News DRAM-Produktion wird massiv ausgeweitet: Micron kauft PSMC-Fabrik in Taiwan für 1,8 Mrd. USD

Hat Mikron sich nicht komplett aus dem Consumer Markt zuückgezogen?
Crucial wird doch komplett aufgelöst.
Demnach bringt die Fertigungskapazit gleich Null, das ist ausschließlich für die gewerblichen Bedürfnisse gedacht, selbst da scheint man enorm auf mehr Ware angewiesen zu sein, um das Wettrüsten wie im Kalten Krieg voranzutreiben.
Ich warte eigentlich nur noch darauf, dass weitere Herstelleer wie NVidia den Consumermarkt begraben, um den vollen Umsatz und die Gewinnmargen quartalsweise immer weiter nach oben zu bewegen.
Ganz genau. So habe ich das nämlich auch interpretiert.
Bringt dem Endkonsumenten daher gar nichts. O.o
 
realistischer Impact auf RAM-Preise wenn alles läuft wie geplant: ~2028.
Ich würde das eher Pessimistisch nennen. da.
HBM nimmt durch den KI Kram deutlich an Fahrt auf, braucht aber auch 3x soviele Wafer.
Normales DDR RAM geht also viel schneller zu fertigen
Die Margen DDR5 und HBM sollen inzwischen vergleichbar sein.
Somit halte ich es für realistischer das die Speicherhersteller, nun die Zeit der Knappheit nutzen um die Preise anzuheben, jedoch die Preise für HBM viel schneller und auch Stärker steigen dürften. Somit die Margen für Standard Ram auch wieder fallen, gerade weil es eben auch einfacher zu fertigen ist, und China bekannt dafür schnell zu sein. Die grossen drei haben nichts davon wenn sie 70% Margen bei Standart Ram einfahren und sich somit immer mehr Konkurrenz schaffen und am ende geschäft verlieren, denn irgendein Preisbrecher gibt es immer, und ausbauen müssen eben alle nur ist HBM eben schwieriger zu fertigen und benötigt viel mehr Kapazitäten, irgendwann gibt es auch genug Kapazitäten dort und die Margen brechen ein.
Angebot und Nachfrage regelt den Markt, und das wird sicher nicht 2Jahre Dauern, denn HBM wird nur für HighEnd KI benötigt ob die Nachfrage Nachhaltig ist wird auch immer mal wieder bezweifelt.
Auch braucht der KI Scheiss Strom ohne Ende, sprich der muss auch ausgebaut werden und das kostet eben auch Zeit. Durch Elektromobilität und KI steigt der Stromverbrauch wohl auch ähnlich schnell, wie der Speicherbedarf
 
Aber was wenn Jensen und Lisa recht behalten, und es keine Blase ist ?
Es ist ja eher ein Wirtschaftsproblem was den Ram Mangelverursacht.
Elon Musk könnte jeden Tag 1 Mio ausgeben und würde dennoch reicher werden (Hat die Ki mir berechnet)
Damit der Ai Wahn aufhört, müssen die Geldgeber den Geldhahn abdrehen.
Vorerst gibt es keinen Grund warum die Geldgeber das in naher Zukunft tun sollten.

So pessimistisch sehe ich das nicht.
Sowas wurde ja auch schon zum Mining Boom und Corona gesagt und dennoch erholten sich die Preise.
Hab meine RX6800 für unter 400€ neu bekommen bei Mindfactory als es mit Corona langsam zu ende ging.

Ganz einfach die Blase wird platzen weil…

… Weil KI nicht primär dafür entwickelt wird, der Menschheit uneigennützig zu dienen (zumindest nicht kostenlos)sondern um Effizienz zu steigern und Probleme zu lösen, die bislang von Menschen übernommen wurden (Arbeitsprozesse, kreative Tätigkeiten, mathematische und analytische Aufgaben), werden zunehmend weniger Arbeitskräfte benötigt.

Dies führt zu einem Abbau von Arbeitsplätzen und zu struktureller Arbeitslosigkeit. Sinkende Beschäftigung bedeutet geringere Einkommen, was wiederum die Kaufkraft reduziert. In der Folge werden weniger Waren und Dienstleistungen nachgefragt.

Gleichzeitig bleiben Produktionskapazitäten durch Automatisierung hoch, während die Zahl der zahlungsfähigen Abnehmer sinkt. Damit entsteht ein wirtschaftliches Ungleichgewicht: KI steigert zwar Produktivität und Gewinne auf Unternehmensseite, entzieht dem Markt jedoch langfristig die Konsumentenbasis, weil das Einkommen fehlt.

Ohne politische oder gesellschaftliche Gegenmaßnahmen (z. B. Umverteilung, neue Arbeitsmodelle, Grundeinkommen) untergräbt KI damit die ökonomische Grundlage des Systems, von dem sie selbst profitiert.
 
Hat Mikron sich nicht komplett aus dem Consumer Markt zuückgezogen?
Crucial wird doch komplett aufgelöst.
Demnach bringt die Fertigungskapazit gleich Null, das ist ausschließlich für die gewerblichen Bedürfnisse gedacht, selbst da scheint man enorm auf mehr Ware angewiesen zu sein, um das Wettrüsten wie im Kalten Krieg voranzutreiben.
Ich warte eigentlich nur noch darauf, dass weitere Herstelleer wie NVidia den Consumermarkt begraben, um den vollen Umsatz und die Gewinnmargen quartalsweise immer weiter nach oben zu bewegen.

Ganz genau. So habe ich das nämlich auch interpretiert.
Bringt dem Endkonsumenten daher gar nichts. O.o
Die RAM-Riegel-Hersteller beziehen ihre Speicherchips von Samsung, SK Hynix und Micron. Da ist es fast egal ob es Crucial gibt oder nicht. OEMs werden weiterhin beliefert.
 
Da Micron sich von den Consumer Markt zurück gezogen haben, wird nur indirekt auf das Angebot auf den Freimarkt Einfluss haben. Es könnte die Preise senken, aber die Menge an RAM Riegel werden nicht steigen, durch den Kauf der Fabrik. Es mindert sogar die Stückzahl, da keine Consumer Modele hergestellt werden.
 
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Dann wäre es gut wenn vor 2028 man kein RAM kauft und es vor 2028 keine neuen GPUs gibt. 🥶
Ich drücke es mal anders aus:

Muss man mit jeder Generation upgraden? Nö! Selbst eine RTX2060 ist heute noch dazu in der Lage ALLE Games mit einer Bildrate wiederzugeben mit der man zocken kann.

So wird es auch 2028 sein, man wird mit der Hardware auskommen die heute relativ aktuell ist, man muss nicht upgraden weil es nicht funktioniert, sondern weil man es gerne würde.

Am Ende bin ich aktuell wirklich dafür, so lange seine Hardware nutzen wie es geht. Wer eine X3D CPU hat, braucht sich mal gar keine Sorgen machen in den kommenden Jahren, die sind absolut spitze zum Zocken, egal welche CPU man aus der Serie hat.
 
so, Speicherkrise ist somit beendet. :ugly:
billig.jpg
 
Der US-Speicherhersteller Micron Technology hat eine Absichtserklärung zur Übernahme der P5-Chipfabrik von Powerchip Semiconductor Manufacturing Corporation (PSMC) in Taiwan für 1,8 Milliarden US-Dollar in bar unterzeichnet und so den Ausbau seiner weltweiten DRAM-Produktionskapazitäten festgelegt.

Wieviele Geldkoffer Micron da wohl ankarren muss, um die 1,8 Milliarden Dollar in bar zu begleichen??
 
Gut so, so funktioniert Marktwirtschaft.
Ob sich dann nicht doch Überkapazitäten ergeben, wird man sehen. Andere werden ja wahrscheinlich auch in Produktionskapazitäten investieren.
Weil KI nicht primär dafür entwickelt wird, der Menschheit uneigennützig zu dienen (zumindest nicht kostenlos)
Oha, welche Technologie hat denn diese Anforderungen jemals erfüllt? Buchdruck? Feuer? Computer? Autos? Medizin?

Ich glaube, da gibt es nix. :)

Ist mir zu pessimistisch. Wird sich etablieren, wie Computer oder Massenproduktion. Ja, wird die Arbeitswelt wandeln, aber auch Hufschmiede und Feldarbeiter sind nicht mehr sehr gefragt. Es wird neue Arbeit geben, die geht uns nicht aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wundert mich schon sehr, dass sich Firmen kostspielig niederlassen, obwohl alle eine China Invasion in den nächsten zwei Jahren vorhersagen. Da ist wohl doch nichts dran.
Spannend wird es erst wenn China in Taiwan einmaschiert
Denn die Frage ist nicht ob sondern wann....
Scheinbar geht niemand von einem einmarsch aus.
 
Micron kauft PSMC-Fabrik in Taiwan für 1,8 Mrd. USD
Na da will einer die Sahne abschöpfen? Ob das alles so kommen wird wie derzeit gedacht ist, halte ich für skeptisch an. Die Speicher Agenda geht nach HBM. Da werden DDR 4 & Co es schwer haben.
 
Ich drücke es mal anders aus:



So wird es auch 2028 sein, man wird mit der Hardware auskommen die heute relativ aktuell ist, man muss nicht upgraden weil es nicht funktioniert, sondern weil man es gerne würde.
Genau das ist es, "weil man es gerne würde".
Ich komme aus einer Zeit, da hörte man immer "die Computerleistung steigt mit der Software" (ist lange her, Opa erzählt aus den Krieg...)
Da musste man alle zwei-drei Jahre aufrüsten damit die neuste Software läuft.

Ich bin immer noch auf AM4 und alles läuft noch ohne Probleme. Als Graka habe ich immer noch meine 3060 ti und die macht keine Probleme. Ich wollte diese Jahr auf AM5 wechsel aber nicht weil ich muss sondern weil ich es gerne würde.
Ist gegessen, 2028 schaue ich mal was der Markt so hergibt. Mit Hardwaredefekten gehe ich auch mal locker um, seit den C64 Zeiten hatte ich keinen einzigen Hardwaredefekt (als Ausnahme nehme ich mal ein NT von BQ, das ich dreimal tauschen musste bezüglich schleifenden Lüfter, wurde dann ein Superflower draus....). :)
 
Oha, welche Technologie hat denn diese Anforderungen jemals erfüllt? Buchdruck? Feuer? Computer? Autos? Medizin?

Ich glaube, da gibt es nix. :)

Ist mir zu pessimistisch. Wird sich etablieren, wie Computer oder Massenproduktion. Ja, wird die Arbeitswelt wandeln, aber auch Hufschmiede und Feldarbeiter sind nicht mehr sehr gefragt. Es wird neue Arbeit geben, die geht uns nicht aus.

TLDR;
„Fazit: Es ist nicht pessimistisch, sondern realistisch zu erkennen, dass wir zum ersten Mal eine Technologie haben, die nicht nur Aufgaben übernimmt, sondern den Menschen als Prozessverantwortlichen ersetzt. Das entkoppelt Produktivität von menschlicher Arbeit – und damit vom Lohneinkommen.“



Der historische Vergleich ist verlockend, aber er übersieht den entscheidenden Unterschied zwischen der Industriellen Revolution und der KI-Revolution:

Bisherige Technologien (Dampfmaschine, Auto, Computer) haben entweder Muskelkraft ersetzt oder spezifische Rechenprozesse beschleunigt. Sie waren Werkzeuge (Complements), die den Menschen produktiver machten. Der Mensch blieb aber unverzichtbar als der „kognitive Motor“, der die Maschine bedient, Entscheidungen trifft und kreativ ist.

KI ist anders, weil sie keine Muskelkraft ersetzt, sondern kognitive Kapazität.

Hier sind drei Gründe, warum dein „Hufschmied-Argument“ diesmal nicht greift:


1. Substitution statt Komplementarität

Ein Computer macht einen Buchhalter schneller (Werkzeug). Eine KI ist der Buchhalter (Agent).

Wenn Software anfängt, Code zu schreiben, Marketingtexte zu verfassen oder Diagnosen zu stellen, wird der Mensch nicht „produktiver“, sondern in vielen Fällen redundant. Wir bewegen uns von einer „Mensch mit Maschine“-Ökonomie zu einer „Maschine statt Mensch“-Ökonomie.


2. Die „Comparative Advantage“-Falle

Als der Hufschmied verschwand, wechselte der Mensch zur Fabrikarbeit oder Dienstleistung. Wir sind von der Landwirtschaft in die Industrie und dann in den Servicesektor geflüchtet, weil wir dort einen Vorteil gegenüber Maschinen hatten: Intelligenz und Flexibilität.

Wenn KI nun aber genau diese „letzte Bastion“ (Intelligenz, Sprache, Analyse) billiger und schneller abdeckt – wohin soll der Mensch dann „flüchten“? Es gibt keinen „höheren“ Sektor mehr, der massenhaft Arbeitskräfte aufnehmen kann.


3. Geschwindigkeit und Skalierung

Der Wandel vom Pferd zum Auto dauerte Jahrzehnte. Generationen konnten sich anpassen. KI-Systeme verbessern sich exponentiell in Monaten. Ein Junior-Entwickler oder Texter wird heute bereits obsolet, bevor er überhaupt Senior-Level erreichen kann, um die KI zu „überwachen“.
 
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