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Rechner 3-4 VM´s parallel

AW: Rechner 3-4 VM´s parallel

Ich verstehe noch nicht genau warum du dafür je eine eigene VM haben möchtest.


Ich denke, mit dem FX bist du am besten beraten, solange du nicht einen 6/8-Kerner von Intel kaufen möchtest. Das wäre natürlich noch besser, kostet aber mindestens 500€ Aufschlag.
 
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Um mein Zeugs in Verschiedenen OS zu testen. Außerdem, wird die Netzwerk-VM Immer laufen wenn der Rechner an ist.
Ich möchte gerne alles getrennt von einander Behandeln, sodass kein Wirrwar entsteht,... Das Problem hatte ich schon mal.
An OS für die Virtualisierung habe ich an Debian gedacht, oder spricht da was dagegen?
 
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Ich meinte nicht das die HT Threads auf die VM's verteilt werden, sondern die Kerne. Die Kerne haben jeweils noch 1 Thread(HT), dieser Kern wäre denke ich immer noch schnelle als 1 Modul(2 "Kerne" bei AMD).

Je nach Virtualisierungslösung (geht z. B. bei Citrix Xenserver) kannst Du jeder VM auch alle Kerne zuweisen. Das hat den Vorteil, dass sich die Last besser verteilt und nicht z. B. 2 Kerne durch eine VM voll ausgelastet sind, während der Rest gar nichts tut. So kommt die verfügbare Leistung letztendlich allen VMs zugute.

Hier mal ein "Live-Bild" von einem System mit 8 Cores (+HT) auf dem gerade 17 VMs laufen:

cpu.PNG

Wie man sieht, ist das ganze ziemlich gleichmäßig ausgelastet.
 
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Je nach Virtualisierungslösung (geht z. B. bei Citrix Xenserver) kannst Du jeder VM auch alle Kerne zuweisen. Das hat den Vorteil, dass sich die Last besser verteilt und nicht z. B. 2 Kerne durch eine VM voll ausgelastet sind, während der Rest gar nichts tut. So kommt die verfügbare Leistung letztendlich allen VMs zugute.

Hier mal ein "Live-Bild" von einem System mit 8 Cores (+HT) auf dem gerade 17 VMs laufen:

Anhang anzeigen 816401

Wie man sieht, ist das ganze ziemlich gleichmäßig ausgelastet.

17 VM´s o.O ? Oke, soviele brauch ich auch nicht :D
Darf man zufällig erfahren, für was man 17 VM´s braucht :D?
 
AW: Rechner 3-4 VM´s parallel

Back to Topic,

Hat jetzt jemand zufällig ne Idee, was zu meinen Anforderungen passt?
 
AW: Rechner 3-4 VM´s parallel

Ich würde mich an deiner Stelle bei einem von diesen umschauen:
x5650 | eBay

Der X5650 ist eigentlich Ideal für deine Anforderungen.

6 kerne + HT, dafür niedriger getaktet, da damit aber nicht gezockt wird ist das ja wurscht.

Systeme mit 2x X5650 gibts schon ab 700 € inkl Ram usw.

Auf 19" würde ich nicht setzen, zu laut, es sei denn das Ding wird im Keller irgendwo stehen / liegen.

Musst du auf den Stromverbrauch achten?

Falls ja würde ich keine Workstation mit X5650 nehmen und auch keinen FX 8350.
Wenn das Ding mal Tage lang durchlaufen soll kanns übers jahr recht teuer werden.
Dann würde ich eher auf einen Xeon 1150 setzen.

Falls Stromverbrauch scheiß egal ist, und gebraucht ok ist, 2x x5650 WOrkstation aussuchen und hier im Thread absegnen lassen

Falls Stromverbrauch egal ist, du aber selbst bauen willst, FX 8350 + 16GB ram, das reicht dicke für 4 VM´s

Falls Stromverbrauch nicht egal ist + neu sein soll, Xeon 1150 (such dir einen aus) + 16GB ram


Wenn das Teil auch für office genutzt werden soll rate ich dir von Virtualisierungs Betriebssystemen ab, da geht nix mit Office.

Nimm ein Linux, nutze da KVM, VM Ware Player oder Virtualbox und gut ist.

Die Festplatte sollte auch ausreichend schnell sein, ne SSD wäre ideal, könnte für 4 VM´s aber richtig ins geld gehen.

2x 7200rpm je 1TB im Raid0 würden es aber auch tun.
 
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es wird evtl auch eine VM geben, die Protokoll/Netzwerkanalyse betreibt und Skripte laufen lässt.
Kurze Anmerkung meinerseits hierzu - falls du mit "Netzwerkanalyse" tcpdumps und sowas meinst, dann kannst du mit dieser VM nur den Traffic "mitschneiden", welcher auch über die VM läuft. Für die Trafficanalyse eines kompletten Netzwerk(teil)s empfiehlt es sich dann eher, das ganze auf dem Hostsystem laufen zu lassen.

Je nachdem wie wichtig oder unwichtig dir Geschwindigkeit ist, würde hier auch eine HDD reichen, sofern du jetzt nicht massiv I/O-Traffic generierst, reicht das leistungsmäßig aus. Windows wird den größten Teil des Speicherplatzes benötigen, während für die Linux-Systeme wohl nicht mehr als jeweils 15GB fällig werden. Hängt aber natürlich davon ab, was du noch so an Daten ablegst oder generierst.

In Bezug auf die CPU und den RAM kann ich nicht viel sagen, da ich eigentlich nur daueridlende Server betreibe ;)
Grundsätzlich ist Linux aber seeeehr genügsam, da hängt es nur davon ab, welche Desktopumgebung und welche Anwendungssoftware du einsetzt.

MfG Jimini
 
AW: Rechner 3-4 VM´s parallel

Kurze Anmerkung meinerseits hierzu - falls du mit "Netzwerkanalyse" tcpdumps und sowas meinst, dann kannst du mit dieser VM nur den Traffic "mitschneiden", welcher auch über die VM läuft. Für die Trafficanalyse eines kompletten Netzwerk(teil)s empfiehlt es sich dann eher, das ganze auf dem Hostsystem laufen zu lassen.

An sowas hatte ich gedacht. D.H. wenn ich das ganze dann auf Debian (was vermutlich mein Host-System wird) laufen lasse, sollte es funktionieren oder?


Grundsätzlich ist Linux aber seeeehr genügsam, da hängt es nur davon ab, welche Desktopumgebung und
welche Anwendungssoftware du einsetzt.

Vermutlich Gnome, oder gibt´s da noch was besseres :D?

Je nachdem wie wichtig oder unwichtig dir Geschwindigkeit ist, würde hier auch eine HDD reichen, sofern du jetzt nicht massiv I/O-Traffic generierst, reicht das leistungsmäßig aus. Windows wird den größten Teil des Speicherplatzes benötigen, während für die Linux-Systeme wohl nicht mehr als jeweils 15GB fällig werden. Hängt aber natürlich davon ab, was du noch so an Daten ablegst oder generierst.
Eine HDD wird vermutlich völlig ausreichen.
 
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Zum Thema Xeon vs FX:

Der FX wäre eine sehr günstige und effektive Methode. Du bekommst zu einem geringen Preis 8 Kerne.

Beim Xeon müsstest du ein größeres Modell mit mindestens 6 Kernen nehmen, wie schon vorgeschlagen. Diese sind natürlich pro Stück besser und auch sparsamer, aber eben auch um ein vielfaches teurer.

Der Stromverbrauch ist in dem Zusammenhang eigentlich kein wichtiges Argument. Bis du die 500€ Mehrkosten des Xeons im Stromverbrauch wieder reingeholt hast, muss der PC schon ein paar Jahrhunderte laufen.


Ein Xeon mit 6 oder mehr Kernen wäre am Ende bestimmt eine gute Entscheidung, wenn Geld nicht so wichtig ist.

Wenn das ganze halbwegs kosteneffizient werden soll, führt kein Weg woanders hin als zum AMD.
 
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Zum Thema Xeon vs FX:

Der FX wäre eine sehr günstige und effektive Methode. Du bekommst zu einem geringen Preis 8 Kerne.

Beim Xeon müsstest du ein größeres Modell mit mindestens 6 Kernen nehmen, wie schon vorgeschlagen. Diese sind natürlich pro Stück besser und auch sparsamer, aber eben auch um ein vielfaches teurer.

Der Stromverbrauch ist in dem Zusammenhang eigentlich kein wichtiges Argument. Bis du die 500€ Mehrkosten des Xeons im Stromverbrauch wieder reingeholt hast, muss der PC schon ein paar Jahrhunderte laufen.


Ein Xeon mit 6 oder mehr Kernen wäre am Ende bestimmt eine gute Entscheidung, wenn Geld nicht so wichtig ist.

Wenn das ganze halbwegs kosteneffizient werden soll, führt kein Weg woanders hin als zum AMD.

Naja, es wurden ja schon die Dual X5650 Systeme vorgeschlagen und da das System nicht zwingend neu sein muss, wären die doch eine Gute alternative. 6 Kerne Pro CPU + HT macht 12 und das x2 =24. Somit sollte ich einen FX wieder raus haben oder? Und für ~700-800€ kann man doch nichts sagen.
 
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Zum Thema Xeon vs FX:

Der FX wäre eine sehr günstige und effektive Methode. Du bekommst zu einem geringen Preis 8 Kerne.

Beim Xeon müsstest du ein größeres Modell mit mindestens 6 Kernen nehmen, wie schon vorgeschlagen. Diese sind natürlich pro Stück besser und auch sparsamer, aber eben auch um ein vielfaches teurer.

Der Stromverbrauch ist in dem Zusammenhang eigentlich kein wichtiges Argument. Bis du die 500€ Mehrkosten des Xeons im Stromverbrauch wieder reingeholt hast, muss der PC schon ein paar Jahrhunderte laufen.


Ein Xeon mit 6 oder mehr Kernen wäre am Ende bestimmt eine gute Entscheidung, wenn Geld nicht so wichtig ist.

Wenn das ganze halbwegs kosteneffizient werden soll, führt kein Weg woanders hin als zum AMD.

Setzt man auf Sockel 1366 und wählt eine Workstation mit Dual XEON X5650 (das wären dann 12 kerne + HT) liegt man um Welten besser als bei einem FX8350.
Das wäre zwar ein altes System, Power haben die DInger aber ohne Ende.

Aber alles mit mehr als 4 "richtigen" kernen bzw 8 Modulen halte ich bei 3-4 VMS für arg übertrieben.

Mein Server in der Signatur hat 5 VM´s laufen von denen 2 als Minecraftserver für 2 Kollegen von mir herhalten dürfen und da reicht der 1150er Xeon dicke aus.
Auf einer WIndows 7 VM welcher ich 4 Threads von den 8 möglichen zugeordnet habe + 8gb Ram läuft Adobe premiere Pro cs6 und das stemmt der Xeon ohne Probleme alles.
 
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An sowas hatte ich gedacht. D.H. wenn ich das ganze dann auf Debian (was vermutlich mein Host-System wird) laufen lasse, sollte es funktionieren oder?
Korrekt, ja.
Vermutlich Gnome, oder gibt´s da noch was besseres :D?
Naja, was meinst du mit "besser"? ;)
Ich setze XFCE und KDE ein. XFCE ist extrem schlank und ressourcensparend, aber dennoch gut bedienbar und nicht hässlich (subjektiv). KDE ist schön anpassbar und sieht gut aus (subjektiv), ist dafür aber deutlich ressourcenhungriger. Aber es gibt ja noch Gnome, LXDE, Openbox, Enlightenment, Fluxbox, Xfwm...letztendlich kommt es darauf an, was dir gut gefällt und welche Ressourcen zur Verfügung stehen.
Meine Erfahrung ist, dass gerade Windows-Umsteiger gut mit XFCE klarkommen (Paradebeispiel: meine Eltern).
Du kannst dir ja mal ein paar Live-Images ziehen und dir die verschiedenen Distributionen anschauen.

Noch eine Anmerkung zu Debian: Debian hat den Ruf, sehr stabil und erprobt zu sein. Ich persönlich hatte in der Zeit, in der meine beiden Fileserver mit Debian liefen, aber deutlich mehr Probleme als unter Gentoo. Solange man ein recht konservatives System betreiben möchte, ist Debian okay, aber wenn man dann neuere Versionen und Features nutzen will, kann es schnell kompliziert werden, da man dann unstable- oder gar testing-Kram installieren muss. Die stable-Versionen sind teilweise halt schon übelst alt.
Zudem ist die Debian-Community etwas...eigen. Ich empfehle Einsteigern daher meist eher zu Ubuntu (oder Xubuntu oder Kubuntu oder Lubuntu), da hier neue Pakete schneller verfügbar sind und die Community sehr hilfsbereit und aufgeschlossen ist.

MfG Jimini
 
AW: Rechner 3-4 VM´s parallel

Korrekt, ja.

Naja, was meinst du mit "besser"? ;)
Ich setze XFCE und KDE ein. XFCE ist extrem schlank und ressourcensparend, aber dennoch gut bedienbar und nicht hässlich (subjektiv). KDE ist schön anpassbar und sieht gut aus (subjektiv), ist dafür aber deutlich ressourcenhungriger. Aber es gibt ja noch Gnome, LXDE, Openbox, Enlightenment, Fluxbox, Xfwm...letztendlich kommt es darauf an, was dir gut gefällt und welche Ressourcen zur Verfügung stehen.
Meine Erfahrung ist, dass gerade Windows-Umsteiger gut mit XFCE klarkommen (Paradebeispiel: meine Eltern).
Du kannst dir ja mal ein paar Live-Images ziehen und dir die verschiedenen Distributionen anschauen.

Noch eine Anmerkung zu Debian: Debian hat den Ruf, sehr stabil und erprobt zu sein. Ich persönlich hatte in der Zeit, in der meine beiden Fileserver mit Debian liefen, aber deutlich mehr Probleme als unter Gentoo. Solange man ein recht konservatives System betreiben möchte, ist Debian okay, aber wenn man dann neuere Versionen und Features nutzen will, kann es schnell kompliziert werden, da man dann unstable- oder gar testing-Kram installieren muss. Die stable-Versionen sind teilweise halt schon übelst alt.
Zudem ist die Debian-Community etwas...eigen. Ich empfehle Einsteigern daher meist eher zu Ubuntu (oder Xubuntu oder Kubuntu oder Lubuntu), da hier neue Pakete schneller verfügbar sind und die Community sehr hilfsbereit und aufgeschlossen ist.

MfG Jimini

Danke,

Ich werde mit mal die Verschiedenen varianten anschauen :D
 
AW: Rechner 3-4 VM´s parallel

Ihr scheint alle zu vergessen, dass HyperThreading und Virtualisierung nicht gut zusammen gehen. Beim Virtualisieren könnt ihr nur physische Kerne verwenden, keine virtuellen.


Insofern haben wir mit 2x Xeon "nur" 12 Kerne.

Wie schon gesagt, wenn das finanziell in Ordnung ist, ist das die beste Lösung. Aber kostet auch 5x so viel für 1,5x so viele Kerne ...

Für 700€ wäre auch schon ein 16-Kern Serverprozessor drin. Obwohl ich das für vollkommen übertrieben halte.



Bei der Software führen viele Wege nach Rom. Ich virtualisiere hauptsächlich mit Windows als Hostsystem, einfach weil Windows deutlich sparsamer ist als die meisten Linux-Distributionen (mit KDE, Gnome, Unity). Und leistungstechnisch habe ich bisher keine Unterschiede feststellen können.
Ist aber im Grunde geschmackssache. XFCE ist wirklich sehr Windows-ähnlich, finde ich aber gar nicht so erstrebenswert.
 
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AW: Rechner 3-4 VM´s parallel

Ihr scheint alle zu vergessen, dass HyperThreading und Virtualisierung nicht gut zusammen gehen. Beim Virtualisieren könnt ihr nur physische Kerne verwenden, keine virtuellen.

Wie kommst Du denn darauf? Ich mach Dir gerne einen Screen einer VM mit mehr als "4 Kernen" obwohl das Hostsystem nur 4 Kerne +HT hat.
 
AW: Rechner 3-4 VM´s parallel

Wie kommst Du denn darauf?

Überleg mal wie das gehen soll: Zwei verschiedene Maschinen auf nur einem Kern arbeiten zu lassen bedeutet, dass immer eine der beiden eingefroren ist. Auf zwei Kernen könnten sie wirklich parallel arbeiten. Macht also leistungstechnisch deutlich mehr Sinn, auf HT zu verzichten.


Darüber hinaus schließen die meisten mir bekannten Virtualisierungen das auch aus. Virtualbox beispielsweise nutzt ausschließlich physische Kerne, keine virtuellen.
Bei VMware finde ich gerade keine Informationen, aber immerhin Berichte dass die beste Performance erreicht wurde wenn kein HyperThreading genutzt wurde.
 
AW: Rechner 3-4 VM´s parallel

Überleg mal wie das gehen soll: Zwei verschiedene Maschinen auf nur einem Kern arbeiten zu lassen bedeutet, dass immer eine der beiden eingefroren ist. Auf zwei Kernen könnten sie wirklich parallel arbeiten. Macht also leistungstechnisch deutlich mehr Sinn, auf HT zu verzichten.


Darüber hinaus schließen die meisten mir bekannten Virtualisierungen das auch aus. Virtualbox beispielsweise nutzt ausschließlich physische Kerne, keine virtuellen.
Bei VMware finde ich gerade keine Informationen, aber immerhin Berichte dass die beste Performance erreicht wurde wenn kein HyperThreading genutzt wurde.

https://pubs.vmware.com/vsphere-4-e...ng_cpu_resources/t_enable_hyperthreading.html
 
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