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PC zum Aufnehmen und Produzieren von Musik - Sandy Bridge oder Phenom II X6?

AGio

PC-Selbstbauer(in)
Hallo,

ich suche für einen Kollegen einen Rechner, der zum Aufnehmen von Musik mittels der Software "Cubase" geeignet ist.

Das Budget beträgt maximal 650€, allerdings inkl. 24" TFT.
Wichtig ist auf jeden Fall die Lautstärke des Rechners. Es sollte eben so leise wie möglich sein, dabei dennoch ausreichend Leistung liefern, so dass nichts ruckelt o.ä.

Ich habe mir dabei etwas in dieser Richtung gedacht:
1 x AMD Phenom II X6 1055T 125W, 6x 2.80GHz, boxed (HDT55TFBGRBOX)
1 x Samsung Spinpoint F3 1000GB, SATA II (HD103SJ)
1 x be quiet! Pure Power 350W ATX 2.3 (L7-350W/BN104)
1 x ASRock 880G Extreme3, 880G (dual PC3-10667U DDR3)
1 x Xigmatek Asgard II schwarz
1 x TeamGroup Elite DIMM Kit 8GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333) (TED38192M1333HC9DC)

Fehlt noch ein Laufwerk, der Bildschirm und auf jeden Fall eine anständige und leise (CPU-)Kühlung.

Bei der Kühlung dachte ich an ein Katana 3? Ich hoffe doch, dass dieser CPU-Kühler ausreicht, um den AMD Phenom II X6 leise zu kühlen? Ich würde ggf. die CPU auch versuchen zu undervolten.


Nun stelle ich mir allerdings die Frage, ob sich der Aufpreis zu einem Sandy Bridge System lohnen würde?
Also etwas in Richtung Intel Core i5-2500 und H67 Board?
 
Um einen 6-Kerner sicher ruhig zu stellen, braucht's schon einen Mugen 2. Ansonsten reicht auch dicke ein normaler 4-Kerner fürs Musikmachen, ist billiger. Dann könnte auch der Katana oder der Cooler Master TX3 reichen. Bei maximaler Auslastung dürften aber auch diese zu hören sein. Zwar nicht laut aber hörbar.
Nimm lieber noch ein zwei Gehäuselüfter mit hinzu (Scythe 500 und oder ein gedrosselter 800er).
Beim Gehäuse würde ich den Asgrad 1 nehmen, sieht schöner aus und kostet 5 Euro weniger.

Schau Dir mal meine Signatur an, ich mache auch Musik damit.

Aber mit 650 Euro inclusive Bildschirm, wirst Du das nur mit den billigsten Komponenten schaffen.
Ist denn an Hardware noch etwas vorhanden, was verwendet werden kann? Benötigt er noch ein Betriebssystem, Eingabegeräte, Audio-Gerät usw?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du willst Cubase benutzen, da reicht praktisch ein Sempron.
Kauf die CPU, die ins Budget passt, ob ein Quad ein Sechser oder etwas weniger, macht keinen Unterschied.
 
@quantenslipstream

Wie kommst Du auf einen Sempron?!
Schonmal mit Cubase gearbeitet?

Ein potenter Zwei-Kerner wie der i3, der die Leistung eines Drei-Kerners besitzt, sollte es schon sein. Er wird es bei vermehrter Nutzung von Softsynthis und Softeffekten schon merken... Mit einem 4-Kerner ist er aber auch für die nächsten Jahre erstmal auf der sicheren Seite. Wobei er hier keinen Phenom braucht, ein Athlon würde reichen.
Eine schnelle Festplatte und min. 4GB RAM sollte man bei vielen und großen Audiodateien schon mit einplanen. Ansonsten langt auch eine mit 5400U/min (so wie ich eine habe). Die 8GB RAM kann er von mir aus lassen, da der Preis im Moment sehr günstig ist (war auch meine Entscheidungsgrund;)).
 
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Danke schonmal für die Antworten.
Profitiert denn Cubase überhaupt von sechs Kernen?
Ansonsten wäre ein i5 2500 sicherlich die bessere Wahl, da die CPU pro Kern schneller ist und außerdem weniger verbraucht (= weniger Abwärme und damit lässt Sicht die CPU einfacher kühlen)
Ein i7 2600k würde definitiv das Budget sprengen. Ist ja nicht für mich der Rechner. ;)

Ein Betriebssystem etc. wird nicht benötigt. Nur die Hardware inkl. TFT.
 
Cubase kann mit einem 6-Kerner umgehen. Ob man nun davon Nutzen zieht, hängt von der Art der Benutzung ab. Solange Dein Freund nicht hunderte von Plug-ins und/oder Audiospuren benutzt, ist das erstmal irrelevant.
Wenn Du für ihn den Preis so günstig wie möglich halten möchtest, dann ein AMD-System. Ansonsten reicht ein i5 2400 dicke!

An was für einen Bildschirm hattest Du für ihn denn gedacht? Mit oder ohne LED-Hintergrundbeleuchtung? Bei letzterem wird's wohl auf ein AMD-System hinauslaufen.
 
Irgendein günstiges 24" Modell mit FullHD Auflösung, mind. einem digitalen Anschluss und TN-Panel.
Mehr braucht man dafür ohnehin nicht.

Edit:
Ein Vorteil vom AMD Phenom II X6 ist sicherlich jener, dass ich diesen bei Bedarf auch noch ein wenig Takten könnte. Bei einer Sandy Bridge CPU ohne geöffneten Multiplikator und H67 Chipsatz erscheint mir das ein wenig schwieriger. :D
Und ich nehme an, dass mein Freund damit auch über eine möglichst lange Zeit hinweg auf dem aktuellen Stand bleiben möchte in Sachen Cubase.
 
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Naja, ein LED-Bildschirm braucht halt weniger Strom... Aber gut.

Ich bin einige Zeit mit einem Zweikerner ausgekommen, dann dürfte ein "potenter" Intel- oder AMD-4-Kerner die nächsten Jahre auch reichen, selbst ohne das "K". Aber wie gesagt, muß Dein Freund wissen, was er die nächsten Jahre so vor hat.
 
Jetzt wird also auch ein Phenom II X4 locker für Cubase ausreichen, so wie es sich herausgestellt hat. Stellt sich die Frage, wie lange. :)

Aber zur Zeit präferiere ich ein günstiges Sandy Bridge System, da ein sechs Kerner mit über 120 Watt TPD wohl ein wenig überzogen wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
@quantenslipstream

Was bitte meinst Du mit "nicht schneller geworden"? Außerdem wie setzt er denn Cubase ein? Viele oder keine Plugins?
 
Er ist Hobbymusiker und macht seine Songs damit. Frag mich also nicht, was er wann wie oft einsetzt, das ist sicherlich unterschiedlich.
Aber da er mir manchmal ein paar Songs zur Probe vorspielt und ich ihm den Rechner gebaut/eingerichtet habe und warte, weiß ich, dass Cubase und auch die anderen Sachen nicht "schneller" geowrden sind, also das subjektive "Empfinden" eben.
Er selbst hat keine Ahnung von Computertechnik, für ihn ist das nur ein Werkzeug wie für uns ein Schraubendreher. Hätte ich ihm nicht gesagt, dass er nun einen schnelleren und moderneren Quad hat, hätte er es nicht bemerkt. :ugly:

Da er aber Win7 hat und immer einen Dongle anschließen muss, wird es eine neuere Version des Programms sein.

Ich selbst hab WaveLab und da ist mir aufgefallen, dass die Software "langsamer" geworden ist.
Ein Song, den ich mit WaveLab 3 bearbeite, ist schneller bearbeitet als mit der Version 6, was ich schon sehr merkwürdig finde, außerdem bringt da ein Quad gar nichts.
Wavelab 3 läuft bei mir in virtueller Umgebung, weils nicht mehr Sieben kombatibel ist und der virtuelle Rechner hat eben nur einen Single Core, während Wavelab 6 gleich 8 Threads ausnutzen kann, wenns läuft.
Aber trotzdem ist WaveLab 6 langsamer als Wavelab 3, um den gleichen Song mit dem gleichen Werkzeug zu bearbeiten.
Fortschritt sieht für mich anders aus. :daumen2:
 
Jetzt wird also auch ein Phenom II X4 locker für Cubase ausreichen, so wie es sich herausgestellt hat. Stellt sich die Frage, wie lange. :)
Ich denke lange genug. Aber die Phenoms lassen sich doch gut übertakten soviel ich weiß. Außerdem kommt man in 2-3 Jahren bestimmt noch einen 6-Kern-Thuban ran, zum günstigen Aufrüsten.:schief:
Aber zur Zeit präferiere ich ein günstiges Sandy Bridge System, da ein sechs Kerner mit über 120 Watt TPD wohl ein wenig überzogen wäre.
Mit übertakten ist dann aber nichts. Und wenn dann nur mit einem K-Prozessor mit einer P-Platine und(!) einer Grafikkarte. Denn der P-Chipsatz bietet ja keinen Grafikausgang an.

Hier mal zwei Links als Vorschläge von mir:
Intel,
AMD
 
Er ist Hobbymusiker und macht seine Songs damit. Frag mich also nicht, was er wann wie oft einsetzt, das ist sicherlich unterschiedlich.
Aber da er mir manchmal ein paar Songs zur Probe vorspielt und ich ihm den Rechner gebaut/eingerichtet habe und warte, weiß ich, dass Cubase und auch die anderen Sachen nicht "schneller" geowrden sind, also das subjektive "Empfinden" eben.
Er selbst hat keine Ahnung von Computertechnik, für ihn ist das nur ein Werkzeug wie für uns ein Schraubendreher. Hätte ich ihm nicht gesagt, dass er nun einen schnelleren und moderneren Quad hat, hätte er es nicht bemerkt. :ugly:
Was ist denn nicht schneller geworden? Die Musik?:D
Mein Vierkerner hat Cubase auch nicht beschleunigt.
Hast Du viele Plugins, dann brauchst Du auch Rechenleistung. So einfach ist das. Es sei denn, man steht auf einen Standbildschirm mit gelegentlicher verkratzer Musikwiedergabe. Schau Deinem Kollegen einfach mal über die Schulter, dann verstehst Du was ich meine.:D
Da er aber Win7 hat und immer einen Dongle anschließen muss, wird es eine neuere Version des Programms sein.
Das wird so ab Cubase 2 gewesen sein, wenn ich nicht lüge... Ich habe meinen USB-Stecker schon eine weile:schief:
Ich selbst hab WaveLab und da ist mir aufgefallen, dass die Software "langsamer" geworden ist.
Ein Song, den ich mit WaveLab 3 bearbeite, ist schneller bearbeitet als mit der Version 6, was ich schon sehr merkwürdig finde, außerdem bringt da ein Quad gar nichts.
Wavelab 3 läuft bei mir in virtueller Umgebung, weils nicht mehr Sieben kombatibel ist und der virtuelle Rechner hat eben nur einen Single Core, während Wavelab 6 gleich 8 Threads ausnutzen kann, wenns läuft.
Aber trotzdem ist WaveLab 6 langsamer als Wavelab 3, um den gleichen Song mit dem gleichen Werkzeug zu bearbeiten.
Fortschritt sieht für mich anders aus. :daumen2:
Schlecht programmiert? Da kann der Prozessor auch nichts für.

Berechnet Wavelab neuerdings in Echtzeit?
 
Das wird so ab Cubase 2 gewesen sein, wenn ich nicht lüge... Ich habe meinen USB-Stecker schon eine weile:schief:

Keine Ahnung, muss halt Win7 kompatible sein.

Schlecht programmiert? Da kann der Prozessor auch nichts für.

Berechnet Wavelab neuerdings in Echtzeit?

Ich weiß nicht, ob du WaveLab kennst, ich vermute es mal.
Wenn ich eine Zeitänderung vornehme, dann dauert die Berechnung bei einem 5 Minuten Song rund 2 Minuten. Mit WaveLab 3 dauert das aber bei dem gleichen Song nur 50 Sekunden und das bei nur einem Kern, der genutzt wird.

Da frage ich mich halt, wo der Fortschritt ist, oder würdest du dich das nicht auch fragen? ;)
 
Also es werden wohl circa zehn Plug Ins (aber anscheinend nicht alle auf einmal) und rund 200 Audiospuren benutzt.

Klar, mit einem H67 und einem non "K" Modell ist das mit dem Übertakten nicht drin, aber 4x3,3Ghz sollten ja hoffentlich locker ausreichen. :)

Oder vielleicht doch eher ein günstigeres Phenom II X4 System mit einer moderaten TDP?
 
Wenn dir der Stromverbrauch auch wichtig ist, dann sind die neuen Sandy Dual Core vielleicht was. Die haben die Leistung von den älteren Quad Cores, bzw. übertreffen die und ziehen dabei deutlich weniger Strom, bleiben also kühler.
 
Keine Ahnung, muss halt Win7 kompatible sein.
Den Dongle gibt's schon länger.:)
Ich weiß nicht, ob du WaveLab kennst, ich vermute es mal.
Ja kenne ich, hab's nie wirklich benutzt.:P Liegt daran, daß ich es nicht brauche und mir Cubase schon von Hause aus (neuere Versionen) so ziemlich alles bietet.
Wenn ich eine Zeitänderung vornehme, dann dauert die Berechnung bei einem 5 Minuten Song rund 2 Minuten. Mit WaveLab 3 dauert das aber bei dem gleichen Song nur 50 Sekunden und das bei nur einem Kern, der genutzt wird.

Da frage ich mich halt, wo der Fortschritt ist, oder würdest du dich das nicht auch fragen? ;)
Siehst Du, darauf wollte ich hinaus. Es ist ein Unterschied, ob ich etwas in Echtzeit berechnet habe möchte oder man sich Zeit lassen kann. Bei letzterem spielt's dann "fast" keine Rolle, ob's nun 2 oder 5min sind.

Ja wie gesagt, wenn etwas "schlecht" programmiert worden ist, dann kann auch 8-Kerner nichts retten. Und da gebe ich Dir recht - das stellt man sich dann auch anders vor!:(
 
Also es werden wohl circa zehn Plug Ins (aber anscheinend nicht alle auf einmal) und rund 200 Audiospuren benutzt.

Klar, mit einem H67 und einem non "K" Modell ist das mit dem Übertakten nicht drin, aber 4x3,3Ghz sollten ja hoffentlich locker ausreichen. :)

Oder vielleicht doch eher ein günstigeres Phenom II X4 System mit einer moderaten TDP?
Bei den Plugins wäre natürlich schon schön, wenn man weiß, um welche es sich handelt. Ein aufwendiger Halleffekt oder dicker Synthie? Das macht Unterschiede.
Aber gut, so ins Detail will ich jetzt nicht gehen.

Fazit:
Ein 4-Kerner.
Entweder billig, dann reicht auch ein Athlon. Oder stromsparend dann, Sandy Bridge.

Edit: 200 Audiospuren sind schon eine Hausnummer. Was macht er den für Musik? Fürs Fernsehen etwa?
 
Den Dongle gibt's schon länger.:)

Keine Ahnung, wie lange es den Dongle schon gibt, ich hab ihn seit ich WaveLab 6 benutze (und bin von dem Programm eben maßlos enttäuscht).

Siehst Du, darauf wollte ich hinaus. Es ist ein Unterschied, ob ich etwas in Echtzeit berechnet habe möchte oder man sich Zeit lassen kann. Bei letzterem spielt's dann "fast" keine Rolle, ob's nun 2 oder 5min sind.

Aber es ist ärgerlich, wenn das neue Programm länger braucht, obwohls auf alle Ressourcen des Prozessors zurück greifen kann.

Ich benutze ebenfalls Archi Crypt (verschlüsselt in Echtzeit) und da gibts auch keinen Unterschied zwischen einen Dual Core und einen Quad Core.
"In Echtzeit" bedeutet ja, dass es genau dann passiert, wenn mans macht, und ich hab bisher noch keine ruckelnde Anwendung gesehen. ;)

Ja wie gesagt, wenn etwas "schlecht" programmiert worden ist, dann kann auch 8-Kerner nichts retten. Und da gebe ich Dir recht - das stellt man sich dann auch anders vor!:(

Für mich ist es wirklich schlecht programmiert. Es ist langsamer als die alte Version, bietet keine sinnvollen Neuerungen, nur Spielkram, den keiner braucht und zum allen Überfluss unterstützt es den Onboardsoundchip meines Mainboards nicht. Das Teil läuft nur über den MME-WDM Microsoft Soundmapper. Ich kann also nicht die Fähigkeiten des Soundchips nutzen (weswegen ich die Creative wieder eingebaut habe, die wird unterstützt).
 
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