Probleme mit Intel-Chips P67 und H67 für Sandy-Bridge-CPUs - Produktion gestoppt, neue Revision geplant

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Angesichts der unvorstelllbaren Komplexität aktueller Microchips wundert es mich, dass sowas nicht viel öfter passiert. Es spricht jedenfalls für dieses Forum, dass sich die Empörung in Grenzen hält. Ich kenne Leute, die auf jede noch so winzige (scheinbare) Unvollkommenheit bei hochtechnisierten Produkten mit krankhaftem Wutgebrüll reagieren. Bezeichnenderweise sind diese Leute von Beruf Kassiererin oder sowas und intellektuell gerade mal in der Lage, eine Glühbirne zu wechseln. Klar sollten solche Fehler die Ausnahme bleiben - aber es war nur eine Frage der Zeit, dass derartiges passierte. Mit Einsicht und Kulanz macht Intel jetzt jedenfalls alles richtig.

Als AMDler bin ich natürlich ein kleines bisschen schadenfroh. Hilft dem Unternehmen vielleicht dabei, langfristig schwarze Zahlen zu schreiben, um das Intel-Monopol zu verhindern.
 
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@ruyven_macaran

Nein ich vergess nicht schnell was ich sag, und will auch keinen flamewar starten :ugly:

Wie du doch selbst gesagt hast, sind bei weit geringeren Ausfallquoten durch schlechte Mundpropaganda Firmen wie AMD und VIA über Jahre wenn nicht Jahrzehnte mit einem teils extrem schlechten Image geschlagen worden.

Und klar der Käufer vom MM hat davon keine Ahnung, wobei die Sache schon extrem große Kreise zieht, und dann selbst diese etwas davon mitbekommen können, und dann greift die irrationale Angst um sich, weil die Leute eben etwas übers hören sagen mitbekommen und selbst absolut keinen Plan haben. Und vor was hat man weniger Angst, als vor etwas über das alle reden wie schlimm es ist, das sogar der Verkauf eingestellt wird, und man selbst keinen Schimmer hat?

Noch ein Punkt zu deiner Aussage von wegen wer hat schon mehrere Festplatten? Also ich kenne verdammt viele Leute. Du hast ja min 1 optisches Laufwerk, und eine HDD. Dazu kommen in immer mehr PCs (ja auch in OEM Ware wird das immer mehr Mode) sitzt noch eine SSD.

Wären wir also schon bei 3 Geräten. Klar einige Boards haben 4 SATA III Anschlüsse, aber auch genug nur zwei, und da wären wir dann schon bei einem das an einem grundsätzlich problematischen Port hängt.

Das ist eigentlich die Grundausstattung. Dann gibts aber auch genug Leute wie mich, die insbesondere wegen den geringen Festplattenpreisen doch mehrere Platten haben, grad z.B. für ein RAID 1. Hätte ich nur ein paar € mehr in der Tasche hätte ich auch schon längst ne zweite Platte für nen Raid 1 bzw eher 3, da mir die SSDs noch zu teuer sind und ich doch noch ne Platte ebenfalls im Raid 1 für die Systemplatte gern hätte. Systemplatte und Daten/Games/Programme trenn ich gern auf unterschiedliche physische Laufwerke. Erspart einem einfach oft ärger beim Ausfall, wenn man kein Raid 1 hat, und ist tendenziell auch performanter.

So kommen wir noch kurz in nem großen Bogen zurück zu den Server Systemen. Da sollten die Sandys ja bald kommen (1155er Server) Die werden sich garantiert verschieben, und da spielt die Aussage ach kannst die SATA III Ports ja verwenden absolut keine Rolle, denn da wird sich keiner aber wirklich keiner dazu bereit erklären. Zumal da viel schneller noch mehr Platten dran hängen, aber nicht jeder nen extra Raidcontroller sich zulegt, da die onboard doch durchaus ausreichend sind für solche Systeme.

Und wie du schon selbst auch gesagt hast, da sitzen Leute die Ahnung haben, und die sich beruflich damit beschäftigen Systeme aufzubauen/warten. Und grad bei denen ist es aber so das sowas extrem lange im Kopf hängen bleibt. Was glaubste was ich mir in der Uni teils anhören musste auf die Frage hin warum teilweise AMD nicht eingesetzt wird. Da kommen die mit asbach uralt Sachen daher da denckste du bist im falschen Film. Selbst bei den Systembauern ist teils einfach eine total unbegründete Angst da, man könnte mit dem System Probleme bekommen in den nächsten Jahren und dann nicht die Wartung/Verfügbarkeit garantieren....

Ich sag nur Wasserkühlung... Weiste wieviele Firmen sagen dass das nicht machbar ist blablalba das schlecht dieses schlecht machen wir nicht, können wir nicht etc.? Da fasste dir echt an den Kopf. Die sind aber halt total übervorsichtig um ja keine Gefahr zu laufen später aus irgend welchen Gründen Geld rein stecken zu müssen aufgrund eines Planungsfehlers.

Hab ich selbst auch nicht geglaubt bevor ich in der IT Abteilung bei uns an der Uni gearbeitet hab....
 
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Wie du doch selbst gesagt hast, sind bei weit geringeren Ausfallquoten durch schlechte Mundpropaganda Firmen wie AMD und VIA über Jahre wenn nicht Jahrzehnte mit einem teils extrem schlechten Image geschlagen worden.

Im Retail-Bereich stimme ich dir da zu, aber du hast ja den Serverbereich kommentiert. Da hat AMD mit den Opterons seinerzeit recht schnell Fuß fassen können, obwohl man von exakt 0 ohne irgend einen Partner angefangen und anfangs (d.h. als noch keine 64-Bit Softare bereitstand, aber bestehende Software Intel- und SSE-optimiert war) auch nicht so überlegen war, wie sich das aus Sicht eines Gamers dargestellt hat. Und das liegt eben genau daran, dass Firmen nicht mal eben 6-7-8 stellige Summen nach Bauchgefühl und guten Ruf in Hardware investieren, sondern alle Produkte am Markt genau unter die Lupe zu nehmen.

Und klar der Käufer vom MM hat davon keine Ahnung, wobei die Sache schon extrem große Kreise zieht, und dann selbst diese etwas davon mitbekommen können, und dann greift die irrationale Angst um sich, weil die Leute eben etwas übers hören sagen mitbekommen und selbst absolut keinen Plan haben. Und vor was hat man weniger Angst, als vor etwas über das alle reden wie schlimm es ist, das sogar der Verkauf eingestellt wird, und man selbst keinen Schimmer hat?

Das ist sicherlich potenter (siehe meine Ausführungen zu TLB), aber ich sehe eine geringe Wahrscheinlichkeit: Das Produkt war nur sehr kurz am Markt, die meisten Verbraucher werden selbstständig gar nichts merken. Nur wenn aus technikafinen Kreisen was nach draußen dringt, kann es überhaupt einen Effekt geben und damit der auf Intel zurückschlägt müssen vier Dinge erfüllt sein:
1. Es muss noch die Information enthalten sein, dass es ein Fehler mit Auswirkungen und nicht nur eine (un)interessante technische Eigenschaft ist
2. Es muss noch klar sein, dass es um Intel geht ("P67 was ist das?")
3. Es darf nicht mehr kommuniziert werden, dass das Problem keine schwerwiegenden Folgen hat bzw. überhaupt nicht, was das Problem eigentlich ist.
4. Es darf nicht mehr kommuniziert werden, dass das Problem gelöst wird und sich der Hersteller drum kümmert

Imho unwahrscheinlich, dass sich Gerüchte zufällig genau so entwickeln.

Noch ein Punkt zu deiner Aussage von wegen wer hat schon mehrere Festplatten? Also ich kenne verdammt viele Leute. Du hast ja min 1 optisches Laufwerk, und eine HDD. Dazu kommen in immer mehr PCs (ja auch in OEM Ware wird das immer mehr Mode) sitzt noch eine SSD.

Wären wir also schon bei 3 Geräten. Klar einige Boards haben 4 SATA III Anschlüsse, aber auch genug nur zwei, und da wären wir dann schon bei einem das an einem grundsätzlich problematischen Port hängt.

Das optische Laufwerk kann man wohl ohne häufige Probleme an den riskanten hängen.
Und SSDs sind mit nichten "Grundausstattung", sondern nur in sehr wenigen, i.d.R. aus Retail-Ware zusammengstellten High-End-Komplett-PCs serienmäßig zu finden, auch bei Einzelkäufern (die zudem mit dem Problem umgehen können sollten) stoßen sie selten auf ein Low-End-Mainboard.
Versteh mich nicht falsch: Ich will nicht behaupten, dass es gar keine Probleme gibt. Ich hab selbst zwei Festplatten und zwei optische Laufwerke. Aber derartige Nutzer machen einfach einen kleinen Teil der Käuferschaft aus, weil man heutzutage echte Mühe hat, aktuelle Platten mit nütztlicher, legaler Software zu füllen (wenn man nicht gerade Hobbyfilmer ist) und sich DAUs eher eine USB-Platte, denn eine weitere interne holen.

So kommen wir noch kurz in nem großen Bogen zurück zu den Server Systemen. Da sollten die Sandys ja bald kommen (1155er Server) Die werden sich garantiert verschieben, und da spielt die Aussage ach kannst die SATA III Ports ja verwenden absolut keine Rolle, denn da wird sich keiner aber wirklich keiner dazu bereit erklären. Zumal da viel schneller noch mehr Platten dran hängen, aber nicht jeder nen extra Raidcontroller sich zulegt, da die onboard doch durchaus ausreichend sind für solche Systeme.

Xeon1155 wird niemand für einen Performance-Server nutzen. Das ist eigentlich Workstation und ggf. mal n kleiner Büroserver. Aber wie von mir erwähnt: Das ist allgemein kein Ausfallproblem, weil diese Sandys eben bald kommen sollten - nicht sollen. Für Intel ärgerlich, weil sie diese attraktive Plattform somit erst in der Bulldozerdunstwelle auf den Markt bringen, aber es ergeben sich keine Probleme beim Anwender, weil es keine Anwender gibt.

Selbst bei den Systembauern ist teils einfach eine total unbegründete Angst da, man könnte mit dem System Probleme bekommen in den nächsten Jahren und dann nicht die Wartung/Verfügbarkeit garantieren....

Das ist z.T. auch berechtigt. AMD hat schlichtweg keine eigenen Mainboards im Angebot, somit können sie kann niemand für AMD-Plattformen eine mehrjährige Verfügbarkeit garantieren.
Ich hab so meine Zweifel, ob das für z.B. Unis von Relevanz ist (zumindest bei uns ist ein ziemliches Sammelsurium an Rechnern -(leider) auch alte AMD- im Einsatz), aber das Argument als solches ist richtig.

Ich sag nur Wasserkühlung... Weiste wieviele Firmen sagen dass das nicht machbar ist blablalba das schlecht dieses schlecht machen wir nicht, können wir nicht etc.? Da fasste dir echt an den Kopf. Die sind aber halt total übervorsichtig um ja keine Gefahr zu laufen später aus irgend welchen Gründen Geld rein stecken zu müssen aufgrund eines Planungsfehlers.

Ich (und meine Ohren) wär froh, wenn die mal was anderes als Boxedkühler einsetzen würden, hab aber den Eindruck, dass das an Kosten/wir-kaufen-prinzipiell-nichts-nicht-spezifiertes scheitert, nicht an Trägheit.
 
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Ich (und meine Ohren) wär froh, wenn die mal was anderes als Boxedkühler einsetzen würden, hab aber den Eindruck, dass das an Kosten/wir-kaufen-prinzipiell-nichts-nicht-spezifiertes scheitert, nicht an Trägheit.
Das ist auch mit ein gewichtiger Grund. Wo kein Siegel drauf ist, kommt nicht in die Kiste, und wenns nur ein Adapter-Kabel ist :schief: Da haste schon recht.

Was die Server angeht, so würd ich jetzt das aber nicht so ganz unterschreiben. die Sockel 1155 Xeons sollen eigentlich schon recht Leistungsstark werden wies den Anschein hat. Also für die Webserver, Datenbanken klein-Mittelständischer Unternehmen werden die locker ausreichen und alles in eine, bzw. 2 Kisten packen können. Selbst für den einen oder anderen Cluster werden die Dinger gar nicht sooo uninteressant denke ich mal. Je nachdem wie halt der Preis der 2011 wird.

Für größere Unternehmen etc sind Sie natürlich eher unbrauchbar, höchstens mal in ner Filiale aber das wars dann auch. Einen nicht grad kleinen Markt seh ich aber dennoch für diese Server. Die Multisockel Systeme sind einfach doch nen ganzes Eck teurer, und viele die früher zwingend eins nehmen mussten (Singelcore-Zeiten) kommen heute mit sowas aus. Die Dualsockelsysteme haben ja mit Abstand die größten Marktanteile wenn ichs richtig im Kopf hab, danach kommen die Quads mit was warns 20-25%? und die Octa mit 1-0,x% sowas in der Größenordnung. Selbst die Singelsockel-Systeme nehmen ja an Bedeutung zu, wenn auch nicht so stark.

Nimmt man jetzt noch dazu was du richtig gesagt hast, das vorallem es richtig weh tun kann, wenn BD Benchmarks dann schon draußen sind, wenn man schafft SB Server auf den Markt zu bringen, oder gar diese sogar in absehbarer Zeit verfügbar sind. Dann kann Intel nämlich die Preise nicht so einfach diktieren, wie sie es jetzt hätten können.

AMD hat in den letzten Jahren durchaus so manchen Fortschritt gemacht im Serverbereich. Grad die 12 Kerner sind ja nicht grad unbeliebt. Und genau wie SB bringt ja auch BD schnelleren RAM, wo beide noch etwas schwächeln bei Vollbestückung, was so manchen ja dazu bewegt keine Vollbestückung zu verwenden beim RAM, einfach weil dieser dann langsamer ist. (Glaub 1066 statt 1330/1660 genaue Zahlen hab ich grad nicht im Kopf bei uns in der Uni werden aber viele genau deswegen nicht mit voller Bestückung betrieben)

PS: Ja das mit den Mainboards bei AMD ist auch so ne Sache, an die ich mich auch als Grund mit erinnern kann.

EDIT:

Hab grad auf CB gelesen, das MSI die Notebooks Auslieferung eingefroren hat. Ist also eventuell doch nicht so trivial mit den SATA II/III Ports bei den Laptops. Wohl doch zumindest beim einen oder anderen Hersteller wieder "gespart" (keine Ahnung ob das billiger ist) und an den Sata II Port die Sachen geklemmt, oder warum auch immer. Es ist auf jeden Fall bitter das Notebooks nicht ausgeliefert werden, denn diese sind ja inzwischen wichtiger als die Desktop PCs etc. wenn man sich die Marktanteile anschaut, die ja auch hier auf PCGH zu lesen waren.

Vor allem schlimm ist halt das es gleich MSI ist, also ein durchaus namhafter Hersteller. Das setzt die anderen Hersteller etwas unter Druck da nach zu ziehen, sonst heist es nämlich am Ende: "BAH seh mal XY verkauft die Schrott teile und MSI bla blub macht das nicht. Wie können die die nur verkaufen so ein Saftladen WTF !!!1111einseinself" :rolleyes:

Läuft echt alles grad ziemlich dumm für Intel...

Dabei ist es ja wenn mans genau nimmt wirklich kein Beinbruch für die meisten Nutzer, wenn man wirklich ein neues Board bekommt. ERSTMAL läuft das Sach ja und bis dahin schafft es Intel sicher nen Austausch zu bewerkstelligen, bevor eine signifikante Anzahl an Usern Probleme bekommen. Allgemein hat Intel aber echt Pech mit den MBs bei Sandy. Erst die ganzen Probleme mit dem BIOS, dann das mit dem Startbug (wobei der ja eventuell doch durch den Chip kommt bei manchen?) und jetzt halt das mit dem Chip. Eventuell hatten die MB Hersteller doch zu wenig Zeit, oder das mit UEFI etc war doch alles zu innovativ, wobei die Hersteller das eigentlich schon im Griff haben sollten. Aber wie ist es halt so oft, ein Unglück kommt selten allein :/

Wirklich dumm gelaufen für Intel.
 
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Was die Server angeht, so würd ich jetzt das aber nicht so ganz unterschreiben. die Sockel 1155 Xeons sollen eigentlich schon recht Leistungsstark werden wies den Anschein hat. Also für die Webserver, Datenbanken klein-Mittelständischer Unternehmen werden die locker ausreichen und alles in eine, bzw. 2 Kisten packen können. Selbst für den einen oder anderen Cluster werden die Dinger gar nicht sooo uninteressant denke ich mal.

Für Cluster ist imho das Aufwandsverhältniss Plattform/CPU zu ungünstig. Man hat einfach zuwenig CPU pro Chipsatz. Wobei ich bis heute nicht verstehe, warum sich niemand an PCI-E basierter Vernetzung versucht. Zwei X58 per QPI koppeln, an jeden 2 Sandy-Bridges via x16. Quad-Sockel Cluster aus Desktopteilen. Wer weniger Bandbreite braucht und viel zwischen RAM und CPU macht, könnte sogar auch Octa-Sockel-Systeme mit via 2x8 angebundenen (und via 1x8 vernetzten Sandy-Bridge oder im Extremfall 16-Sockel-Setups bauen: je 4 SB werden über einen x8 breiten Ringbus untereinander vernetzt und über DMI=x4 an die X58 angebunden. Die könnten demnach jeweils 2 derartige Sub-Cluster versorgen und zusätzlich via DMI+x4/1x8 Peripherie anbinden.

Die Multisockel Systeme sind einfach doch nen ganzes Eck teurer

Da erschließt sich mir auch nicht so ganz der generelle Sinn der 1155/1156 Xeons. Schon die 1366er, die deutlich mehr Potential für RAM und Karten boten, waren eher an (Dual-CPU-) Workstations addressiert, denn an Server. Noch weiter drunter gibt es imho kein Anwendungsspektum neben der Dekstoplinie.

Die Dualsockelsysteme haben ja mit Abstand die größten Marktanteile wenn ichs richtig im Kopf hab, danach kommen die Quads mit was warns 20-25%? und die Octa mit 1-0,x% sowas in der Größenordnung. Selbst die Singelsockel-Systeme nehmen ja an Bedeutung zu, wenn auch nicht so stark.

Hab ich nicht so den Durchblick, aber Dual-Sockel-Systeme sind schon seit langem stark vertreten, einfach weil sie in ATX-Gehäuse und auf Blades passen. Quad-CPU erfordert in 1U Racks ja schon maximale Tiefen und selbst dann bleibt oft kein Platz für Karten oder nenneswert Laufwerke - und unter den Bedingungen kann man auch zwei Dual-Systeme unterbringen. Da sowohl AMD als auch Intel (bislang) für Quad/Octa nochmal teurere CPU verlangt haben, lohnte sich die Investion im Prinzip nur, wenn man zwingend die gute Vernetzung genau dieser Anzahl an CPUs in einem Server brauchte. Alles, was mit weniger Auskam, landete sowieso bei Dual. Alles, was an den Arbeitsplatz sollte, landete bei Dual. Und alles, was in einer Cluster-/Multi-Server-Architektur endete, war mit Dual billiger dran. (und bekommt bei Intel zudem die moderneren CPUs)

AMD hat in den letzten Jahren durchaus so manchen Fortschritt gemacht im Serverbereich.

Im Prinzip haben sie nur durch den ATI-Aufkauf/Zwist mit Nvidia an Boden verloren. Intel hat zwar seit Einführung der Core-Architektur wieder gute Dual-CPU-Systeme, aber oberhalb? Die Xeon XP hinkten fast immer eine Generation hinterher. Die Opterons waren dagegen auf dem aktuellen Stand der Desktopmodelle und mit Ausnahme von Phenom I bedeutete das ~ne halbe Generation vor Intel.

Und genau wie SB bringt ja auch BD schnelleren RAM, wo beide noch etwas schwächeln bei Vollbestückung, was so manchen ja dazu bewegt keine Vollbestückung zu verwenden beim RAM, einfach weil dieser dann langsamer ist. (Glaub 1066 statt 1330/1660 genaue Zahlen hab ich grad nicht im Kopf bei uns in der Uni werden aber viele genau deswegen nicht mit voller Bestückung betrieben)

Hab ich ehrlich gesagt nicht so den Überblick - aber hat AMD jemals bei irgend einer Architektur maximale Leistung auch bei Vollbestückung geboten? Zu frühen AT64 Zeiten war man ja z.T. froh, wenn sie überhaupt liefen und bis heute gibt es afaik Einschränkungen bei Timings/Command-Rate.
Bei Intel dagegen laufen die aktuellen afaik voll durch und mein bisherigen Erfahrungen mit Vollbestückung waren da immer positiv. (mein P4 lief mit 4 gemischten Modulen und 2x4 Rows bei soviel OC, wie ich dem Kern idle-Spannung zumuten wollte, meine PIII laufen beide mit 4 Modulen und einmal 6 Rows und 15% OC auf dem Chipsatz und das andere Mal 8 Rows! und 12% OC auf Chipsatz und! auf den bunt gemischten! Modulen. Aber 440BX und i875 waren beide ne Klasse für sich ;) )

Hab grad auf CB gelesen, das MSI die Notebooks Auslieferung eingefroren hat. Ist also eventuell doch nicht so trivial mit den SATA II/III Ports bei den Laptops. Wohl doch zumindest beim einen oder anderen Hersteller wieder "gespart" (keine Ahnung ob das billiger ist) und an den Sata II Port die Sachen geklemmt, oder warum auch immer. Es ist auf jeden Fall bitter das Notebooks nicht ausgeliefert werden, denn diese sind ja inzwischen wichtiger als die Desktop PCs etc. wenn man sich die Marktanteile anschaut, die ja auch hier auf PCGH zu lesen waren.

Ein Problem dürften auf alle Fälle die Notebooks haben, die einen eSATA-Port bieten oder bei denen sich die Hersteller eine Option auf eine zusätzliche SSD offen halten. Aber auch so könnte ich mir vorstellen, dass man eher die minimal sparsameren II-Ports genutzt und die III schlafen gelegt hat, wenn man eh nur II-Laufwerke verbauen wollte.

Vor allem schlimm ist halt das es gleich MSI ist, also ein durchaus namhafter Hersteller. Das setzt die anderen Hersteller etwas unter Druck da nach zu ziehen, sonst heist es nämlich am Ende: "BAH seh mal XY verkauft die Schrott teile und MSI bla blub macht das nicht. Wie können die die nur verkaufen so ein Saftladen WTF !!!1111einseinself" :rolleyes:

Welche Hersteller da wie reagieren behalte ich auch sorgsam im Auge. MSI: Rückruf. Gigabyte: Stellungnahme, Rückruf. Asus: Hmm - die haben schon vor Wochen einige Modelle auf die Warteliste geschoben, aber bislang nichts weiter gesagt... . Asrock: Noch gar nichts. Sonstige: Abwarten.

Läuft echt alles grad ziemlich dumm für Intel...

Wobei ich von der Reaktionsgeschwindigkeit echt beeindruckt bin. In den heutigen Zeiten gehört verdammt viel dazu, ein eine Milliarde Paket abgesprochen und die Fertigung benachrichtigt zu haben, bevor die Internet-Gerüchteküche überhaupt gemerkt hat, dass es ein Problem gibt.

Allgemein hat Intel aber echt Pech mit den MBs bei Sandy. Erst die ganzen Probleme mit dem BIOS, dann das mit dem Startbug (wobei der ja eventuell doch durch den Chip kommt bei manchen?) und jetzt halt das mit dem Chip.

Hmm... - die Sache mit dem BIOS liegt ja nicht so ganz in der Hand von Intel und Start/On-/Off-Bugs sehe ich jetzt seit dem 965 bei jeder Generation und fast immer sind es Probleme mit den Speichersettings, die sich entweder durch vernünftigen RAM oder durch ein angepasstes BIOS in Luft auflösen. Da sind imho einige Hersteller einfach nicht in der Lage, JEDEC-specs einzhalten. (ob Mobo oder nicht will ich hier nicht beurteilen, aber da ich selbst Ärger mit einem ex-RAM-Hersteller hatte, der in den gleichen Kreisen sehr beliebt ist, die über den Bug klagen, denke ich mir meinen Teil...)

Eventuell hatten die MB Hersteller doch zu wenig Zeit, oder das mit UEFI etc war doch alles zu innovativ, wobei die Hersteller das eigentlich schon im Griff haben sollten. Aber wie ist es halt so oft, ein Unglück kommt selten allein :/

Das merkwürdige ist, ja das fix- und fertig standard-BIOSe von Award (fand ich schon zu ?86er Zeiten überlegen :daumen: ) gibt. Nur AMI scheint es nicht für nötig gehalten haben, eins zu "entwickeln" (wieviel Stunden Arbeit wären das, ausgehend vom P55?), sondern hat seine Standard-Partner quasi zu UEFI gezwungen. Dass das soviel Zicken gibt, obwohl man nun schon seit ca. 4 Jahre ?EFI-Versionen anbietet und z.T. auch schon auf Boards einsetzt... :ka:
Ich sags mal so: Der Hersteller, mit dem ich bislang die besten Erfahrungen gemacht hat, der verbaut Award-BIOSe und läuft damit besser, als so manch gleich teurer Mitbewerber, der mir vor allen Dingen durch Marketingkampanen und optische Designelemente auf seinen Platinen aufgefallen ist.
 
AW: Probleme mit Intel-Chips P67 und H67 für Sandy-Bridge-CPUs - Produktion gestoppt, neue Revision geplant

Für Cluster ist imho das Aufwandsverhältniss Plattform/CPU zu ungünstig. Man hat einfach zuwenig CPU pro Chipsatz. Wobei ich bis heute nicht verstehe, warum sich niemand an PCI-E basierter Vernetzung versucht. Zwei X58 per QPI koppeln, an jeden 2 Sandy-Bridges via x16. Quad-Sockel Cluster aus Desktopteilen. Wer weniger Bandbreite braucht und viel zwischen RAM und CPU macht, könnte sogar auch Octa-Sockel-Systeme mit via 2x8 angebundenen (und via 1x8 vernetzten Sandy-Bridge oder im Extremfall 16-Sockel-Setups bauen: je 4 SB werden über einen x8 breiten Ringbus untereinander vernetzt und über DMI=x4 an die X58 angebunden. Die könnten demnach jeweils 2 derartige Sub-Cluster versorgen und zusätzlich via DMI+x4/1x8 Peripherie anbinden.
Die Datendurchsatzraten sind einfach zu niedrig, die PCI-E bietet. Überleg mal HT bietet aktuell 50GB/s und was PCI-E? Grad 16GB bei 16 Lanes. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.
Viel wichtiger ist aber, das du bei HT oder QPI die gleichen Zugriffszeiten auf den fremden RAM hast, wie auf den eigenen RAM, und meist geht es ja darum einfach genug RAM zu haben, so geringe Speicheranforderungen gibt es nicht so oft, und wenn kann man gleich ne GPU nutzen.

Was es aber gibt, ist das man FPGAs teils einsetzt. Sind dann aber recht spezielle Sachen. Achso was auch dagegen spricht ist, das du ja noch Lanes für deine Myrinet/Infiniband Adapter brauchst, und Lanes sind ja bis jetzt immer Mangelware.... Mit 2011 und PCI-E 3.0 kann sich das ändern. Bei AMD gibts ja wohl auch Pläne mit HT und PCI-E3.0 aber mehr kann ich dazu jetzt nicht sagen :schief:

Da erschließt sich mir auch nicht so ganz der generelle Sinn der 1155/1156 Xeons. Schon die 1366er, die deutlich mehr Potential für RAM und Karten boten, waren eher an (Dual-CPU-) Workstations addressiert, denn an Server. Noch weiter drunter gibt es imho kein Anwendungsspektum neben der Dekstoplinie.
Ja, aber das Trippelchannel Interface ist verdammt schlecht angekommen bei den professionellen Anwendern. Ist von der Breite halt total aus dem normalen 2^x Schema raus und macht damit mehr Stress als es hilft, wenn du halt wirklich auf Performance optimierst. Da ist es oft angenehmer gleich ein Quad-Channel zunehmen.

Im Prinzip haben sie nur durch den ATI-Aufkauf/Zwist mit Nvidia an Boden verloren. Intel hat zwar seit Einführung der Core-Architektur wieder gute Dual-CPU-Systeme, aber oberhalb? Die Xeon XP hinkten fast immer eine Generation hinterher. Die Opterons waren dagegen auf dem aktuellen Stand der Desktopmodelle und mit Ausnahme von Phenom I bedeutete das ~ne halbe Generation vor Intel.
Jup bei den Server CPUs ist AMD eigentlich überhaupt nicht schlecht aufgestellt, nur der Name fehlt halt teils noch (sitzen halt noch viele Leute in den entscheidenden Positionen für die es nur Intel gibt, und von gewissen kranken Preisvorteilen für öffentliche Einrichtungen etc. mal ganz abgesehen, da drückt Intel auch seine Marktmacht durch...) Grad mit dem HT Link und der Vernetzung der CPUs macht AMD vieles besser. HT ist offen, sprich du kannst eigene Sachen für entwickeln was durchaus genutzt wird. Für QPI kannste das knicken.... Musst ziemlich viel blechen um überhaupt mal die Manuals zu bekommen und dann ändern se jede Generation noch was ohne dir was zu sagen, bzw einfach mal aufs grade raus wohl :daumen2:

Ich hab ja ja parallele Rechnerarchitektur dieses Semester gehört und wenn du da siehst was Intel da teils für ne scheise baut.... (Ok AMD teils auch, aber an vielen stellen doch sinnvolleres) dann wird einem echt schlecht und man denkt sich echt was die sich bei der Arbeit denken. Alles über 64 Rechner oder mal paar hundert wird dann teils voll der krampf, weil man meint man müsse hier mal 1 oder 2 bits einsparen :ugly: Die zerschiesen sich teils so die Skalierbarkeit das ist echt lächerlich. Aber hey HPC ist ja net wirklich die Zielgruppe. Eher Webserver/Datenbank Server, wenn man sich das Anschaut was se teils machen.

Hab ich ehrlich gesagt nicht so den Überblick - aber hat AMD jemals bei irgend einer Architektur maximale Leistung auch bei Vollbestückung geboten? Zu frühen AT64 Zeiten war man ja z.T. froh, wenn sie überhaupt liefen und bis heute gibt es afaik Einschränkungen bei Timings/Command-Rate.
Bei Intel dagegen laufen die aktuellen afaik voll durch und mein bisherigen Erfahrungen mit Vollbestückung waren da immer positiv. (mein P4 lief mit 4 gemischten Modulen und 2x4 Rows bei soviel OC, wie ich dem Kern idle-Spannung zumuten wollte, meine PIII laufen beide mit 4 Modulen und einmal 6 Rows und 15% OC auf dem Chipsatz und das andere Mal 8 Rows! und 12% OC auf Chipsatz und! auf den bunt gemischten! Modulen. Aber 440BX und i875 waren beide ne Klasse für sich ;) )
Ich glaub bei den DDR2 gabs das mal, bin mir aber nicht sicher. Mir wäre aber neu, das Intel offiziell bei den DDR3 unter Vollbestückung den höheren RAM-Takt zulässt. Inoffiziell geht das wohl klar, aber wer macht das schon in dem Bereich :schief: Also mir wäre das echt völlig neu, das dies bei Intel so ist atm.

Welche Hersteller da wie reagieren behalte ich auch sorgsam im Auge. MSI: Rückruf. Gigabyte: Stellungnahme, Rückruf. Asus: Hmm - die haben schon vor Wochen einige Modelle auf die Warteliste geschoben, aber bislang nichts weiter gesagt... . Asrock: Noch gar nichts. Sonstige: Abwarten.
Von Asrock gibts was Bilder: Auslieferung von ?Sandy Bridge?-Boards gestoppt - ComputerBase Man sollte nur davon absehen, das die SATA3GB/s und SATA6GB/s verwechselt haben :schief: Oder es gibt doch mit beiden Probleme :ugly: Wollen wirs mal nicht hoffen...:(

Wobei ich von der Reaktionsgeschwindigkeit echt beeindruckt bin. In den heutigen Zeiten gehört verdammt viel dazu, ein eine Milliarde Paket abgesprochen und die Fertigung benachrichtigt zu haben, bevor die Internet-Gerüchteküche überhaupt gemerkt hat, dass es ein Problem gibt.
Genau das kommt mir aber etwas extrem spanisch vor.

1. Wie findet man so schnell einen Fehler der in den internen Kontrollen nicht aufgefunden wurde?
2. Wie schafft man es derart schnell neue Masken zu fertigen falls nötig?
3. Wie schafft man es so schnell 100% sicher sagen zu können, das es wirklich nur dieser Fehler ist und nicht noch x andere Sachen mit reinspielen
4. Wie schaffen die es so schnell das man sagen kann das es keine neuen Probleme gibt mit dem neuen Stepping?

Für meinen Geschmack viel zu viele "Wie"s....

Was mir vorallem komisch vorkommt ist, das sie die gesamte Produktion stoppen und wieder hoch fahren müssen über Monate, wenn man z.B. keine neue Maske brauch sondern nur die Chips nochmal die entsprechende Lage dicker machen muss oder was auch immer. Bei Semiaccurate gibts da eigentlich nen ganz guten Artikel drüber, der einem wirklich zu denken gibt, ob es wirklich so schnell geht, bzw ob nicht schon länger etwas bekannt war, man aber das nicht dingfest machen konnte und gehofft hat, bzw dachte es ist was anderes was mit nem BIOS Update zu fixen ist, und dann kam die böse Überraschung. Mir drängst sich etwas die Vermutung auf man hat unbedingt vor Fusion auf den Markt kommen wollen und richtig abgreifen, obwohl man irgendwas gefunden hatte aber noch nicht sagen konnte was es ist. Es ist einfach verdammt komisch das nach ein paar Wochen plötzlich der Fehler SO KLAR eingegrenzt werden konnte und gleich mit Fehlerlösung wenn einem das vorher über wohl nen Jahr oder mehr nicht aufgefallen ist....:what:

EDIT:
Wie Tomshardware.com berichtet hat ein Shop sogar die CPUs nun aus dem Sortiment genommen. Online Retailer 'Deactivates' Sandy Bridge CPUs

Die Begründung mit dem ersparen von zurückgesendeten CPUs weil die Leute kein Board bekommen können versteh ich ja irgendwo noch, aber das mit den alten ix CPUs abverkaufen????

Also so 100% kann ich das nicht nachvollziehen. Vor allem was ich krass find ist was die auf ihrer HP schreiben :ugly:

Dieser Artikel ist derzeit vergriffen, und es kann oder kann auch nicht wieder verfügbar werden :ugly:

Ähm... Ja also ist sicher einfach ein Standardtextbaustein, aber es trägt nicht wirklich zu Beruhigung bei.... Wie blöd kann man eigentlich sein? :klatsch:
 
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2. Wie schafft man es derart schnell neue Masken zu fertigen falls nötig?

wenn ich das richtig gelesen habe,
(habe in mehreren News gelesen wird nur ausgebessert ?),
wird wohl der kaputte Chip zusammen geflickt ausgebessert.
(offenbar sind die betroffen Bords mit bereits reparierten nicht
zu unterschieden , beziehe mich auf das Interview hier...usw)

kann man sich vielleicht so vorstellen wenn eine Straße hin ist, das erst mal die Löcher zu gemacht werden, statt die ganze Straße Neu zu machen ?
 
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naja, das ist schon extrem vereinfacht....

Einfach so nen dickeren Layer auftragen ist eigentlich auch nicht, dann stimmen ja unter Umständen die Abstände zwischen den Lagen nicht mehr, damit verschlechtern sich die Schaltzeiten, etc etc etc.
 
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klug währe es, wenn man jetzt und sofort den gesammten Chips. einstampfen würde... statt daran rum zudockern,nach zu bessern, das kommt aber Intel dann noch teuer als jetzt schon ... dumm gelaufen das ganze.
 
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Die Datendurchsatzraten sind einfach zu niedrig, die PCI-E bietet. Überleg mal HT bietet aktuell 50GB/s und was PCI-E? Grad 16GB bei 16 Lanes. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

Deswegen schlage ich das ganze ja als Alternative zu Billig-Clustern vor, gegenüber 10 oder gar 1Gbit Leitungen ist PCI-E sogar ein Fortschritt.
Anwendungen, die mehr als 4 interagierende Kerne brauchen, fordern natürlich andere Plattformen.
Aber wenn ich so an viele typische (Web-)Server-Applikationen denke: Da könnte jeder in seinem eigenen RAM arbeiten und für Datenbankabgleiche/Kohärenz sollte PCI-E x8 dann doch ausreichen.

Achso was auch dagegen spricht ist, das du ja noch Lanes für deine Myrinet/Infiniband Adapter brauchst, und Lanes sind ja bis jetzt immer Mangelware....

In der Beispielkonfiguration mit SB via PCI-E hast du an jeder CPU ein freies DMI-Interface(klingen 1x2GB/s vollduplex als ausreichend für eine CPU? ;) ), bei der Maximalkonfiguration sinds immer noch 2x 8 Lanes für das Gesamtsystem. Für die Außenanbindung eines Cluster-on-Board (SoC war gestern :finger: ) wohl genug, sonst limitieren eh die 4x x4 von jedem Subcluster.

Ja, aber das Trippelchannel Interface ist verdammt schlecht angekommen bei den professionellen Anwendern. Ist von der Breite halt total aus dem normalen 2^x Schema raus und macht damit mehr Stress als es hilft, wenn du halt wirklich auf Performance optimierst. Da ist es oft angenehmer gleich ein Quad-Channel zunehmen.

Wer programmiert denn so Hardwarenah, dass die Zahl der Kanäle eine Rolle spielt?
Ich meine: Die letztlich zur Verfügung stehende Bandbreite hält sich aufgrund der Frequenzen ja nicht mal annähernd ans 2^N.

Aber hey HPC ist ja net wirklich die Zielgruppe. Eher Webserver/Datenbank Server, wenn man sich das Anschaut was se teils machen.

Itanic will auch leben ;)


Genau das kommt mir aber etwas extrem spanisch vor.

1. Wie findet man so schnell einen Fehler der in den internen Kontrollen nicht aufgefunden wurde?

Wie viel Zeit hatte man? ;) Ich sag ja nicht, dass sie von jetzt auf gleich reagiert haben, ich sag nur, dass sie schneller waren, als Fuad&Co. Abgesehen davon sollte ein Fehler, der auf Layer0-1 der Schnittstelle eingegrenzt werden kann und zudem nur bei einer von zwei vertretenen Bauweisen und erst nach einer neuen Revision auftritt, recht schnell zu orten sein, wenn man ihn erstmal kennt.

2. Wie schafft man es derart schnell neue Masken zu fertigen falls nötig?

Schnell? Sie wollen Ende des Monats wieder produzieren, das sind 3-4 Wochen. Da Metal-Layer-Masken afaik deutlich gröber ausfallen können und es auch nur um eine geht, sehe ich da kein Problem. Je nach dem, was sie seit der Vorserienrevision geändert haben (vielleicht nur eine Sparmaßnahme?), fertigen sie vielleicht gar keine neue an, sondern müssen nur die Maschienen neu kalibrieren.

3. Wie schafft man es so schnell 100% sicher sagen zu können, das es wirklich nur dieser Fehler ist und nicht noch x andere Sachen mit reinspielen
4. Wie schaffen die es so schnell das man sagen kann das es keine neuen Probleme gibt mit dem neuen Stepping?

Das sind die spannenderen Fragen. Ggf. ist die Sicherheit der Presseabteilung da etwas größer, als die der technischen. Das letzte, was man in so einer Situation bringen will, sind Sätze mit "wir planen...". Lieber jetzt zu sichern und 3 Wochen, wenn die ersten Wogen sich gelegt haben, noch ein "es dauert länger" nachschieben, als Kerosin ins Feuer zu kippen.

Mir drängst sich etwas die Vermutung auf man hat unbedingt vor Fusion auf den Markt kommen wollen und richtig abgreifen, obwohl man irgendwas gefunden hatte aber noch nicht sagen konnte was es ist. Es ist einfach verdammt komisch das nach ein paar Wochen plötzlich der Fehler SO KLAR eingegrenzt werden konnte und gleich mit Fehlerlösung wenn einem das vorher über wohl nen Jahr oder mehr nicht aufgefallen ist....:what:

SB-Prototypen laufen schon so lange - ich denke schon, dass man sich seiner Test sicher war. Nicht zu vergessen: Der Fehler tritt nicht im CPU-Interface auf, sondern in einem Bereich, denn man im Worst-Case durch sein P55 Äquivalent hätte ersetzen können, um schneller auf den Markt zu kommen.
 
AW: Probleme mit Intel-Chips P67 und H67 für Sandy-Bridge-CPUs - Produktion gestoppt, neue Revision geplant

@Mortox:
Das nenne ich Service :D da behalte ich doch mit Freuden mein P67-Board.

Danke für die Info!
 
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Zusammen mit dem Gerücht um problematische Sockel haut das jetzt wirklich rein. Damit ist die Geburt der Sandy Bridge Socket 1155 Generation eine echte Mißgeburt.

Jetzt braucht es wirklich einen "Reboot" ....
 
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AW: Probleme mit Intel-Chips P67 und H67 für Sandy-Bridge-CPUs - Produktion gestoppt, neue Revision geplant

Zusammen mit dem Gerücht um problematische Sockel haut das jetzt wirklich rein. Damit ist die Geburt der Sandy Bridge Socket 1156 Generation eine echte Mißgeburt.

Jetzt braucht es wirklich einen "Reboot" ....

Man sollte schon wissen wovon man redet :ugly:

Im Prinzip liegt es ja nur an den Boards, die CPU's sind alle i.O.
 
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Mein Gott. Es ist halt ein Fehler, wie er woanders auch ständig passiert. Wir als Verbraucher können froh sein, dass Intel diesen "kleinen Fehler" preis gibt, und auch dementsprechend gut handelt. Das es Ärgerlich ist, ist klar, aber man könnte es auch vertuschen, und stillschweigend hoffen, dass es niemand erfährt.

Gerade bei so geringen Stückzahlen, wundert es mich, dass man es jetzt schon gesehen hat und nicht erst, wenn die Verbraucher eine beachtliche Stückzahl wegen dem gleichen Defekt von verschiedenen Herstellern reklamiert haben.

Jeder Käufer hat die Möglichkeit, sein Board umzutauschen oder sonstiges! Ich wollt mir eigentlich auch jetzt eins holen (die CPU liegt schon hier) aber nun warte ich erstma ab. Aber deswegen, gleich einen SuperGAU drauß zu machen, find ich fehl am Platz!
 
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Wenn ich manche Sachen hier so lese , stellen sich mir die Haare zu Berge.
Ja ich habe ein Sockel 1155 Board genau ein Asus P8P67 und ich sage allen mit den Neuerungen EFI Bios und auch die Leistung der CPU hat Intel etwas wunderbares geschaffen. Wer ein System auf dieser Basis besitzt kann das nur Bestätigen.
Allein wenn man die Komponenten eingebaut hat und den PC das erste mal startet, dann ins Bios geht und sieht das die CPU wie bei mir zb(2500K) mit 3,7 Gigaherz läuft mit dem Mugen2 bei max 45 Grad Temperatur. Die Grafikkarte von der CPU nicht ausgebremst wird(5870) BC2 mit durschnittlich 30-40 fraps mehr läuft, vorher Q9550 mit 3,2 Gigaherz.
Allein , ist bei Asus so, die overclocking Eigenschaften mit der AI Suit2 die man direkt in Windows einstellen kann und dann im Bios übernommen werden finde ich Spitze.
Klar ist das Intel defekte Chips ausgeliefert hat , aber die Boards werden alle ausgetauscht.
Es werden auch keine Chips repariert wie ich hier von manchgen Usern gelesen habe, es gibt eine neue Produktion.
Es ist auch keine Lebensgefährdung wie z.B. bei Toyota.

Ich möchte mein neues Sockel 1155 System nicht mehr missen.
 
Deswegen schlage ich das ganze ja als Alternative zu Billig-Clustern vor, gegenüber 10 oder gar 1Gbit Leitungen ist PCI-E sogar ein Fortschritt.
Anwendungen, die mehr als 4 interagierende Kerne brauchen, fordern natürlich andere Plattformen.
Aber wenn ich so an viele typische (Web-)Server-Applikationen denke: Da könnte jeder in seinem eigenen RAM arbeiten und für Datenbankabgleiche/Kohärenz sollte PCI-E x8 dann doch ausreichen.
Ja gut bei völlig unabhängiger Arbeitsweise würde das eventuell grad noch so gehen, aber wie gesagt, du hättest dann immer noch die verdammt hohe Latenz von PCI-E Interface... Also müssteste den RAM auch mit auf die Steckkarte packen. Das wird alles sehr eklig. Da lohnt einfach die Entwicklung nicht wirklich, weil du dir bei dem Profil welches dann möglich ist auch einfach zwei Bürorechner hinstellen kannst, die werden die Sache genau so gut erledigen und nicht mehr kosten, eher weniger, einfach weil da die Masse an Absatz da ist.

Die Idee an sich ist aber nicht schlecht :daumen: Bei BlueWater von IBM wird ja sowas in die Richtung gemacht ;)

Wer programmiert denn so Hardwarenah, dass die Zahl der Kanäle eine Rolle spielt?
Ich meine: Die letztlich zur Verfügung stehende Bandbreite hält sich aufgrund der Frequenzen ja nicht mal annähernd ans 2^N.
Leute die ne eigene Netzwerkkarte entwickeln und damit mal den Markt auf mischen wollen :ugly:
Naja, und halt wenn du Cluster mit mehr als 100k Knoten baust, oder vergleichbare Größen, also über 10k Knoten. Da kannste oft eben nicht mehr skalieren, weil irgend nen scheis gebaut wird. Ebenso wenn du dir anschaust warum XY ab k Knoten plötzlich scheise skaliert etc. also jetzt bezogen auf so manche Architektonischen Fails von Intel und AMD.
Was den RAM angeht, ist halt schon nicht unwichtig teils wie du die Daten im RAM am Besten ausliest. Bei größeren Problemen macht das teils schon verdammt Sinn, wie ich mein Problem auf nem 2D/3D Gitter aufteil, also wie breit mach ich mein Array, damit Prefetching etc optimal ausgenutzt werden, und da ist halt Trippel scheise, weil einfach zwischen Dual und Quad was man normal hat, aber ist jetzt wirklich eher ein Luxusproblem :schief:


Itanic will auch leben ;)
Itanium hat nichts mit HPC zu tun eigentlich :ugly: Der ist 1. viel zu teuer und 2. viel zu langsam, da kommste mit clustern deutlich schneller voran. Das Ding lohnt wirklich nur für riesige Warehouse Systeme und halt Banken etc die die Ausfallsicherheit beim Itanium brauchen. Der ist ja so ziemlich komplett redundant aufgebaut schon vom grundlegenden Konzept her. Fürn HPC Bereich wo wirklich nur Rechenleistung/€ zählt, da ist der völlig uninteressant.

Wie viel Zeit hatte man? ;) Ich sag ja nicht, dass sie von jetzt auf gleich reagiert haben, ich sag nur, dass sie schneller waren, als Fuad&Co. Abgesehen davon sollte ein Fehler, der auf Layer0-1 der Schnittstelle eingegrenzt werden kann und zudem nur bei einer von zwei vertretenen Bauweisen und erst nach einer neuen Revision auftritt, recht schnell zu orten sein, wenn man ihn erstmal kennt.
Es ist trotzdem etwas komisch. Ich fänds ja noch am realistischten, das irgend wo Abrieb war oder was auch immer und auf die Maske halt ein winziger Partikel gekommen ist und daher die Chips defekt sind, was man aber mit der Qualitätssicherung nicht gesehen hat beim Prüfen der Wafer.

Schnell? Sie wollen Ende des Monats wieder produzieren, das sind 3-4 Wochen. Da Metal-Layer-Masken afaik deutlich gröber ausfallen können und es auch nur um eine geht, sehe ich da kein Problem. Je nach dem, was sie seit der Vorserienrevision geändert haben (vielleicht nur eine Sparmaßnahme?), fertigen sie vielleicht gar keine neue an, sondern müssen nur die Maschienen neu kalibrieren.
Naja, ne Maske für den aktuellen Fertigungsprozess herzustellen dauert laut Aussage von meinem Prof schon immer so ca 6 Monate. Also allein die Herstellung einer neuen Maske dauert einige Monate. Keine Ahnung was da jetzt alles genau drin ist, aber ich würd sagen ne neue Maske wirds da wohl nicht geben, auch wenns "nur" 65nm Prozess ist.

Ne Maske wird man wohl wechseln müssen und das ist ein kleiner SuperGAU. Bis da wieder alles eingestellt geprüft und gegengeprüft ist, eventuell Verunreinigungen wieder drausen sind, und halt die Produktion wieder hochgefahren ist dauerts einfach mehrere Monate. Intel ist da meiner Auffassung nach wirklich etwas optimistisch.

Die Metal Layer Masken sind aber wirklich gröber, da haste recht, eventuell geht die Produktion einer neuen Maske da schneller oder sie können echt ne alte/gesäuberte nehmen. Wäre natürlich ein Glücksfall. Genau wie es ein Glücksfall ist, wenn wirklich nur ne Metal-Layer Maske betroffen ist.

Da kommt mir der Spruch:" Mehr Glück als Verstand" in den Sinn.

Das sind die spannenderen Fragen. Ggf. ist die Sicherheit der Presseabteilung da etwas größer, als die der technischen. Das letzte, was man in so einer Situation bringen will, sind Sätze mit "wir planen...". Lieber jetzt zu sichern und 3 Wochen, wenn die ersten Wogen sich gelegt haben, noch ein "es dauert länger" nachschieben, als Kerosin ins Feuer zu kippen.
Ja das stimmt allerdings und genau wegen solchen Gedanken hab ich auch etwas Bauchweh. Ich bin ja irgendwo ganz froh das Intel mal wieder nen Bock schiest, damit AMD wieder etwas Oberwasser bekommt, und Marktanteile abgreifen kann. Kommt denen einfach zu gute, womit Sie mehr Geld für Forschung haben, was uns am Ende wieder zu Gute kommt. Ich will einfach 2 Hersteller, die beide über 30-40% Marktanteil haben, aber keine über 60-70%. Das kommt einfach den Preisen zu gute.

Auf hardwareluxx kann man übrigends jetzt nachlesen, das GigaByte erst Ende April seine Boards austauschen wird, aber dafür auch wirklich alle austauschen wird.

Das heist also selbst wenn Intel Ende Februar erste Chips bringt, vor Ende April eher dann wohl Anfang Juni ist schicht im Schacht. Also 3 Monate keine neuen Boards, und dann wohl auch erstmal nur sehr wenige, da ja erstmal die defekten ausgetauscht werden. Autsch das tut richtig weh.

Mit dem spekulierten Austausch bis Februar/März wirds also nichts, selbst in geringen Stückzahlen nicht. Da haben wir also das von dir prognostizierte dickere Ende nach den ersten beruhigenden Aussagen.
 
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AW: Probleme mit Intel-Chips P67 und H67 für Sandy-Bridge-CPUs - Produktion gestoppt, neue Revision geplant

Mein Gott. Es ist halt ein Fehler, wie er woanders auch ständig passiert.

woo den ständig erkläre uns das mal?



ich finde es in der tat sehr sehr sehr komisch....
als der X58 Soockel 1366 (I 7 920) ende 2008 raus kam,
da hatte man das 1. x den Turbo Boost Mod
auf anhieb dieser Chips. x58 und alles darum herum Fehler frei
bis heute funktioniert und nicht ein mal einziges mal
ein Sockel Problem aufgetreten ist.
775 und die Chips. waren auch auf anhieb Fehlerfrei ...

sehr sehr komisch ist das ...?

normalerweise ist es immer so gewesen das die 1. Modelle Probleme hatten
und man aus den Kinderkrankheiten gelernt hat und Nachfolge Modelle dann
besser waren , hier schein es offenbar genau umgekehrt abzulaufen
auch sehr seltsam .

vielleicht kann mir das ma wer von den Spezialisten erklären wie das nun kommen kann,
den der X58 ist auch recht kompliziert und die ganze Technik darum.

Intel Extreme Sparsamen ?
und zu Lasten der Qualität bei Intel geht ?
vermute ich bald ... ?
 
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AW: Probleme mit Intel-Chips P67 und H67 für Sandy-Bridge-CPUs - Produktion gestoppt, neue Revision geplant

Zitat:
Das Notebooks eventuell trotz defekten kommen halte ich allerdings für keine kluge Idee.
1. Die Kunden werden so was verdammt ungern kaufen
Die Kunden werden davon nichts wissen
Das ist vorsätzlicher Betrug und sollte bestraft werden! Nur für viele Endkunde ist das ein Mount Everst den eh nur wenige bezwingen, außer man hat das Problem mit einem Kleinhändler was vergleichsweise wie Eifelhügel wäre.
Zitat:
Zitat von Skysnake
Also meiner Einschätzung nach bist du da überhaupt nicht auf die "Kulanz" der Mainboardhersteller angewiesen. Das ist eher ein versteckter Mangel, der definitiv besteht. Da brauch man jetzt nicht drüber diskutieren. Mit dieser Meldung hat Intel ganz klar gesagt, das es einen Produktionsfehler gibt. Ob dieser direkt zu einem Fehler führt oder nicht ist irrelevant. Der Fehler ist vorhanden, und damit hab ich ein Recht auf Nachbesserung von Seiten des Verkäufers.
Laut Intel führt die Produktionsweise bei einem kleinen Teil der Boards zu einem Fehler. Solange der nicht bei dir Auftritt, kann sich der Verkäufer rauswinden. Wenn er in 1,5 Jahren bei dir Auftritt, bist du in der Nachweispflicht und wenn er in 2,5 Jahren Auftritt, bist du ganz raus.
Natürlich wird jeder einigermaßen vertrauenswürdige Händler einfach so einen Austausch nehmen (aber der würde das auch ohne Meldung von Intel machen) - aber das ist eben Service/Kulanz, nicht das gerade-so-einhalten des gesetzlichen Rahmens, das einige Händler praktizieren.

Zitat:
Diese Nachbesserung wird er aber nur durch ein neues Board erfüllen können. Denkt man noch an die lange Zeitspanne die es dauern wird, wäre sogar ein Rücktritt vom Kauf denkbar, da der Verkäufer objektiv nicht dazu in der Lage ist nach zu bessern, er also dieses Recht nicht wahrnehmen kann.
Der Händler hat iirc min. 6 Wochen für die Nachbesserung Zeit und solange der Käufer keinen Fehler vorweisen kann, muss er gar nichts machen. (siehe die unzähligen Fälle, in denen der Käufer reklamierte Produkte mit "Fehler nicht nachvollziehbar" zurückbekommt)
Wenn es hart auf hart kommt gilt -wie fast immer bei Hardware-: Man mag prinzipiell im Recht sein, aber der Fall ist so knapp auf der Kannte, dass man deutlich mehr Zeit und Geld in den Prozess investieren müsste, als die Hardware wert ist.

Den Nachweis zu erbringen, ist für die meisten Endkunden nur verbal möglich und wenn z.B. Komponeten oder Komplett-PC's zur Prüfung des Reklamationsfall übergeben werden, wird man meist in Richtung Eigenverschuldung bewiesen, was gleichbedeutend mit Nachkauf ist.
Die meisten Betroffenen, in solchen Fällen, stehen dann mit den Teilen z.B. bei mir und lassen mich (soweit mir möglich) eine plausible Ausfallursache dafür finden. Erst dann, zeigt sich oft erst die Einsicht der Händler!

Andererseits wird das Kulanzverfahren viel zu oft mißbraucht und funktioniert recht gut im Zusammenhang mit den unzureichenden Prüfmethoden der einzelnen Händler, vorallem der Online-Händler!
Viele User in den Foren brüsten sich mit ihren Methoden (auch in diesem Forum) und Beschreiben schön ausführlich wie man's am besten macht, defekt gespielte Ware (OC-oder andere fehlgeschlagenen Versuche), im schön wiederverpacktem Zustand mit der Begründung der nicht passenden Eigenschaften, dem Händler unterzujubeln. Deren unzureichenden Prüfmethoden von zurückgenommener Ware begünstigt zusätzlich solches vorsätzlich betrügerische Verhalten.
Dadurch gelangen weiterhin defekte Waren wieder an andere Endkunden, die wiederum meine Hilfe anfordern. (z.B. MB mit defekten Onboardsound und der Unfähigkeit, eine Palit 8800GT 512MB anzunehmen-diese lief auf anderen Board problmlos und ander Grakas liefen auf dem selben MB auch ohne Probleme- bekam ich innerhalb von einem Vierteljahr dreimal von verschiedenen Betroffenen in die Hand und immer nach Onlinebestellung bei einen namenhaften Händler-dank Fotos war dieses auch als solches identifizierbar) Kein Einzelfall!

Wenn die Händler nicht konsequenter Vorgehen, wird's auch mit den betroffenen Intelboard's nicht anders.

Die Boards müssten meiner Meinung nach komplett zurückgenommen und vernichtet werden.

Wenn es angeblich kein so dramatisches Problem mit den Chip auf den betroffenen MB's ist, wäre eine angemessene Entschädigung in Richtung B-Ware, mit Hinweis auf eingeschränkte Nutzung, besser. Somit müssen die Händler auf genau dieses Problem nicht reagieren und der immense logistiche Aufwand einschließlich Reparatur oder Vernichtung, wäre minimal.

Viel wichtiger für Intel, wäre die damit erhaltene Glaubwürdigkeit und der damit verbundene ehrliche Umgang von Kunden.
Die Methode, über solche Probleme keine Komunikation anzustreben behütet Intel nicht vor Schmach.

Nichts verliert man schneller als Vertrauen, aber es Bedarf riesiger Anstrengungen, dieses wieder zu gewinnen.
 
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AW: Probleme mit Intel-Chips P67 und H67 für Sandy-Bridge-CPUs - Produktion gestoppt, neue Revision geplant

Mein Gott. Es ist halt ein Fehler, wie er woanders auch ständig passiert. Wir als Verbraucher können froh sein, dass Intel diesen "kleinen Fehler" preis gibt, und auch dementsprechend gut handelt. Das es Ärgerlich ist, ist klar, aber man könnte es auch vertuschen, und stillschweigend hoffen, dass es niemand erfährt.

Gerade bei so geringen Stückzahlen, wundert es mich, dass man es jetzt schon gesehen hat und nicht erst, wenn die Verbraucher eine beachtliche Stückzahl wegen dem gleichen Defekt von verschiedenen Herstellern reklamiert haben.

Jeder Käufer hat die Möglichkeit, sein Board umzutauschen oder sonstiges! Ich wollt mir eigentlich auch jetzt eins holen (die CPU liegt schon hier) aber nun warte ich erstma ab. Aber deswegen, gleich einen SuperGAU drauß zu machen, find ich fehl am Platz!

Na hör mal, die Testen angeblich ihre Produkte ausgiebig und stellen erst nach Auslieferung fest, da gibts ein Problem? Das wußten die schon vor der Herstellung, aber den ganzen Prozeß wieder aufzuhalten paßte glaube ich auch nicht zu jener Zeit.
Aktionäre bei Laune zuhalten, ist wie bekannt von anderen Anlegern, meist mit Schönfärberei verbunden, wenn nicht schlimmer.
Wenn wir Endkunden, wie in der Autoindustrie, die eigentlichen Tester sind, möchte ich aber endlich dafür auch bezahlt werden.
 
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