Rassen oder der Ursprung des Homo sapiens

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Über Vitamin D kannst du schon wieder einen eigenen Thread aufmachen und vielleicht weißt du ja mehr als die Forschung. ;)
 
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welche pappnase hat da gerade die amerikaner angeführt ?! :D die sind ein bunter mix aus europäern und alten einheimischen, und ehemals als sklaven importierten afrikanern, und neu immigrierten asiaten. die sind wirklich absolut ungeeignet, um als evolutionsbeispiel zu dienen :D

zum thema vitamin D : normalerweise wird ein maximalpigmentierter mensch (so der politisch korrekte ausdruck :D ) damit kein problem haben. einzig die inuit haben ernste probleme mit der vitamin-d-bildung, da sie bekanntlich jedes jahr ein halbes jahr am stück im mehr oder weniger dunklen leben, ohne sonne. dafür gibts aber mittlerweise die lösung, sie einmal pro woche kurze zeit (halbe stunde?) mit entsprechendem uv-licht zu bestrahlen ;)
 
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Bitte btt. Ein Beitrag ausgeblendet.

Du bist wie meine alte Geschichtslehrerin. Du schließt - obgleich Fakten, ja, Fakten bestehen - aus einer (vielleicht belasteten) Diskussion sofort auf meine politische Einstellung. Nun leider meine ich, du liegst falsch. Ich habe nähmlich Eltern aus zwei verschieden Ländern und ich selbst würde mich als "liberal patriotisch" bezeichnen.
Wie wärs, wenn du diese Fakten dann auch mal belegst?

@Threshold,
Solche Gebiete gibt es zum Beispiel in vielen Teilen Afrikas und Asiens. Was für einen Unterschied das macht, hab ich bereits erwähnt und einen medizinischen Sinn hat es, weil unterschiedliche Population bzw. Rassen anfälliger für bestimmte Krankheiten und Defekte sind.
An dieser Stelle geht hiermit die letzte Aufforderung zur Belegung deiner "Fakten" an dich.

Ganz genau, denn sonst hätte es keinen Sinn, dass wir nun weiß sind, falls die OOA-Theorie stimmen sollte.
Aktuell gibt es afaik auch nicht den kleinsten Grund an ihr Zweifel zu haben. Wenn du einen kennen solltest, dann nenn ihn mir bitte.
 
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sorry, für ein 100seitiges dossier über genetik und evolution isses für mich grad zu spät am abend :D aber ich fange mal an, vllt kann ich ja doch einiges rauslesen :D

edit: also nach den ersten paar seiten muss ich meine meinung etwas anpassen:

offensichtlich scheint der gute mann sich einfach nur komplett von gesellschaftlichen vorstellungen, sowohl von rassismus als auch von gleichberechtigung zu lösen, und einfach nur statistiken auszuwerten. dass er damit gegen die angestrebte gleichheit der menschen steht, ist ihm sehrwohl bewusst, und er hält sich bewusst mit einer gesellschaftlichen bewertung seiner forschungen zurück.

hmm, der ansatz dieses professors ist durchaus interessant, und es ist sogar tatsächlich spannend zu lesen. ich mach mal weiter.
 
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Die interessanteste frage die ich mir gerade stelle beim lesen des Threads ist : Wie lange hätte es gedauert, bis sich die unterschiedlichen Menschlichen Gruppierungen nicht mehr vermischen hätten könnten, wenn sie isoliert geblieben wären.
Denn Affen können sich ja auch nicht willkürlich untereinander mischen, wir sind ja auch nur eine Affenart.
Okey, ich schweife glaube ich etwas ab ^^
 
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das ist trotzdem eine interessante frage, denn sie entsteht natürlich aus dem thema, wie utnerschiedlich wir denn sind.

irgendwann hätten wir uns wohl so weit auseinander entwickelt, dass wir tatsächlich verschiedene arten gewesen wären.

bestes beispiel mag der homo neandertalensis sein, von dem man ja nicht allzu viel weiß, aber der ganz offensichtlich eine andere, parallele entwicklung des menschen war, und diesem weit überlegen. allerdings ist er ausgestorben. war er vielleicht nicht mehr kompatibel?
 
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wir haben ihn ausgelöscht? ich dachte, es sei nicht klärbar, woran er ausgestorben ist ...

laut neandertalmuseum im neandertal ist der neandertaler sowohl physisch als auch mental auf einer deutlich höheren ebene gewesen als wir ...
 
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Nun bitte ich euch, "Rushton" in Google einzutippen und die PDF von der Seite charlesdarwinresearch.org herunterzuladen, welche sich auf der Google-Seite 1 befindet. Wer sich die Mühe macht, die knapp 100 Seiten zulesen, der hat dann statistische Fakten.

DU willst hier etwas belegen. Das heißt DU suchst links raus und wenn diese Links 100 Seiten lang sind, dann liest DU sie durch und nennst deinen Diskussionsspartnern die Seite, auf die du dich beziehst. Ganz einfach. Und ab sofort bitte auch beachtet.
(P.S.: Wenn du willst, dass dir diese Arugmentation dann auch jemand glaubt, solltest du auch darauf achten, dass die Quelle so seriös wie nur irgendwie möglich ist.)


sorry, für ein 100seitiges dossier über genetik und evolution isses für mich grad zu spät am abend :D aber ich fange mal an, vllt kann ich ja doch einiges rauslesen :D

edit: also nach den ersten paar seiten muss ich meine meinung etwas anpassen:

offensichtlich scheint der gute mann sich einfach nur komplett von gesellschaftlichen vorstellungen, sowohl von rassismus als auch von gleichberechtigung zu lösen, und einfach nur statistiken auszuwerten. dass er damit gegen die angestrebte gleichheit der menschen steht, ist ihm sehrwohl bewusst, und er hält sich bewusst mit einer gesellschaftlichen bewertung seiner forschungen zurück.

hmm, der ansatz dieses professors ist durchaus interessant, und es ist sogar tatsächlich spannend zu lesen. ich mach mal weiter.


Ich habs noch nicht weiter gelesen (und im Moment auch nicht die Zeit für den ganzen Schinken), aber die, die es machen, sollten vielleicht ein paar Dinge beachten:
- Der Schinken ist unter unabhängigen Wissenschaftlern hochgradig umstritten (um nicht zu sagen: Als Schrott eingestuft, dessen Datengrundlage z.T. schlichtweg falsch ist und selbst dann nicht alle Behauptungen belegt)
- Die Webseite, die bei Goolge auf Platz1 erscheint, behauptet zwar ein "Institut" zu sein, firmiert aber rechtlich als NPO - und wurde vom Autor des Textes höchst selbst gegründet. Klassischer Selbstverlag also...
- Gegründet übrigens mit den erklärten Zielen, "Darwinismus" zu unterstützen und politische Zensur zu umgehen. Verschwörungstheorethiker vor.
- Die deutsche Übersetzung stammt von einem Verlag, zu dessen Spektrum normalerweise asiatische, scheinbar vor allem japanische, Kultur und Philophie gehört. Wie der Verleger selbst im Vorwort erklärt, wurzelt sein Bezug zum Projekt in seiner (ggf. begründeten) Abneigung gegenüber ausländischen Nachbarn.
- Der Autor des Buches ist Professor für Psychologie (und von einer Uni, in der Psychologie nicht einmal zu den Naturwissenschaften oder wenigstens Medizin läuft, sondern fern ab von jeglicher Genetik in den Sozialwissenschaften). Er versucht ein rein biologisches Thema zu behandeln...
- Der Verein, der das ganze finanziert hat, ist -Zitat Wiki "frequently described as racist and "white supremacist" in nature.". Ach ja: Und der Autor des Werkes ist zugleich Direktor des Vereins...

Ich will nicht behaupten, dass irgend einer dieser Punkte bedeuten muss, dass der Text einseitig, fehlerhaft oder/und ohne Fachkenntnisse und naturwissenschaftliche Sorgfalt verfasst wurde. Aber man sollte sich beim lesen ggf. darüber im klaren sein, dass es sich nicht um eine seriörse, wissenschaftliche Peer-Reviewed Publikation handelt, an der nur apolitische, neutrale Persönlichkeiten beteiligt waren.


ΔΣΛ;4472690 schrieb:
Die interessanteste frage die ich mir gerade stelle beim lesen des Threads ist : Wie lange hätte es gedauert, bis sich die unterschiedlichen Menschlichen Gruppierungen nicht mehr vermischen hätten könnten, wenn sie isoliert geblieben wären.
Denn Affen können sich ja auch nicht willkürlich untereinander mischen, wir sind ja auch nur eine Affenart.
Okey, ich schweife glaube ich etwas ab ^^

Artbildung ist ein komplexes Phenomen (und z.T. eins, was schon an der unklaren Definition von "Art" scheitern kann), aber deine Frage geht sowieso vom falschen Ansatz aus: Die Wanderungsrouten, die die Ausbreitung der Menschheit in Afrika und Eurasien ermöglichten, sind nie unterbrochen worden. Weder physisch noch ethologisch. Es gab immer Handel. Die einzigen menschlich besiedelten Gebiete, die größer als ein paar kleine Inseln waren und die von diesem Hauptverbreitungsgebiet getrennt wurden, waren Australien und Amerika. Und selbst bei letzteren gibt es Grund für Spekulationen über bis zu drei unabhängige Besiedlungen mit genetischem Austausch.
Sonst gab es immer nur einen verlangsamten/indirekten Austausch, weil die typische Reiseentfernung bis ins 18. Jhd. hinein zu kurz im Vergleich zum menschlichen Verbreitungsgebiet war. Aber sie war immer groß genug, um benachbarte Ansiedlungen zu erreichen, deren Gebiet wiederum groß genug war, um die nächste zu erreichen,... . Isolation gab es schlichtweg keine.


bestes beispiel mag der homo neandertalensis sein, von dem man ja nicht allzu viel weiß, aber der ganz offensichtlich eine andere, parallele entwicklung des menschen war, und diesem weit überlegen. allerdings ist er ausgestorben. war er vielleicht nicht mehr kompatibel?

Hätte er nicht über irgend einen Mechanismus (Verhalten reicht) damit aufgehört, sich mit anderen Hominiden (bzw. zumindest denen, die zu sapiens führten) zu paaren, hätte er so eigenständige Merkmale entwickeln können. Allein aus der Tatsache, dass er existierte (was zum Aussterben die Grundvorraussetzung ist ;-) ), geht per Definition also hervor, dass er "inkompatibel" war. Umgebracht hat ihn das aber noch nicht.
 
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Wieso wird das geleugnet, wo es doch wissenschaftlich einen Vorteil bringen könnte, zum Beispiel abgestimmte Medizin zu entwickeln.

Dreimal darfst Du raten, was seit einigen wenigen Jahren schon gemacht wird. Allerdings wird das wegen des in dieser Beziehung wenig offenen politischen Klimas aus verständlichen Gründen etwas unter der Decke gehalten. Da Biologie und Medizin sich aber standhaft weigern, politisch motivierten Ideen und Vorstellungen Folge zu leisten, ist diese Forschung durchaus für alle Seiten vorteilhaft.

maximalpigmentierter mensch (so der politisch korrekte ausdruck :D )

Das ist in etwa so politisch korrekt wie "Rotationseuropäer" oder "mobile ethnische Minderheit" für Zigeuner.

laut neandertalmuseum im neandertal ist der neandertaler sowohl physisch als auch mental auf einer deutlich höheren ebene gewesen als wir ...

Ist ja logisch, daß das Neandertalmuseum das sagt. Werbung muß eben sein. Mit der Realität wird es aber vermutlich nichts zu tun haben, denn sonst würden sich jetzt Neandertaler uns in einem Homo-Sapiens-Museum angucken.
 
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Überlegen war er uns nicht, sonst hätten wir ihn wohl kaum ausgelöscht. Unsere Schulter-, Brust- und Nackenmuskulatur war ausgeprägter als bei ihm. Wir konnten ihn also aus der Distanz mit Speeren erledigen. So soll's nach 'ner Doku gewesen sein. Er soll sich auch mit uns minimal vermischt haben.

Der Homo Sapiens hatte meiner Überlegung nach das größere Gehirn und war alleine deshalb überlegen. Denn er konnte eben Waffen bauen und besser jagen. Und Konkurrenten werden nun mal ausgeschaltet.

ΔΣΛ;4472690 schrieb:
Die interessanteste frage die ich mir gerade stelle beim lesen des Threads ist : Wie lange hätte es gedauert, bis sich die unterschiedlichen Menschlichen Gruppierungen nicht mehr vermischen hätten könnten, wenn sie isoliert geblieben wären.
Denn Affen können sich ja auch nicht willkürlich untereinander mischen, wir sind ja auch nur eine Affenart.
Okey, ich schweife glaube ich etwas ab ^^

Ein Schimpanse kann sich schlecht mit einem Orang Utan paaren. 1. leben die woanders und 2. sind Arten untereinander nicht kompatibel.
Und wenn sie künstlich gepaart werden -- wie beim Maultier -- ist es nachher nicht mehr Fortpflanzungsfähig.

Allerdings ist das schon wieder ein wenig vom Thema ab.

Ich für meinen Teil habe jedenfalls immer noch nicht verstanden wieso das eigentlich diskutiert wird?
Der Mensch evolutioniert auch -- schreibt man das so?
Er hat sich von Afrika aus verbreitet und hat sich im Laufe der hundertausende von Jahren dann eben angepasst als er das Gebiet erreicht hatte wo er blieb. Andere sind weiter gelaufen. Ich hatte mal in einer Doku gesehen dass Nord Amerika zuletzt besiedelt wurde und sie von zwei Seiten hingekommen sind. Über den Pol weil es damals eine Eiszeit gab und über Mittelamerika und das ganze ist erst 50.000-100.000 Jahre her.
Also auch wenn sich die unterschiedlichen "Rassen" schon gebildet hatten sind sie dann schon wieder miteinander verschmolzen.
 
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Ich bin da eben anderer Meinung. Der Homo Sapiens hat sich von Afrika aus über die ganze Welt verteilt und dabei ist er eben auch auf andere Homo Arten getroffen. Entweder hat er sie vernichten oder hat sich mit ihnen gepaart.
Trotzdem weiß ich immer noch nicht wieso du jetzt mit Rassen kommst? :huh:
 
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Und wieso bist du noch immer anderer Meinung? Reichen dir populationgenetische Fakten nicht? Erklär mal, wieso der Homo sapiens den aus Afrika kommt.

Weil die Funde dafür sprechen. Der Homo Sapiens existiert seit 1,5 Millionen Jahren oder so und die ältesten Funde sind nun mal in Afrika.
Und wenn du Artbestimmung nur noch durch Genetik machen willst ist das meiner Meinung nach der falsche Weg. Artbestimmung ist nicht nur Genetik auch wenn das Genetiker nicht gerne hören.

Rassen sind ein entstandenes Produkt von Menschen, auf die Umwelteinflüsse und Kulturfaktoren gewirkt haben und die einen eigenen Geno- sowie Phänotyp entwickelt haben. Das wollte ich bloß mal klar stellen und euch fragen, wieso das nicht glaubwürdig ist. Wieso wäre eine Anpassung an die Umwelt den negativ? Macht doch (fast) jedes lebende Tier.

Und wieso müssen es dann deiner Meinung nach so ausgrenzende Rassen sein?
Schau dir doch mal die Inder an. Die sind auch dunkelhäutig. Sind es deshalb Afrikaner oder haben sie sich nur im Laufe der Zeit an die Umgebung angepasst?
Ist es deshalb für dich gleich eine eigene Rasse?
 
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