Rundfunkgebühr: Europäischer Gerichtshof bestätigt Erhebung und Durchsetzung

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Im Bezug aufs Niveau liefert "Hart aber fair" auch nicht anspruchsvollere Kost als die Karnevalssendungen. Was soll die Aufregung? :D

Würde ich so nicht sagen.
Da wird wenigstens politisch diskutiert und einem Informationsauftrag nachgekommen, Fasching ist reine, nervtötende "Unterhaltung".
 
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Was soll dieser Scheiß?

Hart aber fair wird von 20.30 Uhr - 21.30 Uhr ausgestrahlt, die Karnevalssendung kommt um 22 Uhr, wo ist das Problem, es gibt kein entweder oder, sondern beides.

Typischer scheiss des Internets und Fake News! Da schreibt einer einen Post mit einer sachlich falschen Angabe und jeder interpretiert seinen eigenen Scheiß, ohne die Faktenlage zu überprüfen!

Bravo!
 
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Auf was musst du denn verzichten?
Du bist ja nicht mal in der Lage das Progarm richtig zu lesen.
Ich hatte mich auf die Aussage meiner Frau verlassen, welche in der Fernsehzeitung nachgeguckt hat.
Auf der Internetseite steht etwas anderes.
Aber egal, es gibt genug andere Beispiele, weswegen für Karneval das Programm geändert wird.

Und abgesehen davon bist du ein Teil einer Gemeinschaft/Gesellschaft, das scheinst du aber nicht zu kapieren!
Wenn jeder in einer Gemeinschaft genau das durchsetzen will, was ausschließlich er möchte, wird jede Gemeinschaft scheitern. typischer Auswuchs heutiger Singularität zu verwöhnter Menschen.
Ich hatte es doch begründet... nur ein Bruchteil feiert Karneval und die Sender strahlen deutschlandweit für alle Menschen aus.
 
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Karneval feiern mehrere Millionen Menschen quer durch die Republik, ob es jetzt 10 Millionen oder mehr sind, kann keiner sagen, es ist auf alle Fälle ein Teil deutscher Kultur, von Bayern, Baden-Würtenberg, Hessen, Rheinland Pfalz und NRW, also ein Teil der Gesellschaft und zumindestens betrifft es den WDR, SWR, SR und BR und schon immer Mainz als ZDF Sitz mit einer einzigen Karnevalssendung (Mainz wie es singt und lacht). Und die 3-4 Karnevalssendungen bei der ARD lässt dich auch nicht sterben.

Und übrigens wird der Umzug des Oktoberfest und das Anstechen des ersten Fasses im BR live übertragen, ungefähr 3-4 Stunden jedes Jahr.
 
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Die bundesweite Übertragung des Karneval ist nötig, um die Bevölkerung vor der vom Rheinland und dem Schwäbischen ausgehenden organisierten Verblödung zu warnen.

Ferner geht es auch um die Außenwahrnehmung: Der Welt muss regelmäßig versichert werden, dass in Sachen deutschen Volkshumors alles dem Klischee entspricht. Dann stimmt nämlich auch das mit der Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Gemütlichkeit noch und die Chance, dass wir wieder einen Krieg anfangen, einen Fußball-Weltmeistertitel holen oder gar erneut Abgaswerte manipulieren, ist überschaubar.

Ja, ich habe heute früh einen Kasper gefrühstückt. Einer weniger ... Wenn alle mitmachen würden, wären wir die Jecken ruckzuck los! :devil:
 
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Auch ein Weg der Überbevölkerung Herr zu werden. [emoji16]

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Die bundesweite Übertragung des Karneval ist nötig, um die Bevölkerung vor der vom Rheinland und dem Schwäbischen ausgehenden organisierten Verblödung zu warnen.

Ferner geht es auch um die Außenwahrnehmung: Der Welt muss regelmäßig versichert werden, dass in Sachen deutschen Volkshumors alles dem Klischee entspricht. Dann stimmt nämlich auch das mit der Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Gemütlichkeit noch und die Chance, dass wir wieder einen Krieg anfangen, einen Fußball-Weltmeistertitel holen oder gar erneut Abgaswerte manipulieren, ist überschaubar.

Ja, ich habe heute früh einen Kasper gefrühstückt. Einer weniger ... Wenn alle mitmachen würden, wären wir die Jecken ruckzuck los! :devil:
Sehr witzig, hehehe aber dennoch sollte auch das auf den Prüfstand. Generell sollte alles auf den Prüfstand bei den ÖRs, es sind wirklich viele viele Formate dabei die m. M. n. nicht durch die Rundfunkgebühr finanziert gehören. Den Passus mit der Unterhaltung nebst dem Bildungsauftrag sollte man man stark eingrenzen, wenn überhaupt noch aufrechterhalten. Ich persönlich würde das nur auf Bildungsförderung beschränken. Staatlich bezahlte Unterhaltung ist etwas was man haben kann und nicht muss, an der Stelle wäre zu mindestens eine Wählerbefragung wünschenswert und vielleicht auch eine demographisch bereinigte, siehe alte Menschen, bzw. eine zeitlich befristete, so dass diese bei Mehrheitsänderungen wiederholt werden könnte und das Ergebnis nicht langfristig bindend wäre.

MfG
 
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Sehr witzig, hehehe aber dennoch sollte auch das auf den Prüfstand. Generell sollte alles auf den Prüfstand bei den ÖRs, es sind wirklich viele viele Formate dabei die m. M. n. nicht durch die Rundfunkgebühr finanziert gehören. Den Passus mit der Unterhaltung nebst dem Bildungsauftrag sollte man man stark eingrenzen, wenn überhaupt noch aufrechterhalten.

Ich bin absolut deiner Meinung.

Wenn Unterhaltung, dann unter dem Gesichtspunkt Kultur: Also Dinge, die zwar möglicherweise nur für einige unterhaltsam, aber gleichzeitig auch erhaltenswert und/oder wissenswert sind. Seichte Unterhaltung für die breite Masse liefert auch das private Free-TV und mit dem soll der ÖR ja explizit *nicht* in Konkurrenz treten. Im Prinzip liefert der ÖR das schon, indem er beispielsweise Festivals überträgt - sowohl Theater als auch Wacken.
Das ließe sich aber ausbauen. Und wenn das Musikantenstadl mit Folklore-Pflege begründet wird, ist das zwar nicht meins, aber ich kann damit leben und bin der Meinung, dass Brauchtumspflege auf den öffentlich-rechtlichen Lokalsendern besser aufgehoben wäre - also dort, wo das jeweilige Brauchtum auch tatsächlich zentral gepflegt wird. Bundesweit reicht dann und wann eine Zusammenfassung überschaubarer Länge im ZDF, so nach dem Motto "Schaut mal, ihr Karnevalisten in Schleswig-Holstein, so machen es eure Vorbilder in Köln. Wenn es euch nicht reicht, dann schaltet den WDR ein, da läuft es in voller Länge."

Das Gleiche, was Sport angeht. Der ÖR muss nicht mit viel Geld um Sendelizenzen pokern. Warum auch? Es wird auf jeden Fall irgendwo übertragen, sonst würden sich ja die Privaten nicht darum reißen. Und einen Anspruch auf WM/EM ungeschnitten und in allen Perspektiven auf Kosten der Gemeinschaft hat der sportbegeisterte Bundesbürger auch nicht. Da wäre es eher interessant, Sportveranstaltungen zu übertragen, die in der Bundesrepublik Freunde haben (oder finden könnten), aber keine breite Markt- und Medienbasis haben. Natürlich mit Augenmaß ... Sport im ÖR soll jetzt nicht zwingend die ausschließliche Heimat für Smartphone-Weitwurf oder das Wasserballett der Herren werden, aber im Wesentlichen wäre ich dafür, mehr Sportarten abzudecken, diese aber nur zusammenfassend - also mit Informationscharakter - zu behandeln. Für die Hardcore-Fans der jeweiligen Disziplin (egal wie bekannt oder unbekannt sie ist) gibt es genug Spartenkanäle.

Und ansonsten: Mehr Nachrichtenformate. Mehr Themenmagazine. Mehr Dokumentationen zum umfassenderen Themenbereichen. Es wird nie alles für jeden interessant sein, aber es wird immer jeder etwas Interessantes finden und dabei nicht dümmer werden. DAS ist meines Erachtens Aufgabe des ÖR.

Wird diese erfüllt, verkraftet das Portemonnaie des Beitragszahlers auch den sonntäglichen Tatort und möglicherweise sogar ab und zu Rosamunde Pilcher.
Aber auch für diesen kleinen (!) Unterhaltungsteil ist ohnehin deutlich mehr Diversifikation gefragt. Schon klar, der deutsche Michel und die deutsche Micheline mögen Krimis und Schmonzetten. Allerdings hauptsächlich deshalb, weil sie seit knapp 70 Jahren nichts anderes kennengelernt haben. Die BBC zeigt, wie es auch anders geht; dort gibt es zwar auch ein gerüttelt Maß an Krimis und den üblichen Vorabendserien, aber die trauen sich auch an andere Genres ran und haben damit Erfolg.
 
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Der ÖR Apparat ist ienfach zu aufgeblasen, es ist von allem eigentlich zu viel und von dem Kern irgendwie zu wenig. Und auch eine Wacken und Staatsmusikantl-stadl Übertragung erachte ich nicht für notwendig. Das Wesentlich ist für mich Nachrichten, Politik, Wissenschaftssendungen und meinetwegen Politiktalk. Gesellschafts-Politiksatire und ein bisschen kinderprogramm. Der Rest ist heut zu Tage einfach nicht mehr notwendig, denn dafür gibt es genug andere Medien und man muss sich eben nicht jeden Luxus leisten, auch wenn es schön "wäre". Die Frage ist ja auch noch, wieviel macht das eigentlich rechnerisch dann aus, wenn der größte Topf ja die Rentenzahlungen sein sollen, die man wohl nicht so einfach abstellen/kürzen kann?!?

MfG
 
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Die Zahlen der ARD:

Personalaufwendungen ohne Altersvorsorge 2016: 1.702.000; Altersvorsorge 2016: 564.000.

Insgesamte Aufwendungen 2016: 6.464.000; dem gegenueber stehen Gesamtertraege 2016 iHv 6.572.200.

(Quelle)

Zahlen des ZDF habe ich nicht recherchiert; duerften aber a) niedriger, aber b) proportional vergleichbar sein. Vom "groessten Topf" kann da nicht wirklich die Rede sein.
 
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Nur weil das die KEF empfiehlt ist das noch nicht zwingend politisch beschlossen.
 
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Nur weil das die KEF empfiehlt ist das noch nicht zwingend politisch beschlossen.

Die Prognose ging sogar dahin, dass die Empfehlung aus vielerlei Gründen nicht berücksichtigt wird.
Das abschließende Argument für die Erhöhung war meines Wissens, dass die vom Bürger verlangte zeitgemäße Ausrichtung des ÖR nun einmal nicht umsonst zu haben ist.

Die Frage ist also weniger, warum die Gebühr erhöht wurde, sondern ob der ÖR es schafft, damit längst überfällige Maßnahmen auf den Weg zu bringen, die in Zukunft eine Verringerung der Kosten bei dennoch wieder zeitgemäßem Auftritt erlauben. Daran würde ich persönlich festmachen, ob der ÖR in seiner jetzigen Form noch reformierbar ist.
 
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