Sennheiser HD 320 oder doch ein anderes?

Defenz0r

BIOS-Overclocker(in)
Hallo,

Ich wollte mal wissen was Ihr von diesem Headset haltet oder ob sich doch ein besseres lohnt?
Verbaut ist eine Xonar D1 im PC und es wird ein neues besseres Headset benötigt.
Budget ist geschätzt ~ 100€ aber ich leg mich da nicht fest, so habt Ihr aber schon eine Richtung.
Das Headset soll zum relativ proffessionellen Gaming verwendet werden (Counter Strike) usw.
Nen Zalman Mic hat er schon, muss nen Gaming Headset sein, da es die Gegnerbewegungen hervorhebt und etwas anders abgestimmt ist.

Bitte um Rückmeldung :)
 
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Lieber Bitfenix Flo, Qpad QH 85 oder Kingston Cloud HyperX. Das QH 85 ist hier das beste für die Gegnerortung, da es halboffen ist.

Aber
Nen Zalman Mic hat er schon, muss nen Gaming Headset sein, da es die Gegnerbewegungen hervorhebt und etwas anders abgestimmt ist.
Völllige Schwachsinnsaussage. Gute HiFi-Kopfhörer sind deutlich besser zur Gegnerortung geeignet als die allermeisten Gamingheadsets. Gerade offene Kopfhörer mit wenig Bass wie DT 880, K701 oder K612 Pro sind dafür bestens geeignet.

Gamingheadsets sind gerade bei der Gegnerortung oft furchtbar dank matschigen Bass (Schritte sind im Mittenbereich) und kleiner Bühne (schlechte links rechts Unterscheidung).
 
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muss nen Gaming Headset sein, da es die Gegnerbewegungen hervorhebt und etwas anders abgestimmt ist.

SCHWACHSINN! Absolut unwahr

95% der Gaming Headsets stehen für matschigen und extrem bassbetonten Klang und eine schlechte Verarbeitung.


Das HD320 wird nicht mehr hergestellt... Welches Sennheiser Headset meinst du?



Ich persönlich würde eher in Richtung:

QPAD QH-85 Gaming Headset schwarz Preisvergleich | Geizhals Deutschland (Eines der wenigen guten Headsets)
oder
AKG K612 PRO schwarz Preisvergleich | Geizhals Deutschland (bessere Soka wäre nicht schlecht)
gehen.


Ansonsten auf jeden Fall hier mal reinschauen:
 
Hallo,

Ich wollte mal gerne wissen, warum exakt es so ist, das Headsets schlechter zur Gegnerortung sind als z.B ein Kopfhörer für - weniger Geld.
 
Weil die Zielgruppe eine andere ist.

Wenn du ein Headset für 100€ verkaufen willst muss es cool aussehen, möglichst laute Musik abspielen können, ein passables Mikrofon haben, du brauchst Geld für Marketing in den Medien, das Ding muss bei den Gamern die sich zum großen Teil für die Krone der Schöpfung halten "ankommen" (ist bewusst übertrieben geschrieben). Das schafft man eben durch solche Marketingfloskeln wie "Gegnerortung".

Wenn du einen Kopfhörer für 100€ verkaufen willst muss er nur eines können: Gut klingen.
Deswegen sind Kopfhörer in ähnlichen Preisbereichen wie Headsets letzteren im Allgemeinen Welten überlegen was die Klangqualität und damit auch Ortung angeht (sofern man hier nicht auf den gleichen Marketingmist reinfällt - den gibts auch bei Kopfhörern, etwa die "beats" die technisch das Niveau eines 20€-KHs haben aber eben "cool" sind).
 
Leute fallen auf Marketing rein und sehen Gamingheadsets als alternativlos an + Leute haben keine Ahnung von Audioqualität und sind zufrieden, weil fehlender Vergleich -> Hersteller können total überzogene Preise verlangen, weil Gamingheadset-Kundschaft unkritisch ist.

Ein Hersteller von Headsets kann einen 20€ KH mit 5€ Mikrofon für 100€ verkaufen
 
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Das ist auch ein wichtiger Punkt - gerade bei Audio-Geschichten ist es ganz extrem, dass Leute keinen Vergleich haben.
Beinahe alles was einem so im Alltag begegnet (Auto- und Küchenradios, MediaMarkt-Gedudel, Handymusik, TV-Boxen, Fahrstuhlmucke usw) ist von mieserabler Klangqualität... aber die Leute gewöhnen sich dran.

Wenn die dann ein Headset anhaben das etwas besser als all das ist denkt man sofort "klingt das gut" - tut es aber nicht.

Sobald du mal einen wirklich guten Kopfhörer (+guter KHV und gute Quelle) auf hattest und weißt was GUTER Klang ist willst du nie wieder irgendein Headset benutzen, glaub mir. ;)
 
Der schlechte Sound von Gaming Headsets wird oft von betonten Bässen überspielt,
denn die Jugend von heute möchte viel Bummbumm...

ABER: Schritte und Schüsse sind Klänge mittlerer Frequenzen

Aus den betonten Bässen folgt also eine Unterbetonung der Mitten und Tiefen => schlechtere Gegnerortung.
Zudem spielen die Punkte von Inc. Alk. auch eine riesige Rolle.

Folglich hast du bei vielen Gaming Headsets:

1. Die falsche Betonung
2. schlechtere Klangqualität
3. schlechtere Verarbeitung

Und zudem oftmals eine geschlossene Bauweise, die die Ortung zusätzlich erschwert.
 
Ich habe heute einen Vergleich gemacht und hatte auf einer DT 990 von BD ne schlechtere Gegnerortung @ FiiO E07k + E09k wie auf dem
Philips SHG8200/10


Und das alles auf dem gleichen DAC ... Warum ?


Spiel : CS:GO
 
Ich würde sagen, das liegt daran dass du dieses "Headset-Sounding" gewohnt bist, im Gegensatz zu einem Hifi-Kopfhörer. Deswegen würde ich dir raten: Benutze den DT990 mal eine ganze Zeit lang, etwa 1-2 Wochen und dann wechselst du mal auf das Phillips zurück. Wenn es dann immernoch so ist, dann könnte u.U. der DT990 einfach nicht das richtige für dich sein. Bei mir hatte die Umgewöhnung damals auch ein paar Tage gedauert, als ich von Dolby Headphone (Surroundsimulation) auf reines Stereo gewechselt bin. Das Gehirn braucht einfach eine gewisse Zeit, sich an ein neues Klangmuster zu gewöhnen.

Was man z.B. auch mal machen kann, die Spielesounds aufzunehmen und auf CD zu brennen und auf einen USB Stick zu ziehen und damit mal im Hifi Geschäft verschiedene KH probezuhören.
 
Ich würde sagen, das liegt daran dass du dieses "Headset-Sounding" gewohnt bist, im Gegensatz zu einem Hifi-Kopfhörer. Deswegen würde ich dir raten: Benutze den DT990 mal eine ganze Zeit lang, etwa 1-2 Wochen und dann wechselst du mal auf das Phillips zurück. Wenn es dann immernoch so ist, dann könnte u.U. der DT990 einfach nicht das richtige für dich sein. Bei mir hatte die Umgewöhnung damals auch ein paar Tage gedauert, als ich von Dolby Headphone (Surroundsimulation) auf reines Stereo gewechselt bin. Das Gehirn braucht einfach eine gewisse Zeit, sich an ein neues Klangmuster zu gewöhnen.

Was man z.B. auch mal machen kann, die Spielesounds aufzunehmen und auf CD zu brennen und auf einen USB Stick zu ziehen und damit mal im Hifi Geschäft verschiedene KH probezuhören.


Nein eben nicht!

Folgendes: Ich bin der Besitzer der DT 990 und benutze die schon mindestens 6 Monate.

Der Mitbewohner benutzt das Philips Headset.

Was ich tat: Ich benutzte meine Kopfhörer eine ganze Zeit lang in Shootern, hatte eine schlechte Ortung.

Ich habe die mit den Philips verglichen, das ist ein Meilenweiter Unterschied, der Test wurde von mir und dem Mitbewohner durchgeführt.
Die Ortung auf den DT 990 war nicht gut, man wusste nicht von wo der Gegner kommt, da war nur links oder rechts.

Ich habe mich weiter informiert, es gibt eine Lösung von Razer, die heißt Razer Surround, damit funktioniert das ganze auf meinen DT 990 ein ganzes Stück besser
besser wie die Philips SGH auf Standardeinstellung, meines Empfindens nach.
Dennoch ist auf reiner Stereo Einstellung eine schlechte Ortung auszumachen.
Vielleicht muss ich mich an den Razer Surround gewöhnen?

Auf Standardeinstellung waren die DT 990 für die Ortung nicht zu gebrauchen.
Dennoch würde ich sagen das die Philips besser zur Ortung sind, aber warum ist das so???
 
Dann würde ich sagen, hast du eben ein anderes Hörempfinden. Jeder hört anders, deswegen kann man meist schlecht eine universelle Empfehlung geben. Wenn du besser mit der Razer Sim zurechtkommst, kannst du doch dabei bleiben.
 
Dann würde ich sagen, hast du eben ein anderes Hörempfinden. Jeder hört anders, deswegen kann man meist schlecht eine universelle Empfehlung geben. Wenn du besser mit der Razer Sim zurechtkommst, kannst du doch dabei bleiben.



Das liegt daran das das Soundstage zu groß ist laut nem Forum. Die empfehlen ein Ath m50 und sagen außerdem das der Treiber nicht gewinkelt und nicht zu weit weg vom Ohr sein darf.
Ich komm damit eben nicht zurecht sowie 3 andere Leute auch, die meinen das gleiche. Kann es nicht sein das da was dran ist? Das wird nämlich immer widerspuechlicher und ich Frage mich Grad ernsthaft ob du schon mal. CS:GO gespielt hast. Damit du weißt von was du redest.
 
Hättest du mal einen Link zu besagtem Forum zur Hand? Würde ich mir gerne mal durchlesen. Ich bin gerade auf Arbeit, deswegen schreibe ich heute Abend nochmal was dazu...
 
Das liegt daran das das Soundstage zu groß ist laut nem Forum. Die empfehlen ein Ath m50 und sagen außerdem das der Treiber nicht gewinkelt und nicht zu weit weg vom Ohr sein darf.
Ich komm damit eben nicht zurecht sowie 3 andere Leute auch, die meinen das gleiche. Kann es nicht sein das da was dran ist? Das wird nämlich immer widerspuechlicher und ich Frage mich Grad ernsthaft ob du schon mal. CS:GO gespielt hast. Damit du weißt von was du redest.

Ich spiele CS:GO mit einem Custom One Pro und kann exakt den Gegner orten.

Dass die Bühne zu groß sein kann, halte ich für völligen Schwachsinn. Je kleiner die Bühne ist, desto schlechter ist die Darstellung im Raum.
Bei manchen In-Ears z.B. kannst du nur zwischen links und rechts unterscheiden, es gibt kein halblinks/halbrechts, weil eben die Bühne zu klein ist.
Je größer die Bühne, desto leichter die Differenzierung.


Wie sind denn die Treiber/die Audioeinstellungen im Game eingstellt?


Und ohne die USB Soundkarte ist das Philips Headset auch nur ein Kopfhörer.
Daher ist der ansatz des falschen Soundings wahrscheinlich. Hast du mal andere Kopfhörer probe gehört?


Zudem kannst du auch verschiedene Surroundsimulationen testen, wenn du damit besser orten kannst ;)
 
Dass die Bühne zu groß sein kann, halte ich für völligen Schwachsinn. Je kleiner die Bühne ist, desto schlechter ist die Darstellung im Raum.
Bei manchen In-Ears z.B. kannst du nur zwischen links und rechts unterscheiden, es gibt kein halblinks/halbrechts, weil eben die Bühne zu klein ist.

Sorry, falsch.
Die Bühne beschreibt wirklich nur die Bühnengröße. Die Unterscheidung von Geräuschen/Instrumenten etc. im Raum wird durch das Imaging beschrieben und dies kann, unabhängig der Bühnengröße durchaus sehr gut sein, umgekehrt gibt's natürlich auch Kopfhörer mit großer Bühne - also einem weiten Darstellungsvermögen von Distanzen innerhalb des vom Abspielgeräts dargestellten hörbaren Raums - und schlechtem Imaging - also einer schlechten Darstellung von Geräuschquellen im Raum.

Beispiel: Mit großer Bühne aber schlechtem Imaging kann ich zwar hören, dass ich mich quasi in einem großen virtuellen Raum befinde, kann allerdings die einzelnen Geräuschquellen untereinander sehr schlecht unterscheiden.
Umgekehrt mit gutem Imaging und kleiner Bühne kann ich wunderbar abschätzen, wo die Geräuschquellen im Raum sind, der kleine Raum ermöglicht mir aber nicht sagen wir mal die Distanz zwischen 20 und 100 Meter unterschiedlich zu hören - ab einem bestimmten Abstand der Geräuschquelle zum Raumzentrum fällt es mir mit kleiner Bühne unmöglich, "weit" und "weiter" zu unterscheiden und höre beides, egal ob "weit" oder "weiter", ich nehme die beiden Geräuschquellen lediglich mit dem Ursprung "weit" wahr.

Edit:
Eine "zu große Bühne" kann es durchaus geben, dies hängt allerdings oft stark am eigenen Empfinden ab. Ansonsten kann ich mir das gut bei unausgewogenen Kopfhörern/IEM/Lautsprechern vorstellen, welche zwar eine sehr gute Bühnengröße aufweisen, gleichzeitig aber ein schlechtes Imaging, wodurch das ganze etwas deplaziert wirkt oder bei manchen Instrumenten einen halligen oder unnatürlichen Klang nach sich zieht. Beispiel wäre der V-Moda Crossfade M-100.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das liegt daran das das Soundstage zu groß ist laut nem Forum. Die empfehlen ein Ath m50 und sagen außerdem das der Treiber nicht gewinkelt und nicht zu weit weg vom Ohr sein darf.
Ich komm damit eben nicht zurecht sowie 3 andere Leute auch, die meinen das gleiche. Kann es nicht sein das da was dran ist? Das wird nämlich immer widerspuechlicher und ich Frage mich Grad ernsthaft ob du schon mal. CS:GO gespielt hast. Damit du weißt von was du redest.

Das ist ja das was ich weiter oben schon geschrieben habe. Jeder hört anders als der nächste. Wie auch Thalassa schon schreibt gibt es Leute, die empfinden eine große Bühne nur als unpassend und zu hallig. Dem nächsten kann schon wieder die Bühne nicht groß genug sein, während ein anderer wiederum nicht sehr empfänglich für Unterschiede in der Bühnendarstellung ist. Entscheidend ist das eigene Hörempfinden in Verbindung mit der Bühnendarstellung und dem Imaging - nicht zu vergessen der Klangsignatur überhaupt.

Aber deswegen pauschal zu sagen, die Bühne/ Soundstage darf nicht zu groß sein, der Treiber nicht angewinkelt und nicht zu weit weg vom Ohr halte ich für großen Quatsch. Dafür gibt es zuviele verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Bauweisen. Bei Leuten die sowas sagen frage ich mich grad ernsthaft, ob sie überhaupt schonmal verschiedene Kopfhörer gehört haben. Damit sie wissen wovon sie reden. ;-)

Ich hatte selbst schonmal ein Headset von Creative mit USB Soundkarte, zu Zeiten in denen ich mich noch nicht weiter mit KH's beschäftigt habe. Heute würde ich um's Verrecken so ein Ding nicht mehr aufsetzen wollen. Dagegen klingen meine mittlerweile vier Kopfhörer um Welten besser. Wie ich schon sagte, eine Surroundsimulation, etwa durch die Soka oder eben per Software von Razer kann wirklich in Spielen besser als Stereo klingen. Aber das hängt eben vom jeweiligen KH und vor allem vom Hörempfinden eines jeden selbst ab.
 
Nun, ich würde sagen weil es Spaß macht und ein schönes Hobby ist. Ein Stück weit Spinnerei ist aber sicher auch dabei. :D

Es gibt ja Leute, die haben ganze Schrankwände voll...
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