Die von dir markierte, getrennte Eingangsfilterung besagt gar nichts über Loadbalancing. Bei hinreichender elektrischer Netzteilqualität könntest du die eingerahmten Bauteile durch eine Drahtbrücke ersetzen und es würde sich gar nichts ändern. Mit Ausnahme der 3090 Ti zeigen die Bilder nicht einmal separate Widerstände für eine getrennte Messung des Stromflusses (können natürlich auf der Rückseite sein) und selbst getrennte Messungen (bei z.B. 5090 Astral sogar sechsfach für jede Ader einzeln) ist noch kein Loadbalancing. Das gab es meiner Erinnerung nach mal bei einigen 6+2-plus-6-Pin-Karten, die ihren Strom je nach Zuleitung entweder symmetrisch (viele 6-Pin sind halt doch 150-W-tauglich beschaltet) oder asymmetrisch (nicht ganz 2:1, aber in die Richtung gehend) gezogen haben, in dem sie mit zusätzlichen Schaltelementen einzelne Phasen entweder mit der einen oder dem anderen Eingang verbunden haben. Aber das waren damals auch nur zwei Kanäle die reroutet werden mussten, nicht die heute geforderten sechs. Dafür wäre mir überhaupt keine Möglichkeit zur kontrollierten Lastverschiebung bekannt (als Mainboard-Red kenne ich aber natürlich nicht alle Grafikkarten), sondern lediglich Aquacomputers jüngst angekündigtes, externes Widerstands-Balancing.
Bezüglich Stecker: Ich habe schon geschrieben, dass es deutlich leistungsfähigere Varianten gibt, die in der Praxis teilweise auch verbaut werden. Aber was ich ebenfalls schon geschrieben habe, ist Praxis-Einzelfälle != Spec. Letztere sieht nur das Minimum vor und da alle Fassungen uneingeschränkt mechanisch kompatibel sind, muss eine Karte immer davon ausgehen, am zulässigen Minimum zu hängen.
Bei Mainboards habe ich in vergleichbarer Lager sogar schon mal eine 3-auf-1-8-Pin-Adapter gesehen. Der Stecker auf der Platine gehörte mit zum Besten und reichte alleine locker aus. Aber um mit der damit der darüber möglichen Last keine der billigst-denkbaren Kupplungen auf Netzteilseite zu schmelzen, musste man auf deren drei nehmen. In diesem Zusammenhang sei an Romans skandalierendes Video über angeblich Netzteilstecker grillende Skylake-X-CPUs erinnert. Abgesehen davon, dass das Problem @Intel-Spec statt @Mainboard-Werks-OC gar nicht existierte, stellte sich in einem Nachfolge-Video auch heraus, dass man die Wärmeentwicklung durch Wechsel von Superflower auf ein höherwertiges Produkt gut in den Griff bekommen konnte. Hick-Hack dieser Art wollte man bei einem Nachfolger des 150-W-6+2-vermeiden. Deswegen hat man keinen 350-W-6+2-MiniFit genommen, obwohl die spezifiziert im Regal lagen und mit entsprechenden Kabelstärken eigentlich auch 400-450 W leicht realisierbar sein sollten. Sondern man hat absichtlich ein neues, inkompatibles Steckerformat gesucht, um den alten "reicht doch auch"-Zopf abzuschneiden und DAUs mit (spec-konformen) 20-Euro-China-Böllern auf den ersten Blick klarzumachen, dass es hier etwas besseres braucht.
Bezüglich Stecker: Ich habe schon geschrieben, dass es deutlich leistungsfähigere Varianten gibt, die in der Praxis teilweise auch verbaut werden. Aber was ich ebenfalls schon geschrieben habe, ist Praxis-Einzelfälle != Spec. Letztere sieht nur das Minimum vor und da alle Fassungen uneingeschränkt mechanisch kompatibel sind, muss eine Karte immer davon ausgehen, am zulässigen Minimum zu hängen.
Bei Mainboards habe ich in vergleichbarer Lager sogar schon mal eine 3-auf-1-8-Pin-Adapter gesehen. Der Stecker auf der Platine gehörte mit zum Besten und reichte alleine locker aus. Aber um mit der damit der darüber möglichen Last keine der billigst-denkbaren Kupplungen auf Netzteilseite zu schmelzen, musste man auf deren drei nehmen. In diesem Zusammenhang sei an Romans skandalierendes Video über angeblich Netzteilstecker grillende Skylake-X-CPUs erinnert. Abgesehen davon, dass das Problem @Intel-Spec statt @Mainboard-Werks-OC gar nicht existierte, stellte sich in einem Nachfolge-Video auch heraus, dass man die Wärmeentwicklung durch Wechsel von Superflower auf ein höherwertiges Produkt gut in den Griff bekommen konnte. Hick-Hack dieser Art wollte man bei einem Nachfolger des 150-W-6+2-vermeiden. Deswegen hat man keinen 350-W-6+2-MiniFit genommen, obwohl die spezifiziert im Regal lagen und mit entsprechenden Kabelstärken eigentlich auch 400-450 W leicht realisierbar sein sollten. Sondern man hat absichtlich ein neues, inkompatibles Steckerformat gesucht, um den alten "reicht doch auch"-Zopf abzuschneiden und DAUs mit (spec-konformen) 20-Euro-China-Böllern auf den ersten Blick klarzumachen, dass es hier etwas besseres braucht.
