nie gegeben haben, quasi die Vorzüge von Open World und Schlauchlevel. Der Humor sollte derb und auch gleichzeitig tiefgründig sein. Je länger das Spiel entwickelt wurde, umso mehr erwarteten auch die Fans.

Das konnte nichts werden, deshalb gibt es wohl auch kein HL3.

Wenn man da aber beiseite wischt und objektiv draufschaut, dann ist das ein gutes Spiel. Nicht sehr gut, aber auch nicht befriedigend, einfach nur gut. Ich persönlich habe mich gut unterhalten gefühlt und meinen Kauf nicht bereut.
Und wo genau sind die "vielen"?

Wie gesagt kenne ich niemanden und auch alles was man an offiziellen und inoffiziellen Bewertungen sieht, spricht eine deutliche Sprache.

Das ist schlicht Deine Sicht auf das Spiel, aber sicher keine, die "viele" ebenso sehen und dementsprechend ist es objektiv auch kein gutes Spiel, maximal ein mittelmäßiges und vor allem schon zu Release ein technisch wie humoristisch absolut aus der Zeit gefallenes Werk.



Aber naja, hat natürlich nicht viel mit Ubisoft zu tun, wollte das nur mal anmerken.
 
Und wo genau sind die "vielen"?

Die meisten, mit denen ich geredet habe, die das Spiel oder zumindest die Demo gespielt haben. Auch in diversen Foren.

Wie gesagt kenne ich niemanden und auch alles was man an offiziellen und inoffiziellen Bewertungen sieht, spricht eine deutliche Sprache.

Wie gesagt: wenn man die unrealistischen Erwartungen beiseite schiebt. Das Spiel hat eine Menge Hass abbekommen, der Großteils unverdient war.

(...) wie humoristisch absolut aus der Zeit gefallenes Werk.

Das nennt sich Überzeichnung und ist ein Stilmittel. Der Duke ist eine Persiflage auf die ultramaskulinen Actionhelden.

Das ist schlicht Deine Sicht auf das Spiel, aber sicher keine, die "viele" ebenso sehen und dementsprechend ist es objektiv auch kein gutes Spiel, maximal ein mittelmäßiges (...)

Wo sind denn die handwerklichen Fehler? Da gab es eigentlich kaum welche. Designtechnisch kann man sich natürlich immer mehr wünschen, aber es ist ein Schlauchlevelspiel, das recht wenig falsch gemacht hat, wenn man die Erwartungen beiseite geschoben hat.

Klar war die heilige Grafik nicht die beste, aber es gab auch schlechteres.

Wie gesagt: gut, kein überragendes Meisterwerk, noch nichtmal ein schlechtes Spiel, aber auch deutlich besser, als das, was man so als mittelmäßig bezeichnen kann.
 
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Die meisten, mit denen ich geredet habe, die das Spiel oder zumindest die Demo gespielt haben. Auch in diversen Foren.



Wie gesagt: wenn man die unrealistischen Erwartungen beiseite schiebt. Das Spiel hat eine Menge Hass abbekommen, der Großteils unverdient war.
Dann hast Du da halt eine sehr verquere Ansicht und unterstellst allen offiziellen und inoffiziellen Reviewern pauschal eine zu hohe Erwartungshaltung und daher schlechte Kritiken.

Kann man machen, aber so eine Meinung muss ich dann auch nicht ernst nehmen
Das nennt sich Überzeichnung und ist ein Stilmittel. Der Duke ist eine Persiflage auf die ultramaskulinen Actionhelden.
Ja und auch ein überzogenes Stilmittel kann aus der Zeit fallen. ;)
 
Dann hast Du da halt eine sehr verquere Ansicht und unterstellst allen offiziellen und inoffiziellen Reviewern pauschal eine zu hohe Erwartungshaltung und daher schlechte Kritiken.

Dass die hohen Erwartungshaltungen da mit reingespielt haben, wird wohl kaum jemand leugnen können. Genauso die Tatsache, dass das nicht zu Gunsten des Spiels war.

Die neutraleren Tests haben das auch so gesagt: man kann mit dem Spiel eben durchaus seinen Spaß haben.

Wirkliche Gründe, abseits der heiligen Grafik, können auch nur wenige nennen. Ja, vieles war veraltet, aber auch nicht unüblich (zumindest 2011)

Ja und auch ein überzogenes Stilmittel kann aus der Zeit fallen. ;)

Eigentlich nein. Man kann natürlich sagen, dass das Stilmittel verfehlt wurde und das ganze nicht mehr gedeckt ist. Selbst Rassismus kann ein Stilmittel sein, wenn es die Zeit genauer darstellen kann (siehe Mafia III)
 
Dass die hohen Erwartungshaltungen da mit reingespielt haben, wird wohl kaum jemand leugnen können.

Meine Erinnerung ist da eine ziemlich andere, möchte mich diesbezüglich aber auch nicht festlegen. Bin aber eher der Meinung, dass einerseits von Magazinen gehyped wurde (aber eher weil das Spiel nunmal der Running Gag der Spielegeschichte ist), zweitens die tatsächliche Erwartungshaltung eher gering war und dann sogar noch unterboten wurde.
Was auch logisch ist, niemand erwartet ernsthaft nach einer so langen Geschichte, mit zig Engine- und Entwicklerwechseln ein Meisterwerk.


Aber lassen wir das jetzt einfach, bringt ja nichts.

Du sagst gutes Spiel.
Die allermeisten Reviewer weltweit und ich sagen maximal mittemäßiges Spiel.
 
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