Radeon RX 6600 XT: AMD präsentiert seine RDNA-2-Einsteigerkarte

Naja, ich gehe nicht davon aus das sich diese Ressource Knappheit ändert.

Im Grunde wird man zurzeit mit der Endlichkeit der Ressourcen konfrontiert.

Das wird den PC Markt entschleunigen. Die meisten kaufen sich nicht jedes Jahr eine neue Karte sonder alle 3-4 Jahre.

Dann hat PCGH auch mehr Zeit für sinnige Überschriften.

Für Clickbait um die dullies an die Artikel anzuführen, würde ich als thumbnail Nackte Tanten und Onkel vorschlagen.

Klar ist die Enttäuschung groß statt Melonen jede Mengen Text vorzufinden, aber geklickt ist geklickt.
 
Dir ist schon klar, dass du dich lächerlich machst? Bei der gut 4mal so schnellen 3080 Ti reichen dir die 12 GB auch? Obwohl doch auch 16 in der Leistungsklasse angemessener wären, bietet die Konkurrenz schließlich auch.

Ich habe jedes einzelne mal gesagt, dass die Karte ihre Geld nicht wert ist und man sich gleich eine RTX 3090 holen soll, da die 24GB VRAM hat.

Du hast bei dem Thema einfach den falschen angepisst, das solltest du einfach mal einsehen. Mit Ausnahme der RTX 3090 und 3060 habe ich über Nvidia, in Sachen VRAM, während der letzten zwei Generationen, kein gutes Wort verloren, was den VRAM betrifft (gut, die RTX Titan war auch in Ordnung, aber das sollte Selbstverständlich sein).

Trotzdem sind für diese Leistung 8 GB ausreichend, klar wäre mehr immer schön aber eben absolut nicht nötig.

Ausreichend, mehr aber auch nicht.

Man kann schon heute einiges nicht nutzen und das wird sich in naher Zukunft noch extrem verschlimmern. Auch wird der Karte wohl eher die Puste ausgehen, als einer Karte mit 12 oder 16GB. Zusammen mit der höheren Raytracingleistung und der geringeren UVP, macht es die RTX 3060 klar zur besseren Karte.

Dringender notwendig wäre ein größerer Infinity Cache, 32 MB ist einfach zu wenig und machen von vornherein jeden Ausflug in irgendwelche höheren Auflösungen, selbst wenn die Leistung dafür ausreichen sollte, absolut unmöglich...

Die Karte ist wohl schneller, als die RX 5700XT und die ist wesentlich schneller, als meine abgerauchte GTX 980Ti. Mit der habe ich einiges in 4K gezockt, das wird auch mit der RX 6600XT möglich sein. Im übrigen wirkt sich mangelnder VRAM auch in Full HD aus, nur eben leicht später.

:lol:Ich komme nicht mehr aus dem Lachen heraus. Jetzt ist es wirklich so weit. Sie haben gesehen das es genug "unschlaue" Menschen gibt die jeden Preis bezahlen. Jetzt wissen sie das sie auch Einsteigerkarten teuer anbieten können.
Vernünftige und bezahlbare Preise? Wohl für ewig ein Traum. So ich geh mal meinen Aluhut basteln.

Sehen wir den Tatsachen ins Gesicht: Nvidia und AMD haben mitbekommen, dass 70% ihrer Kundschaft auch den 2 bis 4fachen Preis bezahlen, wenn man sie zappeln läßt. Was das bedeutet, muß man wohl nicht sagen. Die restlichen 30% kommen auch irgendwann angekrochen, wenn man die Preise nur lang genug hochhält.

Die Frage ist, ob Intel bei dem Spiel mitmacht.
 
Das obere Produktspektrum von nVidia ist hier nicht für diese Mittelklassemodelle relevant.
Der GA106 hätte für 8 GiB größer ausgelegt werden müssen (erhöhte Fixkosten ggü. flexibler Speicherausstattung) und zudem wäre sein effektives PowerBudget reduziert worden. Insofern leicht nachvollziehbar, dass man sich für die Einsparungen entschied und die reduzierte Gesamtkapazität durch die Verwendung von 16 Gb-BGAs kompensiert.
Eine Erhöhung bei der 3060 Ti ist wenig sinnvoll. Der Chip hat nur 8 Controller, d. h. die Wahl hätte hier nur zwischen 8 oder 16 GiB bestanden (zumal die deutlich mehr CUs das Bandbreitenplus vermutlich auch benötigen, d. h. weniger als die 8 Controller zu verwenden mit 16 Gb-BGAs stand wohl eher nicht zur Diskussion). Der zusätzliche Speicher hätte in der Klasse jedoch nur einen minimalen Mehrwert geschaffen, die Karte aber grundlegend signifikant verteuert und damit aus dem Marktsegment herauskatapultiert, was schon als alleiniger Grund mehr als ausreichend ist, von einer derartigen Idee Abstand zu nehmen.
Das ganze was du beschreibst macht wenig sinn. Die 3060 hat einen deutlich reduzierten Die und hat alleine dadurch ggü. der 3060ti einen ordentlichen Kostenvorteil. Es macht auch überhaupt keinen Sinn die kleinen Karten mit so viel VRAM auszustatten. Diese brauchen es am wenigsten und 6gb hätten es dort wohl auch getan. Nvidia war noch nie verlegen Speicher einzusparen wenn es möglich war.
Es ist wohl eher ein anderes Produktportfolio geplant gewesen. Es war nicht umsonst lange gemunkelt worden dass bei 3080 und 3070 weitere Versionen kommen. Teilweise befeuert durch geplante OEM Rechner. Sowas passiert nicht aus versehen. Genauso wie umgelabelte GA102-250. Da scheint man massiv die Planung über Bord geworfen zu haben.
Ich gehe davon aus, dass Nvidia Anfangs mit der Verfügbarkeit schwierigkeiten hatte und erwartet hatte das sich das alles im späteren Verlauf beruhigt und entsprechende Speichermodelle später released werden. Denke mal zum release der 3060 sollten entsprechende Modelle am Markt bzw. angekündigt sein. Dann kam man selbst gegen den Ansturm nicht an und man hat kurzfristig umgeplant.
 
Das ganze was du beschreibst macht wenig sinn. Die 3060 hat einen deutlich reduzierten Die und hat alleine dadurch ggü. der 3060ti einen ordentlichen Kostenvorteil. Es macht auch überhaupt keinen Sinn die kleinen Karten mit so viel VRAM auszustatten. Diese brauchen es am wenigsten und 6gb hätten es dort wohl auch getan. Nvidia war noch nie verlegen Speicher einzusparen wenn es möglich war.
Es ist wohl eher ein anderes Produktportfolio geplant gewesen. Es war nicht umsonst lange gemunkelt worden dass bei 3080 und 3070 weitere Versionen kommen. Teilweise befeuert durch geplante OEM Rechner. Sowas passiert nicht aus versehen. Genauso wie umgelabelte GA102-250. Da scheint man massiv die Planung über Bord geworfen zu haben.
Ich gehe davon aus, dass Nvidia Anfangs mit der Verfügbarkeit schwierigkeiten hatte und erwartet hatte das sich das alles im späteren Verlauf beruhigt und entsprechende Speichermodelle später released werden. Denke mal zum release der 3060 sollten entsprechende Modelle am Markt bzw. angekündigt sein. Dann kam man selbst gegen den Ansturm nicht an und man hat kurzfristig umgeplant.
Die 12 GiB bei der 3060 sind durchaus eine valide Strategie. Hierbei gilt es nur zwischen marktstrategischem Kalkül und Technik zu unterscheiden. nVidia hat mit dem GA106 einen kleinen effizienten Chip geschaffen mit geringen Fertigungskosten und kann nun das Design mit 6 oder 12 GiB kombinieren. Hätte es AMD portfoliotechnisch komplett in den Sand gesetzt, hätte hier nVidia noch mehr sparen bzw. die Marge erhöhen können und wir hätten nur eine 3060 mit 6 GiB bekommen. So dagegen war man wohl der Meinung, man müsse etwas mehr bieten und hat Option zwei gewählt. Relativ einfach. Eine "Zwischenlösung" a la 8 GiB dagegen hätte den gesamten Chip pauschal verteuert und das hätte gleich noch einmal doppelt geschmerzt bei einer zwangsweise noch günstigeren 6 GiB-Variante (wenn man sich diese Option offen halten möchte).
Ähnliches sieht man auch im oberen Segment in Verbindung mit dem OC-Speicher, der ihnen hier mit der hohen Bandbreite ebenso eine gewisse Flexibilität einräumt. Man erinnere sich, das eine 3070 mit 16 GiB sowie eine 3080 mit 20 GiB schon sehr konkret waren in der Gerüchteküche (erstere wurde von Lenovo geteasert und bei letzterer wusste Igor von seinen Partnern schon vor dem Launch, dass es entsprechende PCBs gab). Dass die nun doch nicht kommen, mag mehrere Gründe haben wie Speicherknappheit oder -preis oder aber schlicht nur, dass man es nicht nötigt hat, weil die Umsatzzahlen gut genug sind und der Markt weiterhin überwiegend Ampere kauft, sodass man keine Veranlassung hat sich hier die Marge unnötig zu verkleinern, indem man ohne Druck mehr VRAM anbietet.

AMD dagegen hat diese Felxibilität bei der Speicherkomposition nicht. Hier hat man sich entshieden das SI drastisch zu verkleinern und mit einem L3$ zu kompensieren, d. h. man transferierte einen Teil der Kosten unmittelbar in die Wafer-Fertigungskosten, weil man darin wohl einen Kostenvorteil für sich sah. Dadurch ist man im oberen Segment aber zwangsweise auf 16 GiB beschränkt, denn voraussichtlich benötigt man zumindest in den drei Topmodellen zwangsweise alle 8 Controller, denn ansonsten würde die Bandbreite zu sehr sinken und damit bleiben nur als Möglichekiten 8 oder 16 GiB und ersteres ist in dieser Leistungsklasse schlicht zu wenig, insbesondere dann noch für den Underdog, von dem der Markt gemeinhin mehr für weniger Geld erwartet. ;-)
Btw, das "Planung über Bord geworfen zu haben" ist normaler Projektalltag und wenn man voraussichauend plant, hat mal solche Entwickungspfade schon grundsätzlich im Projektplan drin, denn man reagiert hier z. T. auch auf die Konkurrenz und wenn die sich nicht gerade dumm anstellt, wird man im Vorfeld nie alles über die kommenden Produkte wissen und daher muss man auch in der Lage sein bei Bedarf umdisponieren zu können.
Die Kürzungen der zuvor genannten beiden großen Ampere-Modelle mit dem üppigen Speicher dürften vermutlich darauf zurückzuführen sein, dass die Konkurrenz durch RDNA2 trotz grundsätzlich guter Leistungswerte geringer ausfällt, als man anfänglich erwartete (vermutlich ein "hope for the best, plan for the worst"). Und jetzt kommt als neues Fastflagschiff eine 3080 Ti mit 12 GiB, schlicht weil offensichtlich nicht mehr nötig ist und man sich vielleicht auch dazu entschieden hat, dass noch ein paar Prozentpunkte mehr Leistung wichtiger sind als weite 4 GiB VRAM (zumal das Kaufverhalten des Marktes insgesamt anscheinend zu zeigen scheint, dass bereits die 10 GiB der 3080 längst keinen so großen Bremsschuh darstellen, wie so mancher zu erklären versucht).
Entsprechende Nachkorrekturen sieht man übrigens gleichermaßen bei AMD bei denen bspw. die RX 6700 XT trotz Mittelklasse bisher das ineffizienteste RDNA2-GPU-Modell ist, d. h. hier sah man sich anscheinend nachträglich gezwungen den Takt noch einmal ordentlich anzuheben um die Karte sinnvoll im Markt positionieren zu können. Das Problem war hier vermutlich, dass man sich für den nächstkleineren Chip bei AMD einfach für ein zu kleines Design entschieden hat um Kosten zu sparen und so kam Navi22 mit nur 40 CUs dabei heraus, die es dann aber schwer hatten gegen den direkten Konkurrenten RTX 3070, der auf 46 SMs ausgelegt wurde und gar 48 SMs auf dem Die zur Verüfung hat, d. h. hier musste man nachträglich beträchtlich am Takt schrauben, da man andernfalls keinen Chip für dieses Segment gehabt hätte. Auch hier würde ich nicht wirklich von einem "über Board werfen" reden, sondern voraussichtlich eher von dem Ausnutzen/Anwendung einer Option, die man vermutlich als Plan B grundsätzlich vorgesehen haben wird, wenn es notwendig werden sollte ... und hier war es das offensichtlich.
 
Es macht auch überhaupt keinen Sinn die kleinen Karten mit so viel VRAM auszustatten

Klar ergibt das Sinn und zwar rauf bis 16GB. 24 und 32GB könnten wohl auch noch sehr positiv sein, aber man sollte die Kirche im Dorf lassen, da das wohl erst in mittlerer Zukunft der Fall ist und das zusätzliche Geld wohl in einer neuen Karte besser angelegt wäre.

Diese brauchen es am wenigsten und 6gb hätten es dort wohl auch getan.

Mit 6GB hat man heute schon recht viele Einschränkungen. Das macht sich bei der GTX 1060 6Gb gegen die RX 480 8GB durchaus bemerkbar. Eine so starke Karte würde dadurch enorme Nachteile haben. Wie gesagt: das Ding ist wohl ähnlich stark oder stärker als eine GTX 1080Ti mit 11GB.

Stalker 2 soll angeblich 8GB erfordern Damit hätte man dann eine Karte, auch der schon das erste Spiel nichtmehr läuft und auch ansonsten wird man oft in den Details runtergehen müssen. Es wäre der perfekte Nachfolger der (zu Recht) verrissenen GTX 1060 3GB.

Ergänzend: Eine gepimpte 3060 Ti hätte bestenfalls Einfluss auf eine 3070 gehabt, aber zweifellos nicht auf eine 3080, geschweige denn eine 3080 Ti, denn die letzteren beiden Modelle rangieren deutlich außerhalb ihrer Reichweite.

Wer bei Nvidia eine leistungsfähige Karte, mit etwas mehr RAM haben will, der muß entweder zur RTX 3080 oder RTX 3080Ti greifen. Mit einer RTX 3060Ti würde da einiges an Druck rausgenommen u7nd die RTX 3080 würde wesentlich schlechter aussehen, was eine RTX 3080 20GB nötig machen würde.

16 GiB für eine RX 6600 XT sind übrigens ein abstruser Gedanke. Der Mehrwert wäre gering und wäre das gleiche Szanrio wie schon zuvor beschrieben.

Man hat heute schon ordentliche Vorteile (der VRAM muß nicht randvoll gestopft werden), also wäre ein großer Mehrwert gegeben.

Die Karte würde siginifikant teuerer werden und würde damit für den Großteil des Marktes in einer P/L-Betrachtung nicht konkurrenzfähig sein i. V. z. den nVidia-Modellen.

Komisch, dass Nvidia es mit der RTX 3060 hinbekommt und das sogar mit einer geringeren UVP.
 
UVP hin oder her, die Marktpreise sind wichtig. Da es noch keine 6600XT im Handel gibt, muss man das abwarten, um wirklich lästern zu können. Spekulieren darf man aber schon, ich denke die Karte wird für (mind.) 500 Euro in den Handel kommen, und dafür wird es genügend Käufer geben, die noch (zuviel) Geld übrig haben.
 
In Form einer RX 6500 XT?
Navi 24 hat nur 16 CUs, also maximal 1024 Shader und ist wohl für die absolute Einstiegsklasse geplant, also eine potentielle RX 6500 und auch 6400. In den Linux-Treibern ist zumindest erstere schon als Mobilevariante bereits aufgetaucht. Nur frage ich mich, wie sie dort den IC noch verkleinern wollen? Werden es dann nur 16 MB und 720p die Zielauflösung?
 
AMD und Nvidia verhalten sich dieser Tage eher wie ein Kartell, denn wie Konkurrenten. Der eine erhöht die Preise und der andere zieht mit.

Dem PC steht ein riesiger Umbruch bevor. Alles unter 400€ soll wohl von AMD und Nvidia an den Gebrauchtmarkt oder Intel abgeschenkt werden. Ohne 200€ - 300€ Karten die einigermaßen eine Konkurrenz zu den Konsolen darstellen wird auch der Kundenkreis Schüler und Studenten einen Umbruch erleiden.
 
Einzige Alternative für diejenigen welche nicht soviel für Grafikkarten ausgeben wollen und können wäre Cloud-Gaming. Das ist aber meines Wissens noch nicht ausgereift.
 
Die 12 GiB bei der 3060 sind durchaus eine valide Strategie. Hierbei gilt es nur zwischen marktstrategischem Kalkül und Technik zu unterscheiden. nVidia hat mit dem GA106 einen kleinen effizienten Chip geschaffen mit geringen Fertigungskosten und kann nun das Design mit 6 oder 12 GiB kombinieren. Hätte es AMD portfoliotechnisch komplett in den Sand gesetzt, hätte hier nVidia noch mehr sparen bzw. die Marge erhöhen können und wir hätten nur eine 3060 mit 6 GiB bekommen. So dagegen war man wohl der Meinung, man müsse etwas mehr bieten und hat Option zwei gewählt. Relativ einfach. Eine "Zwischenlösung" a la 8 GiB dagegen hätte den gesamten Chip pauschal verteuert und das hätte gleich noch einmal doppelt geschmerzt bei einer zwangsweise noch günstigeren 6 GiB-Variante (wenn man sich diese Option offen halten möchte).
Ähnliches sieht man auch im oberen Segment in Verbindung mit dem OC-Speicher, der ihnen hier mit der hohen Bandbreite ebenso eine gewisse Flexibilität einräumt. Man erinnere sich, das eine 3070 mit 16 GiB sowie eine 3080 mit 20 GiB schon sehr konkret waren in der Gerüchteküche (erstere wurde von Lenovo geteasert und bei letzterer wusste Igor von seinen Partnern schon vor dem Launch, dass es entsprechende PCBs gab). Dass die nun doch nicht kommen, mag mehrere Gründe haben wie Speicherknappheit oder -preis oder aber schlicht nur, dass man es nicht nötigt hat, weil die Umsatzzahlen gut genug sind und der Markt weiterhin überwiegend Ampere kauft, sodass man keine Veranlassung hat sich hier die Marge unnötig zu verkleinern, indem man ohne Druck mehr VRAM anbietet.
Das macht immernoch keinen Sinn. Man hat aktuell wenig Druck da alle Karten mangelware sind und es war auch zum release schon absehbar dass das noch eine Zeit lang bleibt. Außerdem würde das Argument auch im oberen Segment gelten, denn da fährt AMD deutlich mehr auf.
Man sieht ja gerade an Laptops dass 6gb völlig ausreichen um die Kundschaft zu bedienen.
Da hatte man eher die 16GiB Module bereits als Lieferverträge unterzeichnet und hat dann entsprechend den plan der 12Gb Variante durchgezogen. Wäre ansonsten nur ein teures Lager geworden.

AMD dagegen hat diese Felxibilität bei der Speicherkomposition nicht. Hier hat man sich entshieden das SI drastisch zu verkleinern und mit einem L3$ zu kompensieren, d. h. man transferierte einen Teil der Kosten unmittelbar in die Wafer-Fertigungskosten, weil man darin wohl einen Kostenvorteil für sich sah. Dadurch ist man im oberen Segment aber zwangsweise auf 16 GiB beschränkt, denn voraussichtlich benötigt man zumindest in den drei Topmodellen zwangsweise alle 8 Controller, denn ansonsten würde die Bandbreite zu sehr sinken und damit bleiben nur als Möglichekiten 8 oder 16 GiB und ersteres ist in dieser Leistungsklasse schlicht zu wenig, insbesondere dann noch für den Underdog, von dem der Markt gemeinhin mehr für weniger Geld erwartet. ;-)
Btw, das "Planung über Bord geworfen zu haben" ist normaler Projektalltag und wenn man voraussichauend plant, hat mal solche Entwickungspfade schon grundsätzlich im Projektplan drin, denn man reagiert hier z. T. auch auf die Konkurrenz und wenn die sich nicht gerade dumm anstellt, wird man im Vorfeld nie alles über die kommenden Produkte wissen und daher muss man auch in der Lage sein bei Bedarf umdisponieren zu können.
Einfach nur nein... Änderungen sind zwar normal aber nicht so knapp vor release. Das ist nicht nur ungewöhnlich sondern sorgt unweigerlich für hohe Kosten und Verzögerungen. Alleine dass es Dies gab sagt viel. PCBs, Verpackungen waren sicher auch schon Bestellung/Produktion, Liefermengen der Bauteile angepasst etc. So eine Änderung wird nicht "geplant"! Dann hätte man vorher schon reagiert und nicht im nachhinein. Da hilft es dir auch nicht wenn du solche Pfade mal drin hattest. Denn die hatte man dann bereits vorher verworfen, anders wäre es nicht dazu gekommen.
Die Flexibilität hat Nvidia da gebe ich dir recht.
Die Kürzungen der zuvor genannten beiden großen Ampere-Modelle mit dem üppigen Speicher dürften vermutlich darauf zurückzuführen sein, dass die Konkurrenz durch RDNA2 trotz grundsätzlich guter Leistungswerte geringer ausfällt, als man anfänglich erwartete (vermutlich ein "hope for the best, plan for the worst"). Und jetzt kommt als neues Fastflagschiff eine 3080 Ti mit 12 GiB, schlicht weil offensichtlich nicht mehr nötig ist und man sich vielleicht auch dazu entschieden hat, dass noch ein paar Prozentpunkte mehr Leistung wichtiger sind als weite 4 GiB VRAM (zumal das Kaufverhalten des Marktes insgesamt anscheinend zu zeigen scheint, dass bereits die 10 GiB der 3080 längst keinen so großen Bremsschuh darstellen, wie so mancher zu erklären versucht).
Das lag sicher nicht an Big Navis Leistung sondern schlicht daran, dass sich jede Karte weit über UVP verkauft. Hast du mal reingeschaut was die Preise sind? Nvidia ist nicht dumm die haben mit den Ti Modellen den Cashgrab gestartet. Wenn man Igor glaubt waren die Preise von Nvidia für die Bordpartner nämlich durchgehend gleich.
Da hätten der Mehrspeicher nur Marge gekostet. Aber klar Big Navi war sicher zu schwach als dass Nvidia reagieren musste. :lol: (In etwa gleiche Leistung im Rasterization, Kostet theoretisch weniger und mehr Speicher)

@Pu244 es ging mir um das Portfolio nicht darum was für Nutzer schön wäre. Die 6Gb hätten zum zocken locker gereicht und nur wenige am Ende abgeschreckt.
 
Werden es dann nur 16 MB und 720p die Zielauflösung?
Ersteres sagt zumindest die Leak- und Gerüchteküche. Letzteres ist ohnehin ausschließlich Marketing mit wissenschaftlichem Anstrich...

(der Anteil der spezifischen Anforderungen einer Auflösung ist marginal. Es gibt keine Karten, die sich in spezieller Art und Weise für 2160p30, 1080p240 oder ähnliches eignen. Der Einfluss der Cachegrößen steigt mit der Datenlast, diese steigt mit der Auflösung, aber das hießt nicht, dass die Aussagen auf den AMD-Folien auch verallgemeinert gelten würden)
Nur das die GPUs in dieser Leistungsklasse und bei 1080p von den 4 GB mehr kaum einen zählbaren Vorteil haben und Ram nicht umsonst zu haben ist was den Preis in dieser Kategorie unnötig erhöt. Was bei Highend GPUs und WQ/U HD Auflösungen schon wieder etwas völlig anderes ist. Hier macht mehr Ram auch mehr Sinn und die Ram Mehrkosten fallen nicht wirklich ins Gewicht.
Leute, lasst euch nicht täuschen und vor allen Dingen: Täuscht keine anderen mit, indem ihr diese Marketinglegenden am Leben haltet. Die 3060 ist fast so schnell wie eine 1080ti, die damals als 2160p-tauglich galt. Sie wiederum ist schneller als eine 980ti, die wiederum klar als 2160p-tauglich galt. Und auch schon eine 970 war klar 2160p-tauglich, auch wenn sie von den meisten Zeitgenossen nicht als 2160p-tauglich wahrgenommen wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] Wer bei Nvidia eine leistungsfähige Karte, mit etwas mehr RAM haben will, der muß entweder zur RTX 3080 oder RTX 3080Ti greifen. Mit einer RTX 3060Ti würde da einiges an Druck rausgenommen u7nd die RTX 3080 würde wesentlich schlechter aussehen, was eine RTX 3080 20GB nötig machen würde.
Wie schon erklärt, hätte das Speicherplus nichts an der Leistung der Karte geändert, insbesondere nicht, wenn man die 3060 Ti auf 16 Gb-BGAs umgestellt hätte. Die beiden Topmodelle wäre davon weitestgehend unberührt geblieben. Die 3080 ist gemäß PCGH-Index bereits +51 % schneller, die 3080 Ti wird gar bei etwa +62 % liegen, sind also komplett andere Leistungssegmente.
Man hat heute schon ordentliche Vorteile (der VRAM muß nicht randvoll gestopft werden), also wäre ein großer Mehrwert gegeben.
Ein großer Mehrwert vielleicht für dich als Kunde, nicht jedoch für AMD (und letzten Endes geht es um das was AMD (wirtschafltich) erreichen will). Mit doppelt so viel RAM und damit einem deutlich höheren Preis würde die Karte P/L-technisch nicht mehr gegen die nVidia-Modelle bestehen können und würde zum Ladenhüter werden.
Darüber hinaus, wäre das bereits das gleiche Problem bei AMD, wie du es bei nVidia skizzierst. Die Karte würde die höherwertige RX 6700 XT kanibalisieren.
Komisch, dass Nvidia es mit der RTX 3060 hinbekommt und das sogar mit einer geringeren UVP.
Es wird auch bei mehrfacher Erwähnung nicht komischer. ;-) Der GA106 ist deutlich kleiner und selbst wenn man beim GA104 annehmen würde, dass man 100 % der Chips auf dem Wafer verwenden könnte, wäre die Fertigung immer noch teuerer, als wenn man beim GA106 nur die einwandfreien Chips verwenden würde (und das ist nicht mal vollends nötig, da die RTX 3060 nicht den Vollausbau verwendet). Entsprechend lässt sich der 16 Gb-Speicher bei der kleineren Karte auch durchaus besser einbepreisen **) und offensichtlich war diese Möglichkeit grundsätzlich fester Teil der Planung, denn 6 GiB hätte man sich mit Blick auf 2018/19 als alleiniges Modell nur erlaubt, wenn es AMD komplett in den Sand gesetzt hätte, nur die Wahrscheinlichkeit für derartiges war vergleichsweise gering und insofern dürfte die Wahrscheinlichkeit umso höher sein, dass die 6 x 16 Gb hier von vorne herein vorgesehen waren. (Und optional hat man immer noch die Möglichkeit ein etwas günstigeres 6 GiB-Modell einzuschieben, wenn man der Meinung ist, dass noch etwas zwischen die 3050 und 3060 platziert werden müsste, d. h. wenn noch etwas kleineres auf Basis von Navi23 kommt, wird vielleicht auch eine 3050 Ti kommen, die einen leicht heruntergestrippten GA106 mit nur noch 6 GiB verwenden wird.)

Abschließende Anmerkung zum "pauschalen Mehr(wert)": Als Kunde hätte ich natürlich immer gerne das Größte, Weitest, Schnellste, am besten Ausgestattetste ... die einzige Kleinigkeit, die mir da einen Strich durch die Rechnung macht, ist, dass dieses "Mehr" am Ende auch bezahlt werden will und das fängt nicht erst an der Ladentheke an, sondern bereits bei der Entwicklung und Fertigung derartiger Produkte.
Aussagen wie "man kann nie genug Speicher haben" *) lesen sich zwar nett, sind aber unsinnig, da es immer ein sinnvolles Maß gibt, denn dieses "Mehr" ist immer an Bedingungen geknüpft (im einfachsten Fall an Kosten, i. d. R. jedoch auch an design/(fertigungs)technische Bedingungen, etc.).

*) Frei aus dem Forum zitiert, weil hier so etwas regelmäßig fallengelassen wird, dagegen in letzter Zeit nicht bei dir gelesen.

**) Zumal nVidia hier auch mit seinen Speichervolumenkontingenten besser jonglieren kann, denn bei nVidia kauft man zwangsweise die GPU plus zugehörigen Speicher ein, während AMD nur die GPUs verkauft, d. h. wenn nVidia hier auf einen großen Speicherhersteller zugeht, werden die auch zumindest noch ein klein wenig erweiterte Verhandlungsmöglichkeiten haben. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dir ist schon klar, dass du dich lächerlich machst? Bei der gut 4mal so schnellen 3080 Ti reichen dir die 12 GB auch?
Wieso schießt du so ein Eigentor? Oder hast du vergessen, dass @Pu244 generell ein klarer Verfechter für hohe RAM-Bestückung ist?

Ich fände es allerdings sinnvoll, wenn du (@Pu244) dich mehr dem Konzept der einfachen, halbierten und doppelten RAM-Bestückung öffnen würde. Diese Sichtweise ermöglicht es viel besser zu sortieren. Denn wie gesagt:
Sie machen es ganz einfach gesagt in beiden Klassen identisch:
AMD stattet momentan alles einfach aus, Nvidia momentan alles bis auf die zwei Ausnahmen namens 3090 und 3060 nur halb. Da sie generell aktuell (was ungewöhnlich ist) die breiteren Interfaces haben, stechen die beiden Ausnahmen positiv heraus. AMD könnte das kontern, wenn sie auch doppelte Bestückungen gegen Aufpreis wieder anbieten würden, wie sie es früher auch getan haben.
Aktuell ist es aber natürlich rein wirtschaftlich gesehen für AMD nicht notwendig. Aus Gründen der Nachhaltigkeit ist es auf jeden Fall für Konsumenten schade, dass die Karten nicht mit mehr VRAM erhältlich sind.
 
Das macht immernoch keinen Sinn. Man hat aktuell wenig Druck da alle Karten mangelware sind und es war auch zum release schon absehbar dass das noch eine Zeit lang bleibt. Außerdem würde das Argument auch im oberen Segment gelten, denn da fährt AMD deutlich mehr auf.
Man sieht ja gerade an Laptops dass 6gb völlig ausreichen um die Kundschaft zu bedienen.
Da hatte man eher die 16GiB Module bereits als Lieferverträge unterzeichnet und hat dann entsprechend den plan der 12Gb Variante durchgezogen. Wäre ansonsten nur ein teures Lager geworden.
Das ist mittlerweile müßig zu diskutieren und da es das Design in dieser Art nun gibt, ist vollkommen offensichtlich, dass das für nVidia ganz klar einen wirtschaftlichen Sinn ergibt.
Dass du als (potentieller) Kunde etwas anderes haben/erwarten möchtest/würdest, steht auf einem komplett anderen Blatt Papier und ist zumeist eher nicht deckungsgleich mit nVidia's (oder auch AMDs) Absichten.

Einfach nur nein... Änderungen sind zwar normal aber nicht so knapp vor release. Das ist nicht nur ungewöhnlich sondern sorgt unweigerlich für hohe Kosten und Verzögerungen. Alleine dass es Dies gab sagt viel. PCBs, Verpackungen waren sicher auch schon Bestellung/Produktion, Liefermengen der Bauteile angepasst etc. So eine Änderung wird nicht "geplant"! Dann hätte man vorher schon reagiert und nicht im nachhinein. Da hilft es dir auch nicht wenn du solche Pfade mal drin hattest. Denn die hatte man dann bereits vorher verworfen, anders wäre es nicht dazu gekommen.
Die Flexibilität hat Nvidia da gebe ich dir recht.
Dass Änderungen kostenneutral sind, habe ich auch nirgends impliziert, nur dass man die Möglichkeiten dafür einplant und ggf. Rückstellung trifft, etc. Und auch wenn es deiner Vorstellung zuwider zu laufen scheint, aber ginge ich nach deinen Ansichten, müssten wir bei uns die Projektgötter schlechthin sein (was ich mal kategorisch ausschließen würde), da derartige Überlegungen, Planungen und das Schaffen von "Reaktionsmöglichkeiten" auf nicht ganz so wahrscheinliches (oder weniger erhofftes) Verhalten der Konkurrenz schlicht dazu gehören.
Und bspw. die flexiblen Design- und Kombinationsmöglichkeiten der Produkte werden grundsätzlich von vorne herein eingeplant (und man wägt dann ab, wie viel einem frühzeitig eingeplante Flexibilität an der einen oder anderen Stelle wert ist und wie wahrscheinlich es ist, dass man die auch tatsächlich benötigen wird), denn hier muss man mit einem "Gesamtdesign" einen Zeitraum von 2 - 3 Jahren abdecken um gegen die Konkurrenz bestehen können und wenn man sich hier grob verplant und sich derart weit eingeschränkt hat, dass man nicht mehr reagieren kann, bleiben am Ende nur massive Preissenkungen um zumindest die eigenen Absätze nicht komplett in den Keller rauschen zu lassen und das würde die Marge beträchtlich senken.

*) Darüber hinaus könnte man im worst case gar noch einen Schritt weiter gehen und nicht einmal ausschließen, dass hier auch mit Blick auf die Konkurrenz mit gezielten Desinformationen gearbeitet wird und dafür bedarf es natürlich auch konkreter Designs.

Das lag sicher nicht an Big Navis Leistung sondern schlicht daran, dass sich jede Karte weit über UVP verkauft. Hast du mal reingeschaut was die Preise sind? Nvidia ist nicht dumm die haben mit den Ti Modellen den Cashgrab gestartet. Wenn man Igor glaubt waren die Preise von Nvidia für die Bordpartner nämlich durchgehend gleich.
Da hätten der Mehrspeicher nur Marge gekostet. Aber klar Big Navi war sicher zu schwach als dass Nvidia reagieren musste. :lol: (In etwa gleiche Leistung im Rasterization, Kostet theoretisch weniger und mehr Speicher)

@Pu244 es ging mir um das Portfolio nicht darum was für Nutzer schön wäre. Die 6Gb hätten zum zocken locker gereicht und nur wenige am Ende abgeschreckt.
Hier verwechselst du offensichtlich einiges. Bei AMD und nVidia dürfte von den hohen Endkundenpreisen eher der kleinere Teil ankommen. Die profitieren primär von der dauerhaft hohen Nachfrage, wobei schwer zu bewerten ist, ob die nicht gar mehr umsetzen würden, wenn die Preise normal wären.
Darüber hinaus redete ich vom allgemeinen Marktdruck und nicht von einzelnen, technischen Produkteigenschaften und hier scheint AMD mit RDNA2 offensichtlich dennoch keinen übermäßig Druck aubauen zu können, sodass nVidia hier auch nicht gezwungen ist übermäßig zu reagieren. Würde bspw. der Markt ob der guten Leistungswerte von RDNA2 überwiegend nun zu diesen Modellen greifen und würden die Ampere-Modelle tendenziell eher in den Regalen liegen bleiben, müsste nVidia hier reagieren mit bspw. angepassten Preise und einem Aufwerten der Features, im einfachsten Fall einem Erhöhen der Speicherkapazität, der ja vielfach kritisiert wird. Das Szenario gibt es aber nicht. Beispielsweise hat AMD seit Ende 2019 gar durchgehend bei AIBs Marktanteile an nVidia verloren. in 4Q19 lag man noch bei 31 %, dagegen in 1Q21 lag man nur noch bei 20 %, d. h. offensichtlich läuft hier aus nVidias Sicht alles zufriedenstellend. (Also "klar" scheint da bei dir offensichtlich eher weniger zu sein.)

*) Nicht unerwähnt bleiben soll natürlich, dass es für nVidia volumentechnisch auch noch ein anderes Thema wäre, die oberen drei Topmodelle pauschal mit doppelt so viel Speicher auszustatten. Das könnte auch liefertechnisch bereits zu Problemen führen, würde ein Zwang jedoch entstehen, würde man zumindest bei ausgewählten Modellen reagieren.

**) Abseits dessen bleibt ja auch immer noch der Punkt, dass man sich was für einen Refresh vorhalten muss. Sein Pulver hier vorschnell und ohne zwigenden Grund zu verschießen, ist da ebensowenig zweckdienlich.
 
Das ist mittlerweile müßig zu diskutieren und da es das Design in dieser Art nun gibt, ist vollkommen offensichtlich, dass das für nVidia ganz klar einen wirtschaftlichen Sinn ergibt.
Dass du als (potentieller) Kunde etwas anderes haben/erwarten möchtest/würdest, steht auf einem komplett anderen Blatt Papier und ist zumeist eher nicht deckungsgleich mit nVidia's (oder auch AMDs) Absichten.
Jetzt auf einmal ist es müßig? Nvidia hat schlicht auf die eigenen Fehler reagiert. Natürlich macht das wirtschaftlich Sinn andernfalls würde man es komplett sein lassen. Aber eine ordentliche Planung oder ein war von Anfang an berücksichtigt ist was völlig anderes.
Dass Änderungen kostenneutral sind, habe ich auch nirgends impliziert, nur dass man die Möglichkeiten dafür einplant und ggf. Rückstellung trifft, etc. Und auch wenn es deiner Vorstellung zuwider zu laufen scheint, aber ginge ich nach deinen Ansichten, müssten wir bei uns die Projektgötter schlechthin sein (was ich mal kategorisch ausschließen würde), da derartige Überlegungen, Planungen und das Schaffen von "Reaktionsmöglichkeiten" auf nicht ganz so wahrscheinliches (oder weniger erhofftes) Verhalten der Konkurrenz schlicht dazu gehören.
Ich bin sicher kein Projektgott. Man kann aber sehen, dass im Lineup etwas bei Nvidia nicht passt und sowas passiert nicht wenn die Planung einigermaßen sauber läuft. Deine Reaktionmöglichkeiten sind ab dem Punkt der Produktionsplanung keine mehr. Ab dann ist das nur noch eine Notlösung, wenn diese dann überhaupt noch umsetzbar ist. Sowas fällt für mich unter die Kategorie Aktionismus. (Habe ich auch schon Life gesehen ;) )
Und bspw. die flexiblen Design- und Kombinationsmöglichkeiten der Produkte werden grundsätzlich von vorne herein eingeplant (und man wägt dann ab, wie viel einem frühzeitig eingeplante Flexibilität an der einen oder anderen Stelle wert ist und wie wahrscheinlich es ist, dass man die auch tatsächlich benötigen wird), denn hier muss man mit einem "Gesamtdesign" einen Zeitraum von 2 - 3 Jahren abdecken um gegen die Konkurrenz bestehen können und wenn man sich hier grob verplant und sich derart weit eingeschränkt hat, dass man nicht mehr reagieren kann, bleiben am Ende nur massive Preissenkungen um zumindest die eigenen Absätze nicht komplett in den Keller rauschen zu lassen und das würde die Marge beträchtlich senken.

*) Darüber hinaus könnte man im worst case gar noch einen Schritt weiter gehen und nicht einmal ausschließen, dass hier auch mit Blick auf die Konkurrenz mit gezielten Desinformationen gearbeitet wird und dafür bedarf es natürlich auch konkreter Designs.
Setzt vorraus das Nvidia sowas auch wirklich geplant hatte. Gab auch Gerüchte das Nvidia relativ kurzfristig die 3080 mit dem GA102 bestücken wird und eigentlich ein GA103 geplant war. Wie gesagt es scheint alles andere als Rund gelaufen zu sein. Scheint als ob man durch AMD am Anfang extrem Nervös geworden ist und vieles was eingeplant war geändert wurde. Die Option des doppelten so großen Speichers ist vermutlich auch eher ein "Zufall" als feste Planung gewesen.
Hier verwechselst du offensichtlich einiges. Bei AMD und nVidia dürfte von den hohen Endkundenpreisen eher der kleinere Teil ankommen. Die profitieren primär von der dauerhaft hohen Nachfrage, wobei schwer zu bewerten ist, ob die nicht gar mehr umsetzen würden, wenn die Preise normal wären.
Darüber hinaus redete ich vom allgemeinen Marktdruck und nicht von einzelnen, technischen Produkteigenschaften und hier scheint AMD mit RDNA2 offensichtlich dennoch keinen übermäßig Druck aubauen zu können, sodass nVidia hier auch nicht gezwungen ist übermäßig zu reagieren. Würde bspw. der Markt ob der guten Leistungswerte von RDNA2 überwiegend nun zu diesen Modellen greifen und würden die Ampere-Modelle tendenziell eher in den Regalen liegen bleiben, müsste nVidia hier reagieren mit bspw. angepassten Preise und einem Aufwerten der Features, im einfachsten Fall einem Erhöhen der Speicherkapazität, der ja vielfach kritisiert wird. Das Szenario gibt es aber nicht. Beispielsweise hat AMD seit Ende 2019 gar durchgehend bei AIBs Marktanteile an nVidia verloren. in 4Q19 lag man noch bei 31 %, dagegen in 1Q21 lag man nur noch bei 20 %, d. h. offensichtlich läuft hier aus nVidias Sicht alles zufriedenstellend. (Also "klar" scheint da bei dir offensichtlich eher weniger zu sein.)
Offensichtlich bist du des lesens nicht mächtig.
Ich wiederhole es aber nochmal für dich: Es gibt keinen Druck, in keinem Segment. Beide Hersteller schaffen es nicht mal Ansatzweise den Bedarf zu decken. Nvidia hat sich dann für ein anderes Design entschieden was schlicht mehr Marge verspricht. Laut Igor waren die Preise auch durchgehend konstant bei Nvidia.
Ist das so schwierig zu verstehen?
Wenn du aber mit der Behauptung um die Ecke kommst, dass Nvidia auf Druck von AMD 12Gb rausbringt dann aber im oberen Segment das nicht nötig hätte dann kann ich nur noch dass :klatsch: sagen. Zumal die Karte schon Monate vorher erscheint. Also selbst wenn AMD wollte kein Druckmittel hatte.
*) Nicht unerwähnt bleiben soll natürlich, dass es für nVidia volumentechnisch auch noch ein anderes Thema wäre, die oberen drei Topmodelle pauschal mit doppelt so viel Speicher auszustatten. Das könnte auch liefertechnisch bereits zu Problemen führen, würde ein Zwang jedoch entstehen, würde man zumindest bei ausgewählten Modellen reagieren.
Dafür kann man Preise zum steuern nehmen. Bei entsprechender fürstlicher Entlohnung für mehr Speicher wird man Leute eher nötigen zur günstigen Variante zu greifen. Auch wenn knapper Speicher durchaus sowas begründen könnten. (Dann aber nicht den extrem hohen Preis der Ti's)
**) Abseits dessen bleibt ja auch immer noch der Punkt, dass man sich was für einen Refresh vorhalten muss. Sein Pulver hier vorschnell und ohne zwigenden Grund zu verschießen, ist da ebensowenig zweckdienlich.
Abwarten, das ganze wird sich entscheiden falls die Coronabedingte Nachfrage nachlässt. Und danach siehts ja aktuell nicht aus.
 
Tja, die Zeiten von Grafikkartenschnäppchenjäger sind wohl vorbei.
Damals habe ich eine tolle Radeon 5850 für fast geschenkte 109 Euro geschossen.
Danach dann eine megafette Sapphire R290 OC in Orange für vergleichsweise günstige 288 Euro in einem wahnsinnig günstigen Mindfactory Deal.
Da habe ich mich schon mit starken Bauchschmerzen weit aus dem 100-200 Euro Bereich gelehnt.
Das waren jeweils die zweitbesten Modell, die immer nur knapp 10% langsamer waren als die größeren Chipgeschwister, die dann aber auch noch stromdurstiger, hitziger und lauter waren.
Das wäre also im Vergleich also die 6800 XT.
Wo liegt so ein Teil derzeit?
Selbst als UVP ein grotesker Preis.
Als ich nach langer Wartezeit nach dem ersten Miningboom quasi dem Teufel meine Seele für 486 Euro im Austausch für eine 1080 OC gegeben habe (zu dem Zeitpunkt lachhaft günstig, wenn man die Preise von 800-900 noch im Kopf hatte), dachte, ich, das sei eine einmalige Sache gewesen.
Aber so kann man sich täuschen, wenn man für Einsteigerkarten, die man damals vielleicht für maximal 150 oder 200 Euro gehandelt hätte, nun bald besser eine ganze Konsole kaufen kann, mit mehr Leistung.
Ich denke mal, ich schaue mir die nächsten Karten Ende 2022 an.
Die sind dann aber auch sicher nochmals teurer, wenn man noch mehr Silizium mit noch mehr Leistung und Stromverbrauch verbauen will.
Da der Sinn aber eigentlich darin besteht, so langsam mal etwas für den Klimaschutz zu tun und weniger-ist-mehr zu bauen und zu kaufen, wird es dann wohl eine Einsteigerkarte, die dann zumindest eine 1080 wohl ordentlich überbieten können wird.
Wenn man aber schon 400 Euro oder so ausgibt, muss auch mindestens das Doppelte an Leistung drin sein, sonst lohnt der Kostenaufwand ja nicht einmal.
Warten wir es ab.
Jedenfalls lernt man im Alter geduldig zu werden, damals waren 1-2 Jahre ja fast schon eine Qual.
 
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