AW: Probleme mit Intel-Chips P67 und H67 für Sandy-Bridge-CPUs - Produktion gestoppt, neue Revision geplant
Für Cluster ist imho das Aufwandsverhältniss Plattform/CPU zu ungünstig. Man hat einfach zuwenig CPU pro Chipsatz. Wobei ich bis heute nicht verstehe, warum sich niemand an PCI-E basierter Vernetzung versucht. Zwei X58 per QPI koppeln, an jeden 2 Sandy-Bridges via x16. Quad-Sockel Cluster aus Desktopteilen. Wer weniger Bandbreite braucht und viel zwischen RAM und CPU macht, könnte sogar auch Octa-Sockel-Systeme mit via 2x8 angebundenen (und via 1x8 vernetzten Sandy-Bridge oder im Extremfall 16-Sockel-Setups bauen: je 4 SB werden über einen x8 breiten Ringbus untereinander vernetzt und über DMI=x4 an die X58 angebunden. Die könnten demnach jeweils 2 derartige Sub-Cluster versorgen und zusätzlich via DMI+x4/1x8 Peripherie anbinden.
Die Datendurchsatzraten sind einfach zu niedrig, die PCI-E bietet. Überleg mal HT bietet aktuell 50GB/s und was PCI-E? Grad 16GB bei 16 Lanes. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.
Viel wichtiger ist aber, das du bei HT oder QPI die gleichen Zugriffszeiten auf den fremden RAM hast, wie auf den eigenen RAM, und meist geht es ja darum einfach genug RAM zu haben, so geringe Speicheranforderungen gibt es nicht so oft, und wenn kann man gleich ne GPU nutzen.
Was es aber gibt, ist das man FPGAs teils einsetzt. Sind dann aber recht spezielle Sachen. Achso was auch dagegen spricht ist, das du ja noch Lanes für deine Myrinet/Infiniband Adapter brauchst, und Lanes sind ja bis jetzt immer Mangelware.... Mit 2011 und PCI-E 3.0 kann sich das ändern. Bei AMD gibts ja wohl auch Pläne mit HT und PCI-E3.0 aber mehr kann ich dazu jetzt nicht sagen
Da erschließt sich mir auch nicht so ganz der generelle Sinn der 1155/1156 Xeons. Schon die 1366er, die deutlich mehr Potential für RAM und Karten boten, waren eher an (Dual-CPU-) Workstations addressiert, denn an Server. Noch weiter drunter gibt es imho kein Anwendungsspektum neben der Dekstoplinie.
Ja, aber das Trippelchannel Interface ist verdammt schlecht angekommen bei den professionellen Anwendern. Ist von der Breite halt total aus dem normalen 2^x Schema raus und macht damit mehr Stress als es hilft, wenn du halt wirklich auf Performance optimierst. Da ist es oft angenehmer gleich ein Quad-Channel zunehmen.
Im Prinzip haben sie nur durch den ATI-Aufkauf/Zwist mit Nvidia an Boden verloren. Intel hat zwar seit Einführung der Core-Architektur wieder gute Dual-CPU-Systeme, aber oberhalb? Die Xeon XP hinkten fast immer eine Generation hinterher. Die Opterons waren dagegen auf dem aktuellen Stand der Desktopmodelle und mit Ausnahme von Phenom I bedeutete das ~ne halbe Generation vor Intel.
Jup bei den Server CPUs ist AMD eigentlich überhaupt nicht schlecht aufgestellt, nur der Name fehlt halt teils noch (sitzen halt noch viele Leute in den entscheidenden Positionen für die es nur Intel gibt, und von gewissen kranken Preisvorteilen für öffentliche Einrichtungen etc. mal ganz abgesehen, da drückt Intel auch seine Marktmacht durch...) Grad mit dem HT Link und der Vernetzung der CPUs macht AMD vieles besser. HT ist offen, sprich du kannst eigene Sachen für entwickeln was durchaus genutzt wird. Für QPI kannste das knicken.... Musst ziemlich viel blechen um überhaupt mal die Manuals zu bekommen und dann ändern se jede Generation noch was ohne dir was zu sagen, bzw einfach mal aufs grade raus wohl
Ich hab ja ja parallele Rechnerarchitektur dieses Semester gehört und wenn du da siehst was Intel da teils für ne scheise baut.... (Ok AMD teils auch, aber an vielen stellen doch sinnvolleres) dann wird einem echt schlecht und man denkt sich echt was die sich bei der Arbeit denken. Alles über 64 Rechner oder mal paar hundert wird dann teils voll der krampf, weil man meint man müsse hier mal 1 oder 2 bits einsparen

Die zerschiesen sich teils so die Skalierbarkeit das ist echt lächerlich. Aber hey HPC ist ja net wirklich die Zielgruppe. Eher Webserver/Datenbank Server, wenn man sich das Anschaut was se teils machen.
Hab ich ehrlich gesagt nicht so den Überblick - aber hat AMD jemals bei irgend einer Architektur maximale Leistung auch bei Vollbestückung geboten? Zu frühen AT64 Zeiten war man ja z.T. froh, wenn sie überhaupt liefen und bis heute gibt es afaik Einschränkungen bei Timings/Command-Rate.
Bei Intel dagegen laufen die aktuellen afaik voll durch und mein bisherigen Erfahrungen mit Vollbestückung waren da immer positiv. (mein P4 lief mit 4 gemischten Modulen und 2x4 Rows bei soviel OC, wie ich dem Kern idle-Spannung zumuten wollte, meine PIII laufen beide mit 4 Modulen und einmal 6 Rows und 15% OC auf dem Chipsatz und das andere Mal 8 Rows! und 12% OC auf Chipsatz und! auf den bunt gemischten! Modulen. Aber 440BX und i875 waren beide ne Klasse für sich

)
Ich glaub bei den DDR2 gabs das mal, bin mir aber nicht sicher. Mir wäre aber neu, das Intel offiziell bei den DDR3 unter Vollbestückung den höheren RAM-Takt zulässt. Inoffiziell geht das wohl klar, aber wer macht das schon in dem Bereich

Also mir wäre das echt völlig neu, das dies bei Intel so ist atm.
Welche Hersteller da wie reagieren behalte ich auch sorgsam im Auge. MSI: Rückruf. Gigabyte: Stellungnahme, Rückruf. Asus: Hmm - die haben schon vor Wochen einige Modelle auf die Warteliste geschoben, aber bislang nichts weiter gesagt... . Asrock: Noch gar nichts. Sonstige: Abwarten.
Von Asrock gibts was
Bilder: Auslieferung von ?Sandy Bridge?-Boards gestoppt - ComputerBase Man sollte nur davon absehen, das die SATA3GB/s und SATA6GB/s verwechselt haben

Oder es gibt doch mit beiden Probleme

Wollen wirs mal nicht hoffen...
Wobei ich von der Reaktionsgeschwindigkeit echt beeindruckt bin. In den heutigen Zeiten gehört verdammt viel dazu, ein eine Milliarde Paket abgesprochen und die Fertigung benachrichtigt zu haben, bevor die Internet-Gerüchteküche überhaupt gemerkt hat, dass es ein Problem gibt.
Genau das kommt mir aber etwas extrem spanisch vor.
1. Wie findet man so schnell einen Fehler der in den internen Kontrollen nicht aufgefunden wurde?
2. Wie schafft man es derart schnell neue Masken zu fertigen falls nötig?
3. Wie schafft man es so schnell 100% sicher sagen zu können, das es wirklich nur dieser Fehler ist und nicht noch x andere Sachen mit reinspielen
4. Wie schaffen die es so schnell das man sagen kann das es keine neuen Probleme gibt mit dem neuen Stepping?
Für meinen Geschmack viel zu viele "Wie"s....
Was mir vorallem komisch vorkommt ist, das sie die gesamte Produktion stoppen und wieder hoch fahren müssen über Monate, wenn man z.B. keine neue Maske brauch sondern nur die Chips nochmal die entsprechende Lage dicker machen muss oder was auch immer. Bei Semiaccurate gibts da eigentlich nen ganz guten Artikel drüber, der einem wirklich zu denken gibt, ob es wirklich so schnell geht, bzw ob nicht schon länger etwas bekannt war, man aber das nicht dingfest machen konnte und gehofft hat, bzw dachte es ist was anderes was mit nem BIOS Update zu fixen ist, und dann kam die böse Überraschung. Mir drängst sich etwas die Vermutung auf man hat unbedingt vor Fusion auf den Markt kommen wollen und richtig abgreifen, obwohl man irgendwas gefunden hatte aber noch nicht sagen konnte was es ist. Es ist einfach verdammt komisch das nach ein paar Wochen plötzlich der Fehler SO KLAR eingegrenzt werden konnte und gleich mit Fehlerlösung wenn einem das vorher über wohl nen Jahr oder mehr nicht aufgefallen ist....
EDIT:
Wie Tomshardware.com berichtet hat ein Shop sogar die CPUs nun aus dem Sortiment genommen.
Online Retailer 'Deactivates' Sandy Bridge CPUs
Die Begründung mit dem ersparen von zurückgesendeten CPUs weil die Leute kein Board bekommen können versteh ich ja irgendwo noch, aber das mit den alten ix CPUs abverkaufen????
Also so 100% kann ich das nicht nachvollziehen. Vor allem was ich krass find ist was die auf ihrer HP schreiben
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Ähm... Ja also ist sicher einfach ein Standardtextbaustein, aber es trägt nicht wirklich zu Beruhigung bei.... Wie blöd kann man eigentlich sein?
