AW: Rassen
Hey Leute!
Ich habe in meiner Umgebung vernommen, dass viele Leute behaupten, es gäbe keine Rassen, insbesondere im deutschsprachigem Raum (ist mir klar, 2. WK). Die Geschichtslehrerin früher -Thema WK - hat mich nach meiner Äußerung, es gäbe sehr wohl Menschenrassen, als Nazi hingestellt. Völlig zu unrecht.
Wieso wird das geleugnet, wo es doch wissenschaftlich einen Vorteil bringen könnte, zum Beispiel abgestimmte Medizin zu entwickeln. Ich habe mich einige Zeit mit Antrophologie beschäftigt, ebenso mit Genetik, und weiß, dass es zum Teil einige Unterschiede unter einigen Populationen gibt, wie zum Beispiel das Krebserkrankungsrisiko.
Wie seht ihr diese "Vertuschung" oder Distanzierung?
Wie ich die korrekte Verwendung von Begriffen bzw. die Beachtung von Menschenrechten finde?
Gut.
Spätestens im Zuge der Nazis ist "Rasse" ein Begriff, der ausschließlich im Zusammenhang mit Zucht verwendet wird. Und auch nur da macht er begrifflich Sinn, denn er setzt eine paar stark hervorgehobene, definierte Merkmale (von wem auf welcher Basis, wenn nicht einem Züchterverband?) und kontrollierte, separierte Abstammungslinien vorraus.
Wenn also jemand von "Menschenrassen" spricht, dann ist er
a) Jemand, der hochprovokative, beleidigende und z.T. hetzerische Begrifflichkeiten (und oft auch ganze Theorien - siehe diesen Thread) verwendet, obwohl er akute Wissenslücken bezüglich dieser aufweist.
b) Jemand, der systematisch
Homo sapiens zur Kopulation bringt/zwingt, den resultierenden Nachwuchs nach selbstgewählten Kriterien selektiert (den Ausschuss ggf. tötet oder anderen zur Verwertung überlässt) und (frühstmöglich) zwecks weiterer Generationen (zwangs)paart.
Meine Meinung zu beiden geht in die gleiche Richtung.
Wenn man sachlich an verwandte Themen herangehen möchte, sollte man zunächst einmal damit beginnen, sich die Begrifflichkeiten "Unterart" oder/und "Population" anzueigenen. (Übrigens auch im Englischen. Mangels Stigmatisierung wird "Race" zwar noch in den Populärmedien verwendet, der biologische Termini ist aber "subspecies" - oder eben "population", was meist sinnvoller ist)
Kann er sich aber im Prinzip auch gleich wieder sparen, denn abgegrenzte menschliche Populationen ohne genetischen Austausch untereinander sind in unserer Welt seit Jahrhunderten quasi nicht mehr vorhanden und dementsprechend gibt es erst recht keine derartigen Populationen, die aufgrund spezifischer Merkmalsabweichungen als Unterart definiert werden könnten. Stattdessen bildet die Menschheit ein kontinuirliches Spektrum an Phänotypen mit allen nur denkbaren Zwischenstufen. Wer unbedingt will, kann anfangen irgendwelche Merkmalstypen zu definieren (oder auch aus Teilen der Anthropologie zu übernehmen, die sie ihrerseits dem klassischen Rassismus entlehnt hat), aber nützen wird ihm das nur selten. Denn ein z.B. "kaukasischer Typus" stellt dann eben nur eine künstlich erdachte Idealkombination von Merkmalen dar, die man so in der Realität ggf. nie findet. Man kann nur umständlich versuchen, jedes Individuum einzeln (!) in seiner "Kaukasität" einzustufen, aber weder wird einem dies neue Erkenntnisse über das Individuum bringen (im Gegenteil: Man muss schon verdammt viel im vorraus wissen), noch wird einem dies fehler-/einwandfrei gelingen (tausende von Eigenschaften machen einen Menschen aus und sie sind alle frei kombinierbar - da gibt es keine eindeutige Übertragung auf eine wenig- oder gar eindimensionale Skala). Und die oft verwendeten Begriffe sind am Ende sowieso nur irreführend, da sie einen geographischen Bezug suggerieren, der in der heutigen Welt vielfach nicht zutreffen wird.
Es ist eben nicht so. Der physische Aufbau und zum Teil auch die Intelligenz unterscheiden sich unter den verschiedenen Populationen.
Ich schreibe leider alles auf meinem Handy, bin also nicht wirklich fähig, Links einzufügen. Googel nach Rushton, der meint, die Intelligenz verläuft so: Mongoloid --> Europid --> Negroid.
Am Rande erwähnt; im Wiki-Artikel wird er, trotz seiner Erungenschaften in der Wissenschaft, zum Teil runtergemacht, da er meint, es gäbe Rassen (im Artikel natürlich politisch korrekt in Anführungszeichen ("Rassen") geschrieben).
Es ist, ehrlich gesagt, ziemlich egal, zu was du warum nicht fähig bist. Wenn du in diesem Forum etwas als Fakt vorbringen möchtest (insbesondere hochkontroverse), dann bist du entweder in der Lage, zumindest auf Nachfrage eine seriöse Quelle (in diesem Fall wäre eine wissenschaftliche Veröffentlichung naheligend und angemessen) vorzulegen, oder du lässt es ganz bleiben. Mit Behauptungen provozieren und es dann anderen zu überlassen, mit Google vielleicht Belege für deine Aussagen zu finden, hat mit Diskussionskultur nichts zu tun.