In Chemnitz wurde wohl ein Flüchtling von Nazis ermordet und die Polizei vertuscht es.
Der Tod von Bilal J. in Chemnitz wirft viele Fragen auf. Die Familie berichtet von einer Auseinandersetzung mit einer Kopfverletzung. Ob diese ursächlich für den Tod ist, wird derzeit von der Polizei ermittelt.
www.mdr.de
In Chemnitz stirbt ein Geflüchteter nach einem Streit. Mutmaßlich beteiligte Männer sind stadtbekannt, ein rechtes Motiv ist nicht ausgeschlossen.
taz.de
Hast du dir die Beschreibung durchgelesen?
- Person aus Gruppe A macht Frau aus Gruppe B an.
- Gruppe B lässt sich das nicht gefallen und wird u.a. als Kinderficker beschimpft
- Schlagabtausch
- Gruppen trennen sich wieder
- Eine Stunde (und erwiesenermaßen viel Alkohol auf Seiten von Gruppe B) später marschiert jemand aus Gruppe A erneut auf Gruppe B zu, mit zwei improvisierten Schlagwaffen in der Hand
- Jemand aus Gruppe B schlägt mit vergleichbarer, improvisierter Waffe zu
- Gruppe A trollt sich wieder
- Ist aber trotz deutlich sichtbarem Bluterguss am Kopf nicht der Meinung, einen Arzt aufsuchen zu müssen
- 1-2 Stunden später geht man pennen
- Am nächsten Tag wird der Verletzte tot im Bett gefunden
- Autopsie ergibt Einatmung von Erbrochenen
Sorry, aber der Fall ist wirklich ziemlich offensichtlich. Wer als Migrant mit zwei Flaschen in der Hand allein auf eine Gruppe Neonazis zumarschiert, gegen die man eine Stunde vorher schon einen Kampf verloren hat und wer dann nach dem zweiten Rückzug der Meinung ist, für ein "tennisballgroßes Hämatom" am Kopf (aus rein physikalischen Gründen muss die taz da wohl vollkommen unpassend eine Fläche und kein Volumen beschreiben, denn eine 0,1 l Blutblase kann die Haut am Schädel gar nicht bilden) nicht mehr Behandlung als eine kalte Dose Cola zu benötigen, der muss hackedicht gewesen sein. Und es leider keine Seltenheit, dass Sturzbesoffene in ihrem Erbrochenen ersticken.
Aber selbst wenn er an dem Schlag gestorben wäre, wäre es kein "Mord" und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht einmal "Totschlag", denn dem weiteren Verhalten des Opfers nach fühlte es sich nicht einmal selber schwer verletzt und der Täter hat ihn trotzdem ziehen lassen, war als definitiv nicht bestrebt eine tödliche oder auch nur länger anhaltende Folgen hinterlassende Verletzung zuzufügen. Wegen "Körperverletzung mit Todesfolge" könnte man mal ermitteln, aber bei der Vorgeschichte sehe ich eine 50:50-Chance für einen Freispruch auf Selbstverteidigung, da die Initiative vom Opfer ausging. Auf alle Fälle lag bei dem Saufgelage vermindertes Urteilsvermögen auf allen Seiten vor.
Das es sich um Nazis und Migranten handelte, dürfte zwar die Eskalation des Streits beschleunigt haben, aber eine politische Tat sehe ich hier wirklich nicht. Und das will, ausgehend von einem maximal framenden taz-Artikel wirklich was heißen.