Peltier-Element im Wasserkreislauf?

ein Thema aus der Steinzeit die Effektivität fällt mit mehr Spannung
und da der Nachfolger der peltiers noch nicht fertig entwickelt ist ...
ist immoment nur eine anständiger chiller sinfoll oder in den monaten wo die Außentemperatur nidriger ist ein ausenradiator

Ja, Effektivität fällt mit mehr Spannung, aber nur, wenn die Peltiers die CPU bzw. im Wasserkreislauf eingebunden sind! Sind die aber laut meiner Zeichung nicht^^
Nochwas: Rechtschreibung scheint nicht deine Stärke zu sein! sinnvoll nicht sinfoll, niedriger nicht nidriger, außenradiator und nicht ausenradiator...
 
Hy wollte mich da jetzt auch mal zu äußern. Is zwar schon en Paar tage her aber egal.
die Sandwitchmethode kann ich auch nur empfehlen. Ich habe das ca 1 Jahr auf meinem Alten X2 4200+ gehabt mit einem alten Cape Wasserkühler. Und die 0 Grad nie überschritten. Das Element hatte glaub ich 95watt verlustleistung und die Cpu 89w. Wenn du den sozusagen als durchlauf Kühler nutzen willst dann wäre vieleicht auch der Gemin 2 mit anständigen Lüftern zu gebrauchen. Der müsste das locker abführen können und is deutlich billiger wie der Scythe. Nur leider nich der kleinste.
gruß Micha
 
1. hat Dr. House das Benchen längst aufgegeben
2. wirds nicht gern gesehen so alte Threads wieder auszugraben
3. bitte ich die Mods hier doch bitte zu schließen, da mit Sicherheit nicht mehr gebraucht...

4. Frohes Neues Jahr ;)

MfG
 
Ui,das ist aber schon ein Weilchen mit den Peltiers...

Ich habe momentan nur das Extrembenchen aufgegeben aus Zeitgründen (GPU-Pot hab ich noch da) .

Das mit den Peltiers bring echt nichts im P/L .
Das mit der großen Fläche ist mir schon klar gewesen ,nur was kostet so ein Kupferbehälter und die Peltiers + Kühler + extra NT (da die von schnell kaputt sind) ? Es lohnt sich nicht .

War mal nur so ein Experiment damals und ist alles schon weg (den Pelzi hab ich noch im Schrank)
 
Wie ist das wenn das Peltierelement direkt auf einem Luft Kühlkörper sitzt?

Das Problem ist die enorme Verlustleitung eines Peltierelementes. Ein Peltier mit 360W Kälteleistung benötigt selbst 600W elektrische Energie, und diese fällt ebenfalls als Verlustleistung an. Daneben gibt es noch zu bedenken, das beides Extremwerte sind was zu einem Peltier angegeben wird: die 60°C Temperaturdifferenz zwischen der warmen und der kalten Seite hast du nur dann, wenn du 0W Wärme abführen musst. Die 360W Wärme hast du dann aber nur, wenn die Temperaturdiffernenz zwischen der warmen und der kalten Seite 0°C beträgt. Also hast du irgendwo zwischen diesen beiden Werten deinen Arbeitspunkt. Bei halber Wärmelast hast du auch noch die halbe Temperaturdiffernenz.
Wenn die CPU also 180W Abwärme erzeugt ist die kalte Seite des Peltiers noch 30°C kälter als die warme Seite des Peltiers. Allerdings müssen an der warmen Seite des Peltiers 180W + 600W = 780W abgeführt werden. Und da liegt auch das Problem, dein Luftkühler muss knapp 800W Abwärme abführen und das ganze auch noch möglichst kühl halten, denn je wärme die warme Seite des Peltiers ist, desto wärmer ist auch die kalte Seite des Pektiers. Dein Luftkühler müsste also die zusätzlichen 600W des Peltiers bei wenniger wie 30°C Erwärmung gegenüber der normalen Erwärmung bei den 180W der CPU abführen. Also um auch noch einen Effekt zu haben nehmen wir mal einen Temperaturanstieg von 10°C bei den 600W an. Daraus ergibt sich ein Wärmewiederstand des Kühlers von ~0,0167 K/W, was bedeuten würde, das der selbe Kühler die 180W der CPU bei einer Temperatur von 3°C über Raumtemperatur halten würde. Mit den Peltier wäre die warme Seite des Peltiers dann 13°C wärmer als die Umgebung, die Kalte Seite wäre 17°C kälter als die Umgebung. Damit wäre die CPU 20°C Kühler als ohne das Peltier. Das Problem dabei wäre (neben dem Stromverbrauch), das ein solcher Luftkühler ein regelrechtes Monstrum ist, der wohl 10kg oder mehr wiegen würde und mit einem monströsen Lüfter jenseits der 80 dB betrieben würde, der wohl selber schon wieder 100W oder mehr konsumiert.....;)
 
:ugly::huh: und jetzt nochmal für doofe :) abgesehen davon, dass du richtige Bandwurmsätze dahingehauen hast ist es mir auch bei mehrmaligem Durchlesen nicht wirklich klar geworden, was du sagen wolltest... :lol: oder wolltest du sagen, dass ein gutes Peltier sinnlos ist? ^^

MfG
 
ein guter luftkühler wie der mugen oder der IFX-14 dürften das doch kühlen können.
Wie warm darf denn die heiße seite des peltier werden?
 
Kurz gesagt: Die Dinger kühlen zu wenig im Verhältnis dazu wie viel Strom sie verbrauchen und wie warm sie auf der anderen Seite werden. Und nein...Kein IFX14 oder Mugen oder sonst ein "normaler" Luft-Kühler kann 780 Watt an Wärme abführen.

Wie warm die werden dürfen weiß ich nicht. Aber wenn du bedenkst dass so ein Core2Extreme ungefähr 130 Watt Leistungsaufnahme hat und ohne kühler schon 100°C heiß wird bis sich der Rechner dann verabschiedet. Kannst du dir ja denken dass es heiß her geht ;-)
 
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:ugly::huh: und jetzt nochmal für doofe :) abgesehen davon, dass du richtige Bandwurmsätze dahingehauen hast ist es mir auch bei mehrmaligem Durchlesen nicht wirklich klar geworden, was du sagen wolltest... :lol: oder wolltest du sagen, dass ein gutes Peltier sinnlos ist? ^^

MfG

Um eine Übertaktete CPU zu kühlen brauchst du ein starkes Peltier. Ein starkes Peltier verbrät aber noch mehr Strom wie es Wärme aufnehmen kann. Der Kühler muss die Leistung der CPU und des Peltiers abführen. Also im Beispiel 780W. 180W bringt davon die CPU, die restlichen 600W das Peltier.
Das im Beispeil verwendete Peltier hat folgende Daten:
Maximale Temperaturdiffernenz: 60°C
Dasa heißt, das der Unterschied zwischen der warmen und der kalten Seite des Peltiers 60 °C beträgt. Allersings nur, wenn das Peltier nicht belastet wird.
Maximale Kälteleistung: 360W
Das heißt, das das Peltier maximal 360W Wärme "umpumpen" kann. Mehr schafft es nicht. Die 360W werden aber nur dann abgeführt wenn der Temperaturunterschied zwischen der warmen und der kalten Seite des Peltier 0°C beträgt, also nicht mehr vorhanden ist.

So zum Beispiel: Die CPU heizt dem Peltier mit 180W ein. Damit wird es also zur Hälfte ausgelastet. Weil es zur Hälfte ausgelastet ist, erzeugt es auch nur noch den halben Temperaturunterschied zwischen warmer und kalter Seite, also nur noch 30°C. (Je mehr Wärme das Peltier abführen muss, desto geringer wird der Temperaturunterschied.)

Dieser 30°C Temperaturvorteil wird aber mit einer von 180W auf 780W gestiegenen Verlustleistung erkauft. Wenn durch diesen Umstand aber die warme Seite des Peltiers 20°C Wärmer würde, als wenn nur die CPU mit dem Kühler gekült würde, hast du nur noch einen Temperaturvorteil von 10°C.

ein guter luftkühler wie der mugen oder der IFX-14 dürften das doch kühlen können.
Wie warm darf denn die heiße seite des peltier werden?

Hmm, das Problem daran wäre wohl, das unter Umständen dir die CPU eher abstirbt als das Peltier, denn es gibt Peltierelemente, die machen mehr als 100°C auf dauer mit. (Ich glaube es gibt sogar spezielle, die dir 180°C auf der warmen Seite mit machen). Aber wenn du auf der warmen Seite schon 120°C hast, dann wird dir bei 50%-iger Last des Peltiers die "kalte" Seite 90°C warm, was bedeuten würde, das im übertragenenen Sinn der Kühlerboden deines CPU-Kühlers 90°C warm wäre. Das das für die CPU ungesund ist dürfte dann wohl klar sein.
Um ein ausreichendstarkes Peltier für eine übertaktete CPU auf eine Temperatur nahe der Raumtemperatur zu Kühlen bedarf es bei einer Luftkühlung wohl eher eines Industriekühlkörpers, der wohl aber nicht in den Rechner passen würde.
 
ein guter luftkühler wie der mugen oder der IFX-14 dürften das doch kühlen können.
Wie warm darf denn die heiße seite des peltier werden?

Mehr als 40K Differenztemperatur zwischen heißer und kalter Seite sind bei den heutigen CPU-Verlustleistungen schon ein guter Wert für nicht kaskadierte Peltier-Kühlung.
D.h. sich das ganze auch nur ein bißchen lohnt, sollte die heiße Seite nicht mehr als 10-20° heißer werden, als die CPU bei normaler Luftkühlung.
Ein Kühler, der nur 10° Temperaturanstieg bei einer ~verdrei- bis verfünffachten Abwärme hat, dürfte die CPU im Normalbetrieb bis auf 2-3° über Umgebungstemperatur herabkühlen - und davon sind IFX14 und Mugen afaik noch sehr weit entfernt. (die Angaben beziehen sich natürlich auf die CPU im fertig übertacktetem&übervolteten Zustand...)

Um Temperaturen deutlich unter 0 zu erreichen (also auch nur annähernd auf das Niveau einer handlichen Dice-Kühlung zu kommen) braucht man aber schon zwei Peltierstufen. Zu Pentium 3 Zeiten wurde das gelegentlich gemacht, bereits damals waren Peltiers mit einer Stromaufnahme (und somit Wärmeentwicklung) von 100-150W nötig.
Heute verwendete CPUs verbraten locker das 5-fache eines PIII, da wird es schon schwierig, die Wärme überhaupt auf die benötigte Peltierfläche zu verteilen, sie mit Luft abzuführen ist innerhalb des ATX-Standards ganz sicher nicht möglich.
 
Sorry das ich alles nochmal ausgrabe aber:

was ist wenn mann das Peltier mit einer Wasserkühlung kühlt ?

sollte doch machbar sein .. ausserdem mit einem BeQuiet Dark Power Pro entfällt auch das 2te Netzteil !

meine rechner verbraucht nur 400W ich habe ein 900W dark Pro heist ich habe 500w über !

ausserdem gibt es das NT auch mit 1200W
 
Naja theoretisch sollten sich mit dem Pelztier auch Temps unter Raumtemp erreichen lassen, mit der idealen Wakü kommste nur knapp drüber.
 
Lieber gleich ein Durchlaufkühler; sollte nicht zuletzt auch stromsparender sein...

Die Peltiermethode ist zwar vielleicht billiger aber ich bezweifle, dass sich das auszahlt und ob es wirklich viel billiger ist weiß ich auch nicht
 
Naja theoretisch sollten sich mit dem Pelztier auch Temps unter Raumtemp erreichen lassen, mit der idealen Wakü kommste nur knapp drüber.

Würde aber auch bedeuten das deine wassertemp höher steigt als ohne das pelztier, solange du nur die cpu damit kühlen willst naja ok.

Aber wozu will man die cpu im 24/7 betrieb unter raumtemp haben? OC das so eine kühlung braucht ist doch eh nicht geeignet für nen 24/7 betrieb.
 
In der Regel wird die Alltagstauglichkeit von OC durch die Alltagstauglichkeit der benötigten Kühlung bestimmt und wenn man die Kühlung 24/7 betreiben kann kann man auch entsprechend OCen.
 
24/7 kannst du aber ohne erheblichen Aufwand gar keine Kühlung betreiben, die unter den Taupunkt kühlt. Und wenn man den Aufwand treibt, stellt sich ganz schnell die Frage nach dem Sinn. OC mit einer guten Wakü wird i.d.R. nicht durch die Temperatur limitiert (mit Dual/Triple-GPU ggf. durch die Wassertemperatur, aber da hilft ein Pelztier auf der CPU garantiert nicht), sondern durch die Spannung, die man der CPU 24/7 zumuten möchte. Niedrigere Temperaturen bringen somit nur minimal höhere Taktraten und keine spürbare Mehrleistung. Würde man das gleiche Geld in bessere Hardware stecken, hätte man mehr davon. (und weniger Aufwand, weniger Risiko, weniger Stromverbrauch)
 
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