Radeon vs. Geforce: AMD soll die stabileren Treiber haben

Dann nutzt du deine Karte ja auch nicht so, wie sie kommt. ;)
Ich stelle bei AMD gerne auf erweiterte Synchronisierung, bei Nvidia adaptive VSync und erzwinge allgemein 16x anisotropischen Filter. Antialiasing erzwinge ich höchstens bei älteren Titel, da aktuelle Games meist eine ausreichende Auswahl anbieten, aber gerade die Einstellungen für den anisotropischen Filter sind meist nur dürftig ausgebaut. Oft wird dieser gar nicht extra aufgeführt, hängt indirekt an einer Qualitätseinstellung oder ist selbst in ultra-hoher Qualität teils nur auf 4x gesetzt. Den Unterschied sieht man bei Texturen in mittlerer Entfernung oft sofort, wenn man 16x gewöhnt ist.

is ja auch ein Edit: Auserdem 250W TDP auf 370W 100=150% das macht die Gigbyte Software bei mir nach Installation automatisch--also vom Hersteller Vorgesehen:daumen::D
 
Hat leider nur soviel Aussagekraft wie Beiträge in Foren die meinen ein Hersteller wäre besser als der andere.
Wäre interessant wenn jemand unabhängiges diesen Test veranlasst hätte, so hat man leider den negativen Beigeschmack das der Auftraggeber sein Wunschergebnis bekommen hat.

Eins muss ich dem Test aber zugestehen, er spiegelt meine Erfahrung mit Nvidia Karten bzw. dem Treiber wieder. Mit ATI/AMD Karten hatte ich bisher nicht ansatzweise soviele Probleme wie mit dem Nvidia Kram, besonders meine alte GTX 980 war in der Hinsicht grauenvoll während die 7970+Treiber davor über Jahre problemlos liefen.
 
Ich hatte schon beidas Amd/Nv. Unter Windows gabs null probleme und Linux sind beide eine Katastrophe.
 
Das ist heute immer noch so, nvidia hat keine gute Monitor Erkennung und muss meine Monitore im nvidia panel eigentlich fast immer selbst von Hand einstellen.
( Farbtiefe, dynamischer Ausgabebereich, Digitale Farbanpassung )

Wenn ich meinen Monitor an eine AMD Grafikkarte anschließe muss ich dergleichen nichts mehr einstellen, der Schwarzwert wird automatisch auf den passenden wert gestellt und die Farben sind deutlich besser.

Nvidia merke ich sofort wie blass das Bild ist inklusive grauen Schleier ( wegen falsch eingestellten Schwarzwert ) und muss immer selbst Handanlegen, glaub ich hatte noch nie einen Monitor gehabt der von nvidia unterstützt wurde.
Wenn ich schon dran denke wie viele nvidia Benutzer ihren Monitor falsch eingestellt haben bekomme ich Gänsehaut, gut die meisten haben eh TN Panels sind daher an schlechtes Bild gewöhnt aber Hauptsache die Reaktionszeit ist niedrig :crazy: .

Zum Theme Schwarwert / Farbraum muss ich zustimmen. Der richtige Farbraum (Voll RGB) muss weiterhin in der Treibersteuerung von Hand gesetzt werden. Zumindest bisher bei jedem Anschluss via Displayport/HDMI Anschluss. Die Displays werden weiterhin als TV erkannt und mit eingeschrängtem RGB befeuert. Habe ich erst wieder bei meinem Sohn erlebt (GTX970). Ist jedoch der Farbraum einmal korrekt gesetzt erhält man ein sauberes Bild.

Zum Thema TN-Panel muss ich etwas wiedersprechen. Aktuelle "hochwertige" TN-Monitore haben bei richtiger Ansteuerung ein sehr sauberes Bild. Mein Sohn nutzt ein LG 24GM79 mir 144Hz TN-Panel von AO Optronics. Gegen ihn hat mein IPS Dell von 2015 keine Chance. Nur der Blickwinkel ist größer. Die aktuellen TN haben gut nachgezogen und sind für den breiten Markt absolut in Ordnung.
 
Toller Test nur leider überflüssig, selbst wenn AMD die deutlich besseren Treiber hätte sind sie demnächst aus Performance Gründen einfach keine Alternative.

Turing > Treiberstabilität
 
Es lohnt sich die Quelle mal näher zu betrachten. Dann fällt was interessantes auf:

Die Desktop Chips liefen zu fast 100% stabil. Im Schnitt gab's da ein bis zwei Fails. Die Workstation GPUs hingegen sind in einer komplett inakzeptablen Frequenz abgeschmiert - was mich echt überrascht.

Ergo bestätigit sich mein persönlicher Eindruck, denn ich (als NICHT-Workstation User) hatte seit Jahren keinen Treiberabsturz, der nicht durch Overclocking verursacht wurde (bei letzterem ist das ja normal, wenn man die Grenzen auslotet).

Siehe: Quelle (ab Seite 110 - Lesen!)
 
Ich weiß nicht weshalb man diese Studie überhaupt ernst nimmt. Der Auftraggeber ist AMD und somit ist auch das Ergebnis höchst zweifelhaft. Das würde natürlich auch gelten, wenn der Auftraggeber nVidia wäre.
Die Aussagekraft der Studie geht also gegen Null.

Ich bin mir auch sicher, dass man hier gleich wieder einen Shitstorm losgetreten hätte, käme die Studie von Nvidia. Genau wie die Aufregung wegen dem angeblich unmöglichen NDA, völlig überzogen und künstlich aufgebauscht war.
Stimmt zwar, wer zahlt, schafft an. Aber ohne Finanzierung von Nvidia oder AMD würde es so eine Studie wohl nicht geben. Die wissenschaftliche Relevanz/forschungstechnische Nutzen ist ja gleich null.

Die Ergebnisse werden schon stimmen, allerdings würde es mich auch nicht wundern, wenn man das für AMD beste Testszenario gewählt hat, z.B. indem man Intel weglässt wie seahawk angemerkt hat. Gefälscht hat man sicher nichts, denn ein kleiner Auftrag ist nicht den potentiellen Verlust jeglicher Reputation wert.

Das wuerd ich so nicht sagen !
mit jeder 3 Version des Adrenalin bekomme ich praktisch keinen stabilen OC bei meiner 480 hin , mit der aktuellen version noch keinen abschmierer gehabt die davor praktisch einmal am Tag .
Da aber die Spiele auch zum Teil updates und Patches erhalten kann man ja nie zu 100% sagen woran es nun genau lag, aber eine tendenz ist zum Teil schon erkennbar das der Treiber auch ne Rolle spielt ...
Dazu das Karten Bios , bei meiner R9 380 ohne Backplatte bekam ich knap 1050 mhz OC Stabil dann kam die neue Revision mit Backplatte und ich kam an deren Bios , also geflasht und auf einmal obwohl die spannungen identisch waren , lief die Karte mit 1100 mhz und mehr wenn ich gewollt haette ! einfach so neues Bios rauf und ab die lutzi :)
Interessant. Wobei zwischen BIOS und Grafiktreiber diesbezüglich doch noch ein ziemlicher Unterschied in der Ebene besteht.

Toller Test nur leider überflüssig, selbst wenn AMD die deutlich besseren Treiber hätte sind sie demnächst aus Performance Gründen einfach keine Alternative.

Turing > Treiberstabilität
Also wenn die neuen Nvidia-Karten deinen PC alle 20 Minuten zum Absturz bringen aber allesamt schneller sind als ihre derzeitigen Pendants ist alles in Ordnung? Dann hast du auch sicher nichts gegen einen Sportwagen bei dem die Bremsen ab und zu aussetzen? :ugly:
Ist natürlich ein überzeichnetes Beispiel, aber bei manchen Kommentaren frag ich mich wirklich was aus fundierten Kaufentscheidungen geworden ist...
 
Ist natürlich ein überzeichnetes Beispiel, aber bei manchen Kommentaren frag ich mich wirklich was aus fundierten Kaufentscheidungen geworden ist...

Es ist manchmal leider so, dass sich manche Argumente wie die Fahne im Wind drehen. Würd mich nicht wundern, wenn der ein oder andere die Argumente getauscht hatte, z.B. als es bei Ati die besseren Karten gab, man aber nVidia wegen der besseren Treiber nahm, heute dann genau andersrum. :ugly:
 
Das bei Nvidia mit HDMI nur der eingeschränke Farbraum genommen wird habe ich auch aber bei DP ist mir das noch nie passiert.
Was dafür bei Nvidia (GTX 770 und GTX 1080TI) häufiger passiert, als bei AMD (RX480), wenn ich beide UHD Bildschrime gleichzeitig ausschalte, schmiert (nach Anschalten Bildschirme schwarz, keine Reaktion von PC) mir mein PC manchmal ab. Schalte ich die nacheinander aus, passiert das nie.
Mir ist so ein Verhalten oft aufgefallen, als ich für die 480 nur zwei Modi laufen hatte, 300 und 1266 MHz. Die große Taktsprünge, ohne Zwischenstufen, haben oft die Karte abschmieren lassen und genau dieses Verhalten bekomme ich des öfteren von meinen Nvidias zu spüren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mir mal das Paper durchgelesen - interessante Idee aber die Umsetzung ist bestenfalls Mangelhaft.
Wenn man sich die Daten ansieht dann sieht man das der Großteil aller "schlechten" Ergebnisse nicht ein Problem des Treibers war sondern das warum auch immer (wird im Paper Nicht erwähnt) erst garnicht getestet wurde. Der Windows test selbst kennt nur 2 Ergebnisse - Pass und Fail - wie sie zu ihrem "not attempted" kommen wird nicht erwähnt.
Aber wenns wirklich stimmt - Hut ab.

Und aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen:
Der Support von OpenGL lässt zu wünschen übrig.
 
Das ist wieder Typisch AMD man fianziert eine Studie die man selbst beauftragt hat.
Was wird da wohl rauskommen ach richtig ein postives Ergebnis.
Das AMD echt Werbung betreibt im Gewand der Unabhänigkeit ist ja nichts neues,
aber es war schon immer dreist.
Die ganze Ashes of Sinularty Sache war nichts anderes als AMD fianzierte Werbung
wo ein Entwickler natürlich auch total Unabhänig war.

Das ist Komplet Wertlos so wenn die Finazierung von einem getesten kommt.
Würde Nvidia oder Intel genau das gleiche machen würde hier ein riesen Ding
abgezogen.
Wenn AMD das macht dann sehen da einige gar kein Problem, die sollten sich echt
mal Fragen ob sie eigentlich neutral sind. Das bessere Produkt soll Gewinnen nicht
ein Scheiß Hersteller bei einigen Scheint der Faktor Hersteller aber deutlich mehr Gewicht
zu haben als das Produkt.
 
Du frägst ob AMD neutral sein möchte, bei einem AMD Nvidia Verleich?;)
Bei CB und auch von Casurin wurde es ja gesagt, die Desktopkarten laufen beide beinahe Perfekt in den Tests, also gibts ja nicht mal einen Verlierer.
 
Wenn AMD das macht dann sehen da einige gar kein Problem, die sollten sich echt
mal Fragen ob sie eigentlich neutral sind. Das bessere Produkt soll Gewinnen nicht
ein Scheiß Hersteller bei einigen Scheint der Faktor Hersteller aber deutlich mehr Gewicht
zu haben als das Produkt.
Wenn ich mir hier und bei CB die Kommentare so durchlese, komme ich zu einem anderen Ergebnis.
Das bessere Produkt zu nehmen, ist bei einem Treibervergleich von mehreren Karten ziemlich schwierig. Abgesehen davon, haben die Workstationkarten beider Hersteller viel schlechter als die Desktopkarten abgeschnitten.
 
Das ist wieder Typisch AMD man fianziert eine Studie die man selbst beauftragt hat.
Was wird da wohl rauskommen ach richtig ein postives Ergebnis.
Das AMD echt Werbung betreibt im Gewand der Unabhänigkeit ist ja nichts neues,
aber es war schon immer dreist.
Die ganze Ashes of Sinularty Sache war nichts anderes als AMD fianzierte Werbung
wo ein Entwickler natürlich auch total Unabhänig war.

Das ist Komplet Wertlos so wenn die Finazierung von einem getesten kommt.
Würde Nvidia oder Intel genau das gleiche machen würde hier ein riesen Ding
abgezogen.
Wenn AMD das macht dann sehen da einige gar kein Problem, die sollten sich echt
mal Fragen ob sie eigentlich neutral sind. Das bessere Produkt soll Gewinnen nicht
ein Scheiß Hersteller bei einigen Scheint der Faktor Hersteller aber deutlich mehr Gewicht
zu haben als das Produkt.
Das sagt der richtige. :ugly:

Wie kommt ihr eigentlich darauf dass das Ergebnis falsch sein muss, nur weil AMD den Test in Auftrag gegeben hat? Wenn AMD hier bei PCGH nach so einem Test gefragt hätte, würdet ihr dann das selbe behaupten? Wenn AMD eine Studie in Auftrag gibt bezüglich der Marktdurchsetzung ihrer Karten und es kommt raus dass es Nvidia/AMD 70/30 steht, ist das Ergebnis dann ebenfalls falsch? So ein Schwachsinn. Unfassbar viele Studien sind von Unternehmen finanziert, dabei muss doch deshalb nicht herauskommen was für den Hersteller toll wäre.

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Es ist ja bekannt, dass AMD vor ca. 4 Jahren (als die Treiber tatsächlich katastrophal waren) die Reißleine zog und den Treiber mit voller Kraft angegangen ist.

Ich finde jedoch nicht, dass es sinnvoll ist, zu erwähnen, dass keine Software fehlerfrei sei, denn das ist klar (es sei denn man beweist es mathematisch, was sehr aufwändig ist).
Allerdings finde ich, wenn ein Hersteller ehrlich und transparent zugibt, an welchen Fehlern gerade noch gearbeitet wird, kann man aus der Art der Fehler schließen, wie gut die Treiber sind. Und ich muss sagen, dass man mittlerweile nur noch Randszenarien aufgeführt sieht, wie zum Beispiel, wenn man mit CrossfireX Freesync im Fenstermodus in Spiel XYZ nutzen will.
Wahrscheinlich hat AMD die Studie schon öfter durchführen lassen und ordentlich an der Stabilität geschraubt, bis sie uns jetzt einen Zwischenstand präsentieren.

Natürlich ist es ungünstig für uns, dass AMD selbst die Studie bezahlt hat. Allerdings war AMD zum Beispiel beim Leistungsvergleich ihrer Notebook-CPUs gegenüber denen von Intel so ehrlich, dass viele nicht mal erkannt haben, dass die Folien von AMD waren - es hätte genausogut ein fachlicher Artikel sein können, da eben auch aufgeklärt wurde, wo man gegenüber der Konkurrenz noch Schwächen hat.
Weil ich selbst einfach die gleichen Erfahrungen gemacht habe, die die Studie hier aufzeigt, und dass ich AMDs Treiber klar besser (stabiler, angenehmer...) finde, habe ich ja schon mehrmals geschrieben, halte ich das Ergebnis für nachvollziehbar. Im Prinzip sagt es aus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass mit einer Nvidia-Karte auf dem Windows-Desktop unvorhergesehene Dinge, bzw. Instabilitäten, passieren, etwas mehr als doppelt so hoch ist, als dass unvorhergesehene Dinge mit einer AMD-Karte passieren.

Kommen wir aber zu einem anderen Punkt: Die Grafikkarte selbst ist natürlich auch sehr wichtig. Ich bin zum Beispiel von Sapphire (Nitro+ usw.) eine herausragende Konstruktionsqualität gewohnt, sodass man auch voll auf die Karte vertrauen kann. Auch die Referenzkarten von AMD machten im Vergleich, was zum Beispiel die Stromversorgung betraf, in der letzten Zeit einen sehr guten Eindruck.
Ob das zum Beispiel bei einer Billigkarte auch der Fall ist, muss ich leider aus eigenen Erfahrungen mit Billig-Grafikkarten stark anzweifeln.
Deshalb rate ich auch jedem, gute Hardware zu kaufen, die ordentlich dimensioniert und gekühlt wird - besonders auch die Spannungswandler, sonst helfen einem die <70°C an der CPU gar nichts. Die täuschen dann nur über die im gleichen Augenblick schmorenden, zu klein dimensionierten MOSFETS usw. hinweg...
 
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Ich gehe davon aus, dass Nvidia bei einem Vergleich auf Linux nur verlieren kann, weil die Treiber proprietär sind. Ich höre sehr oft von Linuxnutzern mit Nvidia-Karten, die sich über Probleme beklagen.
Das könnte Nvidia nur ändern, wenn sie die Treiber öffnen. Ansonsten ist logisch, dass nichts Zahn in Zahn laufen kann, sondern sich der proprietäre Treiber einseitig auf die offenen Schnittstellen aufpfropft. Wenn es Fehler gibt, kann nur Nvidia selbst sie beheben, weil nur sie ihren Code kennen. Niemand kann mithelfen.

Allerdings habe ich schon mehrfach Vermutungen darüber gelesen, dass Nvidia eventuell auch verlustbehaftete Komprimierungsverfahren, beispielsweise bei der Texturkompression, einsetzen könnte, die für das menschliche Auge nicht bewusst wahrnehmbar sind. Das wird von vielen als No-Go angesehen und wäre mit MP3 vs. FLAC vergleichbar.
Es würde allerdings einige Benchmarkergebnisse besser erklären. Um so interessanter wäre es, wenn man endlich Einblick in den Nvidia-Treiber bekäme, um zu schauen, ob an solchen Vorwürfen was dran sein kann - bzw. wäre es für Nvidia sehr sinnvoll, endlich den Sourcecode zu veröffentlichen, um zu beweisen, dass es nicht stimmt.
Beim Windows-Treiber wurden ja auch mehrfach Unstimmigkeiten festgestellt, wie die Verwendung eines anderen Renderpfads bei 3DMark und einer falschen Darstellung vom Ashes of the Singularity-Benchmark, was wegen der geringeren (falschen) Schneeberechnung zu einer verringerten Arbeit für die Nvidia-Karte führte.

Bei AMD gibt es dagegen ein Überangebot an Opensource-Treibern mit AMDGPU als Basis, RadeonSI für OpenGL und RADV und AMDVLK als Vulkan-Treiber. Die laufen sogar alle recht performant, wobei die Vulkan-Treiber sicher noch etwas mehr Luft nach oben aufweisen, als der sehr ausgereifte OpenGL-Treiber. AMDGPU selbst ist mittlerweile komplett und zugleich sehr stabil. Eine Ausnahme machen ganz neue GPUs in den ersten Monaten, beispielsweise Raven Ridge. Mit dem aktuellen Kernel 4.17 läuft der aber schon recht gut und mit 4.18 soll es nochmal besser werden.

Also: Es ist für jeden Hardwarehersteller von Vorteil, seine Treiber zu veröffentlichen. Dann muss er sich auch nicht gegen solche Vorwürfe, wie die gegen Nvidia, wehren, die mindestens zum Teil auch gerechtfertigt sind/waren.
 
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Sind wahrscheinlich beide scheiẞe :ugly:
Nicht wirklich, aber da sind auch die Baustellen andere:

- Die ersten Monate nach Release einer GPU-Generation geht ohne offiziellen Treiber quasi gar nichts (Nvidia)
- Hardware-Encoding von Videos funktioniert eher schlecht als recht und wird kaum von Software unterstützt (AMD)
- Freesync und HDMI-Audio auf älteren Grafikkarten funktionieren nicht out-of-the-box oder gar nicht (AMD)
- Multi-Monitor-Support ist manchmal nerviger als nötig (Nvidia)
- GPU-Reset funktioniert nicht, wenn sich die GPU mal aufhängt (AMD)
- OpenCL-Support ist generell eher ein Witz (v.a. Mesa, bei Nvidia und AMD kann man auf die proprietären Lösungen zurückgreifen)
- Tearing trotz Vsync (Nvidia)
- Vulkan-Treiber sind nach wie vor nicht wirklich ausgereift (Intel+Nvidia haben brauchbare Entwicklerversionen, bei AMD (RADV) tun es auch aktuelle stabile Versionen)
- Mesa bekommt erst jetzt Support für das OpenGL 3.x/4.x Compatibility Profile für einige (ältere) Spiele und Anwendungen (Intel, AMD)


Aber mal abgesehen davon, dass AMD den Blödsinn hier selbst in Auftrag gegeben hat, gibt es an einem Treiber doch deutlich mehr zu testen als man hier wohl getestet hat, da gehört dann eben auch sowas Lästiges wie OpenGL- und Vulkan-Conformance dazu, und in beiden Fällen vollbringt AMDs Windows-Treiber nicht unbedingt Glanzleistungen - auch wenn er für die wenigen Spiele mit den jeweiligen APIs gut genug ist, um keine offensichtlichen Probleme zu machen. D3D9, 11 und 12 wären auch mal interessant, gibt aber meines Wissens keine öffentlich verfügbaren Tests dazu.
 
Hab sowohl AMD als auch Nvidia Karten und beide haben eigentlich selten bis nie irgendwelche Treiberprobleme. AMD hat aber mit Wattman das bessere Tool dabei. Dieses Geforce Experience ist Rotze und man sollte das besser direkt beim Draufmachen der Treiber nicht mit installieren.
 
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