AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte
Ach, ich glaube da war jedes politische Coleur lange Zeit blind, .
Die Politik ist das eine. Da wechseln Verantwortliche mehr oder weniger im Vierjahresrhythmus. In Polizei, Verfassungsschutz und Bundeswehr dagegen sind Menschen ein Leben lang. Aber ja, das ganze ist kein neues Problem, das macht es umso schlimmer. weil sich die enbtsprechenden Strukturen und Denkweisen in diesen Behörden seit Jahrzehnten festgesetzt haben.
Die waren halt beschäftigt friedliche Feiernde in Leipzig nieder zu knüppeln.
Der Zynismus ist schreiend, aber ja, jeder, der die "linksgrün Versifte"n als böse Butzemänner anzieht, sollte sich selber überlegen, wie er auf seiner Silvesterfeste reagiert hätte, wenn eine Hundertschaft den Raum stürmt, die ersten Gäste mit Schlagstöcken niedergeknüppelt würden und eine handvoll Polizisten schreiend mit gehobem Schlagstock auf einen zurennen würden.
Würde man :
A) höflich grüßen und seinen Personalausweis hinhalten
B) Deckung suchen und sich mit irgendwas schützen, z.B. einer Bierflasche
Ich war in Leipzig nicht dabei, ich weiß nicht, von wem die ersten Aggressionen ausgingen. Aus meiner Erfahrung heraus postuliere ich aber, dass das Verhalten der Polizei etwas mehr als unangemessen sein könnte. Wenn ich dann auf der anderen Seite Frauen sehe, denen eine Vergewaltigung droht und die dann, bevor ihnen ein Leid zugeführt wird, den Täter mit Pfefferspray unschädlich machen um ihm danach mit dem einen ober anderen Tritt und Schlag zwischen die Beine langfristig Vergewaltigung unmöglich zu machen, dann werden die Vergewaltiguingsopfer, weil ja nach Ansicht eines Gerichtes noch gar nicht passiert ist, in der Regel wegen unangemessener Härte hart bestraft.
Wenn ich das mit dem einen oder anderem Schlagstock gegen Unbeteiligte der Polizei ins Verhältnis setze, kommen wir genau zu dem Grund, warum ich dieses Thema eröffnete.