Server antwortet auf Ping - sonst "nicht vorhanden"

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Moin.
Vielleicht kann mir einer nen Tipp geben, wie ich solche Probleme in Zukunft vermeiden kann.
Ziel: Ein paar Dateien von einem passwortgeschützten (Unix-Server) runterladen, von einem Windows-Rechner aus.
Server befindet sich in der VPN-Umgebung, IP-Adresse und Passwort sind bekannt.
Server antwortet auch auf Pings.
Problem: Weder Explorer noch Browser noch Windows finden das Ding. Rückmeldung ist immer "existiert nicht", "Verbindung konnte nicht hergestellt werden,...".
Merkwürdig: Wenn ich den gesuchten Ordner mit komplettem Pfad und passender Nutzerkennung als Netzlaufwerk einrichten will, vergeht eine deutlich längere Zeit, bis der "Server nicht gefunden" wird, als wenn ich das gleiche mit einer falschen Benutzerkennung mache - erweckt so ein bißchen den Eindruck, als würde ich nur was falsch machen und würde abgeblockt werden. (Es passt zur Sicherheitsphilosophie dieses Netzwerkes, dass Zugriffe mit Fehlermeldungen abgeblockt werden, die zugerrieren, dass ein Zugriff gar nicht vorgesehen/möglich ist, hatte ich an anderer Stelle auch schon)
 
In den Ordner komm ich, die enthaltenen Dateien und Verzeichnisse sind aber teilweise gesperrt. (und bei keiner davon würde ich am Dateinamen ein Zusammenhang mit dem Problem erkennen)
 
Benutzt du Samba?
Wenn ja nochmal die Befugnisse überprüfen.

Ich benutze Windows ;)
Der Server benutzt 'keine Ahnung was', ist nämlich nicht meiner ;)
Ich denke auch, dass die im Rechenzentrum kein Interesse daran haben, für mich neue Befugnisse zu schaffen, auch wenn ich eigentlich das Recht habe, solche Aktionen durchzuführen.

Hast du Zugriff per SSH? Dann kannst du entweder per Konsole oder mit Programmen wie FileZilla die Dateien übertragen.

Vom eigentlichen Arbeitsrechner aus nicht, aber von einem Terminal, das auch auf weitere (etwas benutzerfreundlichere Unix-Server) Zugriff gewährt. Hab die Dateien jetzt erstmal auf diesem Wege mit scp auf einen Server kopiert, von dem aus ich sie mir mailen konnte.
Aber das ist nicht ultima ratio.
 
In dem Fall eher drei verschiedene...
Und mindestens zwei davon hätten den ganzen Kram auch wahlweise auf nen ftp, in ne E-Mail oder auf den anderen, deutlich flexibleren Unix-Server packen können. Dummerweise ist "Dienstleistung" aber nicht deren Hauptaufgabe und den Sinn von Programmen mit graphischer Benutzeroberfläche oder gar Windows müsste man ihnen auch erstmal beibringen, ehe sie akzeptieren, dass die Daten woanders bearbeitet werden sollten.

Für den Moment habe ich ja auch erstmal die Daten, die ich brauche - aber wie ich den Verein so kenne, steh ich nicht das letzte mal vor so einem Problem und erhoffe mir Tipps, wie ich dass das nächste mal in 10 Minuten, anstatt von 5 Stunden zuzüglich mehrmaligem hin und herfahren löse.
 
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