Radeon RX 6000: Newegg mit technischen Eckdaten zu den RDNA-2-Chips

Versteh mich nicht falsch, du kannst gerne die Meinung haben 6GB sind genug oder irgendwelche Streamingtechniken die das Problem abmildern wollen sind der heilige Gral. Du musst aber auch akzeptieren dass ich (und manch anderer hier) das für Bullshit halte und dem Marketingkram halt seit langem nicht mehr blind glaube. Seit 20 Jahren geht das jetzt so dass Hersteller sagen "x vRAM reicht" und "wir haben Technik xy um das abzufangen" (Streaming, superneue Kompression, etc.) und niemals, wirklich nicht ein einziges Mal hatten sie damit Recht. Seit Jahrzehnten krepieren viele neue Grafikkarten mittelfristig an zu knappem Speicher. Es wäre ein Wunder wenns dieses Mal anders wäre.

Mir fallen dann auf Anhieb immer zwei Dinge ein:

1. Die GTX580, bei der die Leute, die entgegen der allgemeinen Ratschläge die 3GB Version kauften (Verbreiteter Ratschlag: 3GB VRAM braucht kein Mensch), sehr lange Spaß an der 580 hatten, während diejenigen, die auf die allgemeinen Ratschläge hörten (1,5GB VRAM reicht für alles) recht schnell in die Röhre guckten.

2. Das magische Speichermanagement und der sauschnelle HBM Speicher der AMD Fury, welche in Kombination die unterdimensionierte Menge an VRAM (4GB) kompensieren sollten, was bekanntlich nicht funktioniert hat.

Das waren in der jüngeren Vergangenheit zwei der für mich größten VRAM Irrtümer.

Und wenn ich eines in all den Jahren gelernt habe, dann sind das folgende zwei Punkte:
1. VRAM kann man nie genug haben.
2. Das Spiel, das den VRAM der eigenen teuer gekauften Karte ans Limit bringt, kommt gerne mal deutlich früher als es einem lieb ist und als man erwartet hat.

Ich für meinen Teil fand und finde es extrem ärgerlich, wenn ich viel Geld in eine Grafikkarte investiere, deren GPU eigentlich High-End Leistung liefert, die aber dann schlussendlich dadurch eingebremst wird, dass der Hersteller beim VRAM geknausert hat. Das ist auch einer der Gründe, warum ich derzeit einen großen Bogen um die 3080 mache und ich hoffe, dass AMD eine GPU liefern kann, die dieser Konkurrenz macht, und gleichzeitig mehr VRAM mitbringt.
 
Ein recht drastischer Tonfall, aber ja, du liegst ja auch nicht verkehrt @TheGoodBadWeird ;)
Jeder wie er es für richtig hält.

Die Regler bedienen können muss aber Jeder, egal ob er die Monster-GPU mit "nur" 10GB VRam hat, oder eben der umgekehrte Fall: Eine mittlere GPU, dafür mit 16GB VRam.

Irgendwem also zu unterstellen, weil die Grafikkarte nicht "genug" Speicher hat, sei man gleich zu blöd die Regler zu bedienen, ist auch nicht ganz fair, oder?
 
Die Regler bedienen können muss aber Jeder, egal ob er die Monster-GPU mit "nur" 10GB VRam hat, oder eben der umgekehrte Fall: Eine mittlere GPU, dafür mit 16GB VRam.

Hier im Forum erzählen die vRAM-Fetischisten seit Ewigkeiten man bräuchte unbedingt xGB oder sonst wäre alles schlecht. Übliche Polemik.

Bei einer "mittleren" GPU mit 16GB liegt meist der vRAM ungenutzt brach. Abgesehen von Randszenarien mit unendlich vielen MODS braucht das kein Mensch. Dasselbe mit 12GB. In der Mittelklasse sind je nach Rohleistung zwischen 4-8GB irgendwo das vRAM Optimum.

Man sollte hier auch das Budget für Preis, Stromverbrauch und Abwärme mit einbeziehen. Macht hier im Forum nur leider niemand.

Irgendwem also zu unterstellen, weil die Grafikkarte nicht "genug" Speicher hat, sei man gleich zu blöd die Regler zu bedienen, ist auch nicht ganz fair, oder?

Ist es das?
Ich frage dieselben Kandidaten jedesmal wie sie ihren vRAM-Mangel Mythos aufrecht erhalten. Als Antwort kommt reglmäßig eine Mischung aus Polemik und abstrusen Grenzbereich Szenarien.

Der gewöhnliche Spieler wird selten bis niemals in solche Fallen tappen. Inzwischen bin ich sogar auf dem "eh, ihr seid doch selbst schuld" Trip.

Bei der vRAM-Diskussion müsste man eigentlich die Zielgruppe beachten. Das vermisse ich seit einiger Zeit hier in den Kommentaren. Diese ganzen Verallgemeinerungen sind eines Hardwareforums unwürdig!
 
Übliche Polemik.

Hm. Mal sehen:

Bei einer "mittleren" GPU mit 16GB liegt meist der vRAM ungenutzt brach. Abgesehen von Randszenarien mit unendlich vielen MODS braucht das kein Mensch.

Übliche Polemik :P
Immer schön wenn User wie du festlegen, was Menschen verallgemeinert brauchen und was nicht, und immer interessant zu beobachten, dass User die genau diesen Spruch lassen mittel- bis längerfristig immer und immer wieder damit falsch liegen.
 
Hier im Forum erzählen die vRAM-Fetischisten seit Ewigkeiten man bräuchte unbedingt xGB oder sonst wäre alles schlecht. Übliche Polemik.

Okay, und abgesehen vom Forum hier, erzählen diverse Magazine das gleiche.

Bei einer "mittleren" GPU mit 16GB liegt meist der vRAM ungenutzt brach.

Welche mittlere GPU gibts denn bisher mit 16GB VRam? :wow:
Meine mittlere RX580 mit 8GB VRam macht ihren Job jedenfalls tadellos.
Frag hier mal rum, wer eine RX570/580 mit 4GB VRam empfehlen würde. Aber wenn dir das reicht, ok.

Man sollte hier auch das Budget für Preis, Stromverbrauch und Abwärme mit einbeziehen.

Was hat der Speicher denn groß mit Abwärme und Stromverbrauch zu tun? Okay, wenn einer meint HBM oder GDDR6X verbauen zu müssen, treibt das den Preis hoch. Ansonsten ist Speicher echt billig...

Als Antwort kommt reglmäßig eine Mischung aus Polemik und abstrusen Grenzbereich Szenarien.

*DenSpiegelvorhalt*
Abstruse Grenzszenarien?
Mach doch mal ne Umfrage wie viele Leute generell Mods oder im speziellen Texture-Mods verwenden. Der Grund? Weil das Spiel einfach geiler aussieht und weil man es evtl. auch einfach kann dank des Speichers?
Irgendeine 2-3 Sekunden im Bild erscheinende Raytraycing Spiegelung interessiert doch "keine Sau"...

Der gewöhnliche Spieler wird selten bis niemals in solche Fallen tappen.

Der gewöhnliche Spieler ist allerdings weder in deinen oder in meinen Sphären unterwegs, der zockt LoL, Fortnite und ähnliches Gelumpe, wo auch ne verdammte 2GB VRam Radeon HD 7570 reicht.
Der eher ungewöhnliche oder ambitionierte Spieler schaut auf andere Dinge, wie z.B. hochauflösende Texturen oder die neuesten, fuXXing high-end Spiegelungen in einer Pfütze.

Bitte... mäßige du auch deinen Tonfall und tu nicht so, als ob deine Ansicht der Wahrheit letzter Schluß sei.
Denn das ist sie nicht.
 
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Die 3080 wird scheinbar (sehr bald) komplett neu aufgelegt - neuer Chip, vernünftige Speichermenge: Ich denke, BN wird gut... :-)
 
Wann immer man über PC Gaming spricht, wird auch immer Modding als großer Vorteil angepriesen. Es gibt ja auch Spiele die regelrecht von Mods leben, z.B. die Fallout Spiele. Und dahingehend ist es doch nicht verkehrt, eine Grafikkarte im Rechner zu haben, mit der man hochauflösende Texturmods ausnutzen kann, denn sowas kostet wenig bis gar keine Rechenleistung und kann selbst mit Mittelklasse GPUs genutzt werden wenn genug VRAM vorhanden ist.
Deswegen würde ich mich im Zweifelsfall immer für mehr VRAM entscheiden wenn ich die Wahl habe, und das auch bei einer Mittelklasse GPU.
 
Okay, und abgesehen vom Forum hier, erzählen diverse Magazine das gleiche.

Der vRAM-Mangel Mythos wurde ebenfalls unzählige Male widerlegt! Wo das trotzdem passieren kann, ist wenn man die Karte außerhalb ihres eigentlichen Einsatzgebietes verwendet.

Z.B. 1080p Karte in 1440p oder 4k. Dann noch Hardwarebrecher wie seinerzeit Crysis oder heutzutage MS Flightsimulator 2020. Und oh ja, vergessen wir nicht die krüpplichsten Konsolenports.

Das sind jedoch alles Ausnahmen und sollten niemals zur Regel gemacht werden!

Welche mittlere GPU gibts denn bisher mit 16GB VRam? :wow:
Meine mittlere RX580 mit 8GB VRam macht ihren Job jedenfalls tadellos.
Frag hier mal rum, wer eine RX570/580 mit 4GB VRam empfehlen würde. Aber wenn dir das reicht, ok.

Dir wird auffallen, dass das ein Zitat eines anderen Kommentators war. Deine RX580 ist keine schlechte Karte, aber der vRAM ist nicht ihr Problem. Inzwischen ist sie eher zu schwach auf der Brust und muss entsprechend die Einstellungen runterschrauben.

Wobei wir beim Thema "Regler bedienen" wären.

Ich empfehle prinzipiell keine Karten mehr, da jeder seine eigenen Bedürftnisse hat. Es spielen außerdem mehr Leute mit 2-4GB Karten als man uns hier weiß machen will. Wenn die hören 6,8 oder 10 GB würden nicht reichen, schütteln die nur den Kopf. Alle anderen sind eh nur möchtegern elitäre Wichtigtuer.

Was hat der Speicher denn groß mit Abwärme und Stromverbrauch zu tun? Okay, wenn einer meint HBM oder GDDR6X verbauen zu müssen, treibt das den Preis hoch. Ansonsten ist Speicher echt billig...

Tja, weil jeder zusätzlich Speicherchip wiederum mehr Abwärme, Stromverbrauch und selbstverständlich Kosten mit sich bringt. Dadurch steigt die TDP und vor allem die Karten in den unteren Sektionen bis hin zur Mittelklassen werden u.U. unattraktiver.

Du irrst dich auch mit deinem "Speicher ist billig". Die Preise haben sich seit Jahren kaum nach unten bewegt und es wird eher teurer. GDDR6X und HBM sind da nur die Spitze des Eisbergs. Mehr vRAM bedeutet immer mehr Kosten.

Mach doch mal ne Umfrage wie viele Leute generell Mods oder im speziellen Texture-Mods verwenden. Der Grund? Weil das Spiel einfach geiler aussieht und weil man es evtl. auch einfach kann dank des Speichers?
Irgendeine 2-3 Sekunden im Bild erscheinende Raytraycing Spiegelung interessiert doch "keine Sau"...

Mods sind aber kein Standardszenario. Wer unbedingt mehr vRAM möchte, soll mehr bezahlen. Dagegen sage ich auch nichts! Dann jedoch still sein und nicht alle anderen verrückt machen.

Beim Thema Raytracing & Co. sage ich nur folgendes:
-Die Mehrheit hat lieber mehr FPS / Effekte auf dem Bildschirm als 1 oder 2 GB vRAM mehr.

Der eher ungewöhnliche oder ambitionierte Spieler schaut auf andere Dinge, wie z.B. hochauflösende Texturen oder die neuesten, fuXXing high-end Spiegelungen in einer Pfütze.

Solche Spieler sollen dann auchin der 500-1500€ Klasse zuschlagen und ihre gehobenen Standards nicht als Allgemeingültig herumschreien. Pseudo-Elitismus ist idiotisch.

Bitte... mäßige du auch deinen Tonfall und tu nicht so, als ob deine Ansicht der Wahrheit letzter Schluß sei.
Denn das ist sie nicht.

Ich denke meine Ansichten wurden gut rüber gebracht. Ob Lesern meine Meinung und den subjektiven Tonfall passt odernicht, ist mir eigentlich Piepegal!
_______________

@Cook2211
Ich stimme generell zu. Trotzdem ist die Auswal der Karte immer abhängig vom Budget und dem eigenen Nutzerprofil. Was haben sich Spieler schon geärgert, dass sie zwar zum größen VRAM-Modell gegriffen haben anstatt gleich zur nächst hoheren Karte zu gehen.

Aus diesem Grund alleine ist die ganze vRAM-Diskussion sowas von Grütze!
 
Also mir fällt aktuell nur ein Game ein, bei dem ich mehr Arbeitspeicher benötigen würde: Space Engineers - das hat es nämlich schon des öfteren geschafft meine 32GB RAM bis ans Limit zu füllen. Hier geht es aber um VRAM also bleibe ich Mal am Boden ;).
Bisher hatte ich zugegeben noch kein Spiel bei dem mir meine 8GB VRAM nicht ausgereicht haben. Ob das jetzt daran liegt das der HBM2 meiner beiden Vega 64LC hier einfach schneller/anders agiert als GDDRX kann ich nicht sagen, glaube ich aber nicht unbedingt dran.
Wenn jemand ein Spiel hat (nicht einfach nur Skyrim mit x-tausenden mods) das mehr als 8GB (oder 16GB bei DX12 MultiGPU) füllt, bitte mich darauf hinweisen, würde ich gerne Mal ausprobieren.
Ansonsten glaube ich nicht dass 8GB VRAM in naher Zukunft ein reelles Hindernis beim Spielen werden. Maximal bei 8K, aber die Userbase dafür dürfte auch verschwindend gering sein, 4K ist ja noch nicht mal ansatzweise weit verbreitet.
Naja, wir werden sehen. Abwarten und Tee trinken, wie immer.
Euch noch einen schönen Tag.
 
Es geht gar nicht um Mangel bei aktuellen spielen diese richten sich nach den Konsolen und die haben 8gb.
Es geht um kommende spiele ab 2021 da wo die Konsolen mehr vram haben 12 und 16gb
und nein der vram ist bei Konsolen nicht geteilt zum ram da die spiele kein Schattenkopie des vram brauchen
und die cpu wirklich nur drawcalls verarbeitet kein unnötiges in den ram vorladen und vom ram in den vram streamen
Ich erwarte erst games die min 8gb vram benötigen 2021 und empfohlene ab 12gb
Direct storage wird das etwas entlasten.
Das sagte ich ich seit 2018 wo erste Gerüchte über die ps5 kamen
2022 wird man unter 8gb vram kein neues spiel mehr nutzen können.
abseits dem indies
Für mnich wären 12 ideal aber das wird sobald nicht geben ohne druck seitens amd.
Und ich mein nicht high end sondern die 300€ Klasse
 
Der Konsolenvergleich ist immer so ein hart falsch interpretiertes Thema :nene:

Da kommen ständig Leute die schreiben xGB vRAM ist ok/genug weil Konsole Y hat die auch.
Schön. Ich will aber keine Konsolengrafik auf einem Spiele-PC sehen sondern deutlich besseres (was bisher auch ausnahmslos immer ging wenn der Spielehersteller nicht irgendwelche Grützeportierungen gebracht hat).

Und wenn ein neues Spiel die vielleicht 10 GB ausnutzt, die einer PlayBox360 für Grafikdaten zur Verfügung stehen und ich in der PC-Version aber geilere Texturen sehen möchte brauchts eben eher eine 16 oder 24GB-Karte als eine 8-/10-/12er.

Natürlich ist das nicht für alle Spieler allgemeingültig, lange nicht alle denken so oder legen großen Wert auf sowas. Aber wenn ich Zielgruppoe "High-End GPU" und/oder "möglichst hohe Details" bin dann möchte ich eben nicht Konsolengrafik oder "xy reicht aus" und "Regler in der Mitte sieht auch gut aus" sondern man erwartet einen echten Mehrwert von dem ganzen Geld das eine solche Grafikkarte nunmal kostet. Oder profan gesagt: Ich kaufe mir doch keine 800€-Karte mit 10GB vRAM nur um dann die gleichen Texturen zu sehen wie auf ner 500€ Playstation oder XBoX. Da muss dann auch mehr kommen. :ka:
 
Der Konsolenvergleich ist immer so ein hart falsch interpretiertes Thema :nene:

Wie wahr!
Der Grund liegt allerdings in der Leichtgläubigkeit der Interpreten und konfusem Marketing seitens der Konsolenhersteller und deren Fanboys.

Da kommen ständig Leute die schreiben xGB vRAM ist ok/genug weil Konsole Y hat die auch.

Ja, aber das stimmt doch auch. Warum sich darüber unnötig verückt machen?

Schön. Ich will aber keine Konsolengrafik auf einem Spiele-PC sehen sondern deutlich besseres (was bisher auch ausnahmslos immer ging wenn der Spielehersteller nicht irgendwelche Grützeportierungen gebracht hat).

Konsolengrafik ist dem PC immer unterlegen. Es handelt sich bei diesen Kisten nach wie vor um APUs mit Pseudoauflösung (Xbox = dynamische Auflösung / Playstation = Checkerboard Rendering) und verringerten Details (vorallem LOD).

Das kann und sollte man mit dem PC nicht ansatzweise vergleichen. Es wird trotzdem gemacht, weil den Konsolenfanboys eingeredet wurde, sie wären jetzt besser als PC. Solchen Aussagen gehört sofort eine Untergebuttert.

Und wenn ein neues Spiel die vielleicht 10 GB ausnutzt, die einer PlayBox360 für Grafikdaten zur Verfügung stehen und ich in der PC-Version aber geilere Texturen sehen möchte brauchts eben eher eine 16 oder 24GB-Karte als eine 8-/10-/12er.

Die konsolen haben nach wie vor Shared Memory. Das ist Grafik und Sytem in einem. Wird sich auch mit den Next-Next-Gen Konsolen nicht ändern. Wir PC Spieler haben meistens 16GB Arbeitsspeicher und zusätzlich 8-12GB vRAM.

Davon können die KOnsolen nur träumen. Trotzdem wird hier eine Panik geschürt, man meint gerade PCGH wäre auf dem Niveau der Kartoffelkonsolen-Foren.

Natürlich ist das nicht für alle Spieler allgemeingültig, lange nicht alle denken so oder legen großen Wert auf sowas. Aber wenn ich Zielgruppoe "High-End GPU" und/oder "möglichst hohe Details" bin dann möchte ich eben nicht Konsolengrafik oder "xy reicht aus" und "Regler in der Mitte sieht auch gut aus" sondern man erwartet einen echten Mehrwert von dem ganzen Geld das eine solche Grafikkarte nunmal kostet. Oder profan gesagt: Ich kaufe mir doch keine 800€-Karte mit 10GB vRAM nur um dann die gleichen Texturen zu sehen wie auf ner 500€ Playstation oder XBoX. Da muss dann auch mehr kommen. :ka:

Genau hier ist das Problem. Du erwähnst hier "High-End" Gaming. Nur zu schade, dass das gleichgestellt mit den besten Karten ist. Oder zumindest jenseits von 500€ aufwärts.

Nicht umsonst haben wir Systemanforderungen für jedes einzelne Spiel. Dort ist eine genaue Auflistung was man wann oder wie "braucht". Minimal bis empfohlen und es skaliert, wer hätte das gedacht. Neuerdings gibt es da eher eine Erhöhung beim benötgten Arbeitsspeicher und SSD.

Beispiel: Cyberpunk 2077
CP2077 Systemanforderungen.jpg

Wo bitte braucht man da unendlich vRAM alle Propheten verkünden? Mehr ist natürlich nicht verkehrt, aber das ist etwas anderes als "man braucht das unbedinngt".

Vor allem nicht bei einer Einstiegs bzw. Mittelklassekarte wie einer RX 6800 XT mit wahrscheinlich unter 300€ Kaufpreis. In dieser Liga sind 6-8GB mehr als genug und die meisten Titel werden explizit dafür optimiert, weil es sich halt um die breite Masse handelt.

Hört auf mit eurer vRAM-Panik und kauft euch notfalls das dickere Modell mit mehr Speicher. Mehr braucht man hierzu nicht zu sagen!
 
Der Konsolenvergleich ist immer so ein hart falsch interpretiertes Thema :nene:

Und wenn ein neues Spiel die vielleicht 10 GB ausnutzt, die einer PlayBox360 für Grafikdaten zur Verfügung stehen und ich in der PC-Version aber geilere Texturen sehen möchte brauchts eben eher eine 16 oder 24GB-Karte als eine 8-/10-/12er.
Der Punkt den ich nicht so wirklich verstehe. Diese Gen steht in der Konsole kein wirkliches Upgrade in Sachen Auflösung ins Haus (das bisschen was '8k' durch den HDMI-Standard durch die Medien fliegt kann man getrost ignorieren) auf dem PC auch nicht (3090 und 8k, der war gut) und da frage ich mich schon wo der plötzliche Vram Bedarf herkommen soll?
Wenn die Konsolen tatsächlich alles Nativ in 4k darstellen und mit scharfen 4k-Texturen ihre ~10Gb Vram (wie viel genau wird sich ja noch zeigen) voll machen, ja was kann ich denn dann noch großartig 'geiler' machen bei den Texturen? Einfach die Auflösung der Texturen weiter erhöhen? Hat für mich optisch, wenn überhaupt, einen minimalen Mehrwert.
Wenn die Konsole schon genug leistet um alles aus der Spieleengine in 4k rauszuholen, naja dann habe ich auf dem PC immerhin die Möglichkeit auf mehr als ~30Fps, aber dadurch steigt mein Bedarf an Vram ja nicht an :D
Ich bin dann ja auf die Entwickler angewiesen, dass die sich was gescheites überlegen wofür man den Vram benutzen könnte. So wie ich die kenne hauen die mir das aufm PC dann einfach unkomprimiert da rein ...
Die Konsole ist ein so großer Sprung im Bezug auf Leistung und auch Speicher, ich glaube das wird Jahre dauern bis Plattformübergreifende Titel das an ihre Grenzen bringen (Sony könnte mit Exclusivs auch schon früher um die Ecke kommen, aber die sehen wir auf dem PC ja sowieso (erstmal) nicht).
Mehr ist immer besser, keine Frage, aber ich will lieber nicht wissen wie viele Gb von den 16-20 die ja wohl noch erscheinen werden die meiste Zeit unbenutzt als Stromfresser (und Geldfresser in der Anschaffung) auf den Platinen vergammeln ^^
 
Hört auf mit eurer vRAM-Panik und kauft euch notfalls das dickere Modell mit mehr Speicher. Mehr braucht man hierzu nicht zu sagen!

Doch, braucht man!

Wenn jemand zu mir käme, um sich für für seinen Midrange Rechner eine GPU empfehlen zu lassen, dann würde ich ihm zu einer mit 8GB VRAM raten, wohingegen ich von einer Grafikkarte mit 6GB VRAM mittlerweile eher abraten würde. Denn mit 8GB ist man mEn nicht nur jetzt sondern auch für die nächsten 2-4 Jahre gut aufgestellt, wohingegen 6GB im Zuge der kommenden Next Gen Games rasch knapp werden könnten.

Geht man in Richtung Oberklasse und High-End, so würde ich aktuell davon abraten 700-900€ in eine Grafikkarte mit nur 10GB VRAM zu investieren, einfach weil diese Menge an Speicher bei einer Karte dieser Leistungskategorie nicht mehr zeitgemäß ist. Wer nicht zwingend aufrüsten muss, sollte lieber noch etwas abwarten was AMD bringt und ob es nicht auch eine 3080 mit mehr VRAM geben wird. Auch das sowohl bezogen auf das Hier und Jetzt (schon die 1080Ti von März 2017 bot 11GB VRAM zum ähnlichen Preis) als auch im Hinblick auf die nächsten 2-4 Jahre.

Mir persönlich ist es schwer begreiflich, wie User wie du dieses durchaus wichtige Thema so lapidar, von oben herab teils in unangemessenem Tonfall und mit den üblichen Floskeln ("reicht für alles", "braucht kein Mensch", "Panikmache" etc.) herunterspielen, obwohl die nähere Vergangenheit immer und immer wieder gezeigt hat, dass zu knapp bemessener VRAM sehr schnell zum Flaschenhals werden kann. Denn eines ist doch vollkommen klar: Mehr VRAM schadet nie. Es ist in meinen Augen IMMER ratsam im Zweifelsfall zu mehr VRAM zu greifen. So ist man auch längerfristig gerüstet und das Ausnutzen des VRAMs kann zusätzliche Optik bringen (z.B. durch Textur Mods) ohne Rechenleistung zu kosten.

Das Paradoxe an deiner gesamten Argumentation ist, dass du zwar sagst "Trotzdem ist die Auswal der Karte immer abhängig vom Budget und dem eigenen Nutzerprofil.", du andererseits aber immer wieder verallgemeinert festlegen möchtest was man braucht und was man nicht braucht, und du zudem dazu zu neigen scheinst, tendenziell eher weniger als mehr VRAM zu empfehlen, was ich persönlich für äußerst fahrlässig halte.

Das alles hat von meiner Seite aus jedenfalls absolut nichts mit Panikmache zu tun, sondern einfach nur mit einer sachlichen Überlegung, welche VRAM Bestückung in den nächsten Jahren für Midrange- bis Oberklasse und High-End Rechner sinnvoll sein könnte. Denn die wenigsten rüsten jedes Jahr auf. Heißt viele User kaufen eine Grafikkarte und lassen sie für die nächsten 2-4 Jahre in ihrem Rechner. Dahingehend ist es mMn definitiv ratsam auf eine großzügigere VRAM Bestückung wert zu legen. Zwar gibt es nie absolute Zukunftssicherheit, aber dennoch kann man gewissen Problemen vorbeugen wenn man nicht am falschen Ende spart. Ausgerechnet bei einer so wichtigen Ausstattung wie dem VRAM zu knausern, ist für mich jedenfalls definitiv ein Punkt, wo man dann "am Falschen Ende spart".
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, braucht man!

Das zeigt lediglich, wie abgehoben man von der breiten Spielermasse sein kann. Wir können das alles zusammen einmal durchgehen. Ich werde zumindest versuchen aufzuzeigen wo euer Denkfehler besteht.

Wenn jemand zu mir käme, um sich für für seinen Midrange Rechner eine GPU empfehlen zu lassen, dann würde ich ihm zu einer mit 8GB VRAM raten, wohingegen ich von einer Grafikkarte mit 6GB VRAM mittlerweile eher abraten würde. Denn mit 8GB ist man mEn nicht nur jetzt sondern auch für die nächsten 2-4 Jahre gut aufgestellt, wohingegen 6GB im Zuge der kommenden Next Gen Games rasch knapp werden könnten.

Und damit qualifizierst du dich als Berater bereits!
Hast nicht mal gefragt welche Auflösung oder welches Budget der Käufer hat. Welche Hardware ist bereits vorhanden um die Grafikkarte daran anzupassen. Eine 8GB Super / XT nutzt dir nichts, wenn die CPU gnadenlos limitiert.

Außerdem ist das pure Herumreiten auf dem vRAM hirnrissig. Würdest du ernsthaft uralte Polariskarten mit 8GB einer kommenden 6Gb RX6800 XT (?) vorziehen? Letzte hat laut schneller Hochrechnung fast die dreifache Leistung. Das wäre näher an den Konsolen. Ich will außerdem sehen wenn ein Konsolenspiel nicht auf solchen Karten laufen würde. Wie gesagt, ich habe bereits Systemanfoderungen erwähnt und halte die meisten der vRAM Fetischisten für zu blöde ihre Einstellungen richtig anzupassen.

Von dem Szenario "knapp werden könnten" halte ich nicht viel. Das Argument kommt höchsten in den Klassen von 400€+ auf. Dort sprechen wir allerdings nicht merh von "Midrange", sondern bereits dem Anfang der unteren Oberklasse. Erst ab 800€+ kommt dann die Enthusiastenklasse mit "alles geht".

Nur zu schade wie wenig die Pseudo-elitären Möchtegernspieler das inzwischen vergessen haben. Die breite Masse denkt anders!

Geht man in Richtung Oberklasse und High-End, so würde ich aktuell davon abraten 700-900€ in eine Grafikkarte mit nur 10GB VRAM zu investieren, einfach weil diese Menge an Speicher bei einer Karte dieser Leistungskategorie nicht mehr zeitgemäß ist.

Da haben wir denselben Blödsinn wieder. Kann sein, muss aber nicht. Ich sage an dieser Stelle auch Blödsinn, da das bisher in noch keinem Test als Fakt herauskam. Ob 10,11, oder 12 macht da wenig Unterschied. Es kommt eher auf die unterliegende Architektur an und wie schnell die Hersteller den Speicher leeren (Sprichwort Culling) und neu befüllen.

Mitunter existieren auch neuartige Techniken / Features wie Mesh Shaders und Meshlets. Informiert euch lieber in eine solche Richtung. Das wird immer wichtiger. Jedenfalls mehr als pure vRAM Idiotie.

Wer nicht zwingend aufrüsten muss, sollte lieber noch etwas abwarten was AMD bringt und ob es nicht auch eine 3080 mit mehr VRAM geben wird. Auch das sowohl bezogen auf das Hier und Jetzt (schon die 1080Ti von März 2017 bot 11GB VRAM zum ähnlichen Preis) als auch im Hinblick auf die nächsten 2-4 Jahre.

Da seid ihr aber im Irrtum!
Was wollt ihr denn mit uraltem 10-11 Gbps GDDR5? Moderne Karten haben inzwischen 14-16 Gbps. Die Geschichte mit GDDR6X lasse ich sogar weg, weil es aktuell noch experimentell für die reichen Early-Adopter ist.

Jedoch dürfte die Speichergewindigkeit genau so viel Wert haben wie die Kapazität selbst. Dabei müssen viele Überlegungen getroffen werden, nicht blinde Prinzipienreiterei. :motz:

Mir persönlich ist es schwer begreiflich, wie User wie du dieses durchaus wichtige Thema so lapidar, von oben herab teils in unangemessenem Tonfall und mit den üblichen Floskeln ("reicht für alles", "braucht kein Mensch", "Panikmache" etc.) herunterspielen, obwohl die nähere Vergangenheit immer und immer wieder gezeigt hat, dass zu knapp bemessener VRAM sehr schnell zum Flaschenhals werden kann.

Nochmal zum Mitschreiben:
-Rohleistung > VRAM

Das ist WICHTIG! Deswegen fahre ich den VRAM-Fanatikern inzwischen regelrecht übers Mundwerk. Bei dem zu knap bemessenem Speicher fällt mir nur die R9 Fury X mit Fiji Chip ein. Die hat weder Rohleistung noch genügend verbauten Speicher. Da war nichts von wegen Zukunftssicherheit.

Denn eines ist doch vollkommen klar: Mehr VRAM schadet nie. Es ist in meinen Augen IMMER ratsam im Zweifelsfall zu mehr VRAM zu greifen. So ist man auch längerfristig gerüstet und das Ausnutzen des VRAMs kann zusätzliche Optik bringen (z.B. durch Textur Mods) ohne Rechenleistung zu kosten.

Bevor der VRAM zum Flaschenhals wird, kommen eine ganze Menge anderer Komponenten in diese Bedrängnis. Rohleistung der GPU selbst, Features wie Vulkan & Raytracing und das neuartige Texturenstreaming über SSD und wie gut z.B. die Karte mit neuen DirectX Funktionen umgehen kann.

Sind eine ganze Menge Faktoren. Ich sage nicht VRAM wäre prinzipiell unwichtig, obwohl er eine eher untergeordnete Prioritätenrolle spielt.

Das Paradoxe an deiner gesamten Argumentation ist, dass du zwar sagst "Trotzdem ist die Auswal der Karte immer abhängig vom Budget und dem eigenen Nutzerprofil.", du andererseits aber immer wieder verallgemeinert festlegen möchtest was man braucht und was man nicht braucht, und du zudem dazu zu neigen scheinst, tendenziell eher weniger als mehr VRAM zu empfehlen, was ich persönlich für äußerst fahrlässig halte.

Budget ist aber exakt der richtige Begriff. Wenn einem Käufer die Karte reicht, warum sollte er dann wegen ein paar Forumhelden plötzlich 50-100€ mehr ausgeben. Soviel kosten die besseren Modelle mit "besserer VRAM-Aussattung" in der Regel.

Das brauchen diese Spieler nicht. PUNKT!

Wer das dennoch unbedingt möchte, soll wie ich mehrmals erwähnt habe halt das größere Modell wählen. Stattdessen meckert ihr aber ohne Ende. Ist ja kaum noch auszuhaltne. So eine Unsinnsdiskussion findet nur in Foren statt.

Heißt viele User kaufen eine Grafikkarte und lassen sie für die nächsten 2-4 Jahre in ihrem Rechner. Dahingehend ist es mMn definitiv ratsam auf eine großzügigere VRAM Bestückung wert zu legen. Zwar gibt es nie absolute Zukunftssicherheit, aber dennoch kann man gewissen Problemen vorbeugen wenn man nicht am falschen Ende spart. Ausgerechnet bei einer so wichtigen Ausstattung wie dem VRAM zu knausern, ist für mich jedenfalls definitiv ein Punkt, wo man dann "am Falschen Ende spart".

Zukunftssicherheit gibt es bei IT-Hardware nicht. Darauf fallen wir jede Generation neu herein. Wenn die Hardware am Markt ankommt, ist sie bereits veraltet. Mehr VRAM ist da eher ein Pflaster als echte Abhilfe. Manche kaufen lieber 2x für um die 200€ über mehrere Jahre als einmal für 400€.

Frag die Aufrüster lieber wie viel Mehrleistung sie vom Upgrade haben als wie großer ihr vRAM Epeen sein muss.

(War ein verdammt langer Text. Ich wollte trotz der Unstimmigkeiten in allen Punkten ausführlich antworten. Es soll ja keine Missverständnisse geben!)
 
Wir können das alles zusammen einmal durchgehen. Ich werde zumindest versuchen aufzuzeigen wo euer Denkfehler besteht

Der Punkt ist: Es gibt hier keinen Denkfehler sondern nur zwei unterschiedliche Meinungen. Und die bist hier definitiv nicht der große Technik-Papst der festlegt welche richtig und welche falsch ist. Von daher spare ich es mir auf deinen Wall of Text einzugehen, nicht zuletzt auch deswegen, weil du leider wieder anstatt rein sachlich zu bleiben, stattdessen sehr überheblich und von oben herab und immer wieder denunzierend redest, und ich darauf keine Lust habe. Denn wir werden diesbezüglich sowieso nicht auf einen Nenner kommen.

Insgesamt bleibe ich bei meiner grundsätzlichen Empfehlung: Wer seine Grafikkarte länger nutzen möchte, ist egal bei welchem Budget und egal für welche Auflösungen immer gut beraten eine Grafikkarte zu kaufen, die über großzügiger bemessenen VRAM, und somit über einen gewissen Puffer verfügt. ”Auf Kante zu kaufen“ ist meinen Augen nie ein wirklich guter Ratschlag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Punkt ist: Es gibt hier keinen Denkfehler sondern nur zwei unterschiedliche Meinungen. Und die bist hier definitiv nicht der große Technik-Papst der festlegt welche richtig und welche falsch ist.

Habe ich das je behauptet? Ich bin immer überrascht, wenn andere Foristen plötzlich irgendetwas in meine Texte hineininterpretieren.

Ist es denn falsch immer wieder auf die Scheinheiligkeit der VRAM-Diskussion hinzuweisen? Denke eher nicht! Im Gegenteil sogar: VRAM ist seit ein paar Jahren total überbewertet.

Es gibt garantiert ein Dutzend Kritieren, die mindestens genau so wichtig sind.

Von daher spare ich es mir auf deinen Wall of Text einzugehen, nicht zuletzt auch deswegen, weil du leider wieder anstatt rein sachlich zu bleiben, stattdessen sehr überheblich und von oben herab und immer wieder denunzierend redest, und ich darauf keine Lust habe. Denn wir werden diesbezüglich sowieso nicht auf einen Nenner kommen.

Sachlichkeit? Wo denn bitte! Die ist seit einiger Zeit komplett verloren gegangen, wenn Leute sich künstlich über VRAM aufregen. Gegenüber solchem emotionalem Gefasel brauch ich mich nicht zurückhalten. Die ganzen Moralapostel da draußen mit ihrem "Karte hat zu wenig VRAM" Gedöns (auch wenn es mehr als genug sind), verdienen regelmäßig eine Erinnerung wieso ihre Ansicht nicht prinzipiell stimmt.

Das grenzt schon teilweise an Idiotie und ich werde einen Teufel tun solches Verhalten auch noch zu unterstützen.

Meistens bin ich auch so fair und lasse den Leuten eine Tür für andere Meinungen offen. Leider wird das Angebot selten angenommen und stattdessen gehen dieselben Kandidaten zum Gegenangriff über.

Insgesamt bleibe ich bei meiner grundsätzlichen Empfehlung: Wer seine Grafikkarte länger nutzen möchte, ist egal bei welchem Budget und egal für welche Auflösungen immer gut beraten eine Grafikkarte zu kaufen, die über großzügiger bemessenen VRAM, und somit über einen gewissen Puffer verfügt. ”Auf Kante zu kaufen“ ist meinen Augen nie ein wirklich guter Ratschlag.

Stimmt zwar, allerdings ist das in der Realität oft nicht machbar. Die Mittelklasse wird immer bei einer bestimmten VRAM-Größe sein. Das ist aus Kostengründen bereits so festgelegt. Diese Generation gibt es schätzungsweise unter 300€ scheinbar mehr Leistung, dafür aber etwas weniger Speicher.

Wer dann allerdings für läpische 2GB zusätzlich mindestens einen Hunderter mehr investieren möchte (z.B. RTX3600 Ti/Super)...
Lohnt sich in der Regel nur nicht. Die ganze Farce von wegen "Zukunftssicherheit" ist nur für das eigene Ego. Hat sich in der Vergangenheit nur selten bewarheitet und am Ende muss man so oder so neue Produkte als Ersatz kaufen.

Ersparen wir uns also dieses hin- und her. Bis nicht alle Grafikkarten auf dem Markt sind, kann man das Angebot sowieso nicht einschätzen.
 
Eben nicht! Das ist ja der Witz!
(...)
Das liegt sicher im Auge des Betrachters.
(...)

Merkst du was? Was du nicht kleinreden kannst, liegt im Auge des Betrachters. Aber bei den Texturen, da hast du die Wahrheit gepachtet, da liegts nicht im Auge des Betrachters...

Ist es so schwer nicht mit: "Nein, das ist unwahr!" zu reagieren sondern mit "Interessante Ansicht. Das sehe ich anders."

Dann gerätst du vielleicht sogar mal in eine echte Diskussion, nicht in einen Streit unter Kindern.
 
Man sollte ja meinen dass alle Beteiligten sehen wo diese Diskussion hinlaufen wird - ins Nichts - aber scheinbar ja nicht.
 
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