News Sind die Systemanforderungen für Spiele wirklich "außer Kontrolle geraten"?

Wo sind bitte die Zeiten, wo Spiele wirklich gut optimiert wurden, (...)

Die gab es nie.

Gut optimiert sind immer nur wenige Spiele, bei den meisten anderen wird mit der Optimierung aufgehört, wenn das Ergebnis irgendwie passt. Wenn man die Softwareentwicklung näher kennt, dann weiß man auch warum.
 
Ich verstehe die Aufregung nicht, habe seit Jahren 32 GB im Rechner und würde mich freuen, wenn das mal sinnvoll genutzt wird, außer von Blender oder After Effects...
"Sinnvoll". Ja, wir können gerne einfach das gesamte Spiel in den RAM laden. Wenn man auf "Neues Spiel" drückt, laden wir einfach alles bis zum letzten Level. So ein NPC oder Eigenschaften von einem Objekt fressen kaum ein Kilobyte im RAM, wenn man Grafik rauslässt. Da kannst Du eine Million von haben und bekommst den Gigabyte nicht voll. Wenn du nicht zufällig irgendetwas zufällig Generiertes für die Grafik oder Textur hast, teilt man diese Daten, also braucht man nicht 1 Mio Texturen zu laden usw.

Als Spieleentwickler muss man sich ja schon Gedanken über die verbreitete Hardware machen und was man anvisieren möchte. Genau dafür macht Steam die Hardware Surveys. Der Casual Gamer wird keine 32 GB RAM und eine 4090 im Rechner und genau das macht Epic mit Fortnite richtig. Oder Nintendo seit der Wii. Oder man ist Astragon und schafft es irgendwie so eine gute Mitte mit ihrer verschwenderischer Software zu erreichen.
 
Ist doch kein Problem 32GB zu empfehlen.
Mit 8GB Riegel angefangen vor ca. 7-8Jahren habe ich jetzt 3 = 24GB. Habe noch !5! frei und RAM ist billig!
 
Ich frag mich auch wieso ich mir eine 4080 oder 4090 holen soll ?? Für welche Spiele denn ? Für so bug Games wie Witcher 3 mit Raytracing ? Oder für ein Fortnite mit Ultra Raytracing ,das aber rum stottert wegen Shader Compilation ? Hmmm für die Techdemo "RTX Racer " die Nvidia ja für November 2022 versprochen hatte, bis heute nicht erschienen ist. ( https://www.pcgameshardware.de/Graf...der-Techdemos-exklusiv-fuer-RTX-4000-1405846/ ) Vielleicht kann von PCGH ja mal jemand bei Nvidia nett nachfragen wo sie denn nun ist ?
Für einen Benchmark um mir danach auf die Schulter zu klopfen und zu sagen WoW ich hab den längsten Balken ? ... Für Overwatch 2 um dann mit 600 FPS durch die Gegend zu rennen ?
 
Möchte mal wissen wo die Quelle für die empfohlenen 32GB bei Returnal liegt. Auf Steam steht sowohl bei Empfohlen als auch bei Minimum das selbe: 16GB...

Die Grafikempfehlungen sind wahrscheinlich gerechtfertigt, sind ja alles PS5 Games. Wobei mir die Grafikstil von Forspoken nicht so sehr gefällt, zumindest ist das mein ersteindruck auf Youtube. Texturen sind zwar superscharf, aber es sieht einfach nicht stimmig aus:
- Alles hat diesen Fotogrametrielook. Sieht etwas so wie das neue Sonic aus.
- Irgendwas sieht da nicht richtig aus mit der Beleuchtung. Es kommt mir so vor als hätten Sie HBAO vergessen.
- So detailreich die Grafik aus der Nähe auch sein mag. Das LOD gefällt mir einach nicht. Die Seen, Bäume und Gräßer sehen aus der Entferung einfach scheiße aus. Nicht viel besser als ein gemoddetes Skyrim.
- Teilweise wachsen üppige Gräßer auf einer absolut grauen Felstextur. Gibts zwar auch in Elden Ring und anderen Spielen, aber hier fällts noch mehr auf.

Was den Arbeitsspeicher betrifft sehe ich das ich das allerdings schon etwas kritisch.
PS4 8GB Ram > Death Stranding / God of War 8GB Ram empfohlen
PS5 16GB Ram > Forspoken / Hogwarts 32GB Ram empfohlen
- Für mich schreien diese 32GB-Forderungen nach schlechter Optimierung. Gerade wenn ich sehe wie ausgezeichnet die FOX-Engine Spiele aussehen. PC-Hardware wird immer schneller, gleichzeitig werden Spiele immer komplexer und vor allem größer (Stichwort) Open World. Elden Ring war auch für seine komischen Ruckler in Kritik.
- Das eine höhere Auflösung den doppelten Ram brauchen soll ist für mich auch ganz was Neues. Dachte der Grafikspeicher ist für die Auflösung des Bildes maßgebend. Gerade wenn sowas wie MSAA oder andere Effekte die den gesamten Bildschirminhalt gleichzeitig betreffen. Kann mich natürlich auch irren, aber ich bin da skeptisch.
 
Anhand der aktuellen RAM Preise sehe ich da keine Probleme ( DDR 5 außen vor). Das was man von 4-5 Jahren für 16GB gezahlt hat, kostet jetzt 32 GB.

Bis 2015 hatte ich 8 GB DDR3. Aber GTA 5 hat damals derartig ekelhafte Ruckler gehabt, an raustabben war gar nicht mehr zu denken.
Dort habe ich dann auf 16 GB gewechselt, eine wahre Wohltat. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Als ich meinen Unterbau 2017 von DDR 3 auf DDR 4 gewechselt habe mit CPU etc. habe ich wieder 16 GB verbaut und bis heute bis auf 1-2 Ausnahmen noch keinerlei Probleme gehabt.
Nach dem Motto lieber haben als brauchen habe ich mir dann zusammen mit einer neuen GPU auch ein 32 GB Kit gegönnt.

Ich verstehe allerdings die Sorgen und hoffe das hier nicht komplett verschwenderisch mit VRAM und RAM umgegangen wird. Angesichts der Tatsache das die neuen Konsolen quasi ein 2019er Gaming PC sind dürfte die Portierung etwas leichter sein als zu PS3 / XB 360 Zeiten.

Wenn entwickler nun mehr RAM zu verfügung haben werden sie damit auch "weniger sparsam" umgehen. Allerdings sollte man jetzt nicht immer auf 30 GB auffüllen und dann ein Upgrade auf 64 GB fordern, seitens der Spieler.
 
Vorweg: m.A.n.: JA!
M.M.n. wäre -analog-nicht-digitaler-Spiele- 'mal ein Wettbewerb bzgl. 'Spielwitz' interessant.
Sicherlich ist die Pseudorealitätsabbildung moderner Grafikkarten tlw. beeindruckend - nur: rein optische Schmankerl bei gleichzeitig vernachlässigten anspruchsvoll(er)en und hintergründigen Spielekonzepten sind m.E. einerseits eine rein technisch orientierte Mogelpackung, die sich auf bzw. für (zur Hardwareverkaufssteigerung) den reinen Technikaspekt beschränkt.
Sich andererseits (m.E.) eine weitere 'Entschuldigung' dafür schaffend, dass man ein -mögliches- packendes Spieleerlebnis bei zunehmender Programmierer- resp. Ideengeberfaulheit nurmehr auf die Grafikengine reduziert.
Vgl. u.a. z.B. Ultima III auf dem Atari XL - da lief die 'Story' bereits computergestützt, dennoch fesselnd und zum Mitmachen (Kartenmalen, Zusammenhänge erschließen, über-den-Tellerrand-denken, etc.)... Vgl. auch z.B. Unreal I, wenngleich schon m.E. zu sehr Ballerspiel-orientiert. Vgl. z.B. auch Amiga / ST - Dungeon Master, Might&Magic III. Etc.
Als Brett- oder Kartenspiel-Analogien der alten Garde möchte ich auch auf z.B. "Stratego", "Battle-Chess", "Die Siedler" oder gar "Therapie" oder "Illuminati (TableCardGame)" hinweisen.
Wenn ich nur "Zeit totschlagen" will, dann reicht m.E. der Konsum von MainStreamMedien. Aber da das Gehirn zwischen echter und virtueller Realtität nicht korrekt unterscheiden kann - nun denn: seit Jahren schon habe ich es beruflich mit 'nicht-substanzbasierten Süchten' zu tun - die Entwöhnung gleicht zunehmend der jener einstmals überwiegend substanzbasierter Süchtler aus dem Tabletten-, Drogen- und Alkoholbereich.
M.E. reichen zum Trainieren der individuellen strategisch-taktischen Intelligenz (das zumindest erwarte ich von kostenpflichtigen 'Spielen') Mau-Mau, Skat, Schach, Dame, Go, etc. - ist auch persönlich interaktiver und humorvoller.
Ergänzend: schon seit ca. 20 Jahren reichen meine PC-Ressourcen für Raytracing-Konstruktionsprogramm, Statistik-Profisoftware und -geradezu lächerlich- für Text-, Tabellenkalkulations-, Publishingprogramme derart aus, dass ich überwiegend die 'Spielehardware' im Normalbetrieb als Idle zur Kenntnis nehme...
Anregung: a) "Follow the Money" - b) "Frage, wen oder was Du nicht kritisieren darfst".
Herzliche Grüße!

übrigens (P.S.):
auch wenn ich mit dem WEF größtenteils nicht konform gehe:

PCGH könnte bei 'Hardware-Performance' speziell bei intelligenten Spielen problemlos mitmachen (falls so befohlen) - und sich z.B. um AI/KI- anstatt Raytracing-Fortschritte kümmern. Da haperts m.E. auffällig z.B. ggü. NVDA als signifikanten Mil.Lieferant.
M.E.: bessere AI/KI (DO?!)- besseres Spieleerlebnis - strategisch, nicht taktisch, und schon garnicht immer nur situativ...

Nebenbei:
'Früher' waren zunächst mathematische Co-Prozessoren zusätzlich zu installieren (vgl. 2/386) - heutzutage könnte 'man' ggf. über pcie-Schnittstelle anstatt weiterer nvme ja auch mal einen Ki/Ai-Coprozessor zur Verfügung stellen... (Karateka et.al. verstehen den Wink mit dem KiAi)...
 
Zuletzt bearbeitet:
Sagt jemand, der so viel Kohle für eine RTX4090 verballert.
Da fehlt glaube etwas der Bezug zur Allgemeinheit, denn die allerwenigstens investieren so viel (auch wenn gerade RAM nicht sehr teuer ist) aber auch mit 16GB kommt man aktuell noch gut aus.
Also die 4090 lassen wir jetzt mal da raus, und mal ganz ehrlich, es gibt schon gute 32GB DDR4 Ram Kits für 100€, das wird ja wohl jetzt nicht das Problem sein.
 
Die gab es nie.

Gut optimiert sind immer nur wenige Spiele, bei den meisten anderen wird mit der Optimierung aufgehört, wenn das Ergebnis irgendwie passt. Wenn man die Softwareentwicklung näher kennt, dann weiß man auch warum.
Ich kenne mich mit so etwas nicht aus und ich möchte mich damit auch nicht auseinandersetzen das ist ja die Aufgabe der Entwickler aber warum ist oder kann nicht jedes Spiel so gut optimiert sein wie z.B Doom?
Es haben ja einige Spiele eine positive Entwicklung gemacht aber wahrscheinlich sind das dann doch die bekanntesten oder die am meisten Geld einbringen...
 
Ich kenne mich mit so etwas nicht aus und ich möchte mich damit auch nicht auseinandersetzen das ist ja die Aufgabe der Entwickler aber warum ist oder kann nicht jedes Spiel so gut optimiert sein wie z.B Doom?
Ohne jetzt zu wissen wie gut Doom optimiert ist: Jede Engine ist anders, und jedes Entwicklerstudio bzw. Entwicklerteam hat andere Ressourcen. Ressourcen sind u.a. Arbeitskräfte, Finanzen, Werkzeuge.

Wenn ein Entwicklerteam sehr viel Zeit für Optimierungen hat, und diese Zeit genau dafür nutzt, dann kann das Spiel besser optimiert sein. Ist die Entwicklung aber chaotisch und das Zeitmanagement gelingt so gar nicht, dann ist so etwas sehr schwierig. Ein riesiges, sehr reiches Studio hat dort andere Möglichkeiten als ein kleiner Indieentwickler.
Auch können AMD oder Nvidia mit den Studios zusammenarbeiten und so unterstützen, damit das Spiel auf deren Hardware runder läuft.

Auch kommt es auf die verwendete Engine an. Jede Engine geht unterschiedlich mit Ressourcen um - wie z. B. zur Verfügung stehender Speicher (RAM, VRAM, Datenspeicher, etc) oder CPU-Kerne. Es gibt Engines die für bestimmte Plattformen (z. B. PlayStation, Windows, iOS, etc) gemacht worden sind und nicht ohne weiteres auf andere Plattformen portiert werden können. Wenn diese Portierung dann halbherzig umgesetzt wird, dann ist das mit der Optimierung wieder so eine Sache.

Es gibt also sehr viele verschiedene Gründe, und noch viel mehr Dinge als ich genannt habe.
 
returnal und forspoken sind Konsolenports
Und ja die Konsole ist hier maßgebend.
das für returnal so viel Anforderung kommen liegt an de art wie das spiel streamt direcct storage muss entweder direkt per ssd mit einer gpu min 12gb vram verbunden sein oder mehr Arbeitsspeicher haben damit es flüssig läuft gleiches gilt für forspoken.
Hat man keine ssd als install medium braucht man zwingend mehr ram.

Insgesamt orientieren sich Spiele Entwickler an den Konsolen die derzeit für 1080p
10tf und etwa 12gb vram benötigen oder 8 gb vram und min 32gb ram.
Höhere Auflösungen steigert sich das noch.

Alles andere sorgt für Ruckelorgien.

Das spiele immer mehr Anforderungen benötigen liegt primär am Hauptspeicher also SSD und den Protokoll pcie nvme ist hier maßgebend und auch mein nächste upgrade auf meinen pc..
leider wird das ab 2025 zum standard werden bei games was mich zu einen Problem wird den m2 nvme ssd wachsen nicht als 8tb Ssd für 100€ rum.
Den das bräuchte ich um meine HDD's zu ersetzen
Aktuell hiflt dagege nur mehr ram und mehr cpu ipc. Was glücklicherweise ansteigen wird da die Taktraten bei cpu bis auf 8ghz gehen werden bis 2030
ich hoffe das ab 2026 eine neue Plattform mit mehr pcie lanes am desktop kommt und sata gänzlich ersetzt
Und m2 ssd auf 1tb für 20€ standard sind.
 
returnal und forspoken sind Konsolenports
Und ja die Konsole ist hier maßgebend.
das für returnal so viel Anforderung kommen liegt an de art wie das spiel streamt direcct storage muss entweder direkt per ssd mit einer gpu min 12gb vram verbunden sein oder mehr Arbeitsspeicher haben damit es flüssig läuft gleiches gilt für forspoken.
Hat man keine ssd als install medium braucht man zwingend mehr ram.

Insgesamt orientieren sich Spiele Entwickler an den Konsolen die derzeit für 1080p
10tf und etwa 12gb vram benötigen oder 8 gb vram und min 32gb ram.
Höhere Auflösungen steigert sich das noch.

Alles andere sorgt für Ruckelorgien.

Das spiele immer mehr Anforderungen benötigen liegt primär am Hauptspeicher also SSD und den Protokoll pcie nvme ist hier maßgebend und auch mein nächste upgrade auf meinen pc..
leider wird das ab 2025 zum standard werden bei games was mich zu einen Problem wird den m2 nvme ssd wachsen nicht als 8tb Ssd für 100€ rum.
Den das bräuchte ich um meine HDD's zu ersetzen
Aktuell hiflt dagege nur mehr ram und mehr cpu ipc. Was glücklicherweise ansteigen wird da die Taktraten bei cpu bis auf 8ghz gehen werden bis 2030
ich hoffe das ab 2026 eine neue Plattform mit mehr pcie lanes am desktop kommt und sata gänzlich ersetzt
Und m2 ssd auf 1tb für 20€ standard sind.
Kannst eine HDD und NVME auch gleichzeitig nutzen..Spiele auf die SSD und Rest auf die HDD. Beziehungsweise kann man hin und her kopieren was man gerade spielen will...
 
Ja krass, da konnte man alles zocken bisher mit ner uralten gpu und da kommt 1 game von 100 die man nich spielen kann mit ner 8800gt und plötzlich tauchen solche sinnfreien artikel auf.
 
:ka:
Ob 16GB für mich zu wenig sind, da hab ich mir vor 7 Jahren das letzte mal richtig gedanken gemacht.
Also sollte ich vorher nicht "müssen" wird beim nächsten MB Wechsel mindestens 64GB da rein gekloppt.

Wer sich eine CPU für mehrer 100€ kauft ne GPU ab 500€ aufwärts nen Gehäuse für 100-200€ ebenso das Netzteil, SSD blabla bla. Der kauft doch auch keine 16GB RAM mehr.... Vielleicht son 6-8 Jahre alter Mittelklasse-Gaming-PC, der kann wohl noch 16GB haben.

Selbst in den kleinen Only-Officezwerg hier in der Sig. habe ich 32GB gerammt. Der hat schon ca nen Tausi gekostet. Da fang ich doch nicht an 60€ am RAM zu sparen...wenn der Akkern muss sind 16Gb nicht so viel!
 
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