Performance Rating alter und neuer CPUs?

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Naja, keine Ahnung, da müßte man Gigabyte fragen und würde vermutlich wieder so eine schwammige Antwort bekommen... :ugly:

Wenn ich nur einen Sensor auf dem Board habe, kann ich halt nur versuchen an Hand dessen Werte grob zu schätzen, ob das Board mit allen seinen fest verbauten Komponenten im Temperaturfenster bleibt oder eher nicht.
Sorgen mach ich mir da auch keine, nur wenn ich einen i7 drauf schnallen und die GTX 1060 einbauen würde, wäre es mit dem komplett lautlosen Rechner sicherlich vorbei.
Mir ist es da wichtiger, daß ich den Rechner absolut nicht höre, als das er etwas schneller wird, vorallem wenn ich für die Beschleunigung noch ordentlich bezahlen müßte.
 
Da muß ich leider zustimmen.
Was den Support angeht, fand ich Asrock ganz gut, die antworten auch per eMail und geben wirklich Antworten, die einen weiter bringen, Asus fand ich auch gut, wobei ich da nur den Telefonsupport beurteilen kann.
Darum werd ich wohl als nächstes auch ein Asrock- oder Asus-Board kaufen.
 
Dein Noctua NH-L12 kann auch einen i7 lautlos kühlen, mach dir da mal keine Sorgen.

Und die Lüfterkurfe von deiner 1060 kannst du doch ganz einfach so anpassen, dass du den Lüfter nicht hörst.

Ich versteh ja das du nicht noch Geld in die 1155 Plattform reinstecken willst, aber warum baust du nicht einfach die 1060 und deine 8 GB in deinen Rechner ein?
Damit hättest du dir 80% deiner Probleme erst mal aus der Welt geschafft.
 
Dann müßte ich aber neu installieren, also wieder Windows 10, anstelle von Linux, und ich bin mit dem lautlosen, energiesparenden Linux-Arbeitsrechner so ganz zufrieden, abgesehen vom Ruckeln hier und da beim Surfen im Netz, Seitenaufbau usw. aber da würde mir mit ziemlicher Sicherheit auch die GTX 1060 keine Besserung bringen.

Alles wieder komplett umzukrempeln, dazu hab ich keine Lust, ist mir auch zu riskant, ich brauche schon wenigtens 1-2 voll funktionsfähige PCs, aufs Spielen kann ich aber wie gesagt auch so lange gut verzichten, bis ich ein komplett neues System aufbaue, also etwa zur Jahresmitte.
 
Dann müßte ich aber neu installieren, also wieder Windows 10, anstelle von Linux

Musst du nicht, eine GTX 1060 funktioniert unter Linux genauso wie unter Windows 10 ohne Neuinstallation.

abgesehen vom Ruckeln hier und da beim Surfen im Netz, Seitenaufbau usw. aber da würde mir mit ziemlicher Sicherheit auch die GTX 1060 keine Besserung bringen.

Noch einmal: gegen das Ruckeln und den langsamen Seitenaufbau würden die 8GB Ram und die 1060 genau helfen. Das Ruckelt weil deine iGPU zu langsam ist. Die CPU Leistung des i3 ist fürs surfen noch mehr als ausreichend.

ist mir auch zu riskant

Sehe nicht wo das Riskant sein sollte. Grafikkarte rein, Ram rein, Neustart fertig.
 
Musst du nicht, eine GTX 1060 funktioniert unter Linux genauso wie unter Windows 10 ohne Neuinstallation.

Nur dann werd ich die Spiele nicht zum laufen bringen, wegen der ich die GTX 1060 eingebaut hätte.

Noch einmal: gegen das Ruckeln und den langsamen Seitenaufbau würden die 8GB Ram und die 1060 genau helfen. Das Ruckelt weil deine iGPU zu langsam ist. Die CPU Leistung des i3 ist fürs surfen noch mehr als ausreichend. [...]

Aber genau die gleichen Ruckler gibt es auch auf meinem A10-7800 mit 2x 4 GB DDR3-1600, darum glaub ich weder das es an der Grafik des i3 liegt noch am RAM, unter Linux habe ich meist noch ca. 2,5 GB RAM frei wenn ich surfe.
 
Ich mach erstmal noch ne Zeichnung und brüte 2-3 Jahre drüber, dann probiere ichs vielleicht mal aus! :lol:
 
Jetzt nochmal was zum eigentlichen Thema, ich hab gesehen, daß AMD für AM4 auch noch die relativ alte Excavator-Architektur anbietet, die sich da wohl dann "Bristol Ridge" nennt.
Die CPUs heißen dann wieder z.B. A8, A10 oder A12... haben wohl auch wieder eine iGPU, sind aber meines wissens nach noch nicht die lange sehnlich erwarteten Ryzens mit iGPU drinn.
Warum hat sich AMD dazu hinreißen lassen, diese ältere Architektur in den neuen Sockel zu hieven und nicht früher gleich die Ryzen-APUs angeboten?

Haben denn eurer Meinung nach die Bristol Ridge CPUs eine zeitgemäße Leistung, sind sie deutlich schneller als z.B. mein A10-7800 für FM2+?
 
Wie soll das denn gehen? Es sind die gleichen CPUs nur auf einem anderen Sockel. Vielleicht kommen 5% mehr Leistung bei rum wenn man schnellen RAM verbaut. Aber du hast sicher eine Theorie parat weshalb es doch die besseren CPUs sind :schief:. Vielleicht Spannungsversorgung? Oder bessere Wärmeabfuhr durch mehr Pins? Ich bin gespannt.
AMD hat das gemacht weil die APUs mit Zen einfach noch nicht fertig sind und sie es für nötig hielten irgend etwas Kaufbares anzubieten.
 
[...] Aber du hast sicher eine Theorie parat weshalb es doch die besseren CPUs sind :schief:. Vielleicht Spannungsversorgung? Oder bessere Wärmeabfuhr durch mehr Pins? Ich bin gespannt. [...]

Dann muß ich dich enttäuschen, ich habe da auch keine Theorie, warum die besser sein sollten, außer vielleicht, das sie wenigstens schon auf dem neuen Sockel AM4 sitzen und man später eine APU mit sehr viel mehr Leistung nachrüsten kann.

[...] AMD hat das gemacht weil die APUs mit Zen einfach noch nicht fertig sind und sie es für nötig hielten irgend etwas Kaufbares anzubieten.

Nehm ich auch so an, trotzdem irgendwie eine Art Schuss ins Knie, wenn man jetzt gemessen an Ryzen eine so schwachbrüstige APU kauft und in paar Wochen, oder Monaten(?) dann die Ryzen-APUs (Zen+ APUs) raus kommen, die die alten APUs leistungstechnisch vom Board fegen. ;)

Was ich aber unabhängig davon interessant finde ich die Optimierungen, die AMD seit dem ersten Bulldozer vorgenommen hat, also die Weiterentwicklung von ca. 2013 bis zur letzten Ausbaustufe vor Ryzen.
Es gab ja schon Leistungszuwächse, aber sind die FM2+ APUs/CPUs vom Grunde her auch FX, also Bulldozer einfach nur in einer höheren Ausbaustufe und energieeffizienter?
Falls ja, versteh ich den Wegfall bzw. Verkleinerung des Cache beim Carrizo nicht.
Ich hätte an Stelle von AMD die Strukturen deutlich feiner werden lassen, den Cache aber nicht verkleinert, so hätte man über den Takt doch eine ansehnliche Leistung heraus holen können, also wie der FX-9590 mit ein paar gezielten Optimierungen, aber in 14nm und daher mit vielleicht rund der halben TDP des FX-9590, warum haben sie das nicht versucht?
Die reine Rechenleistung war doch gar nicht schlecht für den Zeitpunkt wo das TDP-Monster verfügbar wurde.
 
Ich hätte an Stelle von AMD die Strukturen deutlich feiner werden lassen, den Cache aber nicht verkleinert, so hätte man über den Takt doch eine ansehnliche Leistung heraus holen können, also wie der FX-9590 mit ein paar gezielten Optimierungen, aber in 14nm und daher mit vielleicht rund der halben TDP des FX-9590, warum haben sie das nicht versucht?

Solche Sachen kreisen in deinem Kopf rum... echt jetzt? :ugly:

Du lieferst hier ne Möglichkeit ab die AMD hätte machen sollen und kannst dir wiederum in einem anderen Thread nicht erklären warum zwei i7 4770K auf ein und dem Selben Mainboard unterschiedliche Vcore erzeugen?

Du erstauntst mich immer mehr! :D
 
Das sind doch zwei paar Schuhe!

Klar kreisen mir solche Dinge im Kopf herum, weil ich die Entwicklung von Hightech eben extrem interessant finde, ebenso wie Großunternehmen da vorgehen, was für Marketingstrategien sie entwickeln um sich am Markt langfristig zu behaupten.
Bin ich etwa der einzige hier, den sowas interessiert? ;)

Mich würde auch brennend interessieren, wie AMD den Sprung von Excavator zu Zen gelungen ist, ob sie wirklich von Grunde auf alles neu konstruiert haben, oder ob sich doch noch vereinzend Wurzeln der Vorgängergeneration erkennen lassen.
Mir fällt da z.B. auf, daß sowohl Bulldozer/Vishera als auch Zen über überdurchschnittliche viele Kerne verfügen, gemessen an der Konkurrenz, ebenso daß Kerne zu größeren Einheiten zusammengefaßt werden, auch wenn es gerade da große Unterschiede geben wird. Die Monoleistung von Zen ist zwar sicherlich besser als damals die von Bulldozer, aber dennoch liegt sie ein ordentliches Stück hinter der Konkurrenz (Kabylake/Coffeelake).

Was mich wundert ist, daß damals mit Bulldozer/Vishera Taktfrequenzen von 5 GHz und teils wohl sogar mehr (unter Luft) möglich waren, heute bei Zen aber oft schon bei 4-4,2 GHz Ende der Fahnenstange ist, trotz der feineren Strukturen, viel geringeren TDP und vielen Jahren Entwicklung, kann das jemand erklären?
 
Kurz gesagt es liegt an der jeweiligen Architektur wie weit der Prozessor schwingen/takten kann. Die lange Antwort würde einen Bachelor in Informationstechnik erfordern den ich nicht habe. :D

Kleiner Exkurs in die Geschichte, vielleicht wird es dir dann klarer was ich sagen will.

Intel (vielmehr CEO Andrew Grove) hat 1996 versprochen das bis 2011 Intel die 10 GHz Marke knackt, damals waren die schnellsten Prozzis gerade mal 200 MHz schnell... nette Nebeninfo finde ich. ;)


Dann kam 2000 der Intel Pentium 4 mit NetBurst Architektur im 180-nm-Prozess. Jetzt hier als Paradebeispiel zur etwas genaueren Erklärung finde ich sehr gut geeignet.

Dieser war am Anfang gerade mal bis 1,5 GHz schnell, nur wurde Intel ziemlich schnell klar, das feinere Strukturen und steigende Taktzahlen auch höhere Abwärme bedeuten.

Der letzte Plan von Intel 2006 man wollte 4 GHz erreichen mit der NetBurst Architektur (Stock wohlgemerkt) mit Cedar Mill und 65-nm-Prozess, dort war dann offiziell bei 3,8 GHz Schluß, weil die Architektur halt am Ende war und jede weiter Taktsteigerung nur noch in einem glühenden Siliziumfeuer geendet wär.

So hat halt jede Architektur ihre Hemmnisse wie weit es geht.

Ich hoffe das reicht dir als Antwort, wenn nicht der Weg Studium steht dir offen, weil wenn du das bis ins Kleinste erklärt haben willst (so wie meistens) wirst du nicht drumherum kommen. :D
 
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Nur die IPC bzw. Monoleistung der FX war trotzdem ziemlich grottig gemessen an Intel, leider. :( Dafür konnte man halt, wenn man 2013 einen FX-8xxx kaufte schon sagen, ich haben ein Octacore und 4 GHz oder mehr...! :D
Trotzdem, hätte wir jetzt das Jahr 2013 oder 2014 und ich müßte einen neuen PC kaufen, würde dieser sicherlich einen FX-8350 drinn haben, denn zu dem Zeitpunkt hätte ich ja noch eine größere Auswahl beim Board und könnte da was richtig gutes nehmen, was die volle CPU-Leistung auch dauerhaft stabil halten kann.

Wenn ich mich richtig erinnere, gab es doch aber auch mal eine Zeit, wo AMD Intel wirklich überlegen war, was die IPC angeht, war das nicht bei Einführung der allerersten Athlon XP und Athlon 64 der Fall?
 
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