Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Das eine AFD eine Daseinsberechtigung hat, zeigen die steigenden Umfrageergebnisse.
Nachfrage regelt das Angebot - auch in der Politik.
Dann haben Krebsgeschwüre auch eine Daseinsberechtigung?
Deren Zahl steigt auch immer weiter.

In einem demokratischen Staat dürfen Menschen natürlich auch
einer menschenfeindlichen, rassistischen und antiwissenschaftlichen
Bewegung hinterher laufen. Alle anderen, die sich diesem Geschwür
der Gesellschaft nicht anschließen, dürfen natürlich ebenso den
Kontakt zu Mitgliedern dieser menschenfeindlichen Gruppe beenden.

Im Rahmen des Radikalenerlasses war es durchaus üblich, extreme
Kräfte aus dem öffentlichen Dienst auszuschließen. Nach dem Mord
an Lübke und den Reaktionen der AfD darauf wäre durchaus zu über-
legen, einen neuen Radikalenerlass einzuführen.
Radikalenerlass – Wikipedia

Es mag sein, dass es eine große Anzahl von Menschen gibt, die die AfD
wählen. Das bedeutet aber nicht, dass diese Partei auch nur eine
einzige Frage lösen wird, die uns heute bewegt.

Es belegen nur ein Thema: Flüchtlinge, ansonsten gibt es abgesehen
von der Ablehnung des anthropogenen Klimawandel thematisch
rein gar nichts über Selbstbereicherung hinaus. Flüchtlinge hält man
nicht mit Mauern auf. Wenn Trump im Iran losschlägt, setzen sich die
nächsten Millionen in Bewegung, wenn der Konflikt Pakistan - Indien
warm und atomar wird, werden es hunderte Millionen sein, wenn
der Klimawandel mit dauerhaften Temperaturen in bestimmten
Regionen mit über 50°C durchschlägt, werden sich Milliarden in
Bewegung setzen.

Die AfD kann über Hetzen und indirekter Aufrufe zur Gewalt rein
gar nichts. Sie verhindert auf der einen Seite einen Kampf gegen
Fluchtursachen und auf der anderen Seite eine Integration von
Gestrandeten im Lande. Die AfD kann weck, die braucht kein
denkender Mensch. Und das soviele Polizisten und Bundeswehrianer
AfD wählen, ist keine Lösung, es ist das Problem.
 
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Ich zitiere mal geltendes Recht:

Bundesbeamtengesetz:

§ 52

(1) Der Beamte dient dem ganzen Volk, nicht einer Partei. Er hat seine Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erfüllen und bei seiner Amtsführung auf das Wohl der Allgemeinheit Bedacht zu nehmen.

(2) Der Beamte muß sich durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten.

§ 53

Der Beamte hat bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus seiner Stellung gegenüber der Gesamtheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten seines Amtes ergeben.

Das wird bei manchen AfD Aussagen schon schwer zu vereinbaren.
 
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Es ist die Angst vor dem Neuen und vor den Herausforderungen, denen wir alle uns stellen müssen.

Ich habe Verständnis, dass Menschen Angst (vor was auch immer) haben, aber kein Verständnis dafür, dass man aus Angst sich radikalisiert und glaubt,
dass ein Abgrenzen gegenüber anderen Menschen und verharren in einer konservativen Denkweise = z. B. AfD, ein Weg wäre.

Angst kann man nur bezwingen, wenn man sich den Ängsten stellt und offen für neue Lösungswege ist, alles andere ist Illusion und verharren in der Stasis.
 
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Ein Lichtblick, mir stellt sich nur die Frage, wie dieser Mensch überhaupt in den Polizeidienst gelangte.

Für den Polizeidienst kann ich keine Aussage treffen.

Bei der BW, bei denen ich auch länger war, ist es m. E. eine Veränderung des Wertewandels in der Gesellschaft, den die BW in Teilen nicht mitmacht (oder mitmachen will).


Sehr verallgemeinernd und sicherlich nicht für alle Soldaten zutreffend:

Zu "meiner" Zeit (vor über 30 Jahren) waren die innen wie äußeren Werte in etwa gleich, es gab grundsätzlich keinen Konflikt.

Die damaligen Werte passten definitiv nicht zu den heutigen Wertevorstellungen, waren sehr traditionslastig und sicherlich auch mitunter kriegsverherrlichend.

"Draussen" in der Zivilgesellschaft entwickelten sich die Werte aber weiter, in eine prinzipiell offenere und wertschätzendere Gesellschaft (z. B. Genderthema).

Eher konservative Kräfte, die letztlich auch nach der Umstellung auf eine Berufsarmee tendenziell tonangebend waren/sind bauten/bauen ein sehr wertekonservatives Verständnis der Truppe auf.

Im Extremum wurden nun eben Soldaten bei der Rekrutierung subjektiv herausgepickt, die den Wertevorstellungen vor 30 oder 40 Jahren entsprachen und entsprechen = Konflikt und der Anschein der Radikalisierung.

Nein, nicht Radikalisierung = Stillstand bei der Werteentwicklung...
 
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Es belegen nur ein Thema: Flüchtlinge, ansonsten gibt es abgesehen
von der Ablehnung des anthropogenen Klimawandel thematisch
rein gar nichts über Selbstbereicherung hinaus. Flüchtlinge hält man
nicht mit Mauern auf. Wenn Trump im Iran losschlägt, setzen sich die
nächsten Millionen in Bewegung, wenn der Konflikt Pakistan - Indien
warm und atomar wird, werden es hunderte Millionen sein, wenn
der Klimawandel mit dauerhaften Temperaturen in bestimmten
Regionen mit über 50°C durchschlägt, werden sich Milliarden in
Bewegung setzen.

Wobei aktuell und die letzten Jahre die Zahlen in DE zurückgehen, ohne das die Bundesregierung was gemacht hätte. Geschweige denn die AfD etwas beeinflussen könnte.
Seit nach Bulgarien und Ungarn auch Italien dicht gemacht hat, kommt da gar niemand mehr zu uns.
 
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Wobei aktuell und die letzten Jahre die Zahlen in DE zurückgehen, ohne das die Bundesregierung was gemacht hätte. Geschweige denn die AfD etwas beeinflussen könnte.
Seit nach Bulgarien und Ungarn auch Italien dicht gemacht hat, kommt da gar niemand mehr zu uns.

Es ist inzwischen halt als afrikanischer Wirtschaftsmigrant fast schon einfacher in die USA zu gelangen, als noch nach Europa:

Afrikanische Fluechtlinge: Mexiko statt Mittelmeer | tagesschau.de
 
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Massiver Linksruck? In welchem Bereich? Im Wahlverhalten scheint es sich ja auch nicht nieder zu schlagen denn weder CDU, SPD, grüne, Afs oder FDP sind linksradikal

Ich hab übrigens die Diskussion damals mitverfolgt. Niedergeschrien? So lange man nicht mit Horrorszenarien ankam lief die Diskussion meistens sehr gesittet.
 
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Massiver Linksruck? In welchem Bereich? Im Wahlverhalten scheint es sich ja auch nicht nieder zu schlagen denn weder CDU, SPD, grüne, Afs oder FDP sind linksradikal

Ich hab übrigens die Diskussion damals mitverfolgt. Niedergeschrien? So lange man nicht mit Horrorszenarien ankam lief die Diskussion meistens sehr gesittet.

Für manchen einen ist "linksradikal" halt schon alles was links der AfD kommt. ;)

Ansonsten, es stimmt schon das es 2015, zur "Flüchtlingskrise", eine mediale Schieflage bei der Berichterstattung gab (das aus der Politik ausgegebene Dogma der "Willkommenskultur" war medial omnipräsent, die Helfer und Menschen vor Ort, die mit den Flüchtenden in den Aufnahmeeinrichtungen & Hilfsstellen direkt in Kontakt standen, waren dafür stark unterrepräsentiert), das die Berichterstattung 2015 eben suboptimal war. Dazu gab es auch von diversen (nicht rechtsextremen) Seiten deutliche Kritik und die Medien haben das rückblickend auch erkannt und anerkannt, das man da keine zu überragende Berichterstattung abgeliefert hat, da der politische Standpunkt eben zu einseitig dominant präsent war, während die Menschen, die wirklich vor Ort waren und nicht nur einen durgängig positive Euphorie (Willkommenskultur) sahen, zu kurz kamen.

Als Nazi totgeredet wurde deswegen aber niemand, auch nicht wenn er in geordneten Rahmen die vollzogene "Flüchtlingspolitik" kritisiert hat.
 
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Wie hat die CDU noch mal wiederholt. "Rechts von uns gibt es keine Demokratische Partei".
Koalition: CDU-Spitze schliesst jede Zusammenarbeit mit AfD aus | ZEIT ONLINE

Das machen sie ja, damit sie noch die Mitte ansprechen können. Aber im Osten weht nun mal ein anderer Wind und wenns um die Macht geht, war sich die CDU noch nie für etwas zu schade.
Konnte man ja Anfang der 2000er sehen als Ole von Beust in Hamburg Bürgermeister wurde, als er unter anderem mit den Rechtspopulisten um Roland Schill koalierte.
 
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Allerdings sollte die CDU gerade auch im Osten nicht zur AfD wandern. Denn sonst wählen noch mehr Leute AfD oder die Linke. Wobei in Dresden und Leipzig jetzt auch die Grünen sehr stark waren.
 
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Die Politiker der CDU bringen ja schon länger die Themen der Afd zur Sprache und verkaufen sie als die eigenen Ideen.
 
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Eilmeldung!
Stephan E hat den Mord gestanden.
Das wird jetzt die Tat eines Einzeltäters. Befreundete Kasseler Polizisten sagten mir gestern, dass der Täter ein sehr langes Vorstrafenregister hat und eigentlich völlig unklar ist, warum er auf freien Fuss war. Irgend jemand muss eine schützende Hand auf ihn gelegt haben.
 
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Das wird jetzt die Tat eines Einzeltäters. Befreundete Kasseler Polizisten sagten mir gestern, dass der Täter ein sehr langes Vorstrafenregister hat und eigentlich völlig unklar ist, warum er auf freien Fuss war. Irgend jemand muss eine schützende Hand auf ihn gelegt haben.

Na ja, selbst ein Intensivtäter geht nicht einfach so mal zum Regierungspräsidenten von Kassel, erschießt ihn und stiefelt dann von dannen, ohne ein konkretes Motiv zu haben.

Bei perverser purer Mordlust gäbe es sicherlich einfacher zu erreichende Opfer.

Und alleine sich so mit Adrenalin vollzupumpen, um dann die Tat auszuführen schaffen nur sehr wenige alleine im stillen Kämmerlein.

Gehe mal schwer davon aus, dass es zumindest ein "pushendes" Symphatisantenumfeld gab.
 
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