Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Da vergisst tatsächlich die Regierung, dass Neugeräte meist deutlich Effizienter arbeiten da müsste man dann berechnen was besser wäre, weniger Elektroschrott oder weniger Stromverbrauch.
Besser wäre wohl eine staatliche umweltfreundliche Recyclingstelle von Elektronik in Kombination mit Ausfuhrbverbot (alternativ sehr hohe ausfuhrsteuern)großer Mengen E-Schrotts und einer Steuersenkung für Reparaturen von jungen/ effizienten geräten, desto älter das gerät/ uneffizienter desto geringer sollte die steuer für die neuanschaffung ausfallen, sowas wie eine individuelle steuer.
Nicht so wie jetzt gerade schrott, nach Indien transportiert wird und dann in den Slums, in säure aufgelöst werden und Edelmetalle mit wenig profit an Händler verkaufen, welche reich werden und übrig bleiben übelste chemische Abfälle welche in die Kanallisiation geschüttet werden
In der EU gibt es schon ein Exportverbot für Elektroschrott.

Es wird auch kein Elektroschrott exportiert, sondern gebrauchte Geräte.
Elektroschrott: Auf der Jagd nach dem Schrott | ZEIT ONLINE
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Macht auch mehr Sinn als sich ein neues Gerät zu kaufen, musste mal einen elektrischen Rasierer entsorgen weil es mir günstiger kam einen neuen zu kaufen statt den zu reparieren.
Für die Umwelt dürfte es etwas bringe, wenn man ihn nur alle 5 Jahre anstatt alle 3 jahre entsorgt. obwohl meine Rasierer irgendwie viel länger halten, nämlich bis der Akku platte ist oder Erasatzleite entweder nicht mehr erhälich sind oder mir zu teuer werden.

Da hier so herrlisch Garantie und Gewährleistung durch einander geworfen wird, muss gerade der Rasierer schon sehr teuer sein, damit es sich lohnt, das ganze auf Garantie (da darf gerne auch der Hin- und Rückversand zu Kosten des Kunden gehen) reparieren zu lassen, weil man als Kunde nach 3 Jahren zu 150% sicher ist, dass der Schaden ein Produkmangel ist, der unter die Garantie fällt.

Diejenigen die aber jährlich oder alle 2 Jahre ein neues Smartphone kaufen, müssen nun mehr zahlen. :daumen: Dann überlegen es sich die meisten nochmals ob sie noch etwas länger warten, die Dinger halten locker 10 Jahre wenn man anständig mit ihnen umgeht.
Ist das mit den "Dingern" ernsthaft auf aktuelle Elektornik bezogen? Ich würde schon mein 4-5 Jahre altes Android Tablet heute nicht mehr täglich nutzen, das ist selbst mit Android 6 zu langsam dazu.

Mein fast 9 Jahre alter Q6600 (Ende 2007 nicht gerade ein Einsteigermodell) hat mir schon seit Jahren leistungsmäßig nicht mehr gereicht. Für den aktullen Rechner (i7-2600K, jetzt 5 jahre alt) wollte ich auch keinen identischen Ersatz mehr, wenn die CPU oder das Mainboard kaputt geht. Da kommt ein aktueller Rechner unter den Tisch. Und bevor ich meine 80 Euro Grafikkarte (Neupreis vor 3 Jahren) beim Hersteller auf Garantie reparieren lasse (und 2-4 Woche ohne Rechner da stehe) kaufe ich lieber gleich eine neue und entsorge die alte Karte.

Selbiges gilt für meine DSLRs. Geht eine davon kaputt, wäre es zwar wirtschaftlcih, sie noch reparieren zu lassen. Es wäre für mich aber trotzdem die Gelegenheit, die Reparaturkosten in ein Gerät mit aktueller Technik zu investieren.

Was ich dagegen mit dem Akku des Arbeitslaptops falsch gemacht habe, dass er nach 4 Jahren nicht mehr zu gebrauchen war, kannst Du mir Sicher erklären (hält ja locker 10 jahre, wie auchn der Akku eines täglich genutzten aktuellen Smartphones). Da bringt selbst eine lebenslange Gewährleistung nichts, da ist ein Verschleißteil.

Einzig der gesetzliche Zwang zur Reparturfähigkeit durch freie Werkstätten würde hier viel bringen. Das widerspricht aber den anscheinenden Kundenansprüchen, alles immer kleiner und leichter haben zu wollen (egal, ob man da an ein iPhone oder Dell-Ultrabooks denkt).

JA, genau das.
Dann hört auch der Typenwahn auf.

Ein Gerät läuft 5 Jahre mit gleicher Ausstattung.
Mehr und billigere Ersatzteile und besserer Service.
Gewährleistung/Garantie != günstige Reparaturfähigkeit. Aber gut, wenn sich die Jugend an das gewöhnen möchte, was die "ältere" Generation schon sehr lange tut, dann spricht natürlich nichts dagegen.

Ich kann mir schon vorstellen, dass auch eine Erhöhung der gesetzlichen Gewährleistung auf 3 oder gar 4'Jahre sjnnvoll ist, weil die Hersteller dadurch gezwungen werden, robustere Geräte zu bauen, um zu viele Reklamationen zu vermeiden.
Dann müsste man die aber erst einmal gegenüber dem Hersteller und nicht gegenüber dem Händler haben. Natürlich inkl. Beweislastumkehr.....aber träumen darf amn als Kunde ja noch.

Daran ist in meinen Augen aber der Konsument schuld.
Weil es fehlende Alternativen gibt, ist also der Konsument Schuld? Welcher Hersteller liefert mir denn ein Windows-Tablet, das mit dem Surface Pro 4 vergleichbar ist und bei dem ein Service das Display oder den Akku problemlos tauschen kann? Für das SPro2 gab es sowas noch (jedenfalls beim Akku), aktuell fällt mit mir keins ein.

Ich kann doch nicht erwarten dass ein 600-999€ Flatscreen genauso tolle Kondensatoren /panels hat wie einer für 16000
Nicht? Gute/haltbare Elkos kosten doch angeblich nur ein paar Euro Aufpreis. Dann kostet der 1000 Flatscreen halt 1100 Euro. Da auch die 1000 Euro schon kein Schleuderpreis mehr sind, wären viele Käufer bereit, dafür zu zahlen (könnte man dann auch passend bewerben)....Nur, sowas gibt es halt nicht oder (mit Glück) nur bei Herstellern, die dann an anderer Stelle noch viel mehr patzen, womit das Produkt unbrauchbar wird. Die Bereitschaft, dafür das Doppelte, oder wie in Deinem Beispiel das 16-fache zu zahlen, ist wohl keiner Bereit. Man will auch keinen 80" 4k-Fernseher, wenn man einen 40" FullHD mit gutem Bild und langer Lebensdauer sucht.

Die Erfahrung zeigt: ist etwas nicht in Ordnung merkt man es in 1-3 Monaten, meist sogar am ersten tag.
Wärmeprobleme oder schleichende Abnutzung, die aber noch weit innerhalb der beim Kauf versprochenen Nutzung liegt, gibt es also nicht (eine DSLR, die nach 50k Auslösungen mechanisch defekt ist, obwohl sie mit 150k-400k getesteten Auslösungen beworben wird oder Wärmeprobleme, die leider erst ab 25° Zimmertemperatur, und damit erst im Sommer auffallen, auch nicht).

Noch gilt die Beawieslastumkehr erst nach 6 Monaten, was gerade erst wiede vom EuGH zu Gunsten der Käufer gestärkt wurde (in seltenen Fällen hat due EU auch mal was gutes). Wenn den Händler oder Herstellen das zu teuer ist, dann sollen sie einfach mal auf ihre Möglichkeiten zurück greifen. Aber dazu sind viele ja schon bei den Kundenrücksendungen nicht bereit (was wieder auf Kosten der ehrlichen Käufer geht).
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Reparaturen bringen schon Umsatz, da muß man nur die Fachwerkstätten der jeweiligen Autohersteller fragen.

Merkste was? ;) Natürlich verdienen VW&Co gut an den Gebühren und vor allem den schweine teuren Originalersatzteilen und -werkzeugen der Vertragshändler. Aber finde doch mal eine Fachwerkstatt für Logitechmäuse. Gibt es nicht. Und wird es auch nicht geben, denn die für Kundenbetreuung und Schadensdiagnose nötige Arbeitszeit übersteigt bei Consumerlektronik ganz schnell den Neuwert eines vergleichbaren Produktes - bei Autos siehts anders aus. Betrachtet man auch noch merkte mit schneller Weiterentwicklung und damit hohem Wertverlust lohnt sich selbst eine einfache Reparaturen nur für Geräte mit einem klar vierstelligen Neupreis. Deswegen gibt es noch so etwas wie PC-Reparaturen, aber niemand lebt davon, Netzteile auszutauschen.


Da vergisst tatsächlich die Regierung, dass Neugeräte meist deutlich Effizienter arbeiten da müsste man dann berechnen was besser wäre, weniger Elektroschrott oder weniger Stromverbrauch.

Bei Elektronik ist der Energieaufwand für die Produktion oft wesentlich höher, als für viele, viele Jahre des Betriebes. Ehe sich der Austausch eines PCs aus energetischen Gründen lohnt, müsste der neue den Verbrauch schon um 90% o.ä. senken. Bei Haushaltsgeräten ist die Bilanz besser - aber die Entwicklung auch viel langsamer. Auch hier dürfte es sich, wenn man Rohstroffgewinnung, Produktion, Transport und Entsorgung einrechnet, nicht lohnen, eine fünf Jahre alte Waschmachine zu ersetzen. Aber man muss es trotzdem machen, weil das Lager verschlissen ist (wobei fünf Jahre mittlerweile fast schon ein guter Wert zu sein schein :kotz: ) und ein Wechsel durch die Konstruktion fast unmöglich...

Besser wäre wohl eine staatliche umweltfreundliche Recyclingstelle von Elektronik in Kombination mit Ausfuhrbverbot (alternativ sehr hohe ausfuhrsteuern)großer Mengen E-Schrotts und einer Steuersenkung für Reparaturen von jungen/ effizienten geräten, desto älter das gerät/ uneffizienter desto geringer sollte die steuer für die neuanschaffung ausfallen, sowas wie eine individuelle steuer.

Das wäre ein bürokratisches Monstrum. Schwedens Ansatz ist da schon der richtige: Reparieren muss billiger werden, Neuproduktion bzw. in den meisten Fällen Importe müssen teurer werden. Ich persönlich würde in diesem Fall die gleiche Lösung fordern, wie für viele andere Probleme auch:
Abschaffung von Lohnnebenkosten, Senkung von Lohnsteuer (, Anpassung von ALG II an die neuen Einkommensverhältnisse) und Ausgleich dieser Einnahmeverluste durch deutlich höhere Abgaben auf Energie, Abfallentsorgung/Strafen auf illegale Entsorgung und Importzölle für Produkte aus Ländern mit hohen Emissionen/Umweltzerstörung. Reparaturen und eine ganze Menge andere wünschenswerter Dinge (Altenpflege, Umweltschutz, Sozialdienste, Vollbeschäftigung) sind nur deswegen so selten, weil Arbeitskraft zu teuer ist. Aber rund 50% der Kosten, die ein Arbeiter verursacht, fließen überhaupt nicht in die eigentliche Tätigkeit oder als Lohn an ihn selbst, sondern sind Abgaben, die ohne jeden spezifischen Grund halt auf Arbeit erhoben werden. Die könnte man genausogut auch auf Dinge erheben, die man (im Gegensatz zu Arbeitsplätzen) schlecht findet und damit enorme Lenkungswirkung entscheiden. Derzeit sieht reparieren vs. ersetzen für ein Unternehmen doch so aus:
Wer Neubauen lässt, bekommt:
- Wirtschafts-/Entwicklungshilfe für die Gründung eines Joint Ventures in Asien
- Hermes-Bürgschaften für den Neubau einer Fabrik in Asien
- Handelserleichterungen für den Import der Neuware aus Asien
- Steuererleichterungen für den Schiffstreibstoff zwecks Transport von Asien nach Europa
- Direkte Hilfen für die Reedereien zwecks günstigen Transports aus Asien nach Europa
Wer Reparieren lässt, bekommt:
- Eine dicke Forderung vom Finanzamt zwecks Abfuhr von Lohnsteuern, -nebenkosten, etc.

Und dann wundern sich Wähler von Union, SPD und FDP, dass sich so wenige Unternehmer für letzteres entscheiden? Pro Tipp:
"steuern" ist auch ein Verb.
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

@ruyven_macaran genauso oft wie die Verschleißteile gehen bei Waschmaschinen etc. einfach die Platinen kaputt die Kostet dann meist 2/3 einer neuen und schon ist es unrentabel zu reparieren.
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Ist das mit den "Dingern" ernsthaft auf aktuelle Elektornik bezogen? Ich würde schon mein 4-5 Jahre altes Android Tablet heute nicht mehr täglich nutzen, das ist selbst mit Android 6 zu langsam dazu.

Die aktuelle Elektronik hält doch nix mehr aus, Ausnahmen bestätigen die Regel, die Software ist aber was ganz anderes, wenn der Hersteller da Mist verbaut dann kannst du nichts dafür, ich meinte die Hardware. Die sollte eigentlich lange halten aber da bin ich mir Heutztage nicht mehr so sicher.
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Das Garantie / Gewährleistungsverwechslungsgeschwafel lassen wir mal raus.

Als Servicetechniker mit über 30 Jahren Berufserfahrung kenn ich fast alle Elektronikfirmen.
Ist das mit den "Dingern" ernsthaft auf aktuelle Elektornik bezogen? Ich würde schon mein 4-5 Jahre altes Android Tablet heute nicht mehr täglich nutzen, das ist selbst mit Android 6 zu langsam dazu.
Anroid ist ja auch immer noch nicht fertig.
Ein 5 Jahre altes, noch nie benutztes iPAd würde ich sofort ohne Murren akzeptieren, den das Betriebssystem ist fertig bis auf ganz kleine Kratzerchen.

Mein fast 9 Jahre alter Q6600 (Ende 2007 nicht gerade ein Einsteigermodell) hat mir schon seit Jahren leistungsmäßig nicht mehr gereicht..
Mein Q6700 macht immer noch 80% alle Neugeräte platt mit Samsung SSD und hochwertiger Grafikkarte - etwas älter, aber schnell.

Und bevor ich meine 80 Euro Grafikkarte (Neupreis vor 3 Jahren) .
Das ist doch nicht mal Mittelklasse.
Eine Grafikkarte für 150-200 EUR hält bei mir 6-8 Jahre, wenn man nicht das Höchstleistungsmodell nimmt.
Die zerlegen sich meist selbst und bei Pech reißen sie auch noch das Board mit.

Und bei einer Karte für 200.- EUR lohnt sich meist noch die Reparatur, wenn man längere Garantiezeiten mitkauft.

Selbiges gilt für meine DSLRs. .
Bei Anfängergeräten wohl wahr.

Geht eine davon kaputt, wäre es zwar wirtschaftlcih, sie noch reparieren zu lassen. Es wäre für mich aber trotzdem die Gelegenheit, die Reparaturkosten in ein Gerät mit aktueller Technik zu investieren..
Wozu sollte ich "neue" Technik brauchen, wenn ich alte hervorragend beherrsche?

Was ich dagegen mit dem Akku des Arbeitslaptops falsch gemacht habe, dass er nach 4 Jahren nicht mehr zu gebrauchen war, kannst Du mir Sicher erklären .
Wenn Du mir das genaue Modell nennst, vielleicht ... .;)

(hält ja locker 10 jahre, .
Du wirst lachen: bei den meisten Thinkpads oder FuSis war das so.

wie auchn der Akku eines täglich genutzten aktuellen Smartphones). Da bringt selbst eine lebenslange Gewährleistung nichts, da ist ein Verschleißteil..
Die Lebenserwartung eines aktuellen Smartphones liegt nun mal bei kurz über zwei Jahren, durch die Politik der Telefongesellschaften so herbeigeführt.

Einzig der gesetzliche Zwang zur Reparturfähigkeit durch freie Werkstätten würde hier viel bringen. .
Samsung hat sogar fast allen zertifizierten Werkstätten alle Reparaturen verboten.
Es liegt also hier sehr wohl zuerst am Hersteller.

Das widerspricht aber den anscheinenden Kundenansprüchen, alles immer kleiner und leichter haben zu wollen (egal, ob man da an ein iPhone oder Dell-Ultrabooks denkt)..
Und wo kommen da die ganzen Frühstücksbretter mit Telefonfunktion her?

Weil es fehlende Alternativen gibt, ist also der Konsument Schuld? ..
Ja, wenn er servicefeindlichen Billigrümpel
kauft, statt 10 Euro draufzulegen.

Und wenn ich mir keinen 85Zoll OLED SUHD Fernseher kaufen kann, dann nehme ich eben einen hochwertigen 40 Zöller mit FullHD.
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Anroid ist ja auch immer noch nicht fertig.
Ein 5 Jahre altes, noch nie benutztes iPAd würde ich sofort ohne Murren akzeptieren, den das Betriebssystem ist fertig bis auf ganz kleine Kratzerchen.

Ich habe ein Alcatel Onetouch Ultra 997D mit Android 4.1, es funktioniert immernoch 1A, nur die 4GB Festspeicher sind zu knapp, deshalb werde ich es wechseln.

Mein Q6700 macht immer noch 80% alle Neugeräte platt mit Samsung SSD und hochwertiger Grafikkarte - etwas älter, aber schnell.

Mit der CPU siehst du gegen quasi jeden Intel Core i 4 Kerner und auch viele i3s heute kein Land mehr. Gegen 2 Kern Laptop CPUs oder IGPs hingegen schon. Was deine "hochwertige" Graka ist, das solltest du erläutern, das kann von einer GeForce 7600GT bis zu einer Titan X alles sein.
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Mit der CPU siehst du gegen quasi jeden Intel Core i 4 Kerner und auch viele i3s heute kein Land mehr. .
Doch, sicher.
Die i3 mach ich sicher fast alle platt.
Und bei den vierkernigen i5 ist der Leistungszuwachs in den letzten Jahren nicht so prickeln gewesen.

Meine Systemkonfiguration ist schon etwas besser organisiert, als viele Fertigbeulen, die keine RAM-Disk oder optimierte Speicherverwaltung haben.
Was deine "hochwertige" Graka ist, das solltest du erläutern, das kann von einer GeForce 7600GT bis zu einer Titan X alles sein.
Wie komme ich dazu?
Eine neue Labergrundlage -nee.

Bis Full HD ruckelt jedenfalls nichts auf dem PC. ;)
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Weil es fehlende Alternativen gibt, ist also der Konsument Schuld? Welcher Hersteller liefert mir denn ein Windows-Tablet, das mit dem Surface Pro 4 vergleichbar ist und bei dem ein Service das Display oder den Akku problemlos tauschen kann? Für das SPro2 gab es sowas noch (jedenfalls beim Akku), aktuell fällt mit mir keins ein.

Faule ausrede ... der Konsument ist ja nicht "gezwungen" zu kaufen und kann selbst aktiv werden und ein Produkt seiner Wahl erschaffen. => diese Freiheiten bietet der Kapitalismus egal wie die leute auf ihn schimpfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Das die meisten immer alles sehr günstig wollen ist nichts neues, aber dann dafür das neuste Smartphone für 700€ :nene: Lieber etwas am Smartphone sparen aber dafür bei den wirklich wichtigen Dingen im Leben etwas mehr investieren. :)
Für viele ist eben auch ein Zeichen von Wohlstand wenn mein teure Luxusgüter hat, die der andere nicht hat aber ohne geht es für manche auch nicht mehr, sonst fühlen sie sich fast ausgegrenzt, seltsame Welt... :nene:
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Doch, sicher.
Die i3 mach ich sicher fast alle platt.
Und bei den vierkernigen i5 ist der Leistungszuwachs in den letzten Jahren nicht so prickeln gewesen.

Den i3 6100 schon einmal nicht, dafür ist er mit 3,7 GHz einfach zu hoch getaktet. Dein Q6700 hat nur 2,66 GHz und eine IPC Steigerung von 10% pro Generation (Broadwell außen vor gelassen) macht in der Summe doch einiges aus. 1,1x1,1x1,1x1,1x1,1x1,1 macht knapp das 1,8 fache pro Kern und Takt. Somit verlierst du wohl, im Multithreading, auch noch gegen die Haswell i3s verlieren (ab Ivy Bridge wird es interessant), in Singlethreadanwendungen sie der alte Core2Quad kein Land mehr.

Bis Full HD ruckelt jedenfalls nichts auf dem PC. ;)

Mit einer GeForce GTX 7900 oder Radeon 1950 XTX (das beste das es zu Zeiten des Q6700 gab) schon einmal sicher nicht...

Elektroautos mit hochgiftigen Batterien und Kohlestrom werden als allheilmittel gesehen.
(Ich würde Wasserstoff / Solarstromelektrolyse vorziehen)

Genial, Wasserstoff wird heute Fossil gewonnen und das Platin, das man für die Brennstoffzelle braucht, holt sich nicht selbst aus den Boden. Lion Akkus sind übrigens nicht giftig, es sei denn du ißt das metallische Lithium. Elektroautos kann man auch mit regenerativen Energiequellen laden, genau wie man den Wasserstoff aus sämtlichen Stromquellen erzeugen kann, letzterer ist nur extrem ineffizient.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Mit einer GeForce GTX 7900 oder Radeon 1950 XTX (das beste das es zu Zeiten des Q6700 gab) .
So eine alte Krücke ist sicher nicht verbaut. ;)
Ich schrieb "flüssig in Full HD", oder so.

Rate schön weiter. :devil:

Genial, Wasserstoff wird heute Fossil gewonnen
Klar.
Nur diffundiert der sogar durch Platin und Edelstahl.
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

So eine alte Krücke ist sicher nicht verbaut. ;)
Ich schrieb "flüssig in Full HD", oder so.

Rate schön weiter. :devil:

Brauche ich nicht. Informationen wegzulassen oder absichtlich zu verschweigen, gehört zum Dummschwätzertum, damit muß man sich nicht wirklich herumschlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Brauche ich nicht.
Doch, denn ich verrate es nicht.
Aber mein Reserve-PC ist das beste Beispiel für langjährige Nutzung
Der ist 8 Jahre alt und läuft, wie geschmiert.

Ein Board, eine HDD48xx und ein Netzteil wurden getauscht und eine SSD eingebaut.
Die Effektivität eines Neugerätes wäre nur um wenige Watt besser.
Weshalb sollte man da Neugeräte kaufen?

Unnütz und müllerzeugend.

Die staatlich gelenkte Sekundär-Rohstoffverwaltung gab es übrigens schon.
Aber das war eine andere Zeit.

Da hat der Westen noch soche S..... parolen losgelassen, wie "der Osten sammelt die letzten Lumpen" ... .
Die Überproduktionsgesellschaft hat es eben noch nicht kapiert, das alles auf der Erde endlich ist.

Heutzutage würde das schief gehen wegen der konkurrierenden Kapitalinteressen.
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

... Die breite Masse der hier in der Opferrolle maulenden Konsumenten
Und dann 2,50 Euro-Sushi-Bento-Box, Gammelfleisch-Kebaps, 1,99-Euro-Bio-Huhn, Schina-Schlatz-Nudeln aus
der Deppenpappel, ähm.. Pappendeckel-Schachtel und sonstiges "Lebensmittel" (fr)essen, nein, reinstopfen wie
ein Stopfgansl aus Ungarn.

So, und jetzt hab ich Hunger, ich geh zu McDonalds...
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

wuselsurfer;8476500 Die staatlich gelenkte [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/SERO" schrieb:
Se[/URL]kundär-Rohstoffverwaltung gab es übrigens schon.
Aber das war eine andere Zeit.

Da hat der Westen noch soche S..... parolen losgelassen, wie "der Osten sammelt die letzten Lumpen" ... .
Die Überproduktionsgesellschaft hat es eben noch nicht kapiert, das alles auf der Erde endlich ist.

Heutzutage würde das schief gehen wegen der konkurrierenden Kapitalinteressen.
Während der Osten die Letzten Lumpen gesammelt und den Dreck der Industrie in Luft und Wasser entsorgt hat wurden im Westen auch Wertstoffe gesammelt.
Schrott, Glas und Blech meist über die Müllabfuhr der Landkreise und Gemeinden, Altkleidung und Altpapier durch Vereine die das Zeug anschließend verkauft und mit dem Erlös teilweise ihre Aktivitäten finanziert haben.
Zusätzlich wurden Wertstoffe aus Abluft und Abwasser rückgewonnen.
Eigentlich ging es darum die Umweltschutzvorschriften einzuhalten, aber als nach dem Abtrennen das Zeug in konzentrierter Form vorlag hat man festgestellt das es sich auch wiederverwerten lässt.
Das hat im Westen trotz konkurrierender Kapitalinteressen recht gut funktioniert.

Aber so wie es gerade aussieht werden wir wohl bald diesen böse Kapitalismus überwunden haben.
Dann gibt es neue Handys nur noch wenn Vater Staat bescheinigt das der Bürger Bedarf für ein Neugerät hat.
Hat ja damals auch mit dem Trabant super geklappt. Ein Auto das alle Bedürfnisse des Volkes erfüllt hat, und deswegen nie verbessert werden musste. ;-)
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Während der Osten die Letzten Lumpen gesammelt und den Dreck der Industrie in Luft und Wasser entsorgt hat wurden im Westen auch Wertstoffe gesammelt.
Vergiß es, ganz schnell.
Da wurde nichts gesammelt, falls Du weißt, aus welcher Zeit der Spruch stammt.

Eigentlich ging es darum die Umweltschutzvorschriften einzuhalten,
So etwas gab es da noch gar nicht und das Ruhrgebiet war genau so schwarz, wie Hoyerswerda.
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Vergiß es, ganz schnell.
Da wurde nichts gesammelt, falls Du weißt, aus welcher Zeit der Spruch stammt.

So etwas gab es da noch gar nicht und das Ruhrgebiet war genau so schwarz, wie Hoyerswerda.
Gab es nicht ??? Komisch das man in den alten Bundesanzeigern ein Wasserhaushaltsgesetz von 1986 findet...
Bundesgesetzblatt

Vorläufer gab es früher schon, zum Teil auf Landesebene. Einleitgrenzwerte wurde meist von den Bundesländern festgesetzt,
Führte dann dazu das sich solche Technologien durchgesetzt haben,
Ionenaustauscher – Wikipedia
Rauchgasentschwefelung – Wikipedia
Dunnsaure – Wikipedia
 
AW: Schweden: Wegwerfkultur soll durch Steuervorteile für Reparaturen bekämpft werden

Ich sagte schon, daß Du nicht weißt, von wann der Spruch stammt.
Da Du keine Infos dazu lieferst und es vermutlich Geheimwissen ist (schließlich gab's bis jetzt keinen Joker aus dem Publikum) muß ich raten:
Der Spruch stammt aus der Zeit in der im technisch rückständigen Osten noch Lumpen zur Papierherstellung gesammelt wurden, während im Westen schon Holzschliff verwendet wurde. ;-)
Damals gab es weder DDR noch BRD, also gab es auch keine Bundesgesetzblatt und keine bundesdeutschen Umweltschutzgesetze. Das Ruhrgebiet war damals übrigens sogar dreckiger als Hoyerswerda.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück