AW: Rassen
Nun bitte ich euch, "Rushton" in Google einzutippen und die PDF von der Seite charlesdarwinresearch.org herunterzuladen, welche sich auf der Google-Seite 1 befindet. Wer sich die Mühe macht, die knapp 100 Seiten zulesen, der hat dann statistische Fakten.
DU willst hier etwas belegen. Das heißt DU suchst links raus und wenn diese Links 100 Seiten lang sind, dann liest DU sie durch und nennst deinen Diskussionsspartnern die Seite, auf die du dich beziehst. Ganz einfach. Und ab sofort bitte auch beachtet.
(P.S.: Wenn du willst, dass dir diese Arugmentation dann auch jemand glaubt, solltest du auch darauf achten, dass die Quelle so seriös wie nur irgendwie möglich ist.)
sorry, für ein 100seitiges dossier über genetik und evolution isses für mich grad zu spät am abend

aber ich fange mal an, vllt kann ich ja doch einiges rauslesen
edit: also nach den ersten paar seiten muss ich meine meinung etwas anpassen:
offensichtlich scheint der gute mann sich einfach nur komplett von gesellschaftlichen vorstellungen, sowohl von rassismus als auch von gleichberechtigung zu lösen, und einfach nur statistiken auszuwerten. dass er damit gegen die angestrebte gleichheit der menschen steht, ist ihm sehrwohl bewusst, und er hält sich bewusst mit einer gesellschaftlichen bewertung seiner forschungen zurück.
hmm, der ansatz dieses professors ist durchaus interessant, und es ist sogar tatsächlich spannend zu lesen. ich mach mal weiter.
Ich habs noch nicht weiter gelesen (und im Moment auch nicht die Zeit für den ganzen Schinken), aber die, die es machen, sollten vielleicht ein paar Dinge beachten:
-
Der Schinken ist unter unabhängigen Wissenschaftlern hochgradig umstritten (um nicht zu sagen: Als Schrott eingestuft, dessen Datengrundlage z.T. schlichtweg falsch ist und selbst dann nicht alle Behauptungen belegt)
- Die Webseite, die bei Goolge auf Platz1 erscheint, behauptet zwar ein "Institut" zu sein, firmiert aber rechtlich als NPO - und wurde vom Autor des Textes höchst selbst gegründet. Klassischer Selbstverlag also...
- Gegründet übrigens mit den erklärten Zielen, "Darwinismus" zu unterstützen und politische Zensur zu umgehen. Verschwörungstheorethiker vor.
- Die deutsche Übersetzung stammt von einem Verlag, zu dessen Spektrum normalerweise asiatische, scheinbar vor allem japanische, Kultur und Philophie gehört. Wie der Verleger selbst im Vorwort erklärt, wurzelt sein Bezug zum Projekt in seiner (ggf. begründeten) Abneigung gegenüber ausländischen Nachbarn.
- Der Autor des Buches ist Professor für Psychologie (und von einer Uni, in der Psychologie nicht einmal zu den Naturwissenschaften oder wenigstens Medizin läuft, sondern fern ab von jeglicher Genetik in den Sozialwissenschaften). Er versucht ein rein biologisches Thema zu behandeln...
- Der Verein, der das ganze finanziert hat, ist -Zitat
Wiki "frequently described as racist and "white supremacist" in nature.". Ach ja: Und der Autor des Werkes ist zugleich Direktor des Vereins...
Ich will nicht behaupten, dass irgend einer dieser Punkte bedeuten muss, dass der Text einseitig, fehlerhaft oder/und ohne Fachkenntnisse und naturwissenschaftliche Sorgfalt verfasst wurde. Aber man sollte sich beim lesen ggf. darüber im klaren sein, dass es sich nicht um eine seriörse, wissenschaftliche Peer-Reviewed Publikation handelt, an der nur apolitische, neutrale Persönlichkeiten beteiligt waren.
ΔΣΛ;4472690 schrieb:
Die interessanteste frage die ich mir gerade stelle beim lesen des Threads ist : Wie lange hätte es gedauert, bis sich die unterschiedlichen Menschlichen Gruppierungen nicht mehr vermischen hätten könnten, wenn sie isoliert geblieben wären.
Denn Affen können sich ja auch nicht willkürlich untereinander mischen, wir sind ja auch nur eine Affenart.
Okey, ich schweife glaube ich etwas ab ^^
Artbildung ist ein komplexes Phenomen (und z.T. eins, was schon an der unklaren Definition von "Art" scheitern kann), aber deine Frage geht sowieso vom falschen Ansatz aus: Die Wanderungsrouten, die die Ausbreitung der Menschheit in Afrika und Eurasien ermöglichten, sind nie unterbrochen worden. Weder physisch noch ethologisch. Es gab immer Handel. Die einzigen menschlich besiedelten Gebiete, die größer als ein paar kleine Inseln waren und die von diesem Hauptverbreitungsgebiet getrennt wurden, waren Australien und Amerika. Und selbst bei letzteren gibt es Grund für Spekulationen über bis zu drei unabhängige Besiedlungen mit genetischem Austausch.
Sonst gab es immer nur einen verlangsamten/indirekten Austausch, weil die typische Reiseentfernung bis ins 18. Jhd. hinein zu kurz im Vergleich zum menschlichen Verbreitungsgebiet war. Aber sie war immer groß genug, um benachbarte Ansiedlungen zu erreichen, deren Gebiet wiederum groß genug war, um die nächste zu erreichen,... . Isolation gab es schlichtweg keine.
bestes beispiel mag der homo neandertalensis sein, von dem man ja nicht allzu viel weiß, aber der ganz offensichtlich eine andere, parallele entwicklung des menschen war, und diesem weit überlegen. allerdings ist er ausgestorben. war er vielleicht nicht mehr kompatibel?
Hätte er nicht über irgend einen Mechanismus (Verhalten reicht) damit aufgehört, sich mit anderen Hominiden (bzw. zumindest denen, die zu
sapiens führten) zu paaren, hätte er so eigenständige Merkmale entwickeln können. Allein aus der Tatsache, dass er existierte (was zum Aussterben die Grundvorraussetzung ist

), geht per Definition also hervor, dass er "inkompatibel" war. Umgebracht hat ihn das aber noch nicht.