RAM-Mythen aufgeklärt - der große Arbeitsspeicher Thread inkl. Langzeittest

AW: RAM-Mythen aufgeklärt - der große Arbeitsspeicher Thread inkl. Langzeittest

Bei Dual-Ranked RAM handelt es sich um eine andere interne Organisation innerhalb der RAM-Module.
Eine "Rank" respektive "Bank" stellt einen 64 Bit breiten Datenblock dar, der die Daten auf die einzelnen DRAM-Chips aufteilt. Da herkömmlicher (unbuffered) Desktop-RAM mit 8-bittigen Chips daherkommt, benötigt eine Bank folglich acht Stück, um die volle Leistung zu entfachen.

Beim Dual-Ranked-RAM sind nun zwei solcher Datenblöcke auf einem Modul vorhanden, sodass die doppelte Menge an Chips vorhanden sein muss. Bei gleicher Kapazität müsste also beispielsweise die Größe der einzelnen Chips halbiert werden, um auf die benötigte Anzahl zu kommen. Zwar können die beiden Bänke nicht parallel angesprochen werden, da DDR3 die Anbindung von 64 Bit pro Modul vorsieht, allerdings kann die Geschwindigkeit über die abwechselnde Beschreibung teils deutlich erhöht werden. Ist eine Bank beispielsweise gerade "beschäftigt" beziehungsweise nicht ansprechbar, kann über den gleichen Kanal direkt die zweite angesprochen werden, ohne den Umweg über ein anderes Modul gehen zu müssen.
 
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Okay, das klingt schon mal einleuchtend.
Aber ist dann ein Single Dual-Ranked schneller mit 8GB oder 2x4GB im Dual Channel?
Bzw. was macht normalerweise mehr Sinn, wenn man das maximale aus dem System holen möchte?
 
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Ist wirklich niemand mal darauf eingegangen wie schwammig Mythos 6 aufgeklärt worden ist, da einfach nichts über den Benchmark bekannt ist und viel zu wenig Messwerte bekannt sind?

So kann man einfach nichts vernünftig aus der "Aufklärung" schließen. Ausser das 1600 C9 nur nen 10 weniger kostet als 2400 C10 das ist die einzige fundierte Aussage.
 
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Ist wirklich niemand mal darauf eingegangen wie schwammig Mythos 6 aufgeklärt worden ist, da einfach nichts über den Benchmark bekannt ist und viel zu wenig Messwerte bekannt sind?

So kann man einfach nichts vernünftig aus der "Aufklärung" schließen. Ausser das 1600 C9 nur nen 10 weniger kostet als 2400 C10 das ist die einzige fundierte Aussage.

Ich habe mich dabei an den PCGH-Test gehalten: Spiele-Benchmarktest für CPUs und Grafikkarten: Battlefield 4, Watch Dogs, Skyrim und mehr - so testet PCGH - FAQ: So bencht PCGH Spiele - Battlefield 4
 
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Das hilft hier leider nicht wirklich. Das Problem was ich mit dem Test habe ist, dass er sehr kurz ist, wenn er tatsächlich nur 20 Sekunden lang ist. Weiter ist die Auslastung nicht konstant was eben immer wieder für Drops und Peaks sorgen kann, die dann weiter die Durchschnitts-FPS verfälschen.

Könnte ja auch sein das die Leistung des RAMs nur einmal während der Sequenz benötigt wird um ein paar Sachen zu laden, wodurch die FPS aufgrund des langsameren RAM, welche den Dateneingang der GPU nicht auslasten können, einbrechen und sich erst danach normalisieren würden und auf die tatsächlichen Durchschnitts FPS zusteuern. Weiter können die max FPS ebenso deutlich höher sein für den schnelleren RAM und so den Durchschnitt deutlich verändern. Ich will damit nicht sagen, dass der Test überhaupt nichts aussagt, aber Aussagen wie
Bei 1080p mit zwei Karten fällt der Unterschied dafür deutlich größer aus. Die Durchschnitts-FPS steigen um 11 Bilder pro Sekunde an und die Minimum FPS sogar um 13, was einem Zuwachs von etwa 12 % entspricht. Also etwa dem gleichen Unterschied als würde man von einem i7-2700K auf einen i7-4770K umsteigen.

Lassen sich nicht wirklich auf einem 20 Sekunden Test aufbauen.

Der höher getaktete RAM ist schneller und schützt besser vor drops. Das denke ich kann man sagen und deshalb ist der teurere RAM auch empfehlenswert.
 
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Ich verstehe dein Problem nicht. Die Tests sind absolut reproduzierbar und die gerechneten Frames bleiben gleich. Ob der Test nun 20 Sekunden oder 20 Minuten lang ist. Ich habe jeden Run 3 mal durchgeführt und daraus den Mittelwert gebildet. Damit kommst du auf 60 Sekunden Gesamtlaufzeit.

Ich weiß nicht wie du dir Peaks vorstellst, aber in der Praxis hast du nie mal plötzlich 20 Frames mehr oder weniger als sonst. Da würde etwas gewaltig nicht stimmen.

Natürlich ist die Auslastung nicht konstant - das ist ja auch der Sinn des Tests. Ich könnte den Test auch mit synthetischen Benchmarks machen, aber das sagt den Usern hier doch überhaupt nichts. Wenn ich nur die Lese- und Schreibrate aufführen würde, würde jeder meckern, da es nicht mit einem Spiel zu vergleichen ist.

Der höher getaktete RAM ist schneller und schützt besser vor drops. Das denke ich kann man sagen und deshalb ist der teurere RAM auch empfehlenswert.


Genau das ist doch auch die Aussage der Diagramme?

Die Aussage bzgl. 2700K vs 4770K ist dennoch richtig. Die Frames lügen nicht ;)
 
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Ich stimme an der Stelle der8auer zu!
Was soll man denn sonst testen?
Aber wie steht es um ein Ergebnis des Langzeittests des Speichers mit 1,75Volt?
 
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Kann er gerade nicht überprüfen da der IMC von der CPU abgebrannt ist :-)
 
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Im Anhang sieht man vielleicht eher was ich meine.

Wenn durch den schnelleren Speicher. Der erste Drop komplett verhindert wird. Würden die durchschnitts FPS und auch die min. FPS deutlich ansteigen da der Test eben nur 20 Sekunden lang ist und ein Drop oder ähnliches die Durchschnitts FPS deutlich beeinflussen kann. Während eines Laufes über 10 minuten wäre ein solcher Drop aber weniger fatal, weil er immer mehr an Relevanz verliert. Das meinte ich damit und damit hat dein Test auch kein Ergebnis das sich so aufs Spielen übertragen lässt, dass gilt allerdings für fast alle Spiele Benchmarks.

Man hätte anhand der Diagramme einfach gesehen wie groß der Einfluss tatsächlich ist, denn die Zahlen kleiner Messreihen lügen oftmals.


Edit: Damit ist das Thema aber auch erledigt für mich.

Quelle des Bildes: Test: AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (Seite 7) - ComputerBase
 

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Ich stimme an der Stelle der8auer zu!
Was soll man denn sonst testen?
Aber wie steht es um ein Ergebnis des Langzeittests des Speichers mit 1,75Volt?

Dieser lief problemlos die 30 Tage durch. Ich bin noch am überlegen wie ich das in den ersten Beitrag einbinde, da ich es nicht für sinnvoll halte 30 screenshots von Prime95 einfach hochzuladen :ugly:
 
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Im Anhang sieht man vielleicht eher was ich meine.

Wenn durch den schnelleren Speicher. Der erste Drop komplett verhindert wird. Würden die durchschnitts FPS und auch die min. FPS deutlich ansteigen da der Test eben nur 20 Sekunden lang ist und ein Drop oder ähnliches die Durchschnitts FPS deutlich beeinflussen kann. Während eines Laufes über 10 minuten wäre ein solcher Drop aber weniger fatal, weil er immer mehr an Relevanz verliert. Das meinte ich damit und damit hat dein Test auch kein Ergebnis das sich so aufs Spielen übertragen lässt, dass gilt allerdings für fast alle Spiele Benchmarks.

Man hätte anhand der Diagramme einfach gesehen wie groß der Einfluss tatsächlich ist, denn die Zahlen kleiner Messreihen lügen oftmals.


Edit: Damit ist das Thema aber auch erledigt für mich.

Quelle des Bildes: Test: AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (Seite 7) - ComputerBase

Genau genommen hast du Recht, das alle benchs im Netz unzureichend sind. Theoretisch müsste man ein komplettes Spiel durch benchen. Beispiel GPU´s, es ist immer wieder so, das Tests unterschiedlicher Plattformen, sehr unterschiedliche Ergebnisse zu Tage fördern. Das ber nicht weil die Tests mit Geld bezahlt wurden, sondern weil jeder eine andere Szene testet.

Beim Speicher wäre es dann ähnlich, kommt der zugewinn an Leistung über im Spiel zum tragen, oder nur in 10% der Fälle.

Aber wie will man sowas besser testen?
 
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Kann man dieses 16GB Kit für ein Asrock Z77 Extreme6 mit einem 3770K@4,5 empfehlen?

Und laufen diese dann auch mit T1 oder ist das beim 3770K nebenrangig?

Oder wäre dieses Kit mit 1,60V, 2133/CL9:
G.Skill TridentX DIMM Kit 16GB, DDR3-2133, CL9-11-11-31 (F3-2133C9D-16GTX) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
besser geeignet?
 
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Genau genommen hast du Recht, das alle benchs im Netz unzureichend sind. Theoretisch müsste man ein komplettes Spiel durch benchen. Beispiel GPU´s, es ist immer wieder so, das Tests unterschiedlicher Plattformen, sehr unterschiedliche Ergebnisse zu Tage fördern. Das ber nicht weil die Tests mit Geld bezahlt wurden, sondern weil jeder eine andere Szene testet.

Beim Speicher wäre es dann ähnlich, kommt der zugewinn an Leistung über im Spiel zum tragen, oder nur in 10% der Fälle.

Aber wie will man sowas besser testen?

Das ist schon richtig, aber man sollte auch die Kirche im Dorf lassen. Bei 40 verschiedenen Konfigurationen ist es klar, dass ich keine Stunde oder länger pro Konfiguration testen kann.
 
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Kann man dieses 16GB Kit für ein Asrock Z77 Extreme6 mit einem 3770K@4,5 empfehlen?

Und laufen diese dann auch mit T1 oder ist das beim 3770K nebenrangig?

Oder wäre dieses Kit mit 1,60V, 2133/CL9:
G.Skill TridentX DIMM Kit 16GB, DDR3-2133, CL9-11-11-31 (F3-2133C9D-16GTX) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
besser geeignet?

Nimm G.Skill TridentX DIMM Kit 16GB, DDR3-2400, CL10-12-12-31 (F3-2400C10D-16GTX)
und alles ist ist gut ! Eine Ivy Bridge verträgt zu einem sehr hohen Prozentsatz auch 2400MHz und 1,65V stellt kein Problem dar.
In 80% der Fälle laufen die auch mit 1t, dass aber nicht Ram abhängig, sonder IMC abhängig, somit CPU bedingt ob es läuft oder nicht.
Viel Spass damit !
 
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Was mir bei dieser Fragestellung wieder hochkommt , was entscheidet welchen RAM Takt man kaufen sollte ?
 
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Lese dazu bitte Mythos 3 mal durch !
Es wird nicht "entschieden", dass Erfahrungssache was auf einem Prozessor läuft und was nicht.
Ich weiß sowas auswendig :)
 
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Also ist der IMC der CPU entscheidend ?
Ich will mit einen Xeon 31 kaufen und da wurde mir "nur" zu 1600er geraten. Liegt das am IMC des Xeon ?
 
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Beim Xeon liegt es am Bios von einen H Board, dass eben nur 1600Mhz zulässt.
Auch ein Xeon kann mehr Ramtakt gut verkraften, nur wirklich bringen tut es ihm nichts, denn er ist unter 4 GHz getaktet.
Erst ab 4 GHz aufwärts rate ich zu schnellerem Ram und auch nur dann wenn es eine K CPU ist die übertaktet wird.
Ein 4970k z.B sollte immer mit 2400MHz+ Ram zusammen laufen gelassen werden, der hat schon im Standard 4 GHz ohne Turbo.
 
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