Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

In Chemnitz wurde wohl ein Flüchtling von Nazis ermordet und die Polizei vertuscht es.
Das hat nix mit vertuschen zu tun, Gewaltverbrechen sind ja generell nicht so schlimm in Deutschland. Da waren die Täter halt zu dem Zeitpunkt unzurechnungsfähig(Alkohol/Drogen) und ne schwere Kinheitheit kommt dann auch noch dazu...vom Jugendstrafrecht ganz zu schweigen. Da muss der Flaschenhauer halt 5 Sozialstunden machen und gut is...

Richtig harte Verbrechen, z.B. nen Euro vorm Finanzamt versteckt, das ist etwas, was sich für die Polizei wirklich lohnt.
 
Weil es in Ländern mit härteren Strafen (USA) so viel besser ist oder?
Ich hatte in Deutschland nie die Angst, dass mein Gegenüber wie selbstverständlich eine Schusswaffe trägt.
Ich kenn da einige Vollpfosten(also richtige, richtige Vollpfosten), die mit Schreckschuss/Luftpistole rumlaufen...damit kann man keinen Amoklauf machen, aber Unheil kannste auch damit anrichten. Und der kleine Waffenschein kommt ja mit der Post...einfach so.^^

Bei uns in der Gegend sind die letzten Jahre die Leute eher abgestochen oder im "Suff" vom Balkon geschupst worden, so ne Klinge eidert halt auch recht schlecht raus und ist leise.
Außerdem ist Waffengesetz und Strafgesetz eventuell was unterschiedliches.
 
In Chemnitz wurde wohl ein Flüchtling von Nazis ermordet und die Polizei vertuscht es.

Hast du dir die Beschreibung durchgelesen?
- Person aus Gruppe A macht Frau aus Gruppe B an.
- Gruppe B lässt sich das nicht gefallen und wird u.a. als Kinderficker beschimpft
- Schlagabtausch
- Gruppen trennen sich wieder
- Eine Stunde (und erwiesenermaßen viel Alkohol auf Seiten von Gruppe B) später marschiert jemand aus Gruppe A erneut auf Gruppe B zu, mit zwei improvisierten Schlagwaffen in der Hand
- Jemand aus Gruppe B schlägt mit vergleichbarer, improvisierter Waffe zu
- Gruppe A trollt sich wieder
- Ist aber trotz deutlich sichtbarem Bluterguss am Kopf nicht der Meinung, einen Arzt aufsuchen zu müssen
- 1-2 Stunden später geht man pennen
- Am nächsten Tag wird der Verletzte tot im Bett gefunden
- Autopsie ergibt Einatmung von Erbrochenen

Sorry, aber der Fall ist wirklich ziemlich offensichtlich. Wer als Migrant mit zwei Flaschen in der Hand allein auf eine Gruppe Neonazis zumarschiert, gegen die man eine Stunde vorher schon einen Kampf verloren hat und wer dann nach dem zweiten Rückzug der Meinung ist, für ein "tennisballgroßes Hämatom" am Kopf (aus rein physikalischen Gründen muss die taz da wohl vollkommen unpassend eine Fläche und kein Volumen beschreiben, denn eine 0,1 l Blutblase kann die Haut am Schädel gar nicht bilden) nicht mehr Behandlung als eine kalte Dose Cola zu benötigen, der muss hackedicht gewesen sein. Und es leider keine Seltenheit, dass Sturzbesoffene in ihrem Erbrochenen ersticken.

Aber selbst wenn er an dem Schlag gestorben wäre, wäre es kein "Mord" und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht einmal "Totschlag", denn dem weiteren Verhalten des Opfers nach fühlte es sich nicht einmal selber schwer verletzt und der Täter hat ihn trotzdem ziehen lassen, war als definitiv nicht bestrebt eine tödliche oder auch nur länger anhaltende Folgen hinterlassende Verletzung zuzufügen. Wegen "Körperverletzung mit Todesfolge" könnte man mal ermitteln, aber bei der Vorgeschichte sehe ich eine 50:50-Chance für einen Freispruch auf Selbstverteidigung, da die Initiative vom Opfer ausging. Auf alle Fälle lag bei dem Saufgelage vermindertes Urteilsvermögen auf allen Seiten vor.

Das es sich um Nazis und Migranten handelte, dürfte zwar die Eskalation des Streits beschleunigt haben, aber eine politische Tat sehe ich hier wirklich nicht. Und das will, ausgehend von einem maximal framenden taz-Artikel wirklich was heißen.
 
Ich kenn da einige Vollpfosten(also richtige, richtige Vollpfosten), die mit Schreckschuss/Luftpistole rumlaufen...damit kann man keinen Amoklauf machen, aber Unheil kannste auch damit anrichten. Und der kleine Waffenschein kommt ja mit der Post...einfach so.^^

Die Frage ist eher, wie viele überhaupt einen kleinen Waffenschein haben.
Zumal Luftdruckwaffen (SoftAir), als Anscheinswaffen zählen und überhaupt nicht geführt werden dürfen.

Dazu ist auch für den kleinen Waffenschein ein Antrag nötig und wie bei allen Ämtern dauert das. Bearbeitungsgebühr wird natürlich auch fällig. ;)
https://www.bussgeldkatalog.net/waffengesetz/kleiner-waffenschein/ schrieb:
Die Behörde prüft, wie bei einem vollfertigen Waffenschein, die Nachweise der Zuverlässigkeit und der persönlichen Eignung. Hierbei stehen folgende Punkte besonders im Vordergrund:

  • Volljährigkeit,
  • Nachweis der körperlichen und geistigen Eignung,
  • keine Drogen- oder Alkoholabhängigkeit,
  • einwandfreies Führungszeugnis (§ 5 WaffG regelt die Zuverlässigkeit, § 6 WaffG die persönliche Eignung)
  • keine Auffälligkeiten bei der Regelabfrage beim Verfassungsschutz
  • Nachweise einer fachgerechten Aufbewahrung der Waffen, für Unbefugte unzugänglich.
 
Die Frage ist eher, wie viele überhaupt einen kleinen Waffenschein haben.
Zumal Luftdruckwaffen (SoftAir), als Anscheinswaffen zählen und überhaupt nicht geführt werden dürfen.
Das du ziemlich naiv bist, ist ja nix neues...man darf gar vieles nicht und trotzdem juckts niemanden.
Wobei ich mich ja auch ernsthaft frage, wieso man überhaupt so nen kleinen Waffenschein kauft...völlig unnötig der Quatsch.
 
Das hat nix mit vertuschen zu tun, Gewaltverbrechen sind ja generell nicht so schlimm in Deutschland. Da waren die Täter halt zu dem Zeitpunkt unzurechnungsfähig(Alkohol/Drogen) und ne schwere Kinheitheit kommt dann auch noch dazu...vom Jugendstrafrecht ganz zu schweigen. Da muss der Flaschenhauer halt 5 Sozialstunden machen und gut is...

Richtig harte Verbrechen, z.B. nen Euro vorm Finanzamt versteckt, das ist etwas, was sich für die Polizei wirklich lohnt.
Erkenne ich da Zynismus?

Aber ich gebe dir in sofern Recht das Gewaltverbrechen in Deutschland oft sehr milde bestraft werden.
Und Steuersünder dagegen relativ hart.

Das Schwarzfahren auch noch eine Straftat darstellt: Schwarzfahren bleibt vorerst eine Straftat
ist schon traurig. Weil die meisten Schwarzfahrer bettelarm sind.

Die Länder Berlin und Bremen hatten einen Antrag zur Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein eingereicht. Eine Mehrheit fand sich bei der Justizministerkonferenz dafür nicht - obwohl die Initiative „Freiheitsfonds“ zuvor mehr als 100.000 Unterschriften dafür an die Länderminister überreicht hatte. Bisher drohen Schwarzfahrern neben Geldstrafen auch Haftstrafen bis zu einem Jahr.

Das Thema sei „juristisch nicht zu lösen“, sagte Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (CDU). Stattdessen müsse armen und suchtkranken Menschen, die wegen Fahrens ohne Fahrschein besonders häufig ins Gefängnis müssten, „auf sozialer und Betreuungsseite“ geholfen werden. Man sei sich aber unter den Ländern einig, dass es bei dem Thema „Beratungsbedarf“ gebe. Daher sollen sich nun die Amtschefs der Ministerien damit beschäftigen.

Insgesamt kommen jährlich etwa 50.000 Menschen nur deshalb in Haft, weil sie eine Geldstrafe nicht bezahlen können. Nach einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion im Bundestag sind in ärmeren Bundesländern wie etwa Brandenburg regelmäßig um die zehn Prozent aller Gefängniszellen mit Menschen belegt, die laut ihrem Urteil eigentlich nur zu einer Geldstrafe verurteilt waren. Im reicheren Hamburg dagegen, so berichtete kürzlich die "Süddeutsche Zeitung" seien es meist nur zwischen drei und vier Prozent. Um welche Delikte es dabei geht, sagt die Bundesregierung nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erkenne ich da Zynismus?
Zynismus? Ich? Niemals!

Ich finde Gewaltverbrechen genauso lässig, wie die Gesetzgebung...schließlich gibts sowas wie "schlechte Kindheit", der ist geistig noch nicht ganz Reif also "Jugendstrafrecht", bei Drogen/Alkohol "Unzurechnungsfähigkeit"(er kann ja zumindest sagen, das er besoffen oder/und im Rausch war), "außerordentliche seelische Verfassung" gibts glaube auch noch., usw.
Eigentlich ist es mir ein Rätsel, wie man für Gewaltverbrechen überhaupt verknackt werden kann...
 
Man sollte die psycho-sozialen Ursachen für Verbrechen nicht herunterspielen.
Aber über Strafmaße sollte man diskutieren.
Nützt ja auch nix, wenn die Straf mickrig ausfällt...da lernen die es nie und der nächste bekommt gleich auf die Kinnlade.

Hauptsächlich geht es drum, die Allgemeinheit zu schützen und nicht, nen Verbrecher für nen Haufen Geld zu ärgern.
 
Hauptsächlich geht es drum, die Allgemeinheit zu schützen und nicht, nen Verbrecher für nen Haufen Geld zu ärgern.
Ich kenne jemanden der hatte Monate lang seine Pillen nicht genommen und kam in die Psychiatrie.
Von dort ist er abgehauen und hat sich von zu Hause ein Küchenmesser geholt.
Dann hat er sich mit jemanden getroffen und den fast platt gemacht.
Bald ist das Urteil. Der wird wohl Dauerunterbringung in der forensischen Psychatrie bekommen.
Wo er jetzt auch schon die ganze Zeit einsitzt.
Der hat sich alles versaut. Die Schwangere Freundin sitzt jetzt alleine zu Hause.
 
Ich kenne jemanden der hatte Monate lang seine Pillen nicht genommen und kam in die Psychiatrie.
Von dort ist er abgehauen und hat sich von zu Hause ein Küchenmesser geholt.
Dann hat er sich mit jemanden getroffen und den fast platt gemacht.
Bald ist das Urteil. Der wird wohl Dauerunterbringung in der forensischen Psychatrie bekommen.
Wo er jetzt auch schon die ganze Zeit einsitzt.
Der hat sich alles versaut. Die Schwangere Freundin sitzt jetzt alleine zu Hause.
Da funktioniert die Gesetzgebung ausnahmsweise ja mal.
Und die Freundin weiß auch woran se ist, da kann se sich nen neuen Stecher angeln.
 
Ich kenne jemanden der hatte Monate lang seine Pillen nicht genommen und kam in die Psychiatrie.

Wenn es aber nicht so viele Probleme mit Therapieplätzen gäbe, hätte man das aber vielleicht verhindern können.

Und auch die Polizei ist schlecht vorbereitet:


Probleme gibt es auch Waffen wieder einzukassieren, nachdem der Waffenschein bzw. die WBK entzogen wurde.
 
Wenn es aber nicht so viele Probleme mit Therapieplätzen gäbe, hätte man das aber vielleicht verhindern können.
Er hatte keine Krankheitseinsicht mehr gezeigt und auf eigene Faust seine Medikamente abgesetzt.
Erst wenn man Selbst oder Fremdengefährdend ist, kann man zwangsweise eingewiesen und dazu gezwungen werden Medikamente einzunehmen.
 
Er hatte keine Krankheitseinsicht mehr gezeigt und auf eigene Faust seine Medikamente abgesetzt.
Erst wenn man Selbst oder Fremdengefährdend ist, kann man zwangsweise eingewiesen und dazu gezwungen werden Medikamente einzunehmen.
Man kann sich halt schlecht in die Leute/Psyche anderer hineinversetzen. Klar, das ist total shice, wenn man "was an der Waffel hat" und die ganzen Pillen usw. haben sicherlich auch ab und zu Nebenwirkungen die nicht gerade angenehm sind, aber gerade in solch einem Fall setzt man auf eigene Faust überhaupt nix ab, sondern spricht mit seinem Arzt/anderen Ärzten über alternativen.

Braucht auch eigentlich keiner.
Außer man will halt ein Pfefferspray oder eine SRS-Waffe in der Öffentlichkeit führen.
Eigentlich ist es ja schon traurig, das man sowas "aus Schutz" mitführen will...

Nur weil jemand ne geringe Gefängnisstrafe bekommt ist er ja nicht in Freiheit.
Die Unterbringung in der geschlossenen zählt nicht als Strafe, aber so kann er nicht draußen rum laufen.
Klaro...wie oft ist es schon vorgekommen, das jemand auf Freigang jemanden verletzt, getötet, entführt oder unfreiwillig gef*ckt hat...das ist doch alles nix halbes und nix ganzes...
 
Es geht langsam voran in der Republik. Früher waren rechte Straftäter. schauen wir z.B. auf den Dutschke-Attentäter natürlich immer unvernetzte psychischkranke Einzeltäter, obwohl sie das offensichtlich nicht waren. Mal sehen, was aus diesen Ermittlungen herauskommt. Vermutlich werden sie wie immer im Sand verlaufen. Es ist frustrierend, dass unsere Justiz und die Polizei seit Jahrzehnten wegschaut und kleinredet.

 
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