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Renault und Dacia - Alternative Kraftstoffe für PKWs

T

Tim1974

Guest
Hallo,

da das Thema nicht in den Akku-Thread paßt, möchte ich mal hier darüber diskutieren und eure Meinungen erfahren.

Ich bin auf Autogas "LPG" gestoßen, weil ich mir dieses Video angeschaut habe, ok ist ein Werbevideo, aber trotzdem sehr interessant und die Fakten scheinen mir zu stimmen:
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Ich bin allgemein ein Freund von Renault und damit auch von Dacia, ich finde z.B. das Renault wirklich schicke Autos baut und auch zu einigermaßen bezahlbaren Preisen, Dacia finde ich zwar nicht ganz so schick, aber die Preise dafür umso interessanter und die Technik ist ja auch in vielen Bereichen sehr ähnlich bis gleich.
Interessant auch, das Dacia ohne Aufpreis 3 Jahre Garantie bietet, wohl auch auf die LPG-Variante des neuen Sandero.

LPG ist ja sehr günstig, nach meinem Wissen läuft die Steuerbegünstigung aber langsam aus, auch wenn sie wohl nochmal verlängert wurde, aber so etwa 2023/24 meine ich gehört zu haben, daß es teurer wird.
Die Frage ist halt, wird es irgendwann so teuer wie Diesel oder gar Super Benzin?
Lohnt sich ein LPG-Auto auch wenn man nicht dauerhaft so viel fährt, also vielleicht nur 5000 km im Jahr?
Für wie groß haltet ihr die Risiken (von Brand oder Explosion) bei einem LPG-Auto wie dem neuen Sandero, der ja gleich ab Werk so ausgeliefert wird?
Benzin ist ja auch sehr leicht entzündlich und explosiv, ist LPG da nochmal gefährlicher oder nimmt sich das nichts?

Hält ein Motor, der vorwiegend mit LPG betrieben wird durchschnittlich länger oder eher kürzer, als wenn er mit Benzin betrieben wird?
Ich frage das, weil LPG ja sehr sauber verbrennt und weniger Rückstände hinterlassen wird, vielleicht auch in den Brennräumen, ist die Kraftstoffkondensatbildung mit LPG geringer als bei Benzin oder Diesel?
Dafür werden die Ventile aber eventuell bei LPG-Betrieb heißer und können mehr darunter leiden, sofern sie nicht dafür ausgelegt sind...

Gruß
Tim
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Du weisst schon, dass es hier im Forum einen Autothread gibt?
Da kannst du sowas fragen und nicht extra ein neues Thema aufmachen.

Btw, Benzin als Flüssigkeit ansich ist nicht leicht entzündlich, sondern das ein geeignetes Benzin-Luftgemisch.
 
TE
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Tim1974

Guest
Btw, Benzin als Flüssigkeit ansich ist nicht leicht entzündlich, sondern das ein geeignetes Benzin-Luftgemisch.

Das mag wissenschaftlich gesehen so ja sein, wenn man allerdings ein Gefäß hat mit Benzin drinn und da ein brennendes Streichholz rein wirft entzündet sich das Benzin sofort und brennt heftig.
Wenn man das gleiche bei Dieselkraftstoff macht, geht das brennende Streichholz glaub ich gleich aus und der Diesel brennt nicht.
Allerdings kann man den Diesel mit einem Schweißbrenner oder ähnlichem auch entzünden, dann brennt dieser auch weiter und ist schwer zu löschen.
Ich gehe mal davon aus, daß sich LGP sehr leicht entzünden läßt, da reicht sicherlich auch ein brennendes Streichholz, vielleicht braucht es das nichtmal, kann es schon in Brand geraten, wenn der Tank einen Riß bekommt und das LPG nach draußen entweichen und sich schlagartig ausdehnen kann, oder braucht es dafür auch einen Funken bzw. irgendetwas brennendes, oder reicht schon der noch warme Auspuff des Autos?
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Alles Fragen die Dr Google beantworten kann, da sie schon ne Menge anderer Leute gefragt haben.
Erwärm den Diesel vorher mal und probiert es nochmal aus.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Das mag wissenschaftlich gesehen so ja sein, wenn man allerdings ein Gefäß hat mit Benzin drinn und da ein brennendes Streichholz rein wirft entzündet sich das Benzin sofort und brennt heftig.
Nö, der Streichholz geht einfach aus, weil er zu schnell ist bzw. das Gasgemisch zu träge ist.
 
TE
T

Tim1974

Guest
Ich hab das in einer TV-Sendung mal anders gesehen, da war es aber auch eine Wanne voller Benzin oder Diesel, da reichte beim Benzin das brennende Streichholz aus um es zu entzünden, beim Diesel nicht.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Ich hab das in einer TV-Sendung mal anders gesehen, da war es aber auch eine Wanne voller Benzin oder Diesel, da reichte beim Benzin das brennende Streichholz aus um es zu entzünden, beim Diesel nicht.
eine Wanne hat aber eine viel größere Oberfläche als z.B. eine Flasche, Kanister oder Glas.
Es war also gewollt, dass sich das Benzin entzündet.
Bei einem Benzinkanister passiert nichts, das Streichholz, das reinfällt, geht einfach aus.
 
TE
T

Tim1974

Guest
Erst jetzt??? Das gibt es doch schon ewig, genau so wie die umrüst-kit`s für benziner dafür.

Nur hab ich gehört, daß umgerüstete Benziner manchmal Probleme bekommen, weil die Auslassventile durch den Gasbetrieb heißer werden und frühzeitiger kaputt gehen können, als bei speziell für Gasbetrieb entwickelte oder offiziell dafür zugelassene Motoren.

Renault/Dacia scheint mir hier ja eine gewisse Vormachtstellung erobert zu haben, habe bisher sonst kaum bis keine Angebote für neue Fahrzeuge mit LPG-Betrieb gefunden.
Spart man damit wirklich deutlich, oder werden sich die Preise für LPG bald so doll erhöhen, daß sich ein Bifuel-Auto heute schon kaum noch lohnt?
 

TurricanVeteran

Volt-Modder(in)
Nur hab ich gehört, daß umgerüstete Benziner manchmal Probleme bekommen, weil die Auslassventile durch den Gasbetrieb heißer werden und frühzeitiger kaputt gehen können, als bei speziell für Gasbetrieb entwickelte oder offiziell dafür zugelassene Motoren.
Alles nur "kann" aber nicht muß. Letztlich ist entscheidend, wie du den motor behandelst und nicht ob du sprit oder flüssiggas tankst.
Spart man damit wirklich deutlich, oder werden sich die Preise für LPG bald so doll erhöhen, daß sich ein Bifuel-Auto heute schon kaum noch lohnt?
Bei den kosten derzeit wohl schon (ich fahre diesel), aber ob es so bleibt... wer weiß. Letztlich sind benzin und diesel nur so teuer, weil da noch ordentlich steuern drauf sind.
 

Kuhprah

Software-Overclocker(in)
Dann warte ab bis Diesel nicht mehr subventioniert wird :D Andererseits wäre es für den Staat besser alle würden Strom tanken...
 
TE
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Tim1974

Guest
Rein vom logischen Gesichtspunkt aus betrachtet müßte Autogas LPG und Erdgas eigentlich immer deutlich günstiger als Diesel sein, weil es viel umweltfreundlicher ist, so gut wie keine Schadstoffe bei der Verbrennung freisetzt und zudem oft ein Abfallprodukt bei der Erdölförderung ist, was früher einfach abgefackelt wurde, weil man nicht wußte, was man damit anfangen soll...
 
TE
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Tim1974

Guest
Oder eben sehr umweltfreundliche Treibstoffe nutzen, wie LPG!
Ich versteh sowieso garnicht, warum sich jemand ein Elektroauto kauft, wenn man LPG fast überall tanken kann und meist damit dann sogar einen Bifuel-Motor hat, also Benzin und Gas fahren kann!

Mit dem Dacia hat man theoretisch rund 1300 km Reichweite, wenn man beide Tanks voll ausnutzt und sehr sparsam fährt, zudem zahlt man für das gesamte Auto in Vollausstattung vermutlich nicht wesentlich mehr als für einen kompletten Fahrakku eine E-Autos... :lol:

Vom Umweltaspekt ist das LPG-Fahrzeug sicherlich wesentlich besser als ein Elektroauto, denn die Teile und vorallem der Akku muß ja auch erstmal hergestellt werden und der Strom zum fahren fällt auch nicht CO2-/kostenfrei vom Himmel. :fresse:

Das einzige was mir beim Dacia Sandero TCe100 Eco-G nicht gefällt ist das meiner Ansicht nach Falschgeiz beim Hubraum vorhanden war, warum zum Geier nur 1 Liter Hubraum? :wall:
Ich hätte mindestens 1,5 Liter, ebenfalls mit drei Zylindern verbaut und dem Turbolader dazu noch einen Elektromotor spendiert, der ihn schon ab Leerlaufdrehzahl auf Touren bringt, versorgt mit einem Mildhybrid-System.
Von mir aus das Ganze dann 1000-2000 Euro teurer, dafür aber auch mit 150 PS und mindestens 280 Nm Drehmoment ab 1500 U/min. :daumen:
 
TE
T

Tim1974

Guest
Jede form von fossiler Energie ist nicht umweltfreundlich.

Stimmt, aber Strom mit Kohle- oder Gaskraftwerken zu erzeugen um damit Elektroautos anzutreiben ist noch weniger umweltfreundlich als ein LPG-Auto.
Sogar Windkraft ist nicht umweltfreundlich, weil die Geräusche die Tierwelt stören, ebenso die Anwohner und weil sie optisch die Landschaft verschandeln, eine Gefahr für Vögel sein können und wenn die Rotoren z.B. durch Blitzeinschlag oder andere Unwetter abfallen auch für Menschen.
Selbst ein Radfahrer setzt CO2 frei und ist nicht völlig umweltfreundlich... ;)
 

Kuhprah

Software-Overclocker(in)
Ich versteh sowieso garnicht, warum sich jemand ein Elektroauto kauft, wenn man LPG fast überall tanken kann und meist damit dann sogar einen Bifuel-Motor hat, also Benzin und Gas fahren kann!

Ich hatte mal eins mit LPG, habs aber verkauft weil ich nirgendwo im 100km Umkreis auch nur eine einzige Tankstelle gefunden hätte...
Jetzt fahr ich elektrisch und freue mich dass quasi täglich der Anteil grünen Stroms steigt. Warum also nicht etwas nutzen das laufend besser wird anstatt etwas das bleibt wie es ist.
Zumal es ja nicht darum geht insgesamt weniger Strom zu brauchen (das wird sich die nächsten Jahrzehnte gewaltig steigern) sondern mit der Dekarbonisierung voranzukommen.
Jeder Liter Öl der sinnlos in nem Minimotor mit unterirdischer Effizenz verbrannt wird ist verschwendet und kommt nie wieder.
Selbst wenn du jetzt ein grosses Kraftwerk mit Diesel betreiben würdest und darauf Strom machen wäre der Wirkungsgrad am Ende noch besser als wenn das jeder selber macht. Von den anderen Schadstoffen gar nicht zu reden.
 
TE
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Tim1974

Guest
Ich hatte mal eins mit LPG, habs aber verkauft weil ich nirgendwo im 100km Umkreis auch nur eine einzige Tankstelle gefunden hätte...

Also ich hab sogar kürzlich auf kleinen Dorftankstellen im Berliner Umland eine LPG-Säule gesehen, in Berlin selbst sehe ich die überall, auf so gut wie jeder Tanke.

Jetzt fahr ich elektrisch und freue mich dass quasi täglich der Anteil grünen Stroms steigt. Warum also nicht etwas nutzen das laufend besser wird anstatt etwas das bleibt wie es ist.

Ist halt die Frage wie der Strom erzeugt wird und ob das noch möglich sein wird, wenn immer mehr auf Elektrofahrzeuge umsteigen...
Außerdem die bescheidene Reichweite, gerade bei reinen Autobahnetappen und die hohen Kosten fürs Strom-Tanken, gerade an Autobahnen, dazu die niedrige Höchstgeschwindigkeit.
Da würde ich mit einem Ford Fiesta ST, wahrscheinlich sogar mit einem Focus ST Ecoboost 2.3 Liter für weniger Geld von A nach B kommen und dazu bei Bedarf noch wesentlich schneller und mit mehr Freude am Fahren (und nicht am Warten am Ladesäulen, sofern man überhaupt eine findet die funktioniert... :lol:).
Jeder Liter Öl der sinnlos in nem Minimotor mit unterirdischer Effizenz verbrannt wird ist verschwendet und kommt nie wieder.
Selbst wenn du jetzt ein grosses Kraftwerk mit Diesel betreiben würdest und darauf Strom machen wäre der Wirkungsgrad am Ende noch besser als wenn das jeder selber macht. Von den anderen Schadstoffen gar nicht zu reden.

Sofern der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energie stammt, mag das so wohl richtig sein.
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Du weisst schon, dass Kuprah einen Tesla fährt?
Da ist nix mit niedriger Höchstgeschwindigkeit oder wenig Reichweite.
Von der Beschleunigung gegenüber nem Fiesta ST reden wir erst garnicht.
 
TE
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Tim1974

Guest
Du weisst schon, dass Kuprah einen Tesla fährt?

Hatte ich nicht berücksichtigt, aber jetzt wo du es schreibst...

Da ist nix mit niedriger Höchstgeschwindigkeit oder wenig Reichweite.

Ok, aber Tesla ist auch nicht gleich Tesla und ob der längere Etappen über 200 Km/h durchhält, ohne das er sich dann auf Grund eines heißen Akkus runterregelt, wäre auch noch zu klären, von der Reichweite her bin ich da auch nicht sicher, ob er längere Autobahnetappen schafft mit einer Akkuladung als ein Fiesta ST mit vollem Tank und sparsamer Fahrweise (mit Zylinderabschaltung).
Außerdem sollte man den Preisunterschied für die Anschaffung hier stark berücksichtigen, insofern sowieso ein unfairer Vergleich.
Wenn man denn gerne ein sportliches Auto hat, möchte man oft auch einen sportlichen Motorsound, eben diesen bietet der Fiesta ST (wie ein sportlicher etwas rauher 6-Zylinder), hier ist er fast allen 4-Zylindern deutlich überlegen und was hat der Tesla für einen "Sound"? ;)
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Ist halt die Frage wie der Strom erzeugt wird und ob das noch möglich sein wird, wenn immer mehr auf Elektrofahrzeuge umsteigen...
Außerdem die bescheidene Reichweite, gerade bei reinen Autobahnetappen und die hohen Kosten fürs Strom-Tanken, gerade an Autobahnen, dazu die niedrige Höchstgeschwindigkeit.
Benzin ist teurer als strom. wieso verdrängst du das immer?
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Oh, gilt hier noch der Grundsatz Leistung erzeugt Lärm?
Lieber Tim verabschiede dich davon.
Elektromotoren machen zwar auch Geräusche, aber bei weitem leiser als jeder Benziner.
Und kauf dir einfach nen Fiesta ST, anscheinend liebst du dieses Auto ja.
 
TE
T

Tim1974

Guest
Benzin ist teurer als strom. wieso verdrängst du das immer?

Weil das nach meiner Rechnung eben nicht stimmt:
Gehen wir bei sparsamer Fahrweise von 16-18 KW/h auf 100 km aus, an den Autobahnen kostet die KW/h nach meiner Recherche zwischen etwa 38 und 80 Cent.
Mit meinem Vergleichsfahrzeug Ford Fiesta ST, was ungleich schneller ist als ein Corsa-E oder Zoe komme ich bei Tempo 100 auf etwa 5 Liter auf 100 km.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Du fährst also nur autobahn?
Wie kommst du da denn hin? Mittels transporthubschrauber?

Ich zahle bei uns im dorf 33 Cent pro kW.
Das macht bei 16kW/h rund 5€.
Mein alter Diesel hat rund 6 Liter verbraucht.
Diesel kostet ungefähr 1,10 der Liter. sind also 6,6€.
Selbst mit 5 Liter wären das immer noch mehr.
Bei uns in der firma kann ich kostenfrei aufladen.
An anderen stellen kann ich auch kostenfrei aufladen, wie z.B. bei Supermärkten.
Dazu muss ich jährlich keinen Ölwechsel vornehmen oder muss mir gedanken um den auspuff machen oder Motorlager, Getriebelager oder sonst was, das durch die ständige Vibration des motors irgendwann zerstört wird.

Der Verbrennungsmotor hat eben das Problem, bzw. das auto, dass die Energie direkt vor Ort produziert werden muss. Das hat ein Elektroauto nicht. Da wird die Energie woanders produziert.
 
TE
T

Tim1974

Guest
Oh, gilt hier noch der Grundsatz Leistung erzeugt Lärm?

Nein, ein zu lauter Motor würde mich nerven, vorallem wenn er einfach nur laut und angestrengt klingt, wie die meisten Reihen-4-Zylinder bei Nenndrehzahl und meist auch schon deutlich darunter.

Ford hat es eben mit dem Ecoboost 1.5 geschafft einen 3-Zylinder-Reihenmotor zu bauen, der ab einer gewissen Drehzahl wie ein getunter 6-Zylinder klingt, wenn auch nicht ganz so weich und geschmeidig natürlich, aber die Grundzündfolge des 3-Zylinders ist eben mit der eines 6-Zylinders gleich, darum auch die Verwandschaft was den Sound angeht.
Auch wenn man natürlich selbst bei einem guten 3-Zylinder trotzdem gerade im unteren Drezahlbereich nicht den Rundlauf und die geschmeidig Weichheit eines Reihen-6-Zylinders bekommt, hat der 3-Zylinder dennoch einen viel sportlicheren und auch einfach schöneren Klang als alle mir bekannten Reihen-4-Zylinder.

Trotzdem möchte ich kein Auto was nur maximal Lärm macht, mir geht es eher um einen angenehmen und trotzdem noch einigermaßen dezenten, aber sportlichen Klang über den gesamten Drehzahlbereich.

Das eine Elektroauto immer leiser ist weiß ich, aber nahezu Lautlosigkeit ist bei einem Sportwagen eben nicht unbedingt immer das, was alle wollen! :stick:

Und kauf dir einfach nen Fiesta ST, anscheinend liebst du dieses Auto ja.

Ich bin unparteisch, hatte nie einen Ford und hab bis vor kurzem (weil ich keine Ahnung hatte) auch noch nicht viel vom Fiesta gehalten.
Allerdings ist es meines Wissens nach der einzige Kleinwagen der komplett in Deutschland entwickelt und gebaut wird und beim Fiesta ST (MK8) hat Ford wirklich was richtig feines auf die Räder gestellt, da gibts wirklich so gut wie nichts drann auszusetzen, abgesehen vielleicht von den etwas schwachen Bremsen, sofern man diese stark strapaziert.
Das ist wirklich ein Kleinwagen, den man auch als richtigen Sportwagen anpreisen kann, ohne sich lächerlich zu machen, nicht nur von der Motorleistung und der Straight-Line-Performance, sondern gerade auch von der Fahrwerkseite, Gewichtsverteilung und Abstimmung her.
Da kann meiner Ansicht nach ein um ein Zylinder stärkerer VW Polo GTI nicht gegen anstinken, was die reine Sportlichkeit angeht.
 

Kuhprah

Software-Overclocker(in)
Höchstgeschwindigkeit ist kein Thema das mich interessiert. ;) Außer in Deutschland hat das Thema eigentlich nur in Nordkorea, Somalia, Anghanistan, Libanon etc... Aber gut, eurer Tempolimit is ja das Pendant zum US Waffenrecht :D :D
Warum man so viel Lärm machen muss beim fahren versteh ich auch nicht. Vor allem die Kompaktklasse und so... Golf, BMW 3er, Audi A/S/RS4 und so... die machen nen Höllenlärm an der Ampel und kommen trotzdem nicht vom Fleck....

Ich hatte genug sportliche Autos in der Vergangenheit (Mitsbischi Evo V, Leon Cupra TDI und V6, Mazda 6 MPS...) und keines davon war finanziell so richtig sparsam. Jetzt mitm e-Auto (hab ich seit genau 3 Jahren und 50.000km) hab ich nen Schnitt von 17,7kWh/100km. Bin noch überall hin gekommen, hetzte mich nicht ab. Alles gut. Kann ja mal die Kosten aufschlüsslen. Aber ausser dem Kaufpreis waren da bisher folgende Rechnungen zu zahlen:
- 1 Satz Winterräder
- 1 x Scheibenwaschwasser

Sprit bzw. Strom hab ich bis jetzt knapp 50CHF (47€) alles zusammen gezahlt. Bei PV Strom vom eigenen Dach verliere ich grad mal 3 Cent /Kwh, mehr bekomme ich hier eh nicht vergütet. Ansonsten... nix. Okay, in 11 Monaten gibts wohl mal nen Service, Bremsflüssigkeit, Luftfilter und so. Und dann die nächsten 4 Jahre so weiter...

Mag sein dass Strom an der AB teurer ist. Selbst wenn ich zahlen müsste wären wir irgendwo bei 35 Cent. Oder aktuell 38? Keine Ahnung, hab die Flatrate dabei. Aber bei ner Reichweite von 400 bzw. 500km brauche ich so gut wie nie an der AB aufladen.
Aber da kann ich nix zu sagen.. ich muss nicht jeden Tag 1000km auf der AB mit 200km/h ohne Pause fahren. Das muss ein rein deutsches Problem sein, das man nur lokal lösen kann. Warum da alle anderen darauf Rücksicht nehmen sollen versteh ich nicht.
 
TE
T

Tim1974

Guest
Du fährst also nur autobahn?

Nein, aber es geht auch um die Reisetauglichkeit!

Ich zahle bei uns im dorf 33 Cent pro kW.

Das ist ausgesprochen wenig.

Das macht bei 16kW/h rund 5€.

Auch das ist sehr wenig, vermutlich im Sommer und mit Tempo 80?

Mein alter Diesel hat rund 6 Liter verbraucht.
Diesel kostet ungefähr 1,10 der Liter. sind also 6,6€.

Allerdings wird ein aktueller Diesel, und nur mit dem macht ein Vergleich Sinn(!), bei Tempo 80-100 deutlich weniger als 6 Liter verbrauchen.
Selbst ein 3 Liter R6-Diesel braucht bei diesem Tempo nur um die 5 Liter.

Bei uns in der firma kann ich kostenfrei aufladen.
An anderen stellen kann ich auch kostenfrei aufladen, wie z.B. bei Supermärkten.

Sicher gibts diese Möglichkeit, allerdings ist nicht alle 200 km wenn der Akku beim reiner Autobahnfahrt langsam leer wird ein Supermarkt mir kostenlosem Laden auf der Raststätte vorhanden! ;)

Dazu muss ich jährlich keinen Ölwechsel vornehmen oder muss mir gedanken um den auspuff machen oder Motorlager, Getriebelager oder sonst was, das durch die ständige Vibration des motors irgendwann zerstört wird.

Richtig, aber ein moderner und gut konstruierter Verbrenner wird mehere 100 tausend Km halten, ein aktueller Fahrakku eines Elektrofahrzeuges vermutlich nicht und der ist meist deutlich teurer im Austausch als ein komplett neuer Verbrennungsmotor!
Warum man so viel Lärm machen muss beim fahren versteh ich auch nicht. Vor allem die Kompaktklasse und so... Golf, BMW 3er, Audi A/S/RS4 und so... die machen nen Höllenlärm an der Ampel und kommen trotzdem nicht vom Fleck....

Du kannst aber auch nicht ein Elektrofahrzeug, was so viel kostet wie ein Haus mit riesigem Grundstück mit einem einfach Kompaktfahrzeug vergleichen, bei dem nur zwei Räder angetrieben werden und was neu vielleicht 1/3 davon kostet.

Ich hatte genug sportliche Autos in der Vergangenheit (Mitsbischi Evo V, Leon Cupra TDI und V6, Mazda 6 MPS...) und keines davon war finanziell so richtig sparsam. Jetzt mitm e-Auto (hab ich seit genau 3 Jahren und 50.000km) hab ich nen Schnitt von 17,7kWh/100km. Bin noch überall hin gekommen, hetzte mich nicht ab. Alles gut. Kann ja mal die Kosten aufschlüsslen. Aber ausser dem Kaufpreis waren da bisher folgende Rechnungen zu zahlen:
- 1 Satz Winterräder
- 1 x Scheibenwaschwasser

Sprit bzw. Strom hab ich bis jetzt knapp 50CHF (47€) alles zusammen gezahlt. Bei PV Strom vom eigenen Dach verliere ich grad mal 3 Cent /Kwh, mehr bekomme ich hier eh nicht vergütet. Ansonsten... nix. Okay, in 11 Monaten gibts wohl mal nen Service, Bremsflüssigkeit, Luftfilter und so. Und dann die nächsten 4 Jahre so weiter...

Gut ok, solange der Fahrakku nicht schlapp macht und getauscht werden muß, ist das Elektrofahrzeug natürlich meist günstiger von den Instandhaltungskosten als ein Verbrenner, wobei es aber auch viele Verbrenner gibt, die mehrere 100 tausend km ohne größere Reparaturen durchhalten und danach noch gut in Schuss sind.

Muß bei dir aber irgendwann mal der Fahrakku getauscht werden, dann wird es vermutlich soviel kosten wie ein neuer VW Golf und diese Kosten mußt du aufs Jahr umlegen und gegen die eines Verbrenners in Rechnung stellen, ebenso den höheren Anschaffungspreis, sonst ist es unfair!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Nein, aber es geht auch um die Reisetauglichkeit!
Dazu gibt es die Bahn. Da kannst du sogar ein Nickerchen halten, während du dich dem ziel näherst.
Auch das ist sehr wenig, vermutlich im Sommer und mit Tempo 80?
Nö, aber das interessiert dich ja eh nicht.
Allerdings wird ein aktueller Diesel, und nur mit dem macht ein Vergleich Sinn(!), bei Tempo 80-100 deutlich weniger als 6 Liter verbrauchen.
Selbst ein 3 Liter R6-Diesel braucht bei diesem Tempo nur um die 5 Liter.
Mein alter diesel war keine 2 Jahre alt und einen 3 Liter Diesel fährst du nicht mit 5 Liter und 80 fährt auch niemand.
Komm endlich mal zur Realität zurück.
Richtig, aber ein moderner und gut konstruierter Verbrenner wird mehere 100 tausend Km halten, ein aktueller Fahrakku eines Elektrofahrzeuges vermutlich nicht und der ist meist deutlich teurer im Austausch als ein komplett neuer Verbrennungsmotor!
Wer sagt das? Du?
Da hab ich andere Zahlen.
Muß bei dir aber irgendwann mal der Fahrakku getauscht werden, dann wird es vermutlich soviel kosten wie ein neuer VW Golf und diese Kosten mußt du aufs Jahr umlegen und gegen die eines Verbrenners in Rechnung stellen, ebenso den höheren Anschaffungspreis, sonst ist es unfair!
Ein neuer Akku kostet soviel wie ein neuer Golf?
Meine Fresse -- informiere dich endlich mal, bevor weiterhin so einen Unsinn schreibst.
Ist ja nicht auszuhalten.
 

Kuhprah

Software-Overclocker(in)
So viel Meinung für so wenig Ahnung... Man vermutet dass ein neuer Akku mit Einbau derzeit wohl so um die 23.000CHF kosten würde. Weiß niemand, da noch nie jemand dafür bezahlt hat, lief bisher immer auf Garantie. Aber die Akkukosten sinken und die Akkus werden besser und besser.
Ein neuer Golf kostet mit 0 Ausstattung und kleinstem Motor (1 Liter, 110PS) 33.000CHF... also 10.000 teurer als ein neuer Akku wäre.
Wenn mein Akku aber nur langsam etwas zu wenig Kapazität hätte dann käme der in den Keller für die nächsten 20 Jahre :D Hausakku mit dann noch 80kWh wäre was feines :)
 
TE
T

Tim1974

Guest
Mein alter diesel war keine 2 Jahre alt und einen 3 Liter Diesel fährst du nicht mit 5 Liter und 80 fährt auch niemand.
Komm endlich mal zur Realität zurück.

Wir haben einen in der Familie, der dreht bei Tempo 100 mit unter 1500 U/min, verbraucht trotz Wandlerautomat deutlich unter 5 Liter Diesel auf 100 Km und das ist kein aktuelles Auto, sondern eines war über 10 Jahre alt ist! :wall:

Ein neuer Akku kostet soviel wie ein neuer Golf?
Meine Fresse -- informiere dich endlich mal, bevor weiterhin so einen Unsinn schreibst.
Ist ja nicht auszuhalten.

Sorry mein Fehler, für den Akkupreis bekommt man fast zwei neue Golfs:
:lol:
So viel Meinung für so wenig Ahnung...

Man vermutet dass ein neuer Akku mit Einbau derzeit wohl so um die 23.000CHF kosten würde. Weiß niemand, da noch nie jemand dafür bezahlt hat, lief bisher immer auf Garantie.

Das ist klasse, anderen Ahnungslosigkeit unterstellen und im nächsten Satz zugeben, daß es auch niemand sonst weiß und man nur vermutet! :lol::lol:

Hier findet man interessantes dazu:

Ich weiß zwar hier auch nicht sicher, ob das stimmt was da steht, aber nach den Preisangaben dort kann ich nur sagen tolle Innovation, diese E-Autos, Chapeau! :hail:

Nur mal als Vergleich, vor etwa 25 Jahren kostete ein AT-Motor für eine Corvette, also ein 5,7 Liter V8 meines Wissens nach etwa 2500 Dollar.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

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Großmeister(in) des Flüssigheliums
Sorry mein Fehler, für den Akkupreis bekommt man fast zwei neue Golfs:
:lol:
Meine Fresse. Du glaubst also irgendeinem Typen, der in irgendeinem Thread irgendwas hineinschreibt anstatt einfach mal bei Tesla oder sonst wo nachzuschauen?
Ein Austausch Akku kostet um 8000€
Ein neuer Akku kostet 17.000€.
Aber die Akkukosten sinken und die Akkus werden besser und besser.
Tesla hat ja die nächste generation Akku angekündigt mit 1000km Reichweite. Das ist eine Ansage.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
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Tim1974

Guest
Meine Fresse. Du glaubst also irgendeinem Typen, der in irgendeinem Thread irgendwas hineinschreibt anstatt einfach mal bei Tesla oder sonst wo nachzuschauen?

Ich hatte auch woanders schonmal was von etwa 20000 € gelesen für einen neuen Akku, der Einbau käme dann wohl noch dazu, davor natürlich noch der Ausbau des alten Akkus.
Überprüfen kann ich diese Zahlen natürlich selbst nicht, wie auch?

Ein Austausch Akku kostet um 8000€
Ein neuer Akku kostet 17.000€.

Wo liegt denn der Unterschied zwischen Austauschakku und neuem Akku?
Der Ausbau des alten Akkus und Einbau des neuen Akkus kommt vermutlich aber noch mit mehreren 1000 € hinzu?

Tesla hat ja die nächste generation Akku angekündigt mit 1000km Reichweite. Das ist eine Ansage.

Natürlich wäre das beachtlich, ebenso wenn der erste Mensch zum Mars fliegt und vieles weitere auch, aber was interessiert mich ein Auto was soviel kostet wie ein Einfamilienhaus, was sich kaum jemand leisten kann?
Das ist doch nicht wirklich praxisrelevant für die allermeisten Leute.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Wo liegt denn der Unterschied zwischen Austauschakku und neuem Akku?
Der Ausbau des alten Akkus und Einbau des neuen Akkus kommt vermutlich aber noch mit mehreren 1000 € hinzu?
Wenn ein Akku Pack defekt ist, werden die defekten Zellen ersetzt. Man muss den akku ja nicht sofort wegwerfen.
Aber man sieht ja, wie sehr du dich mit dem Thema beschäftigt hast.
Und der Umbau ist einfacher als beim Verbrenner eine Kupplung zu wechseln, geschweige denn den Motor samt Getriebe auszubauen.
Nio bietet z.B. beim EC6 und ES6 einen Wechselpack an. Da kann man den akku Pack wechseln und braucht so nicht aufzuladen. Zeit für den Wechsel: Ungefähr 5 Minuten.
die Chinesen werden den Markt in den nächsten Jahren mächtig umkrempeln.
Auch hier sieht man, wie informiert du bist.

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Tim1974

Guest
Wenn ein Akku Pack defekt ist, werden die defekten Zellen ersetzt. Man muss den akku ja nicht sofort wegwerfen.

Das wurde ja bereits vor einigen Seiten mal erwähnt, aber was das jetzt konkret für Auswirkungen auf die Kosten hat, die ein Akku über die Lebensdauer eines E-Fahrzeuges verursachen kann, ist doch eine viel komplexere Frage.

Und der Umbau ist einfacher als beim Verbrenner eine Kupplung zu wechseln, geschweige denn den Motor samt Getriebe auszubauen.

Ok, sofern das bei allen heute gängigen E-Autos so einfach geht (was noch fraglich ist) wären der Arbeitslohn für den Austausch dann zugegeben geringer als ich dachte, was aber noch nichts daran ändert, wie teuer ein gesamter Akku ist und wieviele Zellen man wann tauschen muß!
Was nützt es z.B. wenn doch 70-80% der Zellen getauscht werden müssen, weil sie gealtert sind?
Warum sollten nur einige wenige Zellen vorzeitig und schneller altern als der große Rest an Zellen (das wäre technisch gesehen sehr unlogisch und unwahrscheinlich)?

Auch hier sieht man, wie informiert du bist.

Das jemand, der jahrelang mit Elektroautos Erfahrungen hat (wie du wahrscheinlich) besser dabei durchblickt als ein interessierter Laie ist doch nicht verwundertlich.
Auf der anderen Seite ist aber die Frage wie objektiv du heutige Verbrennungsmotoren beurteilen kannst und willst!

Bisher scheint es mir so zu sein, daß einige hier sehr idiologisch pro Elektro denken und argumentieren, ohne wirklich objektiv zu sein und die Nachteile einzugestehen.
Ich bin an den Thread total objektiv heran gegangen und hab alle Argumente durchdacht und hinterfragt, parallel gegoogelt und Tests geschaut und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß mir Elektromobilität heute noch deutlich zu teuer ist und mir zu wenig Freiraum ermöglichen würde.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Das jemand, der jahrelang mit Elektroautos Erfahrungen hat (wie du wahrscheinlich) besser dabei durchblickt als ein interessierter Laie ist doch nicht verwundertlich.
Ich hab erst seit ein paar Monaten ein elektroauto aber ich habe mich eben informiert und bei den Herstellern nachgefragt. Die geben gerne Auskunft, weil sie ja daran interessiert sind, dass du bei ihnen kaufst.
Ich bin an den Thread total objektiv heran gegangen und hab alle Argumente durchdacht und hinterfragt,
Nö, du hast eine vorgefertigte Meinung und verteilst deine Vorurteile.
 
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