Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Wie du siehst, sind die Zahlen von 2012 - 2017 konstant, dann kam die oben genannte Gesetzesänderung + öffentliche Diskussion und seitdem steigen die Zahlen bei der Anzahl der betroffenen Beamten. Die Grafik hat ja aber zwei Balken und nur die Anzahl der Beamten steigt. Die Anzahl der Fälle von Gewalt gegen die Polizei sind seit 2012 relativ konstant! Wie leitest du von dieser Quelle also deine Aussagen ab, es würde immer mehr Gewalt geben?
Ich verweise nochmal auf den oben von mir zitierten Artikel der bpb, der das Thema in dem Abschnitt zur Gewalt gegen Polizei gut analysiert und einordnet.
Zumindest kommt es mir so vor das die Intensität der Gewalt zugenommen hat. :ka:

Richtig.

Und etwa 20 bis 30% aller Fälle häuslicher Gewalt wird von Frauen gegen Männer verübt.
Solange man aber immer nur auf einen Auge hinschaut und auf dem anderen bewusst blind ist, wird sich die Gesamtsituation auch nie wirklich ändern.
Häusliche Gewalt kennt halt am Ende kein Geschlecht, auch wenn eines evt. öfter Täter sein mag (allerdings ist die Dunkelziffer halt in die andere Richtung auch unbekannt).
*edit*
Es gibt übrigens eine sehr schöne Studie über die "Gewalterfahrungen gegen Männer (in Detuschland)" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Nur weil ich ein Thema anspreche und das andere nicht, mußt du mir nicht unterstellen, auf einem Auge blind zu sein.
Das es auch Gewalt, ausgehend von Frauen gegen Männer gibt, wusste ich schon lange. Nur das es 20-30% sein soll wußte ich nicht.
 
Nirgendwo habe ich da die Gewalt gegen Frauen relativiert,
Du konntest die Aussage, dass Gewalt gegen Frauen stattfindet, hier nicht stehen lassen, ohne darauf hinzuweisen, dass es ja auch Gewalt von Frauen und Gewalt gegen Männer gäbe. Das ist für sich genommen faktisch richtig, in diesem Kontext aber natürlich eine Relativierung der Gewalt gegen Frauen. Um Frauen als Täter und Männer als Opfer ging es hier grade ja gar nicht.
Dazu: relativieren = zu etwas anderem in Beziehung setzen und dadurch in seinem Wert o. Ä. einschränken
Davon mal ab wird Gewalt gegen Männer wird sehr wohl gesellschaftlich klein geredet
Da habe ich dir doch sogar zugestimmt...
Selbst unter Feministen erlebe ich es hier in Berlin immer mal wieder, wie sie sich über männliche Opfer von häuslicher Gewalt teilweise lustig machen.
Das halte ich für ein Gerücht und im besten Fall anekdotische Evidenz. Ich kenne niemanden, auch keine Feministinnen, die sich ernsthaft über Opfer häuslicher Gewalt lustig machen (<- genauso anekdotische Evidenz, was nun?)

Wenn du eine Diskussion zu dem Thema führen willst, würde ich dir empfehlen einen eigenen Thread aufzumachen. Mit Vertrauen in Sicherheitsbehörden hat das kaum noch zu tun...
 
Zumindest kommt es mir so vor das die Intensität der Gewalt zugenommen.


Nur weil ich ein Thema anspreche und das andere nicht, mußt du mir nicht unterstellen, auf einem Auge blind zu sein.
Das es auch Gewalt, ausgehend von Frauen gegen Männer gibt, wusste ich schon lange. Nur das es 20-30% sein soll wußte ich nicht.
Das richtete sich nicht gegen dich im speziellen, viel mehr dagegen das häusliche Gewalt in der Gesellschaft immer noch nur in der Art diskutiert und wahrgenommen wird das dass Opfer immer weiblich ist und der Täter immer männlich, die Gegenrichtung aber in der Debatte, Aufklärung und bei Hilfsangeboten unter denn Tisch fällt.

Wenn du dich mal mit ein paar männlichen Opfern unterhälst hörst du immer das selbe, sie werden oft noch avon Behörden / Polizei nicht für voll genommen, von anderen sogar dafür ausgelacht, wenn ihre Frau sie schlägt, oder terrorisiert, sie finden quasi keine Hilfsangbote, weil es sie kaum für männliche Opfer gibt, genauso wenig wie sowas wie "Frauenhäuser" (für Männer).

Viele trauen sich deshalb gar nicht damit überhaupt an die Öffentlichkeit zu gehen.
Kommt einem das bekannt vor?
Ja, erinnert halt schon etwas an die Anfänge der Debatte, um häusliche Gewalt gegen Frauen, da war es auch Tabu und das Opfer schuld.

Aber es gibt eben bei dem Thema nicht nur die einen die böse sind und die anderen, die Opfer sind und wenn die Mutter Zuhause gewalttätig ist prägt das die Kinder ebenso, wie wenn es der Vater ist.
Wer also häusliche Gewalt senken will muss sie umfassend behandeln und verringern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also der Auslöser der Diskussion war ja die Aussage von meinem Freund bei Kripo, dass sehr viele der "Anführer" von Gruppen, welche die Polizei angreifen, zuvor wg. häuslicher Gewalt auffielen oder bei der Nachforschung es sich herausstellt, dass diese Personen oftmals häusliche Gewalt ausgeübt hatten (nicht immer ist dies ja auch aktenkundig).
Und, dass im Falle der Anwesenheit von Polizistinnen das Aggressionspotential höher sei.
Kurzum, dass es sich primär um Personen handelt, die überwiegend per se frauenfeindlich gesinnt sind und häusliche Gewalt ausüben.

Natürlich gibt es häusliche Gewalt auch von Frauen gegenüber Männern.
Im Kontext zu dem Topic ist zumindest mir bisher aber nicht bekannt, dass die Anführer von solchen Mobs Frauen wären.

Augenscheinlich triggern Frauen und Männer, die häusliche Gewalt ausüben, unterschiedlich in der Öffentlichkeit, oder?
 
Also der Auslöser der Diskussion war ja die Aussage von meinem Freund bei Kripo, dass sehr viele der "Anführer" von Gruppen, welche die Polizei angreifen, zuvor wg. häuslicher Gewalt auffielen oder bei der Nachforschung es sich herausstellt, dass diese Personen oftmals häusliche Gewalt ausgeübt hatten (nicht immer ist dies ja auch aktenkundig).
Und, dass im Falle der Anwesenheit von Polizistinnen das Aggressionspotential höher sei.
Kurzum, dass es sich primär um Personen handelt, die überwiegend per se frauenfeindlich gesinnt sind und häusliche Gewalt ausüben.

Natürlich gibt es häusliche Gewalt auch von Frauen gegenüber Männern.
Im Kontext zu dem Topic ist zumindest mir bisher aber nicht bekannt, dass die Anführer von solchen Mobs Frauen wären.

Augenscheinlich triggern Frauen und Männer, die häusliche Gewalt ausüben, unterschiedlich in der Öffentlichkeit, oder?
Interessante Beobachtung, wenn man das in Studien nachweisen kann und sich die Beobachtungen der Polizei bestätigen!

Meine Beobachtung, die auch in einigen Gesprächen mit älteren als auch jüngeren Polizisten teilweise bestätigt wurde, ist die Gewalt unberechenbarer (nicht weniger oder mehr geworden), genauso wie die Gesellschaft wesentlich heterogener geworden ist.
Die "Gewalt" war bis vor 25-30-40 Jahren "organisierter". Sprich im "privaten Bereich" war wesentlich mehr Respekt vor der Polizei vorhanden, wenn die auftauchten beruhigte sich eigentlich sofort jede Auseinandersetzung (Disco, Kneipe, Volksfeste etc. etc.) und alle machten einen auf brav und ließen sich anstandslos kontrollieren.
Allerdings war die Polizei bei Widerstand auch wesentlich "härter", gewisse Schläge oder Tritte gab es da auch manchmal "prophylaktisch", bei richter "Klientel".
Gewalt gegen Polizei gab es dagegen "organisiert" (Gruppendynamik) , auf Demos (AKW, Frieden, 68er usw. usw,) 1. Mai und ähnliche Veranstaltungen. sowie in ansteigenden Maaße Fussballspiele und es war mehr so eine retualisierte Gewalt, meistens auch aus der selben organisatorischen Ecke.
Als ich aufgewachsen bin in den 1980er Jahren war die Polizei in Bezug auf häusliche Gewalt auch ganz anders drauf, die kamen eher nur wenn es wirklich schlimm wurde, ansonsten war das Motto "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich" und die regeln das untereinander, allerdings waren da gesellschaftliche Kontrollfunktionen höher, als auch die Hemmschwelle zu schwerer Gewalt. Allerdings kenne ich wirklich noch Fälle, wo Männer, die ihre Frauen oder Kinder regelmäßig schlugen, selber mal in diesen Genuss (und zwar richtig) kamen, durch andere nahestende Gruppen, um mal Denkzettel zu verteilen.

Das hat sich in den letzten 30 Jahren massivst geändert, durch das massive auseinaderdriften und "Individualisierung der Gesellschaft, als auch die Migrationsbewegungen, die teilweise größere homogene Gruppen in das Land gebracht haben, mit "eigenen Gesetzen" und einer anderen Sozialisation, die auch unter den einzelnen Gesellschaftsgruppen wesentlich weniger kompatibel waren.

Alleine mein eigenes subjektives Erleben mag zwar nicht repräsentativ sein, aber es ist mehr als auffallend.
Bin ich in den 1980er oder auch noch 1990er Jahren in eine nächtliche Verkehrskontrolle gekommen, war das unter der Voraussetzung das man kooperierte eine ziemlich chillige Sache, man konnte aussteigen, sich mit dem Wachmeister unterhalten, eine Rauchen u.s.w, während die die Personalien Führerschein, Fahrzeugschein und Alkoholkontrolle duurchführten, keiner hat mich in den Zeiten jemals auf Waffen kontrolliert. Man verabschiedete sich freundlich.
Ab den 2000er Jahren, war so eine Sache wesentlich unentspannter, die "Cops" waren wesentlich angespannter und weniger chillig, achteten genau auf deine Bewegungen und gaben Befehle, standen mit der Hand am Halfter als "Deckung" und teilweise wurde man einfach so auf Waffen durchsucht. Bei ganz Eifrigen musste man dann auch selber mal energisch werden und ich ließ dann z.B. fallen, das ich studierter Jurist bin, dann entspannte sich das Ganze wieder etwas.
Für mich waren das so 5-6 Erlebnisse, die unterschiedlicher nicht hätten sein können!
 
Kurzum, dass es sich primär um Personen handelt, die überwiegend per se frauenfeindlich gesinnt sind und häusliche Gewalt ausüben.

Wie trennst du in dem Fall Leute, mit erhöhter Gewaltbereitschaft allgemein, die sich aber trotz allem nicht gerne mit Polizistenschränken anlegen, die über sie drüber gucken können, von Leuten, die tatsächlich gezielt aus frauenfeindlichen Motiven Gewalt auch gegen Polizistinnen ausüben?
 
Also der Auslöser der Diskussion war ja die Aussage von meinem Freund bei Kripo, dass sehr viele der "Anführer" von Gruppen, welche die Polizei angreifen, zuvor wg. häuslicher Gewalt auffielen oder bei der Nachforschung es sich herausstellt, dass diese Personen oftmals häusliche Gewalt ausgeübt hatten (nicht immer ist dies ja auch aktenkundig).
Der Auslöser der Diskussion war, dass ich diesen Thread wiederbelebt habe:


Weil es kürzlich den Vorfall in Trier gab. Und zuvor zu Silvester in Neukölln. Davor die Gewalt bei Protesten in Lützerath, Polizisten-Doppelmord etc.

Und nochmal: es gibt sicherlich auch unverhältnismässige Gewalt von der Polizei ausgehend. Das will ich nicht abstreiten. Aber die Gewalt der Polizei gegenüber hat zumindest gefühlt zugenommen. Und die Intensität auch.

Außerdem hat die Gewalt gegenüber Rettungskräften zugenommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bezieht sich dein "gefühlt" auf irgendwelche direkten Daten oder registrierst du nur, dass die Berichterstattung über Polizeigewalt zugenommen hat? Medienaufmerksamkeit hat bekanntermaßen rein gar nichts mit der Zu- oder Abnahme des Themas, über das berichtet wird, zu tun.
 
Bezieht sich dein "gefühlt" auf irgendwelche direkten Daten oder registrierst du nur, dass die Berichterstattung über Polizeigewalt zugenommen hat? Medienaufmerksamkeit hat bekanntermaßen rein gar nichts mit der Zu- oder Abnahme des Themas, über das berichtet wird, zu tun.
>Er hat vorhin Quellen genannt<, die seiner eigenen Einschätzung, es gäbe mehr Gewalt gegen Polizeibeamte, widersprechen:
Wie du siehst, sind die Zahlen von 2012 - 2017 konstant, dann kam die oben genannte Gesetzesänderung + öffentliche Diskussion und seitdem steigen die Zahlen bei der Anzahl der betroffenen Beamten. Die Grafik hat ja aber zwei Balken und nur die Anzahl der Beamten steigt. Die Anzahl der Fälle von Gewalt gegen die Polizei sind seit 2012 relativ konstant! Wie leitest du von dieser Quelle also deine Aussagen ab, es würde immer mehr Gewalt geben? [...]
"Der erkennbare Anstieg in den letzten Jahren ist vor dem Hintergrund einer am 30. Mai 2017 in Kraft getretenen Gesetzesreform [22] zu sehen, in deren Rahmen vor allem ein eigenständiger Straftatbestand "Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte" (§§ 114 StGB) geschaffen wurde [...]
Inwieweit in jüngerer Zeit Gewalthandlungen gegenüber der Polizei tatsächlich zugenommen haben, ist in der Fachdiskussion umstritten. Während einerseits ... - das ganze Zitat -> siehe mein Beitrag weiter oben
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Zumindest kommt es mir so vor das die Intensität der Gewalt zugenommen hat. :ka:
Worauf stützt du denn diese Wahrnehmung, wenn die Zahlen etwas anderes sagen?
 
Bezieht sich dein "gefühlt" auf irgendwelche direkten Daten oder registrierst du nur, dass die Berichterstattung über Polizeigewalt zugenommen hat? Medienaufmerksamkeit hat bekanntermaßen rein gar nichts mit der Zu- oder Abnahme des Themas, über das berichtet wird, zu tun.
Ich hatte extra vorsichtig "gefühlt" geschrieben weil ich mir objektiv nicht ganz sicher bin...
>Er hat vorhin Quellen genannt<, die seiner eigenen Einschätzung, es gäbe mehr Gewalt gegen Polizeibeamte, widersprechen:
Widersprochen wird da gar nichts!
Worauf stützt du denn diese Wahrnehmung, wenn die Zahlen etwas anderes sagen?
Welche Zahlen sagen etwas anderes?
 
Welche Zahlen sagen etwas anderes?
Du hast eine Statistik verlinkt, die eine seit 2012 gleichbleibend hohe Anzahl Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte beschreibt. Die Anzahl der betroffenen Polizeibeamten ist gestiegen, das stimmmt, die Anzahl der Fälle von Gewalt (ich nehme an gezählt nach Verurteilungen) ist aber gleich geblieben!

Außerdem ist in deiner Statistik zu sehen, dass der Anstieg bei den betroffenen Polizeibeamten erst ab 2016/17 passiert. Diesbezüglich habe ich dir einen Artikel verlinkt, der aufzeigt, dass zumindest ein Teil dieses Anstiegs durch eine Gesetzesänderung in dem Zeitraum zu erklären ist, die die Definition der Straftatbestände verändert und sogar einen neuen Straftatbestand eingeführt hat.

Deswegen komme ich zu dem Schluss, dass die von dir genannten Zahlen nicht dafür geeignet sind, einen mutmaßlichen Anstiefg von Polizeigewalt zu belegen.
 
Außerdem ist in deiner Statistik zu sehen, dass der Anstieg bei den betroffenen Polizeibeamten erst ab 2016/17 passiert. Diesbezüglich habe ich dir einen Artikel verlinkt, der aufzeigt, dass zumindest ein Teil dieses Anstiegs durch eine Gesetzesänderung in dem Zeitraum zu erklären ist, die die Definition der Straftatbestände verändert und sogar einen neuen Straftatbestand eingeführt hat.
Vielleicht interpretierst du das ja nur so daraus?
Deswegen komme ich zu dem Schluss, dass die von dir genannten Zahlen nicht dafür geeignet sind, einen mutmaßlichen Anstiefg von Polizeigewalt zu belegen.
Und welche Zahlen sind dann dafür geeignet?
 
Vielleicht interpretierst du das ja nur so daraus?
Ja natürlich, das ist meine Interpretation der Zahlen (und die Interpretation der bpb, deren Artikel ich hier ja schon mehrfach verlinkt habe).
Ich halte diese Interpretation aber für logisch: Wenn die Zahl der Betroffenen über mehrere Jahre konstant ist und sich dann genau mit Einführung eines neuen Gesetzes ändert, liegt der Gedanke doch nahe, dass die Gesetzesänderung diese Veränderung verursacht haben könnte.
Vor allem weil die Anzahl der Fälle von Gewalt über den gesamten Zeitraum 2012 bis heute nahezu konstant geblieben ist, laut deiner eigenen Statistik.
Und welche Zahlen sind dann dafür geeignet?
Keine Ahnung. Du hast die These aufgestellt, es gäbe einen Anstieg. Diese These muss ich nicht für dich begründen/belegen. Ich habe lediglich festgestellt, dass die von dir genannten Zahlen deine Hypothese nicht eindeutig belegen.
 
Da kann man von unseren Polizeileuten noch was lernen...die kommen erst, wenn die Schlägereien/Stechereien vorbei sind und räumen nur noch auf. Selbst bei den Coronademos hatten se nach dem ersten Einsatz keinen Bock mehr...wenn einer überfahren wird, dann isses halt so, war die Aussagen. Ich hätte Demogruppe nämlich fast umgelgt.^^
 
Wie trennst du in dem Fall Leute, mit erhöhter Gewaltbereitschaft allgemein, die sich aber trotz allem nicht gerne mit Polizistenschränken anlegen, die über sie drüber gucken können, von Leuten, die tatsächlich gezielt aus frauenfeindlichen Motiven Gewalt auch gegen Polizistinnen ausüben?
Sorry, den Satz verstehe ich inhaltlich nicht komplett, insofern keine direkte Antwort :hmm:

Prinzipiell ist das oben geschilderte die Aussage meines Freundes/Kumpels bei der Kripo.
Im Prinzip sind das Hintergrundinfos, wenn gegen die "Anführer" oder herausstechende Gewalttäter ermittelt wird.
Und - dies bezieht sich ja nicht nur gegen Gewalt gegen Polizei, sondern generell auf Gewalt gegenüber Einsatzkräften, sprich Krankenwagen, Feuerwehr etc..

Ich maß mir somit nicht an, Einzelne aus gewaltbereite Gruppen auf ihr soziales Umfeld oder Herkunft whatever zu differenzieren.
Dazu habe ich schlichtweg keinen Zugang.
Ich wollte eben nur die genannte Einzelperspektive aufzeigen, die hier einen Zusammenhang sieht.

in gewisser Weise ist das sogar positiv, weil die Gewalt nicht, wie öfters von rechts dargestellt, z. B. von Menschen aus anderen Herkunftsländern ausgeübt wird, sondern vielmehr primär von Personen, die auch häusliche Gewalt ausüben.
Da häusliche Gewalt ja auch nicht nur auf ein bestimmtes soziales Millieu beschränkt ist, scheint die Gewaltbereitschaft "nach außen" also korrelierend zur Gewaltbereitschaft "nach innen" zu sein.
 
Da häusliche Gewalt ja auch nicht nur auf ein bestimmtes soziales Millieu beschränkt ist, scheint die Gewaltbereitschaft "nach außen" also korrelierend zur Gewaltbereitschaft "nach innen" zu sein.
Wobei ich nicht glaube, dass sich gut situierte und gebildete Menschen auf der Straße mit Polizisten rumprügeln.
Wenn dann nur Studenten und Klimaaktivisten. Aber bei denen ist das meistens nicht ganz so krass.
Ausser wenn sich Linksautonome da drunter mischen. Die werfen auch gerne mit Steinen, Böllern oder Molotow-Cocktails.
 
Der Auslöser der Diskussion war, dass ich diesen Thread wiederbelebt habe:

Schon klar, aber erneut, wie man als Soldat auf einen reagiert, der ein Butterfly gezuogen hat, ist was anderes, wie bei einem Polizisten.
Im ersten Fall hat der Butterflyträger den Inhalt eines 20 Schuss Magazin im Oberkörper - Storyende
Im Zweiten Fall hat der Polizist im Idealfall die Situation deeskaliert.
Weil es kürzlich den Vorfall in Trier gab. Und zuvor zu Silvester in Neukölln. Davor die Gewalt bei Protesten in Lützerath, Polizisten-Doppelmord etc.
Das sind aber völlig unterschiedliche Vorfälle, die mit -so habe ich das Thema verstanden - gewaltbereiten Jugendlichen gegen Ordnungskräfte nur zum teil zu tun haben.
Durchgeknallte Psychopathen wie der Wilderer treten leider immer wieder auf, sind erschreckende Einzelereignisse, haben aber nüchtern statistisch gesehen keinen relevanten Einfluss.
Lützerath war harmloser, als das, was ich als Demonstrant bei Gorleben oder Startbahn west erlebt habe - von Beiden Seiten.

Silvester Neukölln tritt definitiv zu, aber genau da ist der Punkt, dass die Gewaltbereitschaft gegenüber Sanitätern (Schüsse und Steine in Krankenwagen hinein) mich da mehr erschreckt.

Bei den Vollpfosten hätte ich nun wiederum kein Problem, wenn härter durchgegriffen werden würde.
Und nochmal: es gibt sicherlich auch unverhältnismässige Gewalt von der Polizei ausgehend. Das will ich nicht abstreiten. Aber die Gewalt der Polizei gegenüber hat zumindest gefühlt zugenommen. Und die Intensität auch.
So weit mir bekannt, ist die Anzahl der Vorfälle nicht wesentlich gestiegen, die Absolutintensität im Einzelfall (also das Risiko, dass ein Polizist verletzt wird) aber höher geworden

Außerdem hat die Gewalt gegenüber Rettungskräften zugenommen.
Thats my point und der ist statisch auch gesichert.
Wobei ich nicht glaube, dass sich gut situierte und gebildete Menschen auf der Straße mit Polizisten rumprügeln.
Wenn dann nur Studenten und Klimaaktivisten. Aber bei denen ist das meistens nicht ganz so krass.
Ausser wenn sich Linksautonome da drunter mischen. Die werfen auch gerne mit Steinen, Böllern oder Molotow-Cocktails.
Also die wenigsten Studenten oder Klimaaktivisten prügeln sich mit der Polizei.
Das ist schon primär Milieu aus perspektivlosen Jugendlichen, Kleinkriminellen oder auch nur geduldeten Migranten (kein anerkannter), stark alkoholisiert und durch die Gruppendynamik aufgeputscht.
In wie weit da Linksautonome mitmischen, weiss ich nicht im Detail.
 
Die sind häufig dabei. Am schlimmsten war es bei den "Chaostagen". Davon hat man aber lange nichts mehr gehört.
Na ja, bei uns im Gebirge mit gefühlt 99,99% ÖVP oder FPÖ Wählern hat die Spezies "Linksautonomer" nur eine äußerst geringe Überlebenschance. Die artspezifischen Lebensräume sind praktisch allesamt schon zerstört worden.
Ich treffe somit keinen in freier Wildbahn.
 
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