Ram Slot abgeraucht, Langzeiterfahrung gesucht

MountyMAX

Software-Overclocker(in)
Hallo,

bei einer Kundin ist heute im Betrieb der PC (einfacher Surf/Schreib-PC) etwas über 1 Jahr alt) eingefroren und nach dem einschalten waren nur noch 4 kurze Beeptöne zu hören (error first bank of memory).

Nun gut ich war heute vor Ort, und konnte folgendes feststellen: A1/A2 im Eimer. Mit einem mitgebrachten 1333er 2 GB im B1 startete der PC wieder normal. Mit dem vorhanden 4 GB 1600 (1,65V) nicht, erst im B2 funktionierte der 4 GB/1600er. D.h. er funktioniert wieder nur halt ist der Riegel von ehemals A1 ins B2 gewandert.

Hat jemand da Erfahrungen ob das auf lange Sicht gut geht, oder lieber MB (ASRock > B85M Pro4) einschicken (Die Kundin will nur ungern auf den PC verzichten)?
 
Etwas über ein Jahr gleich Garantie.
Ergo einschicken

Das ist falsch. Meistens verjähren die Mängelansprüche nach 2 Jahren (2 Jahre Gewährleistung auf Neuwaren).
Die Gewährleistung ist gegenüber dem Vertragspartner (Händler) geltend zu machen.
Sofern der Hersteller sein Produkt mit einer Garantie ausliefert und das Produkt einen Mangel trotz ordnungsgemäßer Nutzung aufweist und die Gewährleistungsansprüche bereits verjährt sind musst du dich direkt an den Hersteller wenden. Kurz gesagt: Garantie = Hersteller (auch Herstellergarantie genannt) und Gewährleistung = Händer (Vertragspartner)

Du musst jedoch die Beweislastumkehr berücksichtigen.
Zeigt sich innerhalb von sechs Monaten seit Gefahrübergang ein Sachmangel, so wird vermutet, dass die Sache bereits bei Gefahrübergang mangelhaft war, es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar. Nach sechs Monaten seit Gefahrübergang wird die Beweispflicht (auf ordnungsgemäße Nutzung) auf den Käufer übertragen.
 
Darum gings mir jetzt eigendlich nicht, da ich der Händler bin und ich es schon gerne einschicken würde um das i.O. bringen zu lassen
(wobei dann hier das Risiko besteht, dass ich nur paar EUR Restwert bekomme und ein neues kaufen "darf", ist im Übrigen ein Grund warum ich keine Enermax Netzteile mehr verbaue (der andere ist, das mir zu viele abgeraucht sind), da bekommt man nur den Restwert nach 6 Monaten, im Gegensatz dazu z.B. Western Digital bekommt man gleich eine neue Festplatte, meist größer als die defekte (d.h. wenn eine z.B. 400 GB kaputt geht bekommt man 1TB oder mehr als Ersatz, zumindest bei den Enterpriseplatten die älter als 6 Monate sind), selbst nach 4 Jahren und das innherhalb von 2 Wochen). (basiert auf eigenen Erfahrungen)
Aber das nur am Rande.

Die Kundin will halt nicht wochenlang ohne PC sein, weshalb ich Erfahrungen suche, ob das über längere Zeit gut geht. (und ich habe bisher noch keine Erfahrung wie lange das bei ASRock dauert, da mir noch nie eins von denen abgeraucht ist, verbaue allerdings auch nicht viel von ASrock, nur wenns Low Budget sein muss))
 
Hatte mal mein Z68 Pro3 über meinen Händler zu ASRock eingeschickt gehabt, dort hat es leider 3 Wochen gedauert bis es den Austausch gab.

Da das Austauschboard aber statt einem Z68-Chipsatz einen H67-Chipsatz hatte (kein Scherz, das haben Windows, AIDA64, CPU-Z und SiSoft Sandra gesagt :ugly:) habe ich mich an ASRock gewandt und durfte es direkt einschicken - ich habe es am Samstag morgen bei der Post abgegeben und hatte schon Donnerstag das neue Board.
Kleines Detail am Rande, das Board war zum Zeitpunkt wo ich es eingeschickt hatte schon fast 2 Jahre alt und trotzdem gab es ein Austauschboard. ;)

Würde das Board auf jeden Fall einschicken, denn ein Unglück kommt selten alleine. ;)
Wer weiß ob nicht vielleicht bald nochwas am Board kaputt geht. Würde der Kundin sofern möglich ein Ersatzboard aushändigen.
 
Ein Bekannter von mir ist mit seinem Board mit an gekokelten RAM Slot noch über Jahre klar gekommen ( ca. 20% der Kontakte im Slot verschmort ). War zwar ein günstiges AM2 Board aber sollte vielleicht vergleichbar sein.
 
Board Fehler sind immer so eine sache.
Mein ex Chef, er ist nun in Rente, hat sich hier vorher um die PCs gekümmert, hat immer billig Boards gekauft.
Bei denen viel auch gerne mal n ram Slot aus, USB Ports gingen kaputt etc pp ABER die Grundfunktionen haben bis zum Ende der Garantiezeit funktioniert.

Bei Firmenpcs wäre mir das zu unsicher.
Datenverlust, Datenbank Fehler und so weiter.
 
Vllt. sind 1.65V zuviel für das Board? Mal mit 1.5V RAMs versuchen?
Hab in den Boardspecs aber nichts zur max. RAM-Spannung gefunden.
 
Zurück