Ryzen 7000: Rufe nach Preissenkungen werden laut - wegen Raptor Lake

Amd kann auch die Preise erhöhen. Die Kunden dürfen das Zeug dann einfach nicht kaufen. Wenn wenn sie es doch kaufen sind sie selber schuld. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Wenn AMD gerade im mittleren Bereich wie den 7600x drauf sitzen bleiben werden die sich schon umschauen. Ich hab damals für meinen P/L Upgrade auf 10400f für 32gb Ram inkl. Board und CPU gerade mal 300€ für alles bezahlt. Wenn ich die aktuellen Preise sehe kann ich nur schmunzeln.
 
AM5 kann Warten. - DDR5 muss noch zeigen, was in ihm steckt. Und AMD muss jetzt noch lernen auch mal höher getakteten Ram zu unterstützen... Dazu wird aber mal wieder wenigstens eine neue Generation von Ryzens nötig sein...

Es gibt also überhaupt keine Eile auf eine AM5 Plattform zu wechseln... Die Preise sind für die early Adopter gemacht, ich bin keiner (diesmal) und darum sind mir die Preise auch zeimlich egal. Und wenn die early Adopter nicht kräftig zur Kasse gebeten würden, wär das ziemlich abnormal, das muss so sein.
 
Einfach mal entspannt zurück lehnen, und abwarten. Wer nicht gerade einen neuen PC braucht, weil er aktuell gar keinen hat, der kann ja locker 6-12 Monate nach Release abwarten, bevor er sich überlegt was Neues zu kaufen.

Die Preise der CPUs gehen mMn, so kurz nach Release, ja noch in Ordnung. Problem ist das fehlen "günstiger" Bretter, und der aktuell immer noch deutlich teurere DDR5-RAM. Naja, und die mMn grundsätzlich überzogenen Preise der Mobos ab der "Mittelklasse".

Kein Wunder dass die HEDT-Plattformen ausgestorben sind. High-End-Mainstream-Desktop ist das neue HEDT. Zumindest was die Preise und Verbräuche angeht. Nur leider immer noch ohne Quad-Channel. Und ohne die zahlreichen Lanes der HEDT-Plattformen.

Was früher ja mal das Argument für die "teuren" HEDT-Mobos war. Aber aktuelle Performance-Bretter haben weder eine aufwendigere Quad-Channel noch eine 40 PCIe-Lanes "Verdrahtung", und kosten trotzdem (tlw. sogar deutlich) mehr.

Nur mal so als Beispiel, wie ein Mainboard für mehr als 500€ eigentlich aussieht bzw. aussehen sollte:

Anhang anzeigen 1405768

Das Ding hat zum Release Anfang letztes Jahr unter 600€ gekostet. Der Sockel hat 4094 Pins, die dort einzusetzende CPU hat eine TDP bis zu 280 Watt (übrigens bei 64 Kernen und 128 Threads), ein Octa!!!-Channel RAM-Interface, was mit DDR4 3200 auf über 200GB/s kommt (das sind immer noch ca. 50GB/s mehr als DDR5 11600 im Dual-Channel hätte), und lächerliche 128 PCIe 4.0 Lanes.

Und jetzt soll das Platinen-Layout für die paar (~1700) AM5-Pins mit bissl DDR5 Dual-Channel und 24 PCIe 5.0 Lanes so aufwendig und teuer sein?

Das günstigste AM4-Mobo (B550) mit PCIe 4.0 für die Graka kostet unter 80€, für AM5 (B650) sind es fast 220€. 140€ Aufpreis für nen M.2 PCIe 5.0 Steckplatz und DDR5? Will man jetzt auch noch PCIe 5.0 für die Graka, muß man mindestens ~300€ auf den Tisch legen.

Von wegen "aufwendigere" Platinen...
Danke. Besser hätte man es nicht vergleichen können. ??????
 
Mal sehen, ob dies überhaupt möglich ist, die Spanne ist schon relativ enorm!


Habe ich oben vorgerechnet, Board ca. 100 EUR und CPU ca. 50 EUR teurer bei AMD, womit ich je nach weiterer Aussattung bei 15% Mehrkosten lande (950 EUR bei Intel und 1.100 EUR bei AMD), ist im Verhältnis schon deutlich teurer!


Wenn zwei Systeme sehr ähnlich sind, ist das in meinen Augen immer ein valides Argument, aber bei 150 EUR Preisdifferenz muss man ehrlicherweise sagen, dass man bei Intel in drei Jahren einfach ein neues Board kaufen kann vom gesparten Geld! Dazu kommen die wirklich marginalen Vorteile, ja PCIe 5 braucht aktuell niemand so wirklich außer er will in irgendeinem CrystalDisk Benchmark den längsten Balken nachweisen, faktische Unterschiede sind meßbar, aber nicht spürbar, das war beim Wechsel von 3 auf 4 schon so und wird beim Wechsel von 4 auf 5 nicht anders sein. Die Anwender die sich wirklich um so etwas Gedanken machen müssen, kaufen ganz sicher keinen Costumer Sockel!

Beim Thema Effizienz wird jetzt auch wieder draufgeschlagen, das war schon bei Alder Lake so und das ist nun wieder das gleiche, die Leute die sich die Effizienz bei prime95 oder sonstwas anschauen, haben selten nachgedacht! Welcher PC läuft denn 90% der Zeit unter Vollast? Welcher PC im Customerbereich? Im Workstation und / oder Serverbereich mag das schon vorkommen, da werden ja teilweise Programme geschrieben und dann quasi nacheinander kompiliert, oder Videos in Warteschlangen verschoben um diese zu encodieren usw. Aber in normalen Anwenderbereich, wie du und ich, wird ein Rechner 95% der Zeit im Idle verbringen und die wenigsten werden diesen Anteil auf 50% senken können. Also wirkliche Randerscheinungen!

Nicht falsch verstehen, ich mag AMD wirklich (besitze selber einen), aber bei den Preisen ist die Plattform für mich aktuell uninteressant und ich schaue eher in Richtung RL, auch wenn ich nicht updaten muss, so juckt es den Verrückten dann eben doch in den Fingern und er überlegt schon. Aber mal die ersten Wochen abwarten und dann sehen was der Markt macht!

Ein 7700X ist nichts? Ein 7900X ist auch nix?

Solche Aussagen sind halt viel zu kurz und dadurch schon ziemlicher Unsinn! AMD hat in jedem Segment etwas, sie haben Intel sogar ein Segment voraus, HEDT! Problem aktuell ist und bleibt der Preis, der 13600K ist eine wirklich gelungene CPU und für mich so etwas wie der Geheimfavorit des LineUps! Im Gaming weit vorne dabei und gerade in Anwendungen lässt er AMD die fehlenden E-Cores bereuen!

Es gibt keine Alternative zum 13600K und 13700K. Und das sag ich selbst als AMD Fan.

7600x hat nur 12 Threads kostet 350 EUR, der 13600K hat 20 threads, ist schneller kostet 385 oder KF Version etwas günstiger.

7700x hat 16 threads gegen 13700k 24threads und kostet ca 510 EUR der 7900x mit 24threads kostet 700 EUR.

Wenn AMD den Preis senkt auf 500-550 EURo, ok dann ja aber nicht für den Preis.

32GB DDR4 Ram, Board und 13700K hat ordenltich Leistung und wäre auch günstiger als AMD:
 
Die Preise sind generell sehr hoch. Zudem sind noch längst nicht alle Mainboards erschienen. Wartet einfach ab, bis alles verfügbar ist und bis sich die Preise entsprrchend gesetzt haben. Eher sollte man generell nie kaufen, sonst zahlt man im schlimmsten Fall sogar Wucherpreise. NettesDetail am Rande: bei Computerbase wollen angeblich noch 70% der Stimmenabgabe noch auf Windows 10 setzen. Denen hat wohl noch niemand gesagt, dass man Intesl Hybridprozessoren aber unbedingt mit Win 11 befeuern muss, damit die Effizienzkerne auch richtig erkannt werden. Einige Spiele mögen das nämlich überhaupt nicht. Also denen wünsche ich viel Spaß, wenn die jetzt auf ein neues Intel-System setzen, udn dann zockt man mit den kleinen Kernen oder ein Spiel startet gar nicht erst..
Ja Bitte Preise senken, stelle gerade ein AMD System zusammen:D
steck nen 5800X3D in das B450, fettig, 389 Euro Mindfactory, billiger mehr Spieleleistung geht nicht im Vergleich zum 3600er
 
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Wenn AMD den Preis senkt auf 500-550 EURo, ok dann ja aber nicht für den Preis.
Wie gesagt, dein Post ist einfach zu kurz! So wird ein Schuh draus und ich bin ziemlich identischer Meinung.

Aber was wäre bspw. wenn man den 13700k gegen einen 5950X antreten lässt? Da dreht sich der Schuh dann ziemlich um und ich bin mir sicher, bei DDR4 werden beide Systeme sehr eng zusammen liegen (der 5950X ist in Anwendungen ja doch 10% langsamer, was aber mit DDR4 sicher sehr eng zusammenrücken würde (5-10% schätze ich würde der 13700k verlieren) und plötzlich ist AMD in der gleichen Preisgruppe doch wieder vertreten!

Aber ja, Zen 4 ist aktuell (gerade auch Plattform) zu teuer und es bedarf hier einer deutlichen Reaktion!
 
Der Euro ist dieses Jahr einfach bei uns der Preistreiber, nicht so sehr die Dollar MSRP Preise. Die waren zum launch der Zen3 Serie ähnlich gelagert. Intel und Nvidia haben das selbe Problem in Europa.

Ich vermute mal, das mit der aktuellen Entwicklung einfach der Markt für alle sinkt hier bei uns. Billiger wirds wohl nicht mehr zu launch werden, ausser wir bekommen statt inflation eine deflation und zeitgleich steigt der Euro wieder - was ich mir als laie aktuell nicht vorstellen kann.
 
AM5 kann Warten. - DDR5 muss noch zeigen, was in ihm steckt. Und AMD muss jetzt noch lernen auch mal höher getakteten Ram zu unterstützen... Dazu wird aber mal wieder wenigstens eine neue Generation von Ryzens nötig sein...
Wieso? DDR5-6000 stellt derzeit einen guten und bezahlbaren Sweetspot dar, vernünftige Timings inkl.! Fürs Gaming sind ohnehin sehr oft die Timings wichtiger als das letzte bisschen Transferrate!
 
Wieso? DDR5-6000 stellt derzeit einen guten und bezahlbaren Sweetspot dar, vernünftige Timings inkl.! Fürs Gaming sind ohnehin sehr oft die Timings wichtiger als das letzte bisschen Transferrate!
Laut CB ist es möglich 6200 Ram auf X670 platinen 1:1 laufen zu lassen.Interessanter wärees Quad Channel im Mainstream zu etablieren . Wenigstens auf den Hig End Boards.
 
Ich habe jetzt noch vom 3700X auf den 5800X3D gewechselt und eine 6900XT zu einem sehr guten Preis geholt.
Damit komme ich jetzt noch einige Jahre gut aus und wechsle vielleicht noch maximal einmal die Grafikkarte.
Bis dahin ist AM5 gut gereift und zu vernünftigen Preisen verfügbar und auch DDR5 wird sich einpendeln.

Aber um auf die News einzugehen. Mein Kollege stellt sich gerade einen neuen PC zusammen. Einmal AM4 Plattform mit 5800X3d und einmal dasselbe mit AM5 und 7800X. das AM5 System kommt unterm Strich um 200 Euro teurer.
Ist jetzt auch nicht die Welt und in dem Fall greif ich dann lieber zur neuen Plattform.
Bei einem bestehenden AM4 System macht es zur Zeit wohl mehr Sinn zum letzten Prozessor zu greifen und wieder einige Jahre zufrieden zu sein.
 
Sollte sich der 2400er-DDR4-JEDEC-Ram mit heutigen Speichercontrollern nicht auch sicherlich mindesten als 3200er betreiben lassen? Immerhin sehen die Werkseinstellungen bloß 1,2V vor, da sollte doch einiges machbar sein.
Hat jemand Daten dazu?
Nur sehr begrenzt an Hand dessen was ich selber an Kits hatte bzw. habe. Das Problem dabei ist nicht mal der IMC der alten CPU Generationen. Zumindest die von Intel CPUs. 1st Gen Ryzen lassen wir mal aussen vor. :D

Letztlich war es "damals" nicht anders als jetzt auch. Die Hersteller kaufen was bei Samsung, Micron oder SK Hynix vom Band läuft. Die produzieren eh nur nach JEDEC. Das Speed Binning übernehmen dann die "Hersteller" selber. Die hatten damals auch nichts zu verschenken. Von den 5 oder 6 alten Kits hat zumindest bei mir keines stabil mehr als 3000MT/s hergegeben. Dafür waren dann aber auch schon 1,45-1,5v notwendig. Mehr Glück kann man bei den OEM Sticks der eigentlich DRAM Hersteller haben. Da kann mit Glück sehr viel gehen.

Das Hauptproblem bei Memory OC ist und bleibt aber das JEDES DRAM IC auf dem PCB den Takt und die Timings mitmachen muss. Und das ist häufig dann eben der limitierende Faktor. Ein oder mehrere ICs haben nicht die Güte. Da hilft dann VDimm auch irgendwann nicht mehr weiter. Zu mal nicht alle ICs gleich gut mit Spannung skalieren. Andere ICs dazu neigen "sensibel" auf Temperatur zu reagieren. Und am Ende sogar das PCB entscheiden kann. Mit einem A2 PCB ist idR mehr drin als zBsp. mit den alten A0 oder gar älteren B2.

Es gibt Ausnahmen. Alte B-Die oder Micron Kits können durch aus auch mehr als 3000MT/s mitmachen. Das ist analog zur Silicon Lottery bei CPUs. Auch da gibt es immer Ausreißer nach oben.

Hier ist mal ein Beispiel mit 9th Gen Intel und einem JEDEC 2133MT/s OEM Stick
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Interessanter wäre es Quad Channel im Mainstream zu etablieren . Wenigstens auf den Hig End Boards.
Warum sollten AMD oder Intel das machen? Dafür haben sie die andere Plattformen im Programm. Wer würde sich ggf. noch TR kaufen, wenn er einen 16K/32T Prozessor mit Quad Channel auch für einen Bruchteil kaufen kann? Neben den deutlich mehr PCIe Lanes und höherem Core Count ist das nun mal einer der Vorteile dieser Plattformen.

Zu mal der IMC das ja auch mitmachen muss. Einfach ein Board mit 8 Dimm Slots reicht dafür ja nicht aus. Gut man könnte ein Quad Channel auch mit 1 DPC realisieren. Nur wozu? Letztlich brauchen Gamer ja nicht die mögliche Speicherbandbreite so einer Lösung. Das wäre ein Nischenprodukt für sehr wenige Nutzer. Der Aufwand entsprechend nicht gerechtfertigt.
 
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Laut CB ist es möglich 6200 Ram auf X670 platinen 1:1 laufen zu lassen.Interessanter wärees Quad Channel im Mainstream zu etablieren . Wenigstens auf den Hig End Boards.
QuadChannel im Mainstream???

Bei aktuellen Boardpreisen von 250-300 EUR möchte ich nicht wirklich noch eine Abgrenzung nach oben sehen! Da würde ich lieber ein Comeback der HEDT Plattform von Intel sehen, wobei das ja wahrscheinlich erst mit der "Chiplet" Technik wieder Sinn ergeben wird, aktuell wäre es für Intel einfach viel zu teuer mehr als die 24 Kerne zu bringen (im Consumermarkt)
 
Nur sehr begrenzt an Hand dessen was ich selber an Kits hatte bzw. habe. Das Problem dabei ist nicht mal der IMC der alten CPU Generationen. (...)
Danke für die gesamten Erläuterungen.
1st Gen Ryzen lassen wir mal aussen vor. :D
An den habe ich tatsächlich am Meisten gedacht.
Warum sollten AMD oder Intel das machen? Dafür haben sie die andere Plattformen im Programm. Wer würde sich ggf. noch TR kaufen, wenn er einen 16K/32T Prozessor mit Quad Channel auch für einen Bruchteil kaufen kann? Neben den deutlich mehr PCIe Lanes und höherem Core Count ist das nun mal einer der Vorteile dieser Plattformen.

Zu mal der IMC das ja auch mitmachen muss. Einfach ein Board mit 8 Dimm Slots reicht dafür ja nicht aus. Gut man könnte ein Quad Channel auch mit 1 DPC realisieren. Nur wozu? Letztlich brauchen Gamer ja nicht die mögliche Speicherbandbreite so einer Lösung. Das wäre ein Nischenprodukt für sehr wenige Nutzer. Der Aufwand entsprechend nicht gerechtfertigt.
Gerade die Pflicht zu 1DPC wäre ein echter Gewinn davon. Wer nur zwei DIMMs einsteckt bekommt dann eben nur DualChannel, bei dreien TrippleChannel und erst bei allen vieren QuadChannel. Das wäre der Masse auch gut vermittelbar.
Bzgl. HEDT: Die würden dann halt auf OctaChannel wachsen und volles Recycling der Serverplattformen werden. Das wäre ohnehin ein sinnvoller Schritt.
 
Gerade die Pflicht zu 1DPC wäre ein echter Gewinn davon. Wer nur zwei DIMMs einsteckt bekommt dann eben nur DualChannel, bei dreien TrippleChannel und erst bei allen vieren QuadChannel. Das wäre der Masse auch gut vermittelbar.
Nur brauchen wohl gut 99% der normalen Desktop User die Bandbreite schlicht und ergreifend gar nicht. Die wenigen die damit was anfangen können sollen eben die deutlich teurere Plattform kaufen.

Bei den Mainboards müsste man dann wohl durchgehend auf T-Topology setzen. Bei DDR5 hat man ja aktuell schon arge Probleme wenn man 4 Sticks verwenden möchte. Der mögliche Takt bricht dann schon ziemlich stark ein. Wenn man zBsp. das ASUS z790 Hero mal als Beispiel nimmt. Das ist mit max 7800MT/s in der QVL angegeben. Will man dann 4 Sticks nutzen landet man lt. QVL "nur noch" bei 6000MT/s. Bei MSI, Gigabyte und ASRock sieht das nicht anders aus. Wirklich hoher Takt bei 4 genutzten DIMM Slots ist keine einfache Sache bei DDR5.
 
Ich habe mir gerade erst bewusst einen Ryzen 7 5700X gegönnt. Das reicht mir erst einmal bis die AM5 Plattform samt DDR5 RAM günstiger und ausgereifter geworden ist. Vor allem verbaue ich keine CPU`s mehr die mehr wie 85W TDP haben. Ich plane mal mit Ende 2023 vorher interessiert mich der ganze Kram nicht (Intel eh nicht) ?.
 
Danke für die gesamten Erläuterungen.

An den habe ich tatsächlich am Meisten gedacht.

Gerade die Pflicht zu 1DPC wäre ein echter Gewinn davon. Wer nur zwei DIMMs einsteckt bekommt dann eben nur DualChannel, bei dreien TrippleChannel und erst bei allen vieren QuadChannel. Das wäre der Masse auch gut vermittelbar.
Bzgl. HEDT: Die würden dann halt auf OctaChannel wachsen und volles Recycling der Serverplattformen werden. Das wäre ohnehin ein sinnvoller Schritt.

Sogenanntes HEDT ist bei AMD bereits auf Octa-Channel gewachsen. Aber eben auch nur "sogenannt": Faktisch wird die alte Marktposition von Sockel 1366/2011 seit der Ryzen-9-Einführung wieder von Über-High-End-CPUs in Mainstream-Plattformen übernommen. Multi-GPU ist tot, hohe Transferraten spätestens mit DDR5 kein Problem mehr und der Quad-Channel-Mehraufwand nebst einem komplett eigenen Unterbau für den beschränkten Kreis von Privatanwendern mit besonderen Bedürfnisse vermutlich schlichtweg nicht profitabel.

Eigenständige HEDT-Plattformen als Konzept waren eine gewinnbringende Idee, solange jemand nach den I/O-Fähigkeiten der Midrange-Server-Portfolios gefragt und man den verbleibenden Mainstream-Desktop komplett aus dem mobile-Line-Up versorgen konnte. Aber beides ist durch das Wettrüsten mit AMD nicht mehr der Fall. Heute haben wir 32-Threader mit >200 Watt bei beiden Herstellern wieder als lineare Fortsetzun des High-End-Bereichs ohne Abtrennung, wie es auch zu den HEDT-Anfangszeiten mit P4EE vs. 939er FX war. Bei Servern unterdessen hat Epyc die Quad- und Octa-Sockel-Konfigurationen derart in die Nische verdrängt, dass Einzel-CPUs heute nicht mehr einfach als Erweiterung des Desktop-Portfolios dienen können, sondern mindesten um Faktor 2 zu groß sind. Man müsste also extra entwickeln – nur für wen? Ich habe mal unter der Hand erfahren, dass selbst einige TR4-Platinen weltweit nur vierstellige Verkaufszahlen hatten und damals lebte zumindest SLO noch, während der Mainstream noch bei acht Kernen endete.
 
Ich habe mal unter der Hand erfahren, dass selbst einige TR4-Platinen weltweit nur vierstellige Verkaufszahlen hatten und damals lebte zumindest SLO noch, während der Mainstream noch bei acht Kernen endete.

weltweit nur vierstellige Verkaufszahlenist schon krass aber wenn es anscheind ein Markt für extrem teure HW gibt sollte sich das doch auch lohnen...?
 
In 2 Jahren wird doch wohl noch niemand schon wieder eine neue CPU kaufen!?
Wieso nicht ? Ich hab ja auch von 3900x auf 5950x und jetzt auf 7950x gewechselt. Im Enthusiastenraum ist das jetzt nicht so unvorstellbar immer das neueste, schickste, schnellste haben zu wollen. Und auf meinem AM4 Board ging das ja auch problemlos, einfach Zen 2 gegen Zen 3 getauscht.

Nächstes Jahr kommen ja schon V-Cache Modelle, dann kommt Zen4c mit evtl. 4nm und höherer Density bei den Cores, und im 2024 sind wir schon bei 3nm mit Zen 5, Zen 5 Vcache und Zen 5c und alles mit komplett neuer Arch.

V.a. mit einem Ryzen 7950X hast du eh schon das momentane Ende der AM5 Fahnenstange.
Momentan ja, aber 2023 und 24 kommt ja sicher auch noch was. Und hier einfach die CPU tauschen und als Drop-In Upgrade bekommen ist halt einfacher und billiger als nächstes oder übernächstes Jahr grad wieder Board UND CPU zu holen.

Wie ich sagte: wer jetzt kauft und das ewig fahren möchte der ist mit Intel gut bedient. Wer aber immer neues Zeug haben will der fährt mit Intel unterm Strich schon ab nächstem Jahr teurer.

Da wirst du erst mit der letzten AM5 CPU Generation wieder eine ordentliche Verbesserung spüren und das wird dann wohl erst 2026 sein.
Nach der Logik hätte ich auch seit 2018 keine neue AMD CPU kaufen dürfen weil man ja mit Zen 2 und 3 "keine Verbesserung spürt" gegenüber einem Ryzen 1600 oder 2600.:D

Nächstes Jahr kommen wie gesagt Zen 4c und V-Cache Modelle raus, 2024 dann Zen 5 mit neuer Arch und 3nm. Wenn ähnliche Verbesserungen wie bisher drin liegen sind das bis 2024 weitere 20-40% mehr Performance.

Ist das jetzt nicht mehr ordentlich genug ? Zumal es eben kein neues Board dafür braucht kann man das easy mitnehmen. Es geht ums "können" wohlgemerkt nicht "müssen" oder "unbedingt brauchen".

Aber wenn wir so weit philosophieren wollen, dann "braucht" auch keiner Raptor Lake oder Zen 4. Dann tuts ein 5800X3D. Wobei auch da gehts billiger und eigentlich reicht auch ein 12100er.

Es gibt keine Alternative zum 13600K und 13700K. Und das sag ich selbst als AMD Fan.

7600x hat nur 12 Threads kostet 350 EUR, der 13600K hat 20 threads, ist schneller kostet 385 oder KF Version etwas günstiger.
Der 7600X müsste im Lineup unter dem 13600K stehen. Preislich tut er das ja auch. Der eigentliche Konkurrent ist der überteuerte 7700X.

7700x hat 16 threads gegen 13700k 24threads und kostet ca 510 EUR
Der 7700X steht eigentlich gegen den 13600K leistungsmässig würde ich sagen und ist massiv überteuert. Liegt jedoch bei 463€ und nicht 510. Der dürfte dennoch höchstens 399€ kosten wenn er so halbwegs konkurrenzfähig bleiben will.

der 7900x mit 24threads kostet 700 EUR.
Dieser steht wiederum eher gegen den 13700K und liegt bei 625€ aktuell, nix 700. In CH liegt er bei 582 Fr. Hier ist der 13700K mit 508€ bzw. 467 Fr immer noch massiv günstiger. Schon fast absurd wie gut Intel hier fürs Geld abliefert.

Wenn AMD den Preis senkt auf 500-550 EURo, ok dann ja aber nicht für den Preis.
Geh ich absolut konform. Ist zu teuer. Müsste wie du sagst um die 500-550€ sein um mitzuhalten. Dafür ist obenraus der 7950er günstiger gewesen als sein Vorgänger. Den hab ich noch für 790 gekauft, den 7950er jetzt für 730.

32GB DDR4 Ram, Board und 13700K hat ordenltich Leistung und wäre auch günstiger als AMD:
Stimmt, jedoch wechsel ich sicher nicht auf eine brandneue Plattform um dann altes RAM drauf zu schmeissen. Ab einem 13700K halte ich das schon für unsinniger, Budget Käufer eines 13600K mögen das eher so machen.
 
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