Politiker und was sie uns verschweigen!

Der Fette Teil ist irgendwie kompliziert ausgedrückt,sodas ich zumindst ihn nicht verstehe.

Also nochmal zum mitmeißeln. In der DDR konntest du keinen vertrauen, noch nicht einmal deinem besten Freund, denn der hätte dich auch anschwärzen können, bei der Stasi. So das du entweder durch die Stasi oder andere pol. Organe gefoltert hättest werden können oder du wärst in ein Gefängnis gesteckt worden. Dies wollte ich an einem ganz einfachen Beispiel eines Witzes, über unsere Bundeskanzlerin erläutern, welchen du zum Beispiel erzählt hättest auf einer öffentlichen Straße in der BRD. Wo du auf keinen Fall (also in der BRD das Land wo du gerade lebst), nur weil du diesen Witz erzählt hast, in ein Gefängnis kommst oder durch die Polizei oder den BND gefoltert wirst, so wie es dir durchaus in der DDR hätte passieren können.

Es ging mir also nur um deinen DDR und BRD Vergleich ... verstanden? :schief:

Den Rest zitiere und kommentiere ich nicht, da du noch nicht mal in der Lage bist vokabulare Zusammenhänge zu erkennen, die ich in meinem Beispiel, vom 2. Post meinerseits geliefert habe und dir eindeutig im Nachhinein, durch deine Fragen mir gegenüber, auch beantwortet wurden.

Also kannst du von mir aus dieses Deutschland mit der DDR vergleichen. Obwohl du das Leben in einem Staat, der wirklich überwacht worden ist gar nicht kennst, außer was du davon gelesen,gehört und gelernt hast. :klatsch:

So far ...
 
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Du meinst jetzt den Autor,oder?
Nun ja immerhin macht er auf das Problem aufmerksam.

Ich hab nicht den Eindruck, dass er da auf ein Problem aufmerksam machen will...

Auch wenns hart klingt,mMn ist die derzeitige BRD nicht besser als die DDR damals.Wir leben de facto in einem Überwachungsstaat.

Ich denke, wenn man sich auch nur mal fünf Sekunden den Umfang der Überwachungsmaßnahmen in der DDR im Vergleich zur BRD anguckt und insbesondere wenn man die daraus folgenden Konsequenzen berücksichtigt, dann können wir uns weitere Gespräche über diesen Vergleich sparen und zum Thema zurückkehren.


Die von ihm gennanten Sachen sind mMn immer ein Auslöser für einen Bürgerkrieg.
Es sit zwar unwahrscheinlich das alle 3 aufeinmal auftreten,aber die Geschichte zeigt das in fast jedem bürgerkrieg mindestens einer dieser Indikatoren da war.

Oh - es sagt ja niemand, dass Kriege nicht auch unter diesen Vorzeichen stattfinden können.
Er stellt das aber so da, als würde ein Krieg zwangsläufig die Folge sein, wenn diese Anzeichen vorliegen.
 
Ohne "Wenn" "Wann" und "Warum" sind solche Aussagen aber ziemlich wertlos, denn -s.o.-: Natürlich macht man sich über wichtige Ereignisse Gedanken und natürlich prognostiziert man, dass sie unter bestimmten Bedingungen eintreten können.

Weil es schon etwas her ist - es ging um Szenarien seitens des US-Geheimdienstes fuer Unruhen in Deutschland. Um die Fragen nach den diversen W´s zu beantworten:

Der damalige Chef der CIA, Hayden, wurde in der 2008er Mai-Ausgabe der Washington Post aus einer Studie ueber Migrationsbewegungen und Integrationsunwille in Europa desselben Jahres zitiert; er kuendigt dort regional begrenzte Buergerkriege in Europa an, die Teile von Staaten unregierbar machen und ein Auseinanderbrechen der Europaeischen Union in ihrer jetzigen Form nach sich ziehen wuerden ("Implosion"). Die CIA erwartet solche Zustaende ~2020; als Staaten werden Deutschland, England, Frankreich und die Niederlande angefuehrt; als Regionen in Deutschland werden das Ruhrgebiet (namentlich Dortmund und Duisburg), Berlin, Hamburg und Stuttgart genannt. Die CIA erwartet, dass sich in diesen Gegenden Integrationsunwillige muslimische Einwanderer "rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Raeume" erkaempfen und diese zu gegebener Zeit auch gewaltsam verteidigen werden. Die Unruhen in Frankreich und den Niederlanden werden als Vorboten dieser Entwicklung verstanden; die kontinuierlich anschwellenden Sozialstaaten werden nach dieser Studie nicht mehr in der Lage sein, diese Teile der Bevoelkerung "ruhigzustellen". Die Studie weist ausserdem darauf hin, dass in einigen europaeischen Staaten (z. B. Spanien) der Anteil der Inhaftierten mit muslimischem Hintergrund heute bereits ~70 % betraegt; ein hoher Teil der Migranten Europa als schwach, degeneriert und dem Untergang geweiht wahrnimmt, Gesetze und Normen nicht akzeptiert und so ein erhebliches Unfriedens- und Gewaltpotenzial bestuende.

Der Artikel ist nicht online abrufbar; die CIA-Studie, auf die Hayden sich bei der zitierten Rede an der Kansas State University bezog, ebenfalls nicht, floss aber in das permanent aktualisierte "Project 2025" des National Intelligence Council ein. Hier wird immerhin kurz auf den gedruckte Artikel Bezug genommen. Und ja, das die CIA sich auch schon mal geirrt haben soll habe ich auch schon gehoert. Ein Blick ins nicht so weit entfernte Frankreich laesst diese innenpolitische Wettervorhersage aber durchaus moeglich erscheinen.

Eins muss man dem Hetzer lassen:
Er lässt einem nicht im unklaren darüber, aus welchem Loch er gekrochen kommt.

Ich schaetze ihn auch nicht wirklich. Was aber die Richtigkeit etlicher Dinge nicht mindert und das obenstehende Szenario fuer mich nicht weniger plausibel erscheinen laesst.
 
Hier gibt es ein paar Ausschnitte, die wohl aus der Dokumentation stammen.

Da ich das zugehörige Buch geschenkt gekriegt und es somit rumliegen habe, muss ich es wohl doch mal lesen. Glücklicherweise scheint er ja ziemlich viele Quellenangaben angegeben zu haben, so dass man dann im Zweifelsfall einfacher nachprüfen kann. Ein paar der Vorkommnise, die er da in der Doku aufführt (Stichwort rechtsfreie Räume) sind jedenfalls ziemlich heftig.
 
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Hallo, ich melde mich auch mal zu Worte.
Also die Anfang Theorien, die der Threadersteller aufgestellt bzw. übernommen hat von dieser eher unseriösen DVD, klingen für mich auch nicht plausibel.
Doch denke ich, dass das eine oder andere Ereignis, tatsächlich war werden könnte.
Genau meine ich jetzt das Thema "Weltwirschaftskrise", "Banken", "Geld", "Schulden", "Kravalle" und das die Chinesen noch 2 Billionen $ bei der USA gut haben.
Ich denke, das die Weltwirschaftskrise, erst in den Anfängen ist, quasi "die Ruhe vor dem Sturm", wie man so schön sagt.
Es ist nicht auszuschließen, denke ich, dass das globale Geld System, komplett einstürzt.
Ich habe eine Dokumentation gesehen darüber, wie unser Banken -und Geldsystem funktioniert und wie es aufgebaut ist.
Kurze Beschreibung was der Film verdeutlichen soll,...
Konzept der Banken:
Eine Bank hat 10 Münzen, die jeweils gleichviel wert sind.
Jetzt will die Bank diese 10 Münzen verleihen, doch sie will ja daran verdienen und keinen Verlust hinnehmen. "Zinsen" - Sie sagen, dass die 10 Leute die sich die Müzen geliehen haben, 5% mehr wieder zurückzahlen sollen, wenn sie die Münze nichtmehr benötigen.
Das heißt, wenn es 10 Leute gibt, die sich Geld leihen und es nichtmehr als diese 10 Münzen gibt, muss einer von den 10 Leuten Pleite gehen.
Auf diesem Konzept, nur in größerer Ausführung basieren Banken.
Da ich diesem Konzept nicht vertraue, denke ich, das es balt zu einer Inflation kommen wird. "Wo"? - Ist eigentlich ziemlich egal, nur wenn z.B. wir die deutschen davon betroffen sind, wirkt es sich auf den globalen Im -und Export aus und somit ist jedes Land betroffen, weil Deutschland eines der wichtigsten Industrie -und Handelsländer weltweit ist.
MfG, Tom
 
Nonsens. Wuerde der Verleiher keine Zinsen verlangen, sondern den geliehenen Betrag 1:1 ueber die Zeit zurueckbekommen, wuerde er wegen der Inflation effektiv weniger zurueckbekommen, als er verliehen hat (der Betrag waere zwar gleich, aber die Muenzen waeren weniger wert): die Bank waere pleite. Findet der eine oder andere Kapitalhasser sicher eine prima Vorstellung, wuerde aber erst recht nicht funktionieren.
 
Nonsens. Wuerde der Verleiher keine Zinsen verlangen, sondern den geliehenen Betrag 1:1 ueber die Zeit zurueckbekommen, wuerde er wegen der Inflation effektiv weniger zurueckbekommen, als er verliehen hat (der Betrag waere zwar gleich, aber die Muenzen waeren weniger wert): die Bank waere pleite. Findet der eine oder andere Kapitalhasser sicher eine prima Vorstellung, wuerde aber erst recht nicht funktionieren.

Wie hoch wäre die Inflation ohne Zinsen und Schaffung neuen Geldes in unserem Finanzsystem? ;)
 
Wie hoch wäre die Inflation ohne Zinsen und Schaffung neuen Geldes in unserem Finanzsystem? ;)
Es wäre aber auch ohne Inflation Schachsinn. Es gibt ja keine Garantie das Geld zurückzukriegen, schließlich könnte der Kreditnehmer pleite gehen. Und sich dieses Risiko bezahlen zu lassen ist nur logisch. Außerdem verdient man daran dann nicht, weshalb man das Geld besser irgendwo anders investieren sollte.
 
Es wäre aber auch ohne Inflation Schachsinn. Es gibt ja keine Garantie das Geld zurückzukriegen, schließlich könnte der Kreditnehmer pleite gehen. Und sich dieses Risiko bezahlen zu lassen ist nur logisch. Außerdem verdient man daran dann nicht, weshalb man das Geld besser irgendwo anders investieren sollte.

Wobei "anders" erstmal einzugrenzen wäre. Tom3004 hat allgemein das Verfahren "Geld gegen regelmäßige Zahlung und einmalige Rückerstattung" kritisiert - das trifft nicht nur auf Kredite&Zinsen, sondern auch auf Anleihen&Rendite übrig.
Wenn das wegfällt, bleibt imho nur noch die Möglichkeit auf reine Spekulationsgewinne (s.u.) und persönliche Investion. Letzte ist in ihrem Umfange aber begrenzt, schließlich kann man nur ein beschränkte Anzahl an Projekten selbst kompetent leiten. (die heute im Banken- und Finanzsystem gehandelten Summen dürften sich so auf keinen Fall unterbringen lassen.

Aber eigentlich will man das Geld auch gar nicht anlegen, wenn man ein System hat, in dem kein neues geschaffen wird:
Wenn weiterhin ein Netto-Zuwachs an Werten stattfindet (zugegeben: unsere Gesellschaft tut sich sehr schwer mit dem "nicht mehr verbrauchen als man schafft"), hat man nicht nur keine Inflation - sondern eine Deflation. Und dann will man das Geld nach Möglichkeit als Geld behalten.
Das reine Einlagern auf einem Konto könnte aber z.B. aufgrund von Vermögenssteuern unattraktiver sein, als die Vergabe des Geldes an jemand anderem gegen das Versprechen, später genau den gleichen Betrag (der dann mehr wert ist) zurückzuerhalten.


(Anm.: Das soll nicht heißen, dass ich ein derartiges System für besser bewerte -mir fallen auf Anhieb sowohl positive wie negative Aspekte ein- aber man sollte nicht jedesmal eine Grundlegene Kritik an unserem System als "Nonsens" bezeichnen, nur weil sie nach den Regeln und Maßstäben eben dieses Systems bewertet, dass sie kritisiert)
 
Wie wärs mit wieviele Menschen können in einer Welt(Landwirtschaft) ohne Erdöl ernährt werden.
Eine Welt ohne Erdöl wird es nie geben. Steigende Preise werden den Verbrauch drücken (künstliche Kraftstoffe herzustelle ist außerdem schon sehr lange kein Problem mehr, von E-Fahrzeugen mal ganz abgesehen) und gewährleisten, dass die Vorräte noch ewig halten.
 
Dann ersetz die Klammern - denn die steigenden Preise lassen eine Landwirtschaft ohne Erdöl für eine sehr nahe Zukunft erwarten. Und Erdöl spielt da nicht nur als Antrieb, sondern auch als Energiequelle für die Kunstdüngerproduktion eine Rolle.
Das ließe sich zwar beides technisch lösen, aber es stellt sich wiederum die Frage nach dem Preis. Und die ökonomische Lösung dieser Energiewende wird für eine Weltbevölkerung von 10-15 Milliarden garantiert nicht einfacher, als für eine von 6,5 Milliarden. Bereits für letztere werden Schritte, die auch nur 1% des nötigen erreichen könnten, aber als "unfinanzierbar", "Existenzbedrohend für die Wirtschaft", etc. zurückgewiesen.
 
Dann ersetz die Klammern - denn die steigenden Preise lassen eine Landwirtschaft ohne Erdöl für eine sehr nahe Zukunft erwarten. Und Erdöl spielt da nicht nur als Antrieb, sondern auch als Energiequelle für die Kunstdüngerproduktion eine Rolle.
Das ließe sich zwar beides technisch lösen, aber es stellt sich wiederum die Frage nach dem Preis. Und die ökonomische Lösung dieser Energiewende wird für eine Weltbevölkerung von 10-15 Milliarden garantiert nicht einfacher, als für eine von 6,5 Milliarden. Bereits für letztere werden Schritte, die auch nur 1% des nötigen erreichen könnten, aber als "unfinanzierbar", "Existenzbedrohend für die Wirtschaft", etc. zurückgewiesen.
Treibstoff ist sowieso kein Problem, die Herstellung von Biodiesel ist einfach genug, damit sich Bauern damit selbst versorgen können.
Der Rest hängt eben von den jeweiligen Gegebenheiten in den verschiedenen Ländern ab. Wer Kohle oder Erdgas hat, kann per Fischer-Tropsch-Synthese relativ einfach flüssige Kraftstoffe herstellen, falls solche denn benötigt werden (wird z.B. in Südafrika im großen maßstab gemacht). Klimamäßig ist das eine riesen Sauerei, aber darum wird sich dann niemand mehr kümmern. Und der Westen wird in Zukunft steigende Ölpreise auch überstehen, wenn rechtzeitig in z.B. regenerative Energiequellen investiert wird und das passiert, ganz ebsodners wenn das Öl teurer wird.
Aber klar, mittelfristig wird es keine Energiewende für die gesamte Erdbevölkerung geben und schon garnicht für 10-15 Milliarden. Alles was da zweistellig ist, halte ich aber sowieso für eine absolute Horrorvorstellung und solche Menschenmassen wird man nicht vernünftig ernähren können, ob der Ölpreis jetzt weiter steigt oder nicht. Die größte zahl dieser Leute wird schließlich in irgendwelchen unterentwickelten Ländern am Arsch der Welt wohnen, wo man von Zivilisation, zumidnest so wie wir sie kennen, noch nie was gehört hat.
Der Westen und alle halbwegs industriealisierten Länder werden damit also schon irgendwie klarkommen. Dass nicht zu unterschätzende Teile der Bevölkerung in den allerärmsten Ländern dann womöglich in die Röhre gucken, will ich garnicht ausschließen, aber das ist etwas (so brutal sich das jetzt anhören mag) mit dem wir hier in der schöneren Hälfte der Welt duchaus klarkommen können und auch einfach müssen. Der Ölpreis wird nunmal einfach steigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, bei allen Sachen, die hier besprochen werden spielt das Geld eine Rolle. Ich schätze, wenn eine Elektroauto oder andere Fahrzeuge, die mit neuer Energie fahren, nicht so dermßen teuer wären, würden sich viel mehr diese Autos kaufen. Und wenn erstmal ein paar Millionen damit angefangen haben werden die anderen schon nachziehen.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind nur die Reichen und gehobenen mittelständigen da, die sich solch eine teure Investition leisten können. Die ihrerseits, denke ich, sagen sich:" Wieso soll ich auf meinen Porsche / Audi Q7 3.0 verzichten, wenn ich das Geld dazu habe".
Es dreht sich alles ums Geld.
Wenn man keins hat, hat man nichts. Wenn man viel hat, hat man alles.
Was jetzt glücklicher macht ist eine andere Geschichte ;)
MfG, Tom
 
Und der Westen wird in Zukunft steigende Ölpreise auch überstehen, wenn rechtzeitig in z.B. regenerative Energiequellen investiert wird und das passiert, ganz ebsodners wenn das Öl teurer wird.

"rechtzeitig"?
So wie "1970"?

Unser Wirtschaft sieht sich selbst kurz vor dem Zusammenbruch, wenn der Ölpreis mal um 20-30% steigt. Glaubst du, die heutige Form der globalisierten Wirtschaft ("der Westen" existiert wirtschaftlich schon lange nicht mehr. Wenn den Japanern die Rohstoffe ausgehen, dann merkt das die deutsche Wirtschaft sofort) wird in 20-30 Jahren überhaupt noch funktieren?

Aber klar, mittelfristig wird es keine Energiewende für die gesamte Erdbevölkerung geben und schon garnicht für 10-15 Milliarden. Alles was da zweistellig ist, halte ich aber sowieso für eine absolute Horrorvorstellung

Willkommen in einer Welt, in der ein Land mit 229 Einwohnern pro km² (auf die Welt hochgerechnet entspricht das über 34 Milliarden) der Meinung ist, sich über "aussterben", "mangelnden Nachwuchs" und intensivere Unterstützung von Familien Gedanken machen zu müssen.

und solche Menschenmassen wird man nicht vernünftig ernähren können, ob der Ölpreis jetzt weiter steigt oder nicht. Die größte zahl dieser Leute wird schließlich in irgendwelchen unterentwickelten Ländern am Arsch der Welt wohnen, wo man von Zivilisation, zumidnest so wie wir sie kennen, noch nie was gehört hat.

Auch Zivilisation ist globalisiert. Der durchschnittliche Lebensstandard in vielen Teilen der Welt mag miserabel sein, aber gerade die Haupstädte haben i.d.R. ein Niveau, bei dem jeden klar wird, was möglich ist und auch, wo man hin muss, um es zu erhalten. Der Kopf der Welt ist nicht weit vom Arsch entfernt.

Der Westen und alle halbwegs industriealisierten Länder werden damit also schon irgendwie klarkommen. Dass nicht zu unterschätzende Teile der Bevölkerung in den allerärmsten Ländern dann womöglich in die Röhre gucken, will ich garnicht ausschließen, aber das ist etwas (so brutal sich das jetzt anhören mag) mit dem wir hier in der schöneren Hälfte der Welt duchaus klarkommen können und auch einfach müssen.

Not -> Gewalt


Ich denke, bei allen Sachen, die hier besprochen werden spielt das Geld eine Rolle. Ich schätze, wenn eine Elektroauto oder andere Fahrzeuge, die mit neuer Energie fahren, nicht so dermßen teuer wären, würden sich viel mehr diese Autos kaufen.

Fahrzeuge mit neuer Energie sind im Moment scheiß egal. Man kann sich zwar langsam über die Entwicklung der Technik Gedanken machen, aber solange die Stromversorgung nicht umgestellt ist, nützt das gar nichts. Deine "viel mehr" Leute sind aber nicht bereit, sowas bequemes wie einen Wechsel auf Ökostrom durchzuziehen (und das kostet nun wirklich wenig), sondern fliegen lieber zweimal im Jahr in den Urlaub und wählen Parteien, die damit Wahlkampf machen, dass sie die Unterstützung für Solaranlagen senken, das Ausbaupotential für Windenergie weiter(hin) einschränken und statt dessen den Energiekonzernen, die den Status Quo genau richtig finden, zuarbeiten.
 
Es ist eh schwachsinnig über sowas zu reden weil keiner hier ne Ahnung hat mich mit inbegriffen.
 
"rechtzeitig"?
So wie "1970"?

Unser Wirtschaft sieht sich selbst kurz vor dem Zusammenbruch, wenn der Ölpreis mal um 20-30% steigt. Glaubst du, die heutige Form der globalisierten Wirtschaft ("der Westen" existiert wirtschaftlich schon lange nicht mehr. Wenn den Japanern die Rohstoffe ausgehen, dann merkt das die deutsche Wirtschaft sofort) wird in 20-30 Jahren überhaupt noch funktieren?
Dass das nicht aus gutem Willen oder aus Vorsorge passiert ist doch klar, aber gerade die Windkraft und Biogas sowieso sind doch schon dabei preislich konkurrenzfähig zu werden. Natürlich werden für erstere noch größere Investitionen in die Netze bzw. Speichertechnologien nötig, aber da wird es voran gehen. Außerdem werden wir Kohle und Erdgas auch noch eine ganze Weile haben. Und sicher mag die Wirtschaft quängeln, wenn der Ölpreis steigt, aber riegndwann wird er das einfach. und für die Konkurrenz geht er dann ja ebenfalls hoch. Gegen in kurzer Zeit extrem ansteigende Preise (Ölkrise oder Spekulationen in 07/08) kann man natürlich wenig machen und die tun immer weh, aber sowas ist doch nicht der Normalzustand und hat auch mit der Endlichkeit des Öls wenig zu tun.

Willkommen in einer Welt, in der ein Land mit 229 Einwohnern pro km² (auf die Welt hochgerechnet entspricht das über 34 Milliarden) der Meinung ist, sich über "aussterben", "mangelnden Nachwuchs" und intensivere Unterstützung von Familien Gedanken machen zu müssen.
Ich finde es auch überflüssig sich da groß um's aussterben sorgen zu machen, aber immerhin bringt die schrumpfpfende Bevölkerung ja das Problem mit sich, dass Renten usw. immer schwieriger zu finanzieren sind. Mir wären 70 Millionen Deutsche aber auch genug.

Auch Zivilisation ist globalisiert. Der durchschnittliche Lebensstandard in vielen Teilen der Welt mag miserabel sein, aber gerade die Haupstädte haben i.d.R. ein Niveau, bei dem jeden klar wird, was möglich ist und auch, wo man hin muss, um es zu erhalten. Der Kopf der Welt ist nicht weit vom Arsch entfernt.
Trotzdem werden die meisten Leute bis auf weiteres dann nur in irgendwlechen Slum-Vorstädten leben, wie es sie z.B. in Indien gibt. Vielleicht hängt das dann also an einer großen Stadt dran, mehr aber auch nicht. Andererseits hat es sicherlich auch Vorteile wenn die Leute alle in die Stadt ziehen, denn teilweise versprechen sich Forscher davon zumindest eine Stabilisierung der Bevölkerungszahl.

Natürlich und wenn man sich dann auch noch die prognostizierten Auswirkungen des klimawandels anguckt, trifft es vor allem Afrika, wo Landwirtschaft noch problematischer wird als es bisher schon der Fall ist. Die Frage ist nur, ob ob Not und damit natürlich auch Gewalt bei steigenden Bevölkerungszahlen und womöglich immer weniger Nahrungsangebot überhaupt noch vermeidbar sind, bzw. wie wir das dann managen können. Ziemlich sicher darf Frau Merkel, sofern sie dann immernoch Bundeskanzler sein sollte, wieder über die "Flüchtlingsbekämpfung" nachdenken. Es ist sicherlich nicht wünschenswert, aber ich halte die "Festung Europa" für ein mögliches Szenario.
 
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Es ist eh schwachsinnig über sowas zu reden weil keiner hier ne Ahnung hat mich mit inbegriffen.

Dieses Kommentar kann man, wie ich finde nur mit "fail" kommentieren.
Wenn man mal anders fragt:
Wer auf dieser Welt hat überhaupt die Ahnung ?
---> die Politiker sind es sicher nicht !
---> die Wissenschaftler mit ihren Theorien auch nicht !
Wer dann ?
MfG, Tom
 
Dass das nicht aus gutem Willen oder aus Vorsorge passiert ist doch klar, aber gerade die Windkraft und Biogas sowieso sind doch schon dabei preislich konkurrenzfähig zu werden. Natürlich werden für erstere noch größere Investitionen in die Netze bzw. Speichertechnologien nötig, aber da wird es voran gehen.

Schön, dass sich "schon dabei" sind oder "es werden". Blöd nur, dass das der Stand ist, der vor 30 Jahren hätte herrschen sollen, wenn man einen fließenden Übergang hätte haben wollen.

Außerdem werden wir Kohle und Erdgas auch noch eine ganze Weile haben.

Werden wir?
Braunkohle: Okay, wenn wir noch ein mehr Land verbrauchen.
Erdgas beziehen wir aus Russland...

Die ökologischen Folgekosten sollte man auch nicht ganz unterschätzen.

Und sicher mag die Wirtschaft quängeln, wenn der Ölpreis steigt, aber riegndwann wird er das einfach. und für die Konkurrenz geht er dann ja ebenfalls hoch.

Das wird den Verbraucher wenig trösten.

Gegen in kurzer Zeit extrem ansteigende Preise (Ölkrise oder Spekulationen in 07/08) kann man natürlich wenig machen und die tun immer weh, aber sowas ist doch nicht der Normalzustand und hat auch mit der Endlichkeit des Öls wenig zu tun.

Etwas, das mit so schöner Regelmäßigkeit eintrifft, kann imho durchaus als "Normalzustand" bezeichnet werden.

Mir wären 70 Millionen Deutsche aber auch genug.

:ugly:
Nur so zur Orientierung: 30-40 Millionen ist afaik das, was DeutschLAND dauerhaft verkraften könnte. (weniger, wenn man noch Natur neben dem Menschen zulassen möchte)

Trotzdem werden die meisten Leute bis auf weiteres dann nur in irgendwlechen Slum-Vorstädten leben, wie es sie z.B. in Indien gibt. Vielleicht hängt das dann also an einer großen Stadt dran, mehr aber auch nicht. Andererseits hat es sicherlich auch Vorteile wenn die Leute alle in die Stadt ziehen, denn teilweise versprechen sich Forscher davon zumindest eine Stabilisierung der Bevölkerungszahl.

Slums entstehen nicht durch Verarmung, im Gegenteil. Slums entstehen durch den Zuzug von Landbevölkerung, der es auf dem Land noch schlechter ging.
Wenn Lebensstandards flächendeckend sinken und Versorgungsmängel eintreten, dann hat das andere Folgen. (100%ig passende Beispiele wollen mir nicht einfallen, da es sowas bislang nur durch Kriege gab. Der Ostblock bietet ein paar Hinweise, Nordkorea vielleicht auch.)

Natürlich und wenn man sich dann auch noch die prognostizierten Auswirkungen des klimawandels anguckt, trifft es vor allem Afrika, wo Landwirtschaft noch problematischer wird als es bisher schon der Fall ist.

Abwarten. Der Klimawandel ist da sicherlich problematischer, aber dafür kann einem ein steigender Ölpreis ziemlich egal sein, wenn man Ochsen vor den Pflug spannt und von Kunstdünger nur träumen kann. Auch die Wirtschaft dieser Länder könnte massiv aufholen. Wer bislang nur Rohstoffe fördert, kann in Zukunft deutlich mehr Gewinne machen - und hat auch keine weiter verarbeitende Industrie, die Pleite gehen könnte.

Die Frage ist nur, ob ob Not und damit natürlich auch Gewalt bei steigenden Bevölkerungszahlen und womöglich immer weniger Nahrungsangebot überhaupt noch vermeidbar sind, bzw. wie wir das dann managen können. Ziemlich sicher darf Frau Merkel, sofern sie dann immernoch Bundeskanzler sein sollte, wieder über die "Flüchtlingsbekämpfung" nachdenken. Es ist sicherlich nicht wünschenswert, aber ich halte die "Festung Europa" für ein mögliches Szenario.

Die "Festung Europa" beinhaltet die künftigen Wüstengebiete Spanien, Italien und Griechenland. Die "Festung Europa" importiert große Mengen Lebensmittel. Die "Festung Europa" lebt davon, dass sie hochpreisige Endprodukte in alle Welt verkaufen kann.
Oder anders: Die "Festung Europa" kann verdammt tief fallen.
 
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