Seid ihr Introvertiert oder Extrovertiert

Seid ihr Introvertiert oder Extrovertiert

  • Introvertiert

    Stimmen: 15 62,5%
  • Extrovertiert

    Stimmen: 2 8,3%
  • Je nach Gefühlslage

    Stimmen: 7 29,2%

  • Umfrageteilnehmer
    24

Asuramaru

Software-Overclocker(in)
Immer wieder treffe ich auf Menschen, die mit den Begriffen gar nicht wirklich etwas anfangen können.
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Ich war schon immer Introvertiert, jedoch stoße ich immer wieder auf Menschen, die mit den Begriffen gar nicht wirklich etwas anfangen können und einen dann in eine Schublade stecken, in der man gar nichts verloren hat.

Meine ganzen Kolleginnen sind alle Extrovertiert. Ich Arbeite als einziger Mann unter Frauen und Frauen können den ganzen Tag ohne Punkt und Komma reden. Und dann bin ich als Introvertierter Mann unter all den Frauen die alle Extrem Extrovertiert sind.

Ziemlich oft werde ich gefragt, warum redest du nicht mit uns und ich weiß immer gar nicht was ich darauf Antworten soll, weil ich komplett andere Interessen habe.

Oder es wird davon ausgegangen, das ich Traurig oder Sauer wäre, obwohl das gar nicht der Fall ist, weil mir niemand etwas getan hat. Wenn ich sage, das ich Introvertiert bin und ihr alle Extrovertiert, dann sehe ich immer die Fragezeichen in den Gesichtern.

Ich bin als einziger Mann der Introvertiert ist, unter Extrovertierten Frauen, die in einer Tour ohne Punkt und Komma Reden. Mir ist es schon zu langweilig über das Wetter zu reden.

Ich rede lieber über Dinge die mehr von Bedeutung sind,die einen Tieferen Sinn haben.
 
Ich rede lieber über Dinge die mehr von Bedeutung sind,die einen Tieferen Sinn haben.
„Gräme dich nicht. Du bist furchtlos, auf eine Art, die mir nicht gegeben ist.“ Das ist ein Zitat aus einem Film, das mir in Erinnerung geblieben ist. Dieser Satz wurde jemandem gesagt, der introvertiert ist. Als diese Person von einem Extrovertierten gefragt wurde, warum sie so selten spricht, antwortete sie: „Warum kannst du nicht aufhören, zu sagen, was du denkst? Warum musst du führen, wenn ich führen will? [...] Wenn mir danach ist zu sprechen, dann werde ich meinen Mund aufmachen und sprechen. Immer drängen mich alle und wollen, dass ich mehr spreche! Wieso?“

Mich berührt das unglaublich. Und ich wäre nicht überrascht, wenn den Film jemand auf Basis nur dieser zwei Zitate nennen kann.
Ich war schon immer Introvertiert, jedoch stoße ich immer wieder auf Menschen, die mit den Begriffen gar nicht wirklich etwas anfangen können und einen dann in eine Schublade stecken, in der man gar nichts verloren hat.
Mir geht es genauso. In der Schule war ich Mobbing-Opfer Nr. 1 und lange Zeit dachte ich, dass ich deshalb so still bin. Ebensolang dachte ich, dass „introvertiert“ etwas Negatives, Schlechtes sei. Dass das auch Vorteile haben kann, habe ich erst vor einigen Jahren gelernt. Es gibt Tage, da spreche ich so gut wie gar nicht. Smalltalk hat mich noch nie interessiert. Du bist in deiner Situation natürlich nicht zu beneiden und leider kann ich dir da nicht helfen. Mir helfen an manchen Tagen Podcasts, denen man interessiert zuhören kann. Oder einfach ein ruhiger Ambient-Song, um die Gedanken zu sortieren.

Danke für dieses Thema hier. Vielleicht kann man sich wirklich über das Thema austauschen.
 
„Gräme dich nicht. Du bist furchtlos, auf eine Art, die mir nicht gegeben ist.“ Das ist ein Zitat aus einem Film, das mir in Erinnerung geblieben ist. Dieser Satz wurde jemandem gesagt, der introvertiert ist. Als diese Person von einem Extrovertierten gefragt wurde, warum sie so selten spricht, antwortete sie: „Warum kannst du nicht aufhören, zu sagen, was du denkst? Warum musst du führen, wenn ich führen will? [...] Wenn mir danach ist zu sprechen, dann werde ich meinen Mund aufmachen und sprechen. Immer drängen mich alle und wollen, dass ich mehr spreche! Wieso?“
Genau so fühle ich mich. Das geht in mir vor, das trifft es Haar genau. Sehr gutes Zitat.

Ich rede wenn ich möchte, zuviel Reden ist auch sehr Anstrengend für mich, da ich eine sehr ruhige und Leise Stimme habe.

Die Stimmen meiner Kolleginnen sind alle viel viel lauter als meine. Das war schon immer so bei mir. Ich kann auch nicht schreien. Mich hört man nicht mal bis auf die andere Straßenseite.
 
Ich bin grundsätzlich klar und stark introvertiert mit zwei Spezialfällen, dazu gleich mehr.

Mir machts zwar nicht viel aus, mit Leuten zu reden, wenns sein muss auch mal über belanglose Dinge aber generell bin ich ganz gerne alleine, rede nur wenns sein muss, meide vor allem Menschengruppen und Lautstärken (Disco, Festival usw. ist Höchststrafe für mich), und mag die große Aufmerksamkeit nicht.

Nun gibts zwei Situationen bei denen das anders ist:
1.) Nach einer laut WHO schon ziemlich bedenklichen Menge Alkohol - oder anders gesagt nach 10 Hopfenpatronen rede ich auch viel :ugly:
2.) Bei Auftritten - gezwungenermaßen, denn du kannst nicht als Musiker oder gar Dirigent auf einer Bühne vor Leuten stehen und keine Aufmerksamkeit auf dich ziehen, spätestens als Dirigent ist genau das dein Job (Richtung Orchester, nicht Richtung Publikum).

Nummer eins ist wohl rein chemisch/biologisch bedingte Enthemmung durch Droge, Nummer zwei ist wie soll man sagen "professionelle Extrovertiertheit", das ist antrainiert und geübt aber gegen meine eigentliche Natur (ich mach das jetzt seit Jahrzehnten und bin immer noch nervös und spiele schlechter als alleine zu Hause einfach weil ich introvertierter Knochen mich dazu überwinden muss nen extrovertierten Job zu machen).

In meinem echten Job (Musik ist nur Hobby mit gelegentlichen Gigs) habe ich aber das Glück, weitestgehend ähnlich gepolte Kollegen zu haben. Ich schätze mal, dass im MINT-Bereich bzw. in nem Flur voll Ingenieuren die Chance weitaus höher ist auf introvertiertere Typen zu treffen - diese Art von Beruf passt sicherlich eher zum stillen reflektierenden (rechnenden :fresse: ) Typ als zum extrovertierten Entertainer. An Tagen mit entsprechenden Workloads kanns bei uns also durchaus passieren, dass 20 Leute mit offener Bürotür jeweils alleine in ihrem Büro sitzen, die imaginären Zahnräder im/über den Köpfen haben und man 8-10 Stunden lang nichts hört außer "Morgen", "Mahlzeit" und "Tschö", sowie in unregelmäßigen Abständen eine brummende Jura-Maschine. Es gibt sogar extra den "besprechungsfreien Donnerstag" um diese Meditation möglichst nicht zu unterbrechen. :-D
 
Männer schreien nicht, Männer brüllen. :schief:
Ich hab lieber meine Ruhe und muss mich nicht die ganze Zeit unterhalten.
Gibt natürlich Ausnahmen.
Aber mit ist das schon meist zu viel, wenn ne Kassiererin beim Einkaufen ein bisschen smalltalk machen will.
Andererseits unterhalte ich mich sehr gerne mit meiner Frau.
 
„Warum kannst du nicht aufhören, zu sagen, was du denkst? Warum musst du führen, wenn ich führen will? [...] Wenn mir danach ist zu sprechen, dann werde ich meinen Mund aufmachen und sprechen. Immer drängen mich alle und wollen, dass ich mehr spreche! Wieso?“
Das Zitat stammt aus dem Film Der Teufel trägt Prada.
 
Introvertiert
Ich muß den ganzen Tag mit Menschen reden und manchmal auch sehr schlechte Nachrichten überbringen. Daher bin ich froh, wenn der Rest meiner Zeit ich meine Ruhe habe. Ausnahmen sind unsere Kinder/Enkel, meine Frau und unsere Freunde.
Älter werden macht es da nicht besser 😉
Frei nach Goethe: " Je älter ich werde, desto mehr Menschen gibt es, die mich am Arsche lecken können"
Gruß T.
 
Ich bin im Reallife eher introvertiert. Da habe ich nicht soviele menschliche Kontakte und vermeide große Zusammentreffen und Menschenversammlungen. Das ist alles Stress für mich.
Ich schreibe auch lieber als zu telefonieren.
Sonst ist es auch so das mir meine Familie und ein paar Freunde reichen.

Und dieses schöne alte Sprichwort zitiere ich immer wieder gerne:

"In der Ruhe liegt die Kraft!"
 
Grundsätzlich bin ich eher auf der introvertierten Seite, aber das ist bei mir auch voll tagesformabhängig. Mal bin ich Superman und kann ne ganze Gruppe unterhalten und mal fühl ich mich eher depressiv und shice auf andere Menschen.

Ich würde daher weiter gehen und sowas wie den Myers-Briggs Test empfehlen, wo Persönlichkeitstypen nochmal detaillierter aufgeschlüsselt werden.

Im Alltag habe ich kein Problem damit, fremde Menschen anzusprechen, meine Meinung zu sagen oder einfach zu helfen, wenn es die Situation zulässt.
Ich habe oft den Eindruck, dass viele Menschen sich ungern mit anderen Menschen abgeben wollen, die sie nicht kennen. Aber was ist wirklich der Unterschied zwischen einem Fremden und einem Bekannten? Das man 3 Sätze miteinander gesprochen hat! Denkt mal drüber nach, zumindest versuche ich diese Erkenntnis immer anderen Menschen mitzugeben.
 
Ich bin schon eher introvertiert.
Ich halte nicht gerne Smalltalk und frage meist selbst nur das "Nötigste" um an die Informationen zu kommen die ich möchte.
Reicht mir schon das ich arbeitstechnisch den Leuten ständig alles aus der Nase ziehen muss :D da brauche ich das zu Hause nicht auch noch.
Meine Freundin meint meist das wirkt immer etwas kalt... ich meine das aber natürlich nicht böse ^^ so bin ich einfach.
Wo ich sagen muss im Freundeskreis und nach gefühlt nur 2 Krawallbrausen(ich vertrag halt nix, es geht aber natürlich auch ohne) kommt auch der Redefluss und man kann man "dummsabbeln" ;)
 
Grundsätzlich bin ich eher auf der introvertierten Seite, aber das ist bei mir auch voll tagesformabhängig. Mal bin ich Superman und kann ne ganze Gruppe unterhalten und mal fühl ich mich eher depressiv und shice auf andere Menschen.
So ähnlich ist es bei mir auch.

Aber großen Menschenversammlungen gehe ich schon seit Jahren aus dem Weg.
 
Kann man nicht Beides sein, je nach Gefühlslage oder Tagesform?
Manchmal möchte ich mich in mein Schneckenhaus zurück ziehen und manchmal kann es nicht laut und unterhaltsam genug sein.
Warum muss man sich immer festlegen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach den Punkten oben, klar introvertiert. Die meisten Menschen sind einfach nur anstrengend und Kollegen und co. kann man wohldosiert ertragen. Lustigerweise betreue / arbeite ich mit Menschen, vermutlich brauche ich auch daher Privat viel Ruhe, um etwas Abstand zu gewinnen. Wenn ich merke, dass jmd. nicht im Mainstream mitschwimmt, habe ich deutlich mehr Interesse an einem Austausch. Die Party und Drangzeit ist auch vorbei, der dunkle Humor wird ewig bleiben. :-D
Also, Qualität über Quantität.
 
Warum muss man sich immer festlegen?
Muss man doch gar nicht. Niemand sagt das. Vielleicht könnte @Asuramaru noch die Option "je nach Gefühlslage - mal so, mal so" hinzufügen.
Und was mich betrifft: ich bin eher introvertiert, aber ein bisschen Smalltalk ab und zu macht mir nichts aus.
In meinem Beruf bin ich den ganzen Tag allein unterwegs und bei entspannter Verkehrslage genieße ich die himmlische Ruhe.
 
Aber großen Menschenversammlungen gehe ich schon seit Jahren aus dem Weg.
Lange war das in meinem Unterbewusstsein. Irgendwann haben die Ausmaße zugenommen. Seitdem gehe ich großen Menschenmengen immer aus dem Weg.

Ich hasse es, in der Kaufhalle zu stehen, wenn die Leute hinter mir immer näher auf den Pelz rücken. Man kann ihren Mundgeruch riechen, so nah sind sie schon. Man steht an der Kasse und will bezahlen, dann stehen die immer noch hinter einem und wollen entweder mitlesen oder noch mehr kuscheln.

Letztens habe ich gefragt, ob die hinter mir bitte Abstand halten können, weil ich bezahlen wollte. Die Antwort: „Ich weiß gar nicht, was der von mir will.“

Mir kamen Ekelgefühle hoch. Das Unwohlsein hielt zwei Tage an. Seitdem kaufe ich im Markt, egal wie viel, nur noch mit Einkaufswagen und der steht an der Kasse hinter mir.

Die Menschen bekommen es nicht mit, dass es unangenehm wird.
 
Ich hasse es, in der Kaufhalle zu stehen, wenn die Leute hinter mir immer näher auf den Pelz rücken. Man kann ihren Mundgeruch riechen, so nah sind sie schon. Man steht an der Kasse und will bezahlen, dann stehen die immer noch hinter einem und wollen entweder mitlesen oder noch mehr kuscheln.
Oh ja... das ist dann aber einer der Momente wo ich es genieße, den introvertierten Grundtyp mal kurz der antrainierten Führungskraft weichen zu lassen. Man kann in solchen Situationen interessante Experimente machen, ich denk mir da immer fix was aus.
Beispiel: Man drehe sich zu demjenigen hin und gehe ihm bewusst in den "persönlichen/intimen Abstandsbereich". Nix sagen, nur ganz dicht dranstellen (nicht berühren) und ins Gesicht lächeln, strammen Augenkontakt suchen/halten. Das erzeugt eine Spannung, die dein Gegenüber nur wenige Sekunden aushalten wird sofern er kein Soziopath ist und die meisten Leute verstehen den Wink mit dem Zaunpfahl auch. Wennsn ganz Dummer ist der mit nem blöden Spruch kommt - nicht drauf reagieren, einfach dicht dran bleiben und weiter lächeln (Luft anhalten dabei hilft beim konzentrieren gegen den eigenen Drang auszuweichen und verringert nebenbei das Infektionsrisiko für Grippale Infekte enorm).
Nach meiner Erfahrung ist die häufigste Reaktion, dass solche Leute recht schnell das Weite suchen und Beobachter die Situation noch belächeln.

Die Methode ist für introvertierte Leute wie uns auch mit die einfachste, weil sie keine (eher von extrovertierten Leuten beherrschten) Wortgefechte benötigt. ;-)
 
Ich gehe
Oh ja... das ist dann aber einer der Momente wo ich es genieße, den introvertierten Grundtyp mal kurz der antrainierten Führungskraft weichen zu lassen. Man kann in solchen Situationen interessante Experimente machen, ich denk mir da immer fix was aus.
Beispiel: Man drehe sich zu demjenigen hin und gehe ihm bewusst in den "persönlichen/intimen Abstandsbereich". Nix sagen, nur ganz dicht dranstellen (nicht berühren) und ins Gesicht lächeln, strammen Augenkontakt suchen/halten. Das erzeugt eine Spannung, die dein Gegenüber nur wenige Sekunden aushalten wird sofern er kein Soziopath ist und die meisten Leute verstehen den Wink mit dem Zaunpfahl auch. Wennsn ganz Dummer ist der mit nem blöden Spruch kommt - nicht drauf reagieren, einfach dicht dran bleiben und weiter lächeln (Luft anhalten dabei hilft beim konzentrieren gegen den eigenen Drang auszuweichen und verringert nebenbei das Infektionsrisiko für Grippale Infekte enorm).
Nach meiner Erfahrung ist die häufigste Reaktion, dass solche Leute recht schnell das Weite suchen und Beobachter die Situation noch belächeln.

Die Methode ist für introvertierte Leute wie uns auch mit die einfachste, weil sie keine (eher von extrovertierten Leuten beherrschten) Wortgefechte benötigt. ;-)

Ich gehe mal davon aus, das ihr in einer Großstadt Lebt. Ich lebe in einer Kleinstadt mit gerademal 44.000 Einwohnern. Da ist das deutlich entspannter beim Einkaufen und die Menschen sind auch sehr viel freundlicher zu einander.

Ich hasse diese Millionen Städte und gehe dort auch nicht gern einkaufen. Ich bin echt Glücklich in einer Kleinstadt zu Leben. In den Großstädten gibt es keine Bäume. Meine Kleinstadt wurde quasi mitten in einem Waldgebiet hinein gebaut. Überall sind Bäume. Ich sehe Vögel, Eichhörnchen, Igel einfach alles. Die Frösche Quaken am Teich und die Zugenten Schnattern.

In einer Großstadt ist mir das zu Anstrengend.
 
Hey Leute, ich finde Schubladendenken nicht okay. Wenn ich mich wohl fühle, bin ich extrovertiert, sonst eher introvertiert. Oft ist man einfach zurückhaltender, wenn man das Gefühl hat, bewertet zu werden.
 
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